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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

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Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Otter-Westgrat (I) mit Varianten (II, III), Semmeringberge, 16.04.2025

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  • Otter-Westgrat (I) mit Varianten (II, III), Semmeringberge, 16.04.2025

    Heute bin ich wieder einmal über den schönen Westgrat auf den Kleinen Otter gegangen. Meine letzte Begehung ist schon ein paar Jahre her. Neuerdings gibt es zwei kurze bezeichnete Varianten im Mittelteil, die wollte ich mir anschauen. Dazu hatte ich mein 30m-Halbseil mit.

    Vom Kummerbauerstadl ist man in wenigen Minuten bei der Abzweigung am höchsten Punkt des Schanzwegs. Das ist schon das Wandl nach den Einstiegsfelsen.


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    Aussicht wie immer herrlich.

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    003.jpg


    Eine schöne Stelle beim zweiten Turm

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    In der Scharte dahinter entdecke ich einige Bohrhaken. Welchen Zweck die hier haben ist mir schleierhaft.

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    Beim nächsten Felsaufbau, den die rot bezeichnete Route rechts umgeht, dann gelbe Punkte und Beschriftung „VAR. II“. Das probier ich natürlich gleich aus. Es sind nur ein paar Meter, dahinter ist schon die nächste Scharte.

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    Eigentlich überschreitet das nicht den ersten Grad, aber vielleicht kommt ja noch etwas. Und richtig, am Fuß des höheren Turms gleich gegenüber geht es weiter. Da gibt’s sogar eine IIIer-Variante. Zuerst will ich mir aber die Fortsetzung der ersten Variante anschauen.

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    Da geht’s hinauf. Zur Sicherheit steige ich aber vorerst am „Normalweg“ rechts herum hinauf und befestige oben mein Seil. Dann steige ich ab und gleich wieder hinauf.

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    Ganz oben ist es schon steil, und vielleicht sind die obersten paar Meter ein Zweier. Ausrutschen sollte man dort jedenfalls nicht.

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    Dann lasse ich das Seil zur IIIer-Variante gleich daneben hinunter und verfahre genauso wie vorher.

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    Das erste Stück bis zu einem kleinen Absatz ist leicht, dann kommt die Dreierstelle. Sie ist kurz, aber senkrecht. Auf jeden Fall bin ich hier froh um das Seil.

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    Das ebene Platzl oben am Turm ist ein herrlicher Rastplatz. Das Seil brauch ich jetzt nicht mehr.

    012.jpg


    Es folgt noch eine größere Felsbastion, das ist schon der tolle Ausstiegsgrat.

    013.jpg


    Nach einigem Aufstieg im Gehgelände kommt noch ein letzter kleiner Felsen, den man auch direkt überklettern kann. Auch diese Variante ist gelb markiert.

    014.jpg


    Der Felsen läuft bergseitig in einen hübschen Mini-Grat aus.

    015.jpg
    Zuletzt geändert von maxrax; 17.04.2025, 11:52.

  • #2
    Nach wenigen Minuten bin ich am Gipfel des Kleinen Otter. Positive Überraschung: Es gibt so gut wie keine Ameisen mehr. Der ehemalige Ameisenhaufen wurde abgetragen. Man kann sich jetzt völlig ungestört in die Wiese legen.

    016.jpg


    Zuerst erwäge ich, gleich wieder abzusteigen, doch dann überwinde ich den inneren Schweinehund und gehe noch bis zum Großen Otter weiter. Die Buchkassette zieren ein paar bemalte Steine, das ist mir vorgestern auf der Jochart schon aufgefallen. Dieser gefällt mir am besten

    017.jpg


    Die Aussicht ist immer noch hervorragend.

    018.jpg


    Besonders gute Zoom-Aufnahmen sind mit meinem Handy nicht möglich, aber vielleicht interessiert es jemanden, wie die momentane Schneelage auf unseren Hausbergen ist.

    019.jpg

    020.jpg

    Kommentar


    • #3
      Beim Kummerbauerstadl kehre ich dann ein und genehmige mir ausgezeichnete Kaspressknödel mit Salat und dazu ein Puntigamer. Hat heute wieder richtig Spaß gemacht.
      Zuletzt geändert von maxrax; 17.04.2025, 09:02.

      Kommentar


      • #4
        Schöne Kletterstellen am W-Grat! Und anscheinend gut beschriftet und markiert.
        Wie verwendest du das Seil beim Aufstieg? Nur zum Anhalten oder hängst du dich (ev. mit Prusik) ein? Oder wäre das Blödsinn?

