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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Vorderer Gosausee - Pass Gschütt - Postalm - Schwarzensee, 22.03.2026

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  • Vorderer Gosausee - Pass Gschütt - Postalm - Schwarzensee, 22.03.2026

    Hallo miteinander,

    hab mir gedacht ich probier es auch mal mit einem Rad-Bericht, nachdem ich mir für heute eine ausgiebige und schöne Tour ausgesucht habe.

    Die Runde sollte mich vom Bahnhof in Bad Ischl zum Vorderen Gosausee, anschließend über den Pass Gschütt zur Auffahrt auf die Postalm und je nach Uhrzeit, Lust und Kraftreserven noch zum Schwarzensee führen, bevor es wieder retour zum Bahnhof geht. Ich habe noch die Skitour auf den Fritzerkogel von vorgestern in den Oberschenkeln gespürt und so bin ich es komplett stressfrei angegangen und habe mir öfter als sonst auch mal die Zeit zum Stehenbleiben und Fotografieren genommen.

    Erst mal geht es also bei sonnigem Wetter durch Bad Ischl entlang der Traun.

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    Blick zur Katrin

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    Etwas später tritt das Ramsaugebirge mit dem Hohen Kalmberg dann schon in Erscheinung.

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    Es ist ganz nett hier neben der Traun herzufahren. Kurz komme ich neben die Bundesstraße, das könnte man sich sparen, wenn man auf der anderen Seite der Traun durch die Engleithen fährt, da gehts dann in Ruhe bis nach Lauffen dahin. Auf der Straßenseite gäbe es auch eine Schottervariante, aber da ich kein Gravelbike habe, gönne ich mir kurz etwas Bundesstraßenlärm.

    Rückblick zur Zimnitz

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    Nach Lauffen überquere ich die Traun wieder und fahre Richtung Wildpfad. Diese Variante bin ich noch nie gefahren und dachte mir, ich schau mir das mal an.

    Blick von der Brücke zum Katergebirge

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    Und auf die andere Seite zum Ramsaugebirge

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    Ich muss schon sagen, diese Variante gefällt mir recht gut. Absolut ruhig und immer wieder schöne Ausblicke. Ein kleiner Umweg wirds in Summe aber schon sein, aber das nehme ich gerne in Kauf.

    Blick zur Ewigen Wand - die hat ihren Namen auch nicht umsonst

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    Ich komme dem Ramsaugebirge immer näher. Schon wirklich schön hier, aber ich vermute am Nachmittag auch bald mal schattig.

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    Blick zum Sarstein und zum wolkenverhangenen Krippenstein.

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    Man sieht es ja auch aus dem Auto im Vorbeifahren, es beeindruckt mich immer wieder, wie wild zerklüftet hier das Ramsaugebirge abfällt.

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    Hinterm Elektrodenwerk in Bad Goisern kommt man dann bei Steeg genau am Abfluss der Traun aus dem Hallstättersee an. Der Wellengang kommt auch nicht von irgendwo, es ist immer wieder auch recht windig. In natura waren da auch recht viele Schaumkronen zu sehen.

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    Blick zurück vom beliebten Badeplatz kurz vor der Gosaumühle.

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    Hier folgt dann auch die Abzweigung, wo es nach dem Schilderwald das erste Mal etwas länger bergauf gehen sollte, aber nie wirklich steil, und in Summe bis man im Gosautal angelangt ist, auch nur gute 200 Höhenmeter oder so.

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    Es ist zum Glück schon später Vormittag und somit keine Skifahrer mehr auf den Straßen, so ist es verkehrmäßig eigentlich nicht schlimm und ich kann die Auffahrt neben bzw. oberhalb des Gosaubachs genießen.

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    Zuletzt geändert von Hard85; vor einem Tag.

  • #2
    Bisher hatte es meistens so 11-13°, aber kurz bevor man ins Gosautal kommt, ist es schlagartig und deutlich spürbar kühler geworden. Die Anzeige meiner Uhr ist bis auf 7° runtergegangen. Zum Glück war das nur ein relativ kurzer Abschnitt, weiter hinten wurde es dann wieder sonniger und wärmer.

    Immer eine Freude dieser Anblick, wenn man ins Gosautal kommt.

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    Die Schneemenge auf den Pisten dürfte noch passen, obs wirklich noch lustig ist, weiß ich nicht.

