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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Schladminger Tauern: Bergsteigerin 150m über Schnee und Geröll abgestürzt / 02.07.2019

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  • Schladminger Tauern: Bergsteigerin 150m über Schnee und Geröll abgestürzt / 02.07.2019

    Bergsteigerin stürzte im Lungau 150 Meter ab

    Die Frau war auf einem Schneefeld ausgerutscht.

    Bei einer Bergtour in den Schladminger Tauern ist am Montag eine 42-jährige Hamburgerin rund 150 Meter über Schnee und Geröll abgestürzt. Die Frau wollte am Nachmittag mit ihrem Mann über den Lungauer Klaffersee auf den Greifenberg (2618 Meter) an der Landesgrenze von Salzburg zur Steiermark steigen. Dabei rutschte sie auf einer steilen Schneeflanke knapp 200 Höhenmeter unter dem Gipfel aus.

    Die Frau zog sich bei ihrem Sturz Abschürfungen und starke Prellungen am gesamten Körper zu. Ihr Begleiter verständigte sofort per Handy die Einsatzkräfte. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers versorgte die Frau und barg die Verunfallte mit einem Seil. Die Deutsche wurde in das Krankenhaus Schladming geflogen.

    02. Juli 2019, 09:30 Uhr

    Quelle: https://www.sn.at/salzburg/chronik/b...er-ab-72841522
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    Wo liegen die Fehler bei Rutschungen dieser Art?
    Etwa vor einer Woche in den Schladminger Tauern, wir befanden uns auf Wanderwegen in der Nähe der Giglachseen. Einige zu querende Schneerinnen die ich als harmlos einschätzte und vermutlich auch sicher ohne Steigeisen überquerte, waren für die mitgehende Partnerin reiner Stress.
    Zuhause bei Bekannten eine weitere Schilderung. Sie waren zur selben Zeit in den Niederen Tauern, sind geübte Berggeher, trotzdem rutschte ein Partner inklusiv Leichtsteigeisen eine Schneerinne hinab.
    Zum Glück unverletzt!

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    • #3
      Da erinnere ich mich an so eine Schneerinne in den Karnischen Alpen auf der Strecke vom Hochweißsteinhaus zur Fillmoor-Standschützenhütte.
      Ich und meine 2 Freunde sind wegen der total eisigen und gefrorenen Schneerinne gut 100 Hm abgestiegen und haben sie unterhalb umgangen.
      All die anderen BergwanderInnen haben sich mühsam darüber "geschwindelt" und uns zudem noch ausgelacht.
      In Korsika am GR 20 Anfang Juni 1977 hatte ich damals noch einen Pickel zum Stufen schlagen mit in so einer steilen harten Schneerinne, war das perfekt.
      Vorrausetzung zum Begehen sind Bergschuhe mit einer harten Sohle und einem scharfen Sohlenrand und Stöcke zum Ausbalansieren, wobei der Talstock länger sein sollte als der bergseitige Stock.
      Nur all das sieht man so gut wie nie
      LGr. Pablito

      Kommentar


      • #4
        Die Fehler sind;
        - Schneefelder und harte Verhältnisse bei der Planung nicht zu meiden,
        - zu schwierige Schneefelder aus Ignoranz oder Unwissenheit zu betreten
        - nicht Technik und Hilfsmittel verfügbar haben, um solche Schneefelder sicher zu überqueren

        Am gefährlichsten finde ich, wenn Schneefelder betreten werden, ohne dass sich die Leute bewusst sind, dass dier Härte und Glitschigkeit sich jeden m verändern und verschlechtern kann. Und weiter zu gehen. Wenn man keinen Pickel griffbereit hat, kann es reichen, sich 10 m in so etwas reinzureiten, so dass man in eine hilflose Lage kommt, das kann so weit gehen, das ein Absturz relativ vorhersehbar unvermeidlich wird.

        Als nächstes ist es nicht leicht, ein wirklich ungünstiges Schneefeld mit Pickel und Steigeisen zu begehen. Ich mach das seit Jahren, und komme immer wieder in eine Situation, wo es mir nur zu deutlich wird, dass der kleinste Fehler zwingend einen Absturz nach sich zieht, selbst mit Pickel und Steigeisen.

        Wenn man das spürt, und die Konsequenz kennt und spürt, die so ein Gelände mit sich bringt, dann kann man wenn man tief genug drin steckt aus psychischen Gründen alle Kraft verbrauchen und schon deshalb in der Folge abstürzen.

        Man kann es so zusammenfassen: Niemals harte und/oder glitschige Schneeflächen auch nur im geringsten unterschätzen. Ein schlecht spurbares, hartes und glitschiges oder eisiges Schneefeld ist der Inbegriff von erbarmungsloser Haltlosigkeit.

