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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Tirolerkogel (1380m) über Kuchlalm und Falkenschlucht, Türnitzer Alpen / 01.06.2019

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  • Tirolerkogel (1380m) über Kuchlalm und Falkenschlucht, Türnitzer Alpen / 01.06.2019

    Nach vielen feuchten und unterkühlten Tagen im Mai 2019 zeichnete sich exakt zum Beginn des neuen Monats eine markante Änderung zu (früh-)sommerlichen Bedingungen ab. Samstag, der 1. Juni sollte zumindest brauchbares Wanderwetter bieten, mit durchschnittlichen Temperaturen und einer gewissen Neigung zu Schauern und Gewittern am Nachmittag.
    Ich war entschlossen, die vielen hellen Stunden für eine lange Voralpenwanderung zu nützen und suchte mir dafür einige Routen heraus - alle im Raum Türnitz - Annaberg. Am Morgen blicke ich zu Hause nochmals auf einige webcams und sehe auf etlichen Kameras auf Gipfeln der NÖ. Voralpen nur Nebel. In der Hoffnung, dort die genaueste Prognose zu finden, lese ich das Flugwetter für Österreich der Austrocontrol. Tatsächlich steht dort etwas von Schichtwolken mit einer Untergrenze um 4000ft, die im Lauf des späten Vormittags jedoch in aufgelockerte Quellbewölkung übergehen sollten. Lokale Schauer und Gewitter werden auch dort angekündigt.

    Damit steht meine Entscheidung fest: Ich möchte vom Hauptretzhof einige Kilometer südlich von Türnitz eine Runde über den Tirolerkogel gehen: in eine Richtung durch die Falkenschlucht (in der ich bloß einmal vor vielen Jahren war), in die andere Richtung über die Kalte Kuchl und die ausgedehnten Almböden auf dem Plateau, die ich noch gar nicht kenne.
    In Hinblick auf ein eventuelles Nachmittagsgewitter werde ich über die Kalte Kuchl aufsteigen und die - weniger ausgesetzte - Route durch die Falkenschlucht im Abstieg begehen.

    So parke ich knapp nach dem Hauptretzhof und gehe gleich zu Beginn an dem stattlichen Gehöft vorbei.
    002-Hauptretzhof.jpg

    Ein paar Minuten weiter westlich steht mit dem Tortalhof ein weiteres altes Gehöft. Mein Weg beginnt allerdings bereits davor nach einer Wende um 180 Grad links in Serpentinen den Hang bergauf zu führen; nur die Enten wackeln weiter dem Gebäude zu.
    003-Tortalhof.jpg

    Ein älteres Sandsträsschen führt in einigen langen Kehren in durchwegs moderater Steigung bergauf. Eine Stunde später stehe ich um knapp 400 Meter höher und blicke erstmals nach Norden auf das schöne Tal der Weidenau südlich von Türnitz. Namhafte Voralpenberge wie der Hohenstein links sowie die Hinteralm und der Türnitzer Höger rechts bilden seine Umrahmung.
    012-Weidenaurotte-Hohenstein-TürnitzerHöger.jpg

    Ein Zoom zur stattlichen Anlage des Hauptretzhofs nahe meinem Ausgangsort.
    013-ZoomHauptretzhof.jpg

    In etwas mehr als 900m Höhe beginnen bereits die Almwiesen, und bald passiere ich eine erste Holzhütte (vielleicht vom Halter genützt?).
    017-Halterhütte.jpg

    Auch ein paar friedlich grasende Rinder finden sich hier schon. Und der Blick über das Hüttchen zur Weidenau sowie abermals Muckenkogel, Hinteralm und Türnitzer Höger weiß zu gefallen. Erfreulicherweise tun auch die Wolken genau das, was sie laut Austrocontrol sollten: Sie lockern etwas stärker auf und wirken zugleich in keiner Weise bedrohlich.
    021-Almweiden-Hinteralm-TürnitzerHöger.jpg

