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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Weißer Knoten (2890m) ab Lucknerhaus, Glocknergruppe (08.08.26)

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  • Weißer Knoten (2890m) ab Lucknerhaus, Glocknergruppe (08.08.26)

    trackweisserknoten080826.jpg

    Wegführung: Lucknerhaus (8.05) – Glorer Hütte (9.50) – Gipfel (10.40) – Glorer Hütte (11.30-14.00) – Lucknerhaus (15.45) | 980hm, 12km | Tiersichtungen: Fuchs, Gänsegeier, Murmeltiere, Gimpel, Turmfalke

    Von der Routenführung die einfachste Tour und die Höhenmeter ersparte ich mir durch die Auffahrt bis zum Lucknerhaus. Nach vier Touren in Folge spürte ich schon langsam ein wenig die Knie und Füße und wollte es daher ruhiger angehen lassen. Mit dem Weißen Knoten wurde es zumindest mein höchster Gipfel seit dem 29. August 2018 (Kolbenspitze in den Ötztaler Alpen).

    Bei der Anfahrt mit dem Linienbus zum Lucknerhaus sah ich kurz vor der Ankunft auf einem steilen Wiesenhang einen ausgewachsenen Fuchs stehen, der den Kopf anhob und in unsere Richtung schaute, aber nicht sonderlich erschrocken wirkte. Nun hatte ich einen wolkenlosen Blick auf den Großglockner und Trabanten, mit den kümmerlichen Gletscherresten.

    Glocknerwinkel

    (Ködnitztal leitet sich ebenfalls von slawisch Winkel ab, und der Glockner stammt vermutlich vom Zusammenhang mit Bergbau ab)

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    Für einen Samstagmorgen war überraschend wenig los. Im Aufstieg traf ich lange Zeit niemanden. Zuerst über einen Fahrweg relativ weit hinauf.

    Der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) ließ sich von mir nicht stören

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    Ganz im Westen nahm ich schon wieder Altocumuli castellanus wahr, aber dieses Mal sollte es trocken bleiben.

    Links Regenstein (2891m), mittig Kugelspitze (2796m), rechts Wildegg (2830m) und daneben Hochgrabe (2951m), auf der ich 2014 stand

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    Völlig zu Recht!

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    Teile des Aufstiegs verliefen wieder im Schatten, aber die Luft war auch deutlich frischer als an den Vortagen.

    Böses Weibl in Bildmitte, rechts Tschadinhorn

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    Das mehrköpfige Weibl

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    Felssturzhang unterhalb der Medelspitze (2669m), links Freiwandspitze (2919m)

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    Nach dem letzten Weidegatter geht der Weg in einen breiten Steig über, bis man zu einem markanten Linkseck kommt. Erst dann sah man in das Kar unterhalb des Berger Törls. Hier im Rückblick mit hartnäckigen Hochnebelresten bei Matrei. Gleich nach dem Eck kommt übrigens ein weiteres Weidegatter (dieses Mal wegen der Schafe), wo sich gerade ein Motocrossfahrer durch das Türl mühte, die zufiel, als er das schwere Rad durchschieben wollte.

    Naturbelassenes Kar, in Bildmitte Rotenkogel (2762m)

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    Glorer Hütte (2651m), auch Glor leitet sich von Winkel ab.

    9.jpg

    Bei der Hütte war noch nicht viel los. Ich schaute auf die Uhr, noch zu früh für eine Rast. Der Ausblick nach Osten zur Goldberggruppe war beeindruckend. Das Zittelhaus auf dem Hohen Sonnblick konnte ich mit bloßem Auge erkennen. Und der Hocharn ist sowohl vom Noten (1640m) bei der Ybbstaler Hütte als auch vom Ötscher sichtbar – von letzterem über 190km entfernt!

