Wegführung: Volkzeiner Hütte (9.40) – Schrentebachboden (11.00) – Falkommsee (12.20-12.35) – Degenhornsee (13.15) – Kleines Degenhorn (13.35-13.50) – Großes Degenhorn (14.25-15.05) – Heinkaralm – Volkzeiner Hütte (18.35) | 1200hm, 13.4km | 1 Murmeltier
Schon am Mittwochabend war für uns klar, dass der Samstag ideal für das Degenhorn werden würde. Ganztägig stabiles Hochdruckwetter mit wenigen Wolken. Kurz dachten wir an eine Überschreitung, aber mit dem Herzasstaxi wäre das zeitlich zu knapp geworden und ein zweites Auto bei der Unterstalleralm abstellen hätte bedeutet, doppelt Maut zahlen zu müssen. Daher blieben wir beim selben Anfangs- und Endpunkt, variierten aber den Abstieg ein wenig.
Volkzeinalm mit Rotegg (2796m), Karnase (2713m), Gsaritzer Törl (2561m) und Hochwand (2730m)
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Beim Aussteigen hatte ich Mühe, meine Kamera aus dem Beutel zu ziehen und muss dabei etwas verstellt haben, denn plötzlich war eine feste ISO von 200 eingestellt und das Einstellrad änderte daran nichts mehr. Vorläufig musste ich im Aufstieg damit zurechtkommen. Nach der ersten Geländestufe am Schrentebachboden fand Günter das versteckte Setup-Menü, wo man die ISO-Automatik wieder einstellen konnte und ich konnte fortan wieder an die Lichtverhältnisse angepasst fotografieren.
Bild von Günter – Abmarsch am linken Ufer des Schrentebachs
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Vor lauter Grant über die verstellten Kamerafunktionen (ausgerechnet am schönsten Tag der Woche) ging ich ohne Stecken los und bemerkte das erst relativ weit oben.
(zur Erklärung: seit letztem Jahr verwende ich nurmehr einen Stecken im Aufstieg, bergab geh ich meistens ohne).
Karnase, im Hintergrund Volkzeinalm
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Der erste Abschnitt des Aufstiegs folgte unserer Wegführung vom September 2014 auf die Hochgrabe (2951m). Damals lagen noch Lawinenreste im Bachbett an dieser Stelle (vgl. Bild 6).
Schrentebach mit Wasserfall vom Schrentebachboden, hinten das Kleine Degenhorn
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Auf der anderen Seite würden wir später absteigen und das frische Murengebiet überqueren. Dort floss vorher kein Bach.
Murenabgang im Kar zwischen Rotegg und Karnase
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Die Kühe machten keine Anstalten beiseite zu gehen, also schlugen wir einen kleinen Bogen um sie beim Vorbeigehen. Sie schienen das kalte Fußbad zu genießen.
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Beim Schrentebachboden legten wir eine erste Rast ein, ehe wir über die Schulter hier rechts im Bild steil zur nächsten Geländestufe anstiegen.
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Das Bachbett zu queren war eine kleine Herausforderung, denn es gab keine Brücke oder größere Steine als natürliche Brücke. Günter nahm die Schuhe in die Hand und ging barfuß durch. Wolfgang und ich fanden eine geeignete Engstelle zum Drüberspringen und dann ein paar flache Steine, um den zweiten Bachlauf zu queren.
Mooriger Wiesenboden, im Hintergrund über dem Mugel Hochalmspitze (2796m), Marcheggenspitze (2684m), Kugelspitze (2796m) und Regenstein (2891m)
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Beim weiteren Aufstieg holte ich Manfred ein und im lockeren Tempo erreichten wir bald die nächste Geländestufe mit einer namenlosen Lacke. Manfred wollte dem Falkommsee noch einen Besuch abstatten und ich fühlte mich nicht ausgelastet genug, um nicht mitzugehen. Wir brauchten etwa eine Viertelstunde zum See.
Harmlose Hangquerung am schmalen Pfad zum See
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Durchgucker in die Schobergruppe: Ganot (3102m), Glödis (3206m), ganz rechts Hochschober (3242m):
Kleinitzer Lenke (2614m) im Vordergrund
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gleich mehrere Käfer übten sich im Rückenschwimmen im See
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Manfred ließ sich nicht zwei Mal bitten
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Hochgrabe mit der Wilden Platte, rechts Kugelwand (2803m)
Auf der Wilden Platte hielt sich noch bis ins frühe 19. Jahrhundert ein Gletscher. 1866 war er noch als „kleiner Gletscher“ verzeichnet. Im August 1870 weitgehend verschwunden. Heute sind allenfalls noch Toteisreste übrig. (Quelle und noch mehr Interessantes zur Geschichte des Tals hier)
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Über den See ist nichts bekannt. Auch die Namensherkunft (manchmal Falkamsee) bleibt unklar.
