Wegführung: Leckfeldalmhütte (10.15) – Sattel (2124m, 10.55) – Heimkehrerkreuz (2337m, 11.55-12.30) – Füllhorn (2445m, 13.00) – Helm (2433m, 13.40-14.10) – Sillianhütte (14.50-16.15) – Hochgruben (2538m, 16.30-17.00) – Leckfeldalmhütte (18.20) | 810hm, 10.8km, ca. 6 Stunden Gehzeit | Tannenhäher
Zweiter Tourentag. Ursprünglich geplant war die Leckfeldalm (wie durchgeführt). In der Früh checkte ich nochmal die Wettermodelle und sah ausgerechnet dort das höchste Schauerpotential am Nachmittag und kaum Chancen auf Auflockerungen. Ich schlug stattdessen die Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten vor – da wäre der Gipfel optional gewesen, aber der See als Tagesziel zumindest ungetrübt.
Wir trödelten in der Früh ein wenig zu lang und waren ca. zwei Minuten zu spät am Weg von Außervillgraten nach Sillian. Es gab nämlich ausgerechnet in dieser Zeit Forstarbeiten mit einer Seilbrücke über das Tal hinweg, wo in steilem und unwegsamen Gelände Windwurf und Borkenkäferschäden aufgearbeitet wurden. Dafür wurde die Straße stündlich für nur zehn Minuten geöffnet. Also eine Stunde warten und dann erst nach Lienz, das wäre spät geworden. Wir riefen daher Manfred an, der aus Lienz zu uns stoßen sollte, dass wir doch zur Leckfeldalm hinauffahren werden. Im Schlepptau vom Linienbus kurz nach 9 Uhr rutschten wir außerdem vorzeitig durch die Sperre. Der Motor sprang nicht gleich an und der Forstarbeiter zog ungeduldige Grimassen.
Für Nachahmer: Auto-Navis leiten über die falsche Straße von Westen hinauf, die aber in einer Sackgasse endet. Die richtige Straße ist ausgeschildert und biegt bei der Kapelle zu unserem Herrn im Elend scharf links ab. Man kommt zu einem Schranken mit einem Ticketautomaten. Eine meistens breite Forststraße führt bis zum Parkplatz auf der Leckfeldalm hinauf.
Die Einfahrt in den Parkplatz wurde fast von einem kleinen Auto blockiert, deren junge Fahrerin nicht reagierte, als wir sie zum Wegfahren aufforderten. Es stellte sich heraus, dass die beiden jungen deutschen Frauen das Auto hier zwei Wochen abgestellt hatten, um den Karnischen Höhenweg zu gehen. Die Handbremse war fest angezogen und ließ sich beim Wegfahren nicht mehr lösen. Sie waren noch etwa fünf Meter weit gekommen, dann steckte das Auto fest. Als wir am Abend zurückkamen, war das Auto verschwunden. Hoffentlich war die Reparatur erfolgreich!
Kuscheltiere? Nur untereinander.
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gute Laune beim Weggehen in Erwartung von aussichtsreichen Auflockerungen (Bild von Günter)
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Kunstvolle Holzschnitzerei
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Der erste Gipfel ist ohne große Anstrengung entlang des Forstwegs bald erreicht. Doch warum nennt man einen Gipfel Sattel?
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Die tiefen Wolken wabern herum, erste Lücken tun sich auf. Fast gespenstisch wirkt der steile Nordaufschwung, über den der Steig auf das Heimkehrerkreuz hinaufzieht. Der Boden war feucht vom Regen der Vortage. Welche Schwierigkeiten würden uns am schwarz gekennzeichneten Steig wohl erwarten?
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Gipfelkreuz von Günter am höchsten Punkt des Sattels
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misstrauisches Kalb – wir wollten aber nur spielen
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Einstieg in den Steig „nur für Geübte“
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Schlüsselstelle mit dicken Wurzeln zum Anhalten (I)
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steil, aber unschwierig ging es weiter
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Der Kamm verjüngte sich zum felsigen Grat mit kurzen Kletterpassagen, die aber drahtseilversichert waren. Bei der Nässe war man froh darum. Trotz Wald war der Steig hier ein wenig ausgesetzt, aber breit genug.
