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Wegführung: Semmering Bf. (895m, 9.50) – Doppelreiterkogel (917m, 10.30) – Pfefferwand (11.40, Versuch) – Weinzettelwand-West (875m, 12.40) – Adlitzgräben – Speckbacher Hütte (1094m, 14.15-15.30) – Stojerhöhe – Payerbach-Reichenau Bf. (16.57)
Höhenmeter: 850 | Strecke: 19.4km | Reine Gehzeit: ca. 5,5 Stunden
Viecher: 2 Rehe, Zitronenfalter, Glückskatze
Vegetation: Haseln (leider…), Pestwurz, viele Schneerosen, einzelne Schneeglöckchen, Krokus (in Gärten), vereinzelt Seidelbast, einzelne Primeln, verbreitet Erika, einzelne Veilchen
Der ursprüngliche Plan war eine Besteigung aller vier (benannten) Wände an einem Tag – angefangen mit der Pfefferwand, die mir noch fehlt, und dann über Weinzettlwand, Spiesswand und Polleroswand weiter, die ich bereits einzeln bestiegen habe. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht ganz aufgegangen, aber es kam dennoch eine stattliche Anzahl an Höhenmetern und vor allem Strecke zusammen, die noch dazu recht abwechslungsreich war.
Wetterlage: Der erste labil geschichtete Frühlingstag mit gehäuft auftretenden Schauern und auch einzelnen Gewittern. Grund dafür ein in höheren Atmosphärenschichten ausgeprägter, scharfer Kurzwellentrog.
Altocumulus floccus auf der Anfahrt zum Semmering am Alpenostrand, im Hintergrund Schneeberg und Hohe Wand
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Ich war gewarnt und hab die Regenjacke extra eingepackt. Die mittelhohe Bewölkung am Vormittag deutete die Präsenz eines Kurzwellentrogs an.
Auftakt zum Bahnwanderweg, zumindest für fünf Minuten
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Erdprimeln in Rosa entlang der Böschung
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Derzeit ist der erste Teil des Bahnwanderwegs zwischen Semmering Bf. und Haltestelle Wolfsbergkogel gesperrt, man muss über die Südbahnstraße ausweichen. Da und dort lagen noch Altschneereste entlang der Straße und in den Gärten.
Schneerosen blühten zahlreich
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Schneeheide (Erica carnea)
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Laufender Umbau des Kurhaus Semmering zum „Grand Semmering“, zzgl. „Wellness-Palmenhaus“ – Originalbau im Jugendstil aus dem Jahr 1909
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Nach etwas mehr als einer halben Stunde Gehzeit erreichte ich den Doppelreiterkogel (917m) – eine Schneise bot dort eine gute Sicht zum Hirschenkogel (1340m) mit der Milleniumswarte.
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Kurz darauf stand ich auf der Doppelreiterwarte und genoss einen prächtigen Ausblick insbesondere nach Norden und Osten.
Weinzettl-Wand mit zwei Aussichtsplatzen an den höchsten Felserhebungen, rechts dahinter Pfefferwand
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Mit berücksichtiger Inflation - der „20-Euro-Blick“
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Über Steigspuren stieg ich zum unterhalb gelegenen Forstweg ab, und musste dadurch keine Schleife über das Kurhaus drehen. Weiter am Affensteig hinab in die Adlitzgräben.
Haidbach mit Denkmal
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Ausgerechnet im schattigen Graben saß eine Katze auf einer Fensterbank. Sie duckte sich sofort, als sie mich erblickte und nach meinem Foto mit ausgefahrenem Objektiv sprang sie herunter und verschwand hinter dem Haus. Dabei wollte ich nur spielen ....
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Zunächst am markierten Weg den Graben hinauf - an Pestwurz vorbei.
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Dann wurde es interessant. Ich folgte dem Forstweg, der nach rechts abzweigt, bis zu einem Anwesen. Laut Rudolfs Bericht ...
„Kurz vor dem Gratende muss ich ein ganz kurzes Stück weglos absteigen und erreiche die Forststraße an ihrem höchsten Punkt, gerade dort, wo gegenüber ein Gebäude steht.“
„Vom höchsten Punkt bei Haus NR. 51 den Möglichkeiten folgend kurz weglos auf den Gratrücken hinauf. Dort trifft man auf einen gut ausgetretenen Steig, den man über den Westgipfel bis zum Hauptgipfel verfolgt.„
Ich folgte meinen bescheidenen Möglichkeiten und stieg zu einer erkennbaren Scharte im Gelände auf.
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Der Weiterweg war mir dann allerdings unklar. Einen gut ausgetretenen Steig sah ich weit und breit nicht. Überall zumindest UIAA-I-Kletterei gefragt. Zwei Tage nach einer Koloskopie spürte ich meinen Kreislauf noch ziemlich und beschloss spontan, kein Risiko alleine einzugehen. Schließlich sollte der Grat zwar nicht schwierig sein, aber doch Absturzgelände. Mit besserer körperlicher Verfassung und evtl. zu zweit werde ich sicher wiederkommen.
Also den Forstweg zurück und dann einen steilen Weg zur Bahnstrecke hinauf, durch ein Viadukt durch. Dann hätte laut SRS MAP ein strichlierter Weg in Kehren direkt zum Anstieg auf den Weinzettlwand-Ostgipfel führen sollen. Tja …
stattdessen ein neuer Zufahrtsweg der ÖBB und weit und breit kein Weg erkennbar. Ich stieg an geeigneter Stelle den Möglichkeiten folgend zum schmalen Steig an.
