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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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12.10.2019 Gföhlberg (885m) und Schöpfl (893m), Wienerwald

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  • 12.10.2019 Gföhlberg (885m) und Schöpfl (893m), Wienerwald

    • Wegführung: Abzw. Stollberg (8.55) - Gföhlberg (885m, 10.40) - Gföhlberghütte - Klammhöhe (618m, 12.30) - Matraswarte (893m, 15.00) - Kratzberg - Laaben Gemeindeamt (17.20)
    • Länge: 18,5 km
    • Höhenmeter (Aufstieg): 850 hm
    • Gehzeit Gesamt (inkl. Fotografierpausen): ca. 6 Std.
    • Fußstatus (Knochenmarködem): Weicher gebettete Einlagen, dicke Merinosocken, Salewa Midtrainer GTX, trotz der Tourenlänge kaum Beschwerden
    Erster Nebeltag in Wien, wenn auch ein wenig unerwartet bis in den späten Nachmittag hinein erst aufgehend. Markante Temperaturinversion, in der Früh in Zwettl -0,4, am Nachmittag verbreitet 20 Grad und mehr im Sonnenschein und über der Kaltluftinversion, bei längerem Nebel 14 Grad in Wien. Auch auf den Bergen sehr mild, mit +19,2 Grad auf der Rax und +20,4 am Jauerling. Günter, Wolfgang und ich stellen das Auto in Laaben beim Gemeindeamt ab und fahren mit dem Bus bis zur Haltestelle Abzw. Stollberg. Von dort in die Gern, und dann über den Thomasberg hinauf zum Gföhlberg.

    Bild 1: Das idyllische Seitental, rechts der lange Kamm vom Schöpfl.

    Über den flachen Rücken mit der großen Wiese in Bildmitte werden wir spätnachmittags absteigen.



    Bild 2: Aufmerksamkeit errregend.

    Das war eines der ersten Bilder mit meinem neuen 70-300mm Teleobjektiv. Die Lichtstimmung ist unbearbeitet, gefällt mir außerordentlich gut.



    Hinter dem Wildgehege geht es zunächst eben in den Wald hinein und dann steiler bergauf.

    Bild 3: Gföhlberg (885m), der zweithöchste Wienerwaldgipfel, und wieder einmal ein neuer Gipfel für mich.



    Nach der kurzen Gipfelrast kehren wir bei angenehmer Wärme und Sonnenschein in der idyllisch gelegenen Gföhlberghütte ein, mit Elsbeerblütensaft (leider stark verdünnt) und Kräuterfrittaten- und Kaspressknödelsuppe.

    Bild 4: Zugewachsene Lichtung im Abstieg mit Schneealpenblick.

    Links die Mitterbergschneid mit der Kleinen Mitterbergwand (1863m, 43km), rechts vorne Jochart (1266m), ein Schneeschuhgipfel, der mir noch fehlt.



    Bild 5: Bergflockenblume.



    Bild 6: Buchenwienerwald.



    Bild 7: Marterl östlich der Klammhöhe.



    Schon vor dem Erreichen der Klammhöhe vernehmen wir Lautsprecheransagen und Musik. Eine größere Veranstaltung? Beim Bruckhof dann ein riesiger Parkplatz und viele Besucher. "Wildsau Dirt Run" - Gatschrennen für Begeisterte. Der markierte Wanderweg verläuft mitten durchs Veranstaltungsgelände, zum Glück kamen wir problemlos durch.

    Bild 8: Ein Baum fällt aus den Farben ...



    Bild 9: Rast zum Füße entlasten unterhalb des Wittenbachbergs (846m).

    Dabei ließen sich andere ganz schön hängen.



    Bild 10: Rätselraten.

    Im Vordergrund Schöngrabenspitze (995m), Schwarzenberg (1033m) und spitzer Lindenberg (946m), rechts ein felsiger hoher Berg, den wir zuerst nicht zuordnen konnten. Er schien optisch viel weiter nördlich als der Ötscher zu stehen, erschien mir aber für die Oberösterreichischen Voralpen viel zu felsig und hoch. Auflösung später.



    Bild 11: Ötscher (1893m), Scheiblingstein (1622m), Eisenstein (verdeckt) und rechts Hohenstein (1195m).



    Bild 12: Blick über den Donauraum ins Waldviertel.



