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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Gletscher

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  • #61
    AW: Gletscher

    ...über das schnelle Abschmelzen der Gletscher - Schwerpunkt Alpen ... - und den damit verbundenen Konzequenzen !!

    Mit Grüßen,

    Peter
    (Dreieich in Hessen) - "Das Leben besteht aus Tagen, an die man sich erinnert." John Irving

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    • #62
      AW: Gletscher

      Gletscher der Antarktis schmelzen immer schneller
      Südpolare Gletscher an der Amundsen-See schmelzen doppelt so schnell wie noch im Jahr 1990. Dies hat auch messbare Auswirkungen auf den globalen Wasserstand der Weltmeere.





      Eine internationale Forschergruppe fand heraus, dass von diesen Gletschern in der westlichen Antarktis 60 Prozent mehr Eis abfließt, als sie durch Schneefall wieder anhäufen können.



      Die Studie "Accelerated Sea-Level Rise from West Antarctica" von R. Thomas et al. erschien am 23.9.04 auf der Website des Fachjournals "Science" (doi: 10.1126/science.1099650).
      Zum Originalartikel bei ScienceExpress (kostenpflichtig)



      Meeresspiegel steigt um 0,2 Millimeter pro Jahr



      Diese Menge an Eisverlust genüge, um den Meeresspiegel um mehr als 0,2 Millimeter pro Jahr anzuheben. Das ist nach Angaben der Wissenschaftler mehr als man bei vorherigen Schätzungen für die gesamte Antarktis und Grönland angenommen hatte. Die Forscher nutzten zur Beobachtung Flugzeuge und überwachten die Eisdecke per Satellit.

      Das Team fand zudem heraus, dass das Felsgestein, über das die meisten Gletscher flossen bevor sie losgelöste Eisschollen wurden, tiefer ist als angenommen. Die Tiefenmessungen könnten Wissenschaftlern helfen, den Eisabbau von Gletschern besser abzuschätzen.

      Kommentar


      • #63
        AW: Gletscher

        Ich möchte wissen, wie man das Steigen des Meeresspiegels um 0,2cm - oops, jetzt habe ich nochmals nachgeschaut: Millimeter!!
        Das sind, also wenn ich ein bisschen rechne, also das macht, das ist dann, oha, um die 7cm, doch nicht so wenig. In 10 Jahren über ein halber Meter, also das fällt. schon auf!

        Aber wie misst man 7cm bei einer Flüssigkeit, die sich dauernd bewegt, sei es durch Ebbe und Flut oder Wind.
        Ichhabe mich immer schon gewundert wie sie bei den alten Stadtbahnstationen in Wien die Meereshöhe bis auf mm abgegeben haben.

        Erik

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        • #64
          Mumifizierte Leiche am Ankogel gefunden

          Mumifizierte Leiche am Ankogel gefunden
          Ein Bergsteiger hat am Sonntag im Ankogelgebiet eine mumifizierte Leiche gefunden. Es wird angenommen, dass es sich um einen Ungarn handelt, der seit über einem Jahr vermisst wird.


          An einer schwer einsehbaren Stelle
          Der Fremdenverkehrsdirektor von Mallnitz hatte die Leiche in der Früh beim Aufstieg vom Arthur von Schmid-Haus unterhalb des Säuleck-Gipfels entdeckt. Der mumifizierte Körper befand sich an einer schwer einsehbaren Stelle unter einer Felswand.



          Groß angelegte Suche vor über einem Jahr
          Vor einem Jahr hatten über 100 Einsatzkräfte das Gebiet mit Hubschrauber-Unterstützung durchkämmt. Gesucht wurde nach einem 28 Jahre alten ungarischen Bergsteiger. Der Mann war am 18. September zu einer mehrtägigen Tour im Bereich Ankogel und Hochalmspitze aufgebrochen.

          Noch am 19. September hatte er seiner Mutter per SMS mitgeteilt, dass er eine Hütte erreicht hatte. Seither gab es kein weiteres Lebenszeichen von ihm. Über eine Woche wurde die Region abgesucht, schließlich wurde angenommen, dass der Bergsteiger in eine Gletscherspalte gefallen sein musste.




          Warten auf Bestätigung
          Zurzeit ist die Bergung der Leiche im Gang. Noch steht nicht fest, ob es sich tatsächlich um den vermissten Ungarn handelt.

