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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Ochsenberg (1487m) und Eibleck (1518m) vom Wiestalstausee, Osterhorngruppe, 30.05.2020

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  • Ochsenberg (1487m) und Eibleck (1518m) vom Wiestalstausee, Osterhorngruppe, 30.05.2020

    Diese Tour bin ich so ähnlich bereits einmal vor ca. 35 Jahren als jugendlicher mit meinem Vater gegangen. Länger schon wollte ich schauen ob es die Jagdsteige von damals noch gibt. Teilweise sind die Steige sogar in der AMAP eingetragen.
    Genau konnte ich mich an die Routenführung von damals nicht mehr erinnern. Aber ich wusste noch, dass wir direkt beim Forsthaus im Wiestal gestartet waren und ziemlich direkt über den Rücken bis zum Gipfel aufgestiegen waren. Damals war nach meiner Erinnerung auch noch ein durchgängiger Steig vorhanden. Wo wir abgestiegen waren konnte ich mich nicht mehr erinnern. Evt. sind wir damals in die Gaissau abgestiegen und waren mit zwei Autos unterwegs oder wurden abgeholt. Ich war alleine und musste wieder zum Ausgangspunkt zurück, daher der Abstieg über den Wörndlsattel.

    Das Wetter am Samstag Nachmittag war gar nicht so schlecht. Nicht heiß, nicht kalt und ich bin ohne Regen durchgekommen.


    20200530_Ochsenberg karte.jpg
    Diesesmal hat meine Runde so ausgesehen.

    Ich parke in einer der Straßenbuchten direkt an der Wiestalstraße die derzeit von Fischern gut besucht sind.

    20200530_Ochsenberg_1.jpeg
    Blick vom Parkplatz rauf zum Ochsenberg Gipfel. Der ganze Aufstiegsrücken, welcher über ca. 900HM ohne wesentliche Abflachung rauf zieht, ist hier gut sichtbar. Unterm Gipfel ist auch bereits die neue Forststraße die von der Eibleckalm bis unter den Ochsenberggipfel führt sichtbar.

    20200530_Ochsenberg_2.jpeg
    Von der Straßenbrücke über den Ochsenbach bietet sich ein schöner Blick auf die Kaskaden des Baches. Hier hab ich als Kind meine ersten "Canyoning" Erfahrungen gemacht. Der Ochsengraben selbst ist auch einen Besuch wert. Die Kaskaden ziehen sich durch den ganzen Graben und hinten gibt es einige schöne Wasserfälle. Aber heute will ich da nicht hin.

    Direkt vom Forsthaus führt eine Forststraße steil in den Wald hinauf. Dieser folge ich bis nach der ersten Kehre. Dort zweigt ein alter Fahrweg ab der genau am Rücken weiter rauf führt. Die weiterführende Forststraße führt in den Ochsengraben rein.

    20200530_Ochsenberg_3.jpeg
    Der alte Waldweg. Etwas unter 700m endet er aber im steiler werdenden Gelände. Weglos geht es dann steil durch Jungwald bis zur querenden Forststraße.

    20200530_Ochsenberg_4.jpeg
    Die querende Forststraße bei ca. 720m. Auch von dieser Forststraße zweigt wieder ein alter Hohlweg ab. Dem ich ein Stück nach oben folgen kann.

    20200530_Ochsenberg_5.jpeg
    Lang hat die Freude über den alten Weg nicht gehalten. Schon 50m ober der Forststraße schaut es dann so aus. Ich tu mir das Mikado hier nicht an und quere nach rechts auf einen Schlag raus.

    20200530_Ochsenberg_6.jpeg
    Über den Schlag komm ich dann ganz gut ein Stück weiter rauf. Hier auch erstmals etwas Aussicht. Hinten sind die Barmsteine oberhalb von Hallein gut zu sehen. Die höheren Berchtesgadner stecken aber in den Wolken.

    Oberhalb dem Schlag dann meist steiler, grasiger Hochwald. Aber Steig kann ich keinen mehr entdecken.


