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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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12) Information

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Aus für Schutzhütten

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  • Aus für Schutzhütten

    https://www.bergsteigen.com/news/neu...schutzhuetten/

    Diesem Artikel kann ich nur vollinhaltlich (zumindest was den Teil des Autors betrifft) zustimmen. Ich prangere es ebenfalls schon seit Jahren an, dass die Schutzhüttenfunktion durch die übertriebene Reservierungspraktik verloren geht, auch abseits von Corona. Und dann wundert man sich über Wildcamper....

  • #2
    Bei allem Verständnis, aber hier das Matrashaus heranzuziehen, ist die falsche Adresse.

    Der Hüttenwirt des Matrashauses (ÖTK) macht auf seiner Homepage (matrashaus.at) kein Geheimnis daraus, wie er mit Bergsteigern umgeht, die es wagen, ohne Reservierung auf seine Hütte zu kommen:
    Das Matrashaus liegt auf knapp 3000m. Da spaziert man nicht so eben hin, um spontan zu übernachten. Von jeder Seite mindestens 5h-Zustieg, eher länger. Das Matrashaus ist ja am häufigsten Auffangbecken für Königsjodler-Begeher, die die Länge der Tour unterschätzt haben. Also tatsächlich Schutzhüttenfunktion.

    Beim Rest leider Zustimmung.... ich geh bei riskantem Wetter auch nicht in die Berge und würde eher absagen als bei einer Gewitterlage aufzusteigen, nur damit meine Anzahlung nicht verfällt.

    Keine Decken wegen COVID-19?

    Eine weitere Corona-Maßnahme der alpinen Vereine ist die Entfernung der Decken aus den Lagern der meisten Hütten. Für die Nächtigung auf der Hütte ist ein leichter Hüttenschlafsack somit nicht mehr ausreichend. Stattdessen muss ein „richtiger“ Schlafsack und auch ein Kopfkissenbezug mitgenommen werden, was das Gewicht des Rucksacks unnötig und vor allem deutlich erhöht. Diese Maßnahme scheint völlig aus der Luft gegriffen zu sein. Diverse Studien belegen, dass es „für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen oder über kontaminierte Oberflächen, wodurch nachfolgend Infektionen beim Menschen aufgetreten wären, derzeit keine belastbaren Belege gibt“ (Bundesinstitut für Risikobewertung, Deutschland, April 2021).
    Es ist sogar haarsträubend, wenn man zwar keine Decken benutzen darf, aber dann stundenlang ohne Maske im Gastraum sitzt, wahrscheinlich noch mit geschlossenen Fenstern, weil es sonst zu kalt würde. Selbst wenn sich das Virus auf der Decke halten würde, nach spätestens 24 Stunden wäre davon kaum noch etwas vorhanden. Man könnte also bei ohnehin reduzierten Schlafplätzen immer die Decken abwechseln, um das Risiko zu reduzieren.

    Trotzdem sind gewisse Maßnahmen unerlässlich. Zu ihrer eigenen Sicherheit bringen Gäste ihren Schlafsack und Kopfkissenüberzug mit. Die Abstandsregel reduziert die Anzahl der Schlafplätze in den Schutzhütten drastisch.
    Siiehe oben. Deswegen leider keine Hüttenübernachtungen für mich, bis man das geändert hat.

    Gruß,Felix

    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Zitat von charly2107 Beitrag anzeigen
      https://www.bergsteigen.com/news/neu...schutzhuetten/

      Diesem Artikel kann ich nur vollinhaltlich (zumindest was den Teil des Autors betrifft) zustimmen. Ich prangere es ebenfalls schon seit Jahren an, dass die Schutzhüttenfunktion durch die übertriebene Reservierungspraktik verloren geht, auch abseits von Corona. Und dann wundert man sich über Wildcamper....
      Schön, dass sich hier einer der Mitarbeiter des reichweitenstärksten Bergportals im Raum DACH an dieses heisse Thema wagt.
      Alle angeprangerten Missstände sind leider auf für mich in den letzten Jahren immer zutreffender geworden.

      Dass der AV hier nicht "aufräumt" ist sicher dem akuten Pächtermangel geschuldet.

      Leider sind viele Hüttenpächter der Idee verhaftet ein Berghotel zu führen und dort ein gewisses Level am Luxus und Gewinnmaximierung einzubringen.
      Dem kletternden/bergsteigenden Volk geht es aber oft darum einfach nur darum, ein Dach über dem Kopf und ein einfaches, bezahlbares Bergsteigeressen zu bekommen.

      Liebe AV/NF/ÖTK etc. Entscheidungsträger: es sind SCHUTZhütten, keine BergHOTELS... bitte beschädigt diese Tradition nicht und handelt im Sinne eurer Mitglieder!

      carpe diem!

