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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Tourengeher + Wild

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  • eagle
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    @moerf
    Bin vollkommen deiner Meinung und kann über so gewisse Aussagen einiger Forumsmitglieder nur mehr Kopf schütteln......
    Du bemühst dich denen etwas zu erklären, aber leider versteht das keiner.
    Von diesen Forumsmitgliedern soll einmal einer eine Skitour ohne Skier machen und zufuss zum Gipfel gehen, vielleicht versteht dann einer die Lage der Wildtiere. Hier geht es nicht um die Jäger, sondern um die Wildtiere und die Situation im Winter. Sind nur Geschöpfe die sich leider nicht gegen unachtsame Tourengeher und Wanderer wehren und schützen können!

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  • Blödfisch
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von bergfreund-49 Beitrag anzeigen
    So müssen die Männer mit Radladern und Pistenraupen durch den schweren Schnee fahren. "Es sind oftmals lebensgefährliche Aktionen. Immer wieder kommt es zu Lawinenabgängen", sagt Schacherl. Zudem bleiben die Tiere auch auf der Flucht im Schnee stecken und verenden. Auf der Flucht deshalb, weil die scheuen Waldbewohner immer wieder vor Tourengehern davonlaufen.
    Also wenn ich ein Reh wär, dann tät ich eher vor dem Radlader davonlaufen

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  • Bassist
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von peter40 Beitrag anzeigen
    ein beispiel:

    meine freundin läuft immer die gleiche runde im föhrenwald. auf einer "forststraße". kommt ein jäger mit einem auto, fährt ihr nach und macht sie allen ernstes darauf aufmerksam, daß es für sie gefährlich ist, hier zu laufen. auf die frage warum, kam dann folgende antwort - frei zitiert:

    "ich jag in dieser gegend auch wildschweine. und da ich ja am hochsitz von oben nach unten schieß´, könnte sie auch gefährdet werden"

    der föhrenwald zeichnet sich durch viele dünne baumstämme aus (föhren), kein unterholz und waldboden. sicht soweit geht, irgendwann sind halt dann doch die bäume im weg.

    zeit der handlung: ca. 16 h an einem wochenende.
    ...

    so gesehen - mit ein bißchen todesangstverursachen geht alles leichter :-)

    peter
    Kennzeichen notieren und bei der BH zur Anzeige bringen - und der Typ kann um seine Jagdkarte zittern.

    LG Michael

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  • moerf
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von Firngleiter Beitrag anzeigen
    Die Abschussquoute wurde in V gegenüber dem Vorjahr um 8,4% erhöht. Man kann sich die Bemühungen vorstellen genug Viecherln für´s nächste Jahr anzufüttern.
    @Firngleiter, ich nicht.. ich kenne bei uns keinen einzigen Waidmann, der im Sommer irgendwas in die Fütterung schleppt...
    Wie der zuständige Landesrat in V ausführte konnte der Abschussplan durch den intensiven Einsatz der Jäger vollständig erfüllt werden.
    und das wird dann wohl auch so weiter gehen, bis der Bestand naturverträglich angepaßt ist (?).

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  • moerf
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von Bassist Beitrag anzeigen
    "eventuell" und "unverständlich" ist putzig
    @Bassist,
    das ist Dein Problem...
    In Vlbg. ist eine GEWALTIGE Reduzierung erforderlich.
    Diese wird ja auch, wenn ich das richtig gelesen hatte (7Stk./Tag im Schnitt) nachhaltig durchgeführt?
    Und die Bedeutung von Schutzwald ist Dir ganz offensichtlich auch völlig fremd, sonst würdest Du nicht den "riesig großen Wirtschaftszweig" Jagd dagegenhalten. Übrigens: Ohne diesen Wald wird es dort auch keine Viecher mehr geben.
    ich weiß ja nicht, wie viele Jahre zwischen uns liegen.. aber vermutlicherweise hab ich schon im Schutzwald gestanden, da bist Du noch nackicht um dem Weihnachtsbaum gehüpft
    Also erzähl hier nix!

    Wen soll der Wald denn letztendlich schützen?
    Bauwerke und Menschen, die in der Gegend niemals bauen hätten dürfen.

