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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Neuseeland Südinsel, 3.2.2020 - 21.2.2020 -- TEIL 2

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  • Neuseeland Südinsel, 3.2.2020 - 21.2.2020 -- TEIL 2

    Fortsetzung von TEIL 1



    Der Abend am Stellplatz verläuft dann wie die meisten zuvor auch: Mit einer ausführlichen Ansicht des Wetterberichts.
    Der bestätigt leider weiterhin, was sich zuvor schon angedeutet hat. Nur zwei Tage mit gutem Wetter bleiben uns hier an der Westküste noch, wobei für Mittag jeweils schon tiefe Wolken in den Bergen angesagt sind.
    Da uns diese NZ-Wetterseite bisher noch nicht im Stich gelassen hat, verlassen wir uns auch jetzt drauf und setzen für den Samstag unsere Fahrt über den Arthur's Pass auf die Ostseite der Hauptgebirgszüge fest.

    Wegen der Wolkenthematik und dem Umstand, daß wir heute etwa 3 Stunden Fahrzeit bis zu unserem nächsten (bereits gebuchten) Holiday Park in Fox vor uns haben, steht am nächsten Tag keine Bergtour auf dem Programm. Nicht zuletzt ist es dann auch eine gute Gelegenheit unsere Schmutzwäsche wieder in frische Wäsche zu verwandeln.

    Am Morgen zählen wir unsere ersten Sandfly-Bisse und sind froh, daß wir auch ein anti-juck-Gel dabei haben.

    Nachdem wir uns um unser Frühstück gekümmert haben...

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    ...geht es also weiter nordwärts.

    Ein paar mögliche kurze Wanderungen und Spaziergänge haben wir uns neben der Strecke angesehen und bleiben nun für den Munro Beach auf einem kleinen Parkplatz ein paar Meter abseits der Hauptstraße stehen.

    Beim fertig machen dafür werden wir schon durch die Scheibe beobachtet und uns wird klar, daß wir jetzt nicht ungeschützt raus können:

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    Das Department of Conservation (DOC) ist nicht nur hier um die Umwelt besorgt - es ist in NZ eigentlich überall präsent, wo man einen Fuß in die Natur setzt.

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    Gleichzeitig gibt es oft recht drastische Maßnahmen, um für scheinbare Ordnung zu sorgen.

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    ...ich hoffe, die Pinguine wissen, daß die Köder giftig sind.

    Bis zum Strand geht es nun durch schönen Regenwald.

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    Entgegen unserer Erwartung gibt es hier überhaupt keine Sandflies.
    So macht das gehen durch das - zumindest für mich - sehr exotisch wirkende Gebiet noch mehr Spaß.
    Es ist nicht sehr bunt, sondern alles in grün - aber durchaus in unterschiedlichen Schattierungen. Überall wächst etwas, im Großen wie im Kleinen und die Luft ist natürlich auch feucht, aber rein.

    Recht unvermittelt wird es auf einmal heller...

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    ...und wenige Meter später stehen wir in einer ganz anderen Landschaft:

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    Noch bevor wir aber zum staunen kommen, müssen wir uns mit vollem Einsatz beider Arme gegen ganze Schwärme von Sandflies wehren. Sehr schnell merken wir, daß die chemische Keule auf der Haut die Biester recht wirksam vom beißen abhält und wir sie ruhig um uns herum fiegen lassen können.
    Jetzt können wir den Strand erkunden. Obwohl es kein Postkarten-Strand aus der Karibik ist, finde ich es hier dennoch recht stimmungsvoll. Überhaupt bin ich vom Meer und vor allem von Küsten und Stränden grundsätzlich sehr angetan.
    Für einen Binnelandbewohner wie mich - der nur selten die Gelegenheit dazu hat - ist es stets interessant die Abläufe der Natur an solchen Orten zu beobachten. Ich finde es immer sehr ruhig und entspannend. Das Geräusch der Brandung empfinde ich überhaupt nicht störend und immer, wenn ich die Weite bis zum Horizont bewusst wahrnehme und verinnerliche, bin ich ganz klein und es fühlt sich fast wie eine Meditation an...
    Zurück am Strand in Neuseeland denke ich mir dann: Ah ja, 2000km weiter in dieser Richtung liegt Australien.

