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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Heuberg (748m) und Steinkopf-Aussichtsturm (640m), Rosaliengebirge (18.02.26)

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  • Heuberg (748m) und Steinkopf-Aussichtsturm (640m), Rosaliengebirge (18.02.26)

    1000045713.png

    Wegführung: Forchtenstein Parkplatz (10.00) – Wulkatal – Heuberg (748m, 11.05-11.35) – Steinkopf Aussichtsturm (740m, 12.40-13.30) – Hochbergbachgraben – Parkplatz (15.40)

    Höhenmeter: 520 | Strecke: 14,2km | Reine Gehzeit: ca. 4 Stunden

    Viecher: Schwarzspechte, Hunde

    Vor dem Wintereinbruch schafften es Wolfgang und ich noch ins Rosaliengebirge. Für mich der zweite Besuch nach über fünfzehn Jahren. Damals war ich nur am Heuberg. Dieses Mal wollten wir uns den ganzjährig begehbaren Aussichtsturm Wiesen-Lanzenkirchen am Steinkogel (ältere Karten: Steinkopf) anschauen. Es war ein windiger, aber trockener Übergangstag. Am Nachmittag drehte der Wind auf Südost zurück und schlief dabei ein.

    Wir parkten oberhalb der Burg, wo sich unsere Runde schließen sollte. Forchtenstein wurde urkundlich erstmals im Jahr 1343 als Ferchiton genannt. Bis zum Anschluss an Österreich 1921 hieß der Ort Fraknó.

    Burg Forchtenstein – ältere Festungsanlage mit barockem Umbau

    1.jpg

    Der markierte Weg führt erst entlang der Häuserzeile am steilen Hang oberhalb der Wulka und dann im Wald entlang. Durchaus schön zu gehen.

    Im idyllischen Graben der Wulka

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    Sonnenhund

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    Beim Gipfelhang entfaltete sich das Panorama vom Wienerwald über Leithagebirge und Kleine Karpaten bis Neusiedler See und Günser Gebirge.

    Rastplatz und Automat mit Snacks und Getränken unten rechts

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    Burg vom Gipfel gesehen - auch am Hausberg dahinter wurde eine Wallanlage gefunden.

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    Die klare Luft erlaubte, weite Bereiche des Neusiedler Sees zu überblicken.

    Forchtenstein, Mattersburg und Neusiedler See

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    Panorama Hoher Lindkogel und Wiener Becken bis Leithagebüsch

    7.jpg

    Rosalienkapelle aus dem 17. Jahrhundert

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    Die Sicht nach Südosten war leider etwas eingeschränkt, aber ein paar Hügel im Bakonygebirge gingen sich trotzdem aus:

    Rendeki-hegy (374m, 108km) zentral, ganz links Haláp (358m, 122km) und Csobánc (128km), rechts Sümegi-várhegy (270m, 108km)

    9.jpg

    Tátika (413m, 113km) zentral, links Kö-orra (406m, 120km), rechts flach Köves-tetö (445km,124km)

    10.jpg

    Krummbachstein und Schneeberg mit letztem Nordweststau

    11.jpg

    Rax mit tief verschneiter Heukuppe – so viel lag dort den ganzen Winter noch nicht.

    12.jpg

    alter Grenzstein

    13.jpg
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Die erst 2019 errichtete Aussichtswarte am Steinkopf (640m), eine auffällige Erhebung aus Kalkstein im sonst aus Gneis bestehenden Rosaliengebirge

    14.jpg

    Panorama Pannonisches Becken

    15.jpg

    Im Hintergrund Krummbachstein (und Alpl) und Schneeberg, im Vordergrund links Kienberg (1240m), ganz vorne Gösing (898m) und Absandberg (896m)

    17.jpg

    Panorama Alpenostrand

    16.jpg

    Windrad Lichtenegg mit Aussichtsplattform (derzeit leider nicht zugänglich), Bucklige Welt

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    Überraschungsdurchgucker: Hochschwab und Veitsch hinterm Preiner Gscheid!

    20.jpg
    Am Nachmittag stabilisierte die Atmosphäre unter Zwischenhocheinfluss. Dadurch waren hochreichende Gebirgswellen begünstigt, was sich hier in den länglichen Föhnwolken gezeigt hat:

    Dazu Flache Cumuli in der thermisch aktiven Kaltluft

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    Richtung Neusiedler See wurde die Luft nun immer klarer: Goldberg (224m) im Ruster Hügelland und Oslip davor.

    22.jpg

    Kogel (224m), davor St. Margarethen – Rust liegt hinterm Kogel

    23.jpg

    Neben der Burg Forchtenstein der zweite markante Kalkberg im sonst aus Gneis und Glimmerschiefer bestehendem Rosaliengebirge.

