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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

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Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

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Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

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Winterwanderung zur Roten Wand (1150m) auf dem Gahns, 06.02.2026 / Rax-Schneeberg-Gruppe

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  • Winterwanderung zur Roten Wand (1150m) auf dem Gahns, 06.02.2026 / Rax-Schneeberg-Gruppe

    Selbst ohne die Bestätigung durch einen ORF-Bericht vor einigen Tagen hätten Gefühl und Erinnerung gesagt, dass im Flachland Ostösterreichs schon lange kein Winter so trüb verlaufen ist wie (bisher) der aktuelle.

    Eine Möglichkeit des Ausgleichs besteht darin, die Tage für Wanderungen zu nützen, an denen sonnige Regionen wenigstens nicht zu weit entfernt sind. Genau so klangen die Prognosen für Freitag, den 6. Feber 2026, und daher plante ich den Tag vorsorglich dafür ein. Die ersten Webcam-Bilder am Morgen bestätigten nicht nur eine relativ niedrige Obergrenze des Hochnebels zwischen 700 und 800m Höhe, sondern zeigten dazu noch ein großes Sonnenfenster über dem Großteil der Niederösterreichischen Alpen. Der Föhn - vor dem Eintreffen der nächsten Störungszone am Abend - machte es möglich! Wie häufig bei solchen Wetterlagen hielt sich zugleich Staubewölkung südlich des Alpenhauptkamms bis hin zur steirischen Seite des Semmerings. Damit schieden die Pretulalpe und auch der Wechselstock als Ziele aus.

    So entscheide ich mich wieder einmal für den Gahns als Tagesziel - konkret für meinen Lieblingsplatz am Rand des ausgedehnten Plateaus, die Rote Wand. Prigglitz als Ausgangsort ist relativ rasch erreicht, und auf dem Wanderparkplatz im Ortsgebiet steht außer meinem nur ein einziges weiteres Auto. Wie erhofft, ist es sonnig und zudem recht mild.

    Zu Beginn schaue ich kurz zur im Kern mittelalterlichen Kirche von Prigglitz, die inmitten des Friedhofs steht.
    02-Prigglitz-KircheStNikolaus.jpg

    Dann beginne ich mit den Anstieg. Nach knapp einer Viertelstunde lege ich auf dieser Forststraße die Grödeln an. Wanderungen ohne sie sind in diesem Winter mit (sehr) wenig Schnee, aber etlichen Frostnächsten schon seit Wochen nicht anzuraten. Trotz der Plusgrade halten sich speziell auf Forstwegen und schattigen Abschnitten längere vereiste Passagen. Der knappe Zentimeter Schnee, der - wann auch immer - darauf gefallen ist, wäre für ein sicheres und entspanntes Gehen zu wenig.
    05-vereisterForstweg.jpg

    Die Bedingungen wechseln laufend. Das steilste Stück des Wanderwegs, das ziemlich genau nach Süden schaut, ist angenehmerweise nahezu aper. Aber knapp danach folgen dann ein paar Meter zur nächsten Forststraßenquerung hinauf, wo es ohne Grödel rasch heikel werden könnte.
    In gut 900 Metern Höhe verlasse ich den markierten Weg für einen Abstecher nach Westen zur großen Gahnshauswiese. Dort bietet sich ein Bild, das fast schon zum Frühlingsanbruch passt, aber auf seine Weise für diesen seltsamen Winter auch typisch ist: Gerade in mittleren Höhen liegt sonnseitig teilweise fast kein Schnee. Und dies ist wegen Temperaturumkehr und Sonnenschein oberhalb der Nebelgrenze absolut plausibel. 07-GahnshauswieseGahnsleiten.jpg

    Nach Südwesten geht der Blick über die Baumwipfel zum Semmering mit dem riesigen Hotel Panhans rechts und den Schipisten auf dem Hirschenkogel weiter links.
    Das Stuhleck dahinter wird sichtlich von Nebelbänken umtanzt. Ein vertrautes Bild immer dann, wenn die Luft südlich des Semmerings feuchter als auf der Nordseite ist.
    14-ZoomHirschenkogelStuhleck.jpg