          Kommentar


          • #65
            AW: Gletscher

            Voriges Jahr stürzte ein Tourenskifahrer, der sich alleine auf den Gletscher begeben hatte, in eine Spalte. Trotz Abseilens in die Spalte konnte die Bergrettung den Leichnam nicht finden - unglaublich.

            Themenwechsel:
            Mich fasziniert vor allem das leuchtend blaue Eis, dass ich auf der Pasterze zeitweise sehen konnte. Dann fällt mir ein, welche Verbundenheit mit der Natur Völker wie die Inuits (Eskimos) noch haben, die in ihrer Sprache über ein Dutzend verschiedene Ausdrücke für die verschiedenen Schnee- und Eisarten haben. Ich habe als Berganfänger schon mit dem Ausdruck "Firn" gekämpft....

            Ohne Gletscher würden wir irgendwie "ärmer" sein.

            LG
            Schelli
            "Muss man sich denn auch alles von sich gefallen lassen?" Viktor Frankl

            "Nicht, weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen, bleiben sie für uns unerreichbar." Lucius Annaeus Seneca - 65 n. Chr.

            Kommentar


            • #66
              AW: Gletscher

              so wies aussieht wird es heuer ziemlich spät schneien!
              Zumindest bleibt kein Schnee "so richtig" liegen bis auf und unter 2500 m!
              ist das normal? bwz war das letztes Jahr anders?

              Slupetzky läßt sich auch noch zeit mit seinem Gletschertagebuch! Anscheinend ist für ihm die "Saison" noch nicht ganz zu Ende!

              MFG
              Mannerl

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              • #67
                AW: Gletscher

                Zitat von Mannerl
                so wies aussieht wird es heuer ziemlich spät schneien!
                Zumindest bleibt kein Schnee "so richtig" liegen bis auf und unter 2500 m!
                ist das normal? bwz war das letztes Jahr anders?

                Schönen Nachmittag!

                Ich glaube, dass das normal ist - heuer ist es glaube ich auf jeden Fall besser als voriges Jahr.

                Es ist ja schon relativ kalt! und niederschläge gibts auch dann und wann!

                mfg
                Autschy
                HP über meine Bergtouren

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                • #68
                  AW: Gletscher : Spiegel-online-Bericht Brienzersee

                  Hallo zämä

                  In Brienz aufgewachsen verfolge ich natürlich das Ganze seit langem.
                  Das Schlimme ist die Gleichgültigkeit der Einheimischen und der Regierung!

                  Es gibt noch anderer Co-Faktoren (meine Meinung):

                  *Ca im 1975 wurde die Kanalisation eingeführt und die fehlenden Abwasser fehlen auch als Plankton-Grundlage (alte tiefe Rohre vor Brienz).

                  *Dazu die 'Lebensmittel-Entsorgung der Beizen' ging ab ca 1980 10 Jahre an die SchweineZucht anstatt in den See (mittlerweise verboten).
                  Ein Kollege und Fischer stuft die verwesenen LebensmittelReste als allerbestes Süsswasser-PlanktonFutter ein.

                  *Und nun Grimsel3: seit ca 1985 zusätliches Kraftwerk mit Pumpe: IN DER NACHT WIRD UEBERSCHUESSIGER STROM DAZU VERWENDET, das zuletzt genutzte Wasser wieder über 3 Stufen (3 Seen) hinauf zu pumpen, um es wieder 3x zu benutzen.... das gab für mich die grösste Aufwirbelung.

                  Im Thunersee sind die Felchen mutiert (Männchen verwandeln sich in Weibchen); verdacht auf Explosiv-Stoffe der NEAT-Tunnel bei Kandersteg).

                  Und es wird abgeklärt und abgeklärt und abgeklärt .....

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                  • #69
                    AW: Gletscher

                    Gestern war auf MDR eine Sendung mit populärwissenschaftlichen Beiträgen, darunter eine Meldung über Gletscher in den Anden.

                    Die Grundaussage war, dass Wissenschaftler die Gletscherveränderungen in den letzten 40 Jahren untersuchten und vor allem in den letzten 20 Jahren einen Zusammenhang (keine Begründung) zwischen dem Gletscherschwund und dem Wetterphänomen El Nino zu erkennen glauben!

                    Die letzte Aussage war dann umwerfend; wenn der Gletscherschwund in der bisherigen Geschwindigkeit weitergeht, werden in 15 Jahren (!!!) die Gletscher der Anden verschwunden sein.