    Bild 13: Blick bis ins Mühlviertel, ganz rechts Ostrong (1062m, 64km)



    Bild 14: Rückblick zum Gföhlberg (links), Kasberg (785m) in Bildmitte.



    Bild 15: Bankerl zum Rostn kurz vor der Matraswarte.

    http://www.wetteran.de

  • #2
    Die Aussichtswarte war gut besucht und wir nicht die einzigen Fotografen mit Spiegelreflexkameras.

    Bild 16: Auflösung von Bild 10 - es handelte sich um den Großen Priel!

    Außerdem zu sehen ein paar Gipfel des Sengsengebirges.



    Bild 17: Blick nach Südwesten über den Höhenberg (1027m) zum Hochschwab.

    In Bildmitte Ringkamp (2153m) und Hochschwab (2277m, 77km), rechts Hochwart (2210m). Sehr dunstig leider, man sah das Gipfelplateau glänzen (Schneedecke).



    Bild 18: Links vom Gföhlberg Totes Gebirge und Sengsengebirge, rechts Ybbstaler Alpen.

    Rechts vom Gföhlberg Prochenberg (1123m), Frankenfelsberg (941m) und mit dem markanten Sattel dazwischen Statzberg (948m).



    Bild 19: Kraftwerk Dürnrohr, ein Dampfkraftwerk und Abfallbehandlungsanlage in Zwentendorf.

    Nach 33 Jahren Betrieb wurde die Stromerzeugung mit Kohle Anfang August 2019 eingestellt. Vom Kraftwerk läuft die längste Fernwärmeleitung (31km) nach St.Pölten.



    Bild 20: Most- und Waldviertel.



    Bild 21: Wienerwaldidylle.



    Bild 22: Stift Göttweig, dahinter irgendwas in der Wachau.

    Im Vordergrund Herzogenburg mit dem Augustiner-Chorherrenstift.



    Bild 23: Panorama Nordwest.



    Bild 24: Im Vordergrund der Rücken, über den wir später abstiegen.

    Dahinter in der Senke Laaben (347m), links erhöht Brand-Laaben (426m) am Fuß des Windbichls (603m).



    Bild 25: Fortsetzung des Auf und Abs über Hochstraß und Jochgrabenberg.

    So bin ich Ende November 2016 bis nach Pressbaum abgestiegen.



    Bild 26: Gegenüber am Mitterschöpfl (882m) das Leopold-Figl-Observatorium, dahinter mit der felsigen Nordwestflanke Peilstein (716m), ganz hinten Hoher Lindkogel (834m).

    Das Observatorium besitzt das größte Spiegelteleskop Österreichs, mit einem Durchmesser von 150cm und einer Brennweite von 12,5m. Ganz rechts schaut das Rosaliengebirge (52km) aus dem Dunst.



    Bild 27: Blick zu den Voralpen

    Was ich sehe, weiß ich leider auch nicht. Aber wuascht, schaut schön aus. Den Traunstein (156km) hätte man übrigens auch gesehen, aber nur mit Tele. Ich hab ihn leider nur in der Totale und nach dem Vergrößern erkennt man ihn nur mit Phantasie sehr schemenhaft.

    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Bild 28: Die 17 Meter hohe stählerne Matraswarte, 1898 errichtet und 1950 instand gesetzt.

      Die erste Aussichtswarte wurde bereits 1865 errichtet, 1867 folgte die steinerne Pyramide (Mitteleuropäische Gradmessung, auf Initiative Österreichs 1863 gegründet).



      Bild 29: So liebe ich den Herbst.



      Bild 30: Die letzte Tageserwärme genießen, bevor in den kühleren Graben absteigen.



      Bild 31: Rotes Laub.



      Bild 32: Gruppenkuscheln.



      Bild 33: Das Empfangskommittee steht schon bereit.



      Bild 34: Ausgebüchste Säue, die Eltern wurden schon unruhig.



      Bild 35: Kontraste.



      Bild 36: Abstieg.



      Bild 37: Nochmal Farben aufsaugen.



      Bild 38: Kurz darauf sind wir auch schon unten im Ort.



      Im Gasthof zur Linde lassen wir den Wandertag ausklingen, das Entenhaxerl auf Kürbistagliatelle war ungewohnt, aber köstlich.

      Gruß,Felix
      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Danke Felix für den schönen Bericht unserer Tour, einige Aufnahmen möchte auch ich noch beisteuern.

