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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
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- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Nördlicher Grafensteig, Schneeberg (26.07.26)

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  • Nördlicher Grafensteig, Schneeberg (26.07.26)

    trackgrafensteignord260726.jpg

    Wegführung: Losenheim Sessellift Talstation (Bushaltestelle, 8.50) – Edelweißhütte (9.40) – Nördlicher Grafensteig – Haltestelle Baumgartner (13.10-14.30) – Hengsttal – Puchberg Bf. (16.10) | 870hm, 17.8km | Reine Gehzeit: ca. 6 Std. | Pannonischer Enzian, Roter Apollofalter

    Nach dem Südlichen Grafensteig am Mittwoch also gleich der Nördliche Grafensteig fünf Tage später. Aufgrund der unsicheren Wetterlage (Gewittergefahr ab etwa 13 Uhr Lokalzeit) schied ein Gipfel von vorneherein aus. Beim Grafensteig gab es ein paar „Exit“-Strategien, den Unteren Schneidergraben oder Unterer Herminensteig, beide aber kein Vergnügen im Abstieg. Bis zur Haltestelle Baumgartner würde ich es aber wohl schaffen und dann je nach Wetterentwicklung entscheiden.

    Schon bei der Anfahrt mit dem Bus nach Losenheim hob ich die Altersdurchschnitt merklich, sonst ist es meist umgekehrt. Viele Jugendliche bzw. junge Leute. Generation Tiktok fand den Weg bereits am Parkplatz nicht und wollte den Biketrail trotz Verbotsschildern gehen. Einer schaute zum Glück nicht nur auf seine Handyapp, sondern auf die zahlreichen gelben Schilder „neuer Wanderweg“. Ein weiterer junger Wanderer hatte dicke Kopfhörer auf. Naturerlebnis?

    da darf man nicht gehen (Biketrail entlang der Skipiste)

    1.jpg

    Ich ging den Forstweg links der Piste aus, die neue Uphill-Strecke für die Mountainbiker, die nicht den Lift nehmen wollen. Für Wanderer ausdrücklich weiterhin erlaubt. Kurz nach der Querung der Skipiste kamen mir die nächsten jungen Leute entgegen, die sich mit ihrer App geirrt hatten. Ich hoffte insgeheim, dass aufgrund der Gewittergefahr an diesem Tag alles gut gehen würde.

    trockene Wiesen auch hier

    2.jpg

    Blauer Eisenhut am Wegesrand

    3.jpg

    Zum Schluss über die steilen, engen Kehren im Wald (Schatten!) zur Edelweißhütte. Dort hätte ich bei der Quelle gerne nochmal aufgefüllt, doch die Quelle war aufgrund der extremen Trockenheit versiegt. Es stand nur noch Brackwasser in der Tränke. Nein, danke. Ich musste also mit den 1,5L haushalten, die ich dabei hatte. Gleich zu Beginn des Nördlichen Grafensteigs warnte ein Schild vor der hohen Waldbrandgefahr. Warum eigentlich? Rauchen sollte man auch sonst nicht und seine Kippen einfach wegwerfen.

    Blick die Lahningries hinauf

    4.jpg

    Ach ja, Wolken…. natürlich gab es von der Früh weg schon verräterische Gewittervorboten in Form von mittelhoher Bewölkung (Altocumulus). Niemand konnte später sagen, er sei überrascht worden. Abgesehen vom eindeutigen Wetterbericht.

    Blick auf braune Wiesen. Im Hintergrund links Hinteralm (1311m) und Muckenkogel (1248m), dann langgestreckt Reisalpe (1399m), schräg davor Jochart (1266m) und mittig Hochstaff (1305m).

    Putzwiese mit Almreserlhaus (1222m), dahinter Hutberg (1170m)

    5.jpg

    Erinnerungen wurden wach an das erste Pandemiejahr 2020, als wir statt mehrtägiger Wanderungen vier Tagestouren von Wien aus unternahmen, darunter der alte Nandlsteig vom Nördlichen Grafensteig weg. Abzweigung zum (unmarkierten) Nandlboden mit dem alten Nandlsteig

    6.jpg

    Ab hier betrat ich Neuland – den Abschnitt bis zur Abzweigung auf den Novembergrat war ich vorher noch nicht gegangen. In der ganzen Länge wurde der Nördliche Grafensteig wahrscheinlich selten überschritten. Autofahrer mussten irgendwie zum Parkplatz zurück, die Mehrheit nutzte nur kurze Abschnitte zum Zustieg auf die alpinen Klettersteige.

