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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Der richtige Schuh?

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  • Der richtige Schuh?

    Guten Abend,

    ich lese hier schon länger mit und hoffe, dass es okay ist, wenn mein erster Beitrag gleich direkt eine "Kaufberatung" ist
    Nun geht es bei mir um eine (vermutlich schwierige) Anfrage bzgl. des richtigen Schuhs und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir diesbezüglich weiter helfen könntet. An dieser Stelle schon einmal vielen Dank!

    Kurz zu mir und meinen zukünftig geplanten Touren:
    1) Ich beginne aktuell wieder mit dem Hochtourengehen (habe ich vor einigen Jahren schon hin und wieder gemacht, allerdings nur sehr einfache ohne Steigeisen etc.). Dementsprechend erst einmal "einfache" 3000er, sehr wohl aber mit dem Ziel (bei entsprechender Erfahrung UND "Eignung") höher hinaus zu wollen (4000er oder mehr).
    2) Zusätzlich würde ich gerne im kommenden Winter das Eisklettern beginnen.
    3) Bei entsprechender Erfahrung UND "Eignung" wäre ich v.a. auch an Nordwänden interessiert (natürlich NICHT die Sorte wie Eigernordwand etc. sondern "einfachere" wie bspw. Ortlernordwand).

    Und nun kommt die Frage, welcher Schuh dafür der Richtige ist bzw. ob es überhaupt den Richtigen gibt?
    Folgende Überlegungen habe ich schon einmal selbst angestellt:
    1) Für einfache Hochtouren würde sicherlich ein Schuh der Kategorie C ausreichen. Allerdings wird er vermutlich bei technisch schwierigeren Touren und v.a. beim Eisklettern/Nordwänden an seine Grenzen kommen. Aus diesem Grund tendiere ich eigentlich zu einem Schuh der Kategorie D.
    2) Jetzt hätte ich prinzipiell den Nepal Cube gxt von La Sportiva oder Mammut Nordwand Knit High GTX o.ä. im Auge. Damit dürfte ich auch bei schwierigen Touren auf der sicheren Seite sein, allerdings frage ich mich, wie er sich wohl im Winter bei sehr kalten Temperaturen beim Eisklettern (oder eventuell Winterbesteigungen) macht? Aus diesem Grund habe ich auch noch eine dritte Überlegung:
    3) Für den Sommer könnte ich mir auch einen "leichteren" Schuh zulegen (bspw. La Sportiva Trango Tower Extreme GTX). Damit könnte ich auch bei "warmen" Temperaturen Eisklettern/Nordwände und Touren gehen. Für kalte Tage bzw. Winter könnte ich mir dann zusätzlich einen Schuh wie den La Sportiva G2 zulegen (der wäre dann auch für höhere Gipfel). Da solche Schuhe jedoch eigentlich für Expeditionen konzipiert wurden, bin ich mir nicht sicher, ob ich damit nicht mit Kanonen auf Spatzen schieße?

    So, nun, was haltet ihr von meinen Überlegungen bzw. was würdet ihr mir raten?

    Nochmals vielen lieben Dank,
    Soda

  • #2
    Was hier völlig unberücksichtigt wurde ist die Tatsache, daß nicht jeder deiner erwähnten Schuhe auf deine Fußform passen wird.
    Gerade bei Touren, wie du sie vorhast ist das aber ein entscheidendes Kriterium.
    Manch einer hat sich bei Extremtouren, wie du sie z.T. vorhast ein paar Zehen abgefroren, weil der Schuh zu klein oder im Vorfuß zu schmal gekauft wurde!
    Der einzige user hier, der dir professionelle Auskunft geben kann meiner Meinung ist der Geri Winkler hier heißt er Spitzi, er hat u.a die 7 Summits bestiegen.

    http://www.winklerworld.net/
    La Sportiva-Schuhe sind im Vorfuß eher schmal geschnitten!
    Ich habe den Lowa Weißhorn, der mit seiner thermoisolierten Einlagesohle bis -20°C problemlos getragen werden kann und der auch recht hoch hinauf geht.
    Das Handling beim Zubinden ist auch ein wesentliche Kriterium, denn es macht wenig Sinn, wenn du dir die Handschuhe ausziehen mußt um den Schuh zu schnüren oder nachzuschnürren, wenn es entsprechend kalt und windig ist!
    Und es soll auch Männer geben, die sich solche Schuhe rein nach dem Aussehen kaufen
    Zuletzt geändert von pablito; 04.09.2020, 00:53.
    LGr. Pablito

    Kommentar


    • #3
      Mit einem nicht zu warmen, voll-steigeisenfesten Schuh wirst kannst du Hochtouren in den Alpen und außeralpine Ziele bis zu niedrigen 6.000ern abdecken (als grobe Richtlinie. Für den Denali wären sie natürlich viel zu kalt, aber für die normalen höheren Berge, die die Leute so besteigen, sind sie ausreichend). Für Winterbergsteigen und Eisklettern kannst du sie auch nehmen, wobei sie da u.U. zu kalt sein können. Das hängt natürlich stark von der individuellen Kälteempfindlichkeit ab.

