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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

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Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Hochkogel (2105m) - von Münichtal über Sandgrube (Kaiserschildgruppe) - 19.08.2018

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  • Hochkogel (2105m) - von Münichtal über Sandgrube (Kaiserschildgruppe) - 19.08.2018



    Tour: Münichtal (bei Eisenerz) - Sandgrube - Kaiserwart (2033) - Hochkogel - Radmerhals (1305) - Ramsau - Paigler (865) - Hochegg (990) - Großfölz/Münichtal

    Die Kaiserschildgruppe kannte ich noch nicht. Der Steig durch die Sandgrube wird als mühsam, aber abwechslungsreich beschrieben, er war ehemals mit Seilen versichert.

    Das Plateau oben ist sehr schön, bevor man auf die frequentierten Wegerl des Kaiserschild/Hochkogels kommt. Abstieg zum Radmerhals steil, Umrundung der Berge zurück nach Münichtal ein langer Hatscher, aber sehenswert.

    ca 1800 hm, 23 km

    Nachdem ich in letzter Zeit eher sogenannte 08/15 Touren auf markierten Wegen gegangen bin, sind mir die letzten beiden doch spannender vorgekommen weil's verwachsen wirkten (zb vom Holzäpfeltal auf den Hochstadl).
    Der Steig von Münichtal bei Eisenerz auf den Hochkogel ist einer jener typischen alten Steige, die sehr rassig und direkt sind, und dennoch gute Abwechslung zum Mainstream aus der Eisenerzer Ramsau bietet, wo eh fast alle rauf marschieren.

    Gestartet bin ich bei einer alten Werkssiedlung. Es gibt so einiges in Münichtal, von Fremdenzimmern angefangen, bis zur Möglichkeit im Urban Camping sein Zelt aufzuschlagen - sogar mit Rezeption (mit Meldepflicht). Für mich ist aber an dieser Tafel eher interessant, das hier wohl der Steig zu suchen ist, der mit einem schwarzen Punkt klassifiziert - wahlweise zum Kaiserschild oder auch - zum Hochkogel führt.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (2) m.jpg

    Laut meiner Karte beginnt der Weg hinter der Siedlung bei einer Wiese, und führt in den Wald. Hinter der Siedlung hab ich sodann auch gleich einmal zurückgeschaut. und sehe einen großen Schlackenberg, der die Häuser bei weitem übertrifft und sogar in meiner Karte eingezeichnet ist. Der Schlackenberg wurde also aufgebaut, während der Erzberg hier ja abgebaut wird, ausgleichende Gerechtigkeit.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (10).JPG



    Nach der Wiese sehe ich wenig, nämlich wenig Markierung, dafür viel Dschungel, die kurze Hose ist mit den langen Brennesseln irgendwie nicht kompatibel. Aber nutzt nix, ich gehe halt durch das Gemüse und die Haxn brennen ein wenig - vorerst von den Brennesseln, während die Fußsohlen am Abend dann auch brennen werden. Die Rötung an den Wadeln ist diesmal also wirklich von Natur gemacht.

    Hier eine dezente Markierung, im Dschungel gibt's dann mit etwas suchen noch weitere zu finden.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (11).JPG

    Es geht dann über eine Forststraße, später durch äußerst steilen Buchenwald. Aber geschickt angelegt ist der Weg schon, er ist gerade so steil das man aufrecht gehen kann mit Stecken, oder sonst sich an den Wurzeln der Bäume auch festhalten könnte. Verkehrt kann man hier nichts machen.
    Die Frage nach dem Weiterweg beantwortet ein roter Pfeil am Baum. Viele Schnitzerein entlang des Weges mit Initialen und Jahreszahlen verraten, dass der Steig dereinst wohl oft begangen wurde. Was die vielen Buchstaben bedeuten und ob die Freund- oder Liebschaften nach den vielen Jahren noch bestehen - diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet. Also gehe ich weiter.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (15).JPG

    Die in meiner Karte eingezeichnete Hütte taucht nach einer gefühlten Ewigkeit doch noch auf - sie hat also nicht wie manche Markierungen das zeitliche gesegnet, aber schon die besten Zeiten hinter sich. Drei Teller wären noch vorhanden, mit etwas Geschick könnte man hier also ein kleines Dinner machen.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (20).JPG

    Danach geht's im Wald weiter und man quert bei ersten Felsen nach links. Es geht durch etwas steileres Gelände, vorbei an vielen Büschen und Erlen - und wenig Aussicht rundum - weiter hinauf. Und da liegt sie nun vor mir - die sogenannte Sandgrube. Schnellen Schrittes komme ich ihr näher, sowenig hab ich davon gelesen, dass ich schon so neugierig auf sie bin....

