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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Troiseck (1466m) und Umgebung, 30.6.2020

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  • Troiseck (1466m) und Umgebung, 30.6.2020

    Die Mittelgebirgsregion zwischen dem Mürztal und der Veitsch zählt wohl zu den eher einsameren Gebieten. Das liegt wohl daran, dass sie keine landschaftlichen Höhepunkte aufweist und die starke Bewaldung auch keine spektakulären Ausblicke gestattet. Allenfalls werden die Berge von Einheimischen besucht und, wie ich feststellen musste, hauptsächlich von Mountainbikern.

    Kurz zur Route: Kindberg - Troiseck - Wurmkogel - Hochreiterkogel - Hundskopfhütte - Mehlstübl und per Fahrrad zurück.

    Ich fahre recht früh bei bestem Wetter über den Semmering und muss feststellen, dass ich auf der steirischen Seite im Nebel stecke. Ich fahre einmal in Richtung Veitsch hinauf bis zur Mündung des Mehlstüblgrabens. Ich stelle fest, dass ich dort nirgends parken kann, ohne eventuell die Anrainer zu verärgern. Da es ohnehin noch feucht und kalt ist, deponiere ich dort mein Fahrrad und fahre erst mit dem Auto nach Kindberg, wo sich ein riesiger Parkplatz noch außerhalb der Kurzparkzone befindet.

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    Gleich dahinter beim Schwimmbad beginnt der markierte Weg, vorbei an Kühen auf der Weide

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    Das Schloss Oberkindberg wird gerade (bzw. noch immer) renoviert.

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    Alter Glaube und moderne Technik

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    Ein Kreuz mit Bank am Straßenrand lädt mich dazu ein, einmal etwas zu frühstücken.

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    Der Blick hinab ins Mürztal zeigt, dass das Wetter nicht so besonders ist.

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    Bei diesem Kreuz verlässt die Markierung die Asphaltstraße und biegt in den Wald ein.

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    Ein schöner Waldweg im saftig grünen Wald. So mag ich die Steiermark.

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    Oh je! Da ist eine grausame Tat geschehen. Das Herzlfressermarterl erinnert an einen Wahnsinnigen, der geglaubt hat, er könne sich unsichtbar machen, wenn er ein Menschenherz isst.

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    Vorbei geht es an diesem einsamen Gebäude.

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    Und wieder ein Kreuz am Wegrand, ein unscheinbares, denn der Blickfang ist der bizarre tote Baum dahinter.

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    Weiter geht es durch den Wald auf nun schmäler werdendem Pfad.

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    Beim nächsten Hof begrüßt mich eine gar nicht scheue Katze.

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    Corrida de Toros?
    Jungstiere sind sehr neugierig und kommen her. Sie lassen sich aber gefahrlos fotografieren, wenn sie sich hinter einem Elektrozaun befinden.

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    Ein kurzes Stück geht es wieder auf einer Straße weiter.

    Bei diesen Höfen dürfte ich jetzt in die Wolken kommen.

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    --- Fortsetzung folgt ---


    LG Rudolf
    _________________________________________
    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
    die wir nicht nutzen. (Seneca)

  • #2
    Jetzt stecke ich in der Wolke.
    Bei diesem hübschen alten Kirchlein führt der Weg gerade hinauf.

    P1000479.JPG

    Zwei Minuten später sieht die Szenerie so aus:

    P1000481.JPG

    Die tiefe Bewölkung hat sich aufgelöst und es gibt nur mehr harmlose hohe Wolken oder gar blauen Himmel.

    Das ist eines der steilsten Stücke vom ganzen Anstieg: gerade hinauf über die Wiese

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    Nach einer längeren Waldpassage erreiche ich eine flache Forststraße. Auf der Böschung das unvermeidliche Marterl.

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    Bald danach steht schon wieder ein Kreuz am Wegesrand.

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    Ich habe heute genug Zeit und kann einen Abstecher zu einem etwas abseits gelegenen kleinen Aussichtsgipfel machen, zu dem ein gutes Steiglein führt. (Geheimtipp)

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    So sieht es am Gipfel aus.

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    Es gibt sogar ein Gipfelbuch.
    Seltsam, in den Karten heißt er Töllmarkogel.

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    Dort habe ich auch eine Aussicht in die Fischbacher Alpen (?)

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    Den kenn' ich nicht ...

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    ...aber das ist natürlich der Hochschwab.

    P1000493.JPG

    Am Weiterweg komme ich bei diesem Insektenhotel vorbei.

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    Bald danach sehe ich erstmals zum Troiseckgipfel hinauf.

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    Ganz hoch oben gibt es noch eine Quelle, 'Schadenhofbrunn' laut Karte.