      Für mich reicht ein solcher Schuh für dein gesamtes Anforderungsspektrum. Eisklettern gehe ich fast nie, aber wenn hat ein solcher Schuh gereicht. Ich würde mir an deiner Stelle einen solchen zulegen. Damit kannst du auch Eisklettern gehen und wenn du merkst, es gefällt dir, kannst du immer noch einen speziellen Schuh kaufen. Gletscherfreie Touren ohne allzu viel Schnee, egal in welcher Höhe, gehe ich mit Zustiegsschuhen/Trailrunnern.

      Zitat von pablito Beitrag anzeigen
      Der einzige user hier, der dir professionelle Auskunft geben kann meiner Meinung ist der Geri Winkler hier heißt er Spitzi, er hat u.a die 7 Summits bestiegen.
      http://www.winklerworld.net/
      Ich stimme dir zu, die Passform ist entscheidend. Aber warum glaubst du, hier gibt es sonst niemanden im Forum, der sich mit Eisklettern und Hochtouren - auch außeralpin - auskennt?
      Zuletzt geändert von mountainrabbit; 05.09.2020, 07:47.
      "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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      • #4
        Schon einmal vielen Dank für eure Antworten, pablito & placeboi

        Was hier völlig unberücksichtigt wurde ist die Tatsache, daß nicht jeder deiner erwähnten Schuhe auf deine Fußform passen wird.
        Das ist natürlich richtig. Dennoch habe ich schon so gut wie alles an vollsteigeisenfest probiert, was ich in den (auch etwas weiter entfernten) Läden gefunden habe und bin mit La Sportiva eigentlich am besten gelaufen (auch wenn ich auch bei diesem Schuh etwas Schmerzen beim absteigen/ nach vorne abknicken im Fuß hatte, in etwa an der Stelle wo sich das Kreuz-/Querband befindet). Nur "eigentlich", weil ich bei allen Schuhen der Kategorie D irgendwie nicht so richtig "sicher" laufen konnte Oder ist das eventuell nur Gewohnheitssache?

        Der einzige user hier, der dir professionelle Auskunft geben kann meiner Meinung ist der Geri Winkler hier heißt er Spitzi, er hat u.a die 7 Summits bestiegen.
        Habe mich einmal auf seiner Webseite umgesehen (vielen Dank für den Hinweis), und nun ja, da kann ich nur meinen Hut ziehen, aufrichtigen Respekt vor der Leistung!

        Das Handling beim Zubinden ist auch ein wesentliche Kriterium, denn es macht wenig Sinn, wenn du dir die Handschuhe ausziehen mußt um den Schuh zu schnüren oder nachzuschnürren, wenn es entsprechend kalt und windig ist!
        Und es soll auch Männer geben, die sich solche Schuhe rein nach dem Aussehen kaufen
        Vielleicht habe ich auch einfach nur zu empfindliche Hände, aber gerade beim Nepal Cube fand ich die Schuhbänder extrem rau, nach einigen malen schnüren hatte ich mir sogar richtige Hautfetzen am Daumen und kleinen Finger abgerieben Die Schuhbänder beim Scarpa Mont Blanc Pro hingegen fand ich richtig angenehm, zusätzlich auch das gesamte Schnürsystem, dumm nur, dass er mir nicht wirklich passt (stoße bergab immer vorne an)
        Prinzipiell schaue ich nicht nach dem Aussehen, wobei mir allerdings nahezu alle Bergstiefel gefallen.

        Mit einem nicht zu warmen, voll-steigeisenfesten Schuh wirst kannst du Hochtouren in den Alpen und außeralpine Ziele bis zu niedrigen 6.000ern abdecken [...] Für Winterbergsteigen und Eisklettern kannst du sie auch nehmen [...]
        placeboi, du meinst einen Schuh wie bspw. den Nepal Cube, richtig?


