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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Traflberg-Ost (1136m) und Westgipfel (1146m), Unterberg (1342m) ab Lamwegtal, Gutensteiner Alpen (30.09.26)

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  • Traflberg-Ost (1136m) und Westgipfel (1146m), Unterberg (1342m) ab Lamwegtal, Gutensteiner Alpen (30.09.26)

    teaserunterberg.jpg

    Wegführung: Lamwegtal Parkplatz (9.45) – Traflberg-Ostgipfel (1136m, 11.25) – Aussichtsfelsen – Traflberg-Westgipfel (1146m, 12.20) – Blauboden (14.10) – Unterberg-Schutzhaus (14.40-15.35) – Gipfel (15.55-16.15) – Schutzhaus (16.40) – Skipiste Lamwegtal – Parkplatz (17.55) | 970hm, 16.8km | 1 Blindschleiche, 1 Kreuzotter; 2 Hüttenkatzen

    Vorschlag von Wolfgang: Traflberg und Unterberg kombinieren, dadurch kam die respektablen Höhenmeter zusammen. Das Wetter war nahezu perfekt, allenfalls die Fernsicht durch die inzwischen mächtige Dunstschicht schon deutlich getrübt, aber für knapp 100km gen Westen hat es noch gereicht. Das Unterberg-Schutzhaus hatte entgegen der offiziellen Informationen nicht geöffnet. Es gab Selbstbedienung mit Suppenkessel und Topfenkuchen. Doch die beiden verschmusten Katzen versöhnten mich.

    Für die Anfahrt braucht man derzeit ein wenig Geduld. Neben dem üblichen zähfließenden Verkehr auf der Südosttangente verloren wir noch einige Minuten auf der Straße zwischen Muggendorf und Karnerwirt, wo die Straße gerade neu asphaltiert wurde und der Verkehr nur einspurig durchgelassen wurde. Das dürfte aber bald fertig sein.

    Am Parkplatz war es ziemlich frisch bei der Ankunft kurz nach halb zehn. Viel Sonne sieht der enge, ausgeprägt ostseitige Graben nicht mehr um diese Jahreszeit. Lange musste ich die Jacke aber nicht anziehen. Beim weglosen Abschneider der ersten Forstwegkehre gelangten wir schon nach wenigen Höhenmetern über die Bodeninversion mit spürbar zweistelligen Werten. Danach folgte die längere, gemächlich ansteigende Forststraße bis auf die Ostseite des Traflbergs.

    Blindschleiche am Weg

    1.jpg

    Altweibersommer Symbolbild, allerdings mit verdorrten Blättern durch Hitze und Trockenheit

    2.jpg

    am gleichen Baum: gewöhnliches Herbstlaub

    3.jpg

    An der Südostflanke dreht sich der Forstweg deutlich nach rechts. Die Einladung nahmen wir gerne an. Über Wegspuren dann weiter und am westlichen Rand des Schlags problemlos zum nächsten Forstweg.

    großer Schlag am Südostrücken, bei der schönen Eiche rechts verläuft der Forstweg

    4.jpg

    Prächtiger Blick zum Geizenberg (921m) im Vordergrund, dahinter Großer Kitzberg (773m), Größenberg (895m) und Vordere Wand (915m), rechts Hohe Wand. Links Hohe Mandling und am Horizont blass das Leithagebüsch.

    5.jpg

    Gaisstein (974m) vor dem Wiener Stadtgebiet

    6.jpg

    Die Fortsetzung des Schlags wirkte gutmütig und außer hohem Gras stellte der Boden kein Hindernis dar.

    7.jpg

    Beim Beginn des Waldes hielten wir uns rechts entlang der Felskante, wo sich hier und da erste Durchgucker nach Nordosten ergaben.