    P1000497.JPG

    Über den Schadenhofkogel muss ich drüber gelaufen sein, denn der nächste markante Punkt ist bereits der Gipfel des Troisecks.
    Zumindest eine Seite ist Baumfrei und erlaubt den Blick ins Hochschwäbische.

    P1000498.JPG

    --- Fortsetzung folgt ---
    LG Rudolf
    _________________________________________
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    die wir nicht nutzen. (Seneca)

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    • #3
      Weiter geht es über den flachen Kamm in Richtung Pretalsattel.
      Bis zum Troiseckgipfel bin ich einigen Mountainbikern begegnet. Ab dieser Stelle keinem mehr.

      P1000500.JPG

      Durch eine Waldblöße sehe ich jetzt auch zur Veitschalpe hinüber.

      P1000501.JPG

      Dieses Marterl hat den Stürmen nicht standgehalten.

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      Die Bildtafel ist aber gerettet und restauriert worden. Im Wald verirrt (?) und von den Tieren aufgefressen.

      P1000503.JPG

      An Kreuzen und Marterln mangelt es am ganzen Weg nicht.
      An dieser Stelle hat jemand zum originalen Wegkreuz noch zwei weitere dazu gebaut.

      P1000505.JPG

      Dieses Kreuz ist den Stürmen zum Opfer gefallen.

      P1000506.JPG

      Meist war der Kammweg aber schön begehbar.


      P1000507.JPG

      Noch ein Veitschblick, ehe es weiter hinunter geht.

      P1000508.JPG

      In einem Sattel befindet sich eine große Wegkreuzung und diese hübsch renovierte Kapelle in einer völlig ungepflegten 'Gstettn' ohne Zugangspfad.

      P1000510.JPG

      Das alte Haus an der Wegkreuzung.

      P1000511.JPG

      Ich folge dem Weg zur Hundskopfhütte.
      Bis zu diesem Kreuz (schon wieder eines) haben sie den schönen Weg durch Aufschüttung mit grobem Schotter ruiniert. (schade)

      P1000512.JPG

      Von da kann man auch die Rax sehen.

      P1000513.JPG

      Der Weg geht nicht direkt über den höchsten Punkt des Wurmkogels. Das 'Gipfelkreuz' steht ein wenig tiefer direkt am Weg.

      P1000514.JPG

      Das Gehöft Wurm, von dem der Kogel seinen Namen hat.

      P1000515.JPG

      Im Bildzentrum ist schon der letzte Gipfel des Tages zu sehen, der Hochreiterkogel.


      P1000517.JPG

      --- Fortsetzung folgt ---

      LG Rudolf
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      die wir nicht nutzen. (Seneca)

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      • #4
        Diese Grube mit einigen Höfen muss umgangen werden.

        P1000518.JPG

        Aber vorher muss ich noch dieses Kreuz passieren.

        P1000519.JPG

        Die Jäger haben den Zugang zum Hochreiterkogel massiv abgesperrt. Der markierte Weg quert nur seine Flanke, etwa 50m unter dem Gipfel.

        P1000521.JPG

        Am Weg zur Hundskopfhütte komme ich an Relikten einer alten Seilbahn von Wartberg nach Veitsch vorbei. Die wurde 1960 eingestellt. Da kann man sehen, wie schnell Bäume wachsen.

        P1000523.JPG

        Bald schon taucht die Gams auf.

        P1000526.JPG

        Ich bin nämlich schon bei der

        P1000525.JPG

        Das ist sie, angeblich bei Wallfahrern sehr beliebt, wie ich später erfahren habe. Jetzt verstehe ich auch die vielen Kreuze und Marterln am Weg.

        P1000524.JPG

        Jetzt muss ich nur noch ins Mehlstübl hinunter finden.
        Da geht es ja schon hinunter, teilweise später auf einer neuen hässlichen Forststraße.

        P1000527.JPG

        Das Jagdhaus in der Grabenmitte.

        P1000528.JPG

        Jetzt ist es nicht mehr weit bis zu den Häusern am Talausgang.
        Alte Hütte mit altem Gerät. Privates Freilichtmuseum?

        P1000530.JPG

        Das letzte Marterl des Tages.

        P1000531.JPG

        Und an dieser Stelle wartet mein Fahrrad.

        P1000532.JPG

        Es folgt eine entspannte Fahrt zu 99% auf Radwegen über Mitterdorf und Wartberg nach Kindberg hinunter.
        Lediglich in Wartberg geht es auf öffentlichen Straßen durch den verkehrsarmen Ortskern.

        P1000533.JPG
        Zuletzt geändert von Rudolf_48; 06.07.2020, 12:29.
        LG Rudolf
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        die wir nicht nutzen. (Seneca)

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        • #5
          Sehr fein, dein "Kreuzweg".
          Und wieder bewährt sich die Fahrradkombi ...