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Schon am Mittwochabend war für uns klar, dass der Samstag ideal für das Degenhorn werden würde. Ganztägig stabiles Hochdruckwetter mit wenigen Wolken. Kurz dachten wir an eine Überschreitung, aber mit dem Herzasstaxi wäre das zeitlich zu knapp geworden und ein zweites Auto bei der Unterstalleralm abstellen hätte bedeutet, doppelt Maut zahlen zu müssen. Daher blieben wir beim selben Anfangs- und Endpunkt, variierten aber den Abstieg ein wenig.
Volkzeinalm mit Rotegg (2796m), Karnase (2713m), Gsaritzer Törl (2561m) und Hochwand (2730m)
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Beim Aussteigen hatte ich Mühe, meine Kamera aus dem Beutel zu ziehen und muss dabei etwas verstellt haben, denn plötzlich war eine feste ISO von 200 eingestellt und das Einstellrad änderte daran nichts mehr. Vorläufig musste ich im Aufstieg damit zurechtkommen. Nach der ersten Geländestufe am Schrentebachboden fand Günter das versteckte Setup-Menü, wo man die ISO-Automatik wieder einstellen konnte und ich konnte fortan wieder an die Lichtverhältnisse angepasst fotografieren.
Bild von Günter – Abmarsch am linken Ufer des Schrentebachs
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Vor lauter Grant über die verstellten Kamerafunktionen (ausgerechnet am schönsten Tag der Woche) ging ich ohne Stecken los und bemerkte das erst relativ weit oben.
(zur Erklärung: seit letztem Jahr verwende ich nurmehr einen Stecken im Aufstieg, bergab geh ich meistens ohne).
Karnase, im Hintergrund Volkzeinalm
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Der erste Abschnitt des Aufstiegs folgte unserer Wegführung vom September 2014 auf die Hochgrabe (2951m). Damals lagen noch Lawinenreste im Bachbett an dieser Stelle (vgl. Bild 6).
Schrentebach mit Wasserfall vom Schrentebachboden, hinten das Kleine Degenhorn
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Auf der anderen Seite würden wir später absteigen und das frische Murengebiet überqueren. Dort floss vorher kein Bach.
Murenabgang im Kar zwischen Rotegg und Karnase
6.jpg
Die Kühe machten keine Anstalten beiseite zu gehen, also schlugen wir einen kleinen Bogen um sie beim Vorbeigehen. Sie schienen das kalte Fußbad zu genießen.
7.jpg
Beim Schrentebachboden legten wir eine erste Rast ein, ehe wir über die Schulter hier rechts im Bild steil zur nächsten Geländestufe anstiegen.
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Das Bachbett zu queren war eine kleine Herausforderung, denn es gab keine Brücke oder größere Steine als natürliche Brücke. Günter nahm die Schuhe in die Hand und ging barfuß durch. Wolfgang und ich fanden eine geeignete Engstelle zum Drüberspringen und dann ein paar flache Steine, um den zweiten Bachlauf zu queren.
Mooriger Wiesenboden, im Hintergrund über dem Mugel Hochalmspitze (2796m), Marcheggenspitze (2684m), Kugelspitze (2796m) und Regenstein (2891m)
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Beim weiteren Aufstieg holte ich Manfred ein und im lockeren Tempo erreichten wir bald die nächste Geländestufe mit einer namenlosen Lacke. Manfred wollte dem Falkommsee noch einen Besuch abstatten und ich fühlte mich nicht ausgelastet genug, um nicht mitzugehen. Wir brauchten etwa eine Viertelstunde zum See.
Harmlose Hangquerung am schmalen Pfad zum See
10.jpg
Durchgucker in die Schobergruppe: Ganot (3102m), Glödis (3206m), ganz rechts Hochschober (3242m):
Kleinitzer Lenke (2614m) im Vordergrund
11.jpg
gleich mehrere Käfer übten sich im Rückenschwimmen im See
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Manfred ließ sich nicht zwei Mal bitten
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Hochgrabe mit der Wilden Platte, rechts Kugelwand (2803m)
Auf der Wilden Platte hielt sich noch bis ins frühe 19. Jahrhundert ein Gletscher. 1866 war er noch als „kleiner Gletscher“ verzeichnet. Im August 1870 weitgehend verschwunden. Heute sind allenfalls noch Toteisreste übrig. (Quelle und noch mehr Interessantes zur Geschichte des Tals hier)
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Über den See ist nichts bekannt. Auch die Namensherkunft (manchmal Falkamsee) bleibt unklar.
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