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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Nockstein (1043m), Gaisberg (1287m) und spontaner Rundflug, Osterhorngruppe (07.10.26)

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  • Nockstein (1043m), Gaisberg (1287m) und spontaner Rundflug, Osterhorngruppe (07.10.26)

    Wegführung: Ludwig-Schmederer-Platz (Salzburg-Parsch, 10.48) – Hiesberg – Nockstein (12.28-12.35) – Gaisberg-Gipfel + Einkehr (1287m, 13.40-14.45) – Ludwig-Schmederer-Platz (15.55) | 1000hm, 12.5km; ca. 3 Std. 45 Minuten reine Gehzeit | Flugzeit: 17.05 bis 18.30 Uhr

    Unverhofft kommt oft. Die Gaisbergtour war schon länger geplant, da ich einmal im Jahr zumindest heroben stehen möchte. Der VFR-Flug mit der Cessna war ebenfalls schon länger geplant, aber einen gemeinsamen Termin zu finden mit passendem Flugwetter war eine Herausforderung. So ergab es sich, dass mein Pilot und ich im Aufstieg zum Nockstein hin und her schrieben und der Flugplan am Abend einmal aufgegeben wurde. Dank meiner ausgezeichneten physischen Fitness derzeit war ich sehr flott im Abstieg und wir hatten genügend Zeit für einen schönen Rundflug durchs Salzkammergut.

    Anfahrt mit dem Railjet nach Salzburg, bereits rund fünfzehn Minuten verspätet abgefahren in Wien Hbf und nicht mehr aufgeholt. Dann mit der Linie 6 nach Parsch zur Endhaltestelle. Dort beginnt der steilste und kürzeste Anstieg auf den Gaisberg.

    Panorama mit Steinernes Meer (Schönfeldspitze), Watzmann, Untersberg, Chiemgauer Alpen (Sonntagshorn) und Hochstaufen, und Festung Salzburg

    1.jpg

    Beim ersten Hof sah ich dieses Mal keine Katzen mehr. Im Abstieg freilaufende Hühner. Ob die Wildkatzendynastie ausgestorben ist? Das wäre schade. Beim zweiten Hof lief eine schwarze Katze vor mir über den Güterweg. Ich erwischte sie noch, bevor sie hinter dem Strauch verschwand:

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    Nach der diesmal mageren Katzenausbeute konzentrierte ich mich wieder auf die Landschaft.

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    teils vertrocknet, teils echtes Laub

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    Bei der umzäunten Weide unterhalb der Gersbergalm bedienten sich gerade zwei Esel an einem Fresskorb. Die Ziegen im Hintergrund waren so intelligent, dass sie unter dem gespannten Zaun durchgingen – Sie hatten offenbar erkannt, dass dieser nicht mit Strom geladen war – und nebenan grasten, wo die Wiese noch saftig grün war.

    5.jpg

    Nun hatte ich die Wahl zwischen direktem Anstieg zum Gipfel über den Jägersteig (ehemalige Skiabfahrt) oder zuerst einen Abstecher zum Nockstein. Ich wählte Letzteres, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt schon das Rundflugangebot hatte. Aber es sollte sich zeitlich alles gut ausgehen.

    Bei meiner letzten Gaisbergtour im Feber 2025 bin ich nur über den markierten direkten Weg auf- und abgestiegen, und davor war ich im Februar 2024 unterwegs. Ich kannte diese Seite also nur aus der Zeit vor dem großen Starkregen im September 2024, als in Salzburg-Stadt rund 200mm in wenigen Tagen fielen, am Gaisberg mit Nordweststau wohl noch etwas mehr. Daher fielen mir jetzt erstmals die heute noch gut sichtbaren Schäden insbesondere am Nordhang des Gaisbergs auf. Viele Gräben waren noch stärker ausgewaschen als früher, viele entwurzelte Bäume, erodierte Kalkfelsen, wo es die dünne Bodenschicht vollständig abgetragen hatte.

    Meiner Erinnerung nach gab es bei der ersten Grabenquerung Richtung Nockstein früher auch keine Holzstufen, sondern man musste über die Felsen links aufsteigen. Aber da kann ich mich auch täuschen ….

    6.jpg

    Weiter oben waren die Markierungen nicht allzu üppig und ich drehte eine Ehrenrunde um einen Felsmugel herum. Es gab viele schmale Pfade. Die etwas abschüssige und ebenfalls stark erodierte Querung oberhalb des Forstwegs hatte ich noch richtig in Erinnerung, nicht aber die etwa zentimeterdicke Auflage an feinem braunen Sand.

    Motiviert wählte ich die steilere Variante mit kurzen Kletterpassagen am linken Rand der Felsen. In wenigen Minuten war ich am Gipfel. Oben grüßte ich zwei deutsche Studentinnen mit „Grias eich!“ und eine grüßte zurück: „Grias euch!“ Na, na, der majestätische Plural war jetzt nicht nötig....

