Der Weitengrund ist ein einsames riesiges Kar auf der Nordseite der Veitsch. 2019 bin ich durch das ganze Kar aufgestiegen und dann die Schlusswand hoch. Nachdem ich damals so begeistert war, habe ich mir vorgenommen, die Tour zu wiederholen, in einer gekürzten Version für den älter gewordenen Bergsteiger.
Der Wetterbericht hat vorwiegend sonniges Wetter prophezeit, am Nachmittag Durchzug von harmlosen Wolken. Keine Gewitterneigung.
Ich plane, das Auto am Parkplatz am Ausgang der Rodel abzustellen, denn dort will ich herunterkommen. Hinter dem Semmering war es bewölkt. Bei der Fahrt hinauf durch das Mürztal sehe ich, dass sich dunkelgraue Wolken der Schneealpe bemächtigt haben und dass es dort regnet. Ich will aber heute auf die andere Seite und dort ist es noch heller.
Am Parkplatz angekommen zieht eine Wolke von nordwesten herein und es beginnt heftig zu regnen. Ich bleibe im Auto sitzen und warte ab. Während ich Radio höre kommt ein Wanderer von der Rodel herunter, setz sich in das neben meinem geparkte Auto und fährt weg. Soll ich auch aufgeben? Das ist normalerweise nicht Meins.
Nach einiger Zeit hört es tatsächlich zu regnen auf und ich beschließe, mit dem Rad wie geplant nach Dobrein hinunter zu fahren. Es hat kuschelige 9°. Nach der ersten Kurve beginnt es wieder zu regnen und ich lande gut aber nass in Dobrein.
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Über Thürnerwand, Brändewand und Hohem Muckenriegel treiben Wolkenfetzen.
P1060286.jpg
Ich muss mich bewegen, sonst wird mir kalt. Ich beginne mit dem Aufstieg. Notfalls kann ich dann weiter oben über eine Forststraße zum Auto zurück gehen.
Vor 7 Jahren hat es am Wegbeginn auch schon so ausgesehen.
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Ich habe die klassische Variante von Dobrein in Richtung Burg gewählt. Unterwegs reißen die Wolken auf.
P1060288.jpg
Die Brändewand, unter der ich nach rechts queren werde. Das Wetter wird besser.
P1060289.jpg
Links oben die Gipfel der Burg
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Die Querung ist eine Katastrophe.
Windwurf, der aber recht gut aufgearbeitet worden ist. Trotzdem sind oft grouße Stämme zu übersteigen, was natürlich aufhält.
Zwei steile Gräben sind zu queren. Der erste mit abgerutschten Flanken, nass, erdig und glitschige Felsen. Der zweite ist gutmütig, aber nachher verliere ich den Weg. Ich komme an einem Ansitz vorbei und an einem großen Steinmann oberhalb in weglosem Gelände. Vereinzelte Fußspuren in eingelagerten Schotterbänken leiten mich zu einer Stelle hinauf, zu der von links ein ausgetretener Pfad herüber kommt.
Wenn es sch... ist, habe ich keinen Bock zum Fotografieren. Das nächste Bild ist schon vom Mitterstand, wo von unten eine Forststraße herauf kommt.
Von dort geht es etwas links der Bildmitte nach oben in den Wald hinein.
P1060291.jpg
Der Steig ist jetzt in Ordnung und ich erlaube mir einen Blick zu einem Zacken der Brändewand, ehe es weiter hinauf zum Weitengrund geht.
P1060292.jpg
Kurz bevor man in den Weitengrund hinein sieht, passiert mir noch ein Verhauer. In einer Kehre geht ein gut ausgetretener Weg gerade weiter ins Nirgendwo. Also zurück.
Der erste Blick ins Kar
P1060293.jpg
Noch verfolge ich Szephalusis Anstieg durch das Latschenfeld. Ich bin bereits im Kar.