    Kalkfelsen im Buchenwald

    24.jpg

    25.jpg

    Der ursprünglich markierte Weg weist zwar noch ein paar verblichene Markierungen auf, ist aber zugewachsen mit dichtem Gestrüpp. Daher wichen wir auf die parallel verlaufende Pipeline-Schneise aus – die Pipeline verbindet auf 420km Länge Wien mit der Adria.

    26.jpg
    Hochreichende Leewelle (mountain wave) hinter dem Heuberg

    27.jpg
    Eichen sollst du weichen, Buchen musst du hier nicht suchen

    28.jpg
    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Der tief eingeschnittene Hochbergbachgraben brachte uns dann letztendlich samt Gegenanstieg auf die 500hm Gesamtanstieg.

      Nicht aufgeräumte Schäden, es geht rechts weiter

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      Idyllische Engstelle, etwas oberhalb liegt die Hochberggrabenhöhle

      30.jpg

      über 100 Jahre alte Wohnhäuser

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      Pfarrkirche Mattersburg, im 14. Jahrhundert erbaut, mit Volutengiebel

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      Zahlreiche ältere Gemäuer oberhalb der Schreinermühle deuten auf jahrhundertelange Steinbruchtätigkeit hin, belegt ist er hier seit dem Jahr 1749.

      Alte Gemäuer neben einem aufgelassenen Steinbruch

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      Der Herbst ist eigentlich vorbei ....

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      Reste eines Hauses

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      Die Josephinische Landesaufnahme von Ungarn zeigt in der Nähe des ehemaligen Steinbruchs das „Schloss Neustift“ (mehr zu Neustift).

      Josephinische Landesaufnahme

      grafik-5.png

      Mehr hab ich dazu leider nicht gefunden. Es ist zumindest von einem historischen Kalkbrennofen die Rede.

      Er wollte nicht nur spielen!

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      Schönes Tier aus der Distanz betrachtet

      37.jpg
      Zwei Tage vorher haben meine Kollegen noch vom Flugsicherungstower die Burg Forchtenstein gesehen, sie wurde von der Sonne angestrahlt. Hier der Blick in die Gegenrichtung:

      Flugsicherungstower, dahinter Matzner Wald im Weinviertel (ca. 80km entfernt),

      38.jpg

      (Heute im Dienst hab ich mit mit Fernglas übrigens selbst überzeugt - man sieht die Burg sogar vollständig vom Tower in 90m Höhe!)

      Laaerberg links, rechts Kaisermühlen, am Horizont Glockenberg (370m, 80km)

      39.jpg

      Noch ein kurzes Stück bergauf und beim Parkplatz schloss sich unsere Runde. Kulturhistorisch wieder interessant, auch die tief eingeschnittenen Gräben kommen durchaus unerwartet. Die Fernsicht hätte kaum besser sein können und an windschwachen Plätzen wärmte die Mitfebruarsonne angenehm.

      Danke, Wolfgang, dass ich Dich für einen Tag Burgenland begeistern konnte :-)

      Lg, Felix


      http://www.wetteran.de

      Kommentar


      • #4
        Schon zu Wochenbeginn war klar, dass einzig der (Ascher-)Mittwoch passable Bedingungen für Wanderungen bieten würde. Und spätestens als Felix seinen Plan schilderte, die relativ neue Aussichtswarte im Rosaliengebirge zu besuchen, war es beschlossen, dass wir gemeinsam unterwegs sein werden. Irgendwo habe ich möglicherweise einmal vom "Aussichtsturm Wiesen - Lanzenkirchen" gelesen; so richtig in mein Bewusstsein vorgedrungen ist allerdings nicht, dass er nun seit 2019 auf dem Steinkogel bzw. Steinkopf steht. Ein willkommener Anlass somit (und zudem eine günstige Jahreszeit), um - fast 11 Jahre nach meinem bisher letzten Besuch des zentralen Rosaliengebirges - wieder einmal dort zu wandern.

        Ich stelle noch einige meiner Bilder zum Bericht von Felix dazu.

        Ab der eindrucksvollen Burg Forchtenstein folgen wir dem markierten Weg, der lang in ziemlich gleicher Höhe am Hang des engen Wulkagrabens verläuft und erst am Schluss - für burgenländische Verhältnisse relativ steil - zu den Rosalienhäusern hinaufführt. Sowohl der Zentralalpenweg als auch der Burgenländische Mariazellerweg nützen diesen Abschnitt; an Markierungen und Hinweisen besteht somit kein Mangel.
        06-Wegweiser.jpg

        Knapp über den Rosalienhäusern erhebt sich der 748 Meter hohe Heuberg, auf dem seit etwa 350 Jahren die barocke Rosalienkapelle steht.
        Bis 2011 gab es auf der Wiese südlich des Heubergs übrigens einen Babylift, der vor allem von Familien mit Kindern im Winter gern genützt wurde. Nachdem zuletzt allzu oft kaum Schnee lag, musste der Betrieb dann eingestellt werden.
        10-HeubergRosalienkapelle.jpg

