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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Corona-Infos: Hilfreich zu wissen

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  • Corona-Infos: Hilfreich zu wissen

    Ich bin kein Virologe, nur Meteorologe. Informationen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Seit März war dafür viel Zeit. Letzendlich auch aus eigenem Interesse. Es betrifft einem auch beim Bergwandern, in der Anreise mit Öffis, in der Einkehr am Berg oder im Tal, in der Übernachtung am Berg oder im Tal. In Wandergruppen, usw. Und indirekt schwingt auch immer mit: Kann ich mich im Alltag angesteckt haben, merke es nicht und infiziere unwissentlich meine Bergfreunde oder sonstige Mitgeher?

    Warum kein Verweis auf die AGES oder Sozialministerium? Weil die Infos dort teilweise unvollständig oder veraltet sind. Ich lese regelmäßig bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (gendern beabsichtigt, es gibt hervoragende Expertinnen weltweit) in aller Welt mit, was sie auf Twitter so diskutieren und an Artikeln verlinken. Natürlich hab ich auch den Podcast des deutschen Virologen Drosten gehört, sowie den Youtube-Kanal des britischen Krankenschwester-Ausbilders Dr. Campbell verfolgt, der seit März täglich berichtet.

    Wichtige Übersichtsinfos:
    1. Corona Daten weltweit in Grafiken
    2. Corona-Ampel (Complexity Science Hub Vienna) - vergleichbar mit Lawinenwarnstufen
    3. Covid-19 Zahlen für Österreich: Andere Darstellung als die offizielle Seite vom Gesundheitsministerium, aber mit Differenz zum Vortag
    4. Erich-Neuwirths Corona-Analysen - Zahlen und Grafiken eines Statistikers
    5. Dr. John Campbell - Tägliche Updates zur Entwicklung weltweit und verständliche Zusammenfassung wissenschaftlicher Artikel (auf Englisch) eines Krankenschwester-Ausbilders
    6. Sammlung an Orten weltweit, wo Übertragungen stattgefunden haben
    Einordnung des Virus gegenüber Influenza

    Das Virus SARS-CoV2 ist weniger tödlich als MERS oder SARS-CoV, aber viel ansteckender. Im Gegensatz zur Influenza-Pandemie von 1918 und 2009 ist die Sterblichkeit bei Menschen über 70 Jahren viel höher, ebenso der Anteil an erkrankten Personen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das Risiko intensivmedizinisch behandelt werden zu müssen ist 5-6 Mal höher als bei der vergleichsweise milden 2009er-Influenzapandemie. Quelle

    Manche Bücher wie "Corona-Fehlalarm", die in österreichischen Buchhandlungen gehyped werden, unterstellen, dass das Virus harmloser als eine Grippe sei, weil über 80% ohne oder nur mit milden Symptomen verlaufe. Das Problem ist allerdings die hohe Übertragungsrate und dass Risikopatienten keine Immunität gegenüber dem Virus aufweisen. Zudem häufen sich Berichte über schwere Spätfolgen auch bei leichten Krankheitsverläufen (s.u.).

    Symptome und Selbstüberwachung

    Zu Beginn hat man nur grippeähnliche Symptome gekannt (Husten, Fieber, Atemnot), inzwischen zeigt sich ein weitreichendes Bild an Symptomen. Zwei Drittel aller Erkrankten bemerken einen Geruch- oder Geschmacksverlust, der mehrere Wochen bis Monate andauern kann. 87% haben Geruchsverlust, 70% Kopfschmerzen und 56% Geschmacksverlust (Quelle). Weitere Anzeichen sind Hautveränderungen und "Covid-Zehen" sowie ein unerklärlicher Leistungsabfall und extreme Müdigkeit.

    Fieber wird offiziell nicht mehr als zwingendes Symptom geführt, medienwirksame Maßnahmen wie Fieber messen an Flughäfen oder in Fabriken sind eher ungeeignet, ob Infektionen zu erkennen. Das zeigt auch der jüngste Fall im Schlachthof im Bezirk Horn, wo 34 positive Fälle nachgewiesen wurden, trotz regelmäßiger Fiebermessungen.