          Liebe Grüße
          Norbert
          Meine Touren in Europa
          Meine Touren in Südamerika
          Blumen und anderes

          Kommentar


          • #6
            Eine sehr nette (und mir völlig unbekannte) Vorbergsregion!
            carpe diem!

            Kommentar


            • #7
              Eine schöne Gegend. Fast bei mir zu Hause.
              "Den kenn' ich nicht ..."
              Die freien Wiesen die zu sehen sind gehören - glaub ich halt - zu Ebenschlag und Hochschlag. Auch eine lohnende Gegend für Ski- und Radtouren...

              LG David

              Kommentar


              • #8
                Origineller Bericht - liest sich fast wie ein Kriminalroman

                LG Chris

                Kommentar


                • #9
                  Schöner Wanderbericht, gefällt mir.
                  Nur das Wetter lässt zu wünschen übrig.
                  Lg. helmut55

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
                    Sehr fein, dein "Kreuzweg".
                    Und wieder bewährt sich die Fahrradkombi ...
                    Liebe Grüße
                    Norbert
                    Danke!
                    Die Kombination mit dem Fahrrad ermöglicht doch etliche Rundtouren.

                    Zitat von Gamsi Beitrag anzeigen
                    Eine sehr nette (und mir völlig unbekannte) Vorbergsregion!
                    Auch für mich war die Gegend neu, und dank Autobahnen und Schnellstraßen auch von mir daheim recht rasch erreichbar.

                    Zitat von danuberunner Beitrag anzeigen
                    Eine schöne Gegend. Fast bei mir zu Hause.
                    "Den kenn' ich nicht ..."
                    Die freien Wiesen die zu sehen sind gehören - glaub ich halt - zu Ebenschlag und Hochschlag. Auch eine lohnende Gegend für Ski- und Radtouren...
                    LG David
                    Auf den Hochschlag bin ich mittlerweile auch gekommen und rechts davon schaut der Osser drüber.

                    Zitat von chfrey Beitrag anzeigen
                    Origineller Bericht - liest sich fast wie ein Kriminalroman
                    LG Chris
                    Was ist denn an meinem Bericht so spannend? Oder meinst du die Geschichte vom Herzlfresser? Das war ein Massenmörder und es ist nicht nur eine Legende sonder eine durch Gerichtsakten dokumentierte Tatsache.

                    Zitat von helmut55 Beitrag anzeigen
                    Schöner Wanderbericht, gefällt mir.
                    Nur das Wetter lässt zu wünschen übrig.
                    Mit dem Wetter täuscht du dich. Nur während der erste Stunde meines Aufstiegs war es trüb, dann großteils sonnig; jedenfalls ein ideales Wanderwetter. Beim Abstieg zum Mehlstübl ist es dann sogar noch heiß geworden und bei der anschließenden Radfahrt habe ich den Fahrtwind genossen.

                    LG Rudolf
                    _________________________________________
                    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
                    die wir nicht nutzen. (Seneca)

                    Kommentar


                    • #11
                      Hallo Rudolf,

                      diese Berge zwischen dem Mürztal und Veitsch mögen unspektakulär und eher wenig besucht sein, aber wie dein Bericht gut illustriert, bieten sie sich durchaus für längere Wanderungen an -
                      besonders dann, wenn man gern etliche Stunden in ruhiger Umgebung und abseits aller "hot spots" unterwegs ist. Im Lauf eines ganzen Tages passiert man dann auch eine Reihe hübscher Aussichtsplätze.

                      Von der Kote 1148 südöstlich des Pretalsattels bis zur Hundskopfhütte warst du auf der Steirischen Mariazellroute unterwegs. Ich kann mir vorstellen, dass ein Teil der vielen Wegkreuze und Bildstöcke damit zu tun hat, denn es wird im Verlauf der Jahrhunderte auch immer wieder Pilger gegeben haben, die von Kindberg nach Mariazell gegangen sind.

                      Ebenschlag und Hochschlag (übrigens lohnende Schneeschuhziele!) wurden bereits identifiziert.

                      Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
                      Dort habe ich auch eine Aussicht in die Fischbacher Alpen (?)
                      Aufgrund der flachen Flanken und des gut erkennbaren Windparks oben zeigt dieses Bild den langen Höhenzug vom Hochpürschtling zur Stanglalpe.
                      Lg, Wolfgang


                      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                      der sowohl für den Einzelnen
                      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                      (David Steindl-Rast)

                      Kommentar


                      • #12
                        Servus Rudolf !

                        Auch mir war diese Gegend bisher unbekannt, aber beim Blick in die Karte bietet sich dieses "U-Hakerl" ja richtig für eine Runde an.

