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Wegführung: Lucknerhaus (8.05) – Glorer Hütte (9.50) – Gipfel (10.40) – Glorer Hütte (11.30-14.00) – Lucknerhaus (15.45) | 980hm, 12km | Tiersichtungen: Fuchs, Gänsegeier, Murmeltiere, Gimpel, Turmfalke
Von der Routenführung die einfachste Tour und die Höhenmeter ersparte ich mir durch die Auffahrt bis zum Lucknerhaus. Nach vier Touren in Folge spürte ich schon langsam ein wenig die Knie und Füße und wollte es daher ruhiger angehen lassen. Mit dem Weißen Knoten wurde es zumindest mein höchster Gipfel seit dem 29. August 2018 (Kolbenspitze in den Ötztaler Alpen).
Bei der Anfahrt mit dem Linienbus zum Lucknerhaus sah ich kurz vor der Ankunft auf einem steilen Wiesenhang einen ausgewachsenen Fuchs stehen, der den Kopf anhob und in unsere Richtung schaute, aber nicht sonderlich erschrocken wirkte. Nun hatte ich einen wolkenlosen Blick auf den Großglockner und Trabanten, mit den kümmerlichen Gletscherresten.
Glocknerwinkel
(Ködnitztal leitet sich ebenfalls von slawisch Winkel ab, und der Glockner stammt vermutlich vom Zusammenhang mit Bergbau ab)
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Für einen Samstagmorgen war überraschend wenig los. Im Aufstieg traf ich lange Zeit niemanden. Zuerst über einen Fahrweg relativ weit hinauf.
Der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) ließ sich von mir nicht stören
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Ganz im Westen nahm ich schon wieder Altocumuli castellanus wahr, aber dieses Mal sollte es trocken bleiben.
Links Regenstein (2891m), mittig Kugelspitze (2796m), rechts Wildegg (2830m) und daneben Hochgrabe (2951m), auf der ich 2014 stand
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Völlig zu Recht!
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Teile des Aufstiegs verliefen wieder im Schatten, aber die Luft war auch deutlich frischer als an den Vortagen.
Böses Weibl in Bildmitte, rechts Tschadinhorn
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Das mehrköpfige Weibl
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Felssturzhang unterhalb der Medelspitze (2669m), links Freiwandspitze (2919m)
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Nach dem letzten Weidegatter geht der Weg in einen breiten Steig über, bis man zu einem markanten Linkseck kommt. Erst dann sah man in das Kar unterhalb des Berger Törls. Hier im Rückblick mit hartnäckigen Hochnebelresten bei Matrei. Gleich nach dem Eck kommt übrigens ein weiteres Weidegatter (dieses Mal wegen der Schafe), wo sich gerade ein Motocrossfahrer durch das Türl mühte, die zufiel, als er das schwere Rad durchschieben wollte.
Naturbelassenes Kar, in Bildmitte Rotenkogel (2762m)
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Glorer Hütte (2651m), auch Glor leitet sich von Winkel ab.
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Bei der Hütte war noch nicht viel los. Ich schaute auf die Uhr, noch zu früh für eine Rast. Der Ausblick nach Osten zur Goldberggruppe war beeindruckend. Das Zittelhaus auf dem Hohen Sonnblick konnte ich mit bloßem Auge erkennen. Und der Hocharn ist sowohl vom Noten (1640m) bei der Ybbstaler Hütte als auch vom Ötscher sichtbar – von letzterem über 190km entfernt!
Links Hocharn (3254m), rechts daneben spitz Gjaidtroghöhe (2988m), dann Goldzechkopf (3042m) und Hoher Sonnblick (3106m) mit Kleinfleißkees, vorne Saukopf (2749m) und daneben Sandkopf (3090m)
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Ich ging lieber gleich weiter, um erst den Gipfel zu besteigen, solange die Bewölkung noch nicht die umliegenden 3000er einhüllte.
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Über mir kreiste ein Gänsegeier
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Rückblick zur Glorer Hütte, rechts das blockige Kastenegg (2821m)
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Nun sah man gut die Aufstiegsschulter zum Weibl ab Peischlachtörl (2484m, hier verdeckt) bzw. die alternative Route über den Kesselkeessattel (2912m) rechts der Gridenkarköpfe, wo sich früher einmal ein ausgedehnter Gletscher befand, der noch bis in die 60er Jahre die ganze Nordflanke des Weibls ausfüllte.