    Der Hauptgrund für den Abstecher zur Gahnhauswiese ist aber der prachtvolle Blick zur Raxalpe, der sich hier bei guten Bedingungen bietet - in der ersten Tageshälfte zudem noch mit günstigem Fotolicht.
    13-GahnshauswieseRaxalpe.jpg

    Heukuppe, Waxriegel, Predigtstuhl, Langermann-Graben und Preiner Wand im Zoom.
    Erst vor kurzem hat es - über der Kaltluft in den Tälern und im Flachland - wieder bis in mittlere Höhen geregnet. Das Plateau hat dabei doch ein wenig Neuschnee bekommen und strahlt daher heute in besonders reinem Weiß. An der kümmerlichen Schneelage, die in diesem Winter bisher kaum einmal für Schitouren gereicht hat, ändert sich dadurch allerdings nichts.
    15-ZoomHeukuppeRaxriegelPredigtstuhl.jpg

    Der genaue Blick zum Preiner Gscheid in der Bildmitte zeigt die Wolkenbänke knapp dahinter. Auch um den Gipfel des Trattekogels links oben ziehen Nebelschwaden.
    Einige Stunden prachtvollen Wetters für Wanderungen bieten sich heute vor allem nördlich und nordöstlich des Semmerings - bei markanten Unterschieden auf relativ knappem Raum.
    17-Trattekogel-PreinerGscheid-Heukuppe.jpg

    Als Bewohner des heuer dauertrüben Wiens koste ich jede einzelne Minute im Sonnenschein hier voll aus.
    Dann folge ich einer langen Forststraßenkehre, bis ich den markierten Anstiegsweg zur Tobelwiese nochmals quere. Als Fortsetzung wähle ich einen weiteren Forstweg, der ziemlich genau Richtung Norden fast direkt auf die Rote Wand zuführt. Der Weg ist mir erstmals im Tiefblick von der Abbruchkante aufgefallen, als ich mir dachte, dass er den umfassendsten Nahblick von unten zu der Felsszenerie bieten müsste. Ich habe mich danach natürlich vergewissert, dass dem tatsächlich so ist, und genieße es heute wiederum, als die Rote Wand erstmals vor mir sichtbar wird.
    21-RoteWand.jpg

    Auch im südlichen Wiener Becken kommt die Sonne heute wieder einmal durch, selbst wenn sich natürlich dennoch einige Feuchtigkeit hält.
    Der pyramidenförmige Gfieder verdeckt das Zentrum der Stadt Ternitz; die Gebäude weiter links oben gehören bereits zu Neunkirchen. Der lange Höhenrücken des Rosaliengebirges im Hintergrund ragt im Augenblick über die lockeren und relativ flachen Hochnebelschwaden. 23-GfiederTernitz-Rosaliengebirge.jpg

    Der Paradeblick zum größten Teil der Roten Wand. Der Name leuchtet sofort ein, und die Perspektive zeigt zudem die Höhe des Felsabbruchs (verglichen etwa mit den Nadelbäumen oben an der Geländekante). Bemerkenswert auch der kühne vorgelagerte Felszacken rechts unten!
    27-RoteWand.jpg

    Der zentrale Teil der Wand im Zoom.
    Nur zwei bis drei Meter hinter der Abbruchkante rechts liegen Baumstämme, die zum Rasten und Picknicken einladen. Etwas später werde ich einen von ihnen genau dafür nützen.
    Auch weil man oben wohl instinktiv stets Abstand zur Kante hält, fehlt eine Vorstellung davon, wie weit es da hinunterpfeift.
    28-ZoomRoteWand.jpg

    Auch der östliche Teil der Roten Wand zeigt dieselbe charakteristische Färbung und zudem eine Halbhöhle, die beispielsweise in der OSM sogar eingezeichnet und genau so benannt ist.
    30-ZoomRoteWand-Ostteil.jpg