    Traflberg-Ostgipfel (1136m) mit ausgeprägter Geländeerhebung

    8.jpg

    Vom Gipfel, der bis 1930 als Hauptgipfel in den Karten eingetragen war, weglos nach Nordwesten zu einer ausgedehnten Lichtung mit gepflegter, gemähter Futterwiese. Auch frisch gepflanzte Bäume am Rand der Wiese. Laut älteren Karten besteht diese erst seit rund 15 Jahren, hat aber bereits um 1880 einmal existiert.

    wiese300926.jpg

    Beim ersten Besuch des Traflbergs vor über zehn Jahren fanden wir nur den Ostgipfel und verloren uns weglos im dichten Jungwald. Dieses Mal gingen wir einen breiten Weg rechts hinein. Bald standen wir beim ersten Aussichtsfelsen, den Wolfgang bei seiner letzten Erkundungstour entdeckt hatte.

    Kirchwaldberg links, Kieneck rechts, dahinter links knapp Reingupf

    9.jpg

    Nicht weit entfernt auch der zweite Aussichtsfelsen mit langsam zuwachsendem Blick zu den Ybbstaler Alpen:

    Jochart (1266m) vor Ötscher (1893m) mit Rauem Kamm

    10.jpg

    Gemeindealpe (1626m), Dürrenstein (1878m), Paulmauer (1248m, verdeckt), Jochart, Ötscher, Hennesteck (1334m) und Türnitzer Höger (1372m)

    11.jpg

    Panoramafelsen – in der Karte mit Höhenkote 1143m verzeichnet

    12.jpg

    Ausgerechnet an diesem Wochentag trafen beim zweiten Aussichtsplatzerl ein Pärchen, die ebenso überrascht schauten, dass sie hier nicht alleine waren. Beim Westgipfel gingen wir auf Nummer sicher – erst auf eine schon ziemlich zugewachsene Felsrippe, aber ohne erkennbare Gipfelzeichen. Ein paar Meter nach Südwesten dann ein deutlicheres Steinmandl.

    Steinmann am Westgipfel (1146m)

    Ich hab es mit dem NÖ GIS-Atlas nachgemessen. Der höchste Punkt war hier, nicht bei der ausgeprägten Felsrippe. In jedem Fall hatte ich keine Erinnerung mehr daran, was auch daran gelegen haben mag, dass der Wald damals wesentlich niedriger stand und die Gratrippe entsprechend freier war.

    13.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor 19 Stunden.
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Schneeberg-Blick von einer ausgedehnten Wiese an der Südwestflanke

    14.jpg

    Kuhschneeberg, Rax und Schneealpe

    15.jpg

    Der Goldene Oktober stand schon in den Startlöchern

    16.jpg

    Dann kamen wir bei den Schächten, Zugängen und Messinstrumenten des geophysikalischen Conrad Observatoriums der GeoSphere vorbei – hier ein ausführlicher Artikel im STANDARD.

    Conrad Observatorium, alter Eingang (Hintergrund)

    17.jpg

    Dieses Instrument wird vor allem in schneereichen Regionen eingesetzt, um die seitlich angebrachten Wettersensoren automatisch an die aktuelle Schneehöhe anzupassen, damit der Abstand zur Schneeoberfläche immer konstant bleibt. Dahinter befindet sich außerdem ein beheizter Niederschlagsmesser.

    sogenannter METLIFT – automatischer Messinstrumentenlift

    18.jpg

    Dort folgten wir den zahlreichen Forstwegkehren, bis wir beim Blauboden wieder auf den markierten Weg trafen, der von der Steinapiesting über die Weiße Wand hinaufzieht. Den tiefsten Punkt erreichten wir mit rund 880m bei einer großen Lichtung.

    Junge Kreuzotter am Weg

    19.jpg

    Krakenbuche, wohl schon etwas älter

    20.jpg

    Auf Höhe des Blauboden-Grabens war die Erde noch so ausgeprägt feucht, dass sich eine größere Pfütze halten konnte. Wir schreiben das Jahr 2026, das einem das auffällt. Vor wenigen Jahren waren Pfützen im Wald noch normal. Im weiteren Aufstieg zum Schutzhaus zählte ich insgesamt dreizehn Parasol neben dem Steig, die meisten aber schon etwas älter.