    So.. und da wird das Dilemma ersichtlich.
    Genau diese Leute leben auch (nicht ausschließlich alle, ok) von der Jagd und deren positiven Begleiterscheinungen: Geld!

    Dann erzähle das den Leuten doch mal: hei, ihr habt aber einen tollen Schutzwald...
    Jå, werden die sagen.. aber davon alleine kommt nix auf`n Teller

    Das heißt für mich ganz klar: wenn die dortige Landesregierung in ihrer Zuständigkeit nichts unternimmt, dann ist das deren Problem.
    Als ob das an Jagd verdienbare Geld auch nur im Entferntesten an die durch fehlenden Schutzwald entsteheden Schäden jemals heranreichen könnte
    Geht ganz einfach, ohne Abwanderung: Wildgatter machen, warten bis alle drin sind und dann kracht`s. Fürs Wild ist es egal, ob es so dort oder anderswo abgeschossen wird. Ist zwar nicht gerade sehr elegant, diese Methode, aber im Vergleich zum Verlust des Schutzwaldes das bei weitem kleinere Übel - denn dann stirbt das Wild auch, nur langsamer.
    ja ne.. is klar
    Zuletzt geändert von moerf; 11.03.2009, 14:54.

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  • Bassist
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    Was macht der Jäger? Er erfüllt gesetzlich vorgegebene Abschusspläne oder eben auch nicht.

    So, wenn der Abschußplan nicht erfüllt wird, gibt es im darauf kommenden Jahr eine Korrektur für das betreffende Revier..
    Dann wird die Anzahl der vorgeschriebene Abschüsse reduziert, weil man allgemein davon ausgeht, dass das Wild nicht vorhanden ist.

    Wo also liegt das Problem?
    Mit Sicherheit nicht an der "Jägerschaft" verallgemeinernd, sondern etwas tiefer!

    Was denn jetzt?

    Muss der Jäger den Abschußplan erfüllen und sich als "schießwütig" ankotzen lassen,
    oder erfüllt er die Abschußpläne nicht, sorgt damit für erhöhten Wildbestand und wird dafür auch wieder angefeindet?
    .
    Die von der Behörde bestimmten Abschusszahlen basieren auf den Wildbestandsangaben der Jägerschaft. Die hat jedoch aus verschiedensten Eigeninteressen dabei einerseits bewußt gelogen, andererseits wußten Wildbiologen schon vor über 20 Jahren, dass die verbreitetsten Zählmethoden der Jäger nur auf 30 - 50 % des tatsächlichen Wildbestandes kommen, da viel zu sehr von weitgehend standorttreuen Tieren ausgegangen wurde.

    Der sich daraus ergebenede Teufelskreis ist leicht zu erkennen. Die Behörden haben darauf hin die vorgeschriebenen Abschusszahlen deutlich erhöht Und jetzt erklären die Jäger, das sie das nicht schaffen. Das ist ein peinliches Eingeständnis von Inkompetenz.


    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    So einfach wie Du es gerne hättest, ist es wohl doch nicht so ganz.
    Du kannst zehn Mal aus Wiki oder sonst woher kopieren..
    Bei Deinem Wissensstand bezüglich Jagd lass ich das jetzt einfach mal so stehen, ich möchte dem ja nicht die Pointe nehmen

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  • peter40
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    gegen das jagen von tieren haben wohl die wenigsten was (vegetarier vielleicht mal ausgenommen). grundsätzlich halt. wie ein mensch dann voller stolz eine trophäe präsentiert und sich auf die brust klopft (nach dem töten eines lebewesens) und damit noch das ganze als statussymbol ansieht - das ist wieder eine andere sache.

    doch die jäger tun aber fast alles dafür, daß wir sie uneingeschränkt lieben und von ihnen jeden tag träumen. ins abendgebet einschließen wär aber schon fast zuviel ...

    episoden gäbe es ja genug zu erzählen. meinem standpunkt in hinblick auf die tiere möchte ich nichts hinzufügen.

    allerdings auf das permanente "hirnwaschen" in bezug auf alle dinge, die im wald passieren und passieren könnten.

