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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

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Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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11) Regelwidriges Verhalten

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Gletscher

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  • Gletscher

    Liebe Wanderfreunde!

    Die sehr hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben den Gletschern wieder stark zugesetzt und so haben jetzt mehrere Ganzjahresschigebiete ihren Betrieb eingestellt, unter anderem das Kitzsteinhorn und das Sommerschigebiet Stubaier Gletscher.

    "Wetterbedingt vorübergehend kein Skibetrieb. Seilbahnen bis 3029 m zum Wandern und Aussicht genießen geöffnet." heißt es auf der WebSeite des Kitzsteinhorns: http://www.kitzsteinhorn.at/index.htm

    "Ab Montag 14. Juli 2003 ist der Skibetrieb aufgrund der Bautätigkeiten an der Bergstation Eisgrat vorübergehend eingestellt." heißt es auf der WebSeite der Stubaier-Gletscherbahnen: http://www.stubaier-gletscher.com/index.php?lang=de

    In der Dachsteinregion sind selbst die Wanderwege nicht mehr begehbar.

    Was denkt ihr? Der Anfang vom Ende der Gletscher in Österreich? Wenn man die Entwicklung der Gletscher der letzten Jahre betrachtet, dann nimmt das schon bedrohliche Ausmaße an.

    Schöne Grüße
    Horst
    --
    Austria Insiderinfo | pixelsea | Lotto

  • #2
    Hi Horst!

    Welche Wanderwege in der Dachsteinregion sind aufgrund der ausaperung nicht mehr begehbar?wÜRDE MICH INERESSIEREN;DA MIR DAS tOURENGEBIET sehr am Herzen liegt,es war mein erster fastdreitausender und gletscher von der Adamekhütte aus!
    Würde mich über deine Antwort freuen!
    MFG HANNES
    Was soll ich sagen in diesen Bergen voll Frieden und Schönheit?Ich kann nur andächtig Schweigen und Staunen.
    Dort wo Tirol an Salzburg grenzt....

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    • #3
      Wanderwege Dachsteingebiet

      Servus Hannes!

      Original geschrieben von alpinfreak
      Welche Wanderwege in der Dachsteinregion sind aufgrund der ausaperung nicht mehr begehbar?
      Leider weiß ich das selber nicht genau, da ich das aus einem Zeitungsbericht habe. Ich habe aber dem Fremdenverkehrsamt ein Mail geschrieben und genau diese Frage gestellt. Sobald ich mehr weiß, gebe ich Dir natürlich Bescheid!

      Schöne Grüße
      Horst
      --
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      • #4
        Servus,

        ich denke das wir zur Zeit einfach einen unglaublich heißen und sehr ungewöhnlichen Sommer erleben. Auf Grund des geringen Schneefalls letzen Winter hat sich ein in meinen Augen nur vorläufig dramatischer Zustand eingestellt, der sich nach einem stärkeren Winter und einem kühleren Sommer zumindest wieder um einiges abschwächen könnte. Die Gletscher werden sicher nicht von Heute auf Morgen einfach mal so verschwinden. Wenn überhaupt ist das ein schleichender Prozess.


        Grüße

        Moritz
        Bergsteiger aus Leidenschaft.


        "Der Berg gehört Dir erst dann, wenn Du wieder unten bist, bis dahin gehörst du dem Berg!" Kurt Diemberger


        Sämtliche Technikanfragen bitte an >>> nessy <<<

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        • #5
          Servus Hannes!

          Original geschrieben von alpinfreak
          Welche Wanderwege in der Dachsteinregion sind aufgrund der ausaperung nicht mehr begehbar?
          Folgende Info bekam ich soeben über Email:

          "Aufgrund der speziellen Situation auf den österreichischen Gletschern, bitte ich Sie, sich direkt mit den Top Experten
          in Verbindung zu setzen.
          Bergführerbüro in Ramsau: 004303687 81424

          oder bei der Betriebsleitung der Gletscherbahnen: 0043 3687 81241"

          Ich hoffe, das hilft Dir weiter
          Horst
          --
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          • #6
            Hi Horst! Danke für deine Bemühungen!
            MFG UND SCHÖNE TOUREN NOCH!!!
            HANNES
            Was soll ich sagen in diesen Bergen voll Frieden und Schönheit?Ich kann nur andächtig Schweigen und Staunen.
            Dort wo Tirol an Salzburg grenzt....