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (29).jpg

    Nachdem ich einen Blick zurück mache, entpuppt sich die Sandgrube als große Schottergrube, die man durchschreitet. Man soll sich also nicht immer gleich blenden und täuschen lassen.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (31).jpg

    Auch die in meinem Führer beschriebenen Seilsicherungen haben sich in Luft aufgelöst. Bis auf ein paar Fragmente ist das wohl alles abgebaut worden, aber die Seilhalterungen dienen auch als Markierung für mich, auch wenn sie mir sonst nicht sehr hilfreich sind. Man hatte ja zu Beginn des Weges schon den Eindruck das er nicht so häufig frequentiert wird - aber ohne Seile ist es natürlich eh spannender. Man muß halt in den zerbröselnden Bergen der Eisenerzer Alpen nur aufpassen, was man angreift und wo man sich anhält. Bei der kurzen Ausstiegsquerung hat mir ein Latschenbuschen etwas geholfen.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (34).JPGEisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (40).jpg

    Man kommt danach auf eine kleine Wiese, die von Latschen umgeben ist. Durch Latschengassen geht's dann weiter hinauf. Auf einer Anhöhe sehe ich, das die Latschen den nächsten Hügel besetzt haben. Rechts davon könnte mein Berggipfel sein. Die Latschen lassen sich bequem am nicht sehr deutlichen Weg umrunden.
    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (44).jpg

    Es folgen steile Querungen, wo sich Wegstücke verabschiedet haben. Zurückgeblieben sind bröselige Rinnen, die man geschickt überschreiten muß. Bei nassem Wetter sicher heikel, da ist es eigentlich ungangbar.
    Als ich dachte, endlich ist das schlimmste vorbei, lauerte hinter der nächsten Ecke dann die größere Rinne von allen. Mißtrauisch hab ich sie beäugt, nachdem es aber nicht möglich war mit einem vorsichtigen Zwischenschritt auf die andere Seite zu kommen, entschloß ich mich abzusteigen und eine bessere Möglichkeit zu finden. So konnte ich noch ein paar Höhenmeter machen.
    Zurück auf der Höhe ging der Weg dann wirklich tadellos weiter, und zeigte mir auch ein übersichtliches Bild von der Gegend. Links der Kaiserschild, mittig der grüne Hügel mußte überschritten werden, und rechts davon ist der Kaiserwart. Mein Ziel der Hochkogel ist noch immer wie vom Erdboden verschluckt.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (54).jpg

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (51).jpgEisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (48).jpg

    Beim näherkommen, als ich den grünen Hügel weglos erreicht habe, seh ich schon einige Leute am Kaiserschild, daher lass ich das gleich aus. Nach der Ruhe jetzt im Aufstieg, brauch ich den Trubel da oben nicht. Rechts ist dann auch mein Tagesziel Hochkogel zu sehen.
    Hochkogel
    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (60).jpg
    Kaiserschild
    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (59).jpg
    Zuletzt geändert von bluehouse3843; 24.08.2018, 15:41.

  • #2
    Zum pausieren steige ich auf den Kaiserwart, der liegt so geschickt neben dem Weg und dort ist kein Mensch. Ein Gipfelsteinhaufen leistet mir Gesellschaft.


    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (61).JPG


    Dann geht's wieder hinab in eine Eintiefung, bevor der finale Anstieg zum Hochkogel möglich ist. Oben am Kreuz bin ich dann kurze Zeit allein, bis mich ein paar Leute einholen, welche ich im Aufstieg überholt hatte.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (67).jpgEisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (72).JPG


    Bergab nach Radmerhals geht's richtig steil. Da werden ordentlich Höhenmeter vernichtet.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (86).jpg

    An einem Durchguckloch kommt man auch vorbei. Das wäre zu steil zum heraufkommen, aber zum hinunterfallen würde es auch reichen.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (100).jpg

    Am Radmerhals auf 1305 m angekommen, studiere ich die Radfahrregeln - also hinauf fahren ist erlaubt, hinunter aber nicht. Ein Einheimischer fragt wohin ich denn will, als ich wie immer sämtliche Tafeln studiere. Auf meine Antwort, das ich nach Eisenerz-Münichtal gehe, meinte er "Da lang - ca 12 km noch"....na bumm denk ich mir.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (111) m.jpg

    Weiter unten schaue ich mal zurück - die Berge sind schon etwas weiter weg. Der Blick ins Tal verrät - auch das Tal ist noch etwas weiter weg - das ist gerecht aufgeteilt also.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (114).JPGEisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (115).JPG

    Bald geht bei der Gemeindealm die Forststraße in eine Asphaltstraße über. Viele Autos fahren hin- und her. Ich merke es, weil einigen muß ich ausweichen, weil's eng verparkt war die Ramsau - und die selben Burschen die vorhin grad mit dem teuren Jeep hineingetuckert sind, fahren dann wieder hinaus - relativ sinnlos, vermutlich wolltens nur etwas herumkurven am Sonntag nachmittag diese Schnösel.
    Mir wird das bald zu blöd, Asphalt mag ich eh nicht so - und so schone ich diesen dann, und biege beim Paigler ab zum Jubliläumssteig. Angeschrieben ist, dass dieser über das Hohenegg führt. Man ahnt es bereits, es geht also wieder bergauf - sonst würde das Hohenegg ja vielleicht Tiefenegg heißen. Dabei mag ich heut nimmer bergauf, sondern lieber zum Auto.
    Das Hohenegg ist eine kleine Ansiedlung von Bauernhäusern, aber auch fotogene Tiere stehen auf der Weide.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (132) m.jpgEisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (135).JPG

    Der Weg hat aber den wesentlichen Vorteil, es ist ruhig und auch viel schattiger als die heiße Asphaltpiste. Zudem gibt es sogar immer wieder schöne Blicke hinunter nach Eisenerz oder zum Erzberg!


    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (141).jpg

    Auch einige Kreuze stehen am Wegrand - ich dachte mir, vielleicht zum beten, damit der Weg bald aus ist?

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (144).JPG

    Na gut, beten könnte man auch in dieser Kapelle am Wegesrand. Hier sind ein paar Jugendliche, welche auch die Abgeschiedenheit lieben und mit dem Motorrad heraufgefahren