    Relevanter wären regelmäßige Messungen der Körpertemperatur und die relative Differenz. Steigende Werte, steigender Ruhepuls und steigender Blutdruck deuten eher auf eine Infektion hin, aber müssen im Kontext sonstiger Symptome betrachtet werden (das kann nur ein Arzt richtig einordnen. Ich hatte vor ein paar Wochen bei einer Wanderung unerklärlichen Leistungseinbruch, einen um 30 Schläge zu hohen Puls und dazu Atemnot. Der Blutdruck war ebenfalls zu hoch. Es stellte sich dann heraus, dass ich eine unerkannte Allergie hatte). Ich maß auch regelmäßig meine Sauerstoffsättigung mit einem Finger-Puls-Oxymeter (gibt es für 60 Euro bei Bständig). Beständige Werte unter 95% deuten auf Sauerstoffmangel und potentielle Lungenschäden hin (Quelle), auch hier gilt, dass Einzelwerte wenig aussagekräftig sind. Im Zweifelsfall immer den Arzt kontaktieren. Eine professionelle Anleitung zur Selbstüberwachung gibt es bei Dr. Campbell und bei Cardiopraxis.

    Was sich meinem Kenntnisstand entzieht, ist, ob bei durchwegs symptomfreien Patienten dennoch Veränderungen bei Körpertemperatur, Ruhepuls oder Blutdruck sichtbar gewesen wären. Ich hab das anfangs intensiver betrieben, aber wenn man das ständig macht, macht man sich nur verrückt. Mit dem Fitnesstracker messe ich zumindest regelmäßig meinen Ruhepuls und den Puls bei Belastung.

    Vorsicht auch bei der Interpretation von symptomfrei: Es wird unterschieden in asymptomatisch (durchwegs symptomfrei) und präsymptomatisch (symptomfrei, bis die ersten Symptome auftreten). Ob man zur ersteren oder zweiteren Gruppe gehört, weiß man im symptomfreien Zustand nicht. Daher müssen Verdachtsfälle in Quarantäne, bis sich Symptome entwickeln oder eben nicht.

    Übertragungswege und Ansteckungsrisiko

    Entgegen offiziellen Darstellungen z.b. der AGES gibt es drei Übertragungswege: Schmierinfektion, Tröpfcheninfektion und Aerosolinfektion.
    • Die Schmierinfektion spielt nur eine untergeordnete Rolle. Dazu müsste eine erkrankte Person in die Hand husten, niesen oder atmen und dann einen Gegenstand anfassen, den daraufhin andere Personen berühren. Das scheint selten zu passieren, weil infizierte Personen unterschiedlich infektiös sind, weil 80% gar keine Symptome zeigen (entsprechend auch kein Husten oder Niesen) und weil die mit der Hand übertragene Virusmenge gering ist. An der Luft verdünnt sich das Virus rasch und verliert an Infektiösität. Der Desinfektion wird im öffentlichen Raum also eher zu viel Beachtung geschenkt, anders verhält es sich im Umfeld von Gesundheitspersonal, wo Patienten etwa tagelang liegen und häufiger Sachen angreifen.
    • Die Tröpfcheninfektion wurde zunächst als Hauptübertragungsweg angenommen, inzwischen sind Wissenschaftler aber zunehmend der Ansicht, dass 50-80% aller Übertragungen über Aerosole passieren. Das sind winzige Tröpfchen mit Nanometer bis mehreren Mikrometern Durchmesser. Das Coronavirus hat ca. 60-140 Nanometer Durchmesser. Je kleiner die Tröpfchen,desto länger schweben sie in der Luft und können sich in einem Raum verteilen. Kleinere Tröpfchen enthalten gleichzeitig aber auch weniger Virusmenge. Es braucht also mehr Aerosole, um sich anzustecken als größere Tröpfchen (über 5 Mikrometer). Größere Tröpfchen sinken dafür rascher zu Boden.
    Wichtig: Die Abstandsregel von 1,5-2m (1m wie in Österreich sind zu wenig) gilt nur für Tröpfcheninfektion. Das ist die Distanz, bis zu der große Tropfen zu Boden sinken, bevor sie den potentiellen Wirt erreichen. Große Tropfen produziert der Mensch aber nur beim Niesen (Quelle) - und dann werden Tröpfchen bis zu mehreren Metern Distanz hinausgeschleudert. Beim Sprechen und Husten werden überwiegend winzigere Tröpfchen erzeugt. Hier setzt die Bedeutung der Maske an - sie verhindert, dass größere Tröpfchen hinausgeschleudert werden und verringert generell die ausgeworfene Virusmenge.