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      • #4
        Zur Reservierung:

        Grundsätzlich ist es natürlich ärgerlich, wenn man jede Übernachtung reservieren muss - da stimme ich voll und ganz zu.

        Allerdings sehe ich in gewisser Weise auch eine Planungssicherheit für die Hüttenpächter, damit sie wissen, wie viele Personen wirklich kommen werden.
        Abhängig je nach Hüttenlage ist die Versorgung einer Hütte nämlich ein ziemlicher Aufwand. Vergleiche Hochleckenhaus (Materialseilbahn), Rieder Hütte (geringe Höhendifferenz ab dem Feuerkogel) und Gmundner Hütte (große Höhendifferenz ab dem Umkehrplatz).

        Wenn ich unterwegs bin, reserviere ich mir sowieso immer meinen Schlafplatz. Dass für akute Notfälle jedoch immer eine Restkapazität vorhanden sein sollte, versteht sich von selbst - ist aber wies ausschaut nur bei wenigen Hütten der Fall.

        Dass SCHUTZhütten natürlich auch Zufluchtsstätten bei akuten Notfällen sind und auch bleiben sollen - das ist klar.
        Allerdings bin ich der Meinung, dass bei einer ordentlichen Tourenplanung eine Reservierung des Schlafplatzes kein Problem sein sollte, oder?
        Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein notbedürftiger Bergsteiger abgewiesen wird. Für derartige Notfälle soll natürlich trotzdem noch eine Unterkunftmöglichkeit bestehen - bestenfalls natürlich ein Platz im Matratzenlager, sonst im schlechtesten Fall ein Notlager evtl. am Boden oder auf den Bänken in der Gaststube.


        Zur Anzahlung:

        Wenn eine Anzahlung zu leisten ist, und ich dadurch um die Anzahlung günstiger nächtigen kann, dann ist das für mich in Ordnung.
        Es ist natürlich selbstverständlich, dass man bei Nichterscheinen die Hüttenwirte informiert.
        Über das Wort "rechtzeitig" kann man jedoch streiten. Die Wetterberichte sind manchmal nämlich ziemlich sprunghaft. An einem Tag heißt es, dass es am gewünschten Tag sonnig ist; und am nächsten Tag heißt es, dass es am gewünschten Tag regnet.


        Zu Buchungsgebühren:

        Eine Buchungsgebühr, die nicht auf die Nächtigungskosten angerechnet wird, finde ich auch eine Sauerei.
        Aber ich muss ja nicht unbedingt zum Tuxer-Joch-Haus


        Zur Frühstückszeit:

        Natürlich ist es ärgerlich, wenn man erst sehr spät aus der Hütte kann.
        Allerdings stelle ich mir die Arbeit als Hüttenpächter wirklich nicht einfach vor. Da muss man bis jedenfalls 11-12 Uhr aufbleiben und dann schon um 4 Uhr wieder aufstehen? Und das jeden Tag?
        Lieber ein bisschen Rücksicht auf die Hüttenpächter nehmen - die wirklich einen Knochenjob leisten! Wer das nicht versteht, sollte das selbst mal versuchen - die Alpinen Vereine suchen eh händeringend nach Hüttenpächtern.


        Zur Nächtigungsausrüstung/Hüttenschlafsäcken:

        Auch verstehe ich die Handhabe bezüglich "kein Hüttenschlafsack" nicht. Dass keine Decken ausgegeben werden - von mir aus. Aber kein Hüttenschlafsack?

        Ich hab mich jedenfalls in der nächsten Woche für 3 Tage in einer Hütte des DAV einquartiert (wenn das Wetter passt) und werde da mal fragen, warum das so ist.
        Muss ich halt einen größeren Schlafsack mitnehmen - das wird noch spannend, ob ich dann alles in den Rucksack reinzwängen kann


        Zu Handyladegebühren:

        Das mit den Handyladegebühren sehe ich gelassen. Ich hab sowieso immer eine 10000 mAh Powerbank mit, da komme ich locker damit aus, da ich das Handy eh nur selten brauche.
        Die Handyladegebühr kann ich sogar verstehen. Auf vielen Hütten gibt es keine Stromleitung aus dem Tal hinauf. Der Strom wird dann mühsam mit Generatoren oder Photovoltaikanlagen gewonnen. Dass da wirklich es zu Problemen kommen kann, wenn jeder sein Handy aufladen will, sollte eigentlich jeder verstehen. Deshalb sollte man nicht gleich laut "Abzocke" schreien und - genau wie ich - eine Powerbank mitnehmen. Dann erübrigt sich dieses Problem.