    Von den Wiesen bietet sich erstmals heute ein Blick zum Gipfel des Göllers. Er wird ein fast ständiger Begleiter der nächsten Stunden bleiben.
    022-Almweide-StieglmauerGöller.jpg

    Über die erste Wiese und einen schmalen Waldstreifen (bei dem ich allerdings auch einen Zaun unterqueren muss ) kürze ich zu den ausgedehnten Weiden am Osthang zur Kalten Kuchl ab. Das folgende Bild mit einem stattlichen einzeln stehenden Laubbaum und mehreren Rindern ist ganz typisch für diesen Abschnitt.
    028-LonelyTree-Rinder.jpg

    Die Zahl der hier weidenden Rinder ist sicher dreistellig. Ich versuche zumindest zu den Jungtieren möglichst Abstand zu halten und mich, so gut es geht, auf die Ausblicke zu konzentrieren (hier erneut zu Muckenkogel, Hinteralm und Türnitzer Höger).
    030-Rinder-TürnitzerHöger.jpg

    Die Sandstraße führt in zwei ausgedehnten Kehren über die riesige Weide. Im Hintergrund der lange Kamm des Traisenbergs, dahinter der ebenso lange und deutlich höhere Kamm Obersberg - Gippel - Göller. Ich registriere erfreut, dass er komplett wolkenfrei ist; nur der Hochschneeberg links ganz hinten steckt weiterhin in Wolken.
    032-Almweiden-Traisenberg-GippelGöller.jpg

    Blick über den westlichen Teil des Traisenbergs (mit der markanten Stieglmauer links) zum Göller.
    034-Almweiden-TraisenbergGöller.jpg

    Ein Gatter noch vor der Kalten Kuchl zeigt das Ende des (aktuellen) Weidegebiets an. Der Charakter des Geländes mit seinen großen einzeln stehenden Bäumen bleibt jedoch unverändert, und bald passiere ich das erste Restschneefeld am Straßenrand.
    038-Almstraße-Altschnee.jpg

    Der Blick über ein wesentlich größeres Schneefeld Richtung Süden (wo sich die Veitschalpe ein wenig erahnen lässt) ist zwar wolkenverhangen, aber genau deshalb sehr stimmungsvoll.
    040-Schneefeld-BlickSüdwesten.jpg

    Natürlich mache ich von der Sandstraße einen kleinen Abstecher zu der baumfreien Kote mit 1305m Höhe, die einen umfassenden Rundblick bietet.
    Hinter dem östlichen Teil des Traisenbergs sind hier u.a. Handlesberg und Obersberg zu sehen, und der Schneeberg hat seine Wolkenhaube fast abgelegt.
    042-KalteKuchl-TraisenbergHochschneeberg.jpg

    Die einzeln stehenden, teils sichtbar vom Wind gebeutelten Laubbäume und die stark gegliederten Wolken bieten laufend lohnende Fotomotive.
    Der stark wachsende Ampfer im Vordergrund dürfte wohl anzeigen, dass hier schon längere Zeit keine Tiere mehr weiden.
    044-KalteKuchl.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Woche.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    Die Kuchlalm steht auf einer weiten flachen Hochfläche, umgeben von einzelnen großen Bäumen und einem kleinen Teich. Ein sehr stimmungsvoller Ort!
    045-Kuchlalm.jpg

    Auch aus dieser Perspektive rufen die Bäume vor dickeren Quellwolken sehr nach einem Foto.
    048-KalteKuchl-BäumeWolkenTeich.jpg

    Hier wird der Göller von zwei - unterschiedlich zerzausten - Laubbäumen flankiert. Nahezu jeder Blick lohnt es, festgehalten zu werden!
    049-KalteKuchl-BlickGöller.jpg

