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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Geiger (1723m), Hochschwabgruppe (02.09.2021)

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  • Geiger (1723m), Hochschwabgruppe (02.09.2021)

    Für das diesjährige Moderatorentreffen haben wir bewußt einen Standort mit nicht allzu weiter Anfahrt aus dem Raum Wien gewählt, von dem aus dennoch Touren auf allen Teilnehmern weitgehend neue Gipfel möglich waren. Eine sehr ansprechende Ferienwohnung mit fast perfekter Ausstattung haben wir in der Palfau gefunden, im sehr empfehlenswerten Fuchsbauernhof. Für das nahezu ideale Wanderwetter hat in gewohnter Weise Felix gesorgt, für die Wanderplanung vor allem Wolfgang.

    Tour 1 , Donnerstag 2.9.21

    In bereits erprobter Manier, gestalten Norbert und
    Günter den Beginn des Berichts gemeinsam. Felix und Wolfgang werden später noch Bilder ergänzen.

    Wir parken im schönen Hinterwildalpen (780m) beim Gasthaus zum Krug. Bei unserer Rückkehr wird dieses allerdings leider bereits geschlossen haben ...
    Etwa in Bildmitte zeigt sich schon unser Tagesziel, der Geiger.
    DSC2479_GT-(1).jpg
    Nach einem eher sanft ansteigenden Beginn, mit schönen Seitblicken

    Bild06.jpg
    wird's ab dem Gehöft Lichtenegg (946m) steiler.

    Bild07.jpg
    Durch den recht wilden Graben des Eisenerzer Baches geht es auf uraltem Weg aufwärts.

    image_614144.jpg
    Dazwischen schon ein erster Blick zum Gipfel. (Incl. Kreuz in der Vergrößerung)

    DSC2484_GT (2).jpg

    Eine überraschend tief eingeschnittene Schlucht wird auf solider Brücke überquert.
    DSC2487_GT (3).jpg

    Nette Wegkreuze und Bildtafeln.
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    Und "Leben", das sich seinen Weg sucht.



    Schon weit vor der Paßhöhe wird der Anstieg deutlich sanfter,

    Bild21.jpg
    und Kranzenzian begleitet den Weg.

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    Dann haben wir die Eisenerzer Höhe (1549m) erreicht und gönnen uns eine kurze Rast.
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    Bild27.jpg
    Ab der Paßhöhe ist der Steig erst seit einigen Jahren bezeichnet, und zusätzlich mit einem großen Pfeil zu Beginn versehen.

    Bild28.jpg
    Früher war das nur ein unmarkierter und nicht ganz leicht zu findender Jagdsteig. Jetzt aber ist er kaum zu verkennen, zu reichlich sind die Farbpunkte und auch Steinmänner.

    DSC2494_GT (6).jpg






    .
    Zuletzt geändert von mountainrabbit; 07.09.2021, 14:03.
    Meine Touren in Europa
    Meine Touren in Südamerika
    Blumen und anderes

  • #2
    Über den Sauriegel, ein kleines, feines, schön begrüntes Karstplateau gehen wir weiter, vorerst fast nach Westen.
    DSC2495_GT (7).jpg


    Bild30.jpg
    Steinmandeln leiten uns.

    DSC2497_GT (8).jpg

    Blauer Eisenhut.
    DSC2499_GT (9).jpg

    Endlich ist der Gipfel zu erahnen, der Steig wendet sich beim Kleinen Geiger nach Norden, und wir mit ihm
    DSC2500_GT (10).jpg

    Deutscher Enzian ist reichlich vertreten.
    DSC2501_GT (11).jpg

    Dann sehen wir erstmals das Gipfelkreuz ...
    DSC2502_GT (12).jpg

    ... und Wanderer, die schon früher aufgestanden sein dürften, oder auch weiter hinaufgefahren ...
    DSC2505_GT (13).jpg

    Nach einem überraschend steilen, fast schon ein wenig Klettern erfordernden Schlußanstieg sind dann auch wir oben.
    Geiger (1723m).
    DSC2506_GT (14).jpg
    .
    Zuletzt geändert von mountainrabbit; 06.09.2021, 19:14.
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    • #3
      Geiger, Günter, Wolfgang und Felix.
      DSC2515_GT (15).jpg