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    Im Hintertal angekommen

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    Der Gegenwind war bis hier enorm, aber ich habe innerlich schon gegrinst, da ich gewusst habe, dass sich das Blatt ber der Rückfahrt wenden sollte .

    Staubecken Gosauschmied

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    Und wenig später dann schon am Gosausee mit dem altbekannten Blick, und mit meinem heißen Ofen . Den muss man heute schon fast als Retro-Bike bezeichnen - Felgenbremsen, manuelle 2x10 Schaltung, nichts mit Aero. Aber es ist ein Leichtgewicht und erfüllt brav seinen Dienst, und wenn ich mir die Preise von aktuellen Rädern ansehe, bleibe ich gern noch länger bei dem .

    Leider war der Dachstein ordentlich in Wolken gehüllt. Der abgelassene Gosausee ist auch ein üblicher Anblick um diese Jahreszeit.

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    Eigentlich wollte ich hier etwas zu Mittag essen, leider hat das Wirtshaus aber noch bis 27.03. geschlossen, so war mein Mittagessen vorerst mal ein Kohlenhydratriegel, den ich irgendwann mal irgendwo geschenkt bekommen habe und der das MHD schon überschritten hatte. Bei der Rückfahrt habe ich mir dann aber spontan doch noch eine Kaspressknödelsuppe bei der Talstation in Gosau gegönnt.

    Weiter talauswärts bis zur Abzweigung zum Pass Gschütt. Ich weiß nicht, wie zuverlässig die %-Angaben immer sind und es kommt ja auch drauf an, wie lang diese % anhalten - die Auffahrt von Gosau aus ist jedenfalls knackig, aber nicht allzulang - wieder ca. 200 Höhenmeter.

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    Bem Grenzstein auf der Passhöhe - die Grenze zwischen Salzburg und Oberösterreich.

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    Der Urlaub dieses Italieners ist wohl leider etwas unglücklich verlaufen, hoffentlich wurde wenigstens keiner ernsthaft verletzt.

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    Den 1000er knackt man hier noch nicht ganz und ich bin verwundert, dass man sich hier nur wenig höher als beim Vorderen Gosausee befindet. Das war mir bisher auch nicht bewusst.

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    Nun folgt eine fantastische Abfahrt. Von Gosau aus ist die Auffahrt zwar deutlich steiler, aber man hat es auch schnell hinter sich. Von Abtenau kommend zieht sich der Anstieg unglaublich lang dahin. Mit lockerem Mittreten gehts hier richtig schnell dahin, und das über ca. 10 Kilometer bis zur nächsten Abzweigung.

    Zu Beginn gleich mal der Blick zum Gamsfeld. Der Skitouren-Anstieg über die Traunwand ist in diesem Winter glaub ich auch nie wirklich sinnvoll gegangen.

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    Wenig später auch gleich der erste Blick zum Tennengebirge. Das sollte mich heute noch länger begleiten und auch ihr werdet es noch ein paar Mal zu Gesicht bekommen

    Links ist vermutlich u.a. Hochkarfelderkopf und Tagweide zu sehen, etwas weiter rechts dann der gleichermaßen markante wie unscheinbare Bleikogel mit dem Rücken bis zum Großen Breitstein. Westlich davon kenne ich mich nicht mehr wirklich aus, das ist leider noch ein weißer Fleck auf meiner Landkarte

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    Wunderbar weiter gehts bergab, schön entlang des Rußbachs.

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    Etwas vor Abtenau, noch vor der Abzweigung nach Annaberg, geht es rechts weg und noch eine Weile schön und kraftschonend entlang der Lammer weiter. Es ist hier teilweise richtig malerisch idyllisch.

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    Zuletzt geändert von Hard85; vor einem Tag.

    Kommentar


    • #3
      Nach ca. 5km folgt dann die Abzweigung der Postalmstraße. Es geht eher sanft los und es wird auch nie wirklich steil. In Summe sind es aber doch ca. 750 Hm, die man natürlich auch nicht geschenkt bekommt . Es folgt gleich mal ein Blick Richtung Gosaukamm, der von hier so gar nicht wie ein Kamm aussieht, mit Bischofsmütze. Der Dachstein befindet sich wohl weiterhin in Wolken.

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      Etwas weiter oben hat man einen wunderbaren Panoramablick aufs Tennengebirge.

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      Immer wieder bietet auch der Einberg, der mir namentlich bisher ehrlichgesagt gar nicht bekannt war, einen schönen Anblick.