    Aus hunderten Fallberichten ergibt sich folgendes Bild: Nur rund 10-20% aller infizierten Personen sind für 80-90% aller Übertragungen verantwortlich. Daher spricht man von Superspreadern. Daher verbreitet sich das Virus nicht einheitlich durch die gesamte Bevölkerung, sondern poppt an verschiedenen Orten auf, hier die Bar in Ischgl, dort das Chorwochenende in Perg, hier der Rotaryclub in Salzburg, dort der Schlachthof in Oberösterreich oder die Freikirchengemeinde in Wiener Neustadt. Daher spricht man von Clustern.

    Folgende Bedingungen scheinen überaus förderlich für das Virus: Die drei Cs - aus dem Englischen ...

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    1. Geschlossene Räume mit schlechter Durchlüftung (keine Frischluftzufuhr wie offene Fenster und Türen, oder Klimaanlagen nur mit Umluft und ohne HEPA-Filter)

    2. Menschenansammlungen (Bars, Konzerte)

    3. Enger Kontakt wie Unterhaltungen mit unter 2m Abstand

    In den österreichischen Medien werden überwiegend 2 und 3 thematisiert. Daher verwundert es nicht, wenn die Zahl der Aufrufe aus Lokalen mit erkrankten Gästen zunimmt, wo sich andere Gäste anstecken kännen - selbst wenn sie mehr als zwei Meter Abstand gehalten haben! Das Zauberwort lautet Aerosole. Die verbreiten sich im ganzen Raum und können noch Menschen infizieren, die 10 Meter entfernt standen, wie beim Salzburger Rotary Clubabend.

    Daher gilt die grundsätzliche Riegel: Alles, was man an Zusammenkünften ins Freie verlagern kann, verringert das Risiko deutlich. Im Freien verdunsten die Tröpfchen rasch, das Virus trocknet aus. Und wenn es regnet, dann ist es besser, eine Veranstaltung oder ein Treffen abzusagen, als zu zwanzigst in einem engen Raum ohne Fenster oder geeignete Klimaanlage zu sitzen.

    Was weiß man noch? Sprechen und Singen emittiert mehr Virus als Atmen, bei bestimmten Konsonanten ist die Virusübertragung erhöht, bestimmte Länder sind schwerer betroffen, etwa UK, weil alleine das Wort healthy sehr viel Virus transportiert (heast gschissener ist auch sehr ungünstig, lieber Prohaskas Hurnkinder). Am besten, man hält den Mund, wenn man nicht reden muss. Das gilt insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln mit den unhöflichen Telefonaten. In Japan übrigens undenkbar.

    Was bedeutet das fürs Bergwandern aus meiner Sicht? Decken waren schon vorher unhygienisch, machen den Braten aber echt nicht fett, wenn man gemeinsam mit vielen fremden Menschen in einem Raum übernachtet, möglicherweise nur winzige Kippfenster mit schlechter Durchlüftung. Gemeinsame Sanitärräume benutzen auch nicht so günstig, im gemeinsamen Gastraum sitzen ... alles, was man draußen machen kann, besser draußen erledigen. Lieber wärmer anziehen. In Talquartieren kaum besser, mit gemeinsam benutztem Geschirr beim offenen Buffet und gerade beim Frühstück sitzt man gerne mal eine Stunde zusammen. Schönwetter ist nicht das Problem, sondern Schlechtwetter, wenn sich alles in den Hütten drängt und man nicht draußen sitzen kann. Der Winter wird diesbezüglich bitter - die typische Einkehr birgt ein erhöhtes Risiko.