        Wenn man schwächere Kameraden bei sich hat, wird ein Rückzug, völlig egal um welchen Preis, auch mit gerufener Rettung, schnell zum Imperativ. Unbedingt die Gefahr sehen. Auch die Zeit nehmen. Einer schwächeren Person 30 Minuten lang eine Trasse mit dem Pickel zu schlagen. Sonst umkehren. Sonst Rettung rufen.

        Für den erfahrenen Bergsteiger ist das meiste von zuhause vorhersehbar.

        Kommentar


        • #5
          Gerade wieder erlebt in den Schladminger Tauern: Zwei junge Leute, an sich gut ausgerüstet, wollen über die Neualmscharte. Sie haben Steigeisen mit -
          aber keinen Pickel!
          Genau das falsche Werkzeug. Seltsam....
          Praktisch immer zu solchen Zeiten habe ich für steile Schneefelder einen Eishammer mit. Mit einigermaßen guten Schuhen geht´s dann meistens auch ohne Steigeisen.
          Die Kombination Schistöcke und Steigeisen nützt halt auch nur dem geübten Bergsteiger, ein Fehler ist nicht erlaubt....
          LG

          Kommentar


          • #6
            Zitat von tauernfuchs Beitrag anzeigen
            Gerade wieder erlebt in den Schladminger Tauern: Zwei junge Leute, an sich gut ausgerüstet, wollen über die Neualmscharte. Sie haben Steigeisen mit -
            aber keinen Pickel!
            Genau das falsche Werkzeug. Seltsam....
            Da habe ich eine andere Meinung. Wenn ich mich für eines von beiden entscheide, nehme ich die Steigeisen mit und keinen Pickel. Natürlich ist der Pickel im Sturzfall besser - mit Steigeisen ist man sogar eher schlechter dran als ohne. Allerdings kann man mit Steigeisen meistens leicht verhindern zu stürzen, so dass man den Pickel gar nicht braucht. Das setzt natürlich sicheres Steigeisengehen voraus. Damit bin ich beim letzten Satz doch wieder bei dir.
            "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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            • #7
              Steigeisen helfen allerdings nur wenn der Schnee hart ist. Bei den Temperaturen der letzten Woche war so ziemlich jedes Schneefeld schon am Vormittag recht weicht. Dann wird es sowohl mit Steigeisen (Schnee ist zu tief weich um einen guten Stand zu haben) als auch ohne (Schnee ist noch nicht tief genug weich um einen guten Tritt zu haben) ungemütlich. Ein Pickel ist in so einer Situation zumindest die beste Sturzbremse. Trotzdem muss man sich im Moment schon vorher Gedanken über Alternativen und Abbruchoptionen machen, ansonsten steuert man sich gegebenenfalls in verhängnisvolle Sackgassen.

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              • #8
                Ich denk, dass das auch oft mit Nachlässigkeit zu tun hat, nach dem Motto "es wird schon irgendwie gehen", anstatt eine Umgehung zu suchen, oder gar umzukehren.

                Ich kann mich da selbst auch an Situationen erinnern, wo ich mir im Nachhinein dachte, dass es besser gewesen wäre einen Pickel mitzuhaben, wie hier z.B. im Zustieg zum Steinerweg:
                steinerweg-hoher-dachstein-klettern-zustiegsschneefeld-10915.jpg
                Ausrutschen wäre dort garnicht gut gewesen, dann nichtmal den Helm auf ...

                Mittlerweile hab ich mir Leichtsteigeisen (vorne Stahl hinten Alu) zugelegt, die 500g und das kleine Packmaß machen sich kaum bemerkbar.
                Bierinduziertes Brainstorming
                setxkbmap -option ctrl:nocaps

                Kommentar


                • #9
                  [QUOTE=karl steinscheisser;n2419134
                  Mittlerweile hab ich mir Leichtsteigeisen (vorne Stahl hinten Alu) zugelegt, die 500g und das kleine Packmaß machen sich kaum bemerkbar.[/QUOTE]

                  Meine neuen Petzl irgendwas wiegen 380 g... ich glaub die werd ich diesen Sommer immer mithaben, soviel Schnee wie jetzt noch liegt...

                  LG Helwin

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                  • #10
                    Hab mir dafür Petzl Irvis-Hybrid zugelegt. Gibts auch mit Bügel für Ferse, wenn man z.B. nur ganz leichte Schuhe dabei hat.
                    Wenn man keinen Leichtpickel (z.B. Petzl Gully) mit hat, kann man von den Stöcken eventuell das Teller abnehmen und diese als Ersatz hernehmen.