    20200530_Ochsenberg_7.jpeg
    Bei ca. 900m ein querender Jagdsteig. Der wahrscheinlich von der Forststraße bzw. der Jagdhütte die etwas weiter nördlich steht rüber kommt.

    Diesem Steig folge ich ca. 100m Richtung Osten. Der Steig führt dann aber weiter in die Steilflanke rein. Daher stieg ich dann weglos weiter über den Rücken auf.

    Bei ca. 1050m sollte ich eigentlich den in der AMAP angedeuteten Steig erreichen. Aber, außer vermeintliche Spuren eines Steiges und ein paar Einritzungen an einem Baum, kann ich hier nichts mehr finden. Dort wo der Steig sein sollte ist teilweise dichter Jungwald.

    20200530_Ochsenberg_8.jpeg
    Erst auf ca. 1100m dann gut erkennbare Steigspuren im Hochwald. Die nächsten 100HM kann ich diesen Spuren folgen.


    20200530_Ochsenberg_9.jpeg
    Weiter oben wird der Rücken dann freier. Hier haben Stürme gröbere Waldschäden angerichtet. Hier ist der Steig unter dichtem grünen Bewuchs verschwunden. Noch sind die Brennesseln und Himbeerstauden niedrig und ich kann gut gehen. Im Hochsommer ist das sicher unangenehmer.


    image_596823.jpg
    Bis zur neuen Forststraße gehts dann immer auf dem geschlägerten Rücken, teilweise ziemlich steil, aber ohne Hindernisse rauf.

    image_596824.jpg
    Die Markierung (wahrscheinlich die Markierung einer Jagdreviergrenze) weist darauf hin, dass der Kamm früher durchaus begangen wurde.



    20200530_Ochsenberg_12.jpeg
    Ein Blick von der neuen Forststraße (in der AMAP noch nicht eingetragen) auf ca. 1320m runter zum See und zum Untersberg. Rechts der Bildmitte der Mühlstein mit seiner Wand durch die der Leitersteig führt.

    Hier fällt mir ein Spruch meiner Großmutter zum Salzburger Wetter ein.
    Hat der Untersberg an Sabel (Säbel), wird das Wetter miserabel. Hat er an Huat, tuat des Wetter koanem guat. Ist es um an Untersberg blau, wird des Wetter fürd Sau".
    Sehr optimistisch war die Wettervorhersage meiner Großmutter nie.

    20200530_Ochsenberg_13.jpeg
    Oberhalb der Forststraße dann eine Markierung und Spuren. Die aussehen als hätte hier wer mit einem Krampen eine Spur gezogen.
    Zuletzt geändert von waldrauschen; 05.06.2020, 21:42.
    Alle meine Beiträge im Tourenforum

  • #2
    20200530_Ochsenberg_14.jpeg
    Die Steigspuren werden dann wieder schwächer und ziehen Richtung Süden etwas unterhalb dem Gipfel vorbei. Ich stieg den Hang direkt nach oben auf.

    20200530_Ochsenberg_15.jpeg
    Direkt beim Gipfelkreuz komm ich aus dem lichten Wald raus. Hinter dem Kreuz der Schwarzenberg. Rechts der Gaisberg.

    20200530_Ochsenberg_18.jpeg
    Am Gipfel auch dieses schöne Bankerl. Die Pfeile zeigen auf die drei Gemeinden (Adnet, Krispl-Gaissau, Faistenau) deren Grenzen sich auf dem Gipfel treffen.

    Bisher hab ich niemanden getroffen. Aber da der Gipfel ja auch auf zwei markierten Wegen erreichbar ist, treff ich hier auf die ersten Wanderer. Es ist windig und kühl. Lang blieb ich nicht am Gipfel.

    Die Aussicht von hier ist trotz Wolken recht beachtlich, nur leider sehr dunstig.

    20200530_Ochsenberg_16.jpeg
    Blick nach Nord-Ost. Links der Schober und davor der Filbing. Rechts der Mitte der Schafberg. Davor der Faistenauer Schafberg.