        Herbstfarben kurz nach dem Abmarsch

        _DSC6598.jpg

        _DSC6602.jpg

        Abstieg zur Klammhöhe

        _DSC6605.jpg

        _DSC6607.jpg

        _DSC6609.jpg

        _DSC6613.jpg

        Der Blick zum Ötscher ist hart umkämpft.

        _DSC6624.jpg

        Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
        Gegenüber am Mitterschöpfl (882m) das Leopold-Figl-Observatorium,
        _DSC6636.jpg

        Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
        Den Traunstein (156km) hätte man übrigens auch gesehen, aber nur mit Tele. Ich hab ihn leider nur in der Totale und nach dem Vergrößern erkennt man ihn nur mit Phantasie sehr schemenhaft.
        Einen einigermaßen aussagekräftigen Ausschnitt hab ich zusammen gebracht.

        _DSC6634_1.jpg

        Wolfgang "in Aktion"

        _DSC6637.jpg

        Meine beiden Begleiter

        _DSC6639.jpg


        _DSC6641.jpg

        Ein letztes Aufsaugen der Farben kurz vor Laaben

        _DSC6642.jpg


        Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
        (Marie von Ebner-Eschenbach)

        Kommentar


        • #5
          Super Bilder, danke fürs Teilhaben lassen und eine Tripplegruppe in rot :-)
          LGr. Pablito

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          • #6
            Einige Bilder unserer Gemeinschaftswanderung möchte ich auch noch dazustellen.

            Nur gute 10 Minuten sind wir zu Beginn auf der (Neben-)Straße nach Gern unterwegs. Aber die schönen Herbstfarben sorgen auch hier bereits für Abwechslung.
            02-StraßenachGern.jpg

            Nach dem abschnittsweise durchaus steilen Anstieg auf den Gföhlberg nützen wir die Terrasse vor der gleichnamigen Hütte gern für eine längere Rast und eine erste Stärkung.
            Die Temperaturen sind wie geschaffen dafür, längere Zeit im Freien zu sitzen.
            11-Gföhlberghütte.jpg

            Bei meinem letzten Besuch im Frühjahr 2015 bot der Weg knapp südöstlich der Gföhlberghütte noch Ausblicke zu den höheren Bergen. Mittlerweile ist die Lichtung weitgehend zugewachsen, und so erhasche ich gerade noch diesen Durchblick zur westlichen Rax und (links) dem Unterberg.
            Den Blick zum Schneeberg können die Bäume allerdings gar nicht verstellen: Das erledigt nämlich bereits der Unterberg, der Niederösterreichs Höchsten aus dieser Perspektive fast vollständig verdeckt.
            12-DurchblickRax.jpg

            Prachtvolle Herbstfarben knapp westlich der Klammhöhe beim Blick Richtung Schöpfl!
            19-BlickSchöpfl-Herbstfarben.jpg

            Da ist natürlich kein Wunder, dass alle Kameras laufend zum Einsatz kommen.
            18-GünterFelix.jpg

            Vorbei am Bruckhof und nochmals kurz steil bergauf auf den langen Südwestkamm zum Schöpfl.
            Die große Wiese direkt unter dem Wittenbachberg (846m) lädt dabei ganz besonders zur nächsten Rast ein.
            24-Wittenbachberg-Wiese.jpg

            Der Ötscher über den herbstlichen Baumkronen im Westen ist stets unverkennbar. Dank des Teleobjektivs, das auch die Infrastruktur noch erfasst, sind die Gipfel links vor ihm ebenfalls eindeutig zu bestimmen: Es handelt sich um Muckenkogel und (Traisener) Hinteralm.
            26-ZoomMuckenkogelÖtscher.jpg

            Nun ist es nicht mehr sehr weit zum Schöpfl, wo wir natürlich sofort auf die Matraswarte steigen und das umfassende Panorama genießen. Da gilt es viel zu sehen und bestaunen, Grüße zu versenden und natürlich erneut eifrig zu fotografieren.
            30-SchöpflMatraswarte-GünterFelix.jpg

            Die Landschaft des Wiesenwienerwalds nordwestlich des Schöpfls strahlt für mich eine eigene, ruhige Schönheit aus.
            33-BrandHegerberg-Jauerling.jpg

            Der Blick zum benachbarten Mitterschöpfl im Südosten beeindruckt zur Zeit ebenfalls vor allem durch die Herbstfärbung der Laubbäume, die gerade ihren Höhepunkt erreicht.
            Rechts hinten das Hocheck.
            37-Mitterschöpfl-Hocheck.jpg