    Der Besitzer/Halter steht in der Tür seiner alten Hütte und grüßt den vorbeigehenden Wanderer freundlich.
    052-Kuchlalm.jpg

    In nahezu gleichbleibender Höhe geht es nun einige Zeit Richtung Westen über das Hochplateau. Gleich rechts von diesem Platz befindet sich die Einfahrt in das "Sterngassl", die traditionsreiche Schiabfahrt vom Tirolerkogel Richtung Norden. Die stattliche Restwechte direkt oberhalb in knapp 1300m Seehöhe ist heutzutage für einen 1. Juni sehr ungewöhnlich! Es wird gar nicht so lange zurück liegen, dass hier tatsächlich die letzten Schwünge gezogen wurden.
    057-Restwechte.jpg

    Blick an dem Brunnen vorbei zurück Richtung Kalte Kuchl; das Sterngassl würde links hinunter führen.
    060-Almlandschaft.jpg

    Knapp nach dem Brunnen treffe ich auf den markierten Weg vom Eibl, der hier über die Hochfläche führt. An diesem stattlichen Nadelbaum erkennt man zwar die Hauptwindrichtung, aber er steht zugleich sehr unversehrt da. Ein Überlebenskünstler, wenn man bedenkt, wie sehr er sich auch für Blitzschläge anbietet!
    065-LonelyTree.jpg

    Nun ist es nicht mehr weit zum Annaberger Haus gleich neben dem höchsten Punkt des Tirolerkogels.
    066-AnnabergerHaus.jpg

    Ein kurzer Blick zum Gipfelkreuz des Tirolerkogels, erneut vor optisch attraktiven Quellwolken,...
    068-Tirolerkogel-Gipfelkreuz.jpg

    ...und dann kommt die Einkehrmöglichkeit im Annaberger Haus genau zum richtigen Zeitpunkt, da ich mit etwas Genießen und mehreren kurzen Fotostopps inzwischen gut dreieinhalb Stunden unterwegs bin.
    Die Anfang 2016 eröffnete neue Hütte ist wesentlich weniger besucht als ich erwartet hätte (vielleicht wegen des noch trüben Wetters zur Tagesbeginn), und so kann ich zusätzlich zum (guten) Essen auch eine recht ruhige Pause genießen.
    072-AnnabergerHaus.jpg

    Es ist 15 Uhr vorbei, als ich wieder vor die Hütte trete und zunächst voll Freude feststellen kann, dass es insgesamt noch sonniger geworden ist. Im Augenblick deutet weit und breit nichts auf aufziehenden Regen hin. Der Blick nach Norden geht über die felsigen Ödwaldwände im Vordergrund zum Eisenstein und Hohenstein.
    073-Ödwaldwände-EisensteinHohenstein.jpg

    Natürlich darf auch ein Zoom zum Ötscher gut 15km weiter westlich nicht fehlen. Ganz konnte er die Wolken nicht ablegen, bietet aber dessen ungeachtet (oder vielleicht sogar speziell deshalb) einmal mehr ein beeindruckendes Bild.
    Fast unglaublich auch dort, wie weit hinunter der Schnee selbst in der Südflanke am 1. Juni noch reicht!
    076-Ötscher.jpg

    Das umfassende Panorama vom Südosthang des Tirolerkogels begeistert bei gutem Wetter immer! Von vorn nach hinten liegen nun Lindkogel, Traisenberg, Obersberg und Gippel sowie sogar fast der komplette Hochschneeberg im schönsten Sonnenlicht.
    077-Traisenberg-GippelHochschneeberg.jpg

    Selbst auf diesem so sonnenzugewandten Hang halten sich noch ein paar Restschneeflecken. Und in ihrer Nachbarschaft blühen hunderte Schneerosen, in weiß ebenso wie in unterschiedlichen Rosatönen!
    079-Schneerose.jpg