    ein beispiel:

    meine freundin läuft immer die gleiche runde im föhrenwald. auf einer "forststraße". kommt ein jäger mit einem auto, fährt ihr nach und macht sie allen ernstes darauf aufmerksam, daß es für sie gefährlich ist, hier zu laufen. auf die frage warum, kam dann folgende antwort - frei zitiert:

    "ich jag in dieser gegend auch wildschweine. und da ich ja am hochsitz von oben nach unten schieß´, könnte sie auch gefährdet werden"

    der föhrenwald zeichnet sich durch viele dünne baumstämme aus (föhren), kein unterholz und waldboden. sicht soweit geht, irgendwann sind halt dann doch die bäume im weg.

    zeit der handlung: ca. 16 h an einem wochenende.

    soweit ich weiß, ist es laut jagdgesetz nicht gestattet, auf dunkelgekleidete, laufende frauen zu schießen. da sie beim laufen auch kein fell einer sau zwecks besserer geruchsentwicklung anhat, nicht grunzt und auch nicht mit ihrer nase - äh rüssel - in der erde nach trüffel sucht, kann ich nur daraus schließen, daß der jäger wohl noch nicht beim augenarzt war. oder er hat eine temporäre wahrnehmungsschwäche. welche ursache es auch ist - er hat für den wald unheimlich viel getan.

    da wir schattenparker, zebrastreifenbenützer und bergaufbremser sind, benutzen wir dieses waldstück als laufstrecke nicht mehr.

    so gesehen - mit ein bißchen todesangstverursachen geht alles leichter :-)

    peter

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  • Firngleiter
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    mit anderen Worten, wenn es in dieser Stückzahl weiter geht, dann wird der Bestand bald nennenswert gedrückt sein und der Wald bekommt die ihm zustehende und notwendige! Chance zur Verjüngung.

    Damit hat es sich dann aber für unsere Landsleute im Westen.
    Nix mehr an der Jagd verdienen.. (Das Geld wird sehr wohl sehr gerne eingestrichen)

    Das wäre also die Kehrseite der Medaille.

    Ich gebe hier noch etwas zu bedenken: der Abschusswille steht auf der einen Seite, dem gegenüber steht aber die Machbarkeit.
    Je nach Revierlage ist es gar nicht so einfach, das Wild auch vor die Waffe zu bekommen.
    Die Abschussquoute wurde in V gegenüber dem Vorjahr um 8,4% erhöht. Man kann sich die Bemühungen vorstellen genug Viecherln für´s nächste Jahr anzufüttern.
    Wie der zuständige Landesrat in V ausführte konnte der Abschussplan durch den intensiven Einsatz der Jäger vollständig erfüllt werden.

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  • Bassist
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    auch wenn ich eventuell unverständliche Ansichten vertrete
    "eventuell" und "unverständlich" ist putzig

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    Eine sinnvolle Reduzierung ist doch nicht verwerflich? Wäre der Bestand von Anfang an niedrig gehalten, wären ja auch Tiere geschossen worden. Das wiederum geht manch Einzelnem auch wieder zu weit, siehe mutwillige Beschädigungen jagdlicher Einrichtungen usw.. das ist ein Thema.. aber ein gänzlich Anderes, denn da hängt ein riesig großer Wirtschaftszweig dran..
    In Vlbg. ist eine GEWALTIGE Reduzierung erforderlich.

    Und die Bedeutung von Schutzwald ist Dir ganz offensichtlich auch völlig fremd, sonst würdest Du nicht den "riesig großen Wirtschaftszweig" Jagd dagegenhalten. Übrigens: Ohne diesen Wald wird es dort auch keine Viecher mehr geben.

    Zur Info nochmals WIKIPEDIA:

    Als Schutzwald wird Bergwald oberhalb von Dörfern, Straßen und Schienen in Berggebieten bezeichnet, der Talbewohnern Schutz vor Steinschlag, Erdrutsch und Lawinenbildung bietet. Schutzwald ist jedoch nicht nur für die unmittelbare Umgebung wichtig, da der Wald im Berggebiet Hochwasser und Überschwemmungen im Unterland verhindert.

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    mit anderen Worten, wenn es in dieser Stückzahl weiter geht, dann wird der Bestand bald nennenswert gedrückt sein und der Wald bekommt die ihm zustehende und notwendige! Chance zur Verjüngung.

