Günster Wasserfall wohl zwei Jahre gesperrt
Das Gebiet rund um den Günster Wasserfall zwischen Krakau und Schöder im Bezirk Murau ist für Besucher derzeit gesperrt und wird es wohl noch länger bleiben. Grund sind enorme Sturmschäden, die Kosten für die Aufräumarbeiten werden mit mindestens 200.000 Euro beziffert.
Am Mittwoch informierte der Bürgermeister von Krakau, Gerhard Stolz, dass ein Sturm vor Ostern – mit Windgeschwindigkeiten rund um die 100 km/h – dem Naturjuwel massiv zugesetzt hat: „Dass das Ganze so fatal ausgeht, ist mir erst bewusst geworden, als mich der Besitzer angerufen hat. Es schaut sehr dramatisch aus und der Wasserfall wird längere Zeit nicht begehbar sein, hat er mir gesagt“.
Bäume samt Wurzelstöcken umgestürzt
Zahlreiche Bäume sind demnach umgestürzt und haben Teile der Steige und Brücken beschädigt, schildert Stolz weiter, der sich selbst ein Bild von der Lage gemacht hat: „Ich bin gar nicht weit raufgekommen. Bäume liegen da drinnen mit drei, vier Festmetern samt Wurzelkörpern, und nachdem die Schlucht ja eigentlich felsig ist und wenig Humus hat, ist das Ganze locker.“ Zum Zeitpunkt des Sturms war rund um den Wasserfall noch die Wintersperre aufrecht – „zum Glück“, wie der Bürgermeister sagt, da dadurch keine Personen zu Schaden kamen.
Bis zu 250.000 Euro an Kosten erwartet
Die genaue Schadenshöhe sei derzeit nur schwer einzuschätzen, so Stolz, „aber wir sagen momentan, dass wir sicher zwei Jahre jetzt brauchen werden, um das Ganze wieder herrichten zu können, wenn es überhaupt noch möglich ist, und wir reden von so circa 200.000 bis 250.000 Euro an Wiederherstellungskosten.“
Oberste Priorität sei es nun, die Bäume zu entfernen, das aber sei nur mittels Seilen und mit Hilfe der Bergrettung möglich, weil die Holzarbeiter im steilen und unwegsamen Gelände entsprechend gesichert werden müssten.
Hoffen auf finanzielle Hilfe vom Land
Bisher haben die beiden benachbarten Gemeinden Krakau und Schöder die Erhaltung der Aufstiegshilfen finanziert, „unter tatkräftiger finanzieller Unterstützung vom Land Steiermark“. Daher hofft der Bürgermeister von dieser Seite auch jetzt auf Hilfe, auch mit der Tourismusregion Murau habe man diesbezüglich bereits Gespräche geführt.
Sperre für jedenfalls zwei Jahre
Anstatt am bevorstehenden Muttertags-Wochenende wieder aufsperren zu können, bleibt der Günster Wasserfall nun für zumindest zwei Jahre gesperrt, für die beiden benachbarten Gemeinden Krakau und Schöder sei das bitter, aber nicht zu ändern: „Wir haben hier mal eine Notlösung diskutiert, aber es ist einfach zu gefährlich, weil so viel lockeres Material drinnen ist.“
Mit 65 Metern Fallhöhe ist der Günster Wasserfall im Bezirk Murau der höchste Wasserfall in der Steiermark, im Jahr 2022 war er deshalb als Kandidat für die TV-Show „9 Plätze, 9 Schätze“ nominiert. Das verhalf dem Wasserfall zu spürbar größerer Bekanntheit, so dass er zu einem durchaus beliebten Ausflugsziel wurde. Denn über Steige, Brücken und Treppen kann er bis an seine höchste Stelle auch erwandert werden.
https://steiermark.orf.at/stories/3352084/
Das Gebiet rund um den Günster Wasserfall zwischen Krakau und Schöder im Bezirk Murau ist für Besucher derzeit gesperrt und wird es wohl noch länger bleiben. Grund sind enorme Sturmschäden, die Kosten für die Aufräumarbeiten werden mit mindestens 200.000 Euro beziffert.
Am Mittwoch informierte der Bürgermeister von Krakau, Gerhard Stolz, dass ein Sturm vor Ostern – mit Windgeschwindigkeiten rund um die 100 km/h – dem Naturjuwel massiv zugesetzt hat: „Dass das Ganze so fatal ausgeht, ist mir erst bewusst geworden, als mich der Besitzer angerufen hat. Es schaut sehr dramatisch aus und der Wasserfall wird längere Zeit nicht begehbar sein, hat er mir gesagt“.
Bäume samt Wurzelstöcken umgestürzt
Zahlreiche Bäume sind demnach umgestürzt und haben Teile der Steige und Brücken beschädigt, schildert Stolz weiter, der sich selbst ein Bild von der Lage gemacht hat: „Ich bin gar nicht weit raufgekommen. Bäume liegen da drinnen mit drei, vier Festmetern samt Wurzelkörpern, und nachdem die Schlucht ja eigentlich felsig ist und wenig Humus hat, ist das Ganze locker.“ Zum Zeitpunkt des Sturms war rund um den Wasserfall noch die Wintersperre aufrecht – „zum Glück“, wie der Bürgermeister sagt, da dadurch keine Personen zu Schaden kamen.
Bis zu 250.000 Euro an Kosten erwartet
Die genaue Schadenshöhe sei derzeit nur schwer einzuschätzen, so Stolz, „aber wir sagen momentan, dass wir sicher zwei Jahre jetzt brauchen werden, um das Ganze wieder herrichten zu können, wenn es überhaupt noch möglich ist, und wir reden von so circa 200.000 bis 250.000 Euro an Wiederherstellungskosten.“
Oberste Priorität sei es nun, die Bäume zu entfernen, das aber sei nur mittels Seilen und mit Hilfe der Bergrettung möglich, weil die Holzarbeiter im steilen und unwegsamen Gelände entsprechend gesichert werden müssten.
Hoffen auf finanzielle Hilfe vom Land
Bisher haben die beiden benachbarten Gemeinden Krakau und Schöder die Erhaltung der Aufstiegshilfen finanziert, „unter tatkräftiger finanzieller Unterstützung vom Land Steiermark“. Daher hofft der Bürgermeister von dieser Seite auch jetzt auf Hilfe, auch mit der Tourismusregion Murau habe man diesbezüglich bereits Gespräche geführt.
Sperre für jedenfalls zwei Jahre
Anstatt am bevorstehenden Muttertags-Wochenende wieder aufsperren zu können, bleibt der Günster Wasserfall nun für zumindest zwei Jahre gesperrt, für die beiden benachbarten Gemeinden Krakau und Schöder sei das bitter, aber nicht zu ändern: „Wir haben hier mal eine Notlösung diskutiert, aber es ist einfach zu gefährlich, weil so viel lockeres Material drinnen ist.“
Mit 65 Metern Fallhöhe ist der Günster Wasserfall im Bezirk Murau der höchste Wasserfall in der Steiermark, im Jahr 2022 war er deshalb als Kandidat für die TV-Show „9 Plätze, 9 Schätze“ nominiert. Das verhalf dem Wasserfall zu spürbar größerer Bekanntheit, so dass er zu einem durchaus beliebten Ausflugsziel wurde. Denn über Steige, Brücken und Treppen kann er bis an seine höchste Stelle auch erwandert werden.
https://steiermark.orf.at/stories/3352084/
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