      Tiefblick nach Hinterwildalpen (780m), fast 1000 Meter.
      DSC2516_GT (16).jpg

      Gesäuse: Tamischbachturm, dahinter Gr. Buchstein, Kl. Buchstein, Tieflimauer.
      DSC2518_GT (17).jpg

      Alle vier.
      DSC2519_GT (18).jpg

      Gegenüber das Hochkar mit reichlich Infrastruktur und steilem Südanstieg.
      DSC2524_GT (19).jpg

      Blick über den Hochschwab, mit Grasberg im Mittelgrund, dahinter Riegerin (angeschnitten), Griesstein, Ebenstein und Brandstein.
      DSC2532_GT (20).jpg

      Rechts hinter dem Gr. Kollmannstock die Griesmauer mit Griesmauerkogel, TAC Spitze und Vordernberger Griesmauer.


      Bild45.jpg

      Fadenkamp, Hochstadl und Riegerin.
      DSC2533_GT (21).jpg

      Griesstein, Ebenstein und Schaufelwand.
      DSC2535_GT (22).jpg

      Eisenerzer Reichenstein und Stadelstein im Hintergrund, davor der Pfaffenstein.
      DSC2536_GT (23).jpg

      Tamischbachturm, Gr. Buchstein, Kl. Buchstein.
      DSC2540_GT (24).jpg
      .
      Zuletzt geändert von mountainrabbit; 06.09.2021, 19:29.
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      • #4
        Noch ein Blick ins Gesäuse:
        Gsuchmauer, hinten die Hochhaide, anschließend unverkennbar das Hochtor und davor das Zinödl, Planspitze.
        DSC2541_GT (25).jpg

        Und noch ein weiteres Mal, jetzt perfekt beleuchtet, hinüber zum Schwobn geschaut. Links außen natürlich der Ringkamp.

        Bild65.jpg

        Der Abstieg beginnt erfreulich problemlos: nicht nur ist die Latschengasse nach Westen breit ausgeschnitten und gut zu begehen, die Route ist auch bestens markiert.

        Bild75.jpg

        Links die Kalte Mauer, rechts hinten der Lugauer.
        DSC2543_GT (26).jpg

        Die südliche Umgehung des Gr. Wasserkogels ist leider eine etwas zähe ansteigende Querung, dann aber sehen wir schon hinunter auf die Winterhöhe (ca. 1390m).
        DSC2546_GT (27).jpg

        Es folgt ein Forststraßen-Abschnitt, dann, vorbei an der Pumperlhochalm (ca. 1180m) wieder ein abschnittsweise steiler Steig.
        DSC2550_GT (28).jpg

        Zwischendurch dürfen meine "Mitstreiter" in der Sonne "posieren".


        Bild79.jpg

        Bei 950m haben wir dann die finale Forst-/Almstraße erreicht und können knieschonend nach Hinterwildalpen hinauswandern.
        DSC2552_GT (29).jpg

        Fazit:
        Eine wunderbare Rundwanderung. Schöne Ausblicke auf bekannte Gipfel, oft in ungewohnter Perspektive, Und das Wetter hat auch bestens mitgespielt, nur die Fernsichten hätten klarer sein dürfen


        LG

        Norbert und Günter
        Zuletzt geändert von mountainrabbit; 07.09.2021, 14:08.
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        • #5
          Super! Schöne Tour habt´s ghabt. Zwar nur ein kleiner Geiger aber dafür ein feiner Geiger....

          LG

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          • #6
            Super Tour, danke für den Bericht!
            Aktuelle Lieblingssprüche:
            - Meister wird, wer trotz der Schule Bücher liest.
            - Vor Bäumen ich den Wald nicht seh, wenn ich auf meiner Leitung steh.