    20200530_Ochsenberg_17.jpeg
    Nach Westen ist es etwas klarer. Ganz links der Hohe Staufen steckt in den Wolken. Der Schwarzenberg links der Mitte. Rechts der Mitte der Gaisberg. Davor Gurlspitze und Pitrachstpitz.

    Etwas östlich dem Gipfel teilt sich der markierte Weg. Ein Weg führt runter zur Ochsenberghütte und weiter zur Eibleckalm. Der zweite Weg (in der AMAP ohne Markierung, tatsächlich aber gut markiert) führt immer am Kamm entlang zum Eibleck.

    20200530_Ochsenberg_19.jpeg
    Blick zum Eibleck. Ein wirklich schöner und einfach zu begehender und ebenfalls sehr aussichtsreicher Kamm.

    20200530_Ochsenberg_20.jpeg
    Unter mir die Ochsenberghütte. In der Bildmitte die Stadt Hallein. Links der Göll. Rechts der Untersberg. Der Watzmann wäre in der Mitte.

    20200530_Ochsenberg_21.jpeg
    Schnell ist der Gipfel des Eiblecks erreicht. Das Kreuz wurde 2011 neu errichtet. Ich kann mich nicht erinnern ob es früher hier auch eines gegeben hat.

    Der Weg führt weiter am Kamm entlang. Am Kallersberg gibt es außer etwa Aussicht sonst nichts zu sehen. Daher bleib ich nochmals stehen und mach ein paar Aussichtsbilder.

    20200530_Ochsenberg_22.jpeg
    Von unterwegs ein Blick auf die von Latschen durchzogene steile, westseitige Flanke des Wieserhörndls. Links hinten der Schafberg. Davor der Faistenauer Schafberg. Rechts der Mitte das Königsberghorn. Rechts hinten der Gipfel des Gamsfeldes in den Wolken.
    Schwach ist auch der durch diese Steilflanke ziehende Jagdsteig, welcher von der Grünaualm zum Seeberghorn führt, zu erkennen. Der Wieserhörndl "Nordgrat" oder Rücken ist auch so ein Projekt, welches schon lang auf meiner Liste steht.

    20200530_Ochsenberg_23.jpeg
    Der weitere Weg führt durch eine für die Gegend sehr typische Karstformation.

    20200530_Ochsenberg_24.jpeg
    Nochmals ein Blick in die Osterhorngruppe. Links das Wieserhörndl. Rechts der Schlenken der sich von dieser Seite als langer Rücken zeigt. In der Mitte Schmittenstein mit seiner Felsenfestung. Der Spielberg im Vordergrund ist von hier nur als Waldgupf erkennbar.

    Etwas steiler geht es dann runter zum Sattel zwischen Kallersberg und Spielberg. Ich folge dem Steig aber nur bis dieser einen alten Weg kreuzt.

    20200530_Ochsenberg_25.jpeg
    Der alte Weg ist zwar noch vorhandenn aber ziemlich verlegt. Trotzdem folge ich diesem bis zur alten Eibleckalm Straße.
    Eigentlich hätt ich gar nicht so weit runter müssen. Da ich bereits weiter oben die neue Straße zur Eibleckalm gequert hatte. Aber die neue Straße ist ziemlich hässlich und ich wollt mir ansehen wie die alte Straße im Sommer ausschaut. Im Winter ist die alte Straße der Standardaufstieg mit Ski zur Alm. Das bedeutet allerdings ca. 200HM zusätzlichen Anstieg. Aber ich will ja wieder runter ins Wiestal, daher muss ich da jetzt rauf.

    20200530_Ochsenberg_26.jpeg
    Die Straße ist noch gut sichtbar aber befahren wird sie nicht mehr. Hier bereits knapp unter der Eibleckalm. Bei der Alm mündet diese in die neue Straße ein. Dieser folge ich bis zur Ochsenberghütte.

    20200530_Ochsenberg_27.jpeg
    Die Ochsenberghütte (1400m) diesesmal von unten gesehen. Genau unter der Hütte verlass ich den Weg und steig weglos über den Rücken ab.