        Knapp unter der Kapelle befindet sich ein Kreuz, und etliche Tischgruppen laden zum Rasten ein. Ein Aufenthalt lohnt sich vor allem an Tagen mit klarer Luft, da dann von hier aus - an der Burg Forchtenstein vorbei - der Großteil des Nordburgenland im Blickfeld ist. Bei mittlerweile relativ schwachem Wind und Sonne nützen wir die Gelegenheit gern für eine Rast.
        16-HeubergKreuz-BlickForchtenstein.jpg

        Der Heuberg überragt den Kamm nach Norden relativ deutlich, und so geht der Blick über ihn und das Wiener Becken bis zur Großstadt Wien. Von links ziehen die Ausläufer des Anningers mit dem Eichkogel ins Bild, und hinter dem Stadtzentrum stehen in etwa 65km Entfernung Hermannskogel und Kahlenberg. Ganz blass ist weiter rechts hinter dem Bisamberg sogar noch der Buschberg auszumachen. Da fehlt nicht mehr viel auf 100km Distanz.
        14-BlickWienerBecken-AnningerWien.jpg

        Ein kleines Stück weiter westlich bietet sich auch ein gutes Panorama in die Semmeringregion sowie zu Rax und Schneeberg. Der Zoom zum Stuhleck zeigt auf dem viel besuchten Gipfel eine bessere Schneelage als fast während der kompletten bisherigen Wintersaison 2025/26 (und dies noch, bevor zwei Tage später nochmals ansehnliche Mengen an Neuschnee dazukamen).
        22-ZoomStuhleck.jpg

        Die gesamte weitere Route des Tages ist für mich Neuland. Nach dem Abstieg zum Weißen Kreuz führt der markierte Kammweg in leichtem Auf und Ab bis direkt an den Fuß des Steinkogels heran. Die 15 Meter hohe Aussichtswarte auf dem Gipfel ist zwischen den Bäumen bereits zu erkennen.
        30-AnstiegSteinkogel.jpg

        Der Gipfel des Steinkogels ist im Unterschied zu fast allen übrigen Erhebungen im Rosaliengebirge sichtlich aus Kalk und mit teilweise steilen Flanken recht deutlich ausgeprägt. Ein idealer Standort für eine Aussichtswarte somit: Nachdem einige Bäume wohl gefällt wurden, bietet sich Richtung Südwesten bis Nordwesten wie auch Richtung Nordosten bis Osten ein komplett freies Panorama. Nur der Blick nach Wien bleibt durch Baumwipfel verstellt.

        Der Blick über das Steinfeld zum dominierenden Schneeberg und der Hohen Wand ist ausgesprochen schön.
        42-Steinfeld-Schneeberg-HoheWand.jpg

        Im Detail wird aus dieser Perspektive noch deutlicher, wie sehr der Schneeberg seine Umgebung und auch alle Gipfel vor ihm überragt.
        Genau unter dem Klosterwappen ist die Flatzer Wand zu erkennen, weiter links steht der Gösing (von seiner sanfteren Ostseite gesehen, die Felswände zum Sierningtal bleiben somit verdeckt).
        50-ZoomAlplSchneeberg.jpg

        Großer Otter, Erzkogel und Sonnwendstein. Ganz rechts darf auch der Pinkenkogel noch mit auf das Bild, und links ist erneut ein Teil des Stuhlecks zu sehen.
        47-ZoomGrOtter-Sonnwendstein.jpg

        Die Hohe Wand hinter den Fischauer Vorbergen. Ganz links das Geländ, und rechts dahinter die Dürre Wand mit dem Katharinenschlag.
        52-ZoomSteinfeld-HoheWand.jpg

        Richtung Nordosten geht der Blick zur Landeshauptstadt Eisenstadt am Fuß des langgestreckten Leithagebirges. Dahinter sind am Horizont noch die Kleinen Karpaten zu sehen: Links auf dem Kamzik (439m) steht der hohe Fernsehturm von Bratislava.
        53-ZoomEisenstadtLeithagebirge.jpg

        Die am nächsten gelegene Bezirkshauptstadt Mattersburg. Links - u.a. hinter dem einzigen markanten Hochhaus - ist eines der Wahrzeichen der Stadt zu sehen, das gut 200m lange Talviadukt der Mattersburger Bahn. Es handelt sich um eine der ältesten Bahnstrecken Österreichs, sie wurde bereits 1847 eröffnet. Gewisse Ähnlichkeiten zur Semmeringbahn sind keineswegs zufällig: Einige Jahre vor der Planung der ersten Gebirgsbahn nutzte der Eisenbahningenieur Matthias Schönerer die Gelegenheit, die Konstruktion von Viadukten in vergleichsweise einfacherem Gelände zu erproben.
        Umfassende Informationen zur Bahnstrecke Wiener Neustadt - Sopron: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnst...E2%80%93Sopron.
        Die alte Strecke wird übrigens zur Zeit elektrifiziert, und daher ist für das gesamte Jahr 2026 ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
        55-ZoomMattersburg.jpg