    Die Felsen südlich von uns sehen wir uns genauer an.

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    Ich vermute, daß gerade Ebbe ist und wir deswegen so viele Muscheln sehen können.

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    Als wir uns dann auf den Rückweg machen, erreichen gerade zwei Leute den Strand und grüßen uns mit hektischer Winkerei - haben die etwa komplett auf den Insektenschutz vergessen?
    Wir brauchen nicht zurück grüßen und betreten entspannt wieder den Regenwald und spazieren zum Parkplatz zurück.

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    Zwischendurch widme ich auch diesem Weberknecht-Männchen meine Aufmerksamkeit:

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    Zuletzt geändert von Gratwanderer; 09.04.2020, 21:54.
    "And the People bowed and prayed
    to the neon god they made."


    Simon&Garfunkel "The sound of silence"

  • #2
    Die Weiterfahrt nach Fox Glacier ist landschaftlich sehr schön und fahrtechnisch nicht allzu anspruchsvoll - es geht die meiste Zeit relativ flach und geradeaus dahin. Der noch auf der Straße befindliche "roadkill" verlangt dabei noch die meiste Aufmerksamkeit.

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    Der Beifahrer kann sich dabei so richtig austoben - man beachte hier die fahrlässige Verwahrung des Objektivdeckels:

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    Baustellen gibt es immer wieder, nicht nur hier an der Westküste.

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    Nach der Fahrt über eine der unzähligen einspurigen Brücken legen wir ein kleine Pause ein und vertreten uns die Beine.

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    Man erkennt recht gut, daß viele Gipfel schon in Wolken stecken und wir heute diesbezüglich die richtige Wahl getroffen haben.

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    Am Holiday Park in Fox (eigentlich knapp außerhalb) hören wir dann wieder Deutsch - und zwar exakt das Selbe wie gestern.
    Noch überraschender ist der Zufall, daß hinter uns ein baugleiches Fahrzeug vom gleichen Vermieter mit bis auf eine Ziffer gleichem Kennzeichen steht:


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    Ich weiß, ein ähnliches Foto habe ich schon gezeigt, aber nun haben wir ein ganz anderes feeling dabei.

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    Es ist knapp nach Halbzeit und regnet nicht, wir haben uns längst an den Tagesablauf gewöhnt und schon vieles erlebt und gesehen und haben immer noch einige interessante Tage vor uns.
    An der Decke erkennt man übrigens auch den Boden des Alkovenbettes, auf das der Gratwanderer jeden Abend klettert (I-II ohne Sicherungsmöglichkeit). Mit einer Höhe von rund 60 cm gibt es nicht allzu viel Kopffreiheit, dafür eine Dachlucke mit Fliegengitter. Daß man seitlich mehr Platz beim schlafen hat, wenn man den großen Reisekoffer nachts auf den Boden stellt werde ich erst heute heraus finden.

    Der nächste Tag bringt uns nach Franz Josef, wo wir den Alex Knob (1303m) besteigen.

    Am auffälligsten dabei ist anfangs - und auch untertags - die große Anzahl an lauten Hubschraubern, die ständig vom Ort Franz Josef Richtung gleichnamigen Gletscher und retour fliegen um zahlende Kundschaft nahe an gefrorenes Wasser zu bringen.

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    Der Aufstieg führt großteils über einen guten Steig und durch schönen Regenwald ohne große Umwege aufwärts.
    Zwischendurch gibt es einzelne Ausblicke auf naheliegende Gipfel - und auf was für Welche!

    Mount Elie de Beaumont, 3109m:

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    Ein nasses Spinnennetz bringt meinen Kamerasensor dann zum glühen:

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    ...und die Aussicht vom Gipfel kann sich natürlich auch sehen lassen. - Franz Josef Glacier:

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    Am Gipfel sind wir nicht alleine, drei Andere sind mit uns oben und man unterhält sich - welch' Überraschung - auf Deutsch und Österreichisch.
    Ein Kamerad ist angesichts der Ausblicke so richtig aus dem Häuschen, was wir als durchaus erfrischend sympathisch empfinden, uns aber gleichzeitig aber auch ein lächeln entlockt.
    Vielleicht haben wir aber auch ganz einfach schon mal einen Gletscher zuvor gesehen - und eventuell auch schon betreten...