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            • #7
              Höchsttemperaturen auf Pitztaler Gletscher

              Am Montagmittag, 4.8., hat man am Pitztaler Gletscher Rekordtemperaturen gemessen. Auf 3.440 Meter waren es neun Grad plus.

              Temperaturwerte von 22 Grad plus wurden auf 2.840 Meter Höhe registriert. Am Hinteren Brunnenkogel, der Bergstation der Pitztaler Panoramabahn, erreichte das Thermometer für 3.440 m außergewöhnliche neun Grad. Dies sind Werte, die man in der 20-jährigen Unternehmensgeschichte noch nie gemessen hat.

              Man kann sich vorstellen, wie sehr diese Temperaturen den Gletschern zusetzen - und gefährlich machen.

              Thomas
              Ich liebe die Berge. Ich will sie nicht erobern. Ich komme als Pilger zu ihnen. Tenzing Norgay

              www.BergNews.com - Neues aus den Bergen ...

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              • #8
                Gletscher

                Servus Cyberclimber,
                Also man macht es sich schon sehr einfach, wenn man meint, dass wir zur Zeit einfach einen unglaublich heißen und sehr ungewöhnlichen Sommer erleben und ein kommender, eventuell schneereicher? Winter, schon wieder so einiges in Ordnung bringen wird. Oh heilige Einfalt eines naturliebenden Menschen, der Du ja bestimmt bist! Wir leben seit langem in einem schleichenden Prozess der Klimaerwärmung, aber leider mit zunehmender Tendenz! Schon seit Jahren prophezeit uns die Wissenschaft als Folgen der Klimaveränderung die Witterungsextreme. Und die sind genau so, wie vorhergesagt, eingetroffen. Blicken wir jetzt nur mal auf 1 Jahr zurück: Vor einem Jahr im August Hochwasser in unermesslichem Ausmaß, dann die Stürme mit ungeheueren Schäden im November, besonders in Österreich und nun, ein Jahr nach dem Hochwasser, eine Dürre, wie noch nie. Die Jahre vorher lasse ich aus.
                Zu den Gletschern: Nichts ist so gut untersucht, wie diese. Seit Mitte des 19. Jh. – dem Beginn der Industrialisierung – bis 1975 verloren sie im Durchschnitt etwa ein Drittel ihrer Fläche und die Hälfte ihres Volumens. Seitdem sind weitere 20 bis 30 %!! des Eisvolumens abgeschmolzen. Gletscherforscher rechnen mit dem Verlust von drei Viertel der Anzahl der heutigen Alpengletscher nach Mitte des 21. Jh.. D. h., dass nach Mitte des 21. Jh. von den heutigen Gletschern nur noch ¼ vorhanden sind, die anderen sind ganz weg und das verbleibende Viertel ist auf ein Minimum reduziert. Was das – schon die kommenden Jahre – für den Wasser- und Klimahaushalt und den uns lieb gewordenen Blick auf diese besondere Landschaft bedeutet, überlasse ich der Nachdenklichkeit und nicht der verharmlosenden Vorstellung, die immer danach bestrebt ist, dass nicht sein kann, was nicht sein darf (letzter Absatz zum Teil entnommen aus <www.gletscherarchiv.de>).

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                • #9
                  Stausee läuft über

                  Hallo Leute!

                  Ich habe folgenden Bericht gefunden:


                  http://www.ktz.at

                  Schmelzwasser: Stausee läuft über - Gefahr droht aber nicht

                  HEILIGENBLUT. Die überdurchschnittlich hohen Temperaturen der letzten Wochen haben zu einem rasanten Abschmelzen des Pasterzeneises und damit zu einem massiven Anstieg des Wasserzulaufs in den Margaritzenspeicher im Glocknergebiet geführt. Der Käferbach und der Leiterbach rinnen bereits - statt in den Speicher - frei zu Tal, dennoch hebt sich derzeit der Stauspiegel im Margaritzenspeicher täglich um 1,4 Meter. Daher muss heute der Hochwasserüberlauf in Aktion treten.