    Hintere Wand, mit Waldegger Haus (1000m) links auf einer Lichtung, davor die markanten Felsen der Kleinen Klause. Davor die Balbersteine bei Miesenbach

    21.jpg

    Ich hatte mittlerweile einen Bärenhunger und auch bis auf ein paar Kohlenhydratgels nichts mehr im Rucksack. Hatte mich auf eine warme Mahlzeit gefreut. Die Hütte wirkte verwaist. Ein älteres Paar ging gerade, zwei Männer saßen auf der Terrasse. Drinnen bei der Schank ein großer Suppenkessel zur Selbstbedienung – Griesnockerl und der letzte Kaspressknödel. Dazu noch drei Stück Topfenkuchen, von denen ich zwei gegessen habe und die Hälfte von Wolfgangs zum Glück dick belegter Wurstkäsesemmel. Für meinen derzeit empfindlichen Magen alles andere als hilfreich, aber es galt jetzt mal den Hunger zu stillen. Der Kuchen war übrigens sehr gut. Proteine sind ja nichts Schlechtes am Berg. Aber ich hätte lieber was Vegetarisches oder Veganes gegessen, ohne Zucker und Fett.

    Mein Ärger über die verpasste anständige Mahlzeit verflog bald, als ich die Katze vor der Tür sah, die sich zunächst unter der Speisekarte verkroch. Bald saß sie erst auf Wolfgangs Beinen und dann mit etwas Nachdruck wechselte sie zu mir herüber, wo sie sich schnurrend streicheln ließ.

    Zutrauliche Schmusekatze (Foto von Wolfgang)

    katz11.jpg

    Beim Verlassen der Katze entdecken wir erst die gut getarnte junge Katze, zu der die größere Katze hinüberwechselte, um sich ausgiebig das Fell abschlecken zu lassen. Die große Katze schlief dabei ein und die kleine Katze am Ende auch. Ein liebenswürdiger Anblick.

    22.jpg 23.jpg 24.jpg 25.jpg 26.jpg

    Danach stiegen wir noch zum Gipfel hinauf. Ohne den lebhaften Südostwind wäre das eine schweißtreibende Angelegenheit geworden.

    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Steilhang mit Gipfelkreuz

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      Panorama West von der Riegerin über Hochstadl und Fadenkamp, Hochtor, Hochkar bis Gemeindealpe

      28.jpg

      Im Vordergrund der heute überschrittene Traflberg

      29.jpg

      Für scharfe Bilder in der Ferne stand die Sonne schon zu tief, außerdem war es wie gesagt dunstiger als an den Vortagen. Der Hochschwab wurde von Süden mit flachen Quellwolken angestaut. Auch Richtung Lugauer sah man hochbasige, flache Quellwolken am Oberrand der Dunstschicht.

      Links Leobner (2036m,100km), mittig Zargenkopf (1792m) und Kaltmauer (1929m), rechts Lugauer (2217m) und Hochstadl (1919m)

      30.jpg

      Links Tamischbachturm (2035m), rechts Großer Buchstein (2224m) und Kleiner Buchstein (1990m), rechts Hochkar (1808m) mit Sender.

      Ein Arbeitskollege war am Sonntag am Tamischbachturm, mit schönem Glocknerblick.

      31.jpg

      Gaisstein von Westen, der alpinste 900er der östlichen Kalkalpen

      32.jpg

      Dürre Wand mit Plattenstein (1154m) im Vordergrund, dahinter Bucklige Welt, ganz links Klosterberg (745m) bei Landsee, mittig Saurüssel (705m) und Ameisbach (742m) bei Hollenthon, Stickelberg (881m) rechts

      33.jpg

      Abstieg mit feinem Licht Richtung Schneeberg

      34.jpg

      Noch im unteren Drittel vom Hang seh ich eine der Katzen in der Wiese unten. Als sie mich wahrnimmt, sprang sie wie im Cartoon im Schweinsgalopp davon. Es war die junge Katze. Die ältere kam sofort zu mir, legte sich auf den Rücken und ließ sich entspannt am Bauch kraulen. Vertrauensbeweis! Schließlich kam die kleine Katze angeschlichen und die große Katze wandte sich von mir ab.

