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Wegführung: Maria Schutz Feuerwehr Hst. (9.30) – Gebirgsjägersteig – Sonnwendstein /Pollereshütte (11-12) – Erzkogel – Hirschenkogel (Milleniumswarte, 13.10) – Enzianhütte (Einkehr, 13.40-14.30) – Semmering Bf. (15.00)
Höhenmeter: 900 | Strecke: 11km | Reine Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Ein Wandertag mit gewitterbedingt wenig Spielraum für längere Touren. Insofern musste etwas her mit kurzer Strecke, schnellen Höhenmetern und Abbruch- bzw. Unterstellmöglichkeiten. Da fiel meine Wahl auf den Semmering. Es war am Ende relativ knapp, aber ich kam trocken am Bahnhof an und hatte trotzdem mein Naturerlebnis an diesem Tag.
Richtig erholsam war der Ausflug allerdings nicht und das war maßgeblich den ÖBB zu verdanken, wegen denen ich auf der Rückfahrt über 40 Minuten Verspätung aufriss.
Es war schon auf der Hinfahrt mit gewisser Anspannung verbunden, als der Zug zwar pünktlich am Praterstern abfuhr, aber bis Meidling bereits sieben Minuten Verspätung hatte „kein freier Bahnsteig in Meidling„. Kurz nach Baden gab es dann einen „defekten Bahnübergang“ (wahrscheinlich NÖM, scheint anfällig zu sein). Zwei ältere Damen im Zug hatten das gleiche Ziel (Maria Schutz) und überlegten schon, was sie im Fall einer weiteren Verspätung tun könnten. Beide waren zudem im Bild über die drohende Gewittergefahr am Nachmittag. Wir erreichten mit rund fünf Minuten Verspätung Gloggnitz, zehn Minuten Spielraum auf den Bus.
In Maria Schutz ein noch wolkenloser Himmel über den Wiener Hausbergen.
Eselstein-Ostgrat, Königstein und Kaiserstein schauen drüber
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In Anbetracht mehrerer Hütten am Weg nahm ich dieses Mal den kleinen Rucksack, keine Stecken und die Trailrunningschuhe. So machte ich die ersten Höhenmeter des Gebirgsjägersteigs gleich in solidem Tempo. Natürlich war es fast windstill und bereits drückend warm.
Auch die Braunrote Stendelwurz blühte, aber mir gelang kein scharfes Foto.
wahrscheinlich Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
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Bei der Art bin ich mir nicht sicher. Die Blüten ähneln dem Fuchs-Knabenkraut, hier sind die Blätter aber hellgrün und ohne Flecken. Vielleicht Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)?
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Mücken-Händelwurz wieder sehr eindeutig
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wahrscheinlich Weißbindiger Mohrenfalter (Erebia ligea) auf Dost
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Dunkle Glockenblume (Campanula pulla)
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Nach eineinhalb Stunden Gehzeit und rund 760hm höher stand ich zum siebten Mal auf dem Sonnwendstein.
Blick von der Gipfelplattform auf Rax und Schneeberg
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Die Aussicht war ziemlich dunstig und ich stieg gleich wieder ab, um mir bei der geschlossenen Hütte eine Erfrischung zu nehmen. Die Kühlbox war gut gefüllt und im Schatten hielt ich es eine gute Stunde aus. Ein erwachsenes Mutter-Tochter-Gespann machte auch eine Rast, auch sie hatten die Gewittergefahr am Schirm. „Komm wir gehen, die Wolken werden schon mehr!“ Ich war noch sehr entspannt, aber die weitere Strecke war auch überschaubar.
Die Kühe müssen den Wetterumschwung irgendwie geahnt haben, oder sie bwegten sich rein zufällig geschlossen von den exponierten Weiden unterhalb des Erzkogels zur Tränke beim Sonnwendstein. Antreibende Bauern sah ich jedenfalls nicht. Ich wartete jedenfalls, bis die Forststraße frei war, es waren auch einige Kälber dabei und ein Pärchen ging mit einem (angeleinten) kleinen Hund knapp an den letzten Kühen vorbei.