        Nach dem gründlichen Betrachten des Panoramas vom Aussichtsturm nützen wir einen windgeschützten Platz an seinem Fuß für eine weitere Pause.
        Für den Rückweg nach Forchtenstein folgen wir dann - mit Ausnahme des kurzen Schlussabschnitts - unmarkierten Wegen. Das Gelände ist frei von unliebsamen Überraschungen, und auch die Orientierung bleibt stets gut möglich. Am überraschendsten ist, dass der Graben des Hochbergbachs um einiges tiefer eingeschnitten ist als ein rascher Blick auf die Karten vermuten lässt. Dafür ist der Platz stimmungsvoll.
        66-Hochbergbach.jpg

        An einigen interessanten alten Gebäuden bzw. Gebäuderesten - vermutlich im Zusammenhang mit einem Steinbruch sowie Mühlen stehend - vorbei erreichen wir wieder die Anhöhen nahe Forchtenstein. Letzte Quellwolken haben sich fast vollständig aufgelöst, und so leuchtet die Landschaft am mittleren Nachmittag nun in satten Farben. Dieser Blick geht über die etliche Kilometer breite Wiener Neustädter Pforte zwischen dem Rosaliengebirge und dem Leithagebirge nochmals ins Wiener Becken. Es sind die letzten Ausläufer der Zentralalpen vor dem Flachland im Osten. Insofern passt es schon, dass der gleichnamige Weitwanderweg in Hainburg beginnt und zunächst der Länge nach über das Leithagebirge führt.
        74-WienerBecken-Leithagebirge.jpg

        An der Burg Forchtenstein beeindrucken vor allem ihre Dimension und ihre beherrschende Lage auf einem Kamm zum Rosaliengebirge. Weite Teile des Nordburgenlands waren von hier aus gut zu überblicken, und von entsprechend vielen Plätzen (bis zum Flugsicherungstower Schwechat ) ist die Burg im Sichtfeld.
        76-BurgForchtenstein.jpg


        Fazit der Wanderung

        Gerade in den Übergangsjahreszeiten und besonders an Tagen mit guter Fernsicht kann sich die Landschaft am Ostrand der Alpen von einer besonders reizvollen Seite zeigen.
        Es ist sehr zu begrüßen, dass es mit dem Aussichtsturm Wiesen - Lanzenkirchen nun einen Platz im zentralen Rosaliengebirge gibt, der einen fast umfassenden Rundblick bietet. Vor allem die Perspektive von dort über das Steinfeld zu Rax und Schneeberg ist großartig, da besonders gut zur Geltung kommt, wie sehr die zwei östlichsten Zweitausender der Alpen ihre Vorberge überragen. Die Summe aller Aussichtsplätze vom Heuberg steht diesem Panorama nicht wirklich nach.

        Die zwei weiteren Aussichtswarten im Rosaliengebirge finden sich an ihren entgegengesetzten Enden:
        + der Aussichtsturm oberhalb des Kurorts Bad Sauerbrunn ganz im Norden (2007 errichtet) sowie
        + der Johann-Giefing-Aussichtsturm oberhalb von Schwarzenbach im Südosten (1999 errichtet, seite 2023 mit Aufzug, steht am höchsten Punkt der alten keltischen Wallanlage).

        Der Aussichtsturm Wiesen - Lanzenkirchen ist auf einem gekennzeichneten Rundwanderweg auch von Lanzenkirchen im Nordosten zu erreichen. Dies ist dank der Aspangbahn die einfachste Variante für Öffi-Wanderer.


        Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
        Danke, Wolfgang, dass ich Dich für einen Tag Burgenland begeistern konnte :-)
        Der Dank geht an dich zurück: für die gemeinsame Wanderung an einem schönen Vorfrühlingstag und speziell für den Hinweis auf den Aussichtsturm Wiesen - Lanzenkirchen. Wer weiß, wann ich ansonsten endlich einmal zu ihm gekommen wäre!
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor einem Tag.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

        Kommentar


        • #5
          Schöne Runde habt Ihr da gemacht und das Wetter gut genutzt. Den Rosaliakamm kannte ich zur Genüge. Viele Mal von Katzelsdorf hinauf und vom Sender (sehr steil) nach Ofenbach runter. Nicht auf Schusters Rappen, sondern auf meinem Schimmel.
          LG, Eli

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