    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor 4 Stunden.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    Die letzten fehlenden Höhenmeter zum Plateau hinauf überwindet der Forstweg danach in drei relativ flachen Kehren, teilweise fast direkt unter der Roten Wand. Auch dort bieten sich manche Ausblicke, wie z.B. jener über das Schwarzatal (mit Gloggnitz rechts) zur Buckligen Welt. Rechts hinten mit dem Kampstein bereits der östliche Teil des Wechselstocks.
    33-Schwarzatal-BuckligeWelt-Kampstein.jpg

    Auf dem Plateau ist es nicht mehr weit bis zur Roten Wand. Spannend ist stets der letzte kurze Abschnitt im Wald, wenn man im Hintergrund bereits den Felsabbruch ahnt.
    Bemerkenswert finde ich, dass hier absolut kein Schnee liegt!
    37-WaldwegzurRotenWand.jpg

    An der Kante angekommen, wo der flache Waldboden bis zum senkrechten Felsabbruch reicht.
    Knapp rechts von mir ist an einem Baumstamm die Kassette mit dem "Gipfelbuch" angebracht. Ich blättere etwas darin: Noch nicht sehr viele Eintragungen aus diesem Jahr, es sind zwischen 10 und 15. Ein paarmal steht, wie gut es tat, über den Nebel zu kommen.
    In ziemlich genau 1150m Höhe gab es eine Reihe sonniger Tage. Vermutlich waren es im schneearmen, aber teilweise kalten Jänner vor allem vereiste Wege, die vor Wanderungen abgeschreckt haben.
    39-RoteWand-Rastplatz.jpg

    Wie schon erwähnt: Von oben ist es gar nicht so einfach, sowohl die intensiv rötliche Gesteinsfärbung als auch die Höhe des Felsabbruchs ins Bild zu bekommen. Noch näher an die Kante heran will ich auch nicht gehen.
    40-RoteWand.jpg

    In der Sonne hat es (gefühlt) deutliche Plusgrade, und der Wind ist maximal mäßig. Somit spricht absolut nichts dagegen, mich den Ausblicken von diesem wunderbaren Platz wieder einmal ausführlicher zu widmen.
    Über den östlichen Teil der Wand mit der Halbhöhle geht der Blick erneut in das südlichste Wiener Becken mit Ternitz, wo unverändert einzelne lockere Hochnebelbänke herumziehen.
    42-RoteWandOst-TernitzRosaliengebirge.jpg

    Die östliche Wand mit der Halbhöhle nochmals im Zoom.
    Sie befindet sich doch in ein paar hundert Metern Entfernung vom markierten Wanderweg. Vermutlich wäre es auch von oben gar nicht einfach, bis nahe zur Kante zu kommen.
    44-ZoomRoteWandOst.jpg

    Alles, was Richtung Südosten zu sehen ist, liegt deutlich tiefer als der Standort über der Felswand.
    Links über der kleinen Gemeinde Prigglitz steht der behäbige Weißjacklberg, und hinter dem Schwarzatal sind zahlreiche Kuppen der Buckligen Welt zu sehen.
    46-PrigglitzSchwarzatal-BuckligeWelt.jpg

    Mehr als 500 Meter Höhenunterschied und eine steile Flanke prägen den Tiefblick hinunter nach Prigglitz.
    50-TiefblickPrigglitz.jpg

    Bis zur Stadt Gloggnitz im Schwarzatal beträgt der Höhenunterschied bereits um die 700 Meter.
    Direkt über der Stadt der Raachberg, rechts oben der Große Otter. Am Horizont steht in seiner gesamten Ausdehnung - vom Kampstein links bis zum Schöberlriegel rechts - der zentrale Wechselstock.
    51-Raachberg-GrOtter-Wechselstock.jpg

    Ziemlich genau nach Süden geht der Blick über den Kreuzberg zu allen drei Otter-Gipfeln, dem Sonnwendstein und dem Stuhleck.
    Es ist ein recht umfassendes Panorama der Semmeringlandschaft, das sich von hier bietet.
    52-Wechsel-GrOtter-SonnwendsteinStuhleck.jpg