Die beiden Pferde schien das Gedränge nicht zu stören:
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Nach dem Erzkogel folgte ich dem Pfad immer entlang vom Kamm bis zum Sattel vor dem Hirschenkogel
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Um 12.40 Uhr MESZ schien die Zündung der hochlabilen Luftmasse erreicht: Auf Höhe der Seckauer Tauern sah ich eine sich türmende Quellwolke (Cumulus congestus).
„Towering Cumulus“ in Bildmitte hinter flachen Quellwolken
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Laut Satellitenbild entwickelte sich dort rund zehn Minuten später eine hochreichende Quellwolke mit ersten Eisansätzen, etwas nordwestlich von Leoben. Dahinter befand sich mit etwas Abstand ein breiter Gewittercluster, der von Ost- und Südtirol bis in die westliche Obersteiermark erreichte und in der gleichen Zeit etwa einen gewaltigen Murenabgang bei der Dreischusterspitze auslösen sollte.
Cloud Phase + Blitze am 14. Juli 2026, um 12.50 Uhr (links) und 13.20 Uhr (rechts), Standort weiß markiert (Quelle: kachelmannwetter.com)
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Nach dem Sattel folgte ich kurz der breiten Sandstraße, bog dann aber auf den alten Steig zum Hirschenkogel direkt am Kamm in den Wald ab. Der Einstieg war dieses Mal zusätzlich durch ein besonders schönes Fuchs-Knabenkraut gekennzeichnet:
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Ausblick auf die Gipfelinfrastruktur mit Bikepark und Hütte zum Semmering, Kreuzberg, Weinzettl-Wand
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Direkt am Gipfel befand sich ein Abenteuerspielplatz und Waldseilgarten. Ich stand schon lange nicht mehr hier oben, aber wegen der Fernsicht lohnte es sich an diesem Tag auch nicht. Dafür konnte ich schon meinen Abstiegsweg sehen: Links an der Hütte und rechts vom Sessellift die Skipiste hinab. Da war es für Fußgänger zumindest nicht verboten.
Wegführung: Maria Schutz Feuerwehr Hst. (9.30) – Gebirgsjägersteig – Sonnwendstein /Pollereshütte (11-12) – Erzkogel – Hirschenkogel (Milleniumswarte, 13.10) – Enzianhütte (Einkehr, 13.40-14.30) – Semmering Bf. (15.00)
Höhenmeter: 900 | Strecke: 11km | Reine Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Ein Wandertag mit gewitterbedingt wenig Spielraum für längere Touren. Insofern musste etwas her mit kurzer Strecke, schnellen Höhenmetern und Abbruch- bzw. Unterstellmöglichkeiten. Da fiel meine Wahl auf den Semmering. Es war am Ende relativ knapp, aber ich kam trocken am Bahnhof an und hatte trotzdem mein Naturerlebnis an diesem Tag.
Richtig erholsam war der Ausflug allerdings nicht und das war maßgeblich den ÖBB zu verdanken, wegen denen ich auf der Rückfahrt über 40 Minuten Verspätung aufriss.
Es war schon auf der Hinfahrt mit gewisser Anspannung verbunden, als der Zug zwar pünktlich am Praterstern abfuhr, aber bis Meidling bereits sieben Minuten Verspätung hatte „kein freier Bahnsteig in Meidling„. Kurz nach Baden gab es dann einen „defekten Bahnübergang“ (wahrscheinlich NÖM, scheint anfällig zu sein). Zwei ältere Damen im Zug hatten das gleiche Ziel (Maria Schutz) und überlegten schon, was sie im Fall einer weiteren Verspätung tun könnten. Beide waren zudem im Bild über die drohende Gewittergefahr am Nachmittag. Wir erreichten mit rund fünf Minuten Verspätung Gloggnitz, zehn Minuten Spielraum auf den Bus.
In Maria Schutz ein noch wolkenloser Himmel über den Wiener Hausbergen.