        LG
        My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

        Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
        denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

        Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen

          Allerdings bin ich der Meinung, dass bei einer ordentlichen Tourenplanung eine Reservierung des Schlafplatzes kein Problem sein sollte, oder?
          Was ist mit Leuten, die Weitwandern und einfach nicht wissen wann sie bei welcher Hütte sein werden? Wegen dem Wetter bleibt man einmal zwei Nächte in einer Hütte, dann macht man mal mehr Kilometer als erwartet... Ist jetzt in den Zentralalpen vielleicht nicht das alltäglichste, aber Weitwanderer können fast nur spontan auftauchen. Oder man ruft am selben Tag an, falls man Empfang hat, falls das dann schon als Reservierung zählt.

          Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
          Zur Nächtigungsausrüstung/Hüttenschlafsäcken:

          Auch verstehe ich die Handhabe bezüglich "kein Hüttenschlafsack" nicht. Dass keine Decken ausgegeben werden - von mir aus. Aber kein Hüttenschlafsack?
          Hüttenschlafsäcke werden doch nie "ausgegeben" (außer man kauft vor Ort). Aber wenn man halt keine Decken vor Ort bekommt, dann erübrigt sich auch der Hüttenschlafsack, weil es damit viel zu kalt ist.
          Meine Touren

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          • #6
            Ich reise ab

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            • #7
              wg Reservierungsgebühren würde ich die Hüttenbetreiber schon ein bisschen in Schutz nehmen, das liegt m.M. auch zum Teil an der Unart vieler Bergsteiger auf mehreren Hütten zu reservieren, und sich dann nicht abmelden
              Kaklakariada

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              • #8
                Zitat von groberschnitzer Beitrag anzeigen
                Was ist mit Leuten, die Weitwandern und einfach nicht wissen wann sie bei welcher Hütte sein werden? Wegen dem Wetter bleibt man einmal zwei Nächte in einer Hütte, dann macht man mal mehr Kilometer als erwartet... Ist jetzt in den Zentralalpen vielleicht nicht das alltäglichste, aber Weitwanderer können fast nur spontan auftauchen. Oder man ruft am selben Tag an, falls man Empfang hat, falls das dann schon als Reservierung zählt.
                Okay, verstehe, beim Weitwandern ist das wirklich nicht gerade einfach, alles von hinten bis vorne durchzuplanen. (An das habe ich jetzt nicht explizit gedacht)
                Beim Schreiben der Zeile "Allerdings bin ich der Meinung, dass bei einer ordentlichen Tourenplanung eine Reservierung des Schlafplatzes kein Problem sein sollte, oder?" habe ich da eher im Hinterkopf eine 2 bis 3-tägige Tour gehabt.

                Zitat von groberschnitzer Beitrag anzeigen
                Hüttenschlafsäcke werden doch nie "ausgegeben" (außer man kauft vor Ort). Aber wenn man halt keine Decken vor Ort bekommt, dann erübrigt sich auch der Hüttenschlafsack, weil es damit viel zu kalt ist.
                Und auch hier habe ich meine Aussage ein bisschen unpräzise formuliert. Mir ist schon klar, dass keine Hüttenschlafsäcke "ausgegeben" werden.
                Aber wenns warm genug ist, braucht man auch zum Hüttenschlafsack keine Decke. 2019 habe ich Mitte September 1 Tag auf der Passauer Hütte übernachtet - mit Hüttenschafsack! - und keine Decke gebraucht.
                My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

                Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
                denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

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                • #9
                  Ist bei mir auch ein Kriterium. Mein normaler Schlafsack wäre mir zu warm in den meisten Fällen. Hängt wieder davon ab, ob das fenster offen bleiben kann oder nicht und die höhen/kessellage.

                  aber da würde ich mich dann zur not angezogen in den schlafsack legen und mit jacken/ersatzgewand zudecken....
                  http://www.wetteran.de

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                  • #10
                    Es sind auch die Hüttenbesucher/Wanderer/Bergsteiger um eine Vielfaches mehr geworden als früher. Deshalb finde ich eine Reservierung schon gut um den Überblick zu bewahren. Stell man sich vor es kommen mehrere Kleingruppen ohne Anmeldung daher...
                    Das ging vielleicht früher einmal.
                    Meiner Meinung gehört das "Bergsteigeressen" komplett abgeschafft, da handelt es sich eh bloß um 1 bis 2 Euro vergünstigung. Aber neben der HP sollte schon was möglich sein.

                    Das mit den Decken aktuell finde ich auch blöd, das wird in jeder Hütte anders gehandhabt. Manchmal kann man sich schon eine nehmen, anderswo bezahlt man für die Decke einen kleinen Betrag. Letztens gehört am Watzmannhaus wurde vom personal sogar kontrolliert ob man einen vernünftigen Schlafsack dabei hat nach Bezug des Schlafplatzes! Aber in Deutschland ist sowieso alles übertriebener Strenger.

