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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Modtreffen 1. Tag: Kühegg (2253m) und Glinzzipf (2126m), Villgratner Berge (10.09.26)

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  • Modtreffen 1. Tag: Kühegg (2253m) und Glinzzipf (2126m), Villgratner Berge (10.09.26)

    Schottlandfeeling in den Villgratner Bergen – mit teilweise dichten Nebelschwaden, lebhaftem Südwestwind und kurzem Regenschauer. Dazu Heidekrautboden und zahlreiche kleinere Seen. Es war auf seine Weise reizvoll, denn sonst hatte man von diesem Hochplateau einen erstklassigen Dolomitenblick.

    Haarnadelkurve (10.40) – Tessenberger See (12.00) – Kühegg (12.55) – Fronstadlalm (13.50-14.15) – Haarnadelkurve (15.30) | 520hm, 10km

    Die Tour am ersten Tag stand unter keinem guten Stern. Die Wetterprognose deutete auf eine – je nach Modelllauf unterschiedlich lange – Niederschlagspause zwischen 09 und 15 Uhr hin. Auflockerungen sollte es aber kaum geben. Manfred schlug uns den Sichelsee im Kristeinertal vor, wo man weit hinauffahren konnte. Gesagt getan. Schon dort, wo der Schotter am Fahrweg begann, fielen uns zahlreiche Vermurungen auf, sowie das tiefbraune Wasser im Bett des Kristeinbachs. Etwa auf Höhe des Roßlahnerbachs war dann Schluss. Ein Bauarbeiter stand auf einem riesigen Felsblock direkt neben der Straße und zertrümmerte diesen mit einem Presslufthammer. Die Straße war tief eingegraben, laut Bauarbeiter kein Durchkommen „Das reißt den Bauch (vom Auto) auf.“

    Also wieder zurück und Plan B. Von Tessenberg auf den Glinzzipf und eventuell eine Runde übers Kühegg drehen. Nach der steilen Auffahrt zur Kirche suchten wir vergebens einen Parkplatz, der sehr knapp bemessen war, darunter ein Privatparkplatz für den Pfarrer. Also am Sportplatz vorbei und dann schauten wir einfach, wie weit man kam. Der Schranken war offen und wir konnten weit hinauffahren. Bei einer Kehre mit Holzstadl flüchtete ein Fuchs wenige Meter vor uns. Ein zweiter Fuchs lief nach kurzer Schockstarre ebenso davon. So nah war ich zuvor noch nie einem Fuchs gekommen. So niedliche Tiere! Am Rückweg übrigens zwei niedliche Rehe neben dem Weg und ein Eichkatzl querte auch vor uns die Straße. Der Weg war hier eindeutig das Ziel!

    Im Bereich einer Haarnadelkurve auf ca. 1740m konnten wir stehen bleiben, ohne andere Autos zu blockieren.

    Bild von Günter: Weggehen bei Nebel

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    Gießkannen

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    Ausbaufähige Ausblicke am Weg zur Tessenberger Alm

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    Die Kuh zog ein Sauerkrautgesicht

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    Auf der Alm trafen wir den einzigen Menschen des Tages, wahrscheinlich den Senner, der zu jeder Kuh hinging und etwas in sein Notizbuch schrieb.

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    Wolfsflechte (Letharia vulpina) links und Bart/Astflechte rechts – Zeigerorganismen für saubere Luft

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    Nach einem moderaten Anstieg durch den lockeren Wald erreichten wir das fein zergliederte Hochplateau des Glinzzipfs (2126m). Durch den starken Regen der vergangenen Tage waren nicht nur alle Seen gefüllt, sondern es hatten sich in den Grassenken und teilweise am Weg auch neue Lacken gebildet. Alles triefte nur so vor Feuchtigkeit – welch ein Kontrast zum trockenen Ostösterreich!

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    Nun rächte sich die Tourenplanung für mich, denn am Sichelsee wären wir wahrscheinlich windgeschützt gewesen. Stattdessen bot die Hochfläche die volle Angriffsfläche für den lebhaften Südwestwind. Die Lufttemperatur betrug rund +5°C. Ich hatte keine Handschuhe mit und die wärmere Soft Shell Jacke lag in der Unterkunft.

    Sichelsee in klein

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    Panorama Tessenberger See, der sich ausschließlich aus Niederschlägen und Schmelzwasser speist.

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    ein Farbtupfer im Einheitsgrau

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    felsdurchsetzter Aufstieg zum Kühegg

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    Gipfelkamm

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    Blick nach Innervillgraten

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    Gipfelsteinmann mit KT-Stein am Kühegg (2253m)

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    http://www.wetteran.de

  • #2
    Bereits im Abstieg verdichtete sich der Nebel wieder, nachdem es zuvor sogar kurze blaue Lücken am Himmel gegeben hatte, und es fing an zu nieseln.

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    Lonely tree

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    Foto von Günter

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    Plötzlich wurden die Regentropfen größer und es wurde Zeit für Regengewand und Regenschirm. Der Niederschlag setzte rund anderthalb Stunden früher ein als vom letzten ICON D2-Lauf vorhergesagt.