        Vielen Dank & LG
        Soda

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        • #5
          Zitat von SodaZitrone Beitrag anzeigen
          Die Schuhbänder beim Scarpa Mont Blanc Pro hingegen fand ich richtig angenehm, zusätzlich auch das gesamte Schnürsystem, dumm nur, dass er mir nicht wirklich passt (stoße bergab immer vorne an)
          Das Anstoßen vorne beim Bergabgehen hängt mit:
          1) der richtigen oder falschen Schnürtechnik zusammen und
          2) mit dem richtigen oder falschen Abrollen beim Bergabgehen!
          Hat an sich mit der Paßform des Schuhs nichts zu tun!
          Zuletzt geändert von mountainrabbit; 05.09.2020, 07:50.
          LGr. Pablito

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          • #6
            Hallo pablito,

            dein Beitrag stimmt mich nun ziemlich nachdenklich...
            In den Sportgeschäften wurde mir übereinstimmend immer folgendes geraten: Der Schuh sollte 1-1.5 Fingerbreiten zu lang sein, um a) bei Kälte auch etwas dickere Socken anzuziehen und b) beim Abstieg die Zehen nicht vorne anstoßen. Der Vorgang war dann immer der Selbe: Zuerst Sole aus dem Schuh und schauen, ob die 1-1.5 Fingerbreiten Platz sind. Danach Sole hinein und die "Probesteige" und Treppen auf und ab. Bei machen war es dann eben so, dass ich mit der Ferse direkt viel zu locker drin stand und das sowohl bei kleiner als auch großer Größe (bspw. Scarpa Mont Blanc GTX). Bei anderen stand ich hinten ziemlich gut fest, allerdings beim Abgehen das vorne Anstoßen (Scarpa Mont Blanc Pro GTX). Bei einer oder 0.5 Größen größer war ich dann hinten wieder zu locker. Der Nepal Cube GTX hat da (bis auf die in meinem anderen Posting geschilderten Probleme) am besten abgeschnitten.
            Nun zum schnüren: In der Regel haben die Schuhe ja ein "Zweizonensystem". Als erstes habe ich logischerweise die erste Zone geschnürt und zwar so fest wie ging. Die Zweite Zone habe ich auch so fest wie möglich geschnürt. Was sollte man denn da anders machen? Wäre nett, wenn du mir diesbezüglich helfen würdest!
            Als nächstes zum Abrollen: Ich bin gerade ratlos... Was bzw. wie geht denn das "richtige" abrollen? Bisher bin ich einfach immer ohne großes nachdenken runter (und mit meinen nicht-steigeisenfesten Schuhen funktioniert das prima). Auch hier wäre ich dir äußerst dankbar, wenn du mir erklären könntest wie man es denn richtig macht! Ich möchte an der Stelle noch unbedingt betonen, dass ich natürlich einen Hochtourenkurs belegen werde und dort hoffentlich auch den ein oder anderen Tipp zum "richtigen" Laufen bekomme, aber da muss ich meine Schuhe ja schon gekauft haben. Deswegen, wenn du versuchen könntest es mir irgendwie zu erklären, könnte ich den Scarpa Pro noch einmal "testen"

            Irgendwie wird die ganze Sache immer komplizierter und nicht einfacher

            Ich danke euch, LG
            Soda

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            • #7
              Ich verwende den Cube so ziemlich für alles. Nordwände, Eisklettern, Hochtouren etc. Im Winter ersetze ich die Einlage durch eine Lammfelleinlage, die Isoliert gegen unten, da krieg ich nur kalte Zehen, wenn ich länger stehen muss, ist vor allem beim Eisklettern etwas lästig. Allerdings bin ich mit der Dauerfestigkeit der Sohle nicht ganz zufrieden und so geht es einigen meiner Freunde. Die Sohle, vor allem der Spitz, ist schnell weg und dann wird das Neubesohlen schnell teuer. Ein Freund von mir hat das nun in Slowenien machen lassen. Perfekt gemacht und sehr günstig, in der Schweiz kann man das ja kaum bezahlen.
              Gruss
              DonDomi