      Glücklicher Felix, glückliche Katze. Win Win.

      katz1.jpg

      ausgiebig Putzen

      35.jpg
      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Im Abstieg gingen wir zunächst am markierten Weg und wechselten dann bei der Talstation des Karnerbodenlifts auf die schmale Piste, die an einigen hoch aufragenden Felsen extrem schattig wieder zum Forstweg führte, den wir in der früh bald verlassen haben. Wie vor kurzem angekündigt, ist das Skigebiet nach über sechzig Jahren Betrieb aufgrund der Klimaerwärmung nun dauerhaft geschlossen. Zu wenig Schnee, zu wenig Niederschlag insgesamt. Für den Abstieg wäre es eine schöne Schneeschuhroute – so ausgeprägt schattseitig, dass sogar das Gras am Nachmittag noch feucht war.

        Rauer Kranzenzian vor der zweiten Blüte

        36.jpg

        Leuchten in der Abendsonne

        37.jpg

        Wie ein Gemälde.

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        Hoher Hengst mit Gstößl rechts (Felsen), links davor Schober (1213m)

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        Spiel mit den Farben

        40.jpg

        wieder blühend: Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare), wegen der ausgeprägten Schattenlage niedrig gewachsen

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        Der direkte Abstieg entlang der Piste war durchaus reizvoll, speziell für mich, der kein Ski fährt und diesen Graben vorher noch nicht kannte. Im Frühjahr dürfte es vor allem im oberen Bereich durchaus reizvoll sein mit Orchideen.

        Engstelle

        42.jpg

        Unterhalb der Engstelle war es noch oder schon frisch, und dann von einem Meter auf den anderen kam ein lauer Windstoß mit gefühlter Backofenwärme. Sozusagen eine Föhnböe über den Trafelberg hinweg in den Graben hinein, eventuell abgelenkt durch den Nordhang. Schon faszinierend diese Unterschiede auf engstem Raum.

        43.jpg

        Drüsiges Springkraut beim Parkplatz

        44.jpg

        Track:

        trackunterberg.jpg

        Danke für die tolle Idee, Wolfgang! Wäre öffentlich außer mit Übernachtung oder langem Straßenhatscher unmöglich gewesen.

        Lg, Felix


        http://www.wetteran.de

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        • #5
          Für alle, die im Raum Wien leben und gern bergwandern, ist der Unterberg ein gängiges Ziel. Die günstigsten Ausgangsorte für eine Tour auf ihn sind öffentlich aber gar nicht gut zu erreichen.
          Um das Prachtwetter voll auszunützen, schlage ich Felix eine Route vor, die den Unterberg mit dem benachbarten - viel weniger besuchten - Trafelberg kombiniert. Dessen Gipfelplateau habe ich erst im vergangenen Herbst genau erkundet, vor allem auf der Suche nach guten Aussichtspunkten. (Forumsbericht).

          Ich stelle gern noch einige meiner Bilder dazu.

          Nach dem Aufstieg über Forststraßen und (einfach begehbare) weglose Abschnitte gelangen wir zuerst zum dicht bewaldeten Ostgipfel des Trafelbergs und etwas danach zum ersten Aussichtspunkt an der Kante des Gipfelplateaus. Dort öffnet sich ein freier Blick Richtung Norden über das tief eingeschnittene Lamwegtal zum Kirchwaldberg im Kamm gegenüber. Dahinter sind u.a. der Höhenberg und der Hainfelder Kirchenberg sowie in größerer Entfernung die langen Höhenrücken des Wiesenwienerwalds zu sehen.
          021-HöhenbergKirchwaldberg.jpg

          Dieser Durchblick geht zum Kamm Almeskogel - Geißruck etwas weiter östlich; dahinter schaut das Hocheck drüber.
          029-DurchblickHocheck.jpg

          Eine ausgeprägte Felswand ein wenig weiter westlich - bei der Kote 1143 der OSM - bietet ebenfalls überraschend weite Ausblicke. Von hier aus zeigt sich auch erstmals die Südostflanke des Unterbergs mit etlichen Schipisten.
          037-FelsrippeUnterberg.jpg

          Zoom Richtung Nordwesten zur Hainfelder Hütte auf dem Kirchenberg. Am Horizont die breite Kuppe des Jauerlings bereits nördlich der Donau in gut 60km Entfernung.
          042-ZoomHKirchenberg-Jauerling.jpg