        Kommentar


        • #5
          Zitat von musitoni Beitrag anzeigen
          Schöne Kletterstellen am W-Grat! Und anscheinend gut beschriftet und markiert.
          Wie verwendest du das Seil beim Aufstieg? Nur zum Anhalten oder hängst du dich (ev. mit Prusik) ein? Oder wäre das Blödsinn?
          In solchen Fällen (geringe Schwierigkeit, geringe Höhe) halte ich mich bei Bedarf nur mit einer Hand an.
          Früher, als ich manchmal im Klettergarten gekraxelt bin (z.B. auf der Lutterwand bei Rodaun), hab ich mich mit einem Shunt (Seilklemme) gesichert. Der rutscht von selber mit (sofern man das Seil unten z.B. mit dem Rucksack beschwert hat) und man hat die Hände frei.

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          • #6
            Okay, danke.

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            • #7
              Zitat von maxrax Beitrag anzeigen

              In solchen Fällen (geringe Schwierigkeit, geringe Höhe) halte ich mich bei Bedarf nur mit einer Hand an.
              Früher, als ich manchmal im Klettergarten gekraxelt bin (z.B. auf der Lutterwand bei Rodaun), hab ich mich mit einem Shunt (Seilklemme) gesichert. Der rutscht von selber mit (sofern man das Seil unten z.B. mit dem Rucksack beschwert hat) und man hat die Hände frei.
              Beim Shunt gab es mittlerweile ein paar Unfälle, für solche Fälle nehme ich eine Microtraxion und wenn es schwerer wird für die Redundanz noch eine Handsteigklemme (läuft auch mit, wenn unten etwas Gewicht am Seil ist). Top Rope Solo heißt das dann (gibt einige Infoquellen). Bitte nicht mit Prusik solo Klettern, da gab es auch schon Unfälle, weil der Knoten geschmolzen ist. Wenn es schon unbedingt fast nichts wiegen darf noch am ehesten ein Tiblock, aber der hat eine größere Seilrisswahrscheinlichkeit als die Microtraxion bzw. Handsteigklemme (letztere klemmen das Seil gegen eine Rolle bzw. Platte während der Tiblock einfach Stacheln in den Mantel rammt).
              [Das ist keine erschöpfende Anleitung, sondern nur ein paar Hinweise, den Rest bitte bei Interesse selber recherchieren, für Top Rope Solo gibt es von Andy Kirkpatrick und sogar Petzl genug Anleitungen]

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              • #8
                Danke für die Info! Für mich hat das aber ohnehin keine Relevanz mehr, da ich nur mehr im leichten Gelände unterwegs bin und das Seil in erster Linie für Notfälle mit habe.

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                • #9
                  Danke für den schönen Bericht. Im Doppelstrang würde ich im leichteren Gelände die Selbstseilrolle wählen.
                  Von wem soll denn der Ameisenhaufen abgetragen worden sein?

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                  • #10
                    Zitat von babyshamble Beitrag anzeigen
                    Von wem soll denn der Ameisenhaufen abgetragen worden sein?
                    Keine Ahnung (i woar‘s net )
                    In der weiteren Umgebung gibt‘s noch genug andere, nur am Gipfel nicht mehr.
                    Die unfreundlichen Taferln hab ich übrigens auch nicht mehr gesehen.

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                    • #11
                      Zitat von maxrax Beitrag anzeigen
                      Die unfreundlichen Taferln hab ich übrigens auch nicht mehr gesehen.
                      Sehr schön. dass wollte ich nämlich soeben fragen.

                      Danke für die Anregung, sieht wirklich nett aus.

                      LG, Günter

                      Meine Touren in Europa

                      Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                      (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                      • #12
                        Ich weiss zwar nicht um welche Taferln es sich handelt aber vor kurzem gab es noch einen gesperrten Weg ab dem Kummerbauerstadl Richtung Westgrat, wegen eines " Wetterereignisses", das Absperrband war aber wohl noch vom letzten Jahr und nach Direktabstieg vom Kleinen Otter habe ich bei der Forststrasse ein Wildfütterungssperre-Schild gesehen, aber eben erst beim Verlassen des Sperrgebietes. Da mag wohl irgendwer Wanderer fern halten.

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                        • #13
                          Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                          Danke für die Anregung, sieht wirklich nett aus.
                          Bitte gern!

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von babyshamble Beitrag anzeigen
                            Ich weiss zwar nicht um welche Taferln es sich handelt aber vor kurzem gab es noch einen gesperrten Weg ab dem Kummerbauerstadl Richtung Westgrat, wegen eines " Wetterereignisses", das Absperrband war aber wohl noch vom letzten Jahr und nach Direktabstieg vom Kleinen Otter habe ich bei der Forststrasse ein Wildfütterungssperre-Schild gesehen, aber eben erst beim Verlassen des Sperrgebietes. Da mag wohl irgendwer Wanderer fern halten.
                            Die Taferln "Begehen verboten" waren oben zwischen Kleinem und Mitter-Otter.
                            Das Absperrband samt Tafel gleich am Beginn des Schanzwegs beim Kummerbauerstadl gibt's eh immer noch, der Weg ist schon lange offiziell wegen Murenabgangs gesperrt. Das Stückerl bis zum Westgrat betrifft das aber nicht, das ist problemlos begehbar.

