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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Schüsselkarspitze zwischen Genuss und alpinem Gesamterlebnis; 19.07.2020

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  • Schüsselkarspitze zwischen Genuss und alpinem Gesamterlebnis; 19.07.2020

    Die Wand über uns war triefend nass und wolkenverhangen. Kälteschauer überfielen mich. Wie schön wäre es, kein Alpinist zu sein. Dann müsste ich jetzt nicht in die Wand einsteigen, wäre heute nicht um 3.45 Uhr aufgestanden und hätte nicht schon 1200 Höhenmeter in den Beinen.

    Ich blieb etwas länger sitzen als unbedingt notwendig, doch dann stand ich auf und band mich ins Seil. Normalerweise hätte ich keine Probleme damit die erste Seillänge der Siemens-Wolf seilfrei zu gehen, doch jetzt legte ich zwischen den beiden Bohrhaken einen Friend. Das Vertrauen in die nassen Tritte fehlte.
    Franzi zog sich die Handschuhe für ihren Vorstieg an. Ich hatte keine dabei und kam im Nachstieg mit gefühllosen Fingern am Stand an. Mit der Zeit nahm das Vertrauen in den nassen Fels zu, doch natürlich kletterten wir viel langsamer als geplant. Reichlich nach dem Zeitplan kamen wir am Ausstieg der Route an, die für uns eigentlich nur der Zustieg zum Westgrat der Schüsselkarspitze war.
    Trotzdem setzten wir die Tour fort. Wir kletterten weiterhin in den Wolken, aber der Grat bot höchsten Klettergenuss – nahezu perfekter, trockener Fels. An allen schwieriger aussehenden Stellen fanden sich Henkel, so dass sie sich einfach auflösten. Im Nachhinein hätten wir mit Ausnahme der Abseilstelle nach dem Westgratturm alles am langen Seil gehen können, statt zwei Längen über Stände zu sichern.
    Am Gipfel der Schüsselkarspitze legten wir eine Pause ein und inspizierten die Biwakschachtel. Es gibt kein Wasser, aber bei schlechtem Wetter wird man hier eine Nacht gut überstehen. Für uns hieß es allerdings nicht bleiben, sondern weitergehen. Der Plan sah vor über den Plattenschuss auf die Leutascher Dreitorspitze zu steigen.
    Dass die Felsqualität nach dem Gipfel stark nachlassen würde, wussten wir. Mit dem, was kam, hatten wir nicht gerechnet. Rein technisch war der Abstieg nicht sonderlich schwierig. Viel mehr als II dürfte es nirgendwo gewesen sein, aber alles war geröllbedeckt und oft fiel der Fels einfach auseinander. Dazu bewegten wir uns andauernd in Absturzgelände und hatten keine Chance irgendwie zu sichern.
    Noch relativ weit oben schlug ich vor umzudrehen. Der Abstieg über den Westgrat der Schüsselkarspitze wäre, obwohl technisch schwieriger, viel angenehmer gewesen. Doch Franzi wollte weitergehen und so mühten wir uns hinab. Die Felsqualität nahm nach unten hin noch weiter ab. Über so lange Strecken hatten wir noch nie solchen Bruch begehen müssen. Wir sind zwar keine Spezialisten für solches Gelände, kennen aber beispielsweise vieles abseits des Mainstreams im Karwendel.
    Das Vorankommen war sehr langsam. Meistens konnte sich nur einer vorsichtig hinabtasten, weil man zwangsläufig dauernd Steinschlag auslöste.
    Irgendwann waren wir dem tiefsten Punkt des Übergangs zur Dreitorspitze nahe. Hier schien es klettertechnisch anspruchsvoller zu werden. Wir banden mit mehreren Metern Reepschnur genug Fels zusammen, um eine verlässliche Abseilstelle zu schaffen. Mit unserem 50m-Einfachseil kamen wir zum Glück bis zum tiefsten Punkt hinab.
    Der kurze Aufstieg zum Beginn des Plattenschuss war wesentlich angenehmer als der vorherige Abstieg. Der Plattenschuss, der von weitem sehr steil und schwierig ausgesehen hatte, erwies sich als erstaunlich einfach. In gutem Fels konnte man mit Ausnahme einer steilen Stufe im dritten Grad einfach hinaufklettern. Wir hielten uns nicht an die Führerbeschreibung, sondern stiegen ziemlich direkt nahe des rechten Rands des Plattenschuss auf.
    Nach dem Plattenschuss folgten Schutt, schuttbedeckte Schrofen und ein paar leichte Kletterstellen bis zum Gipfel der Leutascher Dreitorspitze. Eigentlich hätten wir zu der Zeit schon am Auto sein wollen, aber der Abstieg der Schüsselkarspitze hatte nach der Nässe in der Siemens-Wolf noch einmal enorm Zeit gekostet.
    Nach kurzer Rast machten wir uns an den Abstieg. Da noch reichlich Schnee in der Normalwegrinne lag, stiegen wir von der Scharte zum Vorgipfel auf, um die im Führer empfohlene Variante zu gehen. Vom Vorgipfel sahen wir schuttbedeckte Schrofen mit leichten Abkletterstellen und jede Menge Wolken. Das hatte noch gefehlt! Wir hatten keine Lust mehr auf solches Gelände und machten uns Sorgen wegen der Orientierung. Würden wir später die richtige Route finden? Wir beschlossen unser Glück doch in der Normalwegrinne zu versuchen, obwohl uns neben dem Schnee auch hier Gebrösel erwarten würde.
    Auf dem Schnee hätten wir uns steigeisenfeste Schuhe und einen Pickel gewünscht, aber wir hatten nur Zustiegsschuhe. Zum Glück fanden wir einen einzelnen Haken kurz bevor das Schneefeld steiler wurde. Eine zweite Reepschnur wurde geopfert und bald waren wir 25 Meter weiter. Während Franzi das Seil aufnahm, übernahm ich die Führung beim Abstieg. Mal trat ich Stufen im steilen Schnee, mal kletterte ich im Gebrösel hinab und mal kombinierte ich beides. Kurz vor dem Erreichen des Leutascher Platts setzte ich einen Fuß so, dass mir der Schmelzwasserbach in den Schuh lief, aber das konnte mich auch nicht mehr stören.
    Vom Platt stiegen wir über den Söllerpass ab. Sobald das Gelände flacher wurde, begannen wir zu laufen. Trotzdem waren wir erst nach 14:45 Stunden zurück am Auto.


