In den Ötschergräben war ich in den letzten 25 Jahren sicher zehnmal, meistens in Begleitung. Diese Wanderung ist ja durchaus schatzitauglich, und meiner langjährigen Partnerin, die bei manchen Bergtouren ihre Probleme hatte (Stichwort Höhenangst), hat sie immer Spaß gemacht.
Mein letzter Besuch dieses niederösterreichischen „Grand Canyon“ ist schon vier Jahre her, und so war es Zeit für eine Auffrischung. Ich wählte den gestrigen Samstag, weil es vom Wetter her optimal passen würde: Hitzewelle vorbei, angenehme Temperatur zum Wandern, kein Niederschlag, ein Mix aus Sonne und Wolken, dafür lebhafter Wind (der aber dort nicht stören würde; im Gegenteil). Natürlich war mir bewusst, dass an einem Samstag bei solchen Bedingungen viel los sein wird, aber das nahm ich in Kauf. Der Großteil der Leute geht ja ohnehin nur bis zum Ötscherhias.
Ich fahre also zum Erlaufstausee und ergattere um 11 Uhr einen der letzten Parkplätze. Um 11:17h geht ein Zug Richtung Wienerbruck, den will ich erreichen. Das Lösen eines Parktickets beim Automaten gelingt erst nach einigen Anläufen, dann aber kann ich gemächlich zur Haltestelle Erlaufklause der Mariazellerbahn hinaufschlendern. Gerade fährt ein Oldtimerzug mit einer 1099er an der Spitze (oder wie er von den Touristikern genannt wird ein „Erlebniszug Ötscherbär“) aus St. Pölten ein.
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Da sich die Abfahrt verzögert, trifft der Gegenzug, eine moderne „Himmelstreppe“, erst mit etwas Verspätung ein. Ich habe es aber eh nicht eilig.
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Acht Minuten später bin ich in Wienerbruck. Gemeinsam mit vielen anderen Wanderlustigen entsteige ich dem Zug und werde gleich vom Ötscher begrüßt, der über dem Lassingstausee aufragt.
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Jetzt geht es am Lassingfall vorbei hinunter zum Stierwaschboden. Dabei wird auch ein Felstor und danach ein kleiner Tunnel durchschritten.
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Unten beim Kraftwerk ist einiges los.
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Im Vorbeigehen mache ich einen Blick in den Maschinenraum (man kann ihn besichtigen).
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Schnell gehe ich weiter.
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Der Abschnitt zwischen Kraftwerk und Ötscherhias ist der meistbegangene. Hier treffen alle zusammen: Von Wienerbruck, aus den Tormäuern und vom Ötscherhias in Gegenrichtung. Dementsprechend mühsam ist stellenweise das Vorankommen. Unten am Bach herrscht auch reges Treiben.
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Trotzdem bieten sich immer wieder schöne Bilder.
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Zwischenziel in Sicht.
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Ich setze mich zwar kurz auf einen freien Platz, bei der Speisen- und Getränkeausgabe stelle ich mich aber nicht an. Stattdessen verköstige ich mich selber (wozu hab ich schließlich etwas mit). Dann verlasse ich den Platz schnell wieder. Ein Blick zurück gibt den wahren Andrang nicht wider (kurz zuvor glich die Brücke einer Ameisenstraße).
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Auch von etwas weiter weg schaut es in dem Moment geradezu idyllisch aus
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Wie erwartet ist der Abschnitt bis zum Mirafall schon weniger bevölkert, bis dorthin gehen aber doch noch einige.
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Mein letzter Besuch dieses niederösterreichischen „Grand Canyon“ ist schon vier Jahre her, und so war es Zeit für eine Auffrischung. Ich wählte den gestrigen Samstag, weil es vom Wetter her optimal passen würde: Hitzewelle vorbei, angenehme Temperatur zum Wandern, kein Niederschlag, ein Mix aus Sonne und Wolken, dafür lebhafter Wind (der aber dort nicht stören würde; im Gegenteil). Natürlich war mir bewusst, dass an einem Samstag bei solchen Bedingungen viel los sein wird, aber das nahm ich in Kauf. Der Großteil der Leute geht ja ohnehin nur bis zum Ötscherhias.
Ich fahre also zum Erlaufstausee und ergattere um 11 Uhr einen der letzten Parkplätze. Um 11:17h geht ein Zug Richtung Wienerbruck, den will ich erreichen. Das Lösen eines Parktickets beim Automaten gelingt erst nach einigen Anläufen, dann aber kann ich gemächlich zur Haltestelle Erlaufklause der Mariazellerbahn hinaufschlendern. Gerade fährt ein Oldtimerzug mit einer 1099er an der Spitze (oder wie er von den Touristikern genannt wird ein „Erlebniszug Ötscherbär“) aus St. Pölten ein.
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Da sich die Abfahrt verzögert, trifft der Gegenzug, eine moderne „Himmelstreppe“, erst mit etwas Verspätung ein. Ich habe es aber eh nicht eilig.
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Acht Minuten später bin ich in Wienerbruck. Gemeinsam mit vielen anderen Wanderlustigen entsteige ich dem Zug und werde gleich vom Ötscher begrüßt, der über dem Lassingstausee aufragt.
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Jetzt geht es am Lassingfall vorbei hinunter zum Stierwaschboden. Dabei wird auch ein Felstor und danach ein kleiner Tunnel durchschritten.
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Unten beim Kraftwerk ist einiges los.
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Im Vorbeigehen mache ich einen Blick in den Maschinenraum (man kann ihn besichtigen).
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Schnell gehe ich weiter.
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Der Abschnitt zwischen Kraftwerk und Ötscherhias ist der meistbegangene. Hier treffen alle zusammen: Von Wienerbruck, aus den Tormäuern und vom Ötscherhias in Gegenrichtung. Dementsprechend mühsam ist stellenweise das Vorankommen. Unten am Bach herrscht auch reges Treiben.
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Trotzdem bieten sich immer wieder schöne Bilder.
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Zwischenziel in Sicht.
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Ich setze mich zwar kurz auf einen freien Platz, bei der Speisen- und Getränkeausgabe stelle ich mich aber nicht an. Stattdessen verköstige ich mich selber (wozu hab ich schließlich etwas mit). Dann verlasse ich den Platz schnell wieder. Ein Blick zurück gibt den wahren Andrang nicht wider (kurz zuvor glich die Brücke einer Ameisenstraße).
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Auch von etwas weiter weg schaut es in dem Moment geradezu idyllisch aus

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Wie erwartet ist der Abschnitt bis zum Mirafall schon weniger bevölkert, bis dorthin gehen aber doch noch einige.
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daß ich nicht einmal mehr weiß in welche Richtung ich ihn gegangen bin.
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