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              • #8
                Ich schwöre auf Hanwag. Etwas schwerer, aber unverwüstlich und sehr komfortabel.
                "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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                • #9
                  Mit steigeisenfesten Schuhen hab ich immer wieder das Problem, dass sie für´s Klettern im leichteren Gelände zu steif ist. Sicher ist es möglich, damit einen IIIer oder IVer zu klettern, aber viel angenehmer wäre es, wenn man dabei nicht nur die Kante, sondern eine größere Fläche aufsetzen könnte. Für Reibungsklettereien sind steigeisenfeste Schuhe einfach patschert.
                  Ich vermisse im Sporthandel normale Bergschuhe, die vorne nicht hochgebogen sind. Solche, wie die alten zwiegenähten waren. Gibt´s nicht mehr...
                  Als Abhilfe verwende ich momentan sogar auf höheren Bergen sogenannte Zustiegsschuhe. Mit denen kann ich zwar super leicht klettern, nur für Schnee und Eis hätte ich halt lieber einen höheren Schuh.
                  Abrollen brauche ich nur im eher flachen Gelände, ansonsten versuche ich meistens mit dem Vorderfuß aufzusetzen. (aber das Thema habe ich in diesem Forum bereits genügend ausgewalzt).

                  LG

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                  • #10
                    Zitat von tauernfuchs Beitrag anzeigen
                    Abrollen brauche ich nur im eher flachen Gelände, ansonsten versuche ich meistens mit dem Vorderfuß aufzusetzen. (aber das Thema habe ich in diesem Forum bereits genügend ausgewalzt).
                    Gerade bei der Vorderfußtechnik finde ich leichte Schuhe viel angenehmer. Durch das geringe Gewicht kann man sie schnell und präzise setzen. Dann ist es wirklich ein hinabtänzeln. Bei steigeisenfesten Schuhen kommt man sich immer wie ein Elefant vor. Allerdings waren wir im Blockgelände nach einer Hochtour mit schwerem Gepäck schneller als Trailrunner ohne nennenswertes Gepäck. So arg kann es also nicht sein.
                    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                    • #11
                      Zitat von placeboi Beitrag anzeigen

                      Gerade bei der Vorderfußtechnik finde ich leichte Schuhe viel angenehmer. Durch das geringe Gewicht kann man sie schnell und präzise setzen. Dann ist es wirklich ein hinabtänzeln. Bei steigeisenfesten Schuhen kommt man sich immer wie ein Elefant vor. Allerdings waren wir im Blockgelände nach einer Hochtour mit schwerem Gepäck schneller als Trailrunner ohne nennenswertes Gepäck. So arg kann es also nicht sein.
                      Ich war mal eine Woche mit dem SAC Klettern, da war ein älterer Älpler dabei, ich habe noch nie jemanden so schnell mit den schweren Bergschuhen über die Blocksteine rennen sehen, unglaublich, da wäre jeder Trailrunner chancenlos.
                      Ans Klettern mit den schweren Böcken gewöhnt man sich, ein 3-er oder 4-er geht recht Problemlos ausser es wird extrem plattig.
                      Gruss
                      DonDomi

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                      • #12
                        Wie ich schon zuvor festgestellt hatte, gestaltet sich der Schuhkauf immer schwieriger.
                        Ich vermisse im Sporthandel normale Bergschuhe, die vorne nicht hochgebogen sind.
                        da wäre ja dann der Hanwag Omega oder Mammut Nordwand Knit High genau das Gegenteil (ziemlich hochgebogen, aber zum laufen recht bequem). Der La Sportiva Nepal Cube hingegen deutlich "besser" (ziemlich gerade, aber unbequemer zu laufen). An der Stelle hätte ich gleich noch einmal drei Fragen:
                        1) Wenn die Sole ziemlich gerade ist (Nepal Cube), hat man dann beim laufen ohne Steigeisen auf steileren Felsen nicht weniger Grip, als mit einer hochgebogenen Sole?
                        2) Mir wurde gesagt, dass man zum Steigeisenkauf immer den Schuh mitnehmen sollte, jetzt frage ich mich, ob bei den hochgebogenen Schuhen prinzipiell weniger Steigeisen passen würden?
                        3) Wenn ihr eure Schuhe anhabt und in die Hocke geht (also den Fuß nach vorne abknickt), habt ihr dann auch Schmerzen an der Stelle genau zwischen Fußrist und Schaft (ich meine also genau die Stelle, an der "geknickt" wird)? Ich wäre euch wirklich mega dankbar, wenn ihr das einmal für mich testen würdet!
                        Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich denke, es ist völlig egal welchen Schuh ich kaufe, wirklich passen tut mir keiner. Das ist irgendwie recht ernüchternd, wenn ich bedenke, dass die Schuh nicht gerade günstig sind. Komischerweise habe ich sonst nie das Problem, dass die Schuhe nicht an meine Füße passen. Bisher war die Devise: Schuhgröße 42 und es passt! Egal ob Straßenschuh, Fußballschuh, Laufschuh, leichter Bergschuh, Arbeitsschuhe, Ski-/Snowboardschuh usw...