    Es ist schwer, nicht pausenlos zu fotografieren, wenn man diesen Anblick stets vor sich hat.
    Lindkogel, Stieglmauer und Gippel diesmal etwas herangezoomt. Links oben der Hochschneeberg, rechts ein Stück des Raxplateaus.
    082-LindkogelStieglmauer-Gippel.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 2 Wochen.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

    Kommentar


    • #3
      Die flache Senke zwischen Tirolerkogel und Lindkogel bietet einen perfekten Standort, um die hübschen Quellwolken zu bewundern und abzulichten.
      086-Quellwolken2.jpg

      Der weitere Weg führt nun östlich um den Lindkogel herum und erreicht bald die ausgedehnten Wiesen um den Lackenkogel, die manchmal auch Lackenboden genannt werden. Ich schaue kurz zum höchsten Punkt des Lackenkogels, der sich im dichten Wald befindet, umgeben von viel Totholz und ein paar kleinen Felsen. Viel eindrucksvoller sind da die Ausblicke vom Lackenboden. Im Süden sind nun auch Tonion und Veitschalpe wolkenfrei und daher gut zu sehen.
      093-Veitschalpe-Tonion.jpg

      Der letzte der vielen Göllerblicke des heutigen Tages bildet einen abschließenden Höhepunkt: nicht nur deshalb, weil die Beleuchtung nun so gut passt, sondern auch, da die enge Falkenschlucht im Vordergrund bereits so gut zu erahnen ist!
      Der sich oben verzweigende Graben zwischen Göller und Terzer Göller trägt den sehr anschaulichen Namen "Hühnerkralle" und bildet die beliebteste Schiabfahrt Richtung Norden. Ich weiß von Freunden, dass er in den letzten Jahren oft bereits zu Ostern nicht mehr gut befahrbar war. Heuer sieht es so aus, als könnte man mit Figln selbst am 1. Juni noch sinnvoll unterwegs sein. Das Jahr 2019 bot bisher schon ein erstaunlich untypisches Frühjahr!
      094-KarnermauerBurgmauer-Göller.jpg

      Günter hat mir zunächst bestätigt, dass es sich bei dieser schönen violetten Pflanze, die ich knapp unter dem Lackenkogel fotografiert habe, um ein Knabenkraut handelt.
      Reini hat sie später in seiner Antwort genau als Holunder Knabenkraut identifiziert.
      Einmal mehr vielen Dank für eure Hilfe zur Bestimmung!
      Ich war vor allem überrascht, etliche dieser Blüten so weit oben zu finden, fast in der gleichen Seehöhe wie die Schneerosen.
      096A-StattlichesKnabenkraut.jpg

      Auch der Blick Richtung Nordosten bis Osten ist vom Lackenboden aus sehr hübsch. Da ist der komplette Kamm zu sehen, der vom Türnitzer Höger - sehr im Gegensatz zur sonstigen Hauptausrichtung - über den Stadelberg und den Linsberg bis zur Paulmauer exakt nach Süden zieht.
      097-TürnitzerHöger-Paulmauer.jpg

      Nun folge ich einer (unmarkierten) Sandstraße immer tiefer in das enge Tal des Falkenbachs hinunter. Rechts oben der vorwitzige Gipfel der Mittermauer, und die Felsszenerie in der Flanke ist noch wesentlich ausgedehnter.
      099-Mittermauer.jpg

      Sobald ich den Talboden erreicht habe, wende ich mich bachabwärts wieder Richtung Nordosten.
      100-Falkenbach-Jagdhütte.jpg

      Bald schon zweigt von der Sandstraße der Steig ab, der stets nahe dem Bach zur Falkenschlucht hinunter führt. Er ist nicht immer gut begehbar, aber ich verlasse mich darauf, dass eine eventuelle Sperre auch am oberen Ende angekündigt wäre.
      Es geht relativ steil hinunter, und bemerkenswert ist vor allem, dass noch vor Erreichen der eigentlichen Klamm der Bach gleich viermal zu überqueren ist!
      Im Vordergrund Querung Nummer eins. Irgendwie geht es mit Hilfe von Steinen und einigen Baumstämmen stets so, dass maximal die Sohlen der Schuhe nass werden...
      102-Falkenschlucht-Bachüberquerung1.jpg

