Schon wieder bin ich auch dieses Jahr viel mehr mit dem Fahrrad als zu Fuß unterwegs und um das etwas auszugleichen sollte es an jenem Tag eine klassische Bergtour werden.
Die Freiheit während der öffentlichen Anreise geht mit der Einschränkung der zur Verfügung stehenden Zeit für die Tour einher.
In diesem Falle hatte ich bei einer Ankunftszeit in Hieflau laut Fahrplan um 09:32 die Wahl zwischen Rückfahrten um 15:23 oder 18:27. Das ergibt entweder 5:51 oder 8:55 um die Aktivität durchzuführen.
Da ich weiß, daß ich langsam gehen kann, war dies nun also die Gelegenheit zu testen wie schnell ich sein kann. - Mit der Sicherheit einer zweiten Rückfahrmöglichkeit, falls ich es doch nicht schaffe, oder der Zug ausfällt.
Das Rad habe ich heute nur als notwendiges Mittel dabei um von der Bahnhaltestelle zum Ausgangspunkt im Radmertal zu gelangen.
Mit ein paar Minuten Verspätung angekommen vergeht beim Gemeindeamt dann auch noch etwas Zeit, denn die Zugstoilette entsprach nicht meinen hygienischen Anforderungen.
001comp.jpg
14,3km und 450Hm sind es bis Radmer an der Hasel.
Nach dem abzweigen von der B115 ist es gleich ruhiger und mit Blick auf mein Ziel radelt es sich auch noch motivierter:
002comp.jpg
003comp.jpg
Die Tatsache, daß es hier doch ein paar steilere Abschnitte gibt, hat es bisher nicht in meine Erinnerungen geschafft:
004comp.jpg

Das Rad stelle ich dann im Bereich ab wo man auch das Auto parken würde.
Ich ziehe mich um und lasse unnötige Dinge zurück.
Mein Kreislauf ist schon gut warm gelaufen und so kann ich flott und auf Stöcke gestützt die ersten Höhenmeter hoch gehen.
Es ist sonnig und mild aber noch nicht zu warm - so gefällt es mir; ebenso der Blick auf den Kaiserschildstock:
005comp.jpg
Dann konzentriere ich mich auf mein Gehtempo und lasse das fotografieren sein - wobei es ehrlich gesagt hier unten im Wald ohnehin keine allzu offensichtlichen Motive gäbe.
Erst weiter oben bei der leicht ausgesetzten Querung habe ich wieder das Bedürfnis die Szene festzuhalten:
006comp.jpg
Im Sattel auf 1556m pausiere ich kurz mit Blick auf den Zeiritzkampel (2125m, links):
007comp.jpg
...und entscheide ich mich endgültig für die unmarkierte direktere Route entlang des SW-Rückens, da ich davon ausgehe, daß dort weniger Altschnee liegt als im Wald westlich davon.
Nachdem ich diese Route noch nicht gegangen bin, muß ich nun etwas nach dem Einstieg suchen; mit GPS Unterstützung geht das aber eh recht schnell.
Es sind bestenfalls nur Steigspuren zu sehen, ich gehe aber trotzdem zielstrebig weiter.
Daß die Schneeschmelze hier nicht lange her sein kann, zeigen mir diese Blumen an:
007bcomp.jpg
Nach wenigen Minuten wird der Steig deutlicher und noch etwas weiter oben auch aussichtsreicher:
008comp.jpg
Ein bißchen Schnee gibt es auch hier noch, aber der ist zum Glück noch recht trittfest:
009comp.jpg
Mit etwas Geschick erreicht man auch die Gratschulter mit kaum Schneekontakt:
010comp.jpg
Beim Blick auf den Übergang zum Gipfel bin ich mir dann nicht mehr so sicher:
011comp.jpg
Einen Schneefleck umgehe ich westlich in der brüchigen Flanke, einen weiteren überquere ich mit erhöhter Vorsicht und dann bin ich fast am Ziel:
012comp.jpg
Nach 2:15 Gehzeit habe ich dann den Gipfel erreicht und ich beginne zu rechnen, ob sich das mit dem frühen Zug noch ausgeht.
