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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Grabenweg - Hochwald (919m) - Auf dem Hals - Waxeneck (797m), Gutensteiner Alpen / 13.03.2026

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  • Grabenweg - Hochwald (919m) - Auf dem Hals - Waxeneck (797m), Gutensteiner Alpen / 13.03.2026

    Mitte März scheint sich das Frühjahr in den niedrigeren Regionen endgültig durchgesetzt zu haben, und es bleibt an den Nachmittagen bereits deutlich länger hell. So wollte ich den wettermäßig schönsten Tag der Woche - just Freitag, der 13. März 2026 - für eine relativ lange Wanderung in den Voralpen nützen.

    In den Gutensteiner Alpen finden sich neben gern besuchten Zielen und den markierten (Weit-)Wanderwegen ja auch etliche selten begangene Routen sowie zahlreiche Erhebungen, die maximal durch Wegspuren erschlossen sind. Ein typischer Gipfel dieser Art ist der Hochwald (919m) zwischen dem Steinwandgraben und dem Sattel Auf dem Hals, an dessen höchstem Punkt der Nordalpenweg - im Osten und Süden - deutlich vorbei führt. Einige Freunde standen allerdings bereits oben, und wer in den Forumsberichten stöbert, wird ein paarmal fündig.

    Ich entscheide mich schließlich für eine Rundwanderung ab dem Gehöft Grabenweg an der Nordzufahrt des Halssattels. Auch auf dem Nordalpenweg 01 bis zum Gehöft Hohenwarth war ich noch nie unterwegs, und der geplante Rückweg über den Kamm des Waxenecks ist ebenfalls keineswegs überlaufen. Der einzige Ort auf meiner Route mit stärkerem Besuch wird da wohl das Waxeneckhaus bleiben, dessen große Terrasse für einen sonnigen, milden Frühlingstag ja wie geschaffen ist.


    So fahre ich von Pottenstein im Triestingtal einige Kilometer in den langen Grabenweggraben - so der etwas komplizierte Name laut AMap - hinein und starte beim Gehöft Grabenweg. Neben dem großen Bauernhof stehen nur wenige weitere Gebäude, manche sichtlich schon länger nicht mehr bewohnt, und eine kleine moderne Kapelle.
    002-GrabenwegKapelle.jpg

    Das erste Seitental Richtung Westen dient zwar noch als Zufahrt zum Gehöft Grubbauer, zeigt aber zugleich von Beginn an, in welcher Landschaft ich heute etliche Stunden unterwegs sein werde: größtenteils in ausgedehnten Wäldern, die nur gelegentlich von Weiden oder Wiesen unterbrochen werden.
    006-Seitental.jpg

    Ein Sandsträsschen dreht sich allmählich mehr Richtung Norden und führt mich - mäßig steigend und unmarkiert - zum Kienthalkreuz in einem flachen Sattel.
    009-Kienthalkreuz.jpg

    Ab nun werde ich längere Zeit dem Weitwanderweg 01 - dem Nordalpenweg - folgen. Allerdings handelt es sich um einen unspektakulären Abschnitt, und das Peilsteinhaus sowie das Waxeneckhaus als die nächsten Stützpunkte sind jeweils weiter entfernt. Außer den Markierungen ändert sich an meinem Weg durch ruhige Waldgebiete daher zunächst gar nichts.
    011-Nordalpenweg.jpg

    Breite Wege wechseln mit Forststraßen, und die Steigung bleibt durchwegs moderat. Im beginnenden Frühjahr genieße ich es, in so lichtem Wald (vorwiegend aus Laubbäumen) unterwegs zu sein, in den die Sonne hineinscheinen kann. Im Sommer ist der Schatten, den die Kronen der hohen Laubbäume dann bieten, hingegen sicher willkommen.
    014-lockererMischwald.jpg