    Fazit:
    Einmal und nie wieder – der Übergang von der Schüsselkarspitze zur Leutascher Dreitorspitze wird uns nicht wieder sehen. Sollte jemand den Übergang machen wollen, empfehlen wir die andere Richtung. Über die Steilstufe des Plattenschuss kann man abseilen und der Bruch begeht sich im Aufstieg deutlich angenehmer als im Abstieg. Damit nimmt man sich natürlich die Möglichkeit über eine der vielen, schönen Routen den Westgrat zu erreichen. Der Westgrat selbst ist der vielleicht schönste Grat in dem Schwierigkeitsgrad, den ich kenne.
    Zuletzt geändert von placeboi; 23.07.2020, 22:25.
    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

  • #2
    Im letzten Teil des Zustiegs
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    In der Siemens-Wolf
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    Der erste Aufschwung am Westgrat
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    Beim Abseilen nach dem Westgratturm
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    Gratimpressionen
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    Blick in die Biwakschachtel
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    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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    • #3
      Wer technisch anspruchsvolleren Bruch mag, kann direkt am Grat zur Leutascher Dreitorspitze bleiben
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      Hier ging es hinunter
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      Beim Abklettern
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      Blick zum Plattenschuss
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      Das Schuttband in der Mitte führt leicht zum Beginn des Plattenschusses
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      Rückblick zu Abstiegsflanke
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      Auch mitten in einer solchen Gesteinswüste gibt es Pflanzen
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      Der Plattenschuss bot endlich wieder guten Fels
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      "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

