Aufregung über Bergführer auf Großglockner
Ein Video über einen Streit auf dem Großglockner sorgt für Aufregung. Zu sehen ist ein polnischer Bergsteiger, der von einem Bergführer aus Salzburg an einer engen, ausgesetzten Stelle auf dem Weg zum Großglockner attackiert wird.
Der Vorfall ereignete sich auf dem Mürztalersteig auf dem Großglockner. Der Bergführer überholte mit seiner Gruppe die polnischen Bergsteiger riskant. Beim Streit wurde der Bergführer handgreiflich, wie auf dem Video zu sehen ist.
Die Polizei Matrei in Osttirol nahm nach einer Anzeige die Ermittlungen auf, bestätigte der stellvertretende Postenkommandant Anton Raffler: „Es werden Ermittlungen wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit geführt.“
Zusammenarbeit mit Bergführer beendet
In einer ersten Stellungnahme bedauerte der Bergführerverein Kals den Vorfall und spricht von einem „inakzeptablen Verhalten“.
Es handle sich nicht um ein Mitglied der Kalser Bergführer, allerdings sei die Tour über das Bergführerbüro vermittelt worden. Dafür habe man den privaten Bergführer aus der Steiermark beauftragt. Diese Zusammenarbeit sei nun eingestellt worden, teilte der Bergführerverein Kals mit.
Aufregung über ein Video von einem Streit auf Großglockner
Zu sehen ist ein polnischer Bergsteiger, der von einem heimischen Bergführer an einer engen, ausgesetzten Stelle auf dem Weg zum Großglockner attackiert wird.
Disziplinarmaßnahmen werden geprüft
Auch der österreichische Verband der Berg- und Skiführer kritisierte in einer Aussendung das Verhalten: „Dass eine schnellere Seilschaft andere Bergsteiger überholt, ist gelebte Praxis. Wir distanzieren uns allerdings klar von einem solchen Auftreten des Bergführers wie im Video gezeigt und der Art und Weise, wie der Bergführer hier kommuniziert.“
Jedoch sei es schwierig, allein die Videoausschnitte zu bewerten. Man wolle den Fall jetzt genau prüfen, disziplinarrechtliche Maßnahmen für den Bergführer seien möglich.
Quelle: tirol.orf.at, 28.08.26
+++
Instagram-Posting des Polen
Ein Video über einen Streit auf dem Großglockner sorgt für Aufregung. Zu sehen ist ein polnischer Bergsteiger, der von einem Bergführer aus Salzburg an einer engen, ausgesetzten Stelle auf dem Weg zum Großglockner attackiert wird.
Der Vorfall ereignete sich auf dem Mürztalersteig auf dem Großglockner. Der Bergführer überholte mit seiner Gruppe die polnischen Bergsteiger riskant. Beim Streit wurde der Bergführer handgreiflich, wie auf dem Video zu sehen ist.
Die Polizei Matrei in Osttirol nahm nach einer Anzeige die Ermittlungen auf, bestätigte der stellvertretende Postenkommandant Anton Raffler: „Es werden Ermittlungen wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit geführt.“
Zusammenarbeit mit Bergführer beendet
In einer ersten Stellungnahme bedauerte der Bergführerverein Kals den Vorfall und spricht von einem „inakzeptablen Verhalten“.
Es handle sich nicht um ein Mitglied der Kalser Bergführer, allerdings sei die Tour über das Bergführerbüro vermittelt worden. Dafür habe man den privaten Bergführer aus der Steiermark beauftragt. Diese Zusammenarbeit sei nun eingestellt worden, teilte der Bergführerverein Kals mit.
Aufregung über ein Video von einem Streit auf Großglockner
Zu sehen ist ein polnischer Bergsteiger, der von einem heimischen Bergführer an einer engen, ausgesetzten Stelle auf dem Weg zum Großglockner attackiert wird.
Disziplinarmaßnahmen werden geprüft
Auch der österreichische Verband der Berg- und Skiführer kritisierte in einer Aussendung das Verhalten: „Dass eine schnellere Seilschaft andere Bergsteiger überholt, ist gelebte Praxis. Wir distanzieren uns allerdings klar von einem solchen Auftreten des Bergführers wie im Video gezeigt und der Art und Weise, wie der Bergführer hier kommuniziert.“
Jedoch sei es schwierig, allein die Videoausschnitte zu bewerten. Man wolle den Fall jetzt genau prüfen, disziplinarrechtliche Maßnahmen für den Bergführer seien möglich.
Quelle: tirol.orf.at, 28.08.26
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Instagram-Posting des Polen
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