    Auch heute verstärkt sich sehr bald die Wolkenbildung, was uns für die beim Abstieg entgegenkommend Wanderer richtig leid tut. Wie gut, daß ich eine Begleitung habe, die im gleichen Maße eine Frühaufsteherin ist, wie sie bei für mich tropischen Temperaturen immer noch friert. Daß ich in beiden Belangen das Gegenteil bin, muß ich schlaftechnisch mitunter verschmerzen können.

    Wieder einmal ist DieIris vor mir abgestiegen. Ich bin dennoch nicht alleine, denn eine Bekanntschaft vom Gipfel begleitet mich die ersten Minuten vom Gipfel hinunter. Ich muß ihr dann versprechen, ihr ein paar Bilder von hier zukommen zu lassen.
    Das Folgende wird wohl dabei sein:


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    Zuletzt geändert von Gratwanderer; 21.05.2020, 22:02.
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    • #3
      Zum Einkaufen bleiben wir dann noch kurz im Ort FJ stehen und machen uns dann auf nach Ross, wo wir die kommende Nacht verbringen werden.
      Mit dem Fahrrad kann man das Land auch erkunden, das ist natürlich noch einmal eine ganz andere Hausnummer als motorisiert unterwegs zu sein:

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      Landschaftlich bleibt es wunderschön.
      Irgendwo an der Strecke fahren wir am Mt. Adams (2208m) vorbei, der auch zu den von mir ausgewählten Highlight-Touren gezählt hätte. Dessen Besteigung wäre auch eine andere Hausnummer als der Alex Knob gewesen.

      _0007522comp.jpg

      Der Stellplatz in Ross liegt quasi am Meer und das führt natürlich noch zu einem Spaziergang mit meiner Kamera.

      _0007580comp.jpg

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      Die allerletzte Chance auf einen längeren Aufenthalt an der Westküste vereitelt der abermalige Check des Wetterberichts. So steht morgen der Avalanche Peak am Arthur's Pass auf dem Programm und uns bleibt noch die Buchung eines Stellplatzes weiter im Osten. Ashley Gorge liegt nur noch rund 40km Luftlinie von Christchurch entfernt und so scheint uns das ein geeigneter Ort zu sein und reservieren uns gleich zwei Nächte.

      Die Fahrt Richtung Pass beginnt unspektakulär.
      Eine kurze Pause zum austreten beschert uns dann eine Begegnung mit einem Weka-bird:

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      Leider ist das nicht das einzig Tierische hier - wir laden auch ein Dutzend Sandflies ein uns ein Stück im Wagen zu begleiten; mein NZ-Atlas und eine Broschüre leiden dann beim Versuch sie vom beißen abzuhalten.

      Nachdem wir das töten einstellen konnten, haben wir wieder Zeit uns auf die nun wieder alpinere Landschaft zu konzentrieren.
      Am Mt. Alexander (1958m) fahren wir vorbei, der wäre auch auf unsere Liste gestanden:

      _0007756comp.jpg

      Einige Zeit teilen wir uns die Strecke mit der Bahntrasse - es geht somit noch nicht wirklich bergauf.

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      Während es dann für Züge einen Tunnel gibt, müssen wir ein paar Kurven hinauf auf die Passhöhe und das Ganze auf der anderen Seite auch wieder ein Stück hinab um zu unserem Ausgangspunkt für die Tour zu kommen.
      Am nördlichen Ende vom Arthur's Pass Village geht es los. Der Gipfel lässt sich auf zwei Routen erreichen und so ist es nur logisch, daß wir heute beide kennen lernen wollen.

      Schon recht weit oben schauen wir auf den Pass zurück:

      _0007797comp.jpg

      Und vom Gipfel ist der Mt. Rolleston (2275) der Blickfang schlechthin:

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      Entzückend sind auch hier wieder die Keas:

      _0007798comp.jpg

      Im Ort unten wird deutlich, daß es abermals nicht nur ein bisschen regnen wird:

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      Die weitere Fahrt ist landschaftlich einmalig und verdeutlicht auch eindrucksvoll, daß der Arthur's Pass und die umliegenden Gipfel als Wetterscheide fungieren, denn schnell wird es östlich davon immer trockener.