Eselstein-Ostgrat, Königstein und Kaiserstein schauen drüber
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In Anbetracht mehrerer Hütten am Weg nahm ich dieses Mal den kleinen Rucksack, keine Stecken und die Trailrunningschuhe. So machte ich die ersten Höhenmeter des Gebirgsjägersteigs gleich in solidem Tempo. Natürlich war es fast windstill und bereits drückend warm.
Auch die Braunrote Stendelwurz blühte, aber mir gelang kein scharfes Foto.
wahrscheinlich Breitblättrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
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Bei der Art bin ich mir nicht sicher. Die Blüten ähneln dem Fuchs-Knabenkraut, hier sind die Blätter aber hellgrün und ohne Flecken. Vielleicht Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)?
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Mücken-Händelwurz wieder sehr eindeutig
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wahrscheinlich Weißbindiger Mohrenfalter (Erebia ligea) auf Dost
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Dunkle Glockenblume (Campanula pulla)
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Nach eineinhalb Stunden Gehzeit und rund 760hm höher stand ich zum siebten Mal auf dem Sonnwendstein.
Blick von der Gipfelplattform auf Rax und Schneeberg
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Die Aussicht war ziemlich dunstig und ich stieg gleich wieder ab, um mir bei der geschlossenen Hütte eine Erfrischung zu nehmen. Die Kühlbox war gut gefüllt und im Schatten hielt ich es eine gute Stunde aus. Ein erwachsenes Mutter-Tochter-Gespann machte auch eine Rast, auch sie hatten die Gewittergefahr am Schirm. „Komm wir gehen, die Wolken werden schon mehr!“ Ich war noch sehr entspannt, aber die weitere Strecke war auch überschaubar.
Die Kühe müssen den Wetterumschwung irgendwie geahnt haben, oder sie bwegten sich rein zufällig geschlossen von den exponierten Weiden unterhalb des Erzkogels zur Tränke beim Sonnwendstein. Antreibende Bauern sah ich jedenfalls nicht. Ich wartete jedenfalls, bis die Forststraße frei war, es waren auch einige Kälber dabei und ein Pärchen ging mit einem (angeleinten) kleinen Hund knapp an den letzten Kühen vorbei.
Die beiden Pferde schien das Gedränge nicht zu stören:
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Nach dem Erzkogel folgte ich dem Pfad immer entlang vom Kamm bis zum Sattel vor dem Hirschenkogel
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Um 12.40 Uhr MESZ schien die Zündung der hochlabilen Luftmasse erreicht: Auf Höhe der Seckauer Tauern sah ich eine sich türmende Quellwolke (Cumulus congestus).
„Towering Cumulus“ in Bildmitte hinter flachen Quellwolken
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Laut Satellitenbild entwickelte sich dort rund zehn Minuten später eine hochreichende Quellwolke mit ersten Eisansätzen, etwas nordwestlich von Leoben. Dahinter befand sich mit etwas Abstand ein breiter Gewittercluster, der von Ost- und Südtirol bis in die westliche Obersteiermark erreichte und in der gleichen Zeit etwa einen gewaltigen Murenabgang bei der Dreischusterspitze auslösen sollte.
Cloud Phase + Blitze am 14. Juli 2026, um 12.50 Uhr (links) und 13.20 Uhr (rechts), Standort weiß markiert (Quelle: kachelmannwetter.com)
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Nach dem Sattel folgte ich kurz der breiten Sandstraße, bog dann aber auf den alten Steig zum Hirschenkogel direkt am Kamm in den Wald ab. Der Einstieg war dieses Mal zusätzlich durch ein besonders schönes Fuchs-Knabenkraut gekennzeichnet:
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Ausblick auf die Gipfelinfrastruktur mit Bikepark und Hütte zum Semmering, Kreuzberg, Weinzettl-Wand
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Direkt am Gipfel befand sich ein Abenteuerspielplatz und Waldseilgarten. Ich stand schon lange nicht mehr hier oben, aber wegen der Fernsicht lohnte es sich an diesem Tag auch nicht. Dafür konnte ich schon meinen Abstiegsweg sehen: Links an der Hütte und rechts vom Sessellift die Skipiste hinab. Da war es für Fußgänger zumindest nicht verboten.

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