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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
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Überschreitung der Föhrenberge im Zeichen der Dürre, 31.08.26

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  • Überschreitung der Föhrenberge im Zeichen der Dürre, 31.08.26

    teaser.jpg
    Selfie auf der Webcam der Kammersteinerhütte

    Wegführung: Sulz im Wienerwald (9.25) – Sulzberg (606m) – Julienfelsen – Höllensteinhaus (645m, 11.00-11.45) – Hoher Ge (532m) – K2 (549m) – Gaisberg (602m, 12.55) – Großer Sattelberg (584m) – Mugl-Höhe (556m) – Hinterer Föhrenberg (581m, 13.55) – Parapluieberg (561m) – Franz-Ferdinand-Haus (14.25-16.05) – Bierhäuslberg (488m) – Rodaun (17.00)

    700hm, 16.2km, ca. 5 Stunden | 1 Reh | extreme Dürre, v.a. Eichen und junge Buchen ohne Fremdeinwirkung umgefallen, an Wurzel vertrocknet, verhungernde Kaltfront

    Geburtstag in Wien und bis zum Vortag war unsicher, ob die Kaltfront mit oder ohne Niederschlag durchgehen würde. So ließ sich keine größere Bergtour planen, also blieb ich in der Nähe. Das war aufgrund der instabilen ÖBB wahrscheinlich auch die frustfreiere Variante. Schon bei der Anfahrt nach Liesing hatten wir zehn Minuten Verspätung – bei fünfzehn Minuten planmäßiger Fahrtzeit.

    Letztendlich war es dann ein gelungener Ausflug, wenn auch bei deprimierendem Landschaftsbild. Ob sich der Wald jemals wieder erholen kann?

    Dieses Mal startete ich in Sulz im Wienerwald, das unlängst durch einen Fuchs auf der Couch Schlagzeilen machte. In der Hoffnung auf eine Katzensichtung blieb ich auf dem markierten Weg im Wohngebiet, doch eine dick befellte Katze floh leider bei meinem Anblick. Von Westen näherte sich frühzeitig das verhungernde Niederschlagsband, kam aber für Stunden nicht weiter nach Osten voran, sondern verharrte westlich vom Wienerwald.

    grafik.png

    500hPa Geopotential,Wolkenphase (Legende rechts) und Blitzaktivität, 31. August 2026, 09:30 Uhr MESZ (Quelle: ACG/EUMETSAT)

    Wesentlich aktiver war die Kaltfront über Tschechien, wo in der Nacht eine Gewitterlinie durchzog. Die Front lief dabei aber in den Hochdruckeinfluss über dem Alpenraum hinein, weshalb die Wolken dort an Mächtigkeit verloren.

    Altocumulus-Bänke mit stärkeren Quellungen (Cumulus mediocris Altocumulogenitus) Richtung Westen

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    Bei der Sulzer Höhe war das Gras zwar niedrig und mit vielen braunen Stoppeln durchsetzt, aber noch vergleichsweise grün.

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    Der Wienerwald war seit jeher für seinen Gatsch bekannt, aber diese Zeiten sind zumindest momentan vorbei. Der Boden war knochentrocken und von tiefen Rissen durchzogen.

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    Blick nach Südwesten zum Unterberg ganz links, es folgen Reingupf, Jochart, Hegerberg. Rechts der Bildmitte folgen Reisalpe, Hochstaff, Hinteralm.

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    Im Aufstieg zum Sulzberg machte sich die anhaltende Dürre deutlich bemerkbar: Der Boden war von Unmengen an trockenem Laub bedeckt, darunter auch viele grüne Blätter, die eigentlich am Baum hängen sollten. Es gab auch frisch umgefallene Bäume, deren Wurzel offenbar abgestorben waren. Einfach umgefallen. Am häufigsten waren Eichen betroffen, die es bereits beim Septemberhochwasser 2024 übermäßig erwischt hat, aber auch junge Buchen und Hainbuchen.

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    erster Gipfel: Sulzberg (606m)

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    Beim Weiterweg kamen mir zwei Pensionisten auf dem E-Bike entgegen, die über die querliegenden Stämme fluchten. Bei der Schöffelhütte setzte ich mich kurz in den Schatten und genoss den Aublick bis zum Hohen Lindkogel und zum Schneeberg:

    föhnige Bewölkung mit tiefem Altocumulus lenticularis

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    Beim Weiterweg nahm ich den namenlosen 643m-Gupf mit und stieg auch wieder einmal auf den Julienfelsen (I). Das Höllensteinhaus hatte naturgemäß geschlossen, aber der Kühlschrank war natürlich zugänglich. Mit Limonade und Weitra tankte ich Elektrolyte und genoss die Ruhe. Dabei ging ein angenehmes Lüfterl. Zum Abschluss stieg ich noch auf den Julienturm.