                    Das gibt zu denken, zumal derartige Umwälzungen in der Natur normalerweise über längere Zeiträume erfolgen. 35 Jahre stellen einen Wimpernschlag in der Evolution dar....

                    LG
                    Schelli
                    "Muss man sich denn auch alles von sich gefallen lassen?" Viktor Frankl

                    "Nicht, weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen, bleiben sie für uns unerreichbar." Lucius Annaeus Seneca - 65 n. Chr.

                    Kommentar


                    • #70
                      AW: Gletscher

                      DESIGN-WINTERREIFEN

                      Gala auf dem Gletscher

                      Von Jürgen Pander

                      Wenn Autohersteller der Fachpresse ein neues Modell vorstellen, tun sie dies gerne an mondänen Orten. Und auch viele Reifenhersteller drehen für die Präsentation eines neuen Produkts am großen Rad. Jüngster Höhepunkt: das Debüt eines Design-Winterreifens auf einem Gletscher in 3000 Meter Höhe.



                      Vredestein Wintrac Xtreme: Design von Guigiaro
                      Ein logistisches Großunternehmen hatten die Verantwortlichen des holländischen Reifenherstellers Vredestein da ins Rollen gebracht: Um ihr jüngstes Produkt, den weltweit ersten Design-Winterreifen zu inszenieren, wurde ein Testparcours auf dem Tsanfleuron-Gletscher im Skigebiet Glacier 3000 im Berner Oberland abgesteckt. Hier oben, auf rund 3000 Meter Höhe, im Herzen der Schweizer Alpen, sollten die geladenen Journalisten und Reifenhändler selbst ausprobieren, wie sich der neue Pneu auf Schnee so fährt. Schließlich wurde das Design von der oberitalienischen Firma Giugiaro entwickelt, die für Vredestein bereits zwei Sommerreifen gestylt hat.

                      Die Firma Vredestein, ein unabhängiger, mittelgroßer Reifenhersteller aus Enschede, fertigt vor allem Reifen für große, schnelle und schwere Fahrzeuge. Weil das andere auch tun, begann das Unternehmen vor fünf Jahren die Zusammenarbeit mit Giugiaro Design. Die Profilgestaltung unter ästhetischen Gesichtspunkten war plötzlich ein besonderes Merkmal für Vredestein, die Marke gehörte endgültig zu den Premium-Pneu-Produzenten. Dass dieses Image nun auf den immer wichtiger werdenden Bereich der Winterreifen ausgedehnt wird, ist ebenso konsequent wie logisch.



                      Testauto-Transport: Mit der Seilbahn nach oben
                      Großer Bahnhof in der Schweiz also. Während eineinhalb Wochen waren Zimmer für Vredestein-Mitarbeiter und Vredestein-Gäste im Hotel Royal Plaza in Montreux am Genfer See gebucht. Fabrizio Giugiaro, Sohn des Firmengründers und VW-Golf-Designers (des ersten Golf von 1974 wohlgemerkt) Giorgetto Giugiaro war zugegen, ebenso natürlich Vredestein-Vorstände und die verantwortlichen Reifenentwickler. Am Abend sah der Plan eine Pressekonferenz und das Dinner vor. Anderntags dann stand die Praxis auf dem Programm.



                      Auto am Seil: Per Helikopter in den Schnee
                      Fahrtests im Tal und in der Höh'. Mit Hubschraubern und per Seilbahn hatte Vredestein die mit dem neuen Wintrac Xtreme bereiften Autos - es handelte sich um Mercedes SLK, Jaguar X-Type Estate, Audi TT und andere - auf den Gletscher transportieren lassen. Dann durften die Lamellen im Zick-Zack-Zorro-Design, die neue Laufflächenmischung aus disulfidischem Silan, die Längsrillen und die asymmetrischen Profilblöcke es den Schnee- und Eiskristallen zeigen. Vredestein verspricht für den neuen Reifen exzellente Wintereigenschaften, dazu ein geringes Abrollgeräusch und eine lange Lebensdauer. Eine tadellose Fahrstabilität versteht sich eigentlich von selbst, schließlich ist der Wintrac Xtreme laut Hersteller für Geschwindigkeiten bis 240 oder gar 270 km/h ausgelegt. Für einen Winterpneu ist das überaus engagiert.