    Sonnwendstein, Hirschenkogel und Stuhleck im Zoom.
    Links unten die doppeltürmige Wallfahrtskirche Maria Schutz. Wegen der ausgeprägt steilen Nordflanke des Sonnwendsteins befindet sich der kleine Ort jeden Winter etliche Wochen lang im Dauerschatten.
    57-ZoomSonnwendsteinHirschenkogelStuhleck.jpg

    Rechts am Stuhleck vorbei reicht der Blick bis zu dem mittlerweile großen Windpark auf dem Kamm Richtung Pretulalpe. Die hinterste Kuppe im Bild ist die Amundsenhöhe (1666m).
    Unübersehbar ist auch die (Hoch-)Nebelschlange noch immer da...
    58-ZoomAmundsenhöhe-Nebelbank.jpg

    Fast 40 Minuten dauert meine Rast auf der Roten Wand. Ich genieße jede einzelne von ihnen und wäre bei kürzerem Abstieg gern auch noch länger hier geblieben.
    Beim Aufbruch zeigt ein nochmaliger Blick Richtung Wechselstock, dass - vielleicht bereits im Vorfeld des nahenden Schlechtwetters? - die Feuchtigkeit speziell in den mittleren Höhenlagen offenkundig zugenommen hat. Für den Augenblick bieten die neckischen Quellwölkchen aber noch einen hübschen und jedenfalls interessanten Anblick.
    59-RaachbergKampstein-Quellwolken.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor 7 Stunden.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

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    • #3
      Da das Wetter hält und die Tage im Feber doch bereits länger werden, möchte ich nicht auf dem kürzesten Weg zur Pottschacher Hütte absteigen, sondern auf dem Plateau davor noch eine Schleife bis zur Kaiserwiese ziehen. Zudem hat sich längst bestätigt, dass außer Grödeln heute keine spezielle Ausrüstung notwendig ist.
      Paradoxerweise könnte ich gerade auf dem Hochplateau einfach so wandern. Die breiten Wege sind kaum vereist, und in etwa 1200 Metern Höhe liegt etwas Schnee, aber weder wären Schneeschuhe aktuell sinnvoll noch sind Gamaschen nötig.
      Hier quere ich die Bäckerwiese (laut OSM; in manchen Ausgaben der AMap wird die Wiese "Untere Brandstatt" genannt). Die einzige erkennbare Schneeschuhspur ist sicher nicht ganz neuen Datums.
      61-Bäckerwiese.jpg

      Zweimal war ich in den letzten Jahren im Frühherbst auf dieser Route unterwegs, und dann ist der Kontrast des verfärbten einzelnen Laubbaums auf der Wiese zu den dunklen Nadelbäumen in der Umgebung besonders reizvoll. Aber ich finde es auch heute stimmungsvoll hier. Zudem ist es, wie häufig auf dem Gahnsplateau, sehr ruhig.
      66-BäckerwieseLaubbaum.jpg

      Da blicke ich bereits zur Kaiserwiese. Sie wird ihren Namen wohl behalten, auch wenn ihr charakteristisches Gebäude - das alte ehemalige Jagdhaus, in dem bereits Kaiser Franz Joseph übernachtet haben soll - vor einigen Jahren abgebrochen wurde. Das Haus stand früher genau in der Mitte des Bildausschnitts.
      68-Kaiserwiese.jpg

      Am Rand der Kaiserwiese wechsle ich auf den markierten Weg, der vom Nordende der Bodenwiese kommend zur Pottschacher Hütte führt. Er verläuft zunächst nur moderat bergab und teilweise durch dichten Nadelwald, wo der Boden erneut fast komplett aper ist.
      70-dichterNadelwald.jpg