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                            • #15
                              Am 1. Mai 2026 ergab es sich, dass ich - gemeinsam mit meinem oftmaligen Tourenpartner und Freund Klaus - erstmals über den Westgrat zum Kleinen Otter anstieg.
                              Routen dieses Typs gehe ich (mittlerweile) nicht (mehr) allein, aber zu zweit klang das Unternehmen interessant. Die Beschreibungen innerhalb und außerhalb des Forums stimmen durchwegs darin überein, dass die Schwierigkeiten den oberen ersten Grad nicht übersteigen, wenn man den roten Farbpunkten folgt, und sich im Bedarfsfall zudem alle Felsabschnitte in Anstiegsrichtung rechts umgehen ließen.

                              Ich habe nicht sehr viel fotografiert, stelle aber einige Bilder und aktuelle Informationen in diesen noch relativ neuen thread dazu.

                              Wir starten beim Kummerbauern und gelangen auf dem markierten Steig ohne Hindernisse irgendeiner Art zum Einstieg des Westgrats. Es erschließt sich vom Gelände her, wo er beginnt. Ein kleines Steinmandl weist zusätzlich darauf hin, und im Hintergrund ist auf den Felsen bereits ein erster roter Punkt zu erkennen.
                              06-KleinerOtter-EinstiegWestgrat.jpg

                              Bald folgt der erste Felsabschnitt: gut gestufter Granit mit zahlreichen Tritten und Griffen, und die roten Punkte leiten auf einer gar nicht speziell ausgesetzten Route durch.
                              07-Westgrat-Klaus.jpg

                              Ganz sicher war ich mir ja doch nicht, was mich erwarten würde. Aber hier gibt es keinen Grund für eine größere Anspannung.
                              09-Westgrat-Wolfgang.jpg

                              Der zweite Felsaufschwung unter dem Türmchen sieht respektgebietender aus, aber wiederum bestätigt sich, dass die Route entlang der roten Punkte gute Griffe und Tritte bietet.
                              12-FelsstufeTürmchen.jpg

                              Die baumfreien Abschnitte des Grats bieten immer wieder sehr schöne Ausblicke, so beispielsweise über den Eselstein und den Kreuzberg zur Raxalpe.
                              15-BlickRaxalpe.jpg

                              Ausgeprägtere Felsgebilde werden üblicherweise seitlich umgangen.
                              17-erdigeRinne.jpg

                              So ist es auch hier: Die roten Punkte leiten am rechten Rand dieser Felsformation vorbei. Die gelben Punkte kennzeichnen eine der etwas anspruchsvolleren Varianten, die maxrax erkundet hat.
                              20-Variante.jpg

                              Die unteren zwei Drittel des Westgrats verlaufen durchwegs sehr steil, aber die Felsbildungen sind teilweise wirklich gutmütig.
                              22-Westgrat-obererTeil.jpg

                              Am Ende des letzten längeren Felsabschnitts bietet sich wieder einmal ein schöner Blick hinüber zum Alpkogel, Dürrkogel und Erzkogel.
                              Hier folgen die roten Punkte zuletzt dem (optisch sehr ansprechenden) Felsgrat links unter Klaus, und da muss ich schließlich doch noch vrweigern: Schon in Sichtweite des Ausstiegs sitzt ein Block oben auf dem Grat, über den ich nicht drüberkomme. Entweder habe ich den besten Griff bzw. Tritt nicht gesehen, oder es wären hier zwei Schritte nur auf Reibung erforderlich. So kommt schlussendlich doch noch eine Umgehungsvariante zum Einsatz. Das Absteigen bietet zum Glück keine Probleme; ich versuche dann in halber Höhe nach links zu queren und gelange zu einer erdig-felsigen Steilrinne, durch die ich mich - weniger schön als oben auf dem Grat, aber dafür mit solideren Tritten - hinaufwurschteln kann.
                              (Das 13. Bild von maxrax im ersten Beitrag zeigt wohl genau diesen Grat von unten.)
                              26-AlpkogelErzkogel-Klaus.jpg

