Wegführung: Sonnleiten (8.40) – Hühnerbühel-Südgipfel (846m, 9.20) – Nordgipfel (948m, Versuch) – Abfall (967m, 10.25) – Innerberg (999m, 10.45) – Himberriegl (903m, 11.25) – Mamauwiese (12.15) – Öhlerschutzhaus (13.35-15.10) – Haltbergtal – Puchberg am Schneeberg Bf. (16.25) | 700hm, 19km | 3 scheue Katzen, 3 Rehe, Ringeltauben | Goldener Oktober
Diese Tour stand ganz im Sinne von Gipfeln abgrasen, die mir im Schneeberg-Gebiet noch gefehlt haben. Auch die Querung zum Öhlerschutzhaus als Variante zur Schober-Öhler-Variante war für mich neu. Landschaftlich um diese Jahreszeit sehr reizvoll, noch dazu waren die kleinen Gipfeln abwechslungsreicher als vom Blick auf die Karte gedacht. Dennoch: Nur etwas für leidenschaftliche Gipfelsammler.
Anfahrt über Ternitz und Bus 350 Richtung Losenheim nach Sonnleiten. Das hat den Vorteil, dass man mehr Umstiegszeit auf den Bus hat als in Puchberg am Bahnhof. In Sonnleiten wollte ich eigentlich direkt nach Nordosten starten, doch der Forstweg war als „Privatbesitz“ deklariert, also zuerst zum Wasserfallwirt in den engen Graben hinein. Dort kam gerade eine Lieferung mit dem LKW. Bis Dezember hat er noch Freitag bis Sonntag geöffnet.
Zufahrtsstraße zwischen den Felsen zum Wasserfallwirt
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Hinter dem Wasserfallwirt folgte ich erst Wegspuren den Hang hinauf.
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Dann letztendlich weglos und steil auf einen Felsvorsprung, wo sich ein Durchgucker zum Sebastianfall ergab – ein armseliger Anblick. Für die Jahreszeit wohl normal, aber er dürfte heuer kaum mehr Wasser geführt haben. Recht viel Algenbewuchs außerdem.
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Bald erreichte ich den felsigen Rücken, der sich vom Wasserfallwirt bis zum Südgipfel zieht.
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gutmütiger Hühnerbühel (846m, Südgipfel)
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Im Abstieg von der breiten Gipfelkuppe sprangen vor mir drei Rehe davon, die ich im tiefen Gras gar nicht bemerkt hatte. Kurz darauf stand ich vor dem imposanten Nordgipfel, der zunächst nach allen Seiten abweisend wirkte. Ansätze von Steigspuren führten in den Wald hinein. Eine steile Rampe ums Eck und der Gipfel schien greifbar. Kurz verfluchte ich, die höheren und etwas weniger steifen Bergschuhe genommen zu haben, denn mit den Zustiegsschuhen hätte ich besser steigen können. Die Bodenauflage aus Nadeln und Zapfen und lockerer Erde war mir zu bröselig und ich musste da ja auch wieder hinab. Also verschoben auf ein anderes Mal.
[außerdem hatte ich da schon das Stechen im Oberschenkel/Allodynie, und wollte gehandicapt nicht steil absteigen müssen]
gänzlich anderer Charakter vom Nordgipfel (848m)
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Ich umrundete den Felsgupf, wo sich im Norden eine senkrechte, teils überhängende Felswand anschloss. Dort waren zahlreiche Bohrhaken eingeschlagen und es hingen einzelne Bandschlingen herab. Die Kletterwand firmiert offiziell unter „Klettergarten Köhlerstein“.
Nordgipfel vom vorbeigehenden Forstweg aus
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Nach wenigen Metern traf ich auf den markierten Weg (burgenländischer Mariazellerweg 06) Richtung Mamauwiese, dem ich bis zum Sebastianmarterl folgte. Der Weg quert dann den schattig-feuchten Fadengraben. Das Bachbett lag aber trocken. Über weitere Forstwege querte ich zunächst unterhalb der Nordwände des Abfalls, und über eine Schwachstelle (Scharte) auf den breiten Kamm bis zum Gipfel. Dort sollte sich sogar ein KT-Stein befinden, worauf ich aber nicht geachtet habe. Das Gipfelkreuz von Mikki hab ich auch nicht gesehen.
tolle Herbstfärbung, im Hintergrund Größenberg (1188m)
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Puchberger Becken mit auflösendem Hochnebel und Altocumulus des Balkan-Höhentiefs
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Hühnerbühel-Nordgipfel
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Der Übergang war leicht. Zurück zur Scharte und dann auf einem zuwachsenden Forstweg bis nahezu an den höchsten Punkt, dem Innerberg (999m).
steile felsdurchsetzte Flanke des Innerbergs
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Aussicht gab es dort keine. Abstieg zu steil. Also zurück und über den Forstweg hinab zum markierten Puchberger Rundwanderweg. Der Hochnebel hatte sich inzwischen gelichtet.