      Ein kurzes Stück folgt der Weg dem sich hier erst ausbildenden Klausgraben, bleibt dann aber bald auf der Hochfläche südlich davon. Der Rückblick etwas später zeigt, dass der Klausgraben bald deutlich tiefer eingeschnitten ist und seine Flanken zunehmend steiler werden.
      Wie häufig bringt das relativ flach einfallende Sonnenlicht der Wintermonate die Gliederung des Geländes wesentlich besser zur Geltung.
      71-Klausgraben.jpg

      An einer Stelle knapp nördlich des Wanderwegs bricht die Flanke sehr steil und felsdurchsetzt in den Klausgraben ab. Dieser Platz böte einen hübschen Blick zur Hohen Wand - wenn nicht die Hochnebelbänke mittlerweile zunehmend zerrissener würden und dadurch zugleich neu aufquellen. So geht sich bloß dieser Teildurchblick zum Gösing aus, den ich auf seine Art aber als stimmungsvoll empfinde.
      74-Gösing-Hochnebel.jpg

      In der unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich diese Steinskulptur.
      Die Aufschrift lautet
      "Erbaut 10.2008
      Hennenfeind - Kirnbauer
      von Fa. Grimus".
      Ich gestehe, dass mir die Interpretation zunächst nicht leicht fiel. Aber vielleicht ist alles auch ganz einfach: Hennenfeind und Kirnbauer sind beides Familiennamen, die im Raum Gloggnitz und z.T. sogar in Prigglitz vertreten sind. Ob irgendein Zusammenhang zum nahe gelegenen Gut Gasteil und seinem Skulpturenpark besteht, weiß ich leider nicht.
      75-Steinskulptur.jpg

      Das letzte Stück vor der Pottschacher Hütte - ein kurzer, steil bergab führender Hohlweg - ist wieder nahezu aper und dadurch problemlos zu begehen. Die Hütte ist bis (etwa) Ende März noch in Winterpause. Aber die Tische auf der geräumigen Terrasse stehen da, und bei nahezu völliger Windstille und in der Nachmittagssonne ist es hier eine Zeit lang sehr gut auszuhalten. So gönne ich mir an diesem Ort eine zweite Pause.
      82-PottschacherHütte.jpg

      Die Hütte steht in der grundsätzlich bewaldeten Südflanke des Gahnsplateaus. Aber ein Schlag am Hang direkt unter ihr bietet freie Ausblicke Richtung Süden bis Südwesten und hat zudem zur Folge, dass die Terrasse am Nachmittag ziemlich lang in der Sonne bleibt. Beides genieße ich heute nochmals ganz bewusst.
      Dunst und Ansätze zu neu aufquellendem Hochnebel über dem Schwarzatal sind im Tagesverlauf wieder deutlich stärker geworden. Aber genau dadurch wird der Blick zu den Silhouetten der drei Otter-Gipfel sowie dem Sonnwendstein rechts heute besonders reizvoll.
      84-GrKlOtter-Sonnwendstein.jpg

      Auch bei angenehmen Nachmittagstemperaturen habe ich meiner Thermoskanne diesmal doch den Vorzug gegeben. Aber es ist natürlich gut, von der Getränkebox auch außerhalb der Öffnungszeiten der Hütte zu wissen. Wenn die Pottschacher Hütte bewirtschaftet ist, empfiehlt sich ohnehin eine Einkehr: Sie wird für ihre gute Küche mit vollem Recht viel gelobt.
      85-Pottschacherhütte-Getränkebox.jpg

      Nun bleibt mir nur mehr der abschließende Abstieg nach Prigglitz. Erneut ist der steile Abschnitt im Mittelteil zunächst weitestgehend aper. Weiter unten, bereits im schattigen Graben und auch noch auf dem anschließenden Forstweg, leisten mir die Grödel aber noch einmal sehr gute Dienste.
      Der Beginn des Asphaltsträsschens und das alte Gehöft Wernhardt neben ihm zeigen dann an, dass ich meinen Ausgangspunkt fast wieder erreicht habe.
      87-Prigglitz-GehöftWernhardt.jpg