    Auf der wenig anstrengenden Route wird mir gar nicht so bewusst, dass ich vom Ausgangspunkt mittlerweile mehr als 300 Höhenmeter überwunden habe. Erst ein Blick auf den Waldboden macht die Höhenlage offensichtlich: In den Tälern blühen längst die typischen Frühjahrsblumen wie Primeln oder Leberblümchen. Hier, in Höhen zwischen 700 und 800 Metern, dominieren hingegen noch die Schneerosen. Und sie stehen buchstäblich zu Tausenden neben meinem Weg!
    031-Schneerosen.jpg

    Nach einem längeren Abschnitt in fast gleichbleibender Höhe erreiche ich am Rand einer ausgedehnten Lichtung das Rote Kreuz in 759m Höhe laut AMap.
    022-RotesKreuz.jpg

    Nach einer kurzen Rast setze ich meinen Weg auf eine (namenlose) Anhöhe hinauf fort. Dort öffnet sich erneut eine große Wiese, auf der sich dank der Dirndlsträucher bereits deutliche Frühlingsfarben zeigen.
    027-Frühjahrsfarben.jpg

    Im Norden der Wiese stehen die Bäume locker und ermöglichen diesen Durchblick zum Hocheck.
    029-DurchblickHocheck.jpg

    Mittlerweile steht der Stock des Hochwalds nicht mehr weit vor mir. Aber zunächst führt der Weg zur Querung des oberen Kaltenleitengrabens nochmals bergab, bevor der kurze Gegenanstieg nach Hohenwarth beginnt. Das Anwesen steht bereits seit langem auf einer Flachstufe östlich unterhalb des Hochwalds in fast 800m Höhe. Auffällig ist vor allem, dass die Hauptgebäude gleich mehrfach von Gittern umgeben sind, sodass der markierte Weg in einem Bogen östlich herum führen muss. Irgendwie werde ich mir über den aktuellen Status der Gebäude nicht recht klar: Alles wirkt mehr abgeschirmt und geschützt als vorrangig landwirtschaftlich genützt. Dieser Blick bietet sich durch das obere Gittertor:
    038-GehöftHohenwarth.jpg

    Die Umrundung der Gebäude führt dafür zu ein paar netten Aussichtsplätzen. Dieser Blick nach Osten geht über den tief eingeschnittenen Grabenweggraben zur steilen und eher abweisenden Westflanke des Waxenecks dahinter. Im Hintergrund darf - in Gestalt des Sooßer Lindkogels - auch der Wienerwald ein wenig mit auf das Bild.
    033-GrabenweggrabenWaxeneck.jpg

    Der Weg führt nach dem Anwesen am Waldrand sowie erneut entlang eines Gitters weiter und erreicht bald eine kleine Kapelle. Ich habe bisher leider nichts Genaues über sie gefunden, halte vom Baustil her aber ein stattliches Alter für durchaus wahrscheinlich. Die Kapelle ist verschlossen; zwei Bänke an den Außenmauern würden Rastgelegenheiten und erneut etwas Ausblicke Richtung Osten bieten.
    039-HohenwarthKapelle.jpg

    Nun ist der Zeitpunkt für den weglosen Aufstieg zum Hochwald gekommen. Der Bergstock hat etwa die Form eines ein wenig nach Norden geneigten Ziegelsteins mit einem größeren flachen Gipfelplateau, einer relativ sanften Nordabdachung sowie Steilflanken an allen übrigen Seiten. Gegen den unmarkierten Zugang von Norden spricht allerdings einer der hohen Zäune, der vom Gehöft Hohenwarth hinaufzieht und möglicherweise quer über das gesamte Plateau führt. So versuche ich es nun von der Kapelle aus. Ein paar Minuten bleibt das Gelände noch flach, dann erreiche ich den Beginn der Steilflanke. Zu meiner großen Überraschung stoße ich dort auf eine Art Karrenweg, der zunächst zu einem kleinen Steinbruch und danach diagonal nach Norden ganz hinauf auf das Gipfelplateau führt. Gern ergreife ich diese unerwartete Hilfe, die Steilpassage zu bezwingen.
    044-AnstiegHochwald.jpg

    Bericht in Arbeit,
    Fortsetzung folgt bald!