                  Nur 3,5 Meter unter der Grenze

                  Die Austrian Hydropower AG betont, alle erdenklichen Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, um das Schmelzwasser nach Kaprun zu transportieren. Das Wasser im Speicher steige aber weiter bedenklich an. Gestern lag der Wasserstand nur noch 3,5 Meter unter der Höchst-Staugrenze. Es bleibe keine andere Möglichkeit, als den Hochwasserüberlauf in Aktion treten zu lassen.
                  Pro Sekunde werden nun zehn Kubikmeter Oberflächenwasser in die Möll abgeleitet. "Gefahr besteht durch das Ansprechen des Hochwasserüberlaufes keine", beruhigt der stellvertretende Amtsleiter aus Heiligenblut, Jörg Pichler. Die Grundablässe werden nicht geöffnet, das Wasser wird direkt über die Staumauer treten. Christian Rieder: Der Wasserspiegel im Margaritzenspeicher steigt kontinuierlich an und erreicht bald die Höchst-Staugrenze. Daher muss heute der Hochwasserüberlauf in Aktion treten.

                  Neue Kärntner Tageszeitung, 08 08 03


                  Ich bin ab morgen eine Woche im Mölltal, schreibe bei Rückkehr was ich dort mitbekommen habe.
                  Viele Wandergrüße,
                  Erich
                  Auf den Bergen ist Freiheit. Der Hauch der Grüfte
                  steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte. F.v.S.

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                  • #10
                    Gletscher am Weißsee

                    Hallo Leute!

                    Vorgestern war ich wie schon im letzten Jahr in der Weißsee Gletscherwelt.

                    Da ich mich in der letzten Zeit verstärkt mit Gletschern bzw. deren Rückgang beschäftige, habe ich nun in meinen Bildern der Weißsee Gletscherwelt vom letzten Jahr gesucht, um Bilder zu finden, auf denen man die Entwicklung des Gletschers erkennen kann. Nun habe ich 2 Bilder gefunden, die zwar nicht 100% den gleichen Ausschnitt zeigen, aber doch sehr ähnlich sind. Diese Bilder habe ich nun in ein Bild montiert, um sie möglichst gut vergleichen zu können.

                    Zu sehen ist ein Teil des Sonnblickkees sowie des Prägratkees. Klar zu erkennen ist, dass der bisher sehr warme Sommer dem Schnee zugesetzt hat und dass deutlich weniger liegt, als im Vorjahr zur gleichen Zeit.

                    Natürlich ist mir klar, dass man anhand der Beobachtung 2er hintereianderfolgender Jahre keine Rückschlüsse ziehen kann, aber ich werde den Gletscher in diesem Bereich selber beobachten (ich lebe ja hoffentlich noch viele, viele Jahre ).

                    Wen es interessiert, das Bild findet ihr auf meiner WebSeite. Direkt erreichbar ist es über folgenden Link:
                    http://austria-insiderinfo.com/panor..._gletscher.htm

                    Schöne Grüße
                    Horst
                    --
                    Austria Insiderinfo | pixelsea | Lotto

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                    • #11
                      Re: Gletscher

                      Original geschrieben von Karl1
                      Servus Cyberclimber,
                      Also man macht es sich schon sehr einfach, wenn man meint, dass wir zur Zeit einfach einen unglaublich heißen und sehr ungewöhnlichen Sommer erleben und ein kommender, eventuell schneereicher? Winter, schon wieder so einiges in Ordnung bringen wird. Oh heilige Einfalt eines naturliebenden Menschen, der Du ja bestimmt bist! Wir leben seit langem in einem schleichenden Prozess der Klimaerwärmung, aber leider mit zunehmender Tendenz! Schon seit Jahren prophezeit uns die Wissenschaft als Folgen der Klimaveränderung die Witterungsextreme. Und die sind genau so, wie vorhergesagt, eingetroffen. Blicken wir jetzt nur mal auf 1 Jahr zurück: Vor einem Jahr im August Hochwasser in unermesslichem Ausmaß, dann die Stürme mit ungeheueren Schäden im November, besonders in Österreich und nun, ein Jahr nach dem Hochwasser, eine Dürre, wie noch nie. Die Jahre vorher lasse ich aus.
                      Zu den Gletschern: Nichts ist so gut untersucht, wie diese. Seit Mitte des 19. Jh. – dem Beginn der Industrialisierung – bis 1975 verloren sie im Durchschnitt etwa ein Drittel ihrer Fläche und die Hälfte ihres Volumens. Seitdem sind weitere 20 bis 30 %!! des Eisvolumens abgeschmolzen. Gletscherforscher rechnen mit dem Verlust von drei Viertel der Anzahl der heutigen Alpengletscher nach Mitte des 21. Jh.. D. h., dass nach Mitte des 21. Jh. von den heutigen Gletschern nur noch ¼ vorhanden sind, die anderen sind ganz weg und das verbleibende Viertel ist auf ein Minimum reduziert. Was das – schon die kommenden Jahre – für den Wasser- und Klimahaushalt und den uns lieb gewordenen Blick auf diese besondere Landschaft bedeutet, überlasse ich der Nachdenklichkeit und nicht der verharmlosenden Vorstellung, die immer danach bestrebt ist, dass nicht sein kann, was nicht sein darf (letzter Absatz zum Teil entnommen aus <www.gletscherarchiv.de>).
                      Servus Karl1,