      Noch ein Blick zurück zur Roten Wand, mittlerweile wieder deutlich über mir. Ohne die allmählich stärker aufziehenden Wolkenbänke lägen die Felsen am Nachmittag noch lang in der Sonne und könnten ihrem Namen besonders gerecht werden. Aber auch so habe ich nicht den geringsten Grund zur Unzufriedenheit mit dem Tag und kann mich dankbar auf die Rückfahrt nach Wien machen.
      90-Prigglitz-RückblickRoteWand.jpg
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor 4 Stunden.
      Lg, Wolfgang


      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
      der sowohl für den Einzelnen
      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
      (David Steindl-Rast)

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      • #4
        Informationen zur Wanderung

        Meine Route ist 11,4 Kilometer lang,
        620 Höhenmeter sind zu überwinden.

        Anstelle einer Umschreibung habe ich den oberen Teil meiner Anstiegsroute lieber - in blau - in diesen Ausschnitt der OSM eingezeichnet.
        PlanGahnhauswiese-RoteWand.jpg
        Sie ist etwas länger als der markierte Weg bis hinauf zur Tobelwiese. Aber der Abstecher zur Gahnshauswiese lohnt bei guten Bedingungen vor allem wegen des sehr schönen Blicks zur Raxalpe. Und die Forststraße unterhalb der Roten Wand bietet mit Abstand die beste Gelegenheit für Eindrücke der Felsszenerie auch von unten und ist somit eine wertvolle Ergänzung des Panoramas von der Plateaukante. Daher möchte ich vor allem den obersten Teil meiner Anstiegsroute sehr empfehlen!

        Der Aufstieg bis zur Tobelwiese sowie der direkte Abstieg von der Roten Wand zur Pottschacher Hütte wären um einiges kürzer als meine Route.
        Möglichkeiten zum Verlängern bieten sich viele: auf dem Plateau etwa bis zum Tobel, zur Oberen Brandstatt oder dem Schwarzenberg bzw. für besonders Motivierte in der wärmeren Jahreszeit bis zur Bodenwiese. Der abschließende Abstieg von der Hütte ist ein wenig länger auch über Gasteil möglich.

        Von etwa Ende März bis Silvester legt sich eine Einkehr in der Pottschacher Hütte sehr nahe: Sie steht ideal im Schlussteil der Route, und sowohl die geräumige Sonnenterrasse als auch die Qualität der Verpflegung verdienen eine ausdrückliche Empfehlung.

        Prigglitz als Ausgangsort ist aus dem Raum Wien recht schnell zu erreichen. Der eigens angelegte Wanderparkplatz im Ort ist nicht riesengroß, aber die Region ist üblicherweise nicht von Wanderern überlaufen, und dann reichen die verfügbaren Plätze aus. Eine weitere Parkmöglichkeit besteht in Gasteil nahe der Kreuzwegkapelle.

        Gloggnitz ist durch die häufigen Zugverbindungen zwischen Wien und Payerbach-Reichenau öffentlich sehr gut angebunden. Nach Prigglitz hinauf fahren die Busse der Retter-Linie an Wochentagen etwa im Zwei-Stunden-Takt, an Samstagen und Sonntagen dreimal täglich. Der Wermutstropfen auch hier: Der letzte Bus hinunter nach Gloggnitz fährt allzu früh - bereits vor 17 Uhr! Speziell in der Zeit der langen Tage werden Öffi-Wanderer sich da wohl lieber mehr Zeit lassen und zum Abschluss zur Haltestelle Schlöglmühl oder dem Bahnhof Gloggnitz hinunter gehen (zusätzlicher Zeitaufwand maximal eine Stunde).

        Ich war in den letzten zehn Jahren ziemlich oft und zu nahezu allen Jahreszeiten auf Teilen des Gahnsplateaus unterwegs. Es hat stets landschaftliche Reize zu bieten und verspricht zudem fast immer viel Ruhe. Im Hochsommer ist ein hinreichend früher Aufbruch anzuraten, dann sind Wanderungen auch bei hohen Temperaturen möglich.