    scharf abgegrenzte Wolkenuntergrenze des hereinziehenden AC-Band mit verdunsteten Fallstreifen (virgae), am Horizont Quellwolkenband über dem Waldviertel (rund 80km entfernt)

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    Richtung Wechsel hochreichende Konvektion mit Ambosswolken (Gewitter)

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    Laut Satellitenbild befand sich da ein durchaus blitzaktives Wolkenband im Bernsteiner Hügelland bis zum Ödenburger Gebirge. Die Obergrenzentemperatur betrug nur -17 bis -20°C, also rund 6-7km hohe Gewitterwolken. Zum Abstieg wählte ich spontan den steilen Weg Richtung Wassergspreng, der im trockenen Zustand nicht so rutschig war.

    flache Quellwolken und aufgelockerter AC, links die Föhrenberge

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    auch hier lagen belaubte Buchen quer über dem Weg

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    Kurz den Forstweg entlang und dann unmarkiert steil hinauf zum Hohen Ge (532m).

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    Ohne zusätzlichen Sauerstoff erreichte ich den K2 völlig ohne Probleme.

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    http://www.wetteran.de

  • #2
    Neues Leben

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    viele grüne Blätter

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    Weißer Waldportier (Brintesia circe), ein typischer Trockenrasenvertreter

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    Vor wenigen Monaten wuchsen dort im grünen Gras noch zahlreiche Orchideen. Nun war die Magerwiese schon ausgesprochen mager.

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    Herbstteilzeitlose

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    Gaisbergkreuz am felsigen Vorgipfel (599m)

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    Urwaldgefühle

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    lichter Buchenwald

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    Am ganzen Weg dystopisch: Kaum ein Vogel zu hören, keine anderen Tiere zu sehen oder zu hören. Der Waldboden war licht und bot kaum Verstecke.

    Beim Betreten der oberen Wiese nach dem ehemaligen Gasthof Seewiese dachte ich mir, dass die Landwirtschaft das Absterben der Wiesen beschleunigte, denn ohne den Schnitt würde die Wiese nicht so schnell austrocknen.

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    umgefallene Hainbuche (Dürreschaden) am Weg zur Seewiese

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    Seewiese, selbst die moorige Insel war nurmehr klein und schwach ausgeprägt

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    Eschensterben beim Salzstangerlwirt, hier wurde vor kurzem gearbeitet

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    Extrem trockener Weg am Kamm zwischen Großem Sattelberg und Mugl-Höhe:

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    Die oberste Schicht ließ sich mühelos abtragen

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    Von weitem hörte man schon die Bäume krachen, die recht rigoros umgesägt wurden. Zur Sperre habe ich online nichts gefunden – bei der Gemeinde Perchtoldsdorf findet man derzeit nur einen allgemeinen Hinweis.

    Befristete forstrechtliche Sperre bis 10. November 2026 von der Waldandacht bergabwärts

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    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Der Aufstieg zur Josefswarte war begehbar. Oben wehte ein lebhafter Westwind, eher angenehm bei der allgemeinen Wärme. Ich spürte drei Regentropfen, das war alles, was vom vorlaufenden Band übrig blieb.

      Fallstreifen mit Waldviertel im Hintergrund

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      Gute Fernsicht dank gut belüfteter Grundschicht. Wie hier zur ….

      Reisalpe und Hochstaff, Ötscher (1893m, 81km), Hinteralm, Muckenkogel, Sengenebenberg, im Vordergrund Hirschenstein und Großer Hollerberg. Ganz vorne Großer Flösslberg (584m).

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      noch mehr grüne Blätter unterhalb der Kammersteinerhütte

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      Aufstieg zum Parapluieberg

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      Auch Richtung Slowakei herrschte dank ausgeputzter Grundschicht eine ausgezeichnete Sicht. Die beiden Gewittertürme hier im Hintergrund waren rund 175km entfernt!

      Gewitterwolken in der Mittelslowakei. Im Vordergrund Kleine Karpaten

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      Die Franz-Ferdinand-Hütte war personell etwas unterbesetzt, nur der Chef und der Koch da, aber er schaute trotzdem auf die Terrasse. Ich setzte mich extra ganz außen hin, um viel Abstand zu potentiellen Rauchern zu haben, da setzte sich eine Oma mit ihren beiden kleinen Enkeln genau neben mich. Anfangs war es eher nervig lebhaft, später amüsierte ich mich innerlich nur noch. Der Bub und das Mädl waren erfrischend ungezogen und machten grundsätzlich nicht das, was die Oma ihnen sagte. Das Rotztiachl legte er auf den Tisch, dann warf er es nicht in den Mistkübel, sondern holte erst den Mistkübel an den Tisch. Beide sollten ein Essen teilen, konnten sich aber ewig nicht einigen. „Salat isst Du im Gasthaus nie!“ sagte die Oma zur Enkelin, die nicht widersprach. Es wurde dann Putenschnitzel. Oma wollte Grammelknödel, die aber aus waren.