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      Zuletzt geändert von Gratwanderer; 10.04.2020, 21:23.
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      • #4
        Es geht noch über einen zweiten Pass und dann ordentlich bergab ins Flachland.

        Der Holiday Park liegt dann ebenfalls außerhalb des Ortes und unmittelbar daneben scheint es einen beliebten öffentlichen Picknick-Bereich zu geben, was zu viel Ausflugsverkehr führt. Dieser nimmt später am Abend aber deutlich ab. Etwas lästiger ist der Umstand, daß man für einen Internetzugang extra zu bezahlen hat; dafür stimmt uns die parkähnlich anmutende Szenerie um den Stellplatz wieder milde, welche wir angesichts des aufkommenden heftigen Windes aber auch wieder nicht ganz genießen können.

        Spektakuläre Gipfel gibt es hier leider keine mehr, aber zur sportlichen Untätigkeit ist man dennoch nicht verdammt.
        Ein gewisser Mt. Richardson (1047m) hat unser Interesse geweckt. Der Ausgangspunkt liegt nur wenige Fahrminuten entfernt und der Berg lässt sich auch überschreiten, sodaß sich eine nette Runde ergibt.

        Gleich zu beginn wird vor Wespen gewarnt und diese sind dann auch in großer Zahl zu sehen und hören. Aggressiv kommen sie uns aber nicht vor, vielleicht sind wir auch gar nicht ihre bevorzugte Beute.

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        Am Gipfel gibt es ein paar Ausblicke; die Berge, an denen wir gestern noch über zwei Pässe vorbei gefahren sind, stecken in Wolken.

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        Sehr auffällig ist schwarzes Gewebe, daß hier viele Bäume und teilweise auch den Boden bedeckt.

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        Die Suche im Netz klärt dann darüber auf, daß kleine Insekten die Rinde anzapfen und Honigtau produzieren, der andere Insekten und Vögel anlockt und auch einem schwarzen Pilz als Grundlage dient.
        Zurück am Camping Platz müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß die Duschen nur am ersten Tag im Preis inkludiert waren und wir jetzt einen Dollar pro Person extra zahlen dürfen.
        Marketingtechnisch macht das für mich keinen Sinn. - Warum verlangt man nicht gleich 50 statt 48 Dollar pro Nacht und erspart sich verwunderte bis verärgerte Kunden?!

        Da es heute weniger stürmisch als am Vorabend ist, baue ich spät Abends noch einmal die Kamera auf. Störend ist jedoch die unnötig helle Beleuchtung der gesamten Anlage. Mehr als ein paar Schnappschüsse sind deswegen nicht dabei heraus gekommen.

        Wieder ist die Milchstraße zu sehen und rechts oben die Große Magellansche Wolke, die ich leider angesichts der Umstände nicht besser ablichten konnte.

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        Etwas näher kann ich euch das Kreuz des Südens präsentieren, das man hier quer liegend und mit dem hellen gelben Stern beginnend in der Bildmitte recht deutlich erkennen sollte:

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        Der dunkle Fleck rechts darunter ist der sogenannte Kohlensacknebel und der scheinbar helle Stern links davon ist das "Schmuckkästchen" - ein offener Sternhaufen.

        Schade finde ich auch, daß ich die Sterne Alpha Centauri und eventuell sogar Proxima Centauri nicht fotografieren konnte. Letzterer wäre selbst auf einer Langzeitbelichtung nur ein schwacher Lichtpunkt gewesen, dafür hätte ich den unserer Sonne nächsten Stern aufgenommen gehabt (~4,2 Lichtjahre entfernt), der sogar von mindestens einen Planeten umkreist wird.

        Für den nächsten Tag haben wir uns den Mt. Oxford (1364m) vorgenommen, der auch nicht weit entfernt liegt und sich ebenfalls überschreiten lässt. Zuvor planen wir noch die restlichen Tage in und um Christchurch. Damit wir nicht zu oft in der Stadt selbst übernachten müssen, haben wir für heute noch eine Nacht an der Küste nördlich der Stadt, in einem Motorcamp in Kairaki eingeschoben.

