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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Schneeberg-Rax-Kenner

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  • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

    Ich habe einige dieser Versicherungsrelikte schon vor Jahrzehnten zufällig entdeckt, als ich diesen Wandbereich auf mögliche interessante Anstiegsmöglichkeiten erkundete.
    Für alpinhistorisch Interessierte dürfte ein Besuch in dieser einsamen Höllental-Ecke durchaus lohnend sein.
    Aber bitte: kein Souvenir fürs Wohnzimmer mit nehmen!
    An Ort und Stelle haben viele Leute Gelegenheit, jene zu bestaunen.

    Kommentar


    • Schneeberg-Rax-Kenner

      Du erinnerst mich daran, mir diese Ecke einmal anzuschauen, denn das mit den Eisenringen interessiert mich schon lange. Nur hab ich bis jetzt immer wieder darauf vergessen.
      Allerdings fürchte ich, nicht sehr weit zu kommen, da meine Kletterfertigkeiten sehr beschränkt sind.

      Ganz ähnlich war es ja bei der Teufelsbadstube, dort gab es ursprünglich auch Eisenringe, durch die bei Bedarf ein Seil gezogen wurde.
      Dann geriet der Jagdsteig in Vergessenheit, bis die Herren Krischker und Fikeis kamen und ihn wiederentdeckten...
      Zuletzt geändert von maxrax; 26.06.2016, 16:10.

      Kommentar


      • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

        Hallo!

        Ich kenn das auch nur aus den Büchern. Im Hollführer von 1982 ist dieser Steig erwähnt und ich glaube auch bei Lukan: Schneeberg und Rax, 1978 im Schroll-Verlag.
        Fredl Kapfenberger hat das Gelände mal auf Erstbegehungen abgeklopft.

        Lg, michl fasan
        Zu seiner Milbe sagt der Milber:
        "Geh bitte, schenk mir einen Zahn aus Silber.
        Damit ich, wenn im Haargewurl
        ich beißen möchte, hab kan Gsturl!"

        Kommentar


        • Schneeberg-Rax-Kenner

          Zitat von michi57 Beitrag anzeigen
          ...Im Hollführer von 1982 ist dieser Steig erwähnt und ich glaube auch bei Lukan: Schneeberg und Rax, 1978 im Schroll-Verlag.
          Richtig, auf Seite 100 heißt es dort:

          ...
          Tatsächlich hatten Holzknechte, die um 1810 den damals noch oben im Gaislochboden bestehenden Forst schlägerten, die Wand über der Gaislochhöhle mit einigen Steigbäumen und Eisenstiften für den Aufstieg passierbar gemacht. Dieser alte Holzknechtsteig wurde dann um 1860 durch einige Eisenklammern für Jagdgänge wiederhergestellt. Doch die Jäger behielten ihr Wissen um diesen Anstieg für sich, und für die Touristen blieb das Große Höllental weiterhin ein "Tal ohne Ausgang".
          Erst vor wenigen Jahren machten die beiden Bergsteiger A. Duspiwa und A. Kapfenberger die Entdeckung, dass es seinerzeit in der Gaislochwand nicht nur einen, sondern zwei Holzknechtsteige gegeben hat!
          Dieser zweite Holzknechtsteig befindet sich ca. 200m rechts von der Gaislochhöhle und führt durch eine sehr steile, brüchige Wand. Einige Eisenstifte und mächtige Ringhaken (zwischen denen früher wahrscheinlich Seile gespannt waren) markieren diesen einmalig kühnen "Weg zum Arbeitsplatz". Eine Nachbegehung des Weges wäre sicherlich interessant, aber bis jetzt hat sogar guten Kletterern davor gegraust, in diese rasendurchsetzte, brüchige Wand einzusteigen. Hut ab vor den Holzknechten von einst!

          Kommentar


          • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

            Danke an die Spezialisten für die raschen informativen Rückmeldungen.

            Zitat von Harald Braun Beitrag anzeigen
            ...Aber bitte: kein Souvenir fürs Wohnzimmer mit nehmen! ...


            in's Wohnzimmer? ... eher strenge Kammer, mit Hanfseil und so ..?