          Wegen der stark gewachsenen Nadelbäume ist der Aufstieg zur Felsrippe mit dem höchsten Punkt des Trafelbergs (1146m) mittlerweile um einiges schwieriger als noch vor etlichen Jahren. Ein Bild unserer Silvestergruppenwanderung 2017 bestätigt, dass wir auch damals bei demselben großen Steinmann standen. Allerdings ist kaum zu glauben, dass vor knapp neun Jahren von diesem Platz aus noch der Unterberg und der Kirchwaldberg über den Baumwipfeln zu sehen waren.
          15-TrafelbergGipfel.jpg

          Der sanft nach Süden geneigte Schlag ein paar Minuten weiter bietet schließlich noch einen guten Blick zum Schneeberg - der auch als Silhouette im Gegenlicht beeindruckt.
          052-SchoberHochschneeberg.jpg

          Nachdem wir den Eingang zum 2002 eröffneten Stollen des seismisch-gravimetrischen Zentrums des Conrad-Observatoriums passiert haben, folgen wir dann einige Kilometer lang einer wenig begangenen bzw. befahrenen Forststraße: zunächst längere Zeit moderat bergab, am Schluss wieder etwas ansteigend. Am tiefsten Punkt stößt von rechts eine Sandstraße dazu, über die in wenigen Minuten - allerdings kurz eine Wildruhezone berührend - die Schiabfahrt vom Unterberg erreichbar wäre. Die Lichtung hier ist eher untypisch für den vorwiegend bewaldeten Abschntt.
          062-Forstweggabelung.jpg

          Über den markierten, aber ebenfalls recht wenig begangenen Weg vom Steinapiestingtal beginnen wir dann - abschnittsweise wieder steiler - zum Unterberghaus anzusteigen.
          Nach dem Sommer 2026 mit wochenlanger Hitze und Trockenheit vor allem im Osten Österreichs ist es etwas Besonderes, hir im Wald auf eine Pfütze zu stoßen.
          069-PfützeSpiegelung.jpg

          Die Kapelle Maria Einsiedl unter dem steilen Gipfelhang des Unterbergs; das Kreuz oben auf dem Kamm ist bereits zu erkennen. Hier war ich schon oft, aber bei jedem Besuch spricht mich der Ort von Neuem an. Der "Wiener Mariazellerweg" (Weitwanderweg 06) erreicht hier mit rund 1180m seinen höchsten Punkt.
          078-MariaEinsiedl-Unterberg.jpg

          Es ist inzwischen mittlerer Nachmittag, daher steuern wir nun das Unterberghaus des ÖTK am Rand der großen flachen Lichtung an.
          087-Unterberghaus.jpg

          Die Selbstversorgung in der - am Mittwoch grundsätzlich geöffneten - Hütte kommt überraschend, passt für mich persönlich aber. Nachdem zwei Wanderer vom Nachbartisch auf der Terrasse aufgebrochen sind, scheinen wir bereits die letzten zwei Gäste des Tages zu sein. Dies hat zumindest den Vorteil, dass wir nun in aller Ruhe danach schauen können, ob sich die Hüttenkatzen zeigen. Bei der größeren von ihnen mit schwarz-weißem Fell müssen wir nicht lang suchen: Sie kauert zunächst unter der Willkommenstafel neben dem Eingang zum Gastraum,...
          093-Willkommenstafel-Katze1.jpg

          ...fasst aber bald Zutrauen zu den beiden offensichtlich freundlich wirkenden Fremden und nimmt dann - auf unseren Beinen sitzend - gern Streicheleinheiten entgegen.
          097-Felix-Katze1.jpg

          Dann geht sie zu einer zweiten, kleineren Katze mit gesprenkeltem Fell, die sich gerade vor der Hüttenwand sonnt. Die kleine Katze beginnt das Fell der Größeren abzuschlecken, und während dieser Tätigkeit kuscheln sie sich immer enger aneinander und nicken beide dabei schließlich ein. So bieten sie - genau unter den Schildern der Weitwanderwege und Pilgerouten an der Fassade des Schutzhauses - einen ausgesprochen reizenden Anblick.
          105-beideKatzen.jpg