                              Das war's dann auch schon: Ab nun wird der Kamm deutlich weniger steil und die Passagen mit Gehgelände nehmen zu. Der letzte Felsaufbau mit einer gelb gekennzeichneten Routenvariante wird links umgangen, und wenige Minuten später stehen wir bereits auf dem Gipfel des Kleinen Otters (1327m laut OSM). Nach wie vor ist die Wiese frei von Ameisenhaufen , dafür kam seit dem vergangenen Jahr ein Steinfundament neu dazu. Ich habe es zunächst als Sockel für ein Gipfelkreuz interpretiert, bin mir mittlerweile aber gar nicht mehr sicher, ob noch etwas dazukommen soll. Interessant ist in jedem Fall, dass auf dem Sockel wie dem Metall auf Hebräisch "Masel tov" steht (bedeutet sinngemäß "Viel Glück" oder "Herzlichen Glückwunsch"). Da wir den Gipfel gut erreicht haben, ist mir ein Glückwunsch in jeder Sprache recht.
                              29-KleinerOtter-Gipfel.jpg

                              Zwischen den Bäumen bietet sich der gewohnt schöne Blick nach Norden über die Krenthallerwand, die Ruine Klamm und einen Teil des Kreuzbergs zum Feichtaberg und dem Hochschneeberg.
                              31-Klamm-FeichtabergSchneeberg.jpg

                              Da die Tage bereits lang sind und die Wettervorhersage ausgezeichnet ist, gehen wir über den Mitterotter noch zum Großen Otter hinüber. Es ist seit vielen Jahren das erste Mal, dass ich die drei Gipfel in diese Richtung überschreite. Natürlich sind auf dem Großen Otter mehr Personen, aber überrannt ist selbst er nicht. Zunächst rastet auch eine Gruppe von fünf jüngeren Männern, die uns am Westgrat zum Kleinen Otter überholt haben. Für eine Viertelstunde sind wir dann sogar allein, bevor sich - gerade, als wir zum Aufbruch rüsten - eine größere Gruppe mit etlichen Kindern nähert.

                              Bei meinem insgesamt siebenten Besuch des Großen Otters bietet sich heute der bisher beste Rundblick über die so abwechslungsreiche Semmering-Landschaft vor Rax und Schneeberg.
                              46-GrassbergKreuzberg-RaxalpeSchneeberg.jpg

                              Stellvertretend für mehrere Zoom-Aufnahmen der Blick zum Windberg und zur Heukuppe.
                              Dass am selben Tag mehrere Forumsmitglieder auf der Rax unterwegs waren, überrascht angesichts des Wetters und der Bedingungen wenig.
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                              Nach einer längeren, genussvollen Rast auf dem Großen Otter kehren wir auf dem querenden Forstweg südlich der Gipfel zum Kummerbauern zurück.


                              Persönliches Fazit

                              Es war sehr fein, den Kleinen Otter diesmal über seinen Westgrat zu besteigen. Die Route ist auch für jemanden wie mich ohne Stress zu bewältigen. Die roten Punkte leiten fast durchwegs auf guten Tritten und mit zahlreichen Griffen sowie ohne zu ausgesetzte Schritte durch die Felsabschnitte. Zudem bleibt stets die Möglichkeit, den Felsen in Aufstiegsrichtung rechts auszuweichen. Den obersten Grat würde ich im Wiederholungsfall von vornherein umgehen (wobei dort auch die Alternative in halber Höhe links herum gepasst hat).


                              Aktuelle Informationen zu Sperren

                              Für den markierten Weg vom Kummerbauern Richtung Schanzkapelle wird keine Sperre mehr angezeigt, und nur mehr Reste eines Absperrbands liegen am Boden. Ob der Weg wieder durchgehend ohne Hindernisse begehbar ist, weiß ich nicht; für den nicht sehr langen Abschnitt bis zum Beginn des Westgrats gilt dies aber auf jeden Fall. Für diese Warntafel am linken Wegesrand gibt es an Ort und Stelle keinen Anlass.
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                              Auf dem Gipfel des Kleinen Otters haben wir keine Tafeln oder Schilder gesehen, dass der Abstieg nach Süden verboten wäre. Insofern könnte man dort zunächst weitergehen.
                              Ein Wanderer, der von dieser Seite heraufkam, erzählte uns allerdings von einer Absperrung weiter unten, die laut ihm aber leicht umgehbar war. Vielleicht hat er diese Kette samt Hinweistafel gemeint, die beim Aufstieg vom Kummerbauern nun bereits dort angebracht ist, wo der Forstweg Richtung Kleinem Otter in spitzem Winkel von der Route zum Großen Otter abzweigt.
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                              Zusammengefasst bedeutet das alles für mich, dass der Aufstieg zum Kleinen Otter über den Westgrat vom Ausgangsort Kummerbauer derzeit durch keinerlei Sperren oder Verbotstafeln eingeschränkt ist. Wer Routen dieses Typs gern geht, hat somit jegliche Möglichkeit dazu.
                              Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einer Woche.
                              Lg, Wolfgang


                              Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                              der sowohl für den Einzelnen
                              wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                              (David Steindl-Rast)

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