            Nein Nein, kommt gar nicht in Frage, wer diese alten Dinger einkassiert ist ein übler Kunsträuber,
            der Čepl (stellvertretend für all die unbekannten Schlosser) soll seinem Grab entsteigen und demjenigen mit seinem Hammer auf die Finger hau'n.

            google google ..Aha .. wie mir scheint, dieser .. A. Kapfenberger ... ist Harald Braun möglicherweise nicht ganz unbekannt, ausser es gibt nicht nur mehrere Kapfenberger sondern sogar mehrere kletternde A. Kapfenberger.
            Zuletzt geändert von kokos; 27.06.2016, 07:52.

            Kommentar


            • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

              Zitat von kokos Beitrag anzeigen


              google google ..Aha .. wie mir scheint, dieser .. A. Kapfenberger ... ist Harald Braun möglicherweise nicht ganz unbekannt, ausser es gibt nicht nur mehrere Kapfenberger sondern sogar mehrere kletternde A. Kapfenberger.
              ja, ja,
              diese Vermutung ist nicht abwegig...........

              Kann sein, dass dieser "A. K." einmal erwähnt hatte, dass er interessante Relikte entdeckt hatte, und ich bin dann auch auf die Suche gegangen, ist lange her.
              Aber diese Ecke im Höllental ist nicht de einzige Ort, an dem Zeugnisse vergangener schwieriger Holzarbeiten noch sichtbar sind,
              vor wenigen Wochen erst ist mir dieses in der Route "Zeitreise" nahe dem Gosaukamm unter gekommen:

              P5070009-comp-Dachstein,-Lärchkogelwand,-Zeitreise,-uralter-Ringhaken,-vermutlich-von-altem-Jagd.jpg

              Unglaublich, in welch schwieriges und gefährliches Gelände sich vor 150 Jahren Holzarbeiter (vermutlich auch Jäger) gewagt hatten.
              Im Geschröf (sogar inmitten felsiger Bereiche) der Rax-Schneeberg-Wände finden sich immer wieder Holzstrünke, die vermutlich von den Knechten des "Raxkönig" verursacht wurden. Anderes ist nicht vorstellbar. Diese wackeren Männer müssen sich tatsächlich in Felswände (beispielsweise in die Großofen-Wände!) abgeseilt haben, um dort Bäume zu fällen.
              Zuletzt geändert von Harald Braun; 27.06.2016, 08:30.

              Kommentar


              • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

                Zitat von Harald Braun Beitrag anzeigen
                ...Zeugnisse vergangener schwieriger Holzarbeiten .... nahe dem Gosaukamm ...

                Interessant, Georg und Johann Huebmer waren ja aus der Gosau und haben von dort diese evangelischen Extrem-Holzfällermethoden ins katholische Höllental eingeführt.

                Kommentar


                • Schneeberg-Rax-Kenner

                  Ich hab mir die Gaislochwand genauer angesehen (natürlich nur von unten bzw. aus der Distanz) und versucht, den möglichen Verlauf des ominösen ehemaligen Holzknechtsteigs nachzuvollziehen.


                  Erst einmal im Überblick:

                  Hier vom AV-Steig aus
                  01.jpg

                  Detto, von etwas höher
                  02.jpg

                  Tiefblick vom Jahnsteig
                  03.jpg

                  Gut vorstellbar ist, dass der Steig zuerst rechts auf den Schrofenhang und von dort links hinauf zum Gaislochboden geführt hat.


                  Aus der Nähe:

                  Anstieg zum Gaisloch
                  04.jpg

                  Beim Einstieg zum Liststeig
                  05.jpg

                  Am Wandfuß entlang hinüber
                  06.jpg

                  Da könnte es mit Steighilfen (Leiter?) möglich gewesen sein, hinaufzukommen
                  07.jpg

                  Hier auch;
                  Rechts die Schlucht, die aus dem Ebensteinerkessel herunterkommt
                  08.jpg

                  Gesehen habe ich von unten keine Ringhaken, da müsste man schon hinaufklettern. Möchte ich aber niemandem empfehlen

                  Vielleicht kann Harald etwas dazu sagen...
                  Zuletzt geändert von maxrax; 01.07.2016, 18:25.

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                  • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

                    Interessante Geschichte; schaut aber wirklich recht heikel aus ...