    Links Hocharn (3254m), rechts daneben spitz Gjaidtroghöhe (2988m), dann Goldzechkopf (3042m) und Hoher Sonnblick (3106m) mit Kleinfleißkees, vorne Saukopf (2749m) und daneben Sandkopf (3090m)

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    Ich ging lieber gleich weiter, um erst den Gipfel zu besteigen, solange die Bewölkung noch nicht die umliegenden 3000er einhüllte.

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    Über mir kreiste ein Gänsegeier

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    Rückblick zur Glorer Hütte, rechts das blockige Kastenegg (2821m)

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    Nun sah man gut die Aufstiegsschulter zum Weibl ab Peischlachtörl (2484m, hier verdeckt) bzw. die alternative Route über den Kesselkeessattel (2912m) rechts der Gridenkarköpfe, wo sich früher einmal ein ausgedehnter Gletscher befand, der noch bis in die 60er Jahre die ganze Nordflanke des Weibls ausfüllte.

    v.l.n.r.: Gridenkarköpfe (3031m), Roter Knopf (3281m), Böses Weibl (3119m) und Tschadinhorn

    14.jpg


    http://www.wetteran.de

  • #2
    Schließlich erreichte ich die markante Medelscharte (2676m), vom anfangs breiten Kamm, der erst im letzten Drittel anspruchsvoller wurde und vor allem Trittsicherheit verlangte, stiegen gerade zwei Wanderer ab.

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    Gramul, Schere, Hofmannspitze, Großglockner, Lange Wand und Hohenwartkopf

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    Bis hierhin völlig problemlos am Weidenzaun entlang, vorne die markante Medelspitze

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    Ich war gespannt, wie der Steig die felsigen Stellen überwinden würde. Doch nicht etwa über den abschüssigen Schotterhang links, sondern rechts über die Felsblöcke….?

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    Doch, doch! Der Steig wich für zwei Kehren in die etwas abschüssige Schuttflanke aus, blieb aber gut ausgetreten mit griffiger feuchter, dunkler Schutterde.

    Rückblick auf die psychologische Schlüsselstelle, im Hintergrund Figerhorn

    19.jpg

    Danach blieb der Steig wieder am Gipfelkamm, teils mit Schutt, aber mit etwas Trittsicherheit konnte man hier kaum stolpern.

    kurz vor dem letzten Gipfelaufschwung

    20.jpg

    Kurz vor dem Gipfel zweigte eine Spur nach links ab, ich blieb rechts näher am Grat, wo man kurz die Hände gebrauchen musste. Erst vom Gipfel selbst sah ich die flache Kehre, die der Steig nach links machte. Das wäre einfacher gegangen. Aber dann hätte ich die Schafherde vertreiben müssen, die friedlich mitten am Weg lag.

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    Das Gipfelkreuz befand sich nicht am höchsten Punkt, der war ein paar Meter weiter.

    21.jpg

    Im Grunde ghupft wie ghatscht – der Platz war überall mit Schafsknedln übersät. Auffällig auch der grünlich gefärbte Chloritschiefer wie am Glockner, der in der Sonne glänzte.

    Glocknerblick, davor Lange Wand, rechts Hohenwartkees unterhalb vom Kellersberg (3265m) und Kellerskopf (3239m)

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    Gipfelkreuz mit schafskotbrauner Erde davor

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    Ganz rechts sah man die Großglockner-Hochalpenstraße über das Hochtor (2576m)

    Richtung Nordosten Schwerteck (3247m) und Schwertkopf (3099m)

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    Unten die Salmhütte, am Wiener Höhenweg gelegen. Die erste Hütte wurde bereits 1799 errichtet und war damit die erste alpine Schutzhütte der Ostalpen. Die zweite Hütte lag nördlich auf 2805m auf dem Abhang vom Schwerteck und wurde in den Fels gesprengt.