    Vorsorgemaßnahmen und Risikofaktoren

    Gute Gesundheit schützt weder vor Ansteckung noch vor einem schweren Verlauf, aber verringert das Risiko statistisch gesehen trotzdem. Übergewicht ist sehr schlecht, alles, was auf die Funktionalität der Blutgefäße geht. Covid19 ist keine Grippe, sondern eine Erkrankung der Blutgefäße, das erklärt zahlreiche Symptome vom Schlaganfall bis Herzinfarkt, den Verlust des Geruchsinns und diverse andere neurologische Symptome, ebenso Lungenembolien und Thromboseneigung. Der beste Schutz ist also das, was wir Bergwanderer leidenschaftlich tun: Viel bewegen, möglichst schlank bleiben und sich gesund ernähren - naja, mehr oder weniger.

    Weltweit umstritten ist noch die Rolle von Vitamin D. Die schottische Regierung empfiehlt zusätzliche Vitamin-D-Zufuhr zur Prävention. Effektiv ist zusätzliches Vitamin-D dann, wenn man einen Mangel aufweist. Es verhindert keine Infektion oder Erkrankung, kann aber schwere Verläufe abmildern. Übergewichtige müssen allerdings viel mehr Vitamin D zu sich nehmen, weil Vitamin D zuerst ins Fettgewebe wandert und dann erst ins Blut.

    Sonst gibts kein Zaubermittel, außer - Masken! Vorsicht: Gesichtsvisiere, wie sie ältere Menschen und z.b. Baumarktangestellte häufig tragen, haben nur einen geringen Eigenschutz und Fremdschutz. Je größer die Lücken zwischen Maske/Visier und Hautpartie um Mund und Nase, desto erheblich schwächer der Schutz, weil Aerosole entweichen können und durch die Wärmequelle Mensch nach oben wandern und sich dann im Raum verteilen können (nur Tröpfchen sinken zu Boden). Am besten für den Alltagsgebrauch sind dicht sitzende Stoffmasken aus Baumwolle (z.b. T-Shirt-Stoff) und Kopfkissenbezug, oder FFP2-Masken ohne Ventil. Inzwischen nutzen selbst Ärzte nur noch Masken ohne Ventil, wenn sie mit Verdachtsfällen zu tun haben, denn sie könnten unwissentlich infiziert sein und ihre Patienten infizieren. Das Ventil schützt nur den Träger, bietet aber keinen Fremdschutz.

    Zugegeben bin ich mit dieser Lösung nicht ganz glücklich. Gerade ältere Menschen und generell schwerhörige Menschen, die auf klare Aussprache und Erkennung des Mundbildes angewiesen sind, leiden unter Stoffmasken ganz besonders. Gut sitzende Masken mit ausgesparter Mundpartie (Folieneinsatz) haben sich nie durchgesetzt.

    Es heißt, einfache Masken schützen nur andere, aber das stimmt so nicht. Auch dem Träger bietet es einen gewissen Schutz. Je größer die Barriere, desto weniger Virenpartikel kann er inhalieren. Und je geringer die inhalierte Virenmenge, desto milder der Krankheitsverlauf. Das wurde in einem der früheren Drosten-Podcasts ausführlich besprochen. Wer ganz viel Virus auf einmal einatmet, der gibt dem Körper zu wenig Zeit für eine Immunantwort. Das Virus gelangt schnell in die Lunge und verursacht Atemprobleme. Wer nur wenig einatmet, gibt dem Körper Zeit, Antikörper zu bilden. Es kann dann bekämpft werden, bevor es in die Lunge gelangt. Das würde auch erklären, weshalb so viele Ärzte und Krankenschwestern in der Lombardei und in New York schwer erkrankt und verstorben sind, unabhängig vom Alter. Beim Intubieren müssen sie dicht an den Patienten und bekommen eine hohe Viruslast ab. Bei einem Mangel an geeigneten Masken atmeteten sie besonders hohe Virusmengen ein.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Exilfranke; 17.07.2020, 00:59.
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  • #2
    Diagnostik und Immunität

