Wegführung: Ludwig-Schmederer-Platz (Salzburg-Parsch, 10.48) – Hiesberg – Nockstein (12.28-12.35) – Gaisberg-Gipfel + Einkehr (1287m, 13.40-14.45) – Ludwig-Schmederer-Platz (15.55) | 1000hm, 12.5km; ca. 3 Std. 45 Minuten reine Gehzeit | Flugzeit: 17.05 bis 18.30 Uhr
Unverhofft kommt oft. Die Gaisbergtour war schon länger geplant, da ich einmal im Jahr zumindest heroben stehen möchte. Der VFR-Flug mit der Cessna war ebenfalls schon länger geplant, aber einen gemeinsamen Termin zu finden mit passendem Flugwetter war eine Herausforderung. So ergab es sich, dass mein Pilot und ich im Aufstieg zum Nockstein hin und her schrieben und der Flugplan am Abend einmal aufgegeben wurde. Dank meiner ausgezeichneten physischen Fitness derzeit war ich sehr flott im Abstieg und wir hatten genügend Zeit für einen schönen Rundflug durchs Salzkammergut.
Anfahrt mit dem Railjet nach Salzburg, bereits rund fünfzehn Minuten verspätet abgefahren in Wien Hbf und nicht mehr aufgeholt. Dann mit der Linie 6 nach Parsch zur Endhaltestelle. Dort beginnt der steilste und kürzeste Anstieg auf den Gaisberg.
Panorama mit Steinernes Meer (Schönfeldspitze), Watzmann, Untersberg, Chiemgauer Alpen (Sonntagshorn) und Hochstaufen, und Festung Salzburg
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Beim ersten Hof sah ich dieses Mal keine Katzen mehr. Im Abstieg freilaufende Hühner. Ob die Wildkatzendynastie ausgestorben ist? Das wäre schade. Beim zweiten Hof lief eine schwarze Katze vor mir über den Güterweg. Ich erwischte sie noch, bevor sie hinter dem Strauch verschwand:
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Nach der diesmal mageren Katzenausbeute konzentrierte ich mich wieder auf die Landschaft.
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teils vertrocknet, teils echtes Laub
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Bei der umzäunten Weide unterhalb der Gersbergalm bedienten sich gerade zwei Esel an einem Fresskorb. Die Ziegen im Hintergrund waren so intelligent, dass sie unter dem gespannten Zaun durchgingen – Sie hatten offenbar erkannt, dass dieser nicht mit Strom geladen war – und nebenan grasten, wo die Wiese noch saftig grün war.
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Nun hatte ich die Wahl zwischen direktem Anstieg zum Gipfel über den Jägersteig (ehemalige Skiabfahrt) oder zuerst einen Abstecher zum Nockstein. Ich wählte Letzteres, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt schon das Rundflugangebot hatte. Aber es sollte sich zeitlich alles gut ausgehen.
Bei meiner letzten Gaisbergtour im Feber 2025 bin ich nur über den markierten direkten Weg auf- und abgestiegen, und davor war ich im Februar 2024 unterwegs. Ich kannte diese Seite also nur aus der Zeit vor dem großen Starkregen im September 2024, als in Salzburg-Stadt rund 200mm in wenigen Tagen fielen, am Gaisberg mit Nordweststau wohl noch etwas mehr. Daher fielen mir jetzt erstmals die heute noch gut sichtbaren Schäden insbesondere am Nordhang des Gaisbergs auf. Viele Gräben waren noch stärker ausgewaschen als früher, viele entwurzelte Bäume, erodierte Kalkfelsen, wo es die dünne Bodenschicht vollständig abgetragen hatte.
Meiner Erinnerung nach gab es bei der ersten Grabenquerung Richtung Nockstein früher auch keine Holzstufen, sondern man musste über die Felsen links aufsteigen. Aber da kann ich mich auch täuschen ….
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Weiter oben waren die Markierungen nicht allzu üppig und ich drehte eine Ehrenrunde um einen Felsmugel herum. Es gab viele schmale Pfade. Die etwas abschüssige und ebenfalls stark erodierte Querung oberhalb des Forstwegs hatte ich noch richtig in Erinnerung, nicht aber die etwa zentimeterdicke Auflage an feinem braunen Sand.