      Knapp unterhalb der vierten Bachquerung beginnt der engste Teil der Falkenschlucht. Er hat wirklichen Klammcharakter und ist nur dank eines Holzsteigs überhaupt begehbar. Die erste Steiganlage wurde bereits im Jahr 1903 errichtet; seither musste sie nach Schäden wegen Hochwasser etc. mehrfach erneuert werden.
      107-Falkenschlucht-Holzsteg.jpg

      Die Blicke klammaufwärts - gegen meine Gehrichtung - sind nicht minder beeindruckend!
      109-Falkenschlucht-Holzsteg.jpg

      Nach dem Passieren des engsten Abschnitts geht es kurz zu einer kleinen Kuppe hinauf. Sie bietet den besten Rückblick auf den Steig, der von hier aus scheinbar aus der Felsspalte herauszukommen scheint.
      110-Falkenschlucht-untererBeginnHolzsteg.jpg

      Unterhalb weitet sich das Tal etwas, der Steig führt aber noch einige Zeit deutlich bergab. Hier ist bereits die abschließende Engstelle - quasi der untere Schluchtausgang - zu sehen. Nur wenige Meter hinter der Holzbrücke wird die Forststraße wieder erreicht.
      112-Falkenschlucht-Ausgang.jpg

      Nun warten noch etwa vier Kilometer Rückweg auf der Sandstraße zu meinem Ausgangsort. Natürlich zieht sich die Strecke speziell am Ende einer längeren Wanderung etwas. Bald unter der Schlucht passiere ich das Jagdhaus Innereben. Ich meine mich zu erinnern, dass die Aufschrift an der Hauswand nun anders lautet, habe sie mir aber leider nicht eingeprägt.
      116-Hubertushof.jpg

      Einige weitere alte, längst unbesiedelte Gebäude im Tal, die ich auf etwas älteren Fotos noch sehe, scheinen mittlerweile abgerissen worden zu sein.
      Meist bin ich ganz in der Nähe des Falkenbaches unterwegs. Sehr viel Platz hat er auch hier, unterhalb der eigentlichen Schlucht, nicht zu Verfügung.
      117-Falkenbach.jpg

      Ganz knapp oberhalb des Eisernen Tors befindet sich der "innere" Parkplatz zur Falkenschlucht; gerade ein Wagen steht nun noch dort.
      Das Eiserne Tor ist eine erneute felsige Engstelle, die den Falkenbach nochmals zu einer plötzlichen Richtungsänderung um 90 Grad zwingt.
      119-EisernesTor.jpg

      Jetzt warten nur mehr 10 Minuten Weg, dann habe ich meine lange Tageswanderung beendet.
      Sehr zufrieden und mit einer Fülle an Natur- und Landschaftseindrücken kann ich die Rückfahrt antreten.
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Woche.
      Lg, Wolfgang


      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
      der sowohl für den Einzelnen
      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
      (David Steindl-Rast)

      Kommentar


      • #4
        Informationen zur Wanderung

        Fast 20km Strecke,
        knapp 950 Höhenmeter.

        Mit der einzigen Ausnahme der Halbtageswanderung ab Annaberg summieren sich bei sämtlichen Rundtouren oder Überschreitungen des Tirolerkogels die Kilometer und (zumeist) auch die Höhenmeter.
        Die Kombination Falkenschlucht - Dachsental wäre zwar kürzer als meine Route, dafür aber abschnittsweise deutlich steiler. Man könnte dann bis zum Parkplatz beim Eisernen Tor fahren, während die Gesamtstrecke auf meiner Route dabei natürlich genau so lang geblieben wäre.