                        Schön dokumentiert, Danke dafür.



                        LG, Günter
                        Meine Touren in Europa

                        Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                        (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                        • #13
                          Seit einer Wanderung von Kindberg auf die Hohe Veitsch vor vielen, vielen Jahren ist mir diese Gegend nicht ganz unbekannt.
                          Schön ist sie immer wieder, offenbar auch immer noch einsam.
                          Und nicht immer passiert es, dass ich bei blauem Himmel aus dünnem, durch die Baumwipfel streichenden Nebel eingeregnet werde, wie damals

                          lg
                          Norbert
                          Meine Touren in Europa
                          Meine Touren in Südamerika
                          Blumen und anderes

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                          • #14
                            Schöne Tour!
                            Da mir dieses Gebiet vom Mountainbiken noch in Erinnerung ist, habe ich gleich gefallen am Bericht gefunden. Ganz unproblematisch ist es dort nicht, mancher Grundeigentümer sieht lieber den Wanderer als einen Drahtesel. (Vielleicht gibt es in Zukunft Veränderungen diesbezüglich).
                            Nennt man diesen Aufstieg, Herzlfresserweg?

                            Grundsätzlich, aus schulischer Pflicht kenne ich davon einiges.

                            lg. sigi


                            Zuletzt geändert von BERGMAXI; 07.07.2020, 14:27.

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                            • #15
                              Zitat von Wolfgang A. Beitrag anzeigen
                              Hallo Rudolf,

                              diese Berge zwischen dem Mürztal und Veitsch mögen unspektakulär und eher wenig besucht sein, aber wie dein Bericht gut illustriert, bieten sie sich durchaus für längere Wanderungen an -
                              besonders dann, wenn man gern etliche Stunden in ruhiger Umgebung und abseits aller "hot spots" unterwegs ist. Im Lauf eines ganzen Tages passiert man dann auch eine Reihe hübscher Aussichtsplätze.

                              Von der Kote 1148 südöstlich des Pretalsattels bis zur Hundskopfhütte warst du auf der Steirischen Mariazellroute unterwegs. Ich kann mir vorstellen, dass ein Teil der vielen Wegkreuze und Bildstöcke damit zu tun hat, denn es wird im Verlauf der Jahrhunderte auch immer wieder Pilger gegeben haben, die von Kindberg nach Mariazell gegangen sind.

                              Ebenschlag und Hochschlag (übrigens lohnende Schneeschuhziele!) wurden bereits identifiziert.


                              Aufgrund der flachen Flanken und des gut erkennbaren Windparks oben zeigt dieses Bild den langen Höhenzug vom Hochpürschtling zur Stanglalpe.
                              Danke für deine ergänzenden Bemerkungen.
                              Kreuze und Marterln gibt es aber auch auf den anderen Teilen des Weges mehr als genug. Das ist halt alpine Tradition. Ich hoffe dass man sie nicht entfernt, weil sie die Gefühle der Immigranten verletzen könnten.

                              Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
                              Seit einer Wanderung von Kindberg auf die Hohe Veitsch vor vielen, vielen Jahren ist mir diese Gegend nicht ganz unbekannt.
                              Schön ist sie immer wieder, offenbar auch immer noch einsam.
                              Und nicht immer passiert es, dass ich bei blauem Himmel aus dünnem, durch die Baumwipfel streichenden Nebel eingeregnet werde, wie damals

                              lg
                              Norbert
                              Ich bin trocken geblieben. Die Restbewölkung vom letzten Störungsdurchzug hat sich, wie es sein soll, aufgelöst.

                              Zitat von BERGMAXI Beitrag anzeigen
                              Schöne Tour!
                              Da mir dieses Gebiet vom Mountainbiken noch in Erinnerung ist, habe ich gleich gefallen am Bericht gefunden. Ganz unproblematisch ist es dort nicht, mancher Grundeigentümer sieht lieber den Wanderer als einen Drahtesel. (Vielleicht gibt es in Zukunft Veränderungen diesbezüglich).
                              Nennt man diesen Aufstieg, Herzlfresserweg?

                              Grundsätzlich, aus schulischer Pflicht kenne ich davon einiges.

                              lg. sigi

                              Mit den Grundeigentümern habe ich kein Problem, weil ich kein Mountainbiker bin. Ich nutze das Rad nur dazu um mir lange Straßenmärsche zu ersparen oder, wie dieses mal, um wieder zum Auto zurück zu kommen.

                              Ja, den Fußweg zu den Höfen am Herzogberg nennen die Einheimischen Herzlfresserweg.

                              LG Rudolf
                              _________________________________________
                              Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
                              die wir nicht nutzen. (Seneca)

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