    img_20200512_12100449057103090951514.jpg

    Es ist relativ schwierig, den Zeitraum zu erwischen, wo die Infektion nachweisbar ist und wo Antikörper nach einer durchgemachten Infektion. Der PCR-Test kann nur das Virus nachweisen, nicht aber, ob es infektiös ist. Manche Betroffene sind noch wochenlang positiv in Tests, aber längst nicht mehr ansteckend. Überhaupt ist man nur die erste Krankheitswoche ansteckend, wenn sich das Virus in den oberen Atemwegen (Rachen, Mund, Nase) befindet, und nicht mehr, wenn das Virus in die Lunge wandert. Am ansteckendsten ist man die 1-2 Tage vor Auftreten der ersten Symptome. Das macht das Virus so viel schwerer beherrschbar als Influenza oder andere Viruserkrankungen, wo man nach kurzer Inkubationszeit bereits Symptome zeigt. Das erklärt übrigens auch, weshalb Kontaktpersonen nicht sofort getestet werden, sondern zunächst in Quarantäne müssen. Der PCR-Test würde negativ ausfallen und nach ein paar Tagen positiv. Seriöse Teststrategien umfassen daher mindestens zwei Tests und nicht einen. Die Antikörper verschwinden relativ schnell nach 2-3 Wochen bis wenigen Monaten. Dann kann ein Antikörpertest negativ ausfallen, obwohl die Infektion durchgemacht wurde. Je schwerer der Krankheitsverlauf, desto mehr Antikörper.

    Zur Immunität gibts ein paar Stolperfallen in der Begrifflichkeit ...
    • neutralisierende Antikörper (IGg), die scheinen bei den meisten Erkrankten rasch zu verschwinden, erneute Infektionen sind möglich, wobei unklar ist, ob man danach nur noch leicht erkrankt oder erneut schwer
    • Memory B Zellen wurden dennoch bei allen gefunden, die Jahrzehnte bestehen bleiben, sie sind in der Lage erneut Antikörper zu produzieren, wenn eine Infektion stattfindet - das verleiht keine Immunität (weiterhin ansteckend), aber ist vielversprechend für Impfstoffentwicklung
    • Gewöhnliche Erkältungscoronaviren können eine sogenannte Kreuzimmunität (T-Zellen-Immunität) verursachen, das kann ein Grund für die vielen milden oder symptomfreien Verläufe sein, das hat die Charité Berlin bereits im April vermutet
    In jedem Fall ist die Herdenimmunität ohne Impfstoffentwicklung damit endgültig vom Tisch. Erneute Infektionen sind möglich, und selbst wenn es viele milder erwischen würde, bleiben genug Menschen in der Risikogruppe übrig, um nicht den schwedischen oder amerikanischen Weg geht.

    Medikamente und Impfstoffe

    Etwas optimistischer siehts bei der Entwicklung von Therapien und Impfstoffen aus.

    Bei Medikamenten stehen Remdesivir, monoklonale Antikörper, Blutplasma von Erkrankten (Antikörper) zur Verfügung. Für die meisten Medikamente gilt aber, dass sie vor allem bei schweren Verläufen verabreicht werden. Der Zeitpunkt der Medikamentengabe ist entscheidend. Der österreichische Genetiker Josef Penninger arbeitet schon seit SARS-CoV (1) an einer ACE-2-Enzymtherapie. ACE2 ist das wichtigste Eintrittsprotein und die wichtigste Eintrittspforte für das Virus ist die Nase, weil dort besonders viele ACE2-Rezeptoren sitzen (Biologen mögen mich korrigieren). Daher ist es nicht nur unästhetisch, die Nase aus der Maske herausbaumeln zu lassen, sondern vor allem dem Eigenschutz nicht besonders zuträglich.