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            • #7
              Schöne Tour, der Geiger muss ein herrlicher Aussichtsplatz sein.
              Ich hatte diesen Gipfel schon einmal ins Auge gefasst, bin aber damals auf der Eisenerzer Höhe zur Kalten Mauer weitergegangen.
              Die Bilder machen wieder Gusto auf diese Gegend.

              LG, Toni

              Kommentar


              • #8
                Diese schöne Runde bin ich vor zwei Jahren in Gegenrichtung gegangen.

                Einige Antworten auf meinen damaligen Bericht:
                Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                Immer wieder erstaunlich, von welchen Bergen ich noch überhaupt nichts mitbekommen habe.
                Zitat von Wolfgang A. Beitrag anzeigen
                Wie offenkundig einige Forumsmitglieder kenne ich den Hochschwab nordwestlich des Ebensteins bisher gar nicht.
                Da habt ihr ja jetzt eine Lücke schließen können.

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                • #9
                  Seit ich Bericht von Pauli zum Großen Geiger gesehen hatte, wollte ich da hinauf. Öffentlich ist der Ort von Wien aus aber nicht erreichbar.

                  Bild 1: Hinterwildalpen im Spätsommer.

                  Hier war ich zuletzt im Winter 2018 bei viel Schnee. Links der Sattel, über den man zur Eisenerzer Höhe gelangt. Vorne Große und Kleine Hagel, ganz rechts unser Tagesziel, der Große Geiger.
                  Wetterlage: Zunehmender Hochdruckeinfluss, aber noch feuchte Grundschicht. Dadurch nach frischem Morgen rasche Erwärmung und Quellwolkenbildung, die sich an einer Inversion in rund 2000m Höhe ausbreiten. Das hat die Fernsicht an allen Tagen etwas getrübt.


                  Bild 2: Der Steig schlängelt sich in wenigen Kehren zum Sattel hinauf. 1977 gab es hier einen größeren Felssturz.

                  Bild 3: Die Schlüsselstelle im Winter bei viel Schnee:
                  Vor drei Jahren lag in der Rinne bereits eine abgegangene Lockerschneelawine. Wir überquerten die Rinne mit Schneeschuhen einzeln im Respektabstand. Der Felsblock rechts verengte den Steig deutlich.

                  Bild 4: Jungfernsprung
                  Eine hölzerne Brücke über den Eisenerzer Bach, der sich hier 5m tief zwischen die Felsen eingrub.
                  Der Sage nach soll eine Sennerin vor 1000 Jahren hier vor einem Reiter geflüchtet und sich mit einem beherzten Sprung über die Felskluft gerettet haben.
                  Bei der Schneeschuhwanderung war das untere Geländer komplett eingeschneit, sodass man sich bei der Überquerung nicht festhalten konnte. Zudem führt der Steig vorher steil bergab, was bei Schneelage erst einmal Überwindung kostete, sich steil auf den schmalen Brückenübergang zu begeben.

                  Bild 5: Bröselige Westflanke des Grasbergs (1673m), zu dem ein Jagdsteig hinaufführt.

                  Bei der Eisenerzer Höhe rasteten wir kurz, ehe wir dem markierten Weg zum Geiger folgten.
                  Bild 6: Blutiger Pfad Gottes.

                  Bild 7: Leichtes auf und ab in typischem Karstgelände.

                  Bild 8: Ausblick ins Gesäuse, im Vordergrund links Kleiner Geiger (1638m).

                  Bild 9: Überraschend klare Sichtachse zum Dachstein mit Grimming davor.
                  Im Vordergrund der breite Rücken das Dürrenschöberl (1737m), auf dem ich auch schon mit Schneeschuhen stand, ganz links Stoderzinken (2048m) und Kammspitz (2139m). Der vorwitzige Felsgupf vorm Dürrenschöberl ist die Haindlmauer (1435m).
                  Vom Dachstein leuchtet das frisch verschneite Hohe Kreuz (2837m) und über dem Grimming der Hohe Dachstein (2995m).

                  Bild 10: Tamischbachturm, Großer und Kleiner Buchstein, dazwischen Almmauer, rechts Haller Mauern mit Hexenturm.