    Damit hat es sich dann aber für unsere Landsleute im Westen.
    Nix mehr an der Jagd verdienen.. (Das Geld wird sehr wohl sehr gerne eingestrichen)
    Das wäre also die Kehrseite der Medaille.
    Als ob das an Jagd verdienbare Geld auch nur im Entferntesten an die durch fehlenden Schutzwald entsteheden Schäden jemals heranreichen könnte


    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    Ich gebe hier noch etwas zu bedenken: der Abschusswille steht auf der einen Seite, dem gegenüber steht aber die Machbarkeit.
    Je nach Revierlage ist es gar nicht so einfach, das Wild auch vor die Waffe zu bekommen.
    Es soll ja nicht wahllos ausgedünnt, sondern sinnvoll reduziert werden.
    Und wenn der Bejagungsdruck steigt, wandert das Wild in Nachbarreviere (auch über Landesgrenzen) ab.
    Zum Anderen muss also auch der Waidmann dazu verfügbar sein...

    Ergo wird das Problem als Solches zuerst einmal (bis zur Lösung über Landesgrenzen) verlagert
    Geht ganz einfach, ohne Abwanderung: Wildgatter machen, warten bis alle drin sind und dann kracht`s. Fürs Wild ist es egal, ob es so dort oder anderswo abgeschossen wird. Ist zwar nicht gerade sehr elegant, diese Methode, aber im Vergleich zum Verlust des Schutzwaldes das bei weitem kleinere Übel - denn dann stirbt das Wild auch, nur langsamer.

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    Wenn alle Jagden in Österreich Staatsforste wären, bräuchte man zur Bewirtschaftung dementsprechend ausgebildete Leute (Beamte?)
    Darüber braucht man erst gar nicht nach zu denken...
    Früher waren die ÖBF ein von Beamten geführter Betrieb. Die Privatisierung hat natürlich alles besser gemacht, wie Dir jeder Einheimische im Umfeld der heutigen ÖBF AG bestätigen kann
    Natürlich wurde die Privatisierung evaluiert - aber die Ergebnisse erblickten nie wirklich das Licht der Öffentlichkeit - so ein Zufall

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  • moerf
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von Bassist Beitrag anzeigen

    Natürlich wird Natur und ihr Gleichgewicht auch auf andere, veilfältige Arten zerstört, aber auch die Jägerschaft bringt dies locker alleine zu Stande was

    - Deine Behauptung widerlegt
    - Deinen Vorwurf bezüglich Stänkerei und Provokation bezüglich meiner Behauptung, dass Dir die Zusammenhänge fremd sind, nicht bestätigt.
    @Bassist,
    ich reduziere das mal ein wenig

    Was macht der Jäger? Er erfüllt gesetzlich vorgegebene Abschusspläne oder eben auch nicht.

    So, wenn der Abschußplan nicht erfüllt wird, gibt es im darauf kommenden Jahr eine Korrektur für das betreffende Revier..
    Dann wird die Anzahl der vorgeschriebene Abschüsse reduziert, weil man allgemein davon ausgeht, dass das Wild nicht vorhanden ist.

    Wo also liegt das Problem?
    Mit Sicherheit nicht an der "Jägerschaft" verallgemeinernd, sondern etwas tiefer!

    Was denn jetzt?

    Muss der Jäger den Abschußplan erfüllen und sich als "schießwütig" ankotzen lassen,
    oder erfüllt er die Abschußpläne nicht, sorgt damit für erhöhten Wildbestand und wird dafür auch wieder angefeindet?

    So einfach wie Du es gerne hättest, ist es wohl doch nicht so ganz.
    Du kannst zehn Mal aus Wiki oder sonst woher kopieren..

    Gehe erst einmal in ein Hochwildrevier und versuche, z.B. die nach dem Jagdgesetz vorgeschriebene! Tiere vor die Waffe zu bekommen, sie zu erlegen und zu bergen.

    Einfach drauf los ballern ist da nicht.

    Ich gehe bei meinen Aussagen von einem korrekt bewirtschafteten Revier aus!

    Über alles Andere könnte ich mich auch aufregen..