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      Mit einem Panorama vom Dachstein übers Tennengebirge bis zu Watzmann und Hohem Göll lässt es sich hier gut rasten.

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      Nochmal Blick zum Einberg

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      Die Mautstation befindet sich erst auf etwas unter 1100m. € 17,50 für ein Auto ist schon happig, dachte bis vor wenigen Jahren waren das immer 10 €. Aber kann mir heute egal sein

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      Ab hier merkt man dann auch deutlich, dass man jetzt so quasi die Zivilisation verlassen hat und sich in der einsamen Bergnatur befindet (abgesehen von Autos, Motorrädern und anderen Radfahrern, die um diese Jahreszeit aber zum Glück alle noch sehr wenig vorhanden waren). Der Straßenverlauf bzw. einfach das Gefühl hier zu fahren gefällt mir ausgesprochen gut.

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      Nach einer kurzen Abfahrt rücken der Braunedlkogel sowie das Gamsfeld von der anderen Seite ins Blickfeld. Hier ginge wohl sogar im oberen Teil noch was mit Ski, aber ob sich das Tragen bis dahin wirklich auszahlt?

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      Schön geht es weiter

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      Blümelein am Straßenrand

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      Top asphaltiert hier

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      Zuletzt geändert von Hard85; vor einem Tag.

      Kommentar


      • #4
        Nach dem höchsten Punkt, dem Lienbachsattel auf gut 1300 m, wechselt der Untergrund in einer Kehre nach einer kurzen Abfahrt plötzlich.

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        Ein Radfahrer, der knapp vor mir war, ist hier schon mit etwas höherer Geschwindigkeit angekommen und hats nicht gleich gesehen. Der ist ziemlich unangenehm gestürzt, konnte aber zum Glück weiterfahren.


        Wenig später wird man dann auch auf der Postalm willkommen geheißen, mit Blick zum Rinnkogel und Braunedlkogel.

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        In diesem Teil des Skigebiets sind nur noch Schneereste vorhanden, es hat wohl längst geschlossen.

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        Nun folgt die Abfahrt Richtung Strobl. Hier hat man oben noch einen Blick zum Braunedlkogel, und der felsige Gipfel links davon könnte der Scharfen sein, weiß nicht, ob man da den Schmalztrager auch sieht. Links davon schaut jedenfalls noch das Gamsfeld hervor mit dem gesamten Rücken über den Wilden Jäger.

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        Am eindrucksvollsten an dieser Seite ist aber finde ich der Blick zum Rinnkogel.

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        Es folgt eine längere Passage mit einigen Kehren und Abfahrten durch den Wald, die landschaftlich jetzt nicht wirklich was hergibt finde ich. Schließlich gelangt man dann in den Talboden, wo man wieder ganz schön entlang des Weißenbachs rausfährt. Das Foto ist nicht unbedingt repräsentativ, es zeigt nur eine markante Engstelle.

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        Rückblick am Talausgang

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        Blick nach Osten zu Zimnitz und Schrottkamm

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        In ca. 20 Minuten würde der nächste Zug von Ischl gehen. Ich überlege, ob sich das theoretisch ausgehen kann, glaube es aber nicht, und außerdem habe ich keine Lust auf ein Zeitfahren gegen den Wind . Darum beschließe ich, dass ich noch zum Schwarzensee rauffahre. Die Auffahrt ist landschaftlich nichts Besonderes. Es sind nochmal ca. 200 Hm, allerdings mit ein, zwei giftigen Anstiegen.

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        Das Schild ist schon in der Abfahrt fotografiert, aber es müsste ja in der Auffahrt ähnlich sein

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        Am Schwarzensee angekommen genieße ich noch kurz die Sonne und den Ausblick über den See.

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        Wieder unten angekommen, geht es schön ruhig abseits der Bundesstraße von Rußbach über Wirling nach Pfandl. Hier hat man wirklich seine Ruhe und ich kann die letzten Kilometer noch schön mit Blicken zum Katergebirge und Richtung Postalm und zum Gartenzinken genießen.

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        Sogar der Loser kommt noch hervor.

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        Die allerletzten Kilometer habe ich dann aber doch noch auf der Bundesstraße und durch die Innenstadt zurückgelegt. Etwa eine Viertelstunde vor Abfahrt komme ich wieder am Bahnhof an, mit dem Timing bin ich zufrieden .

        Wieder angekommen radle ich noch mit diesem Ausblick gemütlich nach Hause.