                  Bild 11: Lugauer mit Doppelgipfel, rechts Gsuchmauer, links Blaseneck (1969m).
                  Im Hintergrund spitzelt links noch Schüttnerkogel (2170m) in den Rottenmanner Tauern heraus.

                  Bild 12: Sattel zwischen Kleinem und Großem Geiger.
                  Der Gipfelsteig führt an der Felskante hinauf, ist aber nicht wirklich ausgesetzt.

                  Bild 13: Dafür steile Latschengassen, wo man ab und zu die Hände zur Unterstützung braucht.

                  Bild 14: Beliebtes Fotomotiv: Wenn Fotografen Fotografen beim Fotografen fotografieren fotografieren.
                  Beim Aufstieg begegneten wir noch einem Paar, das nicht damit gerechnet hätte, anderen Wanderern zu begegnen, und am Gipfel zwei Jäger.

                  Bild 15: Ausblick nach Norden über Hinterwildalpen zum Dürrenstein, Ötscher, Gemeindealpe und Kräuterin rechts.

                  Bild 16: Mein damaliges Schneeschuhziel: Großer Kollmannstock (1768m).
                  Wege gibt es dort nicht wirklich, höchstens Latschengassen. Im Hintergrund Trenchtling und Griesmauer. Hinterm Kollmannstock bricht das Gelände mit einer Felswand über 500 Meter zum Fobisgraben ab.

                  Bild 17: Panorama Riegerin, Hochschwab, Grießsteine, Ebenstein und Brandstein.
                  Im Vordergrund der Alm Grasberg.

                  Bild 18: Großer Grießstein und Ebenstein.
                  In dem Kar, das von Grießstein, Ebenstein, Schaufelwand und Brandstein eingeschlossen wird, ereignete sich vor rund 17000 Jahren einer der größten Bergstürze der Ostalpen. Die Schotterlawine raste über das Salaztal hinaus.

                  Bild 19: Kleiner Grießstein und Großer Grießstein.
                  Zu beiden führt ein unmarkierter Steig, der Übergang zum Großen Grießstein ist ausgesetzt, aber teilweise seilversichert.

                  Zuletzt geändert von Exilfranke; 09.09.2021, 16:49.
                  http://www.wetteran.de

                  Kommentar


                  • #10
                    Bild 20: Hochkar mit Geischlägerhaus (1769m) und Sender.

                    Große Felsbrocken liegen in der Südrinne.



                    Bild 21: Ebenstein und Brandstein bei besserem Fotolicht.



                    Bild 22: Nach ausgiebiger Gipfelrast folgen wir den komfortabel ausgeschnittenen Latschengassen südwestwärts.



                    Bild 23: Angenehm über viel Gras geht der Steig bergab.

                    Offiziell nicht mehr markiert in der AMAP, in der Kompasskarte rot punktiert. Tatsächlich gab es frische rote Punkte und reichlich Steinmänner.



                    Bild 24: Markierung.



                    Die lange Querung unterhalb des Großen Wasserkogels zieht sich etwas, ist technisch aber einfach.

                    Bild 25: Auch der Abstieg zur Winterhöhe ist einfach.



                    Danach folgten wir der Forststraße bis zu einer neu wirkenden Jagdhütte, wo wir von hinten kommend den Jäger mit einem Bier sichtlich überraschten, der so spät am Nachmittag nicht mehr mit Wanderern gerechnet hatte.

                    Bild 26: Ausblick von der Hütte zum Ötscher und Gemeindealpe.



                    Bild 27: Pumperlhochalm.



                    Bild 28: Spuren der Unwetter vom Juli.



                    Nach der Alm geht es über steile Schotterkehren in den Lurgbachgraben.

                    Bild 29: Alpen-Leinkraut.



                    Bild 30: An die Dolomiten erinnerndes Felsgelände.



                    Bild 31: Türkiser Schwalbenwurzenzian.



                    Bild 32: Bauernweisheit.



                    Bild 33: Sehr kritische Katze.