Motiviert wählte ich die steilere Variante mit kurzen Kletterpassagen am linken Rand der Felsen. In wenigen Minuten war ich am Gipfel. Oben grüßte ich zwei deutsche Studentinnen mit „Grias eich!“ und eine grüßte zurück: „Grias euch!“ Na, na, der majestätische Plural war jetzt nicht nötig....
Nockstein-Gipfel mit direktem Anstieg über die Felsen und rechts herum über den Wald
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Nach Norden und Nordwesten war es ziemlich dunstig, aber die Alpensicht zum Toten Gebirge war einwandfrei:
Zwillingkogel (2184m), Kreuz (2174m) und Großer Priel (2515m), rechts Schermberg (2396m)
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Der Hund genießt die Aussicht:
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Traunstein bis Schafberg, mittig Schober und Frauenkopf, rechts Lidaunberg
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Ich blieb nicht lange oben, kletterte aber kurz die zwei Meter zum Gipfelkreuz hinauf (mich dort aufrecht danebenzustellen, war mir dann aber zu ausgesetzt, mir reichte, es zu berühren). Für den Abstieg nahm ich den Normalweg mit den Holzstufen.
Rückblick von der Scharte zum Gipfel, mit der alpineren Variante links haltend
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Auch beim Weiterweg zum Anstieg Richtung Rundwanderweg ergaben sich freie Blicke ins Salzkammergut:
Traunstein, Hochkogel und Hochleckenkogel, im Vordergrund rechts Gitzenberg (919m)
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Not so lonely tree
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Rückblick im Anstieg zum Rundwanderweg – die Windräder stehen bereits im Hausruck, der gemeinsam mit dem Kobernaußer Wald zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Europas zählt.
Nockstein, dahinter Wallersee und Tannberg, dahinter Hausruck
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Auch im Anstieg zum Rundwanderweg zeigten sich die Spuren vom Starkregen 2024 – zahlreiche umgestürzte Bäume wurden nie beseitigt. Der Wegverlauf war nicht beeinträchtigt, aber offenbar nachmarkiert worden.
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Unverhofft kommt oft. Die Gaisbergtour war schon länger geplant, da ich einmal im Jahr zumindest heroben stehen möchte. Der VFR-Flug mit der Cessna war ebenfalls schon länger geplant, aber einen gemeinsamen Termin zu finden mit passendem Flugwetter war eine Herausforderung. So ergab es sich, dass mein Pilot und ich im Aufstieg zum Nockstein hin und her schrieben und der Flugplan am Abend einmal aufgegeben wurde. Dank meiner ausgezeichneten physischen Fitness derzeit war ich sehr flott im Abstieg und wir hatten genügend Zeit für einen schönen Rundflug durchs Salzkammergut.
Anfahrt mit dem Railjet nach Salzburg, bereits rund fünfzehn Minuten verspätet abgefahren in Wien Hbf und nicht mehr aufgeholt. Dann mit der Linie 6 nach Parsch zur Endhaltestelle. Dort beginnt der steilste und kürzeste Anstieg auf den Gaisberg.
Panorama mit Steinernes Meer (Schönfeldspitze), Watzmann, Untersberg, Chiemgauer Alpen (Sonntagshorn) und Hochstaufen, und Festung Salzburg
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Beim ersten Hof sah ich dieses Mal keine Katzen mehr. Im Abstieg freilaufende Hühner. Ob die Wildkatzendynastie ausgestorben ist? Das wäre schade. Beim zweiten Hof lief eine schwarze Katze vor mir über den Güterweg. Ich erwischte sie noch, bevor sie hinter dem Strauch verschwand:
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Nach der diesmal mageren Katzenausbeute konzentrierte ich mich wieder auf die Landschaft.