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    Kaum hatten wir uns wetterfest angezogen, hörte der Regenschauer nach einigen Minuten schon wieder auf. Insofern war die Modellprognose wieder richtig: Das dickere Regengebiet lag über dem Vinschgau, ein zweites Regengebiet über den Julischen Alpen und entlang des Karnischen Hauptkamms. Osttirol befand sich in der Niederschlagslücke. Insofern Punktlandung mit Schönheitsfehlern.

    Bei der verlassenen Fronstadlalm (2034m) fanden wir ein trockenes und windgeschütztes Platzerl unter dem Dach, sodass sich eine kurze Rast ausging.


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    Für den Abstieg mussten wir nun zur Tessenberger Alm hinüberqueren – ein ziemlich gatschiger Weg, abwechslungsreich, aber hohe Schuhe waren von Vorteil.

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    Auf den feuchten Wiesen wuchsen allerlei Speisepilze – zahlreiche stattliche Steinpilze und Parasol:

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    Miniatur-Mühle

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    kaum Auflockerungen Richtung Pustertal

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    Steinpilze jünger und älter.

    27.jpg 28.jpg

    Track

    track-kuehegg100926.jpg

    Insgesamt waren wir rund 4 Stunden unterwegs (reine Gehzeit). Auch ohne grandiose Fernsicht waren wir zufrieden. Immerhin die meiste Zeit der Wanderung trocken geblieben, trotz überaus bescheidener Prognose. Laut Radio Tirol hätte es in Osttirol den ganzen Tag regnen sollen, aber Osttirol ist groß und Lokalmodelle spielen anscheinend bei den Radiowetterprognosen keine Rolle, oder man wollte oder konnte aus redaktionellen Gründen (Zeitmangel) nicht regionalisieren. Der nächste Regenschub kam dann am Abend ins Villgratental, als wir längst beim Abendessen saßen.

    Lg, Felix

    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Schön, dass ihr es trotz so trüben Wetter noch auf etwas andere Art schön hattet
      LG Manfred

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      • #4
        Grüß euch
        ich bin ja bekennender Schönwetterwanderer.
        Allerdings bleiben auch manche Schlechtwettertouren angenehm in Erinnerung
        gruß Markus

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        • #5
          Wir hatten das Moderatorentreffen heuer etwas später als in den letzten Jahren angesetzt. Dennoch ergab es sich wieder, dass der - heuer besonders lange und heiße - Hochsommer sich genau am Tag unserer Anreise verabschieden würde. Für den ersten Tag in Osttirol waren hingegen bereits seit einiger Zeit jede Menge Wolken und auch Niederschlag angekündigt. Zuletzt durften wir immerhin darauf hoffen, dass es bis zum früheren Nachmittag weitgehend trocken bleiben sollte.

          Am frühen Vormittag lockert die Bewölkung dann tatsächlich zögernd auf, und wir nehmen uns zumindest eine kürzere Wanderung nahe unserem Standort Innervillgraten vor. Wir entscheiden uns schließlich für eine Runde über das flache Plateau oberhalb der Tessenberger Alm mit dem Glinzzipf und dem Kühegg und nützen dafür die Möglichkeit, auf der Sandstraße relativ weit zur Alm hinaufzufahren. Etwas oberhalb von 1700m Höhe gehen wir im Nebel los, aber ein paar Durchblicke ins Tal ergeben sich doch - hier z.B. zur kleinen Ortschaft Hollbruck (die zur Gemeinde Kartitsch gehört) mit einer frühbarocken Wallfahrtskirche.
          04-BlickHollbruck.jpg

          An der Tessenberger Alm vorbei, wo noch zahlreiche Rinder weiden, erreichen wir in moderatem Anstieg das ausgedehnte, leicht wellige Almplateau in knapp 2100m Höhe. An seinem südwestlichen Rand steht neben einer kleinen Lacke das Heinfelser Kreuz. Ohne Nebel könnte man von dort wohl zum großen Schloss Heinfels nahe Sillian hinunterschauen. Bei Schönwetter stehen im Hintergrund u.a. die Gipfel der Sextener Dolomiten, wie Vergleichsbilder belegen.
          09-kleinerSee-HeinfelserKreuz.jpg

          Nach etlichen Wochen der großen Trockenheit heuer im Osten Österreichs sind wir von den vielen Lacken und kleinen Seen auf dem Plateau überrascht. Hier konnten Niederschläge der letzten Zeit das Defizit an Feuchtigkeit offensichtlich doch bereits weitgehend ausgleichen.
          13-dreikleineAlmseen.jpg

          Das größte Gewässer, der Tessenberger See in einer flachen Mulde nahe dem Glinzzipf, ist in den wichtigen Karten mit seinem Namen eingetragen. Hier treffen mehrere markierte Routen zusammen.
          18-TessenbergerSee.jpg