        Aktuelle Bedingungen

        Wie bisher in der gesamten Wintersaison 2025-26 liegt ungewöhnlich wenig Schnee. Die Wegbedingungen sind paradoxerweise vielfältiger als im Wienerwald oder generell in den tiefgelegenen Dauernebelregionen. Vor allem in mittleren Höhen sind Südhänge sowie große flache Wiesen teilweise nahezu aper. Auf dem Plateau in ca. 1200m Höhe geringe Schneelage, für die allerdings kaum spezielle Ausrüstung nötig oder sinnvoll (Schneeschuhe) wäre.

        An Plätzen, die von der Sonne wenig erreicht werden, sowie generell vor allem auf Forstwegen sind längere Abschnitte teilweise durchgehend vereist. Ich war vorwiegend in Südflanken unterwegs, und es herrschten zudem Sonnenschein und deutliche Plusgrade. Dennoch bin ich fast die gesamte Strecke mit den Grödeln gegangen und war in mehreren Passagen sehr froh darüber. Daher meine dringende Empfehlung, sie bis zu einer markanten Änderung der Großwetterlage auf jeden Fall mitzunehmen. Manchmal reichen einige Meter aus, um ein Weiterkommen auf vereistem Grund riskant oder schwierig zu machen, so beispielsweise auf steilen Böschungen zu Forststraßen.

        Mit Grödeln sind Wanderungen abseits von extremem Gelände - das auf den Wegen des Gahnsplateaus nirgendwo gegeben ist - meines Erachtens gefahrlos möglich.


        Persönliches Fazit

        Ich habe das Gahnsplateau insgesamt sowie die Rote Wand speziell nie ausdrücklich und bewusst zu einem meiner Lieblingsziele erklärt. Aber im Lauf der vergangenen etwa zehn Jahre entwickelte es sich genau dazu. Ich war mittlerweile zu fast jeder Jahreszeit dort unterwegs. Nicht zuletzt wegen der recht kurzen Anfahrt aus dem Raum Wien bietet sich der Gahns besonders für "Touren zwischendurch", kurze Wintertage oder auch für einige Stunden der Nebelflucht an. Mittlerweile kenne ich das Panorama von der Roten Wand sehr gut, und auch ihr Anblick von unten ist mir zunehmend vertraut. Aber bis jetzt spüre ich nicht einmal leiseste Ansätze einer Übersättigung. Im Gegenteil: Ich freue mich und es tut mir jedes Mal spürbar gut, wenn ich wieder auf dem Gahns unterwegs sein kann.





        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor 6 Stunden.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          Grüß Dich Wolfgang!

          Deine schöne Wintertour unter den derzeitigen Wetterbedienungen erinnert mich an meine Tour im Okt. 2020.
          Danke für das Auffrischen meiner Erinnerung!
          Damals gab es bereits den ersten Schnee.
          Schneefleckerln waren noch im Bereich der Brandstättwiese/Schwarzenberg zu sehen.

          Bin zwar teilweise in entgegengesetzter Richtung gegangen, aber auch bei dem (?) Felsklapfdenkmal vorbeigekommen
          (Vielleicht ein Zusammenhang mit der Fam. einer Sprengmeisterin aus den Gutensteinern bzw. dem Forststraßenbau).

          LG

          Erich


          "Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut"

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          • #6
            Ich sags ungern, hab ja noch Schneeschuhwochenende in den Nockbergen vor mir, aber ich freu mich angesichts der Bilder auf den Frühling.

            Deine Bilder erinnern mich nämlich daran, dass ich die diversen Wiesen (inklusive Kleewiese, auf der ich bewusst noch nie war) mal erkunden wollte. Vielleicht zur Orchideenzeit.

            Unweit vom Monument befindet sich ein Niedersitz mit schöner Aussicht (siehe diesen Bericht)

            27.jpg

            Danke für den schönen Bericht mit aufgefrischen Erinnerungen.

            Lg, Felix
            http://www.wetteran.de

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