    Nockstein-Gipfel mit direktem Anstieg über die Felsen und rechts herum über den Wald

    nockstein071026.jpg

    Nach Norden und Nordwesten war es ziemlich dunstig, aber die Alpensicht zum Toten Gebirge war einwandfrei:

    Zwillingkogel (2184m), Kreuz (2174m) und Großer Priel (2515m), rechts Schermberg (2396m)

    8.jpg

    Der Hund genießt die Aussicht:

    7.jpg

    Traunstein bis Schafberg, mittig Schober und Frauenkopf, rechts Lidaunberg

    9.jpg

    Ich blieb nicht lange oben, kletterte aber kurz die zwei Meter zum Gipfelkreuz hinauf (mich dort aufrecht danebenzustellen, war mir dann aber zu ausgesetzt, mir reichte, es zu berühren). Für den Abstieg nahm ich den Normalweg mit den Holzstufen.

    Rückblick von der Scharte zum Gipfel, mit der alpineren Variante links haltend

    10.jpg

    Auch beim Weiterweg zum Anstieg Richtung Rundwanderweg ergaben sich freie Blicke ins Salzkammergut:

    Traunstein, Hochkogel und Hochleckenkogel, im Vordergrund rechts Gitzenberg (919m)

    11.jpg

    Not so lonely tree

    12.jpg

    Rückblick im Anstieg zum Rundwanderweg – die Windräder stehen bereits im Hausruck, der gemeinsam mit dem Kobernaußer Wald zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Europas zählt.

    Nockstein, dahinter Wallersee und Tannberg, dahinter Hausruck

    13.jpg

    Auch im Anstieg zum Rundwanderweg zeigten sich die Spuren vom Starkregen 2024 – zahlreiche umgestürzte Bäume wurden nie beseitigt. Der Wegverlauf war nicht beeinträchtigt, aber offenbar nachmarkiert worden.

    14.jpg
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Am Rundwanderweg angekommen fielen mir bergseitig die Stahlnetze auf, welche den Hang davor schützen sollten, weiter abzurutschen. Auch hier war die Erosion durch den Starkregen offenbar beschleunigt worden.

    15.jpg

    Ich suchte linksseitig und wurde dann fündig. Die Abkürzung zum oberen markierten Weg war noch vorhanden und einwandfrei begehbar. So war ich in rund zwanzig Minuten ab Rundwanderweg am Gipfel – Nr. 69 laut meinen Aufzeichnungen, und damit mit großem Abstand weiterhin mein meistbestiegener Berg.

    Die obligatorische Rundumsicht mit ein paar Bildern:Angelmauer, Kreuz, Teufelsmauer, Zwillingkogel und Schafberg

    16.jpg

    Im Vordergrund Bräuningzinken, Greimuth und Loser, im Hintergrund links Weiße Wand, Plankermira, Hochweiß und Kleines Tragl

    17.jpg

    Yellow tree (Lospichl)

    18.jpg

    Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich knapp vier Stunden später den Dachstein überfliegen würde.

    Großer Gosaugletscher unterhalb vom Hohen Dachstein, rechts vorne Gruberhorn

    19.jpg

    Blick zu den östlichen Ausläufern des Mangfallgebirges (Bayrische Voralpen):

    Links vorne der Gupf Zehnerstein (1582m), Erhebung am Hochstaufen, rechts Großer Traithen (1852m, 82km), Breitenstein (1661m) und Geigelstein (1808m)

    20.jpg

    Einkehr mit Hindernissen. Einer der letzten warmen Tage des langen Sommers. Ein Wochentag (Mittwoch). Ich hatte mich extra rückversichert, dass beide Gasthäuser am Gipfel (gleicher Betreiber seit ca. 2019) offen waren. Als ich vorbeiging, war die Alm geschlossen und nur das Gasthaus offen. Der Gastgarten bis auf den letzten Platz besetzt. Gefühlt mindestens zwei deutsche Reisegruppen. Die Serie an unangekündigten Schließungen (Enzianhütte, Unterberghaus, Goaßbergalm) setzte sich also fort. Ich wich in den Innenraum aus. Die Aussicht kannte ich ja eh schon am Gipfelplateau und außerdem war es viel ruhiger. Das Essen war trotzdem schnell da und gut: Hühnerfilet in Kürbiskernpanier auf gemischtem Salat.

    Nach der Einkehr ging ich nochmal zum Gipfelkreuz und stieg dann über den markierten Normalweg ab, der früher mein „Standardanstieg“ war. Mir kam vor, dass manche Passagen jetzt leichter gingen als früher, teils minimal geänderte Routenführung. Im unteren Teil kurz vor der Gersbergalm war überhaupt nach dem Starkregen neu markiert worden. Statt im gerölligen Graben wich der Steig nach links auf den Waldboden aus.