      Also ging sie rein zum Bestellen, sah, dass derzeit Schweinsschnitzel (Wiener Schnitzel) im Angebot waren und bestellte das auch für die Enkel, die daraufhin in Murren ausbrachen. Die Oma sagte, nächstes Mal zahlt halt ihr und dafür gibts keinen Urlaub. Die beiden kamen nämlich gerade nach zwei Wochen Ägypten zurück. Außerdem dachte die Enkelin, es sei Salat dabei und dementierte vehement gesagt zu haben, dass sie keinen Salat mochte. Der Bub beklagte erst, nicht satt zu werden und ließ dann vom Schnitzel übrig. Beide hatten außerdem einen Kinder-Bogen für Pfeile, und der Bub hantierte damit ewig gefährlich nahe am Tisch herum, bis die Oma „zum 199. Mal“ sagte, er solle ihn endlich wegtun, und ihn dann wegnahm. Und richtig sitzen, und das Messer richtig hinlegen, damit es nicht herunterrutscht, und das Schnitzel nicht mit den Händen essen. Es war dann aber die Oma, die die Zitrone ausdrückte, dabei abrutschte, und die Spritzer kamen bis auf mein Bein. Sie schauten auch in die Ferne „Da sind Windräder. Steiermark!“ rief das Mädchen. „Eher Niederösterreich“ korrigierte die Oma. Die dann von Freunden erzählte, die solange nicht bedient wurden, bis sie wieder gegangen sind. „Und dann sind sie wiedergekommen und haben was mitgebracht?“ ergänzte der naive Enkel. „Nein, sie sind unten geblieben!“ Später kamen noch Bekannte mit einem Hund, sowas Pudelähnliches. „Ma der Hund liegt aber brav da!“ – „Ja, daun foit ned auf, dass sie Futter sucht unterm Tisch!“

      Wie gesagt, eigentlich war es dann sehr kurzweilig, aber ich wollte dann doch langsam gehen. Im Abstieg nahm ich noch den Bierhäuslberg mit und ging über die Heide weiter.

      Steinbruchkante mit Blick über den Wienerwald

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      Genau an dieser Stelle sah ich ein Reh den freien Hang hinabspringen. Die einzige Tiersichtung des Tages.

      Perchtoldsdorf mit Leithagebüsch im Hintergrund

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      Perchtoldsdorfer Schafweide

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      Manche mögen’s lieber heiß

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      Erholungsgebiet Föhrenberge

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      Schäfchenwolken

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      Seltene Katzensichtung dieses Mal am Rückweg.

      „Du hast da was auf der Nase!“

      40.jpg

      Track

      track310883.jpg

      Auf meinem Blog habe ich noch ein paar meteorologische Karten zu den abendlichen Gewittern ergänzt.

      Lg, Felix
      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Die Föhrenberge bietet in der unmittelbaren Umgebung Wiens eine so abwechslungsreiche Landschaft sowie so viele schöne und stimmungsvolle Plätze, dass sie natürlich eine gute Wahl für deine Geburtstagswanderung waren.

        Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
        Der Wienerwald war seit jeher für seinen Gatsch bekannt, aber diese Zeiten sind zumindest momentan vorbei. Der Boden war knochentrocken und von tiefen Rissen durchzogen.
        Aufgrund des Kalkgesteins sind die Föhrenberge keine der ganz typischen "Gatschregionen" im Wienerwald, sondern boten manchmal eine willkommene (da wesentlich weniger feuchte) Alternative zum Sandsteinwienerwald weiter nördlich.
        Die schöne Erholungslandschaft allerdings dermaßen trocken und mit so sichtbaren Schäden für den Waldbestand wie auf etlichen deiner Bilder zu sehen, macht natürlich betroffen.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          Ja das stimmt natürlich für den Großteil des Kalkstein-Wienerwalds, mit Ausnahme einzelner Passagen, die eigentlich immer feucht, wenn nicht lehmig-rutschig waren, etwa vom Höllensteinhaus hinab nach Wassergespreng. Jetzt lässt sich vieles gehen, was sonst immer mühsam ist.
          http://www.wetteran.de

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