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  • moerf
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von Firngleiter Beitrag anzeigen
    Vor einigen Jahren gab es in Vorarlberg eine Diskussion über die Erhaltung der (auch) für die Menschen wichtigen Schutzwälder. Dabei war sogar zu hören, dass es sinnvoll wäre das Rotwild gänzlich abzuschießen um dem Wald eine Chance zu geben.
    @Firngleiter,
    auch wenn ich eventuell unverständliche Ansichten vertrete, so weit wäre ich dann doch nicht gegangen. Eine sinnvolle Reduzierung ist doch nicht verwerflich? Wäre der Bestand von Anfang an niedrig gehalten, wären ja auch Tiere geschossen worden. Das wiederum geht manch Einzelnem auch wieder zu weit, siehe mutwillige Beschädigungen jagdlicher Einrichtungen usw..
    So weit kam es aber doch nicht, denn im Einzugsgebiet zahlungskräftiger Kunden aus D und der CH ist die Jagd ein zu großer Wirtschaftsfaktor.
    das ist ein Thema.. aber ein gänzlich Anderes, denn da hängt ein riesig großer Wirtschaftszweig dran.. [/quote]
    ............ nach entsprechenden Zählungen als Basis - vorsichtig geschätzt 5100 Stück Rotwild! Nach den von der LReg festgelegten Abschussplänen sind davon heuer 2520 Stück zu erlegen; immerhin 7 Stück pro Tag.
    Waidmannsheil[/QUOTE]mit anderen Worten, wenn es in dieser Stückzahl weiter geht, dann wird der Bestand bald nennenswert gedrückt sein und der Wald bekommt die ihm zustehende und notwendige! Chance zur Verjüngung.

    Damit hat es sich dann aber für unsere Landsleute im Westen.
    Nix mehr an der Jagd verdienen.. (Das Geld wird sehr wohl sehr gerne eingestrichen)

    Das wäre also die Kehrseite der Medaille.

    Ich gebe hier noch etwas zu bedenken: der Abschusswille steht auf der einen Seite, dem gegenüber steht aber die Machbarkeit.
    Je nach Revierlage ist es gar nicht so einfach, das Wild auch vor die Waffe zu bekommen.
    Es soll ja nicht wahllos ausgedünnt, sondern sinnvoll reduziert werden.
    Und wenn der Bejagungsdruck steigt, wandert das Wild in Nachbarreviere (auch über Landesgrenzen) ab.
    Zum Anderen muss also auch der Waidmann dazu verfügbar sein...

    Ergo wird das Problem als Solches zuerst einmal (bis zur Lösung über Landesgrenzen) verlagert


    Wenn alle Jagden in Österreich Staatsforste wären, bräuchte man zur Bewirtschaftung dementsprechend ausgebildete Leute (Beamte?)
    Darüber braucht man erst gar nicht nach zu denken...

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  • Bassist
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    @Bassist,
    entschuldigung?

    Liest Du eigentlich, was ich schreibe? Oder willst Du nur abstänkern und provozieren?

    Scheinbar bist eher Du der Jenige, der Zusammenhänge nicht sehen möchte.
    Zum Thema "nicht verstehen":

    Wenn Jäger - egal wo - in ein noch von selbst funktionierendes Stück Natur kommen, sorgen sie durch ihre Eingriffe dafür, dass das Gleichgewicht gestört wird. Z.B. Raubwild umnieten, jagdlich interessantes Wild fördern oder überhaupt gleich standortfremde Tierarten ansiedeln usw.
    Und nur weil Du offenbar noch keinen Wald gesehen hast, in dem 100 % der Bäume Schälschäden aufwiesen oder in denen es keinerlei Naturverjüngung mehr gibt, weil alles verbissen wird, heißt das nicht, das es Derartiges nicht gibt.

    Natürlich wird Natur und ihr Gleichgewicht auch auf andere, veilfältige Arten zerstört, aber auch die Jägerschaft bringt dies locker alleine zu Stande was

    - Deine Behauptung widerlegt
    - Deinen Vorwurf bezüglich Stänkerei und Provokation bezüglich meiner Behauptung, dass Dir die Zusammenhänge fremd sind, nicht bestätigt.