    20200530_Ochsenberg_28.jpeg
    Blick über den Abstiegsrücken nach unten zum See. Vereinzelt gibt es auch hier Steigspuren, aber meist gehts weglos runter.
    Zuletzt geändert von waldrauschen; 05.06.2020, 21:48.
    Alle meine Beiträge im Tourenforum

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    • #3
      20200530_Ochsenberg_29.jpeg
      Abschnittsweise ist der Wald recht dicht. Reste von Hochständen erklären die Steigspuren die ich manchmal entdecke.

      20200530_Ochsenberg_30.jpeg
      Bei ca. 1100m dann ziemlich viele, teilweise auch recht frische Reviermarkierungen. Hier verläuft auch die Gemeindegrenze zwischen Adnet und Krispl-Gaissau.

      20200530_Ochsenberg_31.jpeg
      Unterhalb dann gut sichtbare Steigspuren denen ich bis zum Wörndlsattel folgen kann.

      20200530_Ochsenberg_32.jpeg
      Die schöne Wiese ober dem Wörndlsattel. Rossfeld und Zinken gerade noch sichtbar. Da hinten schüttet es bereits.

      20200530_Ochsenberg_33.jpeg
      Rückblick rauf zum Gipfel des Ochsenberges. In der Bildmitte der Rücken über den ich abgestiegen bin. Links zieht der Aufstiegsrücken rauf.

      20200530_Ochsenberg_34.jpeg
      Vom Wörndlsattel zweigt überraschender Weise ein markierter und gut gepflegter Steig (nicht in der AMAP eingetragen) in Richtung Sendlberg ab. Dieser mündet in eine Forststraße, dort verschwinden die Markierungen wieder. Bis unter den Sendlberg Gipfel bleib ich auf der Forststraße.

      20200530_Ochsenberg_35.jpeg
      Von der Forststraße rauf zum Gipfel schauts dann so aus. Wenn da einmal ein Steig war, dann wurde er gründlich verwüstet. Hoffentlich wächst das bald wieder zu.

      20200530_Ochsenberg_36.jpeg
      Auch der Gipfelbereich schaut nicht viel besser aus. Aussicht gibt es auch keine.

      20200530_Ochsenberg_37.jpeg
      Über eine Schneise steig ich in Richtung Westen ab. Unterhalb dem Gipfel ein netter Blick auf Schwarzenberg und den See. In der Bildmitte schaut die Pittrachspitze hervor.

      Die Schneise endet dann bald und wieder muss ich durch dichten Wald.

      Auf ca. 860m erreiche ich die Sendlberg Forststraße. Der einfache aber sehr lange Weg würde auf der Straße runter führen. Aber das wäre ein Umweg von ca. 4km.

      20200530_Ochsenberg_38.jpeg
      Ich wähle den direkten Abstieg durch diesen Schlag. Schaut einfach aus, war aber richtig mühsam. Unter dem Laub und Gemüse lauter rutschige Äste und lockere Steine. Fast 300HM stolpere ich da runter.

      20200530_Ochsenberg_39.jpeg
      Unten endet dann auch noch die Schneise und die letzten Meter bis zur Wiestalstraße brech ich dann durch dichtes Fichtenunterholz.

      Dafür lande ich fast direkt beim Parkplatz und ich schaff es noch vor dem Regen wieder im Auto zu sitzen.

      Jetzt hab ich die Gewissheit, dass es den Jagdsteig rauf im untersten Teil gar nicht mehr gibt und er auch oben nur mehr sporadisch vorhanden ist. Auch besonders schöne Plätze oder Aussichtspunkte gibt es auf diesem Rücken nicht. Der Abstiegsrücken ist auch nicht viel besser. Die Aussicht vom Ochsenberg bzw. vom Kamm ist definitiv lohnender.
      Ochsenberg und Eibleck bieten schöne Gipelkreuze und Rastplätze, aber die lassen sich von der Spielbergalm aus wesentlich einfacher erreichen. Die Wiese beim Wörndlsattel ist wirklich sehr schön aber auch die läßt sich viel einfacher erreichen. Auf einen weiteren Besuch des Sendlberges werd ich mit Sicherheit verzichten.