P1060294.jpg
Links erhebt sich die Brändewand
P1060295.jpg
Die untersten Felsen vom Hohen Muckenriegel
P1060296.jpg
Blick hinein ins Kar
P1060297.jpg
Königskögel und die beiden Proles
P1060298.jpg
Kohlmaißwand und dahinter Schneealpe
P1060299.jpg
--- Fortsetzung folgt ---
Der Wetterbericht hat vorwiegend sonniges Wetter prophezeit, am Nachmittag Durchzug von harmlosen Wolken. Keine Gewitterneigung.
Ich plane, das Auto am Parkplatz am Ausgang der Rodel abzustellen, denn dort will ich herunterkommen. Hinter dem Semmering war es bewölkt. Bei der Fahrt hinauf durch das Mürztal sehe ich, dass sich dunkelgraue Wolken der Schneealpe bemächtigt haben und dass es dort regnet. Ich will aber heute auf die andere Seite und dort ist es noch heller.
Am Parkplatz angekommen zieht eine Wolke von nordwesten herein und es beginnt heftig zu regnen. Ich bleibe im Auto sitzen und warte ab. Während ich Radio höre kommt ein Wanderer von der Rodel herunter, setz sich in das neben meinem geparkte Auto und fährt weg. Soll ich auch aufgeben? Das ist normalerweise nicht Meins.
Nach einiger Zeit hört es tatsächlich zu regnen auf und ich beschließe, mit dem Rad wie geplant nach Dobrein hinunter zu fahren. Es hat kuschelige 9°. Nach der ersten Kurve beginnt es wieder zu regnen und ich lande gut aber nass in Dobrein.
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Über Thürnerwand, Brändewand und Hohem Muckenriegel treiben Wolkenfetzen.
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Ich muss mich bewegen, sonst wird mir kalt. Ich beginne mit dem Aufstieg. Notfalls kann ich dann weiter oben über eine Forststraße zum Auto zurück gehen.
Vor 7 Jahren hat es am Wegbeginn auch schon so ausgesehen.
P1060287.jpg
Ich habe die klassische Variante von Dobrein in Richtung Burg gewählt. Unterwegs reißen die Wolken auf.
P1060288.jpg
Die Brändewand, unter der ich nach rechts queren werde. Das Wetter wird besser.
P1060289.jpg
Links oben die Gipfel der Burg
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Die Querung ist eine Katastrophe.
Windwurf, der aber recht gut aufgearbeitet worden ist. Trotzdem sind oft grouße Stämme zu übersteigen, was natürlich aufhält.
Zwei steile Gräben sind zu queren. Der erste mit abgerutschten Flanken, nass, erdig und glitschige Felsen. Der zweite ist gutmütig, aber nachher verliere ich den Weg. Ich komme an einem Ansitz vorbei und an einem großen Steinmann oberhalb in weglosem Gelände. Vereinzelte Fußspuren in eingelagerten Schotterbänken leiten mich zu einer Stelle hinauf, zu der von links ein ausgetretener Pfad herüber kommt.
Wenn es sch... ist, habe ich keinen Bock zum Fotografieren. Das nächste Bild ist schon vom Mitterstand, wo von unten eine Forststraße herauf kommt.
Von dort geht es etwas links der Bildmitte nach oben in den Wald hinein.
P1060291.jpg
Der Steig ist jetzt in Ordnung und ich erlaube mir einen Blick zu einem Zacken der Brändewand, ehe es weiter hinauf zum Weitengrund geht.
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Kurz bevor man in den Weitengrund hinein sieht, passiert mir noch ein Verhauer. In einer Kehre geht ein gut ausgetretener Weg gerade weiter ins Nirgendwo. Also zurück.
Der erste Blick ins Kar
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Noch verfolge ich Szephalusis Anstieg durch das Latschenfeld. Ich bin bereits im Kar.
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Links erhebt sich die Brändewand
P1060295.jpg
Die untersten Felsen vom Hohen Muckenriegel
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Blick hinein ins Kar
P1060297.jpg
Königskögel und die beiden Proles
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Kohlmaißwand und dahinter Schneealpe
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--- Fortsetzung folgt ---
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