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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
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Loferer Steinberge dreitägig, mit Großem Ochsenhorn, 2513 m - a neblige G'schicht, 20. - 22. 09. 2021

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  • Loferer Steinberge dreitägig, mit Großem Ochsenhorn, 2513 m - a neblige G'schicht, 20. - 22. 09. 2021



    Vor 2 Jahren habe ich ja bereits in einer zweitägigen Tour den höchsten Berg der Leoganger Steinberge, das Birnhorn (2634 m) erreicht.

    Nun ist es so, dass mich auch der Nachbargebirgsstock - die Loferer Steinberge - sehr interessieren.
    Es gibt zwar einige Berichte, die meisten sind aber erwartungsgemäß Kletterrouten - zwei davon über die Reifhornüberschreitung.

    https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...erge-16-9-2019
    https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...erge-31-7-2010

    Wesentlich interessanter für mich waren die Berichte, die noch als Bergtouren zu bezeichnen sind
    Traunspitzl, Breithorn, Schihorn und Großes Ochsenhorn:

    https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...rge-28-09-2014
    https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...rer-steinberge
    https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...rer-steinberge
    https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...erge-19-8-2012


    Ich hab daher ganz einfach meinen Urlaub um 1 Woche verlängert und mich für 3 Tage, von Montag 20.09. bis Mittwoch 22.09.2021 in der "von-Schmidt-Zabierow-Hütte" einquartiert. Dies soll mir genügend Zeit geben, Ochsenhorn, Reifhorn, Breithorn, Hinterhorn und den Nuaracher Höhenweg nach St. Ulrich zu beschreiten - so der Plan. Doch es sollte anders kommen...



    Tag 1: Montag, 20.09.2021

    Der Wetterbericht ist ein Hund.
    1 bis 2 Wochen vor der Tour wurde noch schönstes Wetter für den heutigen Montag (und die darauffolgenden Tage) angesagt.
    Letzten Freitag hörte ich, dass es am Dienstag aufheitern soll - und am Montag noch ziemlich unbeständig ist.
    Mein letzter Informationsstand ist, dass es am Mittwoch schöner werden soll.




    Die Anreise nach Lofer erfolgt - ab da wo es geht - mit den Öffis.
    Mit Umstieg in Salzburg erreicht der Bus 260 Lofer um ca. 11:45.
    Kurze Notiz am Rande: Beim Umsteigen in Salzburg hat sich der Busfahrer mit meinem online gekauften Ticket nicht ausgekannt, und wollte es einbehalten. Ich habs dann zurückgefordert, mit der Begründung, dass ich es noch wegen eines Umstieges brauche.

    So sieht die Wettersituation aktuell aus:

    P1000889.JPG

    - wie jetzt?
    Aufgrund einer Baustelle wird die Bushaltestelle "Lofer Hochtal" nicht angefahren.
    Ich entschließe mich daher, wie geplant mit dem Bus 4012 bis zum Pass Strub weiterzufahren. Der Busfahrer will mein Ticket für die Zone Lofer nicht akzeptieren und knöpft mir nochmal 1,3 € ab - für die Zone Lofer. Wann werden alle Verkehrsverbünde Österreichs endlich zusammengelegt?

    P1000890.JPG

    Ab der ehemaligen Festung Pass Strub folge ich einem Promenadenweg ins Loferer Hochtal.

    P1000892.JPG
    P1000893.JPG

    Im Hochtal - tiefhängende Wolken. Eigentlich sollte hier die Hütte schon ersichtlich sein...
    Das hier existierende Munitionslager des Heeres wird von bestens geschulten Kampfkühen bewacht Weitere Wachposten somit unnötig

    P1000897.JPG

    Am Parkplatz.
    Erwartungsgemäß ist kein Andrang auf der Hütte zu erwarten.

    P1000900.JPG

    - was jetzt?
    Soll ich aufgrund der tiefhängenden Wolken/Nebel die Tour verschieben? Bei der Hütte anrufen und evtl. alles auf Mittwoch bis Freitag verschieben?
    Ich beschließe weiterzugehen, behalte mir aber die Option offen, umzudrehen, wenn es zu kritisch wird.

    P1000904.JPG
    P1000905.JPG

    Die erste Wandstufe hinauf zu den 3 Tret's wird auf der linken, östlichen Seite umgangen.

    P1000910.JPG
    P1000914.JPG

    Ein erster Tiefblick.

    P1000912.JPG

    Beim 'ersten Wasser' ist bereits der unterste Teil des 'unteren Trets' erreicht.

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    Bei der ehemaligen Scheffauer-Almhütte/Steinbergalmhütte - sozusagen dem ersten Vorgängerbau der Schmidthütte.

    P1000919.JPG

    Im 'unteren Tret'.

    P1000924.JPG
    P1000925.JPG
    Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:50. Grund: Fortsetzung entfernt
    My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

    Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
    denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

    Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
    Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

  • #2
    Das 'zweite Wasser' am Beginn des 'mittleren Trets'.

    P1000926.JPG

    Es wird nebelig.
    Aber ich möchte nicht umdrehen.

    P1000929.JPG
    P1000930.JPG

    In der Gegend der 'Kapplhöhle' liegt auf einmal dieses Kappl. Zufall?
    Wie auch immer, ich nehme das Kappl mit zur Schutzhütte.

    P1000931.JPG

    An der Hüttensicht. Könnt ihr sie erkennen?

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    Durch die Nebelschwaden ist erstmals die Wand des Breithorns zu erkennen.

    P1000935.JPG

    Es wird etwas lichter. Ist das dahinten schon die Hütte?

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    Tatsächlich!

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    Bei der Wegkreuzung beginnts aufzureißen.