                    Als ich das erste mal am Gr. Priel war, war ein Pärchen unten am Schneefeld am Absteigen. Die Frau hat extrem hysterisch reagiert und sich jeden cm "erkämpft" obwohl dort ein guter Weg war, denn ich konnte sogar überholen. Aber ich sah, dass das für Ungeübte psychisch sehr anstregend sein kann.

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                    • #11
                      Zitat von karl steinscheisser Beitrag anzeigen
                      Ich kann mich da selbst auch an Situationen erinnern, wo ich mir im Nachhinein dachte, dass es besser gewesen wäre einen Pickel mitzuhaben, wie hier z.B. im Zustieg zum Steinerweg:
                      Auf den ersten Blick habe ich mich gefragt, was das für eine seltsame Felsstruktur ist.

                      Zitat von karl steinscheisser Beitrag anzeigen
                      Mittlerweile hab ich mir Leichtsteigeisen (vorne Stahl hinten Alu) zugelegt, die 500g und das kleine Packmaß machen sich kaum bemerkbar.
                      Ich finde, die Steigeisen gehen eh noch, obwohl ich keine Leichtsteigeisen habe. Aber die schweren Schuhe...
                      "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                      • #12
                        Ja, da muß ich auch zugeben immer wieder, zu leichtsinnig zu sein.
                        Gerade letzte Woche, hatte ich im Zuge einer Tour einige Schneefeldrinnen zu queren und mit jeder wurde es steiler und schwieriger.
                        Natürlich weder Pickel noch Steigeisen dabei gehabt.
                        Letztlich war es unvermeidlich etwa 200 Höhenmeter abzusteigen um Gefahrlos, queren zu können.
                        Ich war richtig erleichtert mich so entschieden zu haben.
                        Das sind hochgefährliche Situationen und leider ist man nicht immer richtig darauf vorbereitet, bzw, riskiert dann Kopf und Kragen.
                        Ich hab das jetzt auf die Packliste geschrieben, welche ich vor einer Tour immer durchgehe.
                        So dürfte es mir eigentlch nicht mehr passieren, im Frühsommer, auf so etwas zu vergessen.
                        Gruß
                        Josef

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                        • #13
                          Zitat von HannesIV Beitrag anzeigen
                          Die Fehler sind;
                          - Schneefelder und harte Verhältnisse bei der Planung nicht zu meiden,
                          - zu schwierige Schneefelder aus Ignoranz oder Unwissenheit zu betreten
                          - nicht Technik und Hilfsmittel verfügbar haben, um solche Schneefelder sicher zu überqueren

                          Man kann es so zusammenfassen: Niemals harte und/oder glitschige Schneeflächen auch nur im geringsten unterschätzen. Ein schlecht spurbares, hartes und glitschiges oder eisiges Schneefeld ist der Inbegriff von erbarmungsloser Haltlosigkeit.

                          Wenn man schwächere Kameraden bei sich hat, wird ein Rückzug, völlig egal um welchen Preis, auch mit gerufener Rettung, schnell zum Imperativ. Unbedingt die Gefahr sehen. Auch die Zeit nehmen. Einer schwächeren Person 30 Minuten lang eine Trasse mit dem Pickel zu schlagen. Sonst umkehren.

                          Für den erfahrenen Bergsteiger ist das meiste von zuhause vorhersehbar.

                          Für alle Fälle gerüstet, erscheint logisch. Vielleicht vorher einen Kurs mitmachen, denn gibt es aber sicher nicht gleich um die Ecke.
                          Nimmt man sich die Leichtsteigeisen und Pickel tatsächlich mit, wenn es nur eine vermeintlich leichte Wanderstrecke ist?
                          Optimisten verzichten wahrscheinlich auf zusätzliches Gewicht.
                          Informationsdefizite mögen eine große Rolle spielen, aber die Entscheidung vor Ort sollte richtig sein. Beim Alleingehen ist meine Erfahrung ruhig und überlegt an die Sache herangehen, auch mit dem Mut zur Umkehr. Sobald jemand mitgeht und unsicher wird, dann ist es schon ein Problem. Da denke ich an die Verhaltensweisen, gutes Zureden (motivieren) und unterstützen, egal ob mit oder ohne Geräte. Eine Situationsbewältigung während der Abrutschung ist eher Glücksache oder setzt eine sehr gute Körperbeherrschung voraus.


                          Zitat von MANAL Beitrag anzeigen
                          Trotzdem muss man sich im Moment schon vorher Gedanken über Alternativen und Abbruchoptionen machen, ansonsten steuert man sich gegebenenfalls in verhängnisvolle Sackgassen.
                          Sollte nicht nur im Moment so sein.




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