    Bei Impfstoffen gibt es derzeit (Stand 6. Juli) 19 Impfstoffkandidaten, wobei namhafte Virologen Florian Krammer (der den ersten Antikörpertest entwickelt hat) sehr optimistisch sind, was den Impfstoff aus Oxford betrifft. Im besten Fall steht er zu Jahresbeginn 2021 zur Verfügung und Mitte 2021 für die allgemeine Bevölkerung. Wobei dann die Frage ist, wer zuerst geimpft wird - Risikogruppen oder jene mit hohen Kontaktzahlen?

    Spätfolgen

    Bleibt ein Thema übrig. In den Medien, insbesondere in Österreich, wird zu oft so getan, als ob es nur genesen und tot gibt. Die Realität ist vielschichtiger und macht nachdenklich.Die letzten beiden Artikel bzw. Erfahrungsberichte deuten auf ein Erkrankungsbild namens ME/CFS (chronique fatigue syndrome) hin, das lebenslange Beeinträchtigungen verursachen kann. Welche Folgen die Pandemie hat, wird sich mitunter erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten herausstellen.

    Es sind solche Berichte, die einen hoffentlich wachrütteln und eher die Ansicht vertreten lassen, sich nicht anzustecken. Es ist eine Sache, dass durch die Wirtschaftskrise und drohende Pleitewelle unser gewohntes Leben nie mehr so sein wird wie vorher. Denn die effektiven und nachhaltigen Impfstoffe kommen wahrscheinlich zu spät, um eine schwere Rezession zu verhindern. Die andere Sache ist eben, dass man auch bei scheinbar milden Verlauf Lungen- oder Gehirnschäden davontragen kann - auch wenn das glücklicherweise nur eine Minderheit zu betreffen scheint. Doch wir alle haben Angehörige der Risikogruppe oder sind vielleicht selbst gefährdet.

    Literatur mit allen genannten Links und noch viel mehr gibt es auf meinem Wiener-Alltag-Blog (Stand, 16.07.)

    Gruß,Felix
    Zuletzt geändert von Exilfranke; 17.07.2020, 00:55.
    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Hochinteressante Zusammenfassung, danke für deine Mühe!
      Darf ich den Text auch außerhalb des Forums weitergeben?

      Liebe Grüße
      Norbert
      Meine Touren in Europa
      Meine Touren in Südamerika
      Blumen und anderes

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      • #4
        Ja klar gerne! Lg, Felix
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        • #5
          Danke! Super Zusammenfassung der verschiedenen Aspekte dieses Themas.

          Bezüglich Masken: Dass solche Gesichtsvisiere nicht wirklich nützlich sind, ist ja eigentlich logisch wenn man sich den Abstand zwischen Mund und Visier anschaut. Wie kann man da überhaupt denken, dass das funktioniert...

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          • #6
            Face Shields (Gesichtsvisiere) bieten keinen guten Fremdschutz, siehe diesen Fall aus der Schweiz: https://amp.20min.ch/story/gast-von-...mpression=true
            http://www.wetteran.de

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            • #7
              Derzeit sind es rund 1000 Neuinfektionen pro Tag in Österreich. Die Contact Tracer sind überlastet, das Warten auf Test und Testergebnis dauert viel zu lange. Die Schulen werden innerhalb kürzester Zeit alle wieder schließen müssen.

              Hier ein leidenschaftlicher Brief einer Mutter dreier Schulkinder an den Bildungsminister: https://medium.com/@tanja.anne.maier...n-c2d756eebcb1 (auf Englisch, da US-Amerikanerin).

              Der österreichische Virologe Krammer, der in den USA den ersten Antikörpertest entwickelt hat, befürchtet, dass die zweite Welle in Österreich härter als die erste ausfallen wird.

