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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
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- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Acht Schätze in den Föhrenbergen, 21.01.26

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  • Acht Schätze in den Föhrenbergen, 21.01.26

    track-210126.jpg

    Wegführung: Kaltenleutgeben Pfarrgasse Hst. (9.42) – Irrweg – Ludwig-Fürst-Steig – Raabfelsen – Punkt 492m – Kleiner Eisgraben – Großer Flösslberg (583m) – Großer Sattelberg (584m) – Mugl-Höhe (556m) – Drei-Ecker (562m) – Kleiner Flösslberg (510m) – Buch-Bründl – Kammersteinerhütte/Josefswarte (581m, 12.30-15.00) – Parapluieberg (561m) – Bierhäuslberg (488m) – Rodaun Endhaltestelle 60er (16.10)

    Höhenmeter: 650hm | Strecke: 11,0km | Gehzeit: ca. 4 Stunden

    Langsam geht mir die monotone Witterung auch auf die Nerven. Zu wenig für Schneeschuhe, zu kalt zum länger Verweilen im Freien und die Hütten oft gesteckt voll an den Wochenenden. Für manche ambitioniertere Routenführungen liegt wieder zu viel Schnee und Eis. Kurz hatte ich überlegt, nach Salzburg zu fahren und auf den Gaisberg zu gehen, doch auch da sitze ich lieber im Freien und lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Bei der Kartendurchsicht fiel mir auf, dass ich den Irrweg ab Kaltenleutgeben noch nie gegangen bin. Zudem war ich auch am Kleinen Flösslberg erst einmal, zu Pandemiebeginn, und hatte entsprechend kaum nennenswerte Erinnerungen daran. Dieses Mal keine Probleme bei der Anfahrt, halleluja.

    Ich starte beim Emmelpark. Besonders perfide war, dass ich noch auf den ersten Metern ein paar blaue Lücken in der tiefbasigen Hochnebeldecke Richtung Sulzer Höhe sah und gewisse Hoffnungen entwickelte, noch in die Sonne zu kommen.


    cloudphase-210126-0950.jpg

    Wolkenphase Satellitenbild vom Mittwoch, 21. Jänner 2026, 09.50 Uhr MEZ (Quelle: kachelmannwetter.com)

    Das Satellitenbild zeigte auch entsprechende Lücken im Hochnebel im Bereich der Föhrenberge. Damit sollte es dann für den Rest des Tages allerdings gewesen sein. Die Wellenstrukturen nahmen allgemein ab und die Bewölkungsverteilung sollte sich bis zum Abend nicht mehr ändern. Der Südostwind war zum Glück nicht mehr ganz so lebhaft wie an den Vortagen, denn ich hatte die Frostgrade klar unterschätzt. Erst am Abend sah ich, dass ich überwiegend bei -6°C und tiefer unterwegs war, gerechnet hatte ich mit -2 bis -3°C. Dafür war ich fast etwas zu luftig angezogen.

    Winter 2025/2026 (Symbolbild)

    1.jpg

    Gleich hinterm Park beginnt das unmarkierte Steiglein. Ich legte gleich die Spikes an.

    Grundmauernreste des Kurbetriebs aus dem 19. Jahrhundert

    2.jpg

    Zum Hintergrund der Benennung der Parkanlage und der ehemaligen Kuranstalt gibt es auf den Seiten der Gemeinde Kaltenleutgeben interessante Infos. Der Steig geht kurz in einen engen Graben und windet sich dann links in Kehren hinauf.

    Mauerreste eines befestigten Wegs

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    Über den Irrweg, der oben in den Kaisersteig nahe der Gaisbergwiese mündet, habe ich nichts weiter gefunden. Vom Alter der Mauerreste her könnte er in Verbindung mit der Kuranstalt angelegt worden sein. Breit genug jedenfalls, um als Wanderweg zu dienen. Dann verließ ich den breiten Weg und wechselte auf den Kamm.

    Aussichtsbankerl am Beginn des Kamms, hinten links die Biermeierwiese

    4.jpg

    Eisig am Kaisersteig

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    Über den Kaisersteig kam ich zum Ludwig-Fürst-Steig, den ich von der Gaisbergwiese kommend schon zahlreich abgestiegen bin.

    Pfarrkirche, dahinter Doktorberg (430m), der mir auch noch fehlte

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    Wenn der Ort nicht inmitten eines Naherholungsgebiets liegen würde, wäre er der schiachste Ort überhaupt. Kein richtiges Ortszentrum und hässliche Wohnblöcke neben historischen Gebäuden aus der Gründerzeit. Grausames Stadtbild, aber sechs Hütten zum Einkehren.

    Ich stieg nicht zur Kirche ab wie sonst, sondern gleich im Großen Eisgraben wieder aufwärts und dann links zum sogenannten Raabfelsen. Im 20. Jahrhundert befand sich hier sogar eine kleine Aussichtswarte am ugs. „Loreley-Felsen„, die Roseggerwarte, die der Postverwalter und Mitglied des Verschönerungsvereins Kaltenleutgeben, Josef Raab, errichten ließ. 1913 wurde Raab nach Oberhollabrunn versetzt – seitdem hieß der Aussichtspunkt nurmehr Raabfelsen. Um 1960 herum wurde ein Großteil des Raabfelsens schließlich aufgrund des ostseitig gelegenen Steinbruchs gesprengt (Quelle).