    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor 2 Stunden.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    Mit dem Erreichen des Gipfelplateaus nordöstlich des höchsten Punktes verläuft sich der Karrenweg nach und nach. Aber hier bieten weder das Gelände noch die Orientierung große Herausforderungen mehr, und so stehe ich relativ bald auf dem Gipfel des Hochwalds in 919m Höhe.
    Die aktuelle Infrastruktur besteht aus zwei stattlichen Steinmännern (hier ist zunächst einer zu sehen) sowie einem Brett am Boden zum Hinsetzen. Das einfache rote Kreuz, das maxrax 2014 und Felix 2016 hier bei ihren Besuchen noch angetroffen haben, scheint mittlerweile bereits lange verschwunden.
    Im Hintergrund ist gut das flache Gipfelplateau zu erkennen. Die steile Südflanke beginnt erst rechts außerhalb des Bildausschnitts.
    049-HochwaldGipfel.jpg
    Diese Perspektive zeigt beide Steinmänner und das Brett.
    Laut Amap müsste am Gipfel zudem ein Vermessungsstein zu finden sein, den ich allerdings vergeblich suche. Zum einen kann er in dem felsdurchsetzten Waldboden natürlich perfekt getarnt sein. Wenn er nicht sehr weit aus dem Boden ragt, könnte er auch komplett von Laub bedeckt sein oder aber sich unter einem der umgestürzten Bäume befinden.
    Bevor die Laubbäume wieder austreiben, sind hinter den Baumstämmen die Konturen der Berge in der Nachbarschaft auszumachen. Einen wirklich freien Ausblick bietet der Gipfel des Hochwalds nicht.
    051-HochwaldGipfel.jpg
    Ich setze mich hier nicht zum Rasten hin, streife aber auf dem Gipfelplateau noch etwas herum. Solche stark felsdurchsetzten Böden sind für viele Kalkberge in den Voralpen typisch, keineswegs nur für die Gutensteiner Alpen.
    053-HochwaldGipfelrücken.jpg
    Da die Böden und auch das Laub nach etlichen Tagen ohne Niederschlag weitestgehend trocken sind, versuche ich dann doch den direkten und kürzesten Abstieg zurück zum markierten Weg über die steile Südflanke. Er ist möglich, wenn auch mit einiger Vorsicht! Probleme machen weniger die paar größeren Felsen, die sich gut umgehen lassen, als das viele Zentimeter tiefe Laub, unter dem sich jede Menge Stolperfallen in Form von Totholz oder wackelnden Steinen verbergen. Da bin ich lieber langsam unterwegs und "derstesse" mich nicht...
    055-HochwaldSüdflanke.jpg

    Zurück auf dem markierten Weg erreiche ich nach wenigen Minuten den östlichen Rand der großen Helmwiese. Das mittlerweile legendäre Warnschild hängt unverändert dort; immerhin daran hat sich seit über 10 Jahren nichts geändert.
    Ob es auf einen Witzbold zurückgeht oder auf seine eigene Weise auch zum Ausdruck bringen möchte, dass Wanderer abseits der markierten Wege in dieser Region nicht besonders gern gesehen sind, weiß ich nicht.
    062-HelmwieseWarntafel.jpg