                    Kommentar


                    • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

                      Ich werde wieder einmal eine Lokalaugenschein unternehmen,
                      aber erst dann, wenn es nicht mehr so warm ist.
                      Die letzte Schutthalde hinauf zum Gaisloch ist ganz schön mühsam.

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                      • AW: Schneeberg-Rax-Kenner

                        Bin nur heute auf die Suche nach uralten Relikten gegangen,
                        Aufstieg zum Gaisloch, Querung am Wandfuß nach rechts, da fand ich ein interessantes Stück:

                        P7070005-comp-Rax,-Gaislochwand,-Relikt-einer-alten-Versicherung,-gefunden-am-Wandfuß.jpg

                        Ich vermute, das dieses auf Grund der Konstuktion eher vom alten "List-Steig" stammen dürfte, nicht vom uralten Holzknechtsteig. Weiteres konnte ich nicht sehen, obwohl ich sicher bin, vor Jahrzehnten (vermutlich in den 60er-Jahren) Eisenringe erblickt zu habe.
                        Daher: Unverzüglicher Besuch bei Fredl Kapfenberger, vulgo "Alpinmuseum Hainfeld"
                        Und da war mir klar, warum ich die seinerzeit gesichteten Massiv-Haken mit Ringen nicht mehr entdecken konnte.

                        Fredl Kapfenberger und Fred Duspiwa waren in den 70er-Jahren in die Wand geklettert und hatten einen - von unten sichtbaren - Haken heraus geschlagen.
                        Das ist er also:

                        P7070009-comp-Rax,-Gaislochwand,-Versicherungshaken-des-uralten-Holzknechtsteiges.jpg

                        Und dann noch einer, der zweite wurde allerdings am Teufelsbastubensteig gefunden. Man sieht, die Machart ist sehr ähnlich

                        P7070011-comp- Rax, Gaislochwand, Haken vom uralten Holzknechtsteig und vom Teufelsbadstubenste.jpg

                        Dazu noch interessante Exponate, die alte Tafel am Einstieg zum Alpenvereinssteig. Fredl hatte sie nicht entfernt, sondern weit unter der Einstiegsleiter in der Schutthalde gefunden.

                        P7070006-comp-Rax,-alte-Tafel-des-Alpenvereinssteiges,-im-Besitz-Fredl-Kapfenberger.jpg


                        Alte Tafel vom Einstieg zur "Roten Schlurze"

                        P7070013-comp-Rax,-alte-Einstiegstafel-zur-Roten-Schlurze.jpg

                        So, das wär `s einmal für heute.
                        Wer noch weitere interessante Sammelstücke von Rax und Schneeberg sehen möchte, soll mich per PN kontaktieren, ich werde einen Besuch im "Alpinreliktmuseum Hainfeld" ermöglichen.

                        Kommentar


                        • Höchste Zeit, diesen Thread wieder zu beleben.

                          In diesem alten Bericht ist vor kurzem die Rede auf den großen Sturm vom Jänner 1976 gekommen, und ich habe eine Textpassage aus Karl Lukans Buch "Schneeberg und Rax" aus dem Jahre 1978 dazu gepostet.
                          Ich finde, diese Schilderung darf im Schneeberg/Rax-Kenner-Thread nicht fehlen. Deshalb stell ich sie hier auch herein.

                          Außerdem hab ich nach eigenen alten Fotos gesucht, die vor 1976 entstanden sind und den Zustand des Großen Höllentals vor der Sturmkatastrophe zeigen (wenn auch in keiner allzu guten Qualität). Drei hab ich gefunden:



                          c_1972.jpg
                          (1972)

                          c_1974_1.jpg
                          (1974)

                          c_1974_2.jpg
                          (1974 - beim Einstieg zur Teufelsbadstube)



                          Und jetzt Karl Lukan:

                          Den Jahresbeginn 1976 feierten viele Kletterer im Weichtalhaus. Am Nachmittag des Neujahrstages fiel allen auf, dass ein ganz eigenartiges Licht über der Landschaft lag. Man ging aber dann zeitig schlafen, weil man ja in der Nacht zuvor das Neue Jahr gefeiert hatte…
                          Was es wohl bringen mag?
                          So gegen drei Uhr Früh weckte die Hüttenwirtin Rottensteiner ihren Mann: „Du… hörst du den Sturm?“
                          Der aus dem Schlaf geweckte Wirt Rottensteiner knurrte verbittert: „Na und? Weil einmal ein bisserl der Wind bläst – deswegen weckst du mich auf?“
                          „Schau! Sogar unser kleines Hüttenbäumchen hat der Wind umgeblasen!“ sagte Herr Rottensteiner dann erstaunt am Morgen des 2. Jänner 1976, nachdem er vor die Hütte getreten war. Dann schaute er zum gegenüberliegenden Waldhang. Dort gab es keinen Wald mehr, nur einen wüsten Haufen vom Sturmwind gefällter Bäume!
                          Auch das Telefon war unterbrochen. Zwei Bergsteiger wollten nach Kaiserbrunn, um von dort aus zu telefonieren. Bald nach dem Weichtalhaus begann für sie auf der Höllentalstraße die Kletterei: Hunderte Bäume lagen kreuz und quer über die Straße. Und mit den ausgerissenen und gefällten Bäumen waren auch gewaltige Erd- und Steinmassen auf die Straße gefallen.
                          Kurz vor Kaiserbrunn lichtet sich das Höllental etwas. Dort trafen die zwei Bergsteiger zwei Förster aus Kaiserbrunn, die mit einer kleinen Handsäge – ritzeratze – an einem dünnen Bäumchen sägten, das quer über der Straße lag.
                          „Was macht ihr da?“ fragten sie etwas erstaunt.
                          „Die Straße wieder für den Verkehr freimachen!“ war die naive Antwort.
                          Kein Mensch konnte sich am Morgen dieses 2. Jänner schon eine Vorstellung davon machen, was dieser alpine Hurrikan in Wirklichkeit alles angerichtet hatte!
                          Aber die älteren Bewohner der Gegend dachten an das „eigenartige Licht“ am Abend des Neujahrstages und erinnerten sich an die Sage von der Wilden Jagd, die sie in ihrer Schulzeit gelesen hatten und die mit den Sätzen beginnt: „Geh nicht aus dem Hause, wenn nach Sonnenuntergang Rax und Schneeberg blaugrün leuchten. Geh nicht aus der Stube, wenn in einer solchen Nacht die Kuh brüllt und wenn der Hofhund winselt oder die Ziegen und Hennen lärmen, geh nicht! Bleib still in der Stube, schließ Türen und Fenster und lösch geschwind das Feuer im Herde, denn der Sturmgott Wodan ist los, den sie den Wilden Jäger nennen.“
                          Die Bestandsaufnahme der vielen vom Sturm gefällten Wälder zeigte ein katastrophales Bild. Und um aus dem von höherer Gewalt gebrochenen Holz noch einigermaßen einen Nutzen zu ziehen, waren Sofortmaßnahmen geboten. Bald verwandelte sich das Höllental in so etwas ähnliches wie eine Goldgräbersiedlung im Wilden Westen Amerikas. Es kamen Holzknechte aus ganz Österreich, um dort mit „Holzmachen“ schnell Geld zu verdienen. Es kamen Seilbahnexperten und Spezial-Holztransporteure. Es kamen auch Gastarbeiter aus Jugoslawien und aus der Türkei. (Ein seltsamer Anblick vor dem Weichtalhaus: Ein Moslem kniet am Boden und verrichtet seine Morgenandacht!)
                          Im Juli 1976 arbeitete ein Holzbringertrupp aus Tirol vollkommen abgeschnitten von der Umwelt zwei Wochen lang hoch oben am Wachthüttelkamm (nahe vom Ausstieg des Teufelsbadstubensteiges) am Ausbau einer Seilbahn, welche die dort kreuz- und querliegenden Holzmassen ins Tal schaffen sollte.
                          Zu dieser Zeit stöhnte ganz Europa unter einer Hitzewelle. Der brennende Durst der in einer primitiven Rindenhütte hausenden Männer war unbeschreiblich; was an Mineralwasser vom weit entfernten Ottohaus herbeigeschafft werden konnte, war immer zu wenig. Als die Seilbahn betriebsfähig geworden war und als allererstes einige Kanister Trinkwasser auf den Berg brachte, fielen sich dort die Männer jubelnd in die Arme.
                          Natürlich gab es bei dieser Holzbringung auf Akkord auch einige Tote und Verletzte. Die Holzarbeiter von 1976 empfanden das jedoch als ganz selbstverständlich: „Ein Holzarbeiter hat schon immer gefährlich gelebt. Warum sollt‘ das heute anders sein?“