    Und bevor Du Dich zu sehr mit Landverbrauch beschäftigst kann ich Dir auf der Boku die Vorlesungen, Übungen und Exkursionen zu den Themen Wildbiologie und Jagdbetriebslehre wärmstens empfehlen. Ein wenig Praxis in einem größeren Forstbetrieb ist zusätzlich auch noch recht interessant.

    Aber bereits ein Kurzbesuch bei Wikipedia hätte Dir Folgendes gezeigt:

    Wildschäden in der Forstwirtschaft beziehen sich auf Beschädigungen der Flora durch Verbiss, Schälung und Reiben (Fegen) von Wild (wildlebende Tiere, die dem Jagdgesetz unterliegen) an vorwiegend jungen Forstpflanzen. Anders als auf landwirtschaftlichen Flächen kann Wildverbiss im Wald zusätzlich ökologische Langzeitschäden verursachen. Insbesondere der selektive Verbiss durch Rehwild kann aus ehemals artenreichen Mischwäldern durch gezieltes und komplettes Herausfressen der schmackhafteren Baumarten in einigen Jahrzehnten artenarme Reinbestände machen. Beispiele sind etwa der typische Bergmischwald der Alpen aus Fichte, Weißtanne, Buche, Bergahorn, Bergulme, Esche, Mehlbeere, Vogelbeere und Eibe. Obwohl all diese Baumarten nach wie vor ausreichend Samen abwerfen und diese auch keimen, überstehen mancherorts nur die unempfindlichen Fichten (und Buchen) den Fraßdruck der Rehe, Hirsche und Gemsen. Auch im seit Jahrhunderten für seine imposanten Mischbestände aus Eichen und Buchen bekannten Spessart führt Wildverbiss mancherorts zum Totalverlust der Eichenkeimlinge und damit zu Buchenreinbeständen. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Quelle: WIKIPEDIA

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  • lado
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    [QUOTE=pivo;438497 aber den da hat nicht mal das öffnen der bierdose und net einmal mein lauter rülpser nach genuss des gerstensaftes aus der ruhe bringen können.

    [/QUOTE]

    hmmm - vielleicht hättest ihn mit der vollen bierdose erlegen können (saufn kannst das nachher a no .. dann könnt ma einen neuen thread eröffnen "biertrinker + wild"

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  • Firngleiter
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von moerf Beitrag anzeigen
    Das Wild, welches die Jäger erlaubterweise erlegen, ist in der Minderheit, da bleibt schon genug von übrig.

    Vor einigen Jahren gab es in Vorarlberg eine Diskussion über die Erhaltung der (auch) für die Menschen wichtigen Schutzwälder. Dabei war sogar zu hören, dass es sinnvoll wäre das Rotwild gänzlich abzuschießen um dem Wald eine Chance zu geben. So weit kam es aber doch nicht, denn im Einzugsgebiet zahlungskräftiger Kunden aus D und der CH ist die Jagd ein zu großer Wirtschaftsfaktor.
    Die offiziellen Zahlen des Landes Vorarlberg sind aber eindrucksvoll genug.
    In diesem Bundesland (Fläche: 2601,48 km2) gibt es - nach entsprechenden Zählungen als Basis - vorsichtig geschätzt 5100 Stück Rotwild! Nach den von der LReg festgelegten Abschussplänen sind davon heuer 2520 Stück zu erlegen; immerhin 7 Stück pro Tag.
    Waidmannsheil

    Beim Mc in Bregenz wird´s wohl bald den Bambiburger mit Rehnuggets geben.

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  • moerf
    antwortet
    AW: Tourengeher + Wild

    Zitat von Bassist Beitrag anzeigen
    Wieder falsch. Die Schäden, die das zu zahlreiche Wild an der Natur verursachen, sind erheblich, nachhaltig und zum Nachteil von uns allen.
    Verschone uns doch bitte mit solchen Behauptungen, wenn Du die Zusammenhänge nicht erkennst.
    @Bassist,
    entschuldigung?

    Liest Du eigentlich, was ich schreibe? Oder willst Du nur abstänkern und provozieren?

    Scheinbar bist eher Du der Jenige, der Zusammenhänge nicht sehen möchte.

    Ich mache es Dir mal etwas einfacher:

    Täglicher Landverbrauch in Österreich, klick

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