Ich will auf den Turnauer Hochanger. Auf dem war ich schon einmal vor 15 Jahren, im Winter mit Schneeschuhen von der Seebergalm aus. Diesmal will ich ihn von Greith im hintersten Brücklergraben über den Missitulkogel erreichen. Von Greith aus bin ich schon einmal gestartet, das war im Herbst 2012. Da bin ich auf den Rauschkogel und den Turntaler Kogel gegangen.
Als ich ankomme, finde ich keinen Parkplatz. Die einzige Fläche, die nach Parkplatz ausschaut, ist mit einer Kette abgesperrt. Eine Tafel weist darauf hin, dass das Parken entlang der Straße verboten ist und droht mit Besitzstörungsklage. Anscheinend wollen die hier keine Wanderer. Ich versuche, jemanden zu finden, den ich fragen kann, aber in den paar Häusern scheint niemand da zu sein. Es stehen auch keine Autos da. Ich überlege kurz, was ich tun soll, dann beschließe ich eine Planänderung. So interessant ist der Hochanger eh nicht und der Seebergsattel ist nicht weit. Gehe ich halt auf die Staritzen, dort war ich ohnehin schon länger nicht mehr.
In 20 Minuten bin ich am Sattel, mein Ärger ist verflogen und ich marschiere um 13 Uhr los.
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Schon bald sehe ich hinauf zur Seeleiten.
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Mir fällt ein, dass es da ja einen Direktanstieg gibt, den ich noch nie gegangen bin. Von dort, wo der Normalweg zu einer längeren Linksquerung ansetzt, geht es direttissima hinauf. Der Steig ist spärlich mit alten Farbzeichen markiert. Nach einer halben Stunde steilen Anstiegs wird es langsam interessant.
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Das sind schon die Felsen unterhalb des Hochplateaus.
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Es geht durch eine Engstelle.
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Ein Stück weiter kommt noch ein engerer Spalt.
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Schließlich geht es nach links…
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…und schon ist das Gipfelkreuz in Sicht.
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Seeleiten, 1734m. Zuletzt bin ich im Winter 2013 hier gestanden.
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Ich halte mich nicht lange auf, denn es bläst kühler Wind. Die Sonne zeigt sich auch nur zaghaft. Ich gehe ein Stück weiter; von links kommt der markierte Wanderweg herauf. Ich beschließe, zumindest bis zur Einmündung des Gamssteiges zu gehen und über diesen abzusteigen. Er führt durch die große Mulde links im Bild, das Bruchtal. Die höchste Erhebung darüber ist der Krautgartenkogel.
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Eine Schneewächte muss ich unterhalb umgehen.
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Hier liegt schon der Mieserkogel vor mir. Bis auf den hab ich es 2013 geschafft.
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Dahinter sehe ich den Kräuterinstock mit Hochstadl und Fadenkamp.
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Rückblick vom Anstieg auf den Mieserkogel: Links Veitsch, rechts Rauschkogel.
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Vor mir wird der Blick zur Hochweichsel frei.
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Als ich ankomme, finde ich keinen Parkplatz. Die einzige Fläche, die nach Parkplatz ausschaut, ist mit einer Kette abgesperrt. Eine Tafel weist darauf hin, dass das Parken entlang der Straße verboten ist und droht mit Besitzstörungsklage. Anscheinend wollen die hier keine Wanderer. Ich versuche, jemanden zu finden, den ich fragen kann, aber in den paar Häusern scheint niemand da zu sein. Es stehen auch keine Autos da. Ich überlege kurz, was ich tun soll, dann beschließe ich eine Planänderung. So interessant ist der Hochanger eh nicht und der Seebergsattel ist nicht weit. Gehe ich halt auf die Staritzen, dort war ich ohnehin schon länger nicht mehr.
In 20 Minuten bin ich am Sattel, mein Ärger ist verflogen und ich marschiere um 13 Uhr los.
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Schon bald sehe ich hinauf zur Seeleiten.
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Mir fällt ein, dass es da ja einen Direktanstieg gibt, den ich noch nie gegangen bin. Von dort, wo der Normalweg zu einer längeren Linksquerung ansetzt, geht es direttissima hinauf. Der Steig ist spärlich mit alten Farbzeichen markiert. Nach einer halben Stunde steilen Anstiegs wird es langsam interessant.
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Das sind schon die Felsen unterhalb des Hochplateaus.
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Es geht durch eine Engstelle.
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Ein Stück weiter kommt noch ein engerer Spalt.
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Schließlich geht es nach links…
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…und schon ist das Gipfelkreuz in Sicht.
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Seeleiten, 1734m. Zuletzt bin ich im Winter 2013 hier gestanden.
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Ich halte mich nicht lange auf, denn es bläst kühler Wind. Die Sonne zeigt sich auch nur zaghaft. Ich gehe ein Stück weiter; von links kommt der markierte Wanderweg herauf. Ich beschließe, zumindest bis zur Einmündung des Gamssteiges zu gehen und über diesen abzusteigen. Er führt durch die große Mulde links im Bild, das Bruchtal. Die höchste Erhebung darüber ist der Krautgartenkogel.
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Eine Schneewächte muss ich unterhalb umgehen.
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Hier liegt schon der Mieserkogel vor mir. Bis auf den hab ich es 2013 geschafft.
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Dahinter sehe ich den Kräuterinstock mit Hochstadl und Fadenkamp.
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Rückblick vom Anstieg auf den Mieserkogel: Links Veitsch, rechts Rauschkogel.
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Vor mir wird der Blick zur Hochweichsel frei.
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