          Wenn der Nebel sich etwas hebt, gibt er den Blick auf ein weitläufiges und sehr stimmungsvolles Plateau mit interessanter Vegetation frei.
          22-Almplateau-FelixGünter.jpg

          Die vielen kleinen Lacken bieten lohnende Fotomotive - und dazu noch Gelegenheiten für einen der Klassiker bei Gruppenwanderungen, dass die Mitglieder einander beim Fotografieren ablichten.
          23-kleineLacken-Günter.jpg

          Für Farbe sorgen vor allem die - vielfach beerentragenden - Sträucher mit ihren gelben und kräftig roten Blättern. Sie bieten eine attraktive Umrahmung der Felsen und großen Steine, die über das Plateau verstreut zu finden sind.
          27-Markierung-Beerensträucher.jpg

          25-Felsen-bunteBeerensträucher.jpg

          Am kurzen etwas steileren Schlussanstieg zum Kühegg wird der Nebel wieder dichter. Somit kommen die kräftigsten Farben nun von der Wanderkleidung der Freunde.
          29-AnstiegKühegg-FelixGünter.jpg

          Auf dem Gipfel des Küheggs - mit 2253m der höchste Punkt unserer Route - halten wir uns nur kurz auf, schauen lediglich zum Vermessungsstein etwas abseits des markierten Weges. Dann steigen wir durch etwas felsdurchsetztes Gelände wieder ab. Kräftige Farben der Vegetation begleiten uns erneut, allerdings beginnt es nun zu nieseln.
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          Erfreulicherweise ist der moderate Regenschauer noch auf dem Wegabschnitt nahe dem südöstlichen Rand des Hochplateaus bald wieder vorbei. Wir erreichen die etwas tiefer stehende, bereits von Bäumen umstandene Fronstadlalm (2036m). Hier ist heuer niemand mehr, und so nützen wir gern die Gelegenheit, uns für eine Rast zu den Holztischen zu setzen, die unter dem Dach der Almhütte gegen (leichten) Niederschlag gut geschützt bleiben.
          38-FronstadlalmRast-FelixGünter.jpg

          Der Weg zurück zur Tessenberger Alm führt danach unverkennbar über Weidegebiet: Einige Abschnitte sind sichtbar von Hufen zertrampelt und teilweise auch gatschig, dazwischen sind einige Zäune zu übersteigen. Das Gelände ist aber durchaus hübsch und vielfältig: lockerer Wald wechselt mit satt grünen Weideflächen wie hier dem oberen Teil der Rohrerwiesen. Erkennt man zudem, dass die Wolken gerade ein wenig aufbrechen und sogar die Sonne durchblinzeln lassen?
          44-Rohrerwiesen.jpg

          Auch auf dem Schlussabstieg nach der Tessenberger Alm bleiben wir trocken. Dieser Tiefblick nach Sillian erinnert uns daran, dass wir heute größtenteils mehr als 1000 Höhenmeter über dem Pustertal unterwegs waren.
          49-TiefblickSillian.jpg


          Persönliches Fazit

          Ich war rundum zufrieden damit, dass wir fast fünf Stunden lang mit nur einem kurzen Regenschauer unterwegs sein konnten. Angesichts der Wetterprognosen durften wir damit nicht sicher rechnen. Zudem führte uns die Wanderung in eine Höhenregion und Vegetationszone, in die ich nicht so regelmäßig komme.

          Ich habe unsere Nebelwanderung als sehr stimmungsvoll erlebt. Immer wieder wurden meine - lang zurück liegenden - Erinnerungen an das Schottische Hochland geweckt; auch Assoziationen zu Skandinavien würden sich wohl anbieten. Mir scheint, dass sich unter solchen Bedingungen die Stille einer Landschaft intensiver erleben lässt und Wanderungen dadurch einen stärker mystischen Charakter bekommen können.

          In Summe also gleich in mehrfacher Hinsicht ein stimmiger Einstieg in die Tage in Osttirol. Im Wissen darum, welche tollen Gipfel und Ketten gar nicht so weit entfernt stehen, hätte ich es zugleich natürlich bedauert, von ihnen gar nichts sehen zu können. Aber die Vorhersagen für die folgenden Tage klangen ja wesentlich erfreulicher. Und schon am folgenden Nachmittag wurden meine diesbezüglichen Erwartungen auf dem Karnischen Hauptkamm nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.
          Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Woche.
          Lg, Wolfgang


          Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
          der sowohl für den Einzelnen
          wie für die Welt zukunftsweisend ist.
          (David Steindl-Rast)

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          • #6
            Trotz, oder eigentlich gerade wegen der Umstände eine schöne Wanderung!
            Solange man sich bei Kleidung und Regenschutz nicht vergriffen hat, dann kann man auch an solchen Tagen etwas schönes erleben.
            Wenn man dann ohnehin die Aussicht auf weitere Touren an sonnigeren Tagen - und zusätzlich einen trockenen Rastplatz - hat, dann kann einem fast nichts besseres passieren, als einmal etwas Abwechslung im Tourenplan.

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