        Zuvor gilt es noch eine nette Runde zu absolvieren.

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        Vom Gipfel kann man bis nach Christchurch und zum Meer sehen und auch die Banks Peninsula ist deutlich zu erkennen - dort wollen wir unsere Rundreise ausklingen lassen.

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        Auf der Fahrt nach Kairaki kommen wir bei Temperaturen jenseits der 30° wieder an landwirtschaftlichen Nutzflächen vorbei. Die Bewässerungsanlagen dafür sind auf den ersten Blick recht einfache Konstruktionen, beeindrucken vor allem aber durch ihre Ausmaße, die teils mehrere Hundert Meter betragen dürften - das hier ist noch ein kleineres Exemplar:

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        Der Stellplatz im Motorcamp ist sehr preiswert und noch dazu inklusive Duschen und großzügigem Datenvolumen fürs Internet - so geht es also auch!
        Und noch besser: Der Strand ist auch nicht weit weg, was wir am nächsten Tag ausgiebig nutzen wollen.

        Wettermäßig passt es hier an der Ostküste und so steht einem ausgedehnten Spaziergang im Sand nichts im Wege.

        Die Banks Peninsula begrenzt das Meer im Süden:

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        Möwen essen Muscheln zum Frühstück:

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        Das Meer lockt.

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        Zuletzt geändert von Gratwanderer; 10.04.2020, 22:13.
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        Simon&Garfunkel "The sound of silence"

        Kommentar


        • #5
          Nicht nur wir nutzen den Strand für moderate sportliche Betätigung.

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          Seltsame Vögel gibt es in NZ genug:

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          Einer, der nur zu Besuch ist, stürzt sich dann in die Fluten:

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          Rund vier Stunden wandern wir im Sand herum. - Sitzend hätten es wir beide nicht so lange ausgehalten.
          ...wobei 50% von uns fürs gehen waren und die anderen 50% fürs schwimmen.

          Wir fahren nach Christchurch weiter, wo wir uns ein wenig in der Stadt die Beine vertreten möchten, bevor wir einkaufen und zum Camping Platz fahren.

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          Vom letzten großen Erdbeben hier im Jahr 2011 haben viele wahrscheinlich gehört. Die Auswirkungen sind teilweise immer noch zu sehen, u.A. an der Kathedrale:

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          Durch einen großen Park gehen wir wieder zurück:

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          Groß sind auch manche Bäume hier:

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          Zuletzt geändert von Gratwanderer; 08.04.2020, 16:02.
          "And the People bowed and prayed
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          Simon&Garfunkel "The sound of silence"

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          • #6
            Der Holiday Park ist dann wieder einer der Top-Kategorie. Sauber, modern und so eng wie in Queenstown; das Personal ist sehr freundlich und professionell und versucht nicht, uns irgend einen Adrenalinkick zu verkaufen.
            Da wir sonst ohne Streichfett da stehen würden, haben wir uns zuvor auch eine kaum gesalzene Margarine gekauft - oh Mann, schmeckt die fad...

            In den nächsten beiden Tagen geht es also zur Banks Peninsula, welche wohl durch vulkanische Aktivität vor langer Zeit entstanden ist. Deren höchster Punkt ist ein gewisser Mt. Herbert mit 919m. Dieser liegt noch relativ nahe an Christchurch und ist demnach auch nicht allzu umständlich zu erreichen. Dazu lässt er sich auf mehreren Routen ersteigen. Einmal von Norden, einmal von Süden ist unser Vorhaben für die letzten Tage vor dem Abflug.

            Zeitig am Morgen gestartet, fahren wir mit dem Frühverkehr durch die Stadt...

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            ...und über eine kurvige Bergstraße...

            _0008394comp.jpg

            ...und durch eine schon malerische Landschaft Richtung Diamond Harbour.

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            Der Aufstieg ist schon sehr sonnig und trocken.