v.l.n.r.: Gridenkarköpfe (3031m), Roter Knopf (3281m), Böses Weibl (3119m) und Tschadinhorn
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Wegführung: Lucknerhaus (8.05) – Glorer Hütte (9.50) – Gipfel (10.40) – Glorer Hütte (11.30-14.00) – Lucknerhaus (15.45) | 980hm, 12km | Tiersichtungen: Fuchs, Gänsegeier, Murmeltiere, Gimpel, Turmfalke
Von der Routenführung die einfachste Tour und die Höhenmeter ersparte ich mir durch die Auffahrt bis zum Lucknerhaus. Nach vier Touren in Folge spürte ich schon langsam ein wenig die Knie und Füße und wollte es daher ruhiger angehen lassen. Mit dem Weißen Knoten wurde es zumindest mein höchster Gipfel seit dem 29. August 2018 (Kolbenspitze in den Ötztaler Alpen).
Bei der Anfahrt mit dem Linienbus zum Lucknerhaus sah ich kurz vor der Ankunft auf einem steilen Wiesenhang einen ausgewachsenen Fuchs stehen, der den Kopf anhob und in unsere Richtung schaute, aber nicht sonderlich erschrocken wirkte. Nun hatte ich einen wolkenlosen Blick auf den Großglockner und Trabanten, mit den kümmerlichen Gletscherresten.
Glocknerwinkel
(Ködnitztal leitet sich ebenfalls von slawisch Winkel ab, und der Glockner stammt vermutlich vom Zusammenhang mit Bergbau ab)
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Für einen Samstagmorgen war überraschend wenig los. Im Aufstieg traf ich lange Zeit niemanden. Zuerst über einen Fahrweg relativ weit hinauf.
Der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) ließ sich von mir nicht stören
2.jpg
Ganz im Westen nahm ich schon wieder Altocumuli castellanus wahr, aber dieses Mal sollte es trocken bleiben.
Links Regenstein (2891m), mittig Kugelspitze (2796m), rechts Wildegg (2830m) und daneben Hochgrabe (2951m), auf der ich 2014 stand
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Völlig zu Recht!
4.jpg
Teile des Aufstiegs verliefen wieder im Schatten, aber die Luft war auch deutlich frischer als an den Vortagen.
Böses Weibl in Bildmitte, rechts Tschadinhorn
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Das mehrköpfige Weibl
6.jpg
Felssturzhang unterhalb der Medelspitze (2669m), links Freiwandspitze (2919m)
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Nach dem letzten Weidegatter geht der Weg in einen breiten Steig über, bis man zu einem markanten Linkseck kommt. Erst dann sah man in das Kar unterhalb des Berger Törls. Hier im Rückblick mit hartnäckigen Hochnebelresten bei Matrei. Gleich nach dem Eck kommt übrigens ein weiteres Weidegatter (dieses Mal wegen der Schafe), wo sich gerade ein Motocrossfahrer durch das Türl mühte, die zufiel, als er das schwere Rad durchschieben wollte.
Naturbelassenes Kar, in Bildmitte Rotenkogel (2762m)
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Glorer Hütte (2651m), auch Glor leitet sich von Winkel ab.
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Bei der Hütte war noch nicht viel los. Ich schaute auf die Uhr, noch zu früh für eine Rast. Der Ausblick nach Osten zur Goldberggruppe war beeindruckend. Das Zittelhaus auf dem Hohen Sonnblick konnte ich mit bloßem Auge erkennen. Und der Hocharn ist sowohl vom Noten (1640m) bei der Ybbstaler Hütte als auch vom Ötscher sichtbar – von letzterem über 190km entfernt!
Links Hocharn (3254m), rechts daneben spitz Gjaidtroghöhe (2988m), dann Goldzechkopf (3042m) und Hoher Sonnblick (3106m) mit Kleinfleißkees, vorne Saukopf (2749m) und daneben Sandkopf (3090m)
10.jpg
Ich ging lieber gleich weiter, um erst den Gipfel zu besteigen, solange die Bewölkung noch nicht die umliegenden 3000er einhüllte.
11.jpg
Über mir kreiste ein Gänsegeier
12.jpg
Rückblick zur Glorer Hütte, rechts das blockige Kastenegg (2821m)
13.jpg
Nun sah man gut die Aufstiegsschulter zum Weibl ab Peischlachtörl (2484m, hier verdeckt) bzw. die alternative Route über den Kesselkeessattel (2912m) rechts der Gridenkarköpfe, wo sich früher einmal ein ausgedehnter Gletscher befand, der noch bis in die 60er Jahre die ganze Nordflanke des Weibls ausfüllte.
v.l.n.r.: Gridenkarköpfe (3031m), Roter Knopf (3281m), Böses Weibl (3119m) und Tschadinhorn
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