          108-Tafeln-beideKatzen.jpg

          Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Woche.
          Lg, Wolfgang


          Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
          der sowohl für den Einzelnen
          wie für die Welt zukunftsweisend ist.
          (David Steindl-Rast)

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          • #6
            Es ist inzwischen 15.30 Uhr vorbei, aber natürlich steigen wir noch zum Unterberg hinauf. Der steile Hang liegt voll in der Sonne, insofern ist der im oberen Teil lebhafter werdende Wind gar nicht unangenehm. Schon haben wir das Gipfelkreuz auf dem Kamm erreicht.
            116-UnterbergGipfelkreuz.jpg

            Es ist leicht diesig, aber das Panorama von hier ist dennoch jedes Mal aufs Neue schön!
            Am nordseitigen Felsabbruch vorbei geht der Blick zu Reisalpe und Hochstaff, Hinteralm und Muckenkogel.
            117-BlickReisalpeHinteralmHochstaff.jpg

            Das vollständigere Panorama Richtung Westen bis Nordwesten reicht von der Reisalpe bis zum Hainfelder Kirchenberg rechts. Ziemlich genau in der Mitte, etwa vor dem Sengenebenberg, die ("Gutensteiner") Gemeindealpe. Auf ihr und einigen ihrer Nachbarberge stand Günter erst vor kurzem (Forumsbericht).
            121-HochstaffGemeindealpeHöhenberg.jpg

            Die Aussicht etwa Richtung Nordosten: Im Vordergrund Geißruck, Kalter Berg und unverkennbar der drüberschauende felsige Kamm des Gaissteins.
            Dahinter Peilstein, Hoher Lindkogel und Anninger im südlichen Wienerwald. Links oben im Dunst reicht der Blick fast bis zum Stadtgebiet von Wien.
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            Südlich die um gut 150 Meter tiefer stehende Kapelle Maria Einsiedl, und im Hintergrund überragt der Schneeberg alle Kämme und Höhenrücken vor ihm sehr deutlich.
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            Zoom zum Gipfelplateau des Trafelbergs, unserem ersten Tagesziel. Die Felsabbrüche links bieten die guten Ausblicke (wenn man sie erst einmal gefunden hat). Wegen der Perspektive flach von oben sind die Lichtungen und Zonen mit lockerem Baumbestand nicht zu erkennen, und das Gipfelplateau wirkt - täuschenderweise - komplett bewaldet.
            Rechts oben der Lindkogel in den Gutensteiner Alpen, nahe der Vorderen Mandling; dahinter das südliche Wiener Becken.
            135-ZoomTrafelbergLindkogel.jpg

            Markante Silhouetten Richtung Südwesten: Am Horizont die Schneealpe (vom Windberg links bis zur Donnerwand rechts), davor u.a. der Große Sonnleitstein und der Donnerkogel.
            137-ZoomGrSonnleitstein-Schneealpe.jpg

            Für einen Blick mit freien Augen bis ins Gesäuse ist es ein wenig zu diesig und vor allem schon zu spät am Nachmittag. Aber ich habe einigermaßen in Erinnerung, wie er sich bei guter Fernsicht zeigt - so z.B. sehr schön bei der Gemeinschaftswanderung mit Eli, Felix und Günter am Nationalfeiertag 2024. Auf dem Foto von damals stehen links der Große Zellerhut, rechts das Hochkar sowie dazwischen Riffel, Tamischbachturm, Großer und Kleiner Buchstein.
            56-ZoomTamischbachturm-GrBuchstein-Hochkar.jpg

            Nach einigen weiteren Fotos und einem nochmaligen Genießen des Ausblicks steigen wir über den steilen Gipfelhang wieder ab. Beim Schutzhaus sind keine weiteren Gäste mehr, sehr wohl aber nach wie vor die beiden Katzen. Bald bereits wirken alle Beteiligten sehr zufrieden über weitere Streicheleinheiten.
            142-Katze1.jpg

            Die kleinere Katze ist ein wenig scheuer, kann ihre Neugierde aber doch nicht gänzlich verbergen.
            148-Katze2.jpg