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        Abschließend möchte ich für eventuelle Nachahmer (Gratwanderer? ) nochmal sagen, dass ich Pass Gschütt und Postalm auf jeden Fall in diese Richtung empfehlen würde. Pass Gschütt heißts halt kurz reinbeißen, aber der Lohn ist eine herrliche Abfahrt. Und bei der Postalm finde ich die Südseite einfach viel genussvoller, das wäre bei der Abfahrt viel zu schnell vorbei.

        In Summe waren es dann ca. 110 km und lt. GPS 2000 Höhenmeter, wobei mir das relativ viel vorkommt, wenn man die Einzelanstiege zusammenzählt. Lt. Höhendiagramm hätte ich vielleicht 1800 gesagt.

        Vielen Dank fürs Durchhalten, wer sich die Zeit genommen hat, und fehlende Buchstaben hat wie immer das Forumsmonster gefressen
        Zuletzt geändert von Hard85; vor einem Tag.

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        • #5
          Brbrbrrrr, das ist ja mit'm Auto schon eine ordentliche Runde!!
          Riesen Kompliment und das bei teils winterlichen Verhältnissen...


          L.G. Manfred

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          • #6
            Super Bernhard!

            ...ich habe mich in der Vergangenheit mal damit beschränkt, vom Attersee zum Schwarzensee zu fahren. Ist aber auch schon wieder ein paar Jahre her.


            LG
            My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

            Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
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            • #7
              Herzlichen Glückwunsch auch dir zur ersten Radtour dieser Saison über mehr als 100 Kilometer!

              Das Salzkammergut zählt ja generell zu den abwechslungsreichsten Berglandschaften Österreichs. Viele deiner Bilder belegen aber, dass sich die Szenerie - im Gesamten wie in den Details - an einem größtenteils sonnigen Tag zu Frühlingsbeginn besonders reizvoll präsentiert.
              Lg, Wolfgang


              Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
              der sowohl für den Einzelnen
              wie für die Welt zukunftsweisend ist.
              (David Steindl-Rast)

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              • #8
                Danke euch drei schon mal für die Rückmeldungen.

                Jgaordhelagenornres Vom Attersee zum Schwarzensee bin ich vor vielen Jahren auch mal mit dem Mountainbike rauf. Da könnte man schon auch schöne Runden zusammenbauen, aber da wäre man mit einem Gravelbike sicher besser bedient als mit einem Straßen-Rennrad.

                manfred1110 Winterliche Verhältnisse warens wirklich nur ganz kurz, ansonsten war die Straße eigentlich durchgehend trocken und die Temperaturen mit adäquater Kleidung angenehm, bis auf das kurze Stück vor Gosau. Die winterlichen Eindrücke neben der Straße und auf den Bergen sowieso verleihen solchen Touren aber schon was Besonderes finde ich, ja.

                Wolfgang A. Ja der 100er hat natürlich irgendwie Symbolkraft, aber im Endeffekt ist es so egal wie wenn ich die 2000 oder 3000 m auf einem Berg knapp nicht oder knapp doch erreiche. Die Radtour kann man natürlich künstlich um ein paar km verlängern wenn man scharf drauf ist, beim Berg kann man höchstens noch aufs Kreuz klettern . Landschaftlich großartig und abwechslungsreich war es definitiv.
                Zuletzt geändert von Hard85; vor einer Stunde.

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                • #9
                  Ich gratuliere zu dieser wunderschönen Ausfahrt!

                  Da war wohl alles dabei was eine gute, lohnende Radtour ausmacht.

                  Ich habe deine Strecke (ohne die Details zu kennen) auf meiner Locus Map nachgezeichnet und dabei sind 1913hm herausgekommen; wie auch immer - rund 2000hm sind schon eine Nummer - wie ich heuer schon selbst erfahren durfte.

                  Gmunden-Bad Aussee und Bad Ischl - St. Wolfgang kenne ich mit dem Rad und den Pass Gschütt nur mit dem Auto, den Rest habe ich bisher nur auf den Karten studiert.
                  Ob ich beide Pässe mit dem Rad kombiniere lasse ich offen, in diversen Tourenplänen kommen sie bei mir jedenfalls vor.

                  Danke für die Empfehlungen zur Fahrtrichtung, werde ich im Hinterkopf behalten.
                  ...und special thanks für die Erinnerung daran, daß man auch noch schöne Runden fahren kann und nicht nur Strecken - das habe ich in letzter Zeit eindeutig vernachlässigt.

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