Normalerweise meide ich ja schöne Wochenenden für Wanderungen in beliebten Ausflugszielen, aber manchmal ergibt es sich einfach. So auch gestern, an einem Samstag. Ich fahre aufs Preiner Gscheid, löse ein Tagesticket für den Parkplatz und hole mein Klapprad aus dem Kofferraum. Der Parkplatz ist um 9 Uhr schon ziemlich voll (soweit nichts Neues), und der eben angekommene Bus entlässt zusätzlich noch eine Horde tatendurstiger Wanderer. Ich aber schwinge mich aufs Rad und rolle die Straße hinunter zurück nach Hirschwang. Unterwegs bleibe ich einmal für ein Foto mit der Preinerwand stehen.
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Bald bin ich bei der Seilbahn. Auch dort sind die Parkplätze mittlerweile zum Großteil ausgelastet, was mich aber nicht weiter juckt. Ich hänge das Rad an einem Mast inmitten der Autos an und betrete die Talstation. Eine Fahrkarte habe ich mir in weiser Voraussicht schon bei der Herfahrt gekauft, und schon mit der nächsten Gondel schwebe ich samt vielen anderen gut gelaunten – und sich lautstark unterhaltenden – „Luftdepperten“ gen Gsolhirn. Oben ist es angenehm kühl und der Himmel noch fetzblau.
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Die meisten streben zuerst einmal das Ottohaus an (nichts Neues
).
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Ich zweige am Praterstern aber gleich Richtung Höllentalaussicht ab, und schon bin ich allein.
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Die Aussicht habe ich eh schon oft genug genossen (nix Neues
) und daher lasse ich sie rechts liegen.
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Ich peile die Lechnermauern an.
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Nach 50 Minuten bin ich unten bei der Dirnbacherhütte. Seit dem Praterstern bin ich vielleicht einer Handvoll Leuten begegnet.
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Den Ho Chi Minh-Pfad bin ich bisher mindestens zehnmal gegangen, das erste Mal schon in den 1970er-Jahren mit meinem Vater. Öfters auch nur teilweise, denn seit ich den „Geheimweg“ kenne, der ungefähr von der Mitte des Pfads abzweigend durch den Preinerwald zum Seeweg führt, habe ich mich manchmal mit der unteren oder oberen Hälfte begnügt. Heute will ich ihn wieder einmal komplett begehen. Es beginnt schon sehr nett.
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Bald tauchen die ersten Latschen auf.
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Sie sind tadellos ausgeschnitten, eine „Engstelle“ wie hier ist die absolute Ausnahme.
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Anscheinend wurde in letzter Zeit in großem Stil ausgeholzt, immer wieder kommt man an schön geschlichteten Haufen von abgesägten Ästen vorbei. Die sind teilweise richtig dick, da muss schon eine Motorsäge zum Einsatz gekommen sein. Okay, das ist mir in diesem Ausmaß jetzt schon neu.
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Zwischendurch ein Rückblick mit Schneeberg
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Nach einem etwas steileren Abschnitt folgt ein ebenes Stück. Hinter dieser markanten Baumleiche zweigt der „Geheimweg“ ab. Hat man den Beginn einmal gefunden, führt er deutlich zwischen Latschen ca. 30-40hm eine Geländestufe hinauf. Oben geht es, mit dutzenden Steinmandln markiert, in östlicher Richtung eben durch den Preiner Wald in eine grüne Bodenfurche und dann wieder ansteigend zum Seeweg hinauf, den man unweit des Kronichgrabens erreicht.
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Ich aber gehe weiter am schönen HCM-Pfad.
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Wieder einer der zahlreichen Haufen
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Bald bin ich bei der Seilbahn. Auch dort sind die Parkplätze mittlerweile zum Großteil ausgelastet, was mich aber nicht weiter juckt. Ich hänge das Rad an einem Mast inmitten der Autos an und betrete die Talstation. Eine Fahrkarte habe ich mir in weiser Voraussicht schon bei der Herfahrt gekauft, und schon mit der nächsten Gondel schwebe ich samt vielen anderen gut gelaunten – und sich lautstark unterhaltenden – „Luftdepperten“ gen Gsolhirn. Oben ist es angenehm kühl und der Himmel noch fetzblau.
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Die meisten streben zuerst einmal das Ottohaus an (nichts Neues
).003.jpg
Ich zweige am Praterstern aber gleich Richtung Höllentalaussicht ab, und schon bin ich allein.
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Die Aussicht habe ich eh schon oft genug genossen (nix Neues
) und daher lasse ich sie rechts liegen.005.jpg
Ich peile die Lechnermauern an.
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Nach 50 Minuten bin ich unten bei der Dirnbacherhütte. Seit dem Praterstern bin ich vielleicht einer Handvoll Leuten begegnet.
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Den Ho Chi Minh-Pfad bin ich bisher mindestens zehnmal gegangen, das erste Mal schon in den 1970er-Jahren mit meinem Vater. Öfters auch nur teilweise, denn seit ich den „Geheimweg“ kenne, der ungefähr von der Mitte des Pfads abzweigend durch den Preinerwald zum Seeweg führt, habe ich mich manchmal mit der unteren oder oberen Hälfte begnügt. Heute will ich ihn wieder einmal komplett begehen. Es beginnt schon sehr nett.
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Bald tauchen die ersten Latschen auf.
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Sie sind tadellos ausgeschnitten, eine „Engstelle“ wie hier ist die absolute Ausnahme.
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Anscheinend wurde in letzter Zeit in großem Stil ausgeholzt, immer wieder kommt man an schön geschlichteten Haufen von abgesägten Ästen vorbei. Die sind teilweise richtig dick, da muss schon eine Motorsäge zum Einsatz gekommen sein. Okay, das ist mir in diesem Ausmaß jetzt schon neu.
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Zwischendurch ein Rückblick mit Schneeberg
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Nach einem etwas steileren Abschnitt folgt ein ebenes Stück. Hinter dieser markanten Baumleiche zweigt der „Geheimweg“ ab. Hat man den Beginn einmal gefunden, führt er deutlich zwischen Latschen ca. 30-40hm eine Geländestufe hinauf. Oben geht es, mit dutzenden Steinmandln markiert, in östlicher Richtung eben durch den Preiner Wald in eine grüne Bodenfurche und dann wieder ansteigend zum Seeweg hinauf, den man unweit des Kronichgrabens erreicht.
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Ich aber gehe weiter am schönen HCM-Pfad.
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Wieder einer der zahlreichen Haufen
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