                    In der Früh hatten wir noch die Speisekarte vom Gasthof Krug inspiziert, das am Abend bis 20 Uhr offen haben sollte. Als wir zurückkamen, fuhr grad der Wirt mit dem Auto davon. Auf der Tafel stand, dass er ab dem Folgetag Betriebsurlaub hatte. Wir setzten uns optimistisch in den Gastgarten, doch die Haustür war abgeschlossen. Der Wirt kam zurück und wiegelte gleich ab, sie hatten schon geschlossen. Nichts wars mit der gemütlichen Rast in der letzten Sonne. Als Alternative fanden wir den Gasthof Eschau bei Palfau. Zwar keine Sonne mehr, aber wir blieben trotzdem draußen. Kontrolliert wurde übrigens nicht.

                    Bild 34: Vom Gastgarten ein Blick auf das Gipfelziel zwei Tage später: Gamsstein.

                    Auf dem Hügel liegt die Naturfreundehütte, über den schmalen Waldrücken darüber geht es steil hinauf direkt zum Gipfelkreuz. Der höchste Punkt ist allerdings ganz links.



                    Beim Essen beging ich den verhängnisvollen Fehler, mich für den Zwiebelrostbraten zu entscheiden. Ich falle immer wieder darauf rein, dass es sich abgesehen von Haubenlokalen nicht um das zarte Rinderfilet medium oder blutig handelt, sondern um eine dünne Scheibe Rindfleisch mit reichlich gerösteten Zwiebeln als Garnitur.

                    In der Nacht und am Folgetag im Aufstieg zur Voralpe hatte ich das Sodbrennen meines Lebens, der Magen war bis zur Speiseröhre ein einziges Säuremeer. Viel frische Luft nachts und viel Wasser trinken haben die Beschwerden zum Glück vollständig verschwinden lassen. Seitdem meide ich Zwiebeln wieder wie der Teufel das Weihwasser.

                    Gruß, Felix
                    Zuletzt geändert von Exilfranke; 09.09.2021, 16:51.
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                    • #11
                      Als wir uns für das Quartier in Palfau entschieden, waren - gutes Wetter vorausgesetzt - Voralpe und Gamsstein sofort als Touren "gesetzt": wegen der kurzen Anfahrten und weil zumindest die geplanten Routen für alle Neuland sein würden. Im (nördlichen) Hochschwab gab es hingegen mehrere Optionen. Den Geiger hatte ich zunächst nicht im Visier, aber als Felix den Namen ins Spiel brachte, fand ich gleich Gefallen daran - schon deshalb, weil ich davor nicht einmal in Hinterwildalpen war. Beim Stöbern im Internet nahm dann die Rundwanderung Gestalt an. Den sehenswerten Forumsbericht von maxrax aus dem Herbst 2019 hatte ich vielleicht im Unterbewusstsein dabei. Bei den Recherchen stießen wir zunächst aber auf ältere Berichte (an unterschiedlicher Stelle). Damals war der Jagdsteig noch nicht mit den roten Punkten gekennzeichnet und entsprechend - vor allem beim Begehen von West nach Ost - teilweise schwer zu finden. Aber wir vertrauten dann darauf, gemeinsam an der Orientierung nicht zu scheitern.

                      Noch einige Ergänzungen zu den Bildern der Freunde:

                      Von Hinterwildalpen und dem ersten flachen Wegabschnitt im Talbecken ist unser Gipfelziel bereits bestens im Blick. Der abschließende Steilanstieg von Südosten verläuft nahe der hier sichtbaren Kante.
                      05-Geiger.jpg

                      Beim Anstieg nahe dem Eisenerzer Bach bieten sich wiederholt Rückblicke nach Hinterwildalpen im Norden - stets mit dem ausgedehnten Stock des Hochkars als bildfüllendem Hintergrund.
                      09-Hinterwildalpen-GrTorstein-Hochkar.jpg

                      Die weitläufige Szenerie um die Eisenerzer Höhe - mit Gras, Latschen und einzelnen hohen Nadelbäumen - lädt sehr zu einer ersten Rast ein.
                      Mit etwas Zögern gelingt es uns auch, die Gipfel im Hintergrund zu bestimmen: rechts (mit der Wolkenhaube) der Kaiserschild, am Horizont der Kamm der Seckauer Tauern mit dem Gruppenhöchsten rechts (Geierhaupt, 2417m).
                      17-EisenerzerHöhe-BlickSeckauerTauern.jpg