                      da hast du nicht ganz unrecht, ich habe mich da etwas schwammig ausgedrückt. Ich meinte, wenn man die jetzige Klimaveränderung auf die komplette Zeit, die die Erde schon existiert, bezieht, dann waren solche Wechsel vollkommen normal, auch vor der Industrialiesierung und sogar vor den Menschen. Es gab schon vor zig Millionen Jahren eine Eiszeit genauso wie es vor ewigen Zeiten auch schon eine Hitzeperiode gab. Ich denke eher, das es sich die Leute zu einfach machen, die behaupten, an allem sei der Mensch schuld, und das ganze ist außergewöhnlich. Vergleicht man das mit früheren Studien und ähnlichem wird man feststellen, das es schon immer Schwankungen gab und zur Zeit diese Schwankung auch noch relativ normal ist. Ich weiß, das ich mich hier ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt habe als Laie, aber auch viele Experten sind der Meinung, das man aus 50 Jahren Beobachtung nicht wirklich einen Schluss ziehen sondern maximal eine Tendenz heraus lesen kann.

                      Grüße

                      Moritz
                      Bergsteiger aus Leidenschaft.


                      "Der Berg gehört Dir erst dann, wenn Du wieder unten bist, bis dahin gehörst du dem Berg!" Kurt Diemberger


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                      • #12
                        Servus Moritz,

                        Du darfst mir glauben: Genau diese Antwort hatte ich von Dir erwartet! Nichts, gar nichts anderes. Du willst die jetzige Klimaveränderung (also doch!) auf die komplette Zeit, welche die Erde schon existiert beziehen und dann den Wechsel als vollkommen normal hinstellen. Sprichst von Eiszeiten vor zig Millionen Jahren und Hitzeperioden in diesen Zeiten. Übrigens: Das Ende der letzten Warmzeit war vor rd. 115.000 Jahren, danach stießen die Gletscher zweimal vor, erstmals vor rd. 60.000 Jahren-28.000 Jahren. Der zweite Gletschervorstoß entwickelte sich erst nach 32.000 Jahren vor heute. Die Spätphase der letzten Eiszeit war durch zwei einschneidende Erwärmungsphasen vor rd. 17.000 und rd. 14.600 Jahren geprägt, mit einem in wenigen hundert Jahren erfolgten Eiszerfall. Verzögert wurde das Ende der letzten Eiszeit durch eine Kälteschwankung vor 11.500-10.000 Jahren. Die letzte Eiszeit ist also erst rd. 10.000 Jahre her. Also, nichts ist mit Deinen - mit Verlaub an Stammstischthemen erinnernden - Millionen Jahren. Natürlich gab es Klimaveränderungen schon immer, aber die hatten Zeit, furchtbar lange Zeit! Was wir heute erleben, ist ein Klimawandel, der in einer für „Weltverhältnisse“ gemessen, unglaublich kurzen Zeit stattfindet. Ein völlig neues Geschehen, das noch nie da war und eben hausgemacht ist. Seit 1950 bis heute haben wir so viele fossile Energieträger verbraucht, wie seit Bestehen der Zivilisation bis 1950 nicht.
                        Und nun noch etwas: Du meinst, die Leute machten es sich zu einfach, wenn Sie behaupten, an allem sei der Mensch schuld! Gerade das pure Gegenteil ist der Fall! Derjenige macht es sich einfach, der wider besseren wissenschaftlichen Erkenntnissen behauptet, der Mensch sei nicht schuld und all das tragische Geschehen wäre der natürliche Lauf der Welt! Ich hoffe doch, Du hast Dich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt und fällst noch runter!
                        Es wäre interessant für Dich gewesen, die Sendung am Montag im BR3 „Münchner Runde“, „Mitten drin im Klimawandel“, gesehen zu haben. Da war auch der weltweit anerkannte Klimaforscher Prof. Dr. Wolfgang Seiler und ein Dirk Maxeiner, Journalist, mit von der Partie. Letzterer versuchte mit allen unmöglichen Mitteln – die letztlich zur unaufhaltsamen, ja schon peinlichen Selbstdisqualifizierung seiner Person führten – sich dem Argument der vom Menschen beeinflussten Klimaveränderung entgegen zu stellen.
                        Nur durch die Einsicht, dass der Mensch an den Naturveränderungen selbst Schuld trägt und nicht durch Wunschdenken und andere Formen der Verdrängung kann auch gegengesteuert werden. Die Verantwortung an der weiteren Entwicklung haben wir alle.