              Der österreichische Mikrobiologe Michael Wagner ist erbost darüber, dass derzeit viele Menschen auf Indoor-Aktivitäten nicht verzichten können, Hochzeit/Geburtstagsfeiern, geschlossene Gesellschaften bis spät in die Nacht. Genau so entstehen derzeit zahlreiche Infektionscluster.

              Dazu zwei aktuelle (von heute) Diagramme von Erich Neuwirth, dem Mathematikprofessor an der Uni Wien ....

              EiBn4KlWoAY5UUR.png


              Die erste Grafik zeigt die Anzahl der positiven Tests pro Altersgruppe seit Anfang Mai. Man sieht, wie seit Mitte August die Streuung deutlich in die Breite geht, d.h., waren es anfangs vor allem viele jüngere Menschen, die oft symptomfrei blieben (und die Zahl der Patienten in den Spitälern stabil), sind es jetzt zunehmend alle Altersgruppen, sowohl erstmals die Kinder und Jugendlichen, da die Schulen nun geöffnet sind, aber auch erneut ältere Menschen (ab 55 aufwärts). Damit steigt auch die Zahl der spitals- und intensivpflichtigen Patienten wieder an:

              1.jpg Wir sollten doch wirklich schlauer sein als im März, als wir vieles noch nicht wissen. Im Lockdown und auch danach konnte man gut verfolgen, wie die Zahl der Intensivpflichtigen mit Verzögerung folgte (es dauert, bis kranke Menschen schwerkrank werden), und im Schnitt dauert es 3-4 Wochen, bis intensivpflichtige Patienten versterben. Zu warten, bis die Zahlen hochgehen, und dann erst die handeln, ist zu spät. Das widerspricht auch dem gesunden Menschenverstand dessen, was man unter PRÄVENTION versteht.

              In unseren Nachbarländern funktioniert das teilweise besser. In Bayern höre ich, dass mehr Disziplin beim Masken tragen herrscht, und von der Würstelbude bis zum Restaurant wird jeder Gast mit Name und Tel aufgeschrieben (teilweise anonym mit einem Briefkuvert, was man einwirft in eine Box). In Italien tragen ALLE Masken, dort beklagt sich keiner. Auch in New York ist man sehr streng. Manche haben offensichtlich aus der ersten Welle gelernt und haben zu viele Opfer gebracht, in der Familie, mit der eigenen Existenz, um ein zu hohes Risiko einzugehen, dass eine Wiederholung dreht.

              Abschließend zwei Beiträge von meinem Blog:

              https://wieneralltag.wordpress.com/2...en-windmuhlen/
              https://wieneralltag.wordpress.com/2...an-den-falter/

              Damit das hier nicht gänzlich ohne Bergbezug bleibt:

              Mich hat es schockiert, wie lasch der Umgebung mit Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln, Masken (die drei Basics, die man 1918 schon wusste) auf allen Hütten war, die ich heuer besucht habe.

              Gruß,Felix - der - in der Luftfahrtbranche beschäftigt - auch um seine Zukunft bangt.


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              • #8
                Ändert zwar nichts an der Situation, ich gebe Dir aber vollumfänglich recht. Wien wurde übrigens in Dt. als Risikogebiet benannt. Zu den Aerosolen hast Du vermutlich auch recht. Leider interessiert das auch hier in Dt die wenigsten.
                Bei den Bergen ist es so: Je höher man steigt, umso weiter ist die Sicht; bei den Menschen ist es oft umgekehrt (Otto Baumgartner-Amstad)

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                • #9
                  Komme eben aus dem Wiener Konzerthaus und bin immer noch sehr erschüttert/verärgert, wie unglaublich fahrlässig die Abstandsregel und das Maskentragen gehandhabt wurde und wird!!!

                  Ich saß auf der Galerie rechts 2. Reihe ein Gangplatz und gut 1/3 aller Zuschauer trugen keine Maske, die in der 1.Reihe haben sie alibimäßig vor sich auf der Ablage liegen gehabt.