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brennender Wald
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Sichtachse zur Edelweisshütte
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Am markierten Weg weiter, bis nach rechts ein deutlicher Waldweg abzweigt, der bei einer Felswand endet.
um die Felswand herum
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Diese Tour stand ganz im Sinne von Gipfeln abgrasen, die mir im Schneeberg-Gebiet noch gefehlt haben. Auch die Querung zum Öhlerschutzhaus als Variante zur Schober-Öhler-Variante war für mich neu. Landschaftlich um diese Jahreszeit sehr reizvoll, noch dazu waren die kleinen Gipfeln abwechslungsreicher als vom Blick auf die Karte gedacht. Dennoch: Nur etwas für leidenschaftliche Gipfelsammler.
Anfahrt über Ternitz und Bus 350 Richtung Losenheim nach Sonnleiten. Das hat den Vorteil, dass man mehr Umstiegszeit auf den Bus hat als in Puchberg am Bahnhof. In Sonnleiten wollte ich eigentlich direkt nach Nordosten starten, doch der Forstweg war als „Privatbesitz“ deklariert, also zuerst zum Wasserfallwirt in den engen Graben hinein. Dort kam gerade eine Lieferung mit dem LKW. Bis Dezember hat er noch Freitag bis Sonntag geöffnet.
Zufahrtsstraße zwischen den Felsen zum Wasserfallwirt
1.jpg
Hinter dem Wasserfallwirt folgte ich erst Wegspuren den Hang hinauf.
2.jpg
Dann letztendlich weglos und steil auf einen Felsvorsprung, wo sich ein Durchgucker zum Sebastianfall ergab – ein armseliger Anblick. Für die Jahreszeit wohl normal, aber er dürfte heuer kaum mehr Wasser geführt haben. Recht viel Algenbewuchs außerdem.
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Bald erreichte ich den felsigen Rücken, der sich vom Wasserfallwirt bis zum Südgipfel zieht.
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gutmütiger Hühnerbühel (846m, Südgipfel)
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Im Abstieg von der breiten Gipfelkuppe sprangen vor mir drei Rehe davon, die ich im tiefen Gras gar nicht bemerkt hatte. Kurz darauf stand ich vor dem imposanten Nordgipfel, der zunächst nach allen Seiten abweisend wirkte. Ansätze von Steigspuren führten in den Wald hinein. Eine steile Rampe ums Eck und der Gipfel schien greifbar. Kurz verfluchte ich, die höheren und etwas weniger steifen Bergschuhe genommen zu haben, denn mit den Zustiegsschuhen hätte ich besser steigen können. Die Bodenauflage aus Nadeln und Zapfen und lockerer Erde war mir zu bröselig und ich musste da ja auch wieder hinab. Also verschoben auf ein anderes Mal.
[außerdem hatte ich da schon das Stechen im Oberschenkel/Allodynie, und wollte gehandicapt nicht steil absteigen müssen]
gänzlich anderer Charakter vom Nordgipfel (848m)
6.jpg
Ich umrundete den Felsgupf, wo sich im Norden eine senkrechte, teils überhängende Felswand anschloss. Dort waren zahlreiche Bohrhaken eingeschlagen und es hingen einzelne Bandschlingen herab. Die Kletterwand firmiert offiziell unter „Klettergarten Köhlerstein“.
Nordgipfel vom vorbeigehenden Forstweg aus
7.jpg
Nach wenigen Metern traf ich auf den markierten Weg (burgenländischer Mariazellerweg 06) Richtung Mamauwiese, dem ich bis zum Sebastianmarterl folgte. Der Weg quert dann den schattig-feuchten Fadengraben. Das Bachbett lag aber trocken. Über weitere Forstwege querte ich zunächst unterhalb der Nordwände des Abfalls, und über eine Schwachstelle (Scharte) auf den breiten Kamm bis zum Gipfel. Dort sollte sich sogar ein KT-Stein befinden, worauf ich aber nicht geachtet habe. Das Gipfelkreuz von Mikki hab ich auch nicht gesehen.
tolle Herbstfärbung, im Hintergrund Größenberg (1188m)
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Puchberger Becken mit auflösendem Hochnebel und Altocumulus des Balkan-Höhentiefs
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Hühnerbühel-Nordgipfel
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Der Übergang war leicht. Zurück zur Scharte und dann auf einem zuwachsenden Forstweg bis nahezu an den höchsten Punkt, dem Innerberg (999m).
steile felsdurchsetzte Flanke des Innerbergs
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Aussicht gab es dort keine. Abstieg zu steil. Also zurück und über den Forstweg hinab zum markierten Puchberger Rundwanderweg. Der Hochnebel hatte sich inzwischen gelichtet.
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brennender Wald
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Sichtachse zur Edelweisshütte
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Am markierten Weg weiter, bis nach rechts ein deutlicher Waldweg abzweigt, der bei einer Felswand endet.
um die Felswand herum
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, Danke für die Anregung, das werde ich mir sicher einmal anschauen. 
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