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Wegführung: Semmering Bf. (895m, 9.50) – Doppelreiterkogel (917m, 10.30) – Pfefferwand (11.40, Versuch) – Weinzettelwand-West (875m, 12.40) – Adlitzgräben – Speckbacher Hütte (1094m, 14.15-15.30) – Stojerhöhe – Payerbach-Reichenau Bf. (16.57)
Höhenmeter: 850 | Strecke: 19.4km | Reine Gehzeit: ca. 5,5 Stunden
Viecher: 2 Rehe, Zitronenfalter, Glückskatze
Vegetation: Haseln (leider…), Pestwurz, viele Schneerosen, einzelne Schneeglöckchen, Krokus (in Gärten), vereinzelt Seidelbast, einzelne Primeln, verbreitet Erika, einzelne Veilchen
Der ursprüngliche Plan war eine Besteigung aller vier (benannten) Wände an einem Tag – angefangen mit der Pfefferwand, die mir noch fehlt, und dann über Weinzettlwand, Spiesswand und Polleroswand weiter, die ich bereits einzeln bestiegen habe. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht ganz aufgegangen, aber es kam dennoch eine stattliche Anzahl an Höhenmetern und vor allem Strecke zusammen, die noch dazu recht abwechslungsreich war.
Wetterlage: Der erste labil geschichtete Frühlingstag mit gehäuft auftretenden Schauern und auch einzelnen Gewittern. Grund dafür ein in höheren Atmosphärenschichten ausgeprägter, scharfer Kurzwellentrog.
Altocumulus floccus auf der Anfahrt zum Semmering am Alpenostrand, im Hintergrund Schneeberg und Hohe Wand
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Ich war gewarnt und hab die Regenjacke extra eingepackt. Die mittelhohe Bewölkung am Vormittag deutete die Präsenz eines Kurzwellentrogs an.
Auftakt zum Bahnwanderweg, zumindest für fünf Minuten
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Erdprimeln in Rosa entlang der Böschung
3.jpg
Derzeit ist der erste Teil des Bahnwanderwegs zwischen Semmering Bf. und Haltestelle Wolfsbergkogel gesperrt, man muss über die Südbahnstraße ausweichen. Da und dort lagen noch Altschneereste entlang der Straße und in den Gärten.
Schneerosen blühten zahlreich
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Schneeheide (Erica carnea)
5.jpg
Laufender Umbau des Kurhaus Semmering zum „Grand Semmering“, zzgl. „Wellness-Palmenhaus“ – Originalbau im Jugendstil aus dem Jahr 1909
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Nach etwas mehr als einer halben Stunde Gehzeit erreichte ich den Doppelreiterkogel (917m) – eine Schneise bot dort eine gute Sicht zum Hirschenkogel (1340m) mit der Milleniumswarte.
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Kurz darauf stand ich auf der Doppelreiterwarte und genoss einen prächtigen Ausblick insbesondere nach Norden und Osten.
Weinzettl-Wand mit zwei Aussichtsplatzen an den höchsten Felserhebungen, rechts dahinter Pfefferwand
8.jpg
Mit berücksichtiger Inflation - der „20-Euro-Blick“
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Über Steigspuren stieg ich zum unterhalb gelegenen Forstweg ab, und musste dadurch keine Schleife über das Kurhaus drehen. Weiter am Affensteig hinab in die Adlitzgräben.
Haidbach mit Denkmal
10.jpg
Ausgerechnet im schattigen Graben saß eine Katze auf einer Fensterbank. Sie duckte sich sofort, als sie mich erblickte und nach meinem Foto mit ausgefahrenem Objektiv sprang sie herunter und verschwand hinter dem Haus. Dabei wollte ich nur spielen ....
11.jpg
Zunächst am markierten Weg den Graben hinauf - an Pestwurz vorbei.
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Dann wurde es interessant. Ich folgte dem Forstweg, der nach rechts abzweigt, bis zu einem Anwesen. Laut Rudolfs Bericht ...
„Kurz vor dem Gratende muss ich ein ganz kurzes Stück weglos absteigen und erreiche die Forststraße an ihrem höchsten Punkt, gerade dort, wo gegenüber ein Gebäude steht.“
„Vom höchsten Punkt bei Haus NR. 51 den Möglichkeiten folgend kurz weglos auf den Gratrücken hinauf. Dort trifft man auf einen gut ausgetretenen Steig, den man über den Westgipfel bis zum Hauptgipfel verfolgt.„
Ich folgte meinen bescheidenen Möglichkeiten und stieg zu einer erkennbaren Scharte im Gelände auf.
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Der Weiterweg war mir dann allerdings unklar. Einen gut ausgetretenen Steig sah ich weit und breit nicht. Überall zumindest UIAA-I-Kletterei gefragt. Zwei Tage nach einer Koloskopie spürte ich meinen Kreislauf noch ziemlich und beschloss spontan, kein Risiko alleine einzugehen. Schließlich sollte der Grat zwar nicht schwierig sein, aber doch Absturzgelände. Mit besserer körperlicher Verfassung und evtl. zu zweit werde ich sicher wiederkommen.
Also den Forstweg zurück und dann einen steilen Weg zur Bahnstrecke hinauf, durch ein Viadukt durch. Dann hätte laut SRS MAP ein strichlierter Weg in Kehren direkt zum Anstieg auf den Weinzettlwand-Ostgipfel führen sollen. Tja …
stattdessen ein neuer Zufahrtsweg der ÖBB und weit und breit kein Weg erkennbar. Ich stieg an geeigneter Stelle den Möglichkeiten folgend zum schmalen Steig an.
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