                  Auf derm linken Galerieteil, war fast jeder Platz besetzt, ebenso in im 1. Stock auf den Rängen und Seitenplätzen im Parkett :-(

                  Bei der Durchsage vorm Konzert wurde auf Covid 19 hingewiesen und tatsächlich gesagt, daß das Maskentragen nur empfohlen wird, aber wenn man dann aufsteht und hinausgeht ist das Maskentragen wieder verpflichtend.
                  Warum weil im Sitzen der Coronavirus Pause macht und beim Aufstehen wird er scheinbar wieder aktiv

                  Dazu kommt noch, daß ich vor dem Konzert ca. 1 Monat vorher ein Schreiben bekommen habe, in dem u.a drinnen stand , daß wegen Covid 19 die Sitzplätze neu vergeben werden müssen, damit der Abstand gewährleistet werden kann!

                  Ich bin sehr am überlegen eine massive Beschwerde zu verfassen und an das KH zu senden!

                  Wenn ich das vorher gewußt hätte, wäre ich ganz sicher nicht hingegangen!
                  Zuletzt geändert von pablito; 16.09.2020, 23:07.
                  LGr. Pablito

                  Kommentar


                  • #10
                    So traurig, die ganze Sache ist, habe ich 2 humoristische Dinge entdeckt durch Covid 19:

                    1) in den Öfis sagen sie immer Mund-Nasenschutz ist zu tragen, im englischen Text heißt es aber mouth and nose protection!
                    Seit Covid 19 gibt es einen neuen Nasentyp zu den bereits bekannten wie Plattnasen, Stuppsnasen und Hakennasen, nämlich die "Mundnasen" und da tun sich die Wiener und andere Österreicher natürlich schwer und lassen lieber die Nase frei beim Maskentragen!

                    2) beim Schauen aufs handy und Herumtippen werden statt den Augen die 2 Nasenlöcher verwendet, denn fast immer fällt mir auf, daß beim Schauen aufs handy die Maske unter die Nase gezogen wird!
                    LGr. Pablito

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                    • #11
                      Zum MNS passend ... Eh59GXmXsAM7UBH.jpg
                      http://www.wetteran.de

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                      • #12
                        Tut mit leid Freunde dass ich eure Begeisterung als „Zeugen Coronas“ nicht teilen kann. Es fehlen (in Österreich) einfach die Toten. Laut Statistischem Zentralamt der Republik Österreich (Statistik Austria) wurde heuer genauso wenig oder viel gestorben wie in den Jahren davor. Die Zahlen sind hier abrufbar:

                        http://www.statistik.at/web_de/stati...ene/index.html

                        Click auf:
                        Gestorbene in Österreich (ohne Auslandssterbefälle) ab 2016 nach Kalenderwoche Altersgruppe und Geschlecht
                        Auswahl als PDF oder Exceltabelle und es erfolgt der Download.
                        Zur besseren Anschauung wird eine Excelgrafische Darstellung (Kurven) am PC empfohlen

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                        • #13
                          There is no glory in prevention.
                          http://www.wetteran.de

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                          • #14
                            Zitat von sktv Beitrag anzeigen
                            Es fehlen (in Österreich) einfach die Toten.
                            Ich verstehe das Argument nicht. Der Virus ist bei uns ja derselbe, wie in allen anderen Ländern - auch in Ländern wo es viele Tote gab. Dass es bei uns wenig Tote gibt, ist höchstens ein Zeichen dafür, dass bisherige Maßnahmen gut funktioniert haben, nicht dass die Maßnahmen umsonst waren.

                            Und was ist die Alternative? Nichts tun und warten bis es tausende Tote gibt, nur um dann endlich einen Grund für Maßnahmen zu haben?

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                            • #15
                              Ich will an dieser Stelle weder für noch gegen Corona sprechen, weder für noch gegen Maßnahmen und auch sonst nichts daraus ableiten. Ich will nur aufzeigen dass laut Sterbestatistik in Österreich nicht mehr gestorben wird als in den Jahren davor. Allerdings gibt mir das schon zu denken. Schau doch bitte selber dort nach.

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