    Salmhütte (1927 erbaut, 2017 erweitert), eine weniger stark frequentierte Übernachtungsmöglichkeit zur Stüdlhütte für die Glocknerbesteigung

    26.jpg


    im Schatten das Glatzbachtal, welches in das breite Leitertal einmündet, im Hintergrund Goldberggruppe

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    Goldzechkopf, Hoher Sonnblick mit in zwei Teile zerfallenem Gletscher, Goldbergspitze

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    Aus dieser Perspektive war gut erkennbar, dass der Aufstieg von der Glorer Hütte zum Kastenegg zwar steil und schroff war, aber dahinter sich ein ausgedehntes, abfallendes Plateau befand. Im Hintergrund Schobergruppe.

    brüchiger Vorgipfel (mit Fixseil), dahinter das Kastenegg mit Nord- und Südgipfel

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    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Richtig gemütlich war es am Gipfel nicht und wegen dem Untergrund wollte ich nicht einmal meinen Rucksack absetzen. Ich stieg daher über den Aufstiegsweg wieder ab.

      Die Schafe schauten neugierig zu mir her

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      Die exponierten Stellen im Rückblick

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      Das Leitschaf mähte ein paar Mal hörbar und die Herde setzte sich in Bewegung. Sie folgte mir etwa bis zur Hälfte vom Gipfelkamm, blieb dann aber stehen, um zu grasen. Ich war in Nullkommanichts wieder bei der Hütte, nun mit zunehmend hungrigem Magen. Da die Hütte in einer ausgeprägten Scharte steht, besteht das Dilemma mit dem Wind. Im Norden war es im Schatten recht frisch, im Süden wurde man gegrillt.

      +++ Rant Anfang +++

      Ich bestellte gerade mein Essen, als sich der Wanderer neben mir eine Zigarre (!) anzündete. Sofort rutschte ich zwei Tische weiter nach links, was auch dem Hüttenmitarbeiter auffiel. „Ich brauch den Rauch nicht im Gesicht!“ sagte ich. Seine Reaktion: Er stellt dem Zigarrenraucher einen Aschenbecher hin. Ich schluckte meinen Ärger hinunter. Zwei Holländer kommen auf die Hütte, Vater und Sohn. Sie setzen sich zwischen mich und dem Raucher und bestellen eine Suppe. Irgendwann packt der Jüngere Deospray aus und beginnt sich exzessiv einzusprühen. Es dauerte nicht lange, bis der Raucher aufstand und zahlte – ob Zufall oder ihn das Deospray genötigt hatte, wird man nie erfahren, aber den Trick muss ich mir merken.

      Mir ging die ganze Tschickerei auf JEDER Hütte in den Tagen davor schon ziemlich auf die Nerven, aber Zigarre schoß den Vogel ab, roch man nämlich noch zehn Meter weiter und schmälerte den Genuss des wirklich guten Essens doch unnötig.

      +++ Rant Ende +++

      „Hiniger Erdapfel“

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      Nachdem der Raucher gegangen war, hielt ich es gut auf der Hütte auf. Sonst war die Bewirtung nämlich sehr freundlich. Jeder Gast wurde mit einem Obstler empfangen. Es gab bayrisches Bier. Die andere deutsche Mitarbeiterin war über neun Stunden mit dem Zug angereist, schleppte ihr ganzes Zeug zu Fuß hinauf, weil sie das mit der Materialseilbahn nicht wusste. Schon am dritten Tag ihrer neuen Arbeitsstelle bestieg sie mit einem Bergführer den Großglockner, denn für Hüttenarbeiter war das gratis. Ihr schien es hier offenbar gut zu gefallen und die Hütte bekommt allgemein gute Kritiken. Sie hat zudem auch den Winter über geöffnet für die zahlreichen Skitourengeher.

      Gletschernelke?