                      Auch der nächste Abschnitt über den etwas welligen, verkarsteten Sauriegel bietet immer wieder schöne Ausblicke. Dominant ist vor allem die Kaltmauer nur knapp vier Kilometer weiter im Westsüdwesten.
                      21-Kaltmauer.jpg

                      Aber auch Großer Griesstein, Ebenstein und Brandstein im Osten können gut zur Geltung kommen. Erst zehn Tage davor blickten Felix und ich vom Buchbergkogel auf die wilde felsige Ostseite des Brandsteins. Wenn man nicht genau wüsste, dass es sich bei der großen Wiesenkuppe rechts um denselben Gipfel handelt, käme man kaum auf diese Idee. Die Hochschwab-Kontraste...
                      23-Ebenstein-GrBrandstein.jpg

                      Bei der Querung des Rückens östlich des Kleinen Geigers bietet sich dann ein tolles Gesamtpanorama der Gesäusegipfel. (Lediglich Sparafeld und Admonter Reichenstein sind hinter dem Hochtorstock verdeckt, ansonsten sind wirklich alle prominenten Gipfel zu sehen.)
                      29-PanoramaGesäuse.jpg

                      Der nördliche Teil der Gesäusegipfel (Tamischbachturm, Kleiner und Großer Buchstein) sowie rechts dahinter die Haller Mauern.
                      Einen besonderen Leckerbissen bietet der Blick bis zum hell leuchtenden Hallstätter Gletscher auf dem Dachstein links davon. Ganz den Prognosen folgend hat sich weiter westlich deutlich weniger Quellbewölkung gebildet. Nur ein paar hundert Meter fehlen bis zum Hohen Dachstein auf 100 Kilometer Distanz!
                      31-Tamischbachturm-Buchstein-HallerMauern.jpg

                      Bis zum Sattel vor dem Geiger verlieren wir nochmals etwa 50 Höhenmeter, dann führt der Schlussanstieg ebenso direkt wie steil zum Gipfel hinauf. Meist verläuft er nur wenige Meter von der Felskante nach Nordosten entfernt, ist aber dank der Latschen nirgendwo ausgesetzt.
                      image_614545.jpg

                      Auf dem Gipfel bleiben wir, nachdem die beiden Jäger abgestiegen sind, während der langen Rast ganz unter uns und können das tolle Rundum-Panorama genießen. Einmal gelingt es mir tatsächlich, das Kreuz ohne andere Fotografen abzubilden.
                      45-Geiger-Gipfelkreuz.jpg
                      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 10.09.2021, 22:27.
                      Lg, Wolfgang


                      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                      der sowohl für den Einzelnen
                      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                      (David Steindl-Rast)

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                      • #12
                        Zahlreiche Aufnahmen der Freunde zeigen das großartige Panorama vom Geiger bereits, daher nur mehr wenige Ergänzungen.
                        Die markante Kaltmauer ist der westlichste Gipfel im gesamten Hochschwabmassiv mit so ausgeprägt felsigem Charakter.
                        58-Kaltmauer.jpg

                        Auch das Teleobjektiv findet natürlich reichlich lohnende Motive.
                        Fast genau im Osten ist links unten zunächst der spitze Latschengipfel des Schönbergs im Süden der Riegerin zu sehen. Dahinter die Zerbenleiten in der gewaltigen Nordflanke des zentralen Hochschwabplateaus zum Salzatal, und darüber steht der Ringkamp.
                        66-ZoomSchönbergRingkampZerbenleiten.jpg

                        Der Ebenstein ist aus nahezu allen Perspektiven ebenso eindrucksvoll wie schnell zu erkennen. Links hinter ihm der wesentlich sanftere Gipfel des Hinteren Polsters.
                        69-ZoomHintererPolster-Ebenstein.jpg