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blockiger Grat mit großen Zirben
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Foto von Günter:
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unbekanntes Objekt auf einer Felsnadel deutlich unterhalb des Heimkehrerkreuzes
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Zweiter Tourentag. Ursprünglich geplant war die Leckfeldalm (wie durchgeführt). In der Früh checkte ich nochmal die Wettermodelle und sah ausgerechnet dort das höchste Schauerpotential am Nachmittag und kaum Chancen auf Auflockerungen. Ich schlug stattdessen die Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten vor – da wäre der Gipfel optional gewesen, aber der See als Tagesziel zumindest ungetrübt.
Wir trödelten in der Früh ein wenig zu lang und waren ca. zwei Minuten zu spät am Weg von Außervillgraten nach Sillian. Es gab nämlich ausgerechnet in dieser Zeit Forstarbeiten mit einer Seilbrücke über das Tal hinweg, wo in steilem und unwegsamen Gelände Windwurf und Borkenkäferschäden aufgearbeitet wurden. Dafür wurde die Straße stündlich für nur zehn Minuten geöffnet. Also eine Stunde warten und dann erst nach Lienz, das wäre spät geworden. Wir riefen daher Manfred an, der aus Lienz zu uns stoßen sollte, dass wir doch zur Leckfeldalm hinauffahren werden. Im Schlepptau vom Linienbus kurz nach 9 Uhr rutschten wir außerdem vorzeitig durch die Sperre. Der Motor sprang nicht gleich an und der Forstarbeiter zog ungeduldige Grimassen.
Für Nachahmer: Auto-Navis leiten über die falsche Straße von Westen hinauf, die aber in einer Sackgasse endet. Die richtige Straße ist ausgeschildert und biegt bei der Kapelle zu unserem Herrn im Elend scharf links ab. Man kommt zu einem Schranken mit einem Ticketautomaten. Eine meistens breite Forststraße führt bis zum Parkplatz auf der Leckfeldalm hinauf.
Die Einfahrt in den Parkplatz wurde fast von einem kleinen Auto blockiert, deren junge Fahrerin nicht reagierte, als wir sie zum Wegfahren aufforderten. Es stellte sich heraus, dass die beiden jungen deutschen Frauen das Auto hier zwei Wochen abgestellt hatten, um den Karnischen Höhenweg zu gehen. Die Handbremse war fest angezogen und ließ sich beim Wegfahren nicht mehr lösen. Sie waren noch etwa fünf Meter weit gekommen, dann steckte das Auto fest. Als wir am Abend zurückkamen, war das Auto verschwunden. Hoffentlich war die Reparatur erfolgreich!
Kuscheltiere? Nur untereinander.
1.jpg
gute Laune beim Weggehen in Erwartung von aussichtsreichen Auflockerungen (Bild von Günter)
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Kunstvolle Holzschnitzerei
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Der erste Gipfel ist ohne große Anstrengung entlang des Forstwegs bald erreicht. Doch warum nennt man einen Gipfel Sattel?
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Die tiefen Wolken wabern herum, erste Lücken tun sich auf. Fast gespenstisch wirkt der steile Nordaufschwung, über den der Steig auf das Heimkehrerkreuz hinaufzieht. Der Boden war feucht vom Regen der Vortage. Welche Schwierigkeiten würden uns am schwarz gekennzeichneten Steig wohl erwarten?
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Gipfelkreuz von Günter am höchsten Punkt des Sattels
6.jpg
misstrauisches Kalb – wir wollten aber nur spielen
7.jpg
Einstieg in den Steig „nur für Geübte“
8.jpg
Schlüsselstelle mit dicken Wurzeln zum Anhalten (I)
10.jpg
steil, aber unschwierig ging es weiter
9.jpg
Der Kamm verjüngte sich zum felsigen Grat mit kurzen Kletterpassagen, die aber drahtseilversichert waren. Bei der Nässe war man froh darum. Trotz Wald war der Steig hier ein wenig ausgesetzt, aber breit genug.
11.jpg
12.jpg
blockiger Grat mit großen Zirben
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Foto von Günter:
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unbekanntes Objekt auf einer Felsnadel deutlich unterhalb des Heimkehrerkreuzes
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Sehr schön dokumentierter Bericht über unsere wettermäßig eher durchwachsene Tour. Besonders die Zoom-Aufnahmen geben aber phantastische Stimmungen wieder - lässig!

).
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