                        So, dann bedanke ich mich bei euch, ich bin über alle Anregungen froh

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von SodaZitrone Beitrag anzeigen
                          Wie ich schon zuvor festgestellt hatte, gestaltet sich der Schuhkauf immer schwieriger. da wäre ja dann der Hanwag Omega oder Mammut Nordwand Knit High genau das Gegenteil (ziemlich hochgebogen, aber zum laufen recht bequem). Der La Sportiva Nepal Cube hingegen deutlich "besser" (ziemlich gerade, aber unbequemer zu laufen). An der Stelle hätte ich gleich noch einmal drei Fragen:
                          1) Wenn die Sole ziemlich gerade ist (Nepal Cube), hat man dann beim laufen ohne Steigeisen auf steileren Felsen nicht weniger Grip, als mit einer hochgebogenen Sole?
                          2) Mir wurde gesagt, dass man zum Steigeisenkauf immer den Schuh mitnehmen sollte, jetzt frage ich mich, ob bei den hochgebogenen Schuhen prinzipiell weniger Steigeisen passen würden?
                          3) Wenn ihr eure Schuhe anhabt und in die Hocke geht (also den Fuß nach vorne abknickt), habt ihr dann auch Schmerzen an der Stelle genau zwischen Fußrist und Schaft (ich meine also genau die Stelle, an der "geknickt" wird)? Ich wäre euch wirklich mega dankbar, wenn ihr das einmal für mich testen würdet!
                          Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich denke, es ist völlig egal welchen Schuh ich kaufe, wirklich passen tut mir keiner. Das ist irgendwie recht ernüchternd, wenn ich bedenke, dass die Schuh nicht gerade günstig sind. Komischerweise habe ich sonst nie das Problem, dass die Schuhe nicht an meine Füße passen. Bisher war die Devise: Schuhgröße 42 und es passt! Egal ob Straßenschuh, Fußballschuh, Laufschuh, leichter Bergschuh, Arbeitsschuhe, Ski-/Snowboardschuh usw...

                          So, dann bedanke ich mich bei euch, ich bin über alle Anregungen froh
                          Also meine Erfahrungen sind folgende:

                          1) Weichere Schuhe haben auf plattigen Felsen mehr Grip. Ich glaube, ob die Schuhe hochgebogen sind oder nicht, hat keinen grossen Einfluss, richtig stehen ist das Zauberwort.
                          2) Weiss ich nicht
                          3) Ich habe einen sehr hohen Rist und habe bei Strassenschuhen teilweise das Problem, dass sogar beim Gehen gewisse Schuhe von oben am entstehen Knick extrem drücken. Bei schweren Bergschuhen hatte ich dieses Problem noch nie.
                          Gruss
                          DonDomi

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                          • #14
                            Grivel-Steigeisen sind vorne auch etwas hochgebogen, damit sie sich an die Sohle anpassen. Schuhe mit sehr steifen Sohlen, die meist auch bis zu einem 1cm dick sind(hier meine ich der Teil der Sohle von Vibram) sind vorne dünner um Gewicht zu sparen und ein besseres Abrollverhalten zu erzeugen. Aussehen tut es, wie wenn die der Schuh vorne hochgebogen ist!
                            Die Schuhinnenform ist fast nie identisch mit der Fussaussenform! Daher ist es sinnvoll dickere Socken zu tragen, denn die gleichen die Stellen aus, wo viel Luft ist und drücken sich dort zusammen, wo weniger Luft ist.
                            Das beugt Blasen vor und dem Anstossen vorne beim Bergabgehen!
                            LGr. Pablito

                            Kommentar


                            • #15
                              Schuhe beim Steigeisenkaufen deshalb mitnehmen, damit sie wenn nötig vom Verkäufer angepasst werden können. Bei sehr grossen Schuhgrössen braucht man bei manchen Steigeisenmodellen einen längeren Steg! Da es 3 Arten von Bindungssystemen gibt und man sich selber damit nicht auskennt und hoffentlich der Verkäufer aber schon, dann ist es sinnvoll die Schuhe mitzunehmen!
                              Schuhe für Kipphebel-Steigeisen brauchen an der Ferse einen stabilen Überstand an der Sohle! Daher passt ein Kipphebel-Steigeisen nicht auf einen Meindl Island oder Lowa Tibet Schuh; habe das unterwegs leider immer wieder mal gesehen :-(
                              LGr. Pablito

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