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      Omegahoch (Raupe des unscheinbaren Alpenspanners, Lycia alpina)

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      flaches Hoch

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      Figerhorn gegenüber, mein Gipfel vom ersten Tag

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      Hochgall (3436m) in Bildmitte hinten, im Vordergrund das Kals-Matreier-Törl

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      Böses Weibl ganz nah

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      Schwalbenwurzenzian

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      Glockenblume

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      Letzter Blick ins Ködnitztal

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      letzter Blick zum Glockner

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      Nach dem Abstieg hieß es wieder Warten auf den Bus und ich entdeckte erstmals das freie WLAN-Symbol beim Gebäude des Nationalparks Hohe Tauern. Aber da war das auch schon egal. Dieses Mal bekam ich, obwohl Samstag, im Ködnitzhof wieder einen freien Platz unter der überdachten Terrasse, die dezidiert rauchfrei war. Wie am ersten Abend nahm ich die Tiroler Leber, die von der Portion überschaubar war und dafür nicht so im Magen liegen sollte.

      Was kann ich als Fazit für Kals am Großglockner festhalten?

      Im Gegensatz zu Innervillgraten gab es hier den Anziehungspunkt Großglockner für unzählige Tagestouristen aus allen Ländern, ebenso die zahlreichen Glocknerbesteiger und etwa zu achtzig Prozent deutsche und holländische Urlauber. Anfang August ein wenig viel Trubel für meine Verhältnisse, aber ich fand trotzdem an allen Tagen ruhige Stunden am Berg. Der Aufstieg von Westen aufs Figerhorn war eine satte Tagestour, entsprechend aber einsam bis zur Kreuzung, wo der vielbegangene Steig vom Lucknerhaus einmündete. Der Aufstieg zur Stüdlhütte übers Teischnitztal war nicht ganz so einsam, aber erheblich einsamer als der Standardanstieg vom Lucknerhaus kommend. Im Dorfer Tal verlief es sich allmählich, aber ein früher Aufbruch erhöhte hier die Chancen auf ruhige Stunden. Im Aufstieg zum Kals-Matreier-Thörlhaus begegnete ich niemanden, weil die Mehrheit wahrscheinlich die Seilbahn nutzte. Richtung Glorerhütte hatte man offenbar am Wochenende mehr Ruhe als unter der Woche mit vielen Tagestouristen. Einige weitere Gipfelziele hätten sich bei stabiler Witterung angeboten, die Einsamkeitsgarantie versprachen, und das zur Zeit der Hauptsaison – das machte Lust auf ein Wiederkommen.

      Mit Ködnitzhof und Gamsalm gab es zwei gute Gasthöfe im Ort, aber auch auf den Hütten hab ich überall gut gespeist. Der Öffiverkehr ist ausbaufähig, insbesondere die Lücken am Nachmittag, wenn man wegen der Hitze früh aufbrechen muss und entsprechend früher wieder unten ist. Insgesamt hat es mir gefallen und ich schließe nicht aus, hier wieder ein paar Tage im nächsten Sommer zu verbringen – bestenfalls nicht aus dem Druck heraus, sonst im 40 Grad heißen Wien sitzen zu müssen.

      Lg, Felix

      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Gratulation für die schönen und erfolgreichen Tage in Kals. Danke für die tollen Bilder und die Eindrücke. Der Weiße Knoten wäre auch etwas für mich, nur leider so weit bzw. schlecht zu erreichen. Wie immer besonders interessant aber auch Deine exakte Wetterdeutung, das bringt nochmals "Spannung" in die Berichte.
        Bei den Bergen ist es so: Je höher man steigt, umso weiter ist die Sicht; bei den Menschen ist es oft umgekehrt (Otto Baumgartner-Amstad)

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        • #5
          Ein schöner Abschluss deiner Tourentage.

          Bei der Glorer- und der Salmhütte war ich in den späten 70ern mit meinen Eltern, aber da fehlt wiederum jegliche Erinnerung.

          LG, Günter
          Meine Touren in Europa

          Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
          (Marie von Ebner-Eschenbach)

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          • #6
            Ein schöner, unterschätzter Aussichtsberg! Wie auch die nahe Glatzschneid, Lange Wand, auch nicht so schwierig ereichbar und ...so nah am Glockner!
            LG

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