        Die Falkenschlucht zählt meiner Meinung nach zu den eindrucksvollsten Klammen im Osten Österreichs und wäre allein schon Grund genug für einen Besuch der Region. Gemeinsam mit den Almhochflächen zwischen Kalter Kuchl und Tirolerkogel bietet sich die Möglichkeit zu einer langen voralpinen Bergwanderung mit besonders vielfältigen Eindrücken.

        Die Wege meiner Route sind zum allergrößten Teil unschwierig zu begehen; die Orientierung ist auch auf den unmarkierten Abschnitten einfach.
        Der Steig durch die Falkenschlucht ist gut instandgehalten und bietet keine Probleme. Am rustikalsten sind die insgesamt fünf Bachüberquerungen (vier oberhalb des Klammsteigs und eine unterhalb).
        Die weitgehend baumfreie Plateaustrecke ist natürlich dem Wetter stark ausgesetzt. Ich würde sie weder bei sehr dichtem Nebel noch bei Sturm oder großer Gewittergefahr gern gehen.

        Höchstwahrscheinlich wäre ich die Route bei absolut stabilem Schönwetter in die Gegenrichtung gegangen, da die Strecke über die Falkenschlucht wesentlich länger ist. Im Rückblick kann ich aber sagen, dass es auch in meine Richtung perfekt gepasst hat.

        Zwei Kartenausschnitte, speziell für den Anstieg bis zur Kalten Kuchl

        In der AMap habe ich eingezeichnet, wie ich von der ersten zur zweiten noch größeren Weide abgekürzt habe. Die Wiesen sind gut begehbar, die Ausblicke natürlich schön. Leider ist der kurze Waldabschnitt unten durch einen Zaun begrenzt, unter dem ich gerade noch durchkam...
        Ob der Zaun bis in das große Waldgebiet etwas weiter nördlich reicht, weiß ich nicht. Ein Abkürzen der sehr langen Kehre der Sandstraße hat natürlich schon viel für sich.
        Plan-AMap.jpg

        In der Kompass-Karte ist ein bis weit Richtung Hauptretzhof hinunter führender Steig eingezeichnet. Ich habe seine Spuren nirgendwo gesehen (und glaube, dass es sie allenfalls etwas weiter nördlich nahe dem Kamm geben könnte). Die Flanke fällt zum Falkenbach steil ab, und daher würde ich das Erkunden eventueller Abkürzungsmöglichkeiten höchstens ausgeprägten "Steilhang-Ruachlern" empfehlen.
        Plan-Kompass.jpg

        Das Hauptweidegebiet beschränkt sich aktuell auf den Hang östlich der Kote 1305 bei der Kalten Kuchl. Dort stand am letzten Samstag eine deutlich dreistellige Zahl an Rindern, darunter viele Kälber. Etwas Vorsicht ist da sicher nicht fehl am Platz. Ab einem Gatter östlich der Kote 1305 weideten bis zum Tirolerkogel keine Rinder mehr. Aufgrund des sich ausbreitenden Ampfers gehe ich davon aus, dass dies bereits seit längerer Zeit genau so ist.


        Persönliches Fazit

        Der Tirolerkogel ist unter den fünf höchsten Gipfeln der Türnitzer Alpen sicher jener mit den meisten Besuchern, vor allem dank des kurzen Zustiegs von Annaberg und des Schutzhauses oben.
        Zugleich ist er der einzige Gipfel der Region mit einem so ausgeprägten Almplateau. Diese Landschaft mit ihren großen, einzeln stehenden Bäumen, ihrer Weite und den freien Ausblicken bietet einen ganz eigenen Reiz. Im Sonnenlicht und bei den Wolkenstimmungen des vergangenen Samstags war ich von ihr insgesamt begeistert.
        Der Gipfel des Tirolerkogels ist auch unabhängig davon einer der schönsten Panoramaplätze der Niederösterreichischen Voralpen.