                          Unfaßbar blieb diese Naturkatastrophe weiterhin. Eine von Naturschutzgedanken erfasste Dame wollte über dieses „Ausrotten des Waldbestandes im Höllental“ sogar „an die Zeitung schreiben“. Und einige Holländer ließen es sich im Sommer 1976 absolut nicht klarmachen, dass der Weg über den Wachthüttelkamm unbegehbar geworden sei, weil dort oft meterhoch die entwurzelten Bäume quer über dem Weg lagen. Sie hatten die neueste Landkarte in der Hand – und darin war dieser Weg eingezeichnet. Außerdem hatten sie noch den neuesten Raxführer, in dem zu lesen stand, dass der Wachthüttelkamm einer der leichtesten und ein für jeden trittsicheren Bergsteiger empfehlenswerter Raxanstieg sei! Sie konnten es, wollten es nicht begreifen, dass sich in den Bergen in einer Nacht alles völlig verändern kann…
                          Wüst gewütet hat der Hurrikan auch im Großen Höllental, wo er nicht nur Hunderte der in den Wänden wachsenden Bäumen in die Tiefe geschleudert, sondern auch fast den ganzen Hochwald im Talgrund abrasiert hatte. Jetzt führt eine breite Straße bis in den hintersten Grund des kahlen Tales mit den bleichen Wänden links und rechts.
                          Über Nacht – im wahrsten Sinne des Wortes – hat die Naturgewalt ein vollkommen anderes, neues Landschaftsbild geschaffen, und geblieben sind nur die sentimentalen Erinnerungen an das Höllental von einst, wie es noch Fritz Benesch beschrieben hat: „Dichter Tannenwald bedeckt auf die ganze Länge den sanft ansteigenden Grund. Immer blinken bloß Umrisse der Mauern und kleine Fleckchen des Himmels durch die Baumkronen, und vergebens suchen wir einen Überblick zu gewinnen. Düster und schwermütig wirkt die stille Großartigkeit des weltabgeschiedenen Tales. Felstrümmer liegen im Dickicht mit vermodernden Stämmen und dickes Moos spinnt in üppigen Strähnen an den alten Bäumen hinauf. Ernst und feierlich ist es da unten an sonnigen Tagen, düster, dämonisch wird es, wenn trübe Wolkenschleier den Himmel verhängen. Der Waldschatten wird zur Dämmerung, das Halbdunkel zur Nacht, durch die Stille dringt der klagende Regenruf des Spechtes, sonst kaum ein Laut, als das Klappern eines fallenden Steines und das Rauschen des Abendwindes in den Wipfeln der Eschen.“

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                          • Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
                            Höchste Zeit, diesen Thread wieder zu beleben.
                            Ja schon, nur leider ist er auf Grund seiner Länge sehr unübersichtlich geworden, insbesonders deshalb, weil die Suchfunktion nicht funktioniert, und sich offenbar niemand findet, der sie wieder zum Laufen bringt.
                            LG Rudolf
                            _________________________________________
                            Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
                            die wir nicht nutzen. (Seneca)

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                            • Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
                              Ja schon, nur leider ist er auf Grund seiner Länge sehr unübersichtlich geworden, insbesonders deshalb, weil die Suchfunktion nicht funktioniert, und sich offenbar niemand findet, der sie wieder zum Laufen bringt.
                              Das stimmt leider. Mit der benutzerdefinierten Google-Suche funktioniert es besser, allerdings findet man damit offensichtlich nur Beiträge, die vor dem Update erstellt wurden.Hier meine diesbezügliche Erfahrung.

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                              • Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
                                [SIZE=12px]Höchste Zeit, diesen Thread wieder zu beleben.


                                Danke! Sehr interessante Beschreibung der Ereignisse. Bisher hab ich nicht viel über dieses gewaltige Sturmereignis gewußt!
                                www.waldrauschen.at

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