            Beim Abstieg zeigt sich nun besonders deutlich, wie weit sich die Herbstfärbung bereits entwickelt hat. Am besten kommt sie dort zur Geltung, wo der markierte Weg ein Stück lang einer der Schipisten folgt.
            156-Schipiste-Herbstfarben.jpg

            Hier bietet sich im bereits flach einfallenden Sonnenlicht des späteren Nachmittags nochmals ein schöner Blick zum Schneeberg. Links der Hohe Hengst, vor ihm der Schober und der Große Geißkopf.
            158-HoherHengst-Schneeberg.jpg

            Wir folgen auch im unteren Teil des Abstiegs der Schipiste statt dem abschnittsweise steinigen und steileren markierten Weg. Meiner Erinnerung nach war ich hier bisher nur bei Schneelage (mit unterschiedlichen Geräten) unterwegs, aber die Route ist auch durchaus angenehm zu gehen. Im Schlussabschnitt verstärkt die Abendsonne die beginnende Herbstfärbung an den Hängen des Geißrucks vor uns: ein schöner abschließender Eindruck!
            174-LamwegtalGeißruck.jpg


            Persönliches Fazit

            Ich kannte beide Gipfelziele bereits, aber nicht alle Verbindungsstrecken, wenn man sie an einem Tag miteinander kombiniert.

            Die gesamte Route ist relativ lang, geht sich aber an einem Frühherbsttag gut aus, da man auf den längeren Forstwegabschnitten problemlos Strecke machen kann.
            Die Strecke über den Trafelberg bis zum Unterberghaus ist - auch zuletzt auf dem markierten Weg - wenig begangen. Wir hatten nicht damit gerechnet, auf dem Trafelberg doch vier Personen zu sehen (zwei ebenfalls wandernd, zwei mit Mountainbikes). Dar war eher überraschend, dass beim Schutzhaus nur mehr sehr wenig los war und wir auf dem Gipfel des Unterbergs allein waren.

            Das Schutzhaus und der Gipfel des Unterbergs sind allen, die gern in der Natur unterwegs sind, gewiss gut vertraut. Denen, die bei einem Besuch auch einige sicher ruhige Stunden verbringen wollen, kann ich unsere Kombination mit dem Trafelberg sehr empfehlen.

            In der Sommersaison bleibt der Parkplatz im Lamwegtal hoffentlich im bisherigen (kostenlosen) Modus erhalten. Wie es im Winterhalbjahr nach dem offiziellen Ende des Liftbetriebs auf dem Unterberg weiter gehen wird, bleibt abzuwarten.

            Als Bilanz bleibt mir, dass wir diesen prachtvollen Frühherbsttag in den NÖ. Voralpen bestens nutzen konnten. Einige neue Wegabschnitte waren ebenso dabei wie lieb gewonnene Plätze, die ich immer wieder gern besuche.

            Vielen Dank für den gemeinsam verbrachten Tag, Felix!
            Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Woche.
            Lg, Wolfgang


            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
            der sowohl für den Einzelnen
            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
            (David Steindl-Rast)

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            • #7
              Grüß Euch!
              Eine schöne Tour auf auch mir auch bekannten Plätzen.
              Danke für´s Erinnerung wecken!

              LG

              Vor etwa zehn Jahren hatten wir auch solche Katzen.
              Katzen-Reinkarnation?
              Screenshot 2026-10-06 004818.png

              Erich


              "Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut"

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              • #8
                Auch hier eine "breite Meile", aber ein äußerst interessante Kombination

                Gratulation


                Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
                Wäre öffentlich außer mit Übernachtung oder langem Straßenhatscher unmöglich gewesen.
                Lg, Felix
                Ich hab vor einiger Zeit den Unterberg als Öffi Tour gemacht und bin dafür von Pernitz mit dem Rad zum Parkplatz gefahren. Bei ausreichend Tageslicht hat man mit den Zügen von/nach Wien genug Spielraum um auch eure lange Tour zu gehen.
                Zugegeben mit Zusatzhöhenmetern

                LG, Günter

                Meine Touren in Europa

                Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                (Marie von Ebner-Eschenbach)

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