        Die Falkenschlucht bietet den denkbar größten Kontrast zu der Weite des Almplateaus. Dass beide Eindrücke im Rahmen einer Tageswanderung möglich sind, ist eine weitere Besonderheit der Route.

        Ich glaube, dass es mich in nicht allzu ferner Zukunft wieder zum Tirolerkogel ziehen wird. Ich kenne ja nach wie vor nicht alles: Der Ahornberg oder die Runde um den Scheiblingberg südlich von Annaberg könnten beispielsweise die nächsten Ziele sein. Und sollte ich doch einmal alle möglichen Wege in der Region begangen haben, dann würde ich vermutlich von vorn wieder anfangen und erneut dankbar sein für die Schönheit dieser Landschaft im Mostviertel.
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 2 Wochen.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          Eine sehr schöne Runde, die viele Vorzüge des Voralpenlandes zeigt!
          carpe diem!

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          • #6
            Sehr schöne Fotos mit satten Farben! up.jpg

            Nette Runde, die ich in umgekehrter Richtung vor etlichen Jahren etwa zur selben Jahreszeit (ein Monat früher) gegangen bin.
            Allerdings mit zwei deutlichen Unterschieden: Der Weg durch die Falkenschlucht hat damals so ausgesehen, was eine gewisse Herausforderung war, und am Annabergerhaus musste ich einen kräftigen Regenguss abwarten.

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            • #7
              Sehr schöne Wanderung mit sehr schönen Fotos.

              Anbei ein Foto aus der Gegenrichtung zu deinem 10.+11. Foto
              image_581506.jpg

              LG Erich
              Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Woche. Grund: Foto eingefügt

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              • #8
                So viel Grün und schon so wenig Schnee. Langsam wird's ja was.

                Danke für den schönen Bericht.

                So wie maxrax kenne auch ich deine Tour in der Gegenrichtung, wir mussten sie damals aber etwas später als geplant durchführen, da die Falkenschlucht wieder einmal länger gesperrt war.

                Meinen letzten Sommerbesuch am Tirolerkogel hatte ich mit Eli und Dir, Du erinnerst mich, das es wieder eimal Zeit wird.

                LG, Günter
                Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                • #9
                  Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                  So wie maxrax kenne auch ich deine Tour in der Gegenrichtung, wir mussten sie damals aber etwas später als geplant durchführen, da die Falkenschlucht wieder einmal länger gesperrt war.
                  Das war sie damals bei mir auch (Frühjahr 2011), aber das hat mich nicht abgehalten.

                  Weil's vielleicht ganz interessant ist stell ich ein paar Bilder davon rein:

                  c_DSC04227.jpg


                  Begonnen hat es noch recht manierlich...

                  c_DSC04228.jpg

                  c_DSC04230.jpg


                  ...doch dann kamen einige arg verwüstete Abschnitte:

                  c_DSC04231.jpg

                  c_DSC04232.jpg

                  c_DSC04233.jpg

                  c_DSC04234.jpg


                  Ausklang

                  c_DSC04236.jpg

                  Kommentar


                  • #10
                    In der Falkenschlucht war ich immer noch nicht; oft vorgenommen, nie erledigt. Danke für die schönen Bilder!

                    An die Sperre kann ich mich erinnern, aber dass es da so wild ausgeschaut hat, hab´ ich mir nicht gedacht. Da warst´ mutig, Maxrax!

