Einen weiteren, mir neuen 3000er wollte ich in meinem Oktober-Urlaub besteigen. Aufgrund der mittlerweile herbstlichen Verhältnisse habe ich anspruchsvollere Ziele von meiner Liste gestrichen und bin schließlich beim Muntanitz gelandet.
Seine Lage zwischen Glockner- und Venedigergruppe verspricht interessante Ausblicke, zu denen bestimmt auch die Normalroute über die Wellachköpfe beiträgt, auf der man längere Zeit auf über 3000m unterwegs ist.
Bei der Anfahrt zum gebräuchlichen Parkplatz am Glanzer Berg über Matrei weisen Hinweisschilder auf Waldarbeit hin und mahnen, die Zufahrt frei zu halten. Eine Nische wird als Holzlagerplatz ausgewiesen und ich befürchte schon, daß das auch für den Parkplatz gelten könnte.
Das trifft dann zum Glück nicht zu; die Abstellfläche für einen recht prominenten 3000er hätte ich mir aber dennoch etwas größer vorgestellt - nur etwa 10 Autos haben hier wohl Platz.
Es geht durch Wald aufwärts und bei einer Forststraßenquerung stoße ich auf eindeutig unklare Anweisungen - gelten diese nun für Wanderer oder die Motorsäge?!
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Nachdem die Motorsäge eindeutig aus der Richtung zu hören ist in die der Pfeil zeigt, gehe ich auf dem Steig weiter, auf dem es dann alle paar Meter weitere grüne "Stoppsignale" gibt.
Ich komme flott vorwärts und mir ist schnell warm geworden.
Ich fürchte, daß ich mich heute bei der Wahl der Hosen vergriffen habe.
Meine neue warme Hose ist hier unten nun eindeutig fehl am Platz. Als Alternative habe ich nur eine dünne Laufhose dabei, die ich eigentlich deutlich weiter oben - falls notwendig - nur als lange Unterhose verwenden wollte.
Hilft nix, ich möchte nicht auch noch an den Beinen schwitzen:
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Hab ich damit - laut Karl Lagerfeld - schon die Kontrolle über mein Leben verloren?
Es gibt die ersten schönen Ausblicke, zB auf den gegenüber liegenden Ochsenbug (3007m) und weitere Gipfel der Venedigergruppe.
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...wahrscheinlich die Kristallwand (3310) sowie den Kleinvenediger (3470m) und den Hohen Zaun (3451m) als Drüberschauer:
004comp.jpg
Es folgt das Eck, wo man Richtung äußerer Steiner Alm abbiegt und einen Eindruck vom weiteren Verlauf des Anstiegs bekommt.
005comp.jpg
Dort fallen mir ein paar Tafeln auf, wobei ich mich vor allem für die oberste interessiere:
005bcomp.jpg
Darf man tatsächlich bis hierher mit dem Rad fahren?
Leider habe ich dazu keine eindeutigen Infos im Netz gefunden - was auf österreichisch dann wohl "verboten" bedeutet.
Bis zur - mittlerweile verlassenen - Alm geht es ein Stück bergab und dort gäbe es einiges zu sehen.
Ich möchte schnell weiter und werfe nur einen Blick auf die angebotene flüssige Stärkung:
006comp.jpg
Mit dem Kopf bin ich schon bei den kommenden rund 700hm bis zur Sudetendeutschen Hütte, zuerst geht es aber noch relativ flach im Talboden weiter.
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Der Steig ist ok, etwas eintönig ist es aber schon auf diesem Abschnitt.
Diese "Steinmaus" lenkt nur kurz davon ab:
008comp.jpg
...und die Aussicht hat man zumeist nur im Rücken:
009comp.jpg
Endlich bahnt sich ein Wechsel der Szenerie an:
010comp.jpg
Um die Hütte frischt der Wind wieder auf und ich wechsle abermals meine Beinkleider.
Angesichts der sich ergebenden Farbkombination bin ich mir nicht sicher, ob ich damit wieder die Kontrolle über mein Leben erlangt habe.
Unter den Wellachköpfen glaubt man nun schlagartig in einer völlig anderen Gegend unterwegs zu sein.
011comp.jpg
Ich kann mir nun etwas besser vorstellen wie es sich anfühlen muß eine Düne in der Wüste hoch zu stapfen:
012comp.jpg
Oben am Rücken - immerhin auf schon knapp 3000m - ist der Wind noch stärker und es fühlt sich somit richtig frisch an.
Landschaft und Aussicht begeistern mich.
Hier der Blick auf das weitere Anstiegsgelände, die Steigspuren verlaufen anfangs links der geschliffenen Felsen:
013comp.jpg
Hier dürfte noch ein Rest das in der AV-Karte verzeichneten Bachtrögerkeeses zu sehen sein:
014comp.jpg
Seine Lage zwischen Glockner- und Venedigergruppe verspricht interessante Ausblicke, zu denen bestimmt auch die Normalroute über die Wellachköpfe beiträgt, auf der man längere Zeit auf über 3000m unterwegs ist.
Bei der Anfahrt zum gebräuchlichen Parkplatz am Glanzer Berg über Matrei weisen Hinweisschilder auf Waldarbeit hin und mahnen, die Zufahrt frei zu halten. Eine Nische wird als Holzlagerplatz ausgewiesen und ich befürchte schon, daß das auch für den Parkplatz gelten könnte.
Das trifft dann zum Glück nicht zu; die Abstellfläche für einen recht prominenten 3000er hätte ich mir aber dennoch etwas größer vorgestellt - nur etwa 10 Autos haben hier wohl Platz.
Es geht durch Wald aufwärts und bei einer Forststraßenquerung stoße ich auf eindeutig unklare Anweisungen - gelten diese nun für Wanderer oder die Motorsäge?!
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Nachdem die Motorsäge eindeutig aus der Richtung zu hören ist in die der Pfeil zeigt, gehe ich auf dem Steig weiter, auf dem es dann alle paar Meter weitere grüne "Stoppsignale" gibt.
Ich komme flott vorwärts und mir ist schnell warm geworden.
Ich fürchte, daß ich mich heute bei der Wahl der Hosen vergriffen habe.
Meine neue warme Hose ist hier unten nun eindeutig fehl am Platz. Als Alternative habe ich nur eine dünne Laufhose dabei, die ich eigentlich deutlich weiter oben - falls notwendig - nur als lange Unterhose verwenden wollte.
Hilft nix, ich möchte nicht auch noch an den Beinen schwitzen:
002comp.jpg
Hab ich damit - laut Karl Lagerfeld - schon die Kontrolle über mein Leben verloren?