                      Drift auf einem Dreitausender: Winter-Simulation auf dem Gletscher
                      Aber weil diese an sich theoretischen Werte inzwischen von rund einem Dutzend Winterreifen unterschiedlicher Hersteller erreicht werden, ist es umso wichtiger, dem Reifen ein besonderes Design zu verpassen und ihn mit Hilfe eines Events wie jenem in der Schweiz zu einem Edelprodukt zu verklären. Für den Reifenhandel hat sich Vredestein ein ganzes Sortiment an Devotionalien ausgedacht, die auf den Wintrac Xtreme aufmerksam und seinen Verkauf unterstützen sollen. Vom Lippenpflegestift bis zum Eiskratzer gibt es alle möglichen Kleinigkeiten. Und wenn der Kunde dann noch das Profil sieht und Giugiaro hört, ist es vielleicht schon um ihn geschehen.

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                      • #71
                        AW: Gletscher

                        Frage an die "Wisser"?

                        heuer ist s aber schon ein wenig spät, der erste richtige Schneefall!
                        letztes Jahr konnte man um die zeit schon am Kitzsteinhorn bis auf Langwiedboden (2000m) runterfahren. Heuer hat man das Gefühl die Schneelage ist so wie mitte August!(laut HOmepagekameras!) Auch wenn der Sommer nicht so schlecht war für die Gletscher denke ich fehlt der Herbstschnee für die Gletscherbildung.
                        Oder wie seht ihr das?

                        MFG
                        Mannerl, der Gletscherverliebte!

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                        • #72
                          AW: Gletscher

                          Kommentar


                          • #73
                            AW: Gletscher

                            so siehts heute noch aus!
                            (livebild)

                            Kommentar


                            • #74
                              Nepal

                              auch immer wieder interessant dass anscheinend Gletscher ebenfalls schmelzen auch wenn sie noch viel höher liegen!

                              MFG
                              Mannerl

                              ...

                              SCHMELZENDE GLETSCHER

                              Flutwellen bedrohen Dörfer im Himalaja

                              Die Eismassen im Himalaja gleichen tickenden Zeitbomben, warnen Forscher. Schmelzendes Eis lasse die Gletscherseen immer weiter anschwellen. Wenn deren Ränder wegbrechen, könnten gigantische Flutwellen die Täler treffen.



                              DPA
                              Himalaya-Massiv mit Mount Everest : Gletscherseen drohen zu zerbersten
                              "Es ist höchste Zeit für Studien vor Ort, um die Situation abschätzen zu können", sagte Arun Bhakta Shrestha von Nepals Ministerium für Hydrologie und Meteorologie. "Ansonsten kann uns jederzeit eine große Naturkatastrophe treffen."

                              Shrestha warnt vor den schmelzenden Gletschern, deren Wasser immer größere Seen bilde. Seit Anfang der neunziger Jahre habe es keine systematische Erforschung des Phänomens mehr gegeben, sagte der Wissenschaftler dem Online-Nachrichtendienst der BBC. Das Leben von Tausenden Menschen in der Region sei in Gefahr.

                              2300 der insgesamt 3300 Gletscher im nepalesischen Teil des Himalajas speisen Seen. Der Wasserstand steigt nach Aussagen von Umweltexperten langsam, aber stetig an. Als Ursache gilt die globale Erderwärmung. Niemand wisse genau, wie viele Seenränder kurz vor dem Zerbersten stünden, beklagte Shrestha. Zudem gebe es keinerlei Warnsystem für die talwärts liegenden Dörfer.

                              In den vergangenen 30 Jahren kam es schon häufiger zu Überflutungen in dem Hochgebirge. So lief 1985 der Gletschersee Dig Tsho in Nepal über. Die Fluten rissen damals 14 Brücken mit und beschädigten die Baustelle eines Wasserkraftwerks. Die Flutwelle eines anderen Gletschers tötete 20 Menschen.

                              Bereits vor zwei Jahren hatte Klaus Töpfer, Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep), vor Flutkatastrophen im Himalaja gewarnt. Der Wasserpegel von 44 Gletscherseen sei so stark angestiegen, dass die Situation bedrohlich werde, erklärte Töpfer damals. Der Treibhauseffekt habe die Temperaturen in Nepal und Bhutan seit den siebziger Jahren um fast ein Grad steigen lassen.

                              Die Folgen sind deutlich sichtbar: Jedes Jahr schrumpfen die Gletscher in Bhutan um rund 40 Meter, in Nepal sogar um bis zu hundert Meter. Das Wasser strömt in die Bergseen, deren Pegel immer weiter steigt. So hat sich allein das Volumen des Tsho-Rolpa-Sees in Nepal seit Ende der fünfziger Jahre versechsfacht, erklärte der zuständige Unep-Regionaldirektor.