            _0008419comp.jpg

            ...und führt auch durch Weideland. Dessen Bewohnern kommen wir auch sehr nahe, sie verhalten sich dabei aber auch nicht viel anders als die von uns gewohnten europäischen Verwandten.

            Die Aussicht vom Gipfel beschert uns einen sehr eindrucksvollen Rundumblick.

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            Wir treffen ein Paar aus den USA und plaudern ein wenig - zu Beginn über den witzigen Umstand, daß wir vier heute zufällig alle ein blaues Leiberl an haben.

            Ein Art Doppel-Selfie hat sich dann auch ergeben:

            _0008550comp.jpg

            Wir steigen über den gleichen Weg ab und lassen den Tag ruhig ausklingen. Am Abend wird mir bewusst, daß wir morgen vieles zum letzten Mal machen werden, was mich etwas wehmütig stimmt.
            Am Morgen geht es also wieder Richtung Halbinsel, nun in ein Tal auf der Südseite des Gipfels. Auf der Fahrt dorthin gibt es kurzzeitig eine wundervolle Nebelstimmung.

            _0008552comp.jpg

            Vielleicht ist das auch ein Anzeichen für die nicht mehr ganz ideale Wetterprognose am heutigen Tag. Wir starten allerdings noch bei besten Bedingungen:

            _0008657comp.jpg

            ...übersteigen wieder den einen oder anderen Weidezaun:

            _0008675comp.jpg

            ...und haben oben am Sattel schon einen ähnlichen Ausblick wie gestern - die Wolken mehren sich schon:

            _0008684_stitchcomp.jpg

            Vor dem Hauptgipfel lässt sich der Mt. Bradley (855m) mitnehmen, dessen Überschreitung scheitert aber am hüfthohen Dornengebüsch, das hier so dicht und ausgedehnt wie Latschen wächst.

            _0008687comp.jpg

            Da der Mt. Herbert schon im Nebel liegt, sind wir kurz davor abzubrechen.
            Letztlich gehen wir doch weiter und haben dann am Gipfel keine zwar keine Aussicht, gewinnen aber andere interessante Eindrücke - bei gefühlt 20° weniger Wärme als am Vortag.

            _0008705comp.jpg

            Der Wind ist hier extrem ungut, trotzdem nehmen wir auch den Little Mt. Herbert (913m) noch mit, der ein paar Dutzend Meter neben dem markierten Pfad liegt.
            Jetzt müssen wir nur noch die richtige Abzweigung zurück ins Tal erwischen um dann ein paar ruhige und wieder wärmere Kilometer hinaus zum Parkplatz zu spazieren.

            _0008725_stitchcomp.jpg

            Die Fahrt zurück zum Stellplatz machen wir auch zum letzten Mal.
            Beim Abendessen denke ich mir dann wie schnell doch die Zeit vergangen ist. Andererseits habe ich so viele neue Eindrücke und Erlebnisse in meinem Kopf, daß es mir vorkommt, als wäre ich schon viel länger hier...

            Bei der Fahrzeugrückgabe am nächsten Tag wollen wir zu den Ersten gehören, denn zu Mittag geht unser erster Flug und wir wollen keinen Stress haben.
            Wir stellen uns als Zweite vor noch verschlossenem Tor an und haben es dann recht flott und unkompliziert hinter uns.

            Am Flughafen bekommen wird dann endlich auch den Mt. Cook zu sehen:

            _0008858comp.jpg

            Zuletzt geändert von Gratwanderer; 10.04.2020, 22:18.
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            • #7
              Die Hoffnung auf gute Sicht auf den realen Aoraki erfüllt sich nicht.
              Von Australien hätte ich brauchbare Bilder gemacht, diese habe ich aber später versehentlich gelöscht.


              ...über den Wolken...

              _0008860.jpg

              ...und irgendwo über Indonesien, denke ich beim Anblick einer Insel...

              _0008862comp.jpg

              ... I NZ.



              In Singapur haben wir dann mehr als sechs Stunden Aufenthalt und eigentlich auch eine Stadtbesichtigung in Erwägung gezogen. Wegen der uns umständlich erscheinenden Einreise- und Zollvorschriften haben wir das aber an irgend einem Abend in Neuseeland verworfen. Angesichts der weiteren lokalen und weltweiten Entwicklung vielleicht gar keine schlecht Entscheidung.
              So importiere ich nur eine Unmenge meiner Lieblingsmüsliriegel nach Europa.