      Kommentar


      • #4
        Schon auf dem Platt. Wir haben zwischendurch nicht mehr fotografiert
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        Endlich ging es schnell voran
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        Blick zur Gehrenspitze
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        und zum Öfelekopf
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        Blick vom Parkplatz zur Tour. In Bildmitte mit Wolke befindet sich die Leutascher Dreitorspitze. Nach links folgen die brüchigen Türme, die wir umgangen sind, und die Schüsselkarspitze. Wir haben den Grat deutlich weiter links erreicht.
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        "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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        • #5
          Schön, dass alles gut gegangen ist. Solche Touren gehören auch dazu, zum Bergsteigerleben.
          "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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          • #6
            In gewisser Weise hatten wir noch Glück. Hätten wir an dem Tag eine schwierigere Route klettern wollen, hätten wir wegen der unerwarteten Nässe umdisponieren müssen. So konnten wir die Tour immerhin durchziehen.
            "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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            • #7
              Das klingt ja nach einer wahren Genusstour. Aber "der vielleicht schönste Grat in dem Schwierigkeitsgrad, den ich kenne", das ist ein Wort!

              Sehr schönes Foto von der Gehrenspitze, hat was von "Watzmann-Ostwand in Klein".

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              • #8
                Wow, heftig! Und ich hab´ mir letzten Sonntag wegen ein paar leichten Kletterstellen im festen Fels des Pizzo Tambo fast in die Hose gemacht...
                Besucht mich auf www.klaaskoehne.de! Aktuell: Argentinien + Antarktis

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                • #9
                  Dieser Tourentag hat sehr gut gezeigt, wo ein umfangreiches Bergerlebnis zur Herausforderung wird. Ihr seid eher hochalpin oder auf Plaisierkletterrouten unterwegs, daher ist ein solches Schüsselkarspitz - Gelände doppelt spannend. Es stimmt, dass ein ungesichertes Fortbewegen im wilden Gelände sehr hohe Ansprüche an die Moral stellt. Wer zudem wenig Erfahrung im Bruch hat, der empfindet dies noch um einiges schlimmer.

                  Ich nehme von Touren dieser Art, immer viel positives mit.
                  Lg.

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                  • #10
                    Du hast es sehr gut geschildert, wie facettenreich Bergtouren werden können.
                    Gratuliere zum Durchhalten! Aber was bleibt einem übrig...
                    Danke für diesen spannenden Bericht!
                    LG

                    Kommentar


                    • #11
                      Da ist auf jeden Fall das gesamte alpinistische Können notwendig, das sich man angeeignet und trainiert hat, damit eine solche Tour trotzdem zum Erlebnis und nicht zum Deasaster wird. Gratuliere, ist wirklich eine schöne Tour und ein feiner Bericht! Abstieg im steilen Bruch kann wirklich nix, vielleicht sollte ich hier einmal putzen...
                      LG
                      Andi
                      ... ab 45 Grad Neigung wird's interessant ...

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                      • #12
                        Danke für den interessanten Bericht aus einer hier selten beschriebenen Gegend. Aber ich schließe mich Peakbagger an, der Pizzo Tambo stellt mehr oder weniger auch meine klettertechnische Obergrenze dar. Schwierig, steil und dann noch so brüchig... nein Danke .
                        Bei den Bergen ist es so: Je höher man steigt, umso weiter ist die Sicht; bei den Menschen ist es oft umgekehrt (Otto Baumgartner-Amstad)

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                        • #13
                          Die weit verbreitetete Meinung über die mäßige Felsqualität im Wetterstein wird hier mal wieder bestätigt.

                          Danke für Bericht + Bilder und Viele Liebe Grüße von climby
                          Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von andibaum Beitrag anzeigen
                            Da ist auf jeden Fall das gesamte alpinistische Können notwendig, das sich man angeeignet und trainiert hat, damit eine solche Tour trotzdem zum Erlebnis und nicht zum Deasaster wird.
                            Ich muss mir diesen Satz ausborgen, da er auch meine Gedanken wieder spiegelt.

                            Schade, dass es erst so spät schöner geworden ist, die Tour hätte sich besseres Wetter verdient. Und natürlich auch ihr.

                            Gratulation zu dieser herausfordernden Tour und Danke für den interessanten Bericht darüber.


                            LG, Günter
                            Meine Touren in Europa

                            Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                            (Marie von Ebner-Eschenbach)

                            Kommentar


                            • #15
                              Danke für die vielen Antworten!
                              "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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