    Raabfelsen (438m) mit Großem Flösslberg (583m)

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    Ich blieb am Kamm mit zahlreichen Felsgebilden, an denen Kletter- und Boulderrouten erkennbar waren.

    Steigspuren um das Felsgebilde herum

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    Beim höchsten Punkt unweit des Forstwegs war ich laut OSM auf 492m. Gipfelinfrastruktur gab es keine, dafür war der Mugel zu wenig ausgeprägt. Aus dem Kleinen Eisgraben hörte ich übrigens minutenlang heftig durchdrehende Reifen eines mutmaßlichen Geländewagens. Er dürfte es dann aber geschafft haben.

    Querung in den Kleinen Eisgraben

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    Den Bären kannte ich schon. Witzig war, dass ich mich schon zum zweiten Mal nicht mehr erinnern konnte, hier auf- bzw. abgestiegen zu sein. Mehr oder weniger auf direktem Anstieg strebte ich dem Gipfel zu.

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    Großer Flösslberg (583m) – mein fünfter Besuch

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    Dieses Mal ging ich nicht auf direktem Weg zum Großen Sattelberg weiter, sondern machte den Schlenker zum Weg oberhalb des ehemaligen Steinbruchs Flössl.

    10-15cm unberührter Schnee, im Hintergrund Großer Flösslberg

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    Interessantes Gelände dort, vielleicht einmal ein Besuch im Frühling wert, wenn die Vegetation sprießt. Jedenfalls sah ich dort den meisten Schnee der gesamten Wanderung. Herrlich ruhig außerdem.

    Dicke Eispanzer auf dem Weg

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    http://www.wetteran.de

  • #2
    Weg oberhalb des aufgelassenen Steinbruchs

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    Reifdisteln

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    Über einen Steig querte ich zum breiten Kamm, der den Großen Sattelberg überquerte.

    Bereits im Abstieg vom Großen Sattelberg:

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    17.jpg

    Ein bisserl Blau schien ja durchzuschimmern

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    Bei der Mugl-Höhe (556m) bogen sich die reifbeladenen Äste schon fast bis zum Boden durch. Dort mäßig steil nach Norden hinab und wieder hinauf.

    Bizarre Stimmung am 3-Ecker

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    3-Ecker (562m), mein vierter Besuch

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    Zum zweiten Mal nach April 2020 stieg ich den sehr steilen Hang nach Nordwesten hinab. Ich würde ihn auch in der schneefreien Zeit bevorzugt mit Spikes gehen. Stark erodiert hatte ich den Untergrund als sehr rutschig in Erinnerung. Nach kurzem Gegenanstieg stand ich schon am Gipfel des Kleinen Flösslbergs (510m).

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    Laut Gipfelbucheintrag war eine Woche vor mir ein Manfred aus Wien mit 82 Jahren das erste Mal hier. Herzlichen Glückwunsch zur körperlichen Verfassung in dem Alter!

    Nun hätte ich den steilen Hang wieder hinaufgehen können, doch sah ich in der Karte einen strichlierten Weg, der querend am Hang endete und in den markierten Aufstieg vom Steinbruchsee kommend münden sollte. Die Schneelage hätte sich ohne zu übertreiben für Schneeschuhe geeignet, zumindest alle Nordhänge, aber mit Spikes war der Schnee ebenfalls griffig genug und mit etwas Gespür fürs Gelände und GPS erwischte ich den Weg, sodass ich genau beim Buchbründl, sogar mit fließendem Rinnsal, wieder den markierten Weg erreichte.

    Nun freute ich mich richtig auf die Einkehr, musste vorher aber noch das Duell mit einem ganz gefährlichen Hund für mich entscheiden.

    Ein sogenannter Cavalier King Charles Spaniel, seit dem 15. Jahrhundert beschrieben

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    Nachdem er etwas unsicher schwanzwedelnd an mir geschnuppert hatte, ließ er mich passieren.

    Hinterer Föhrenberg (582m)

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    Als wäre die Zeit stehen geblieben.

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    Naturgemäß viel Platz auf der Aussichtsplattform

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    Düstere Aussichten

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    Kein invertiertes Bild, auch wenn es so aussah:

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    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Eine Gruppe verließ gerade die Hütte, als ich eintrat – so hatte ich erfreulich viel Platz im Gastraum und vor allem entsprechende Ruhe.

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      Lob an die Köchin. Ich hab schon viele Kaspressknödelsuppen in Österreich gegessen, aber nirgendwo war sie so gut wie hier. Zuletzt am Höllensteinhaus zwei kleine flache Knödeln mit etwas Suppe, die nach nichts schmeckten. Das konnte einfach nichts. Dieser hier ist immer groß mit einem intensiven Bergkäse.