              Die Zeit am Flughafen überbrücken wir mit dem ausgehen der längsten Strecke, die sich von Terminal zu Terminal ergibt und so kommt es, daß wir irgendwo ganz hinten auch die Frisbee auspacken und damit unsere Geschicklichkeit prüfen können.

              Ohne Probleme - dafür mit umso mehr Langeweile - erreichen wir München.
              Der Flug nach Wien beschert uns als letzten Höhepunkt dann wunderbare frühmorgendliche Ausblicke auf weite Teile der Ostalpen - und den Chiemsee im Vordergrund:

              _0008887comp.jpg



              Zu Hause angekommen muß ich sofort daran denken, daß mein Müsliriegelvorrat bestimmt nicht bis zur nächsten Neuseelandreise reichen kann.

              Abschließend möchte ich mich auch dieses Mal bei meiner Begleiterin sehr herzlich für diese Reise und die schöne Zeit bedanken. - Ebenso danke ich auch allen Lesern dieser Zeilen dafür, daß sie es bis hierher ausgehalten haben.






              P.S.: Ausführlichere Berichte zu einzelnen Bergtouren werde ich demnächst erstellen.
              Zuletzt geändert von Gratwanderer; 10.04.2020, 22:20.
              "And the People bowed and prayed
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              • #8
                Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
                Obwohl ihr nicht immer das beste Wetter hattet, habt ihr das Beste daraus gemacht.
                Einige der Bilder erinnern an unseren letzten Urlaub dort, allerdings hatten wir mit den Sandfliegen kaum Probleme.
                Der Franz Josef Gletscher ist schon erschreckend klein geworden.
                Lg. helmut55

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                • #9
                  Wahnsinnsbilder und ganz toller Bericht
                  Ein bisserl erinnern mich die vergletscherten Berge an Chile
                  LGr. Pablito

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                  • #10
                    Ich laufe Gefahr, mich zu wiederholen:
                    Sehr super! 1a-Fotos - die ich mit meiner Kamera aus mehreren Gründen nie zustande kriegen werde...

                    Jetzt habe ich eine Frage:
                    Muss man, wenn man mit dem Wohnmobil in Neuseeland herumfährt, die Stellplätze buchen oder darf man sich einfach den nächstbesten Parkplatz am Straßenrand aussuchen?

                    LG
                    My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

                    Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
                    denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

                    Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)

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                    • #11
                      Fantastisch! Du hast mein Fernweh geweckt!

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                      • #12
                        Wir beide haben uns ja auf unterschiedliche Art auf den Teil 2 gefreut.
                        Zitat von Gratwanderer Beitrag anzeigen
                        Ich auch - und zwar auf den Moment, wo ich nach den letzten geschriebenen Zeilen auf "Antworten" klicke.
                        Nun ist dieser Moment da, und schade, dass es wirklich vorbei ist mit traumhaft schönen Bildern, humorvollen Kommentaren und interessanten Details über Land und Leute.

                        Wie schon oben erwähnt, habt ihr aus den schlechten Wetterverhältnissen eindeutig das Beste heraus geholt, und (wenn man's positiv sieht) für eine weitere Reise genügend offene Ziele übrig gelassen.

                        Was mich amüsiert hat, dass Iris die Almlandschaften Österreichs hinter sich gelassen hat und dann dort prompt ebenfalls auf ihre "Feinde" trifft. Irgendwie ist auf dem einen Bild eine gewisse Angespanntheit in der Stock- und Körperhaltung heraus zu lesen.

                        Danke für die Mühe, die Du Dir gemacht hast.

                        LG, Günter
                        Meine Touren in Europa

                        Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                        (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                        • #13
                          Vielen Dank für eure Kommentare!


                          Zitat von helmut55 Beitrag anzeigen
                          Einige der Bilder erinnern an unseren letzten Urlaub dort, allerdings hatten wir mit den Sandfliegen kaum Probleme.
                          Wir hatten auch nur an der Westküste mit ihnen zu tun. Zwischendurch haben wir ja einige Schauergeschichten über sie gehört. Viel schlimmer als ein Gelsenstich war es dann nicht - zumindest bei mir.