    Hier gabeln sich nun die Wege: Der Weitwanderweg vollzieht einen scharfen Haken nach Osten zum Sattel "Auf dem Hals". Über einen weiteren markierten Weg wäre es Richtung Westen gar nicht sehr weit zum (mittlerweile leider auch ehemaligen) Gasthof Jagasitz und der Steinwandklamm.
    In jedem Fall bietet der Platz am Rand der Helmwiese feine Ausblicke in die umgebende Mittelgebirgslandschaft. Im Westen erhebt sich der Almesbrunnberg, wobei der Blick hier genau über die im tiefen Graben verdeckt bleibende Steinwandklamm drübergeht.
    060-HelmwieseAlmesbrunnberg.jpg
    Richtung Nordwesten sind der Kalte Berg (1044m) und der Gaisstein zu sehen. Keiner von all diesen Berge ist durch einen markierten Weg erschlossen, und doch bilden sie alle auf ihre Weise lohnende Ziele für Wanderungen.
    057-Helmwiese-BlickKalterBerg-Gaisstein.jpg
    Der Gaisstein etwas herangezoomt: einer der felsigsten Gipfel der Gutensteiner Alpen mit dreistelliger Höhe (974m) mit interessanten Anstiegen und sehr lohnendem Gipfelblick. Der markante Ostgrat kommt in dieser Ansicht besonders gut zur Geltung.
    058-HelmwieseGaisstein.jpg
    Ich entschließe mich, diesen so schönen Platz für eine Rast und eine kleine Stärkung zu nützen. Damit ist endgültig klar, was sich schon länger abgezeichnet hat: Der Besuch des südöstlich benachbarten Stockers geht sich heute nicht aus. Er läge ohnehin etwas abseits der Route, und lang genug ist meine Tagesstrecke auch so. Vielleicht gehe ich in absehbarer Zukunft einmal von Pernitz auf ihn (und den Nachbargipfel des "Eich").

    Somit folge ich noch einige Zeit dem Weitwanderweg 01, der zunächst in einem schönen Abschnitt fast vollständig im Wald zum Sattel "Auf dem Hals" hinunter führt. Abermals stehen hier die schönsten Schneerosen am Wegesrand.
    066-Schneerose.jpg

    Es liegt inzwischen Jahrzehnte zurück, dass das Holzhaus direkt auf der Passhöhe noch als Gasthof betrieben wurde. (Selbst in der Version der AMap von 1980 fehlte der Eintrag bereits.)
    Seither gehört es unter dem (aktuell besonders passenden) Namen "Schneerosenhaus" der Berg- und Naturwacht.
    068-AufdemHals-Schneerosenhaus.jpg
    Jenseits der Passhöhe folgt der Weitwanderweg zunächst dem Strässchen, das sowohl als Privatstraße zur Siedlung Waxeneck als auch als Zufahrt zum Waxeneckhaus dient. Die Straße bleibt aber nur kurz asphaltiert, und zudem weicht der Weg ihr später - in meine Gehrichtung zunächst links, dann rechts - aus. Durch lockeren Wald und kurz stärker ansteigend erreiche ich so recht angenehm die großen Wiesen direkt unterhalb des Waxeneckhauses. Im Südosten bis Süden wird erstmals der Mandlingstock sichtbar: rechts die Hohe, links (teilweise verdeckt) die Vordere Mandling.
    075-VordereHoheMandling.jpg
    Es ist mittlerweile gut 14.30 Uhr geworden, und so ist der Zeitpunkt nun perfekt für eine Einkehr. Bei Sonnenschein und für die erste Märzhälfte hohen Temperaturen ist es - wie erhofft - auf der Terrasse sehr angenehm zu sitzen. Die Tische sind teilweise belegt, Tendenz im Lauf des Nachmittags rückläufig. Unter den Gästen dominieren weder die Wanderer noch - ungeachtet der Straßenzufahrt - die Autobesitzer oder Motorradfahrer, sondern die zahlenmäßig klar größte Gruppe ist heute mit dem Mountainbike hierher gekommen.
    078-WaxeneckhausTerrasse.jpg

    Das Waxeneckhaus ist seit Jahren für seine gute Küche bekannt. Und im Rahmen einer ausgedehnten Wanderung entscheide ich mich für mehr als bloß eine Suppe...
    080-WaxeneckhausEinkehr.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Stunde.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

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