      Schönen Gruß an dieser Stelle auch an Gerhard, der regelmäßig im Gipfeltreffenforum mitliest und ich das zweite Mal nach dem 12. März 2025 traf. So kam es, dass aus einer geplanten Stunde Rast zweieinhalb Stunden wurden, aber mein Pflichtprogramm war erfüllt und ich hatte es nicht eilig.

      Zweijährige Australian Shephard Hündin

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      Die Hündin war nicht nur hungrig, sondern auch extrem geräuschempfindlich. Unablässig drehte sie den Kopf, schaute sehr genau, aber brav und gut erzogen war sie auch.

      Dann hieß es doch Abschied nehmen. Der Abstecher zum Parapluieberg musste natürlich sein.

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      Origineller Schneemann:

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      Bierhäuslberg (488m)

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      Der asphaltierte Weg auf die Heide war ab Beginn der Stiege vereist. Erst bei der Bank legte ich die Spikes wieder ab.

      Dürre Liesing vollständig gefroren

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      Bei der Endhaltestelle des 60ers musste ich zum Glück nicht warten, sondern konnte mich gleich in die Straßenbahn setzen. Viel gestreut oder geräumt hatte man dort übrigens nicht, überall Eisplatten. Daher abschließend noch einmal eindringlich meine Empfehlung, unbedingt Spikes für die Schuhe einzupacken – das gilt derzeit nahezu überall im Alpenraum auf Steigen und Forstwegen. Eine Unachtsamkeit und der Unfallchirurg freut sich. Das muss nicht sein.

      Lg, Felix
      Angehängte Dateien
      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Sehr schön, danke! Lustigerweise war ich erst 3 Tage davor (18.01.2026) am Raab-Felsen (da war noch kein Rauhreif, aber auch schon spiegelglatt, und dezenter Föhnsturm - am Raab-Felsen jedoch im Windschatten der Föhrenberge).
        Übrigens: die angebliche Distel ist eine Karde, die ist mit den wirklichen Disteln gar nicht verwandt, sondern originellerweise näher mit Witwenblumen, Skabiosen und den Heckenkirschen (Geißblatt) und Baldrianen. https://de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Karde
        Zuletzt geändert von kuhni74; vor 2 Tagen.

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        • #5
          Die tiefwinterliche Landschaft direkt vor den Toren Wiens ist schon erstaunlich, während zugleich in mittleren Höhen der (ohnehin recht geringe) Schnee vielfach in der Sonne dahinschmilzt.

          Die Aufnahmen der vom Raureif geprägten Landschaft sind sehr stimmungsvoll. Um bei den aktuellen Temperaturen mehrere Stunden in ihr unterwegs zu sein, ist ein Ort wie die Kammersteinerhütte natürlich ideal, der in jeder Hinsicht zu einer langen Pause einlädt.

          Deine Motivation für eine längere Wanderung bei den herrschenden Bedingungen ist in jedem Fall bewundernswert.
          Lg, Wolfgang


          Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
          der sowohl für den Einzelnen
          wie für die Welt zukunftsweisend ist.
          (David Steindl-Rast)

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          • #6
            Sehr schöne winterliche Stimmungsbilder sind da dabei - bei den Bildern auf der Aussichtsplattform spürt man richtig die Kälte, sehr schön, wie der Wald und die Warte da mit Raueis bzw. Anraum überzogen sind! Schon wieder ein recht komischer Winter heuer. Im Tal bzw. unterm Nebel fürs Auge heuer über weite Strecken schön winterlich, und darüber vor allem sonnenexponiert bis in größere Höhen vom Winter nicht viel zu sehen.

            Ich war an dem Tag am Erlakogel (schlafende Griechin) und habe mir dann im oberen Teil die Ärmel hochgekrempelt und die Hose nach oben gestülpt, weils so warm war. Auch bei der Gipfelpause nicht mal eine Jacke notwendig. Am Montag am Eibenberg fast dasselbe - im südseitigen Anstieg tlw. ordentlich geschwitzt, da war zum Glück der Wind noch etwas stärker, der für etwas Kühlung gesorgt hat

            Die häufige blanke Vereisung auf Forststraßen und Wegen ist heuer auch auffällig.
            Zuletzt geändert von Hard85; vor einem Tag.

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            • #7
              Die Spikes zahlen sich heuer bei der längeren "Eiszeit" besonders aus.

              Dafür bekommt man wunderschöne Eindrücke, wie auf deinen Bildern zu sehen ist, geboten.




              L.G. Manfred

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              • #8
                Feine Bilder und schöne Routenwahl.
                Beim "Bären" bin ich noch nie vorbei gekommen. Ein Grund mehr wieder Mal in die Föhrenberge zu schauen.

                LG. Martin
                Alle meine Beiträge im Tourenforum

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                • #9
                  Der „Bär“ ist ja eigentlich der Jungkunststein. Ein altehrwürdiger Wienerwald-Kletterfelsen so wie Waldmühle, Kirchengrat, Kaltenleutgebener Grat, Meje, Streberwände etc. etc. Von hinten übrigens ganz leicht zu besteigen. Warum er vor Ort als „Bär“ bezeichnet ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

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