                          Zitat von Jgaordhelagenornres Beitrag anzeigen
                          I
                          Jetzt habe ich eine Frage:
                          Muss man, wenn man mit dem Wohnmobil in Neuseeland herumfährt, die Stellplätze buchen oder darf man sich einfach den nächstbesten Parkplatz am Straßenrand aussuchen?

                          LG
                          Gute Frage.

                          Bei unserer ersten Rundreise 2016 auf der Nordinsel durfte man grundsätzlich noch überall stehen bleiben, so es nicht ausdrücklich verboten war (in Nationalparks z.B.). Das Wohnmobil muß natürlich die "self contained" Zertifizierung haben (Sache des Vermieters). In vielen Orten und auch auf Parkplätzen in der Nähe von Sehenswürdigkeiten gab es extra Stellplätze für eben solche Wohnmobile - meistens gratis und oft mit öffentlichen Toiletten in der Nähe.
                          Bei unserer jetzigen Reise haben wir darauf nicht mehr geachtet, weil wir immer diese Holidays Parks aufgesucht haben, was deutlich komfortabler ist.
                          Wenn ich richtig informiert bin, wurden auch die Regelungen verschärft und man darf nur noch auf ausgewiesenen Plätzen über Nacht stehen bleiben - meist sind das vom DOC verwaltete Parkplätze, die man gegen Gebühr nutzen darf - viel Komfort darf man sich nicht erwarten.

                          Am besten einfach die großen Suchmaschinen nach den aktuellen Regeln befragen.

                          Grundsätzlich hört sich so eine "wilde" Übernachtung gut an, man sollte dabei aber bedenken, daß man dann keinen extra Stromanschluß und richtige sanitäre Anlagen hat. Zwar haben die meisten Fahrzeuge eine zweite Batterie inkl. Solaraufladung für z.B. den Kühlschrank oder die Mikrowelle, nach einem bewölkten Tag kann einem dann aber schon der Strom am Abend ausgehen - ist uns 2016 passiert...

                          Wir haben die meisten unsere Stellplätze einen oder zwei Tage im Voraus gebucht, wirklich notwendig war das vielleicht nur in Queenstown, wo der Holiday Park doch recht voll war. In den Ferien und bei den touristischen Highlights würde ich es aber nicht darauf ankommen lassen noch zufällig einen Platz zu bekommen.


                          Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                          Wir beide haben uns ja auf unterschiedliche Art auf den Teil 2 gefreut.

                          Ja; wobei sich der zweite Teil flüssiger gestalten ließ - bei #1 hatte ich Probleme mit meinem browser...


                          Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                          ...und (wenn man's positiv sieht) für eine weitere Reise genügend offene Ziele übrig gelassen.
                          So und nicht anders sehe ich es (jetzt) auch!

                          Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                          Was mich amüsiert hat, dass Iris die Almlandschaften Österreichs hinter sich gelassen hat und dann dort prompt ebenfalls auf ihre "Feinde" trifft. Irgendwie ist auf dem einen Bild eine gewisse Angespanntheit in der Stock- und Körperhaltung heraus zu lesen.
                          Dazu muß ich sagen, daß dieIris in Sachen Rindviecher schon deutlich entspannter ist. - Zumindest vermittelt sie mir diesen Eindruck.
                          Auf diesem speziellen Bild sind zwei ausgebüchste Jungtiere ein Stück vor uns her gelaufen - ich wäre ja gerne voraus gegangen, musste das Ganze aber natürlich bildlich festhalten und so hat mich dieIris einfach überholt, was nur das bestätigt, was ich zwei Zeilen oberhalb erwähnt habe...
                          "And the People bowed and prayed
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                          • #14
                            Eine ganz tolle Reise - am anderen Ende der Welt (von uns aus gesehen). New zealand sind doch die Antipoden von Mitteleuropa. Sagt man doch so, oder?
                            Wenn man von uns aus durch den Mittelpunkt der Erde durchstechen würde, würde man dort irgendwo rauskommen.
                            Lg Martin
                            Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne .................

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