            Nun verdeckt der Unterberg (rechts im Bild) Teile der dahinter liegenden Plateaus von Raxalpe und Schneealpe. Der Schneeberg ist hingegen frei zu sehen.
            Vor dem Schneeberg - von links nach rechts - Trafelberg (halb verdeckt), Kieneck (breit) sowie Reingupf (schmal).
            40-Schneeberg-KieneckUnterberg.jpg

            Noch zwei Zoom-Aufnahmen. Als Beispiel für die großen Bauernhöfe, die den Wiesenwienerwald weithin prägen, der Blick zum Gehöft Hochberg direkt unter der steilen Nordflanke des Schöpfls.
            43-ZoomGehöftHochberg.jpg

            Der Ötscher in nicht ganz 60km Entfernung; in der rechten Bildhälfte Eisenstein und Hohenstein.
            51-ZoomÖtscher-EisensteinHohenstein.jpg

            Den so erstaunlich klaren Blick zum Toten Gebirge in fast 150km Distanz hat Felix bereits gezeigt. Ich war zwar schon mehrfach bei passabler bis guter Fernsicht auf dem Schöpfl, so weit reichte die Sicht aber noch nie. Sehr beeindruckend!

            Über eine halbe Stunde verbringen wir auf der Aussichtsterrasse der Matraswarte, bis wir schließlich doch wieder absteigen.
            53-Matraswarte-BlickWienerwald.jpg

            Beim Abstieg biegen wir ein wenig früh zum Nordhang ab und erwischen einen alten, unmarkierten Weg, der zunächst reichlich steil nach unten führt. Aber der Boden ist trocken und daher problemlos zu begehen. (Das habe ich bei einem Frühjahrsbesuch des Schöpfls vor Jahren auch bereits ganz anders erlebt, als der gesamte Weg bis etwas oberhalb von Forsthof im Grund eine einzige Lehmspur war... ).
            Bis hinunter nach Laaben begleiten uns die herrlichen Herbstfarben, wobei wir zugleich deutlich fühlen, wie wir wieder in die feuchte und kühlere Luft im Tal eintauchen.
            65-naheLaaben-Herbstfarben.jpg


            Persönliches Fazit

            Eine lohnende Rundwanderung über die beiden höchsten Gipfel des Wienerwalds, die viel Abwechslung bietet und problemlos einen gesamten Tag füllt.
            Mir scheint der Herbst die günstigste Jahreszeit für sie. Im Hochsommer wäre es zu heiß, und im Frühjahr sind die Wege im Sandstein-Wienerwald oft lange recht gatschig.
            Dass wir an einem so prachtvollen Herbsttag mit gewaltigem Panorama von der Schöpflwarte unterwegs sein konnte, war natürlich ein besonderer Glücksfall, für den ich sehr dankbar bin.

            Ideale Bedingungen für lange Wanderungen, tolle Herbstfarben, großartige Fernsicht und die Gemeinschaft mit zwei lieben, vertrauten Wanderfreunden:
            Alles hat an diesem Tag dazu beigetragen, dass ich ihn als rundum gelungen erleben konnte.
            Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 17.10.2019, 00:08.
            Lg, Wolfgang


            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
            der sowohl für den Einzelnen
            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
            (David Steindl-Rast)

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            • #7
              Schöne Bilder. Schöpfl hatte ich gute 20 Jahre nicht besucht, aber im letzten Winter eine Runde dort gedreht. Da sah es natürlich von der Vegetation ganz anders aus Daher schön zu sehen, wie ein Herbsttag wirkt. Danke!

              Kommentar


              • #8
                Zitat von Wolfgang A. Beitrag anzeigen


                Persönliches Fazit

                Ideale Bedingungen für lange Wanderungen, tolle Herbstfarben, großartige Fernsicht und die Gemeinschaft mit zwei lieben, vertrauten Wanderfreunden:
                Alles hat an diesem Tag dazu beigetragen, dass ich ihn als rundum gelungen erleben konnte.
                Sehr schön zusammengefasst!
                Alleine die bunte Landschaft ist ein deutlicher Hinweis, daß es auch für mich höchste (Jahres-) Zeit ist, mal wieder auf den Schöpfl zu steigen - hoffentlich bei ähnlich guter Fernsicht.

                "And the People bowed and prayed
                to the neon god they made."


                Simon&Garfunkel "The sound of silence"

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