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                    • #11
                      Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen

                      Okay, verstehe, beim Weitwandern ist das wirklich nicht gerade einfach, alles von hinten bis vorne durchzuplanen. (An das habe ich jetzt nicht explizit gedacht)
                      Beim Schreiben der Zeile "Allerdings bin ich der Meinung, dass bei einer ordentlichen Tourenplanung eine Reservierung des Schlafplatzes kein Problem sein sollte, oder?" habe ich da eher im Hinterkopf eine 2 bis 3-tägige Tour gehabt.
                      Natürlich, da stimme ich dir zu. Bei so kurzen Touren sollte die Planung schon vor Start der Tour stehen. Aber ganz allgemein find ich es schon wichtig, dass Schutzhütten auch ihren Charakter als Notunterkunft behalten. Auch wenn es natürlich schwierig ist zu differenzieren, ob derjenige sich jetzt einfach absichtlich nicht gemeldet hat oder aufgrund äußerer Umstände es nicht möglich war.

                      Ich bin da allgemein gespalten, was dieses Thema angeht. Ich verstehe Hüttenwirte, die nur stark wetterabhängig Umsatz machen und daher finanziell oft unter Druck stehen. Wenn es dann noch Leute gibt, die mehrfach reservieren und dann spontan entscheiden wo sie hingehen, wird mir schon klar, warum man mit solchen "Hotel-Praktiken" anfängt.
                      Andererseits kann man als Wanderer nicht immer so planen wie man sonst einen Urlaub plant. Ich hab letztes Jahr eine siebentägige Tour geplant und entsprechend in mehreren Hütten reserviert. Die letzten zwei Etappen musste ich dann absagen, weil wir körperlich uns nicht mehr zugetraut haben über eine Scharte ins nächste Tal zu wandern. Hätte ich hier anzahlen müssen, dann wären hier vielleicht gezwungenermaßen ein Risiko eingegangen, nur um das Geld nicht zu verlieren. Das finde ich auch nicht wirklich zielführend, aus Sicht des Alpenvereins.
                      Meine Touren

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                      • #12
                        Ich habe das Gefühl manche Hüttenwirte wollen einfach keine Hüttenwirte sein, sondern nur eine güstigere Pacht als im Tal. Wenn ich mir zum Beispiel die Öffnungszeiten und Nächtigungsmöglichkeiten des Wetterkogler Hauses ansehe so hat das für mich den Charakter eines "zugut gehenden Dorfwirten" als den einer Schutzhütte.
                        https://www.alpenverein.at/wetterkoglerhaus/
                        Liebe Grüße
                        Willi

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                        • #13
                          Bin da etwas hin und her gerissen... angeblich war ja lange Zeit der Komfort/Küche auf österreichischen Hütten im Vergleich zum Ausland eher bescheiden. Jetzt sind viele Hütten beinahe 4* Hotels mit 3-Gänge-Menü am Abend. Mir ist das schon fast zu viel. Ich esse am Berg nicht viel, bzw. vertrage auch nicht mehr alles. Manche Hütten stellen sich drauf ein und man kann auch laktosefreie Gerichte bekommen, aber ich brauch keine Menüs wie in einem Talhotel. Einfaches Essen mit viel Kohlenhydraten reicht schon. Ich bin auch nicht der große Esser in der Früh und mache mit Frühstück eigentlich immer ein Minusgeschäft. Etwas mehr Bescheidenheit am Berg würde vielleicht generell gut tun, aber das hängt wohl auch davon ab, welche Klientel man möchte.




                          http://www.wetteran.de

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                          • #14
                            Zitat von kare Beitrag anzeigen
                            wg Reservierungsgebühren würde ich die Hüttenbetreiber schon ein bisschen in Schutz nehmen, das liegt m.M. auch zum Teil an der Unart vieler Bergsteiger auf mehreren Hütten zu reservieren, und sich dann nicht abmelden
                            Woher weiß man das eigentlich, dass das so oft passiert? Könnte genauso eine Alpine Legend sein.
                            Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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                            • #15
                              Zitat von groberschnitzer Beitrag anzeigen
                              Was ist mit Leuten, die Weitwandern und einfach nicht wissen wann sie bei welcher Hütte sein werden? Wegen dem Wetter bleibt man einmal zwei Nächte in einer Hütte, dann macht man mal mehr Kilometer als erwartet...
                              Mit Spontaneität und Flexibilität für Bergsteiger und Wanderer ist leider schon lange Schluss bei der Hüttenpolitik.
                              Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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