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teils vertrocknet, teils echtes Laub
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Bei der umzäunten Weide unterhalb der Gersbergalm bedienten sich gerade zwei Esel an einem Fresskorb. Die Ziegen im Hintergrund waren so intelligent, dass sie unter dem gespannten Zaun durchgingen – Sie hatten offenbar erkannt, dass dieser nicht mit Strom geladen war – und nebenan grasten, wo die Wiese noch saftig grün war.
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Nun hatte ich die Wahl zwischen direktem Anstieg zum Gipfel über den Jägersteig (ehemalige Skiabfahrt) oder zuerst einen Abstecher zum Nockstein. Ich wählte Letzteres, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt schon das Rundflugangebot hatte. Aber es sollte sich zeitlich alles gut ausgehen.
Bei meiner letzten Gaisbergtour im Feber 2025 bin ich nur über den markierten direkten Weg auf- und abgestiegen, und davor war ich im Februar 2024 unterwegs. Ich kannte diese Seite also nur aus der Zeit vor dem großen Starkregen im September 2024, als in Salzburg-Stadt rund 200mm in wenigen Tagen fielen, am Gaisberg mit Nordweststau wohl noch etwas mehr. Daher fielen mir jetzt erstmals die heute noch gut sichtbaren Schäden insbesondere am Nordhang des Gaisbergs auf. Viele Gräben waren noch stärker ausgewaschen als früher, viele entwurzelte Bäume, erodierte Kalkfelsen, wo es die dünne Bodenschicht vollständig abgetragen hatte.
Meiner Erinnerung nach gab es bei der ersten Grabenquerung Richtung Nockstein früher auch keine Holzstufen, sondern man musste über die Felsen links aufsteigen. Aber da kann ich mich auch täuschen ….
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Weiter oben waren die Markierungen nicht allzu üppig und ich drehte eine Ehrenrunde um einen Felsmugel herum. Es gab viele schmale Pfade. Die etwas abschüssige und ebenfalls stark erodierte Querung oberhalb des Forstwegs hatte ich noch richtig in Erinnerung, nicht aber die etwa zentimeterdicke Auflage an feinem braunen Sand.
Motiviert wählte ich die steilere Variante mit kurzen Kletterpassagen am linken Rand der Felsen. In wenigen Minuten war ich am Gipfel. Oben grüßte ich zwei deutsche Studentinnen mit „Grias eich!“ und eine grüßte zurück: „Grias euch!“ Na, na, der majestätische Plural war jetzt nicht nötig....
Nockstein-Gipfel mit direktem Anstieg über die Felsen und rechts herum über den Wald
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Nach Norden und Nordwesten war es ziemlich dunstig, aber die Alpensicht zum Toten Gebirge war einwandfrei:
Zwillingkogel (2184m), Kreuz (2174m) und Großer Priel (2515m), rechts Schermberg (2396m)
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Der Hund genießt die Aussicht:
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Traunstein bis Schafberg, mittig Schober und Frauenkopf, rechts Lidaunberg
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Ich blieb nicht lange oben, kletterte aber kurz die zwei Meter zum Gipfelkreuz hinauf (mich dort aufrecht danebenzustellen, war mir dann aber zu ausgesetzt, mir reichte, es zu berühren). Für den Abstieg nahm ich den Normalweg mit den Holzstufen.
Rückblick von der Scharte zum Gipfel, mit der alpineren Variante links haltend
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Auch beim Weiterweg zum Anstieg Richtung Rundwanderweg ergaben sich freie Blicke ins Salzkammergut:
Traunstein, Hochkogel und Hochleckenkogel, im Vordergrund rechts Gitzenberg (919m)
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Not so lonely tree
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Rückblick im Anstieg zum Rundwanderweg – die Windräder stehen bereits im Hausruck, der gemeinsam mit dem Kobernaußer Wald zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Europas zählt.
Nockstein, dahinter Wallersee und Tannberg, dahinter Hausruck
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Auch im Anstieg zum Rundwanderweg zeigten sich die Spuren vom Starkregen 2024 – zahlreiche umgestürzte Bäume wurden nie beseitigt. Der Wegverlauf war nicht beeinträchtigt, aber offenbar nachmarkiert worden.
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Aber ich war ja auch um ca. 16:15 wieder im Tal 

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