                    LG, Toni

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                    • #11
                      Den alten Steig von der Kuchlalm bin ich seinerzeit mal runter gegangen als er noch markiert war. Vor ein paar Jahren hab ich auch nur mehr undeutliche Spuren gesehen (wo ich im oberen Bereich noch kleine Steinmänner gesetzt habe)- ganz unten war er auch damals schon verfallen (denke mich zu erinnern, das früher schon die Markierungen übermalt waren). Bin daher auch die Forststraße runter

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                      • #12
                        Sehr schön, langsam wird es Zeit ein erweitertes Betätigungsfleckerl für etwas sanftere Touren aufzusuchen. Bin ja viel zu selten in diesem Gebiet.
                        Die Falkenschlucht ist schon mal auf der Liste meiner Wünsche.
                        Tolle Fotos, hast es sehr gut erwischt.
                        LG.sigi

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                        • #13
                          Wolfgang: ich erlaube mir eine bot. Korrektur: Holunder Knabenkraut = Dactylhoriza sambucina(gibt es in rot und gelb)
                          LGr. Pablito

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                          • #14
                            Herzlichen Dank für all eure Antworten,
                            ganz speziell nochmals an Reini für die genaue Bestimmung des Knabenkrauts!

                            Die komplette Rundwanderung ist landschaftlich sehr lohnend, ganz besonders durch die großen Kontraste der Szenerien.
                            Insofern kann sie die Schönheit der NÖ. Voralpen samt allen Ausblicken wirklich exemplarisch zeigen.

                            Es wird sicher auch an den langen und eher eintönigen Zugangswegen zur Falkenschlucht liegen, dass sie nicht so häufig besucht wird.
                            Ich kann mich an einige temporäre Sperren in den letzten Jahren erinnern, nicht aber an die massive Zerstörung des Steigs im Jahr 2011.
                            (Danke für deine sehr instruktiven ergänzenden Fotos, maxrax!)

                            Hel, danke für dein Foto mit dem Blick zum Tirolerkogel! Wie ich sehe, warst du am Tag nach mir unterwegs.
                            Aufgrund des felsigen Vordergrunds könnte ich mir vorstellen, dass du auf der Stieglmauer gestanden bist.
                            Die Perspektive bietet einen sehr guten Überblick der verzweigten Schluchtenlandschaft vor dem Stock des Tirolerkogels.

                            Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                            Meinen letzten Sommerbesuch am Tirolerkogel hatte ich mit Eli und Dir, Du erinnerst mich, das es wieder eimal Zeit wird.
                            Servus Günter,
                            auch ich war zuletzt davor im Mai 2015 mit euch beiden auf dem Tirolerkogel und fand, dass es schon wieder Zeit für ihn war.
                            Die auffälligste Änderung seither ist der Neubau des Annaberger Hauses; die Landschaft hat all ihre Vorzüge behalten.

                            Zitat von bluehouse3843 Beitrag anzeigen
                            Den alten Steig von der Kuchlalm bin ich seinerzeit mal runter gegangen als er noch markiert war. Vor ein paar Jahren hab ich auch nur mehr undeutliche Spuren gesehen (wo ich im oberen Bereich noch kleine Steinmänner gesetzt habe)- ganz unten war er auch damals schon verfallen (denke mich zu erinnern, das früher schon die Markierungen übermalt waren). Bin daher auch die Forststraße runter
                            Dass du als erklärter Liebhaber alter Wege diesen Steig noch gegangen bist und sogar Steinmänner gebaut hast, überrascht mich nicht wirklich.
                            Da speziell der untere Teil der Flanke zum Falkenbach sehr steil abfällt, ist man in diesem Fall mit der Forststraße wahrscheinlich tatsächlich besser bedient als mit irgendwelchen alten Spuren, die es da und dort noch geben mag.


                            Zwei Bonusfotos bringen die landschaftliche Vielfalt der Route hoffentlich nochmals auf den Punkt:
                            die wunderbar gelegene Kuchlalm auf dem flachen Almplateau...
                            053-Kuchlalm.jpg

                            ...und einmal mehr die Falkenschlucht (mit Blick bachabwärts).
                            108-Falkenschlucht-Holzsteg.jpg

                            Lg, Wolfgang


                            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                            der sowohl für den Einzelnen
                            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                            (David Steindl-Rast)

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