Es gibt die ersten schönen Ausblicke, zB auf den gegenüber liegenden Ochsenbug (3007m) und weitere Gipfel der Venedigergruppe.
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...wahrscheinlich die Kristallwand (3310) sowie den Kleinvenediger (3470m) und den Hohen Zaun (3451m) als Drüberschauer:
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Es folgt das Eck, wo man Richtung äußerer Steiner Alm abbiegt und einen Eindruck vom weiteren Verlauf des Anstiegs bekommt.
005comp.jpg
Dort fallen mir ein paar Tafeln auf, wobei ich mich vor allem für die oberste interessiere:
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Darf man tatsächlich bis hierher mit dem Rad fahren?
Leider habe ich dazu keine eindeutigen Infos im Netz gefunden - was auf österreichisch dann wohl "verboten" bedeutet.
Bis zur - mittlerweile verlassenen - Alm geht es ein Stück bergab und dort gäbe es einiges zu sehen.
Ich möchte schnell weiter und werfe nur einen Blick auf die angebotene flüssige Stärkung:
006comp.jpg
Mit dem Kopf bin ich schon bei den kommenden rund 700hm bis zur Sudetendeutschen Hütte, zuerst geht es aber noch relativ flach im Talboden weiter.
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Der Steig ist ok, etwas eintönig ist es aber schon auf diesem Abschnitt.
Diese "Steinmaus" lenkt nur kurz davon ab:
008comp.jpg
...und die Aussicht hat man zumeist nur im Rücken:
009comp.jpg
Endlich bahnt sich ein Wechsel der Szenerie an:
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Um die Hütte frischt der Wind wieder auf und ich wechsle abermals meine Beinkleider.
Angesichts der sich ergebenden Farbkombination bin ich mir nicht sicher, ob ich damit wieder die Kontrolle über mein Leben erlangt habe.

Unter den Wellachköpfen glaubt man nun schlagartig in einer völlig anderen Gegend unterwegs zu sein.
011comp.jpg
Ich kann mir nun etwas besser vorstellen wie es sich anfühlen muß eine Düne in der Wüste hoch zu stapfen:
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Oben am Rücken - immerhin auf schon knapp 3000m - ist der Wind noch stärker und es fühlt sich somit richtig frisch an.
Landschaft und Aussicht begeistern mich.
Hier der Blick auf das weitere Anstiegsgelände, die Steigspuren verlaufen anfangs links der geschliffenen Felsen:
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Hier dürfte noch ein Rest das in der AV-Karte verzeichneten Bachtrögerkeeses zu sehen sein:
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wow super, du hast in den letzten Herbstttagen noch eine wunderbare Hochtour erlebt! 



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