    21.jpg

    Frühherbstliche Farben mit blühenden Futterwiesen daneben

    22.jpg

    Schwarze Katze beim Nachmittagsschläfchen ertappt

    23.jpg

    müdes Kätzchen daneben

    24.jpg

    In nur einer Stunde und zehn Minuten war ich zurück beim Schmedererplatz und erwischte bequem den Bus um 16.09 zurück in die Stadt.

    Track auf der Open Hiking Map (GPX-Studio), mit Coros Pace 4 getrackt

    gaisbergtrack071026.jpg
    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Szenenwechsel:


      Vom Flughafen Salzburg direkt in die Cessna und ohne langes Warten auf die Freigabe starteten wir nach Süden:

      Abflug mit Tennengebirge im Hintergrund, rechts Untersberg

      50.jpg

      Die Flugbedingungen waren noch günstig, wenngleich sich der auflebende föhnige Südwind bald bemerkbar machte in Form leichter Föhnturbulenzen im Lee vom Tennengebirge sowie später im Lee vom Dachstein. Ich checkte die aktuellen Wetterdaten – knapp 30kt Südwestwind am Sonnblick und rund 15kt Südwind am Hunerkogel (Dachstein). Der Alpenhauptkamm war erkennbar von Süden angestaut und allgemein war es nach Süden sehr dunstig.

      Erstmals sah ich das Tennengebirge aus unmittelbarer Nähe, nachdem ich es zu Fuß mangels öffentlicher Anbindung nie hineingeschafft hatte.

      Tennengebirge, rechts Fritzerkogel (2360m), links Tagweide (2128m), im Hintergrund links Radstädter Tauern

      25.jpg

      Blick von Norden auf die Bischofsmütze (2458m), links Amkarwand (2348m)

      26.jpg

      Die Gletscher am Dachstein haben unter dem trockenen Winter und heißen Sommer noch mehr gelitten als die zentralalpinen Gletscher. Dass sich unterhalb von 3000m Höhe so viel Eis bis heute halten konnte, liegt maßgeblich an den ergiebigen Nordstaulagen im Winterhalbjahr. Diese fehlten in den letzten Wintern fast vollständig. Der letzte ergiebige Neuschnee war der Starkregen im September 2024, doch schmolz davon ein Teil wieder weg, bevor der eigentliche, wieder zu schneearme Winter kam. Kaum Schnee also auf den Gletschern, bevor die brütende Hitzewelle im Juni einsetzte.

      V.l.n.r.: Dirndln (?), Niederer Dachstein, Hoher Dachstein, Mitterspitz - mit Großem und Kleinen Gosaugletscher:

      27.jpg

      Steinschlagzone unterhalb des Windlegerspitz (2325m), rechts Sulzenschneid und Sulzenhals als Übergang zum Rötelstein

      28.jpg

      stark geschmolzener Gosaugletscher mit Seitenmoräne aus zermahlenem Gestein im unteren Teil

      29.jpg

      Rundflug um den Gipfel des Hohen Dachsteins mit stark geschrumpftem Oberrand des Gletschers, was den Übertritt auf den Felsen beim Randkluftsteig immer weiter erschwert.

      Hoher Dachstein (2995m) mit Hallstätter Gletscher

      30.jpg

      Was wird wohl passieren, wenn der Hallstätter Gletscher vollständig abgeschmolzen ist? Die aufgeschichteten Bänder schauen extrem brüchig aus unterhalb vom Hauptgipfel:

      brüchiger Westgrat zum Hauptgipfel

      31.jpg

      Niederer Dachstein, links Hallstätter Gletscher, rechts Gosaugletscher

      32.jpg

      Hoher Dachstein mit Hallstätter Gletscher und Oberem Eisstein (2654m)

      33.jpg

      Totes Gebirge mit Großem Priel und Spitzmauer in der Bildmitte

      34.jpg

      Grimming, im Hintergrund Hexenturm, Großer Buchstein und Hochtor, rechts das Ennstal

      35.jpg

      Grimming – ein aufgefaltetes Gebirge

      36.jpg

      Links Schermberg, dann Temlberg, Großer Priel, Spitzmauer

      37.jpg

      Gwendlingstein, Hechlstein bis Hochtausing (links Grimmingtal), ganz links Hochmölbing

      38.jpg

      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Verbindung Priel-Warscheneck, im Hintergrund links Haller Mauern, mittig Buchsteine, rechts Hochtor und Reichenstein

        39.jpg

        Mein bester Schnappschuss: Die Spitzmauer-Westseite in der Abendsonne – erkennbar auch der Normalweg auf den Gipfel.