Nebenbei fotografiere ich.
013comp.jpg
014comp.jpg
Die Freiheit während der öffentlichen Anreise geht mit der Einschränkung der zur Verfügung stehenden Zeit für die Tour einher.
In diesem Falle hatte ich bei einer Ankunftszeit in Hieflau laut Fahrplan um 09:32 die Wahl zwischen Rückfahrten um 15:23 oder 18:27. Das ergibt entweder 5:51 oder 8:55 um die Aktivität durchzuführen.
Da ich weiß, daß ich langsam gehen kann, war dies nun also die Gelegenheit zu testen wie schnell ich sein kann. - Mit der Sicherheit einer zweiten Rückfahrmöglichkeit, falls ich es doch nicht schaffe, oder der Zug ausfällt.
Das Rad habe ich heute nur als notwendiges Mittel dabei um von der Bahnhaltestelle zum Ausgangspunkt im Radmertal zu gelangen.
Mit ein paar Minuten Verspätung angekommen vergeht beim Gemeindeamt dann auch noch etwas Zeit, denn die Zugstoilette entsprach nicht meinen hygienischen Anforderungen.
001comp.jpg
14,3km und 450Hm sind es bis Radmer an der Hasel.
Nach dem abzweigen von der B115 ist es gleich ruhiger und mit Blick auf mein Ziel radelt es sich auch noch motivierter:
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Die Tatsache, daß es hier doch ein paar steilere Abschnitte gibt, hat es bisher nicht in meine Erinnerungen geschafft:
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Das Rad stelle ich dann im Bereich ab wo man auch das Auto parken würde.
Ich ziehe mich um und lasse unnötige Dinge zurück.
Mein Kreislauf ist schon gut warm gelaufen und so kann ich flott und auf Stöcke gestützt die ersten Höhenmeter hoch gehen.
Es ist sonnig und mild aber noch nicht zu warm - so gefällt es mir; ebenso der Blick auf den Kaiserschildstock:
005comp.jpg
Dann konzentriere ich mich auf mein Gehtempo und lasse das fotografieren sein - wobei es ehrlich gesagt hier unten im Wald ohnehin keine allzu offensichtlichen Motive gäbe.
Erst weiter oben bei der leicht ausgesetzten Querung habe ich wieder das Bedürfnis die Szene festzuhalten:
006comp.jpg
Im Sattel auf 1556m pausiere ich kurz mit Blick auf den Zeiritzkampel (2125m, links):
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...und entscheide ich mich endgültig für die unmarkierte direktere Route entlang des SW-Rückens, da ich davon ausgehe, daß dort weniger Altschnee liegt als im Wald westlich davon.
Nachdem ich diese Route noch nicht gegangen bin, muß ich nun etwas nach dem Einstieg suchen; mit GPS Unterstützung geht das aber eh recht schnell.
Es sind bestenfalls nur Steigspuren zu sehen, ich gehe aber trotzdem zielstrebig weiter.
Daß die Schneeschmelze hier nicht lange her sein kann, zeigen mir diese Blumen an:
007bcomp.jpg
Nach wenigen Minuten wird der Steig deutlicher und noch etwas weiter oben auch aussichtsreicher:
008comp.jpg
Ein bißchen Schnee gibt es auch hier noch, aber der ist zum Glück noch recht trittfest:
009comp.jpg
Mit etwas Geschick erreicht man auch die Gratschulter mit kaum Schneekontakt:
010comp.jpg
Beim Blick auf den Übergang zum Gipfel bin ich mir dann nicht mehr so sicher:
011comp.jpg
Einen Schneefleck umgehe ich westlich in der brüchigen Flanke, einen weiteren überquere ich mit erhöhter Vorsicht und dann bin ich fast am Ziel:
012comp.jpg
Nach 2:15 Gehzeit habe ich dann den Gipfel erreicht und ich beginne zu rechnen, ob sich das mit dem frühen Zug noch ausgeht.
Nebenbei fotografiere ich.
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mit dem Rad als Zustieg, Respekt und Gratulation, eine starke Aktion.


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