                              "Wir müssen dringend unsere Gletscherdaten auf den neuesten Stand bringen", sagte Shrestha. "Ansonsten können wir keine Warnungen geben, wenn eine Katastrophe bevorsteht."

                              Langfristig könnte die globale Erwärmung sogar bewirken, dass es zu wenig Wasser in der Region gibt, fürchten Geoforscher. 70 Prozent des Ganges-Wassers stammt aus nepalesischen Flüssen. Je mehr Gletschermasse verschwindet, desto weniger Wasser steht zur Verfügung. In den schlimmsten Szenarien sinkt die Wassermenge in manchen Flüssen um bis zu 90 Prozent.

                              Kommentar


                              • #75
                                AW: Nepal

                                Schweizer Gletscher schmelzen schneller als erwartet




                                dpa ZÜRICH. Die Schweizer Gletscher schmelzen schneller als erwartet: Der Rückgang liegt nach Berechnung der Universität Zürich bereits heute in einer Größenordnung, die erst für das Jahr 2025 erwartet wurde.

                                Zwischen 1985 und 2000 verloren die Gletscher in der Schweiz demnach bereits 18 Prozent ihrer Fläche, in den gesamten Alpen mit 22 Prozent sogar noch etwas mehr. Von 1973 bis 1985 war es lediglich 1 Prozent. Und die Eisschmelze beschleunigt sich weiter. Im Durchschnitt hat die Eisdicke im Sommer 2003 um drei Meter abgenommen.

                                Nach einer früheren Studie erwarteten Wissenschaftler für das Jahr 2025 eine Abnahme der Fläche um bis zu 30 Prozent. Diese Größenordnung sei bereits heute annähernd erreicht, was sehr beunruhigend sei, sagte Frank Paul vom Geographischen Institut der Universität Zürich am Montag. Er hat für seine Dissertation ein Gletscherinventar für die Schweiz erstellt.

                                Der Schwund sei unter anderem eine Reaktion auf die heißen 90er Jahre, sagte Paul weiter. „Die Temperaturen waren so hoch, dass die Gletscher zum Teil zerfallen sind.“ In den Alpen habe die Temperatur zudem stärker zugenommen als in der restlichen Schweiz: In den vergangenen 150 Jahren wurde eine Zunahme um 0,6 Grad verzeichnet, in den Bergen waren es zwischen 1 und 1,5 Grad.

                                Vor allem die kleinen Gletscher schwinden bei den höheren Temperaturen in den Alpen: Zwar werden nur 18 Prozent der Gletscher als klein bezeichnet, beim gesamten Gletscherschwund machen sie aber 44 Prozent aus. Wie sich der Hitzesommer 2003 auf die Fläche der Gletscher ausgewirkt hat, ist noch nicht ausgewertet. Laut Paul war er aber für viele kleine Gletscher „der Todesstoß“.

                                Die Eisdicke ist in den zehn Jahren vor dem Hitzesommer 2003 um rund 60 Zentimeter zurück gegangen, während fünfzig Jahren zuvor um 30 Zentimeter. Die Universität Zürich rechnet damit, dass sich der Eiszerfall fortsetzen wird.

                                Erstmals wurden Daten eines neuen Satelliten mit einer neuen Methode ausgewertet. „Landsat“ überfliegt seit 20 Jahren alle 16 Tage dieselbe Region und zeichnet dabei einen Streifen von 185 Kilometer Breite auf. Bisher mussten für die Erstellung der meisten Gletscherinventare Luftbilder verwendet und von Hand ausgewertet werden. Dies dauerte mehrere Jahre. Mit den neuen Methoden ist die Auswertung in wenigen Monaten abgeschlossen.

                                In den vergangenen Wochen warnten zahlreiche Forscherteams vor der Eis- und Gletscherschmelze weltweit: Südpolare Gletscher an der Amundsen-See schmelzen doppelt so schnell wie noch im Jahr 1990. In China ist die Eismasse der Gletscher in den vergangenen vier Jahrzehnten um sieben Prozent zurückgegangen. Die Arktis könnte einem neuen Report zufolge zwischen 2060 und 2 100 im Sommer eisfrei sein. Und auch in den Anden befürchten Forscher eine große Gletscherschmelze.

                                HANDELSBLATT, Montag, 15. November 2004, 15:27 Uhr

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