        Spitzmauer (2446m) mit Normalweg, davor Weitgrubenkopf (2259m)

        40.jpg

        Letztes Jahr im Juni hab ich es nur bis zum Beginn des ausgesetzten Grats zum Priel geschafft, musste dann wegen Schwindel und Kurzatmigkeit umdrehen. Aus der Vogelperspektive schaute er nicht unbedingt viel breiter aus.

        Großer Priel (2515m) mit Gipfelgrat, dahinter Sengsengebirge

        41.jpg

        Hier beeindruckte mich der „Fußabdruck“ des ehemaligen Gletschers im steilen Kühkar. Unter dem Schutt befindet sich weiterhin ein Firnrest.

        Kühkar mit nördlichstem dauerhaften Firnfeld der Alpen (Gletscherrest)

        42.jpg

        Falken- und Kremsmauer in den Oberösterreichischen Voralpen

        43.jpg

        Überflug des Brunnkogels, dessen Gipfelbereich abgebrannt ist, daher die Benennung (von brennen). Das aktuelle Gipfelkreuz ist vierzehn Meter hoch und wurde 2013 aufgestellt.

        Brunnkogel (1708m) im Höllengebirge

        44.jpg

        Attersee und Höllengebirge

        45.jpg

        Schafberg (1782m) mit dem ältesten Berghotel Österreichs (1864 eröffnet) und der Zahnradbahntrasse (seit 1893)

        46.jpg

        Mondsee, Hochplettspitze, Attersee vor Höllengebirge

        47.jpg

        Die Kulmspitze ab Mondsee war vor der Errichtung des Aussichtsturms zwar auf meiner Liste, als ich noch in Salzburg gewohnt habe, hat dadurch aber nun deutlich an Attraktivität gewonnen. Von Riedschwandt im Norden ließe sich eine schöne Rundwanderung machen, die leider nur mit Auto erreichbar ist. Alternativ noch ab Oberwang, wo ein Anschlussbus ab Mondsee zeitnah abfährt.

        Kulmspitze (1095m) links mit 2019 errichtetem Aussichtsturm (ohne den Flug hätte ich das nie erfahren ...)

        48.jpg

        Im Landeanflug auf Salzburg hatten wir Glück und durften über die Stadt von Süden her landen

        49.jpg

        Das Fluggerät: Cessna 172 Skyhawk

        51.jpg

        Ein rundum gelungener Tagesausflug. Ich sage meinem Piloten Georg danke für die Spontanität. Mit dem Railjet um 19.07 (leider halbe Stunde verspätet) fuhr ich zurück nach Wien.

        Lg, Felix
        Zuletzt geändert von Exilfranke; vor 3 Tagen.
        http://www.wetteran.de

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        • #5
          Jedenfalls ein gelungener Tag, reich an Erlebnissen

          Liebe Grüße, Norbert
          Meine Touren in Europa
          ... in Italien
          Meine Touren in Südamerika
          Blumen und anderes

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          • #6
            Also mir ist unterwegs auf der Spitzmauer kein Kleinflugzeug aufgefallen, nur ein oliver Hubschrauber (Bundesheer?), der ziemlich wild durch die Gegend gefetzt ist Aber ich war ja auch um ca. 16:15 wieder im Tal


            Angefügt: Also der Hauzenberger von 2020 stellt deine Aussage infrage, dass es am Gipfel des Brunnkogels mal gebrannt hat. Zitat: "Die schwarzen Torfpolster des Bärlapp, nordseitig unterm Gipfel, führten zur Annahme, dass es hier einmal gebrannt - 'bruna' - hat. Daher wohl der irreführende Name Brunnkogel."

            LG
            Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; vor 3 Tagen. Grund: Angefügt angefügt
            My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

            Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)
            Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
            Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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            • #7
              Musstest Du durch die Scheiben fotografieren, oder gibts da eine Luke?

              LG Helwin

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              • #8
                Traumhafte Bilder vom Rundflug! Beneidenswert!
                LG, Eli

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                • #9
                  Hab durch die Scheiben fotografieren müssen. Im Gegenlicht wars dann unmöglich scharf zustellen, daher gibts vom Höllengebirge keine Fotos

                  http://www.wetteran.de

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                  • #10
                    Herzlichen Glückwunsch zur 69. Tour auf den Gaisstein!

                    Bereits von dort (und davor vom Nockstein) waren die Ausblicke ja keineswegs schlecht. Aber am gleichen Tag dann noch aus dem Flugzeug zum Dachstein, Grimming, Großen Priel, Schafberg etc. schauen zu können, war sicher ein Erlebnis der Sonderklasse.

                    Auch durch die Scheiben des Flugzeugs sind dir ganz hervorragende Bilder gelungen.

                    Lg, Wolfgang


                    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                    der sowohl für den Einzelnen
                    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                    (David Steindl-Rast)

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