                        Der Gesäuseblick ist einfach zu toll, daher muss ich ihn noch einmal festhalten. Tamischbachturm und Almmauer, Großer und Kleiner Buchstein sowie dazwischen die Tieflimauer.
                        72-ZoomTamischbachturm-GrKlBuchstein.jpg

                        Mehr als eine Stunde haben wir genussvoll auf dem Gipfel verbracht, bevor wir auf dem Jagdsteig über den Höhenrücken Richtung Westen weiter gehen. Solange wir in den Latschen unterwegs sind, begleitet uns die großartige Kulisse der Gesäuseberge (sowie des fernen Dachsteinstocks) weiterhin.
                        75-PanoramaGesäuse.jpg

                        Im Wald ist der Steig dann bis zur Oberleitnerhochalm wiederholt sehr angenehm zu begehen.
                        78-GünterNorbert.jpg

                        Die lange leicht ansteigende Querung südlich des Großen Wasserkogels habe auch ich als etwas zäh erlebt. Ohne Worte scheinen wir uns dort darauf verständigt zu haben, den Abschnitt durch Fotostops nicht noch länger werden zu lassen...
                        Nach dem Steilabstieg zur Winterhöhe beginnt sich die Runde allmählich zu schließen. Die Nachmittagssonne taucht die gesamte Landschaft in wunderbar satte Farben. Im Hintergrund dominiert der Hochstadl, links am Horizont die Gemeindealpe. Bekannte Gipfel aus komplett unbekannter Perspektive: Das erleben wir alle an diesem Tag wiederholt!
                        80-BlickGemeindealpeKräuterin.jpg

                        Die letzten 150 Höhenmeter zum Talboden hinunter - bereits unterhalb der Pumperl-Hochalm - ist der Steig nochmals steil und geröllig. Quasi als Belohnung für diese abschließende Mühe erscheinen die Lurgmäuer gegenüber dafür im allerschönsten Licht des späteren Nachmittags.
                        85-Lurgmäuer.jpg

                        Der nicht übertrieben lange Talabschnitt nach Hinterwildalpen zurück bildet dann eine angemessene Schlussetappe unserer Tour.
                        Das hohe Gebäude ist bereits das - leider nicht mehr geöffnete - Gasthaus zum Krug. Im Hintergrund der felsige Gipfel des Wilden Jägers. Angesichts vieler (sehr) enger Täler rundherum überrascht umso mehr, in welchem weiten Becken Hinterwildalpen liegt.
                        88-GasthofKrug-WilderJäger.jpg


                        Persönliches Fazit

                        Eine Tour, in der vom Start weg jeder Meter für mich Neuland war. Ein faszinierendes Kennenlernen des nordwestlichen Hochschwabs an einem Tag mit nahezu idealen Bedingungen: die Temperaturen perfekt für Wanderung in diesen Höhen, die harmlosen Wolken auch bei den Ausblicken nicht störend. Von unten betrachtet zählt der Geiger - allenfalls ein wenig mit Ausnahme seiner felsigen Nordostflanke - zu den unauffälligen Hochschwabgipfeln. Angesichts dessen ist umso begeisternder, welches weite und vielfältige Panorama er bietet!

                        Noch besser als auf unserer Route, bei solchen Bedingungen und im vertrauten Quartett hätte ich diesen mir davor völlig unbekannten Teil des Hochschwabmassivs nicht kennenlernen können!
                        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 10.09.2021, 23:04.
                        Lg, Wolfgang


                        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                        der sowohl für den Einzelnen
                        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                        (David Steindl-Rast)

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                        • #13
                          Zur Entscheidung zu dieser Runde und dem umfangreichen Bericht dazu kann ich nur gratulieren!
                          Die gleiche Tour bin ich im Frühjahr 2020 mit zwei Freunden gegangen und wir waren von den Eindrücken ebenso begeistert wie von den Bedingungen gefordert (Altschnee).
                          "And the People bowed and prayed
                          to the neon god they made."


                          Simon&Garfunkel "The sound of silence"

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                          • #14
                            Kann mich noch gut an die Tour erinnern, aber ebenfalls an die Länge.
                            Lg. helmut55

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