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    P1000948.JPG
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    Die letzten Meter:

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    Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:51. Grund: Fortsetzung entfernt
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    denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

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    • #3
      Bei meiner Ankunft auf der Hütte (es ist ca. 15:00) ist die Aussicht verhältnismäßig gut!
      So sieht der erste Blick Richtung Ochsenhorn aus:

      P1000950.JPG

      Und so Richtung Reifhorn:

      P1000955.JPG

      Das ist der Blick Richtung Hinterhorn (links Breithorn):

      P1000956.JPG

      Blick über die Große Wehrgrube zum Wehrgrubenjoch:

      P1000959.JPG


      Diese nebelfreie Zone ist nur von kurzer Dauer, denn so sieht knapp 1 Stunde später (15:45) der Blick zu Wehrgrubenjoch und Westlichem Reifhorn aus:

      P1000964.JPG

      Und auch sonst liegt der Nebel ziemlich dicht um die Hütte herum:

      P1000966.JPG


      Zum Abendessen gibt es heute eine ausgezeichnete Rindsroulade. Kein - damit habe ich bei Hüttenübernachtungen aufgehört.

      In der Hütte drinn ists recht behaglich. Der Kachelofen ist eingeheizt.
      Neben mir sind noch 7 andere Gäste da, davon 5 aus einer Klettergruppe.
      Ich hätte die Möglichkeit, sogar ein Zimmerlager zu belegen. Trotzdem entscheide ich mich dafür, im Matratzenlager unter dem Dach zu nächtigen.
      (Auch deshalb, da das Lager mit ca. 30 Schlafplätzen nur von 3 Personen belegt sein wird)


      Tag 2 folgt!
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      • #4
        Tag 2: Dienstag, 21.09.2021

        Ein erster Blick am Morgen aus dem Fenster verheißt nicht besonders viel Gutes. Der Nebel ist immer noch da - nur liegt er immerhin ein bisschen höher als gestern!

        P1000976.JPG
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        P1000978.JPG

        Ich verwerfe daher meine ursprünglichen Pläne für den heutigen Tag (Ochsenhorn, Reifhorn und evtl. Breithorn).
        Nach dem Frühstück fällt daher mein erstes Ziel aufs nebelfreie Wehrgrubenjoch. Es ist 08:45.

        P1000979.JPG
        P1000984.JPG

        Gämsenbande

        P1000985.JPG

        Rückblick zur Hütte. Rechts unten der Schlauch, der fürs Trinkwasser der Hütte zuständig ist (Regenwasser).

        P1000989.JPG

        Hinauf...

        P1000991.JPG

        ...in die Scharte (schlussendlich auch drahtseilversichert). 09:35.

        P1000994.JPG
        P1000997.JPG

        Interessant. Von hier aus ist das Westliche Reifhorn ersteigbar? Das wusste ich nicht

        P1000998.JPG

        Tiefblick ins Lastal, Richtung St. Ulrich.
        Der Nuaracher Höhenweg versteckt sich in den Wolken.

        P1000999.JPG

        Wieder zurück zur Hütte, es beginnt zuzuziehen.

        P1010005.JPG

        Wieder bei der Hütte. 10:25.
        Hier gibt es eine Biwakschachtel, welche aktuell versperrt ist.

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        Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:52. Grund: Fortsetzung entfernt
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        • #5
          Doch: Für einen kurzen Moment habe ich Glück.
          Richtung Lofer reißt für 5 Minuten die Wolkendecke auf und ergibt einen Durchblick zum Weitschartenkopf (Reiteralpe).

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          Wenige Minuten später heißt es wieder - Vorhang fällt - und es zieht wieder zu.





          Ein kurzes Mittagessen später starte ich wieder los, eine Erkundung in Richtung Ochsenhorn / Kleine Wehrgrube. 13:00.
          Dabei erweisen sich einige Gämsen als sehr fotogen

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          Achtung Felsklüfte!

          P1010066.JPG
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          Das Wetter hat sich deutlich gebessert, trotzdem hängen noch zahlreiche hohe Wolken herum.

          P1010076.JPG

          So zeigt sich das Reifhorn von der anderen Seite!

          P1010078.JPG

          Und so das Ochsenhorn jetzt... (wer findet die Gams?)

          P1010084.JPG

          ...und so kurz darauf:

          P1010094.JPG

          Beim Webermarterl drehe ich schließlich wieder um. 13:30.

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          Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:54. Grund: Trennstrich verschoben
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          • #6
            Die Hütte hat ein kurzes Sonnenfenster erwischt!

            P1010104.JPG

            Und auch in Richtung Reifhorn schauts mal nicht schlecht aus!
            Ich beschließe daher, kurz auch noch Richtung Reifhorn hinaufzuschauen (13:50) - den Gipfel werde ich zwar nicht erreichen, vielleicht aber die Nas'n?

            P1010107.JPG
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            Hangzerreißung

            P1010110.JPG

            Über Karstgelände (Felsplatten mit Karren) mit einigen Felsklüften führt die Route, immer mit roten Kreuzen markiert, an die Felswände.

            P1010114.JPG

            Kurze Zeit darauf ist das Reifhorn fast wolkenfrei.

            P1010118.JPG

            ...und dann auch das Breithorn:

            P1010122.JPG

            Hier führt die Route in festem Fels kurz aufwärts auf ein beginnendes, schottriges Band.

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            ...welches dann über eine Kletterstelle (UIAA II) auf ein überdachtes, schmäleres Band verlassen wird.

            P1010134.JPG
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            Über eine zweite, weniger schwierige Kletterstelle (UIAA I) wird auch dieses Band verlassen.

            P1010139.JPG

            Ab hier führt der Steig im Zickzack die Bänder aufwärts Richtung Grat.

            P1010142.JPG
            P1010144.JPG

            So ist, maximal im I-er Gelände (sonst schottriges Gehgelände), das großzügig ausgeführte letzte Band unterhalb des Grates bald erreicht.

            P1010154.JPG
            Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:53. Grund: Fortsetzung entfernt
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            Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
            denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

            Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
            Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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            • #7
              Über dieses ist in Kürze die Nas'n erreicht. 14:30. Hier wechselt der Steig auf die andere Seite des Grates, die Ostseite.

              P1010157.JPG
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              Aufgrund aufziehenden Nebels beende ich hier meine Erkundung. Immerhin hab ich die Nas'n erreicht!

              Übrigens: Auf der Westseite dürfte über diesen Kamin der Grat relativ leicht erreichbar sein.

              P1010156.JPG

              Ich steige wieder ab.
              Dabei treffe ich diese sehr schöne Sanduhr!

              P1010167.JPG

              Wieder beim überdachten Band.

              P1010181.JPG

              Tiefblick nach Lofer.

              P1010189.JPG

              Wieder fast bei der Wegkreuzung. Relativ weit links die Nas'n.

              P1010197.JPG

              Und kurz darauf ist das Reifhorn schon wieder hinter einem Nebelschleier verdeckt. 15:00.

              P1010205.JPG

              3 Minuten später wieder ein ungetrübter Blick dorthin
              Nas'n leicht links der Bildmitte.

              P1010213.JPG

              Die Kletterergruppe in voller Aktion am Fels.
              Zahlreiche Kommandos, wie: "XYZ, Seil aus" oder "XYZ, Nachkommen" sind zu vernehmen

              P1010218.JPG

              Auch das Breithorn zeigt sich mal wieder in ganzer Pracht.

              P1010221.JPG





              Am Abend beginnt es auch mal wieder Richtung Hinterhorn aufzuklaren.

              P1010223.JPG


              Zum Abendessen gibt es heute ein sehr reichhaltiges und ebenfalls ausgezeichnetes Tiroler Gröstl.

              Zu den gestrigen 7 anderen Gästen sind heute noch 4 dazugekommen - 2 davon beziehen ebenfalls Quartier im Matratzenlager.

              Tag 3 folgt!
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              Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
              denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

              Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
              Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

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              • #8
                Tag 3, Mittwoch, 22. 09. 2021

                Da ich gestern das Ochsenhorn nicht erreicht habe, muss ich heute den Nuaracher Höhenweg verwerfen, da der Ochs selbstverständlich Priorität hat.

                Laut meinen letzten Informationen soll der Mittwoch der schönste Tag während meines Aufenthalts werden.
                Es geistern zwar immer noch zahlreiche Wolkenfetzen herum, aber es schaut mal nicht so schlecht aus. Blick zum Ochsenhorn.

                P1010225.JPG

                Breit- und Hinterhorn sind aber nachwievor in Wolken gehüllt. Die Szenerie wirkt düster.

                P1010227.JPG

                Blick aus der Hütte zum Gipfelkreuz des Ochsenhorns. Da möchte ich heute hinauf!!!

                P1010232.JPG

                Und auch beim Reifhorn schauts nicht ganz schlecht aus! Das wird aber mal was für später...

                P1010233.JPG

                Um 09:10 verlasse ich die Hütte. Mein Plan ist nach der - hoffentlich erfolgreichen! - Ochsenhorn-Besteigung nach Kirchental abzusteigen.
                Heitere Stimmung hüben...

                P1010237.JPG

                ...und düstere Stimmung drüben

                P1010236.JPG

                Wieder mal eine fotogene Gämse

                P1010244.JPG

                Ochsenhorn. Leichter Wolkenschleier am Gipfel. Na, solangs nicht schlimmer wird...

                P1010248.JPG

                Erstmal gehts hinunter in die Kleine Wehrgrube.

                P1010252.JPG

                Sonnige Stimmung in der Kleinen Wehrgrube.

                P1010255.JPG

                Wieder heraus, aufwärts zur Wegkreuzung aufs Ochsenhorn.

                P1010265.JPG

                Reifhorn mal von der anderen Seite. Relativ weit rechts die Nas'n.

                P1010269.JPG

                Aufwärts durchs Geröll...

                P1010272.JPG
                P1010277.JPG

                ...zur Wegkreuzung auf ca. 2035 m. Es ist kurz nach 10:00.

                P1010283.JPG
                Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:54. Grund: Fortsetzung entfernt
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                • #9
                  So sieht das Aufstiegsgelände zu Beginn noch aus!
                  (Der sog. "Ochsendaumen" ist ein Blickfang!)

                  P1010287.JPG

                  Zuerst gehts mal - sozusagen zum Aufwärmen - ein Schuttfeld in die Höhe.
                  Bis zu einem kleinen Sattel.

                  P1010288.JPG
                  P1010291.JPG

                  Die Markierungen leiten nach links hinauf aufs erste Band. Viele werden noch kommen!

                  P1010298.JPG
                  P1010301.JPG

                  Am Fels aufwärts...

                  P1010303.JPG

                  ...ist bald eine große Geröllfläche auf einem äußerst breiten Band erreicht.

                  P1010315.JPG

                  Über zahlreiche Bänder geht es nun weiter Richtung Ochsendaumen.

                  P1010318.JPG

                  Aber nur solange, bis eine Art kleine Rinne erreicht ist. Entlang dieser nun aufwärts bis aufs letzte Band unterhalb des Grates (ganz oben am Bild).

                  P1010322.JPG

                  Nun wieder kurz Richtung Daumen...

                  P1010328.JPG

                  ...bevor eine weitere Rinne zu erklettern ist. Durch diese wird erstmals der Grat erreicht!
                  Leicht unterhalb der Bildmitte die Stelle, die ich als klettertechnisch am schwersten einschätze: Griffarme Platte - im Aufstieg bin ich irgendwie direkt drübergekommen.

                  P1010330.JPG

                  Am Grat, links oben ist mit bloßem Auge das Gipfelkreuz ersichtlich.
                  Das Wetter wird allerdings etwas ungemütlicher. Soll ich umdrehen?
                  Nein, auf keinen Fall! Ich hab schon 2/3 der Route seit der Wegkreuzung geschafft, da müssen die letzten Meter auch noch drinn sein!!!!!

                  P1010335.JPG

                  Die Route folgt jetzt längere Zeit einem schottrigen Band...

                  P1010337.JPG

                  ...bis wieder mal eine Rinne erreicht wird.
                  Also links dieser wieder steil aufwärts.

                  P1010344.JPG
                  P1010346.JPG
                  Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:55. Grund: Fortsetzung entfernt
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                  Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
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                  • #10
                    Ein Tiefblick hinunter offenbart die Schottrigkeit des Geländes. Der Abstieg wird lustig...
                    Etwas unscheinbar der Daumen.

                    P1010345.JPG
                    P1010347.JPG

                    So wird der Grat knapp unterhalb des Gipfelkreuzes erreicht.
                    Die Freude ist nur von kurzer Dauer, denn die wirkliche Schlüsselstelle folgt erst!
                    Drahtseilgesichert (die einzigen Sicherungen bis dato) muss in eine Rinne gequert werden (rechts im Bild) - diese dann ca. 10 Meter hinaufgestiegen werden (im ärgsten Schutt & Geröll) - bevor nach links ausgequert werden kann zum Kreuz (obere Bildhälfte)!

                    P1010350.JPG

                    Immerhin gibts in die Rinne hinein ein Drahtseil.

                    P1010349.JPG

                    Tiefblick aus der Rinne nach St. Martin.

                    P1010351.JPG

                    Und so sieht der Spaß von oben aus:
                    Die Rinne in horizontaler Bildmitte. Ganz rechts der Punkt, wo das Drahtseil aus der Rinne den Grat erreicht.

                    P1010353.JPG

                    Die letzten Meter zum Kreuz:

                    P1010354.JPGIMG_20210922_110355.jpg

                    Es ist 11:00.
                    Leider kann ich nicht lange am Gipfel bleiben - ich muss absteigen, das Wetter wird zunehmends ungemütlicher!
                    So schnell wie möglich und so langsam wie notwendig, verlasse ich den Gipfel. Es zieht zu.
                    Im Abstieg spüre ich auch ein paar leichte Tröpfchen. Bitte nicht...

                    Das nächste Foto hab ich schon wieder bei der Wegkreuzung gemacht (11:45). Am Ochsen fällt der Nebel ein:

                    P1010356.JPG

                    - das war knapp.
                    Ich hatte wirklich Glück, dass ich für die eindreiviertelstündige Besteigung ein solches 'Nebelfenster' erwischt hab!
                    Auch, dass es jetzt im Weiterweg Richtung Kirchental wirklich kurz, ca. 5 Minuten zu nieseln beginnt.

                    Hier stehe ich am höchsten Punkt des Wanderweges und blicke wieder Richtung Ochse hinauf. In der OSM ist hier doch auch eine Route hinauf eingezeichnet!?
                    Weiß dazu irgendjemand was? Gibts diese Route noch bzw. war die früher mal markiert?

                    P1010368.JPG

                    Letzter Blick zur Schmidthütte. Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen - vielleicht bis nächstes Jahr!

                    P1010367.JPG

                    Endlich gehts abwärts - erstmal in die Schneegrube.

                    P1010372.JPG

                    Den Beginn macht dabei steiles Karstgelände - sehr ungut zu steigen!

                    P1010375.JPG

                    Rückblick.

                    P1010380.JPG

                    Weiter gehts durchs Geröll. Gerade zieht eine Nebelbank durch.

                    P1010381.JPG
                    Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:56. Grund: Fortsetzung entfernt
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                    Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
                    denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

                    Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
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                    • #11
                      Kurz darauf hat sich der Nebel schon wieder verzupft. Im unteren Bereich der Schneegrube.

                      P1010383.JPG

                      So siehts hingegen Richtung Ochs aus:

                      P1010385.JPG

                      Kurz darauf wieder so.
                      Lieber Wetterfrosch, wir haben September und nicht April!

                      P1010389.JPG

                      So gehts weiter:

                      P1010390.JPG

                      Kurz vorm Biwak.

                      P1010395.JPG

                      Prax-Biwak, am unteren Ende der Schneegrube.
                      Ca. 1770 m über der Adria. Es ist 12:25.

                      P1010397.JPG

                      Das Biwak ist perfekt ausgestattet!
                      Es gibt einen Ofen, allerhand Geschirr und Kochtöpfe und auch Holz zum Einheizen.
                      Hier finden jedenfalls 3 Personen Platz - und können auch nächtigen! Sehr praktisch!

                      P1010399.JPG

                      Nach einer kurzen Pause verlasse ich das Biwak wieder. Mein nächstes Ziel ist die Prax-Eishöhle, die irgendwo in dieser Gegend sein soll.

                      P1010404.JPG
                      P1010412.JPG

                      Irgendwo hier müsste jetzt die Höhle sein. Aber wo?

                      P1010414.JPG

                      Noch ist von einem Höhleneingang nichts zu sehen - das wird spannend!

                      P1010415.JPG

                      Heureka! Diese hier könnte es sein - ich bin mir aber nicht sicher...

                      P1010416.JPG
                      P1010418.JPG
                      P1010420.JPG

                      Zuhause habe ich dann eine Suchmaschine meines Vertrauens befragt (Ecosia) ... und Gewissheit. Die fotografierte Höhle ist tatsächlich der Beginn der Prax-Eishöhle.
                      Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:56. Grund: Fortsetzung entfernt
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                      • #12
                        Wieder am Wanderweg, bei einer Quelle etwas unterhalb der Eishöhle.

                        P1010424.JPG

                        Jetzt gehts endlos weit hinunter nach Kirchental.

                        P1010425.JPG
                        P1010428.JPG
                        P1010431.JPG
                        P1010433.JPG

                        Erster Tiefblick.

                        P1010438.JPG

                        Die letzten Meter zur Forststraße hinunter.

                        P1010440.JPG

                        Die letzten Meter in den Talboden Kirchentals.

                        P1010445.JPG
                        P1010450.JPG

                        Als eventuelle Abstiegsmöglichkeit wäre noch der Wechsel samt Salzburger Steig denkbar.
                        Der ist aber leider...

                        P1010451.JPG

                        Ja egal, ich möchte eh noch am Pinzgauer Dom vorbeischauen!
                        Zuvor aber noch ein Blick hinauf, von wo ich gekommen bin.

                        P1010455.JPG

                        Sehr schöne Kirche - die ich aus gutem Grund immer wieder gerne besuche!
                        Auch aufgrund der weitum bekannten Votivbilder im Inneren!

                        P1010459.JPG
                        P1010461.JPG
                        P1010463.JPG
                        Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:57. Grund: Fortsetzung entfernt
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                        Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
                        denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

                        Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
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                        • #13
                          Jetzt muss ich aber auch noch ins Saalachtal runter! Es ist 14:00.
                          Um ca. 15:35 fährt der Bus in St. Martin ab. Das gibt mir noch genügend Zeit über den Tirolersteig nach Lofer zu hatschen und den Ort zu besichtigen.

                          P1010468.JPG
                          P1010475.JPG
                          P1010480.JPG

                          Dieses Foto muss sein.
                          So würde das Panorama in Kirchental an schönen Tagen aussehen...

                          P1010483.JPG

                          Stattdessen zeigt sich das Panorama vom Saalachtal so:

                          P1010487.JPG

                          Daher noch ein Spaziergang durch Lofer.

                          P1010492.JPG
                          P1010496.JPG
                          P1010498.JPG

                          Von Erzählungen weiß ich, dass sich die Bushaltestelle früher genau hier befunden hat, auf der Rückseite des ehemaligen Tourismusbüros, gegenüber der heutigen Loferer-Alm-Bahnen.

                          P1010501.JPG

                          So muss ich noch ein bisschen latschen, bis ich die Bushaltestelle erreiche. Es ist 15:05.
                          Mit diesem wolkenumhangenen Panorama verabschiede ich mich aus Lofer. Bis bald - ich werde wiederkommen!

                          P1010503.JPG

                          Fazit folgt!
                          My Blogs > Meine bisher erstellten Tourenberichte

                          Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
                          denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

                          Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
                          Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

                          Kommentar


                          • #14


                            Persönliches Fazit: Nach meiner Leoganger-Tour 2019 habe ich nun auch den ersten Schritt in die Loferer gemacht.

                            Zusammengefasst, das Wetter hat wirklich fast gar nicht mitgespielt. Nur durch Glück ist es mir gerade halt gelungen, das Große Ochsenhorn zu erreichen - welches ich eben wieder überstürzt verlassen musste. Nicht mal ein Gipfelbucheintrag war drinn!
                            Ich verstehe zwar, dass Wettervorhersagen nur sehr kompliziert möglich ist. Montag, 13.09. (eine Woche vor meiner Tour) habe ich gehört, dass ab Montag, 20.09. wieder schönes Wetter vorherrschen soll. Und im Laufe der Woche wurde die Schönwetterprognose immer nach hinten verschoben. Am Freitag, 17.09. soll das Schönwetter ab Dienstag, 21.09. kommen; und am Montag, 20.09. (wo ich schon unterwegs war) wurde gesagt, dass das Schönwetter am Mittwoch, 22.09. kommen soll. Letztendlich hats bis Donnerstag, 23.09. gedauert, bis das schöne Wetter gekommen ist. Und einem solchen Wetterbericht soll vertraut werden können.

                            Trotz alledem habe ich versucht, das beste aus der Situation zu machen. Weitere Gipfelbesteigungen waren leider nicht drinn, aber ich hab ein bisschen Vorarbeit geleistet für meinen nächsten Aufenthalt.

                            Aufgrund des Wetters hat sich auch die Fernsicht mehr als in Grenzen gehalten. Nur stellenweise war eine Fernsicht zum Weitschartenkopf in der Reiteralpe drinn. Sonnenuntergang, Alpenglühen, Mondschein und nächtliche Lichter im Tal - wie ich es vor 2 Jahren auf der Passauer Hütte erlebt hab - Fehlanzeige. Aber es hatte etwas Gutes: Die Hütte war kaum belegt.

                            Grundsätzlich ist die Hütte sehr zu empfehlen. Aufgrund fast keiner weiteren Gäste war der Aufenthalt sehr entspannt. So hab ich auch das große Lager fast für mich alleine gehabt Die Pächter sind auch wirklich super-bemüht um ihre Gäste!

                            Die Steinberge (Loferer und Leoganger) sind auch sehr gut mit den Öffis erreichbar! Der Bus 260 des SVV verkehrt hauptsächlich ab dem Bahnhof Zell am See, aber auch dann und wann mal ab dem Bahnhof Salzburg. In Lofer gibt es fast immer einen Anschluss Richtung Waidring - wo dann auch (wenn keine Baustelle ist) die Haltestelle "Lofer Hochtal" angefahren wird. (Für die Leoganger ist in Weißbach dann der Umstieg aufs Almwandertaxi zu empfehlen)

                            Meiner Meinung nach ist der Aufstieg aus dem Loferer Hochtal zur Hütte der einfachste und bequemste. Kirchental liegt minimal höher, das schon - aber 1. ist der Aufstieg durch den Wald ziemlich rutschig und 2. muss bis ca. 2050 Meter aufgestiegen werden - und dann folgen noch ein paar Gegensteigungen (Kleine Wehrgrube, Querung nördlich des Reifhorns, schlussendlicher Anstieg zur Hütte).

                            In dieser Gegend bieten sich einige Gipfelziele geradezu an! Neben dem Ochsen, der höchste in den Loferern, wären da noch (Kreuz)Reifhorn, Traunspitzl und Schihorn, Hinterhorn, Breithorn und der Nuaracher Höhenweg ideal! Besonders beliebt ist das Gelände bei Kletterern - und auch 2 etwas kompliziertere Klettersteige (Wilder und Nackter Hund, SG C/D - D) und einen Klettersteiggarten mit Seilbrücke hat die Gegend zu bieten. Klettergurt sollte dabeisein - den Rest kann gegen Gebühr in der Hütte geliehen werden

                            Grundsätzlich sollten die Gipfelanstiege in der Gegend nicht unterschätzt werden!
                            • Bezüglich Reifhorn: Bis zur Nas'n gibt es keinerlei Versicherungen (Schuttgelände), aber doch 3 Kletterstellen bis UIAA II (meine Bewertung). Laut Webseite ist der Steig aufs Reifhorn sehr wohl versichert, im Aufstieg ins Weinschartel.
                              Schlüsselstelle bis zur Nas'n ist die erste Kletterstelle aufs überdachte Band (A auf der Karte). Es gibt Griffe, trotzdem muss diese Stelle erstmal überwunden werden.
                            • Bezüglich Ochsenhorn: Auch hier hat die Route bei den heiklen Bändern keinerlei Versicherungen (auch Schuttgelände) - erst kurz vor dem Gipfel ein Drahtseil in einer senkrechten Felswand. Auch am Ochs lautet meine Bewertung zumindest für 1 Stelle UIAA II.
                              Schlüsselstellen sind vor allem der letzte Bänderwechsel auf das 'letzte Band unterhalb des Grates' (1 auf der Karte); die Rinne, durch welche das 1. Mal der Grat erreicht wird (2 auf der Karte); genauso wie die Rinne, durch welche das 2. Mal der Grat erreicht wird (3 auf der Karte) und natürlich die Schlussrinne kurz vor dem Gipfelkreuz (4 auf der Karte).


                            Übersichtskarte Reifhorn
                            Projektion-Reifhorn_Schluesselstellen.jpg

                            Übersichtskarte Ochsenhorn
                            Projektion-Ochsenhorn_Schluesselstellen.jpg


                            Ich finde es halt ein bisschen fahrlässig, die Route aufs Ochsenhorn in sämtlichen Wanderkarten als markiert einzuzeichnen. Dann wollen Hinz und Kunz hinauf (wie ich ) und dann kann schon mal was Grobes passieren... Schwarze Bewertung in allen Ehren - in ganz Österreich sind die Bewertungskriterien für einen schwarzen Wanderweg komplett unterschiedlich. Da sind der schwarz bewertete Brennerriesensteig im Höllengebirge, oder auch die schwarz bewerteten Anstiege auf den Schober bei Thalgau Spazierwege dagegen!
                            Doch was dagegen tun? Durchgehend mit einem Drahtseil versichern? Nein, weil dann der Gipfel noch überlaufener wird. Einfach die Signatur des Wanderweges aus sämtlichen Karten herausnehmen! ... Am gescheitesteten wäre es aber natürlich, wenn die Bewertung des SAC auch in Österreich Anwendung findet. So wäre der Weg geschätzt mit T5 bewertet, und jeder kennt sich aus.

                            Zum Schluss noch: Ich würde absolut niemandem die Besteigung des Ochsen bei derart unsicheren Wetterverhältnissen empfehlen. Ich bin ja eigentlich auch ein schneller Geher, aber selbst für mich war es ziemlich knapp. Im Aufstieg hab ich ca. 1 Stunde gebraucht, oben hab ich fast keine Pause eingelegt und war trotz äußerst flinkem Abstieg erst wieder 45 Minuten später bei der Wegkreuzung. Das heißt: Mindestens eindreiviertel [1,75] Stunden, noch besser aber 2 bis 2,5 Stunden muss das Wetter aushalten - denn bei Nebel möchte ich da tunlichst NICHT unterwegs sein.
                            Für den Aufstieg sind bei normalem Gehtempo ca. 1,5 Stunden notwendig - die angeschriebenen 2 Stunden sind eher auf gemächlicheres Tempo ausgelegt. Und aufgrund des tückischen Geländes verläuft auch der Abstieg nicht sonderlich schneller...


                            Wie auch immer. Gut is' gangen, nix is' gschehn.



                            Wildstatistik:
                            Insgesamt habe ich in den 3 Tagen 21 Gämsen gesehen (möglicherweise auch ein paar doppelt).
                            Davon 18 am Dienstag und 3 am Mittwoch.

                            Daten zur Tour:
                            Gesamt habe ich in den 3 Tagen 31,75 km zurückgelegt, war 12.5 h unterwegs und hab dabei 2900 Hm überwunden.
                            Aufgeteilt nach Tagen ergibt das:
                            Montag - 8 km, 3 h, 1300 Hm aufwärts, 50 Hm abwärts
                            Dienstag - 8.5 km, 4 h, 800 Hm aufwärts und abwärts
                            Mittwoch - 15.25 km, 5.5 h, 800 Hm aufwärts, 2100 Hm abwärts

                            Übersichtskarte:
                            u-Map-Übersichtskarte mit GPS-Aufzeichnung
                            OTM-Kartenausschnitt.JPG


                            Und wie gesagt: Ich möchte mal wieder in der Gegend vorbeischauen - mit dem Reifhorn, Breithorn und dem Nuaracher Höhenweg hab ich da noch eine Rechnung offen






                            Hütten & Unterkünfte

                            von Schmidt-Zabierow-Hütte
                            http://www.schmidt-zabierow.at

                            Die einzige bewirtschaftete Schutzhütte in den Loferer Steinbergen. Sie liegt auf 1966 m am sogenannten 'Falzköpfel', eine kleine Erhebung vor der Großen Wehrgrube.
                            Die erste Schutzhütte in dem Gebiet stand in der Gegend der Steinbergalm - beim heutigen unteren Tret. 1899 schließlich wurde die neue Hütte am heutigen Standort eröffnet - und in den darauffolgenden Jahren mehrfach erweitert. Im Altbau ist heute die Gaststube untergebracht, im Obergeschoß die Zimmerlager und im Dachgeschoß das Matratzenlager. Im Neubau (ein Anbau) befinden sich die Küche, der Trockenraum und die Toiletten (außenseitig erreichbar). In einem Nebengebäude dürfte laut Webseite sogar eine Dusche untergebracht sein. Außerdem in nächster Nähe: Das versperrte Walter-Schweitzer-Biwak.
                            Die Hütte ist im Eigentum des DAV Sektion Passau, Pächterin ist Katharina "Käthi" Filzer Meibeger. Die Hütte ha meist von Mitte Juni bis Ende September/Anfang Oktober geöffnet.
                            Die Hütte verleiht außerdem Kletter(steig)ausrüstungen. Klettergurt sollte dabeisein - den Rest kann geliehen werden.

                            Zustiege: Der am meisten begangene Zustieg ist aus dem Loferer Hochtal. Von dort in ca. 3 Stunden zur Hütte (1200 Hm). Aus Maria Kirchental ist in 5,5 Stunden die Hütte erreicht, dieser Aufstieg ist seltener begangen und deshalb leider etwas ungut zu begehen (ca. 1400 Hm). Außerdem kann von Waidring oder St. Ulrich (durchs Lastal oder übern Höhenweg) zugestiegen werden.



                            Prax-Biwak

                            Neben dem Walter-Schweitzer-Biwak eine weitere Biwakschachtel in den Loferer Steinbergen. Sie liegt auf ca. 1770 m am Wanderweg 613 am unteren Rand der Schneegrube, etwas oberhalb der namensgebenden Prax-Eishöhle.
                            Die erste Biwakschachtel an diesem Ort wurde bereits 1968 erbaut. 2017 wurde das Biwak komplett neu errichtet und befindet sich nun in Obhut der ÖBRD Ortsstelle Lofer. Es gibt einen Ofen, auf dem auch gekocht werden kann (Geschirr und Töpfe sind vorhanden). Holz in kleinen Mengen ebenso. Geschätzt ist das Biwak für bis zu 3 Personen konzipiert, es gibt geschätzt 2 Schlafplätze unter dem Pultdach und 1 Matratze neben dem Esstisch. Auch Decken des AV sind vorhanden.

                            Der idealste Zustieg führt über den 613er Weg ab Kirchental zur Schachtel. Sie wäre demnach ein Ausgangspunkt für Besteigungen Richtung Ochsenhorn und weitere Gipfel der Gegend. Essen mitnehmen! Geschätzt 3 bis 4 Stunden Aufstieg.






                            Wanderwege

                            Kirchental - Prax-Biwak - Schmidthütte (Weg 613, "Schärdinger Steig")
                            Von Kirchental (880 m) kurze Zeit auf Forststraßen, dann über einen steilen, erdig-rutschigen Steig in einem bewaldeten Graben aufwärts. Bei einer Quelle wird der Wald verlassen, etwas oberhalb rechts abseits des Weges die versperrte Prax-Eishöhle (sporadische Steigspuren dorthin). Am unteren Rand der Schneegrube ist das Prax-Biwak (1770 m) erreicht. Nun die Schneegrube (Schuttfeld) aufwärts, danach über Karstgelände (Karren) aufwärts zum 'Sattelhornsattel', ca. 2070 m. Etwas absteigen zur Wegkreuzung aufs Ochsenhorn, dann weiter hinunter in die Kleine Wehrgrube. Auf der anderen Seite wieder aufwärts, und nördlich des Reifhorns in leichtem Auf und Ab nach Westen. Ab der Wegkreuzung aufs Reifhorn die letzten Meter aufwärts zur Hütte.

                            5.5 h, ca. 1400 bis 1500 Hm, ca. 10 km.


                            Loferer Hochtal - Tret's - Schmidthütte (Weg 601)
                            Vom Parkplatz am Ende des Loferer Hochtals auf einem Steig in den letzten Talkessel. Nun auf der linken Talseite aufwärts, vorbei am 'ersten Wasser' zur ehemaligen Steinbergalm, ca. 1250 m. Der Weg führt durch die 3 Tret's aufwärts (im untersten Tret das 'zweite Wasser') zur Hüttensicht (ca. 1750 m), hier wird das Gelände flacher. Bei der Wegkreuzung entweder links oder rechts in Kürze zur Hütte.

                            2.5 bis 3 h, 1150 Hm, ca. 4.5 km


                            Waidring - Waidringer Nieder - Schmidthütte (Weg 601, "Griesbachsteig")
                            Nicht begangen, daher keine Angaben möglich. Drahtseilgesichert lt. Webseite.

                            Vom Ortsteil Strub in ca. 5 h, 1450 Hm, 7.5 km


                            St. Ulrich - Lastal - Wehrgrubenjoch - Schmidthütte (Weg 613)
                            Nicht begangen, daher keine Angaben möglich. Ab dem Wehrgrubenjoch in die Wehrgrube drahtseilgesichert.

                            Vom Ortsteil Weißleiten in ca. 4.5 h, 1300 Hm, ca. 6 km.






                            Gipfelwege

                            Richtung Hinterhorn & Breithorn - Weg 612

                            Laut Webseite ist das Hinterhorn der einfachste erreichbare Gipfel ab der Schmidthütte.
                            Keine genaueren Angaben, bei meinem Besuch war es zu nebelig, diesen Weg zu begehen. Laut Basemap führt der Steig am unteren Rand des Hüttensteins (Klettergebiet) nach W aufwärts. In Kehren wird über ein großes Schuttfeld ein Band erreicht, über welches die Waidringer Nieder erreicht wird. Hier rechts (unmarkiert und ungesichert) aufs Breithorn, links aufs Hinterhorn.



                            Nuaracher Höhenweg - Weg 612

                            Von der Schmidthütte aufs Hinterhorn. Hier beginnt der Nuaracher Höhenweg, er führt über Rothorn, Schaflegg, Seehorn und Ulrichshörndl nach St. Ulrich.
                            Ab der Hütte nach St. Ulrich 7.5 bis 8 h. Ab St. Ulrich 10 bis 12 h mit Rückweg durchs Lastal (2000 Hm).
                            Einen Bericht über den Nuaracher Höhenweg gibts in der Österreichischen Touristenzeitung ÖTZ (Magazin des ÖTK) 5/2021 (September und Oktoberausgabe).



                            Richtung Reifhorn ("Michael Steiner Weg")

                            Von der Wegkreuzung (Wanderwegsschilder, Farbmarkierungen am Fels), grob geschätzt 1925 m, im Karstgelände nach SSW. Im oberen Bereich Felsklüfte. Die Route führt bis knapp vor die Felswand und schwenkt dann nach links, SO bis O.
                            Hier im Felsgelände aufwärts zum ersten Band (S), welchem nach rechts (SW) gefolgt wird. Links um ein Felseck, hier nicht weiter dem Band folgen, sondern an die Felswand, Kletterstelle (A auf der Karte), aufwärts zu einem überdachten Band. Diesem nach links (N) folgen aufs nächsthöhere Band.
                            Kurz nach O, dann nach S aufs nächsthöhere Band, etwas schmäler. Auf diesem nach NO, dann wieder nach S aufs nächsthöhere Band, etwas breiter. Auf dem breiteren Band nach O (inkl. 2 Kehren), dann wieder nach S, kleinere Kletterstelle zu einem breiten Band. Dieses nach SO queren, dann nach rechts zu einem Sims, und über diesen nach NO aufs große, breite Band unterhalb der sogenannten Nas'n, dem Ansatz des Grates zum Reifhorn.
                            Dieses Band zuerst nach NO, dann nach O direkt zum Felswandeck unterhalb der Nas'n. Nach rechts wird nun auf die Ostseite des Reifhorns gewechselt.

                            Etwas weniger als 1/2 ab der Wegkreuzung sind geschafft.

                            Die Route folgt ab hier dem Band nach SW. Hier Ende meiner Exploration.
                            Lt. Hüttenwirtin folgt die heikelste Stelle noch: Die Passage aufwärts in den Sattel ('Weinschartel'), soweit ich mich recht erinnere.



                            Großes Ochsenhorn

                            Von der Wegkreuzung (Wanderwegsschilder, Farbmarkierungen am Fels), ca 2050 m, nach Süden bzw. SSW ein Geröllfeld aufwärts, am rechten Rand. So wird in Kürze eine kleine Scharte erreicht.
                            Hier etwas nach links, am geneigten Fels kurz aufwärts, aufs erste Band. Diesem längere Zeit nach SW (rechts) folgen, danach Wechsel aufs nächsthöhere Band. Diesem kurz folgen, Wechsel aufs nächsthöhere Band und von dort auf eine geneigte Geröllfläche. Auf dieser zurück nach O!
                            (Irgendwo hier sollte der alternative Anstieg einmünden - weiß leider nicht wo).
                            Am oberen Rand dieser großen Geröllfläche Einstieg auf ein weiteres Band. Diesem kurz folgen, danach unschwieriger Überstieg nach links, NO, auf einen Sims, über diesen leicht absteigen (!) zum nächsthöheren Band. Diesem wieder wie üblich kurz folgen (SW aufwärts).
                            Hier an der Schwachstelle zwischen den Bändern direkt aufwärts (OSO), bis zum letzten Band unterhalb des Grates, mit höherer Felswand. Kurz vor dem Band die erste Schlüsselstelle, 1 auf der Karte. Dem Band wieder 10 Meter nach SW, aufwärts, folgen.
                            Ab hier wieder direkt aufwärts (SO), entweder direkt in der kleinen Rinne oder leicht links daneben. Gleich zu Beginn die zweite Schlüsselstelle, 2 auf der Karte, fordernd. Oben wird das Gelände etwas flacher und der Grat ist erreicht.

                            2/3 ab der Wegkreuzung sind geschafft, Blick zum Gipfelkreuz.

                            Die Route folgt nun auf der rechten Seite des Grates einem schottrigen Band längere Zeit nach SW, bis das Band in einer kleinen, aber gut ausgeprägten Rinne endet. Entlang dieser am linken Rand aufwärts (nach OSO), hier die 3. Schlüsselstelle (3 auf der Karte), zurück zum Grat, bereits in Reichweite zum Gipfelkreuz.
                            Hier Gratüberstieg. Entlang eines Fixseiles, das einzige entlang der Route, hinunter in eine große, steile, schottrige Rinne (4. Schlüsselstelle, 4 auf der Karte, sehr heikel). Diese nach SW ein paar Meter aufwärts* (Vorsicht!), dann nach links auf ein Band und über letzte kleine Kletterstellen zum Kreuz.


                            * Ab Ende des Stahlseils gibt es ein Stoffseil, welches obere Ende um ein Köpfl fixiert wurde. Die Sicherheit ist fraglich - außerdem zeigt das Seil in die falsche Richtung. Nicht dem Stoffseil folgen, sondern am rechten Rand der Rinne aufwärts, hier ist es möglich, sich etwas an der Felswand festzuhalten.



                            Wenn du diese Zeile liest, dann gratuliere ich dir - wieder einmal - ganz herzlich.
                            Du hast es wieder einmal geschafft, dich durch einen langen Bericht von mir durchzuwühlen.
                            Danke fürs Durchhalten - ich hoffe, es hat sich trotz des leider trüben Wetters auf meinen Fotos gelohnt.


                            LG
                            Der mit dem unaussprechlichen Benutzernamen
                            Jgaordhelagenornres
                            Gregor
                            Zuletzt geändert von Jgaordhelagenornres; 06.10.2021, 12:49. Grund: Rechtschreibfehler
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                            Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
                            denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

                            Hergott, d' Hoamat is schee (Aufschrift am Gipfelkreuz der Reisalpe)
                            Im Höllengebirge wird einem nie langweilig ! ... (mein Leitspruch)

                            Kommentar


                            • #15
                              Schade, dass du kein besseres Wetter hattest. Wir waren ein paar Tage nach dir bei traumhaftem Wetter auf dem Mitterhorn. Das hätte ich dir auch gegönnt.
                              "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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