                        Nichts für ungut! Es ist etwas lang geworden.

                        Mit besten Grüßen
                        Karl1

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                        • #13
                          Original geschrieben von Karl1
                          Servus Moritz,

                          Du darfst mir glauben: Genau diese Antwort hatte ich von Dir erwartet! Nichts, gar nichts anderes. Du willst die jetzige Klimaveränderung (also doch!) auf die komplette Zeit, welche die Erde schon existiert beziehen und dann den Wechsel als vollkommen normal hinstellen. Sprichst von Eiszeiten vor zig Millionen Jahren und Hitzeperioden in diesen Zeiten. Übrigens: Das Ende der letzten Warmzeit war vor rd. 115.000 Jahren, danach stießen die Gletscher zweimal vor, erstmals vor rd. 60.000 Jahren-28.000 Jahren. Der zweite Gletschervorstoß entwickelte sich erst nach 32.000 Jahren vor heute. Die Spätphase der letzten Eiszeit war durch zwei einschneidende Erwärmungsphasen vor rd. 17.000 und rd. 14.600 Jahren geprägt, mit einem in wenigen hundert Jahren erfolgten Eiszerfall. Verzögert wurde das Ende der letzten Eiszeit durch eine Kälteschwankung vor 11.500-10.000 Jahren. Die letzte Eiszeit ist also erst rd. 10.000 Jahre her. Also, nichts ist mit Deinen - mit Verlaub an Stammstischthemen erinnernden - Millionen Jahren. Natürlich gab es Klimaveränderungen schon immer, aber die hatten Zeit, furchtbar lange Zeit! Was wir heute erleben, ist ein Klimawandel, der in einer für „Weltverhältnisse“ gemessen, unglaublich kurzen Zeit stattfindet. Ein völlig neues Geschehen, das noch nie da war und eben hausgemacht ist. Seit 1950 bis heute haben wir so viele fossile Energieträger verbraucht, wie seit Bestehen der Zivilisation bis 1950 nicht.
                          Und nun noch etwas: Du meinst, die Leute machten es sich zu einfach, wenn Sie behaupten, an allem sei der Mensch schuld! Gerade das pure Gegenteil ist der Fall! Derjenige macht es sich einfach, der wider besseren wissenschaftlichen Erkenntnissen behauptet, der Mensch sei nicht schuld und all das tragische Geschehen wäre der natürliche Lauf der Welt! Ich hoffe doch, Du hast Dich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt und fällst noch runter!
                          Es wäre interessant für Dich gewesen, die Sendung am Montag im BR3 „Münchner Runde“, „Mitten drin im Klimawandel“, gesehen zu haben. Da war auch der weltweit anerkannte Klimaforscher Prof. Dr. Wolfgang Seiler und ein Dirk Maxeiner, Journalist, mit von der Partie. Letzterer versuchte mit allen unmöglichen Mitteln – die letztlich zur unaufhaltsamen, ja schon peinlichen Selbstdisqualifizierung seiner Person führten – sich dem Argument der vom Menschen beeinflussten Klimaveränderung entgegen zu stellen.
                          Nur durch die Einsicht, dass der Mensch an den Naturveränderungen selbst Schuld trägt und nicht durch Wunschdenken und andere Formen der Verdrängung kann auch gegengesteuert werden. Die Verantwortung an der weiteren Entwicklung haben wir alle.

                          Nichts für ungut! Es ist etwas lang geworden.

                          Mit besten Grüßen
                          Karl1

                          Servus Karl1,

                          sehr interessante Begründung, lediglich die Passage mit den Experten stört mich ein bißchen, denn es gibt Experten die deine, oben aufgeführte, Meinung vertreten und Experten die genau das Gegenteil vertreten. Allerdings muss ich zugeben, das die Fakten im oberen Teil deines Textes schon ziehmlich erdrückend sind und du mich überzeugt hast.