      Für die Runde war ich ca. 5H unterwegs. Im Auf- und Abstieg hab ich 1285HM (großteils weglos) bewältigt.

      Für mich, der in der Gegend aufgewachsen ist, war es eine lohnende Erkundung. Zusätzlich eine Erinnerung an Ziele die ich noch mit meinem Vater begangen bin und eine Rückkehr an Plätze die ich zuletzt in meiner Jugend aufgesucht habe.

      Abesehen vom Trainingseffekt hat die Tour vielleicht noch den Sinn, dass meine Beschreibung potentielle Wegerlsucher welche, den in der AMAP eingetragenen Jagdsteig nachgehen wollen, dies nicht von ganz unten versuchen oder es ganz bleiben lassen.

      LG. Martin

      PS:
      Im Vorfeld meiner Begehung hab ich etwas herumgesurft ob ich irgendwas zu dem Anstieg im Netz finde. Ich hab nur im Google Earth einige Bilder gefunden und eine Google Bilderserie von Normann. Aber die war auch nicht sonderlich aussagekräftig, da er den in der AMAP eingetragenen Steig auch nicht so richtig erwischt hat, dann sehr steil in den Ochsengraben rein gequert ist und dann irgendwie durch sehr steiles Gelände sich rauf gewurstelt hat. Normann war übrigens auch einmal im Forum aktiv. Evt. kann sich noch wer an die halblustige Geschichte erinnern.
      Zuletzt geändert von waldrauschen; 06.06.2020, 14:43.
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      Kommentar


      • #4
        Danke für den informativen Tourenbericht. Der Aufstieg war fast zwei Jahre lang auf meiner Todoliste, konnte es aber wegen der umständlichen Öffi-Anreise nicht umsetzen.

        Lg, Felix
        http://www.wetteran.de

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        • #5
          Ein feiner, aber der Witterung angemessener, wohl teils spannender "Ruachler"... Alten Jagdsteigen nachzuspüren hat schon auch oft seinen besonderen Reiz, ich mach´s auch öfters recht gerne.
          In deinem Fall war es für mich fast "aufglegt", dass du den Steig zum Ochsenberg erst ungefähr auf 1100 m antriffst. Denn von der Wimgraben-(Nord)Seite führt da ja recht weit eine Forststraße empor. Und wo der Jaga hin fahren kann brauchst du einen alten Weg unterhalb nicht mehr suchen.... Oft genug erlebt...
          Macht nichts - Hauptsache spannend war´s!

          LG

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          • #6
            Eine spannende Sache (wenn auch für mich etwas weit entfernt).

            Eine schön dokumentierte Tour, Danke.

            Wie sieht's in dieser Gegend mit Zecken aus?

            LG, Günter
            Meine Touren in Europa

            Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
            (Marie von Ebner-Eschenbach)

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
              Danke für den informativen Tourenbericht. Der Aufstieg war fast zwei Jahre lang auf meiner Todoliste, konnte es aber wegen der umständlichen Öffi-Anreise nicht umsetzen.
              Hast nicht viel versäumt. Von der Hinterseer Seite mit Aufstieg über die Grünaualm ist die Runde sicher schöner und lohnender.
              LG. Martin

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              • #8
                Zitat von tauernfuchs Beitrag anzeigen
                Ein feiner, aber der Witterung angemessener, wohl teils spannender "Ruachler"... Alten Jagdsteigen nachzuspüren hat schon auch oft seinen besonderen Reiz, ich mach´s auch öfters recht gerne.
                In deinem Fall war es für mich fast "aufglegt", dass du den Steig zum Ochsenberg erst ungefähr auf 1100 m antriffst. Denn von der Wimgraben-(Nord)Seite führt da ja recht weit eine Forststraße empor. Und wo der Jaga hin fahren kann brauchst du einen alten Weg unterhalb nicht mehr suchen.... Oft genug erlebt...
                Macht nichts - Hauptsache spannend war´s!
                Jetzt hab ich dann aber wieder einmal genug von den Wald- und Dickichtruachlern.
                Genau so wie du schreibst ist es leider. Die Steige werden alle von den Jägern nicht oder kaum mehr genutzt. Es fällt mir aber auf, dass in Salzburg die Steige auch nicht mehr von Wanderern genutzt werden. Das ist im Osten anders, da sind viele der alten Jagdsteige noch begangen. Liegt vielleicht daran, dass im Westen es einfach mehr Möglichkeiten gibt.