    Kurz darauf kam mir in den Latschen ein Jagdhund entgegen, ein braun-weiß gescheckter Deutsch-Langhaar. Unangeleint, kein Besitzer in Sicht, keine Möglichkeit, einen Bogen um ihn zu schlagen. Ich blieb erstmal stehen, grüßte ihn freundlich. Er blieb auch stehen und schaute. Dann robbte er auf allen Vieren durch die Latschen hinunter und wieder hinauf. Hinten hörte ich den Besitzer rufen „FELIX! Woat a bissl, i bin ned so schnöö!“ Es war der Jäger mit Gewehr. Einen Hund, der heißt wie ich, hatte ich auch noch nicht getroffen. Gleich darauf eine ältere Frau und dann erst am Beginn des Normalwegs zum Nandlsteig nochmal drei Wanderer, den restlichen Weg niemanden mehr.

    Speziell im Nandlgraben hatten Sturm und Starkregen im September 2024 heftig gewütet mit zahlreichen entwurzelten Bäumen. Der Grafensteig tangierte den Bereich nur, bis auf einzelne umgefallene und bereits ausgeschnittene Bäume gab es hier keine Hindernisse.

    Erzengelstein am Hansenriegel, gewidmet Michael, Gabriel und Raphael

    7.jpg

    Roter Apollofalter (ebenda)

    8.jpg

    Blick in die Breite Reis und die bereits erkennbare Querung des breiten Schotterfelds, im Hintergrund links die Krumme Ries

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    Vor der Breiten Ries ging es steil hinunter zur (unbewirtschafteten) Bürklehütte, die so versteckt liegt, dass man sie erst sieht, wenn man kurz davorsteht. Ein nettes Platzerl übrigens mit Sitzgarnituren. Ein versteckter Kübel mit Getränken wäre schön gewesen.

    Hans-Weninger-Ruhe, vielleicht benannt nach dem Kletterer, und Bergrettung Puc(h)berg

    10.jpg

    Der Weningersteig führt von der Skipiste deutlich unterhalb des Grafensteigs am Hang entlang und steigt dann steil zur Bürklehütte an. Unterhalb warten mit Schmetterlingsweg und Schwabenweg weitere Steige in einem eher abgeschiedenen Teil des Schneebergs auf mich.

    Südseitige Gratzacken des Hansenriegels mit dem Nandlsteig dahinter

    11.jpg

    In der Breiten Rries – beliebte Firnabfahrt im Winter

    12.jpg 13.jpg

    Leicht ansteigende Querung des Schutthangs

    14.jpg
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Einzelne Steinmanner und spärliche Markierungen zeigten an, wo der grobe Schutt etwas verdichtet war, sodass man so etwas wie einen Steig hatte, um leichter queren zu können. Hier verlor man fast zwangsläufig ein wenig Zeit. Mit Altschnee (und Grödeln) wohl deutlich einfacher zu passieren.

    Tiefblick ins Puchberger Becken, mit Lärchkogel (882m) im Vordergrund, links Wiesberg (899m), dahinter Haltberg (1120m) und Hohe Wand

    15.jpg

    Unzählige Gegensteigungen kennzeichnen den Nördlichen Grafensteig, was er mit dem Südlichen Grafensteig gemeinsam hat.

    Abschüssige Querung in die Krumme Ries

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    Gut ausgetretene Querung

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    Tiefblick ins Puchberger Becken

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    Die mittelhohe Bewölkung wurde nun schon mehr, sodass die Sonne dahinter verschwand, was mir durchaus Recht war.

    Krumme Ries, am Rande derer links ein (unmarkierter) Steig auf die Hochfläche führen soll

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    kleiner Felssturz

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    Nordöstlicher Alpen-Mohn

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    Rückblick auf die Querung und den (unmarkierten) Bürklegrat (alpine Kletterei, III+)

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    Einstieg zum Novembergrat (markiert, aber nicht ausgeschildert)

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    viel Windwurf von 2024 auf der Sitzstatt (1376m)

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    Blick zum Schober (1213m) mit der braunen Schoberwiese

    25.jpg

    Verwüstungen am Weiterweg zum Schneidergraben

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    Pannonischer Enzian (Gentiana pannonica)

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    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Gegenüber der Kamm mit dem Oberen Herminensteig, dahinter Hoher Hengst

      Im Bild sieht man es unten rechts schon – viel freie Fläche durch Schlägerungsarbeiten. Das folgende Wegstück war durch Sturm und Starkregen am September 2024 komplett verwüstet worden. Das erklärte auch die rund einjährige Sperre des Nördlichen Grafensteigs.

      28.jpg

      Hier stand früher dichter Wald

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      stattdessen freier Blick ins Puchberger Becken samt Trabanten, unten rechts das grüne Schrattental

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      Die Quelle mit dem weißen Rohr spuckte noch ein dünnes Rinnsal aus, daneben lag eine kaputte Daunenjacke

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      erdig, rutschig, steil hinab – ein Seil (am Baumstumpf befestigt oben) würde helfen

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      exponiert ums Eck herum, dann war es geschafft

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      Kein Vergnügen dieser Abschnitt, bei Nässe sicherlich noch weniger. In die Gegenrichtung sicherlich leichter.

      Oberer Schneidergraben

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      Rückblick auf den verwüsteten Hang

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      Alpen-Nelken und Dunkle Glockenblumen

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      Vermeintlicher Beginn des Oberen Herminensteigs

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      Ab dem Schneidergraben kannte ich den Weg wieder, eigentlich, zumindest bin ich ihn einmal im September 2013 gegangen, weil uns damals der Südföhn zu heftig gepfiffen hat am Plateau. Auch damals dachte ich erst, das sei der Einstieg. Man kommt wohl auch hin, aber er beginnt erst weiter ein paar Minuten dahinter im Wald.

      Hang mit dem Windwurf, dahinter Breite Ries

      38.jpg

      Rötliches Gestein

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      Putzwiese, im Hintergrund Hochstaff

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      Ruine Losenheim aus dem 12. Jahrhundert

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      Die Beseitigung der Windwurfschäden hatte die Errichtung breiter Forststraßen zur Folge, die einmal gequert wurden

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      http://www.wetteran.de

      Kommentar


      • #4
        Noch vor der Einmündung in den Unteren Herminensteig sah ich deutliche Steigspuren auf einem ausgeprägten Rücken, fand ihn aber nirgends eingezeichnet.

        43.jpg 44.jpg

        Sollte es hier einen weiteren Steig auf die Hochfläche geben? In der „Liberty Topo“ von GPX Studio sowie bei mapy.cz ist der Gratrücken mit „Kleiner Herminensteig“ bezeichnet, aber kein Weg eingezeichnet. Er heißt auch Friedl-Schuster-Steig. Gefunden habe ich nur einen Bericht, der über die Schwierigkeit und Wegbeschaffenheit nicht aussagekräftig ist.

        Vielleicht ist ihn maxrax oder ein anderer Gebietskenner hier schon gegangen? :-)

        Mieseltal: Ausgeprägte Schattenlagen profitieren in diesem Dürrejahr.

        45.jpg

        Puchberger Becken, inzwischen mit flachen Quellwolken

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        Der Blick Richtung Süden war nicht mehr so ungetrübt: Rechts näherte sich eine längliche mittelhohe Wolkenwurst, an der Unterseite scharf begrenzt. Da war etwas im Busch und ich zog das Tempo nun etwas an.

        Hoher Hengst (1450m) mit der Felsflanke (Gstöss)

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        Tiefblick ins Mieseltal

        48.jpg

        ein weiteres Windwurfstück, nachmarkiert

        49.jpg

        wurzelig und steinig hatte ich den letzten Abschnitt in Erinnerung

        50.jpg

        Und dann war es geschafft! Ich erreichte den breiten Rücken, von dem sich der Damböcksteig hinabzieht. Für die gesamte Strecke ab Losenheim bis hierher hatte ich genau vier Stunden gebraucht, eine Stunde kürzer als angegeben.

        Nun konnte ich das erste Mal auf die „Wetterseite“ schauen, denn die meisten Schauer und Gewitter entstehen zuerst über Wechsel und Rax und verlagern sich dann zum Schneeberg, bzw. bricht dann der Deckel (Inversion) durch die benachbarte Konvektion.

        Am Wechsel gegenüber entlud sich ein kräftiger Regenschauer

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        frische Quellungen hinter der Rax (Heukuppe in der Bildmitte)

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        Glockenblume und Weißer Mauerpfeffer (Sedum album)

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        Innerhalb einer Woche kehrte ich zum zweiten Mal bei der Baumgartner Hütte ein, aber ich hatte jetzt einen mächtigen Hunger und Durst. Der Himmel war stark bewölkt, aber es sah nicht unmittelbar nach Regen aus. Dieses Mal beschränkte ich mich auf den Altwiener Suppentopf und einen Gemischten Salat danach. Genau richtig, um viel Flüssigkeit zu tanken. Hinter mir saß der obligatorische Raucher, denn einer musste ja immer die Luft verpesten. Eine Familie mit Freunden kam mit rotem Gesicht und ziemlich abgekämpft von der Bergstation herunter. Sie beklagten sich über den Schotter am Weg und fragten den Kellner, ob der Weg bergab genauso schlimm war. Sie hatten das falsche Schuhwerk an (Turnpatschen). Der Klassiker. Es schadet eben nie, sich vorher schlauzumachen. Im Abstieg sollten sie dann in den Regen kommen, was es sicherlich nicht leichter machte.

        Um 13.58 setzte ein großtropfiger Regenschauer mäßiger Intensität ein, der aber nur ein paar Minuten andauerte. Um 14.05 kreiste ein ÖAMTC-Hubschrauber über den Fadensteig und flog um 14.18 mit einer Person am Tau ins Tal.

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        Einen Bericht zu einem Rettungseinsatz habe ich gefunden, allerdings zum (Oberen) Schneidergraben. Gegen halb drei brach ich dann doch auf, um ggf. bei der Hengsthütte nochmal stehenzubleiben. Nach etwa einer Viertelstunde fing es leicht, dann mäßig zu regnen an. Eine erste Schauerzelle hatte sich über dem Schneeberg-Gebiet gebildet.

        Bei der Hengsthütte überlegte ich kurz, entschied mich dann aber dagegen und steuerte das Hengsttal an, weil der Weg dort längere Zeit im dichten Wald verläuft als Regenschutz, gegenüber dem Zahnradbahnweg.

        eng umschlungen

        55.jpg

        Um 15.20 Uhr hörte ich den ersten Donner, da bog ich gerade unterhalb vom Hauslitzkogel ins Hengsttal ein. Gerade rechtzeitig vor dem Erreichen der ersten Häuser hörte der Regen auf. Mehrere Gewitterzellen entluden sich nun am Schneeberg, Kreuzberg und im Bereich der Schneealpe. Es donnerte nochmals um 15.35 und 15.38 Uhr. Aber da war der Ort schon in Sichtweite. Dieses Mal bog ich vom Kirchenweg in die Granatzbühelgasse ein. Leider hatte der Regen die Katzen alle verscheucht.

        Miniaturburg in der Granatzbühelgasse

        (habe mir vorgenommen, jetzt beim Rückweg durch Puchberg jedes Mal eine andere Gasse zu nehmen)

        56.jpg

        Wenige Schritte vor dem Bahnhof begann es erneut zu regnen. Dann begann es zu schütten und hörte nicht mehr auf, bis ich um 17.37 in Puchberg zurückfuhr. Die Wartezeit verbrachte ich im Zahnradbahnstüberl mit gebratener Hühnerbrust. Proteine auffüllen. Die Gewitter-Multizelle war nahezu ortsfest und produzierte so kräftige Aufwinde, dass Schwerewellen im Satellitenbild sichtbar waren (hier im Bereich Nasswald).

        Ersatzkatze im Zahnradbahnstüberl

        57.jpg

        Damit hab ich nun die wichtigsten Steige am Schneeberg zur Gänze beschritten. Jetzt fehlen noch der Untere Herminensteig, der nordseitige Anstieg vom Römerweg zur Edelweisshütte, Schwabenweg und Schmetterlingsweg, Weningersteig.
        http://www.wetteran.de

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        • #5
          Abschließend noch ein Vergleich des Vegetationszustand, um das Ausmaß der großen Trockenheit zu verdeutlichen:

          Putzwiese gestern und Anfang September 2020 (vom Alten Nandlsteig aus fotografiert):

          5.jpg 13.jpg

          Lg, Felix
          http://www.wetteran.de

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          • #6
            Hast eine schöne Tour unternommen. Ich war da oben vor einigen Jahren, ging aber wieder über das Schneebergdörferl zurück zum Auto bei der Sesselliftbahn in Losenheim.

            Nördl. Grafensteig.mp4

            LG
            der 31.12.

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            • #7
              Nein, den Kleinen Herminensteig kenn ich nicht. Klingt aber interessant.
              Und der Bürklegrat ist sehr wohl markiert, aber halt nicht so wie ein Wanderweg.

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