                          Grüße

                          Moritz
                          Bergsteiger aus Leidenschaft.


                          "Der Berg gehört Dir erst dann, wenn Du wieder unten bist, bis dahin gehörst du dem Berg!" Kurt Diemberger


                          Sämtliche Technikanfragen bitte an >>> nessy <<<

                          Kommentar


                          • #14
                            Hallo Leute!

                            Bin aus dem Mölltal zurück, der Margaritzenspeicher ist doch nicht übergelaufen.

                            Anbei ein Foto vom Mölltaler Gletscher. Schifahren geht jetzt aber nimmer.

                            Viele Wandersgrüße,
                            Erich
                            Angehängte Dateien
                            Auf den Bergen ist Freiheit. Der Hauch der Grüfte
                            steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte. F.v.S.

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                            • #15
                              Unsere Gletscher schmelzen unaufhaltsam

                              Rekord-Rückgang der heimischen Gletscher
                              Die Eisdecke des Sonnblickkeeses in den Hohen Tauern hat drei Meter an Dicke verloren


                              Salzburg - Mit dem Ende des Rekordsommers und den ersten Schneefällen im Gebirge zog der Salzburger Gletscherforscher Heinz Slupetzky eine vorläufige Bilanz über den Gletscherschwund in diesem Jahr. Die Messergebnisse liegen zwar vielfach noch nicht vor, vom Stubacher Sonnblickkees in den Hohen Tauern wurde aber schon ein Negativrekord gemeldet: Das Eis schmolz hier stärker ab als im Rekordjahr 1947. Damals schrumpfte die Eisschicht um 2,7 Meter (pro Quadratmeter), heuer waren es bis Ende August bereits drei Meter.

                              Absoluter Verlust

                              Absolut verlor der Gletscher eine Eismasse von etwa 3,8 Millionen Kubikmetern. 1947 wurde zwar mit 4,5 Millionen Kubikmetern ein höherer Verlust verzeichnet, allerdings sei damals die Gletscherfläche noch deutlich größer gewesen, so Slupetzky in seinem Gletschertagebuch.

                              Vergleichbar sei aber nur der spezifische Massenverlust, also die Menge pro Quadratmeter. "Das negative Rekord-Haushaltsjahr 2003 des Stubacher Sonnblickkeeses ist nach der Eintrittswahrscheinlichkeit ein Ereignis, das - über einen langen Zeitraum gesehen - nur alle 50 Jahre, vielleicht noch seltener auftritt", so Slupetzky, der seit 40 Jahren die Veränderungen des Eises beobachtet.

                              Volumen-, Flächen- und Längenverluste

                              Auch wenn die Ergebnisse von Messungen an vielen Gletschern noch nicht vorliegen, stehe schon fest, dass der Rekordsommer zu großen Volumen-, Flächen- und Längenverlusten an den Gletschern geführt habe. Eine endgültige Bilanz sei erst nach dem September möglich, wenn sich eine schützende Schneedecke über die Gletscher gebreitet hat und auch liegen bleibt. Bei der Pasterze am Großglockner werde sich der größte Abschmelzbetrag an der Gletscherstirn heuer wohl den zehn Metern nähern, sagte der Forscher.

                              Dünnes Eis

                              Beim Sonnblickkkees wird der Massenverlust noch verstärkt, weil in den letzten zwei Sommern an mehreren Stellen das Eis so dünn geworden ist, dass Felsstufen zum Vorschein kamen. Hier bricht das Eis auseinander und ist sandig verschmutzt, der Eisverlust wird beschleunigt. Das Zusammenbrechen von Hohlräumen ist auch an der Zunge der Pasterze und beim Obersulzbachkees zu sehen.

                              Am Gletscherende des Sonnblickkeeses entstand seit 1990 ein so genannter Eisrandsee, der heuer schon eine Länge von 203 Metern und eine Breite von 112 Meter erreicht hat. "Noch ist das Eis am Seerand zu dick und zu schwer, es ist aber abzusehen, wann Teile davon aufschwimmen und als Eisberge im See driften werden. Ein spektakulärer Prozess, aber für den Gletscher schlecht: Er verliert dadurch noch mehr an Masse und wird noch rascher kleiner", so Slupetzky. (APA)



                              wahrscheinlich scheren solche meldungen eh niemand mehr, weil einfach alltäglich.

                              weitere news aus den 4000ern und den alpen auf www.bergnews.com

                              http://www.landderberge.at/news/glet...erschmelze.htm


                              j.

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