                Wenn ich aber jetzt in meiner Heimat bin, schau ich halt gerne ob die Steige noch auffindbar sind. In der letzten Zeit hat es sich aber meist gezeigt, dass es immer weniger werden.

                LG. Martin

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                • #9
                  Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                  Eine spannende Sache (wenn auch für mich etwas weit entfernt).

                  Eine schön dokumentierte Tour, Danke.

                  Wie sieht's in dieser Gegend mit Zecken aus?
                  Na ja! Viel näher bin ich auch nicht an der Gegend drann. Vom 10 oder vom 9 nach Salzburg, das ist ziemlich gleich weit .

                  Ich verbind es halt mit Familienbesuchen.

                  Bezüglich Zecken ist es derzeit überall gleich. Vor allem unter 1000m hab ich ein paar Nymphen auf der Hose gehabt. Weiter oben war dann nichts mehr.

                  LG. Martin
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                  • #10
                    Also die kleine Schlucht von deinem zweiten Bild gefällt mir gleich mal sehr gut - bin daneben schon mal den Mirchtelbach zum erkunden raufgekrabbelt - auch dort gibts schöne kleine Kaskaden und Gumpen. Die Osterhorngruppe ist wirklich landschaftlich einmalig schön!
                    carpe diem!

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                    • #11
                      Zitat von Gamsi Beitrag anzeigen
                      Also die kleine Schlucht von deinem zweiten Bild gefällt mir gleich mal sehr gut - bin daneben schon mal den Mirchtelbach zum erkunden raufgekrabbelt - auch dort gibts schöne kleine Kaskaden und Gumpen. Die Osterhorngruppe ist wirklich landschaftlich einmalig schön!
                      Da gibt es tolle Schluchten in der Gegend. Neben den sehr bekannten und auch viel geführten Schluchten (Almbachklamm und Strubklamm) natürlich noch viele andere die weniger spektakulär sind, aber landschaftlich sehr schön. Eben wie den Ochsenberggraben oder den Mirchtlbach. Den sind wir als Jugendliche oft von oben gegangen. In der Badehose und mit Schlapfen.

                      Mein Bild vom Ochsengraben schaut idylischer aus als es ist. Ich steh direkt auf der Brücke der Wiestallandesstraße und schau in den Graben rein.

                      Der Mirchtlbach heißt bei den Einheimischen eigentlich Mörtlbach. Wird nur laut AMAP so benannt. Mirchtln (Stinken) tut der nicht.

                      LG. Martin
                      Zuletzt geändert von waldrauschen; 07.06.2020, 17:33.
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                      • #12
                        Tja, Zecken -vom Trausteingebiet, Salzkammergut u. Umgebung hab ich heuer leider schon mindestens 30 heim gebracht...

                        LG

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                        • #13
                          Interessante Begehung, ich steige doch eher immer von der Mautstelle auf.
                          Lg. helmut55

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                          • #14
                            Servus Martin,

                            Routen wieder zu gehen (oder wenigstens noch einmal zu suchen), an die man sich aus der Jugend einigermaßen erinnern kann, bietet ganz eigene Reize.
                            Ich denke, dass es da nicht einmal besonders enttäuschend ist, wenn manche Wege heute sicher keine Begehung mehr lohnen.

                            Und eine Wanderung ganz ohne Plätze mit lohnenden Tief- und Ausblicken müsste in dieser Region ohnehin erst gefunden werden.


                            Lg, Wolfgang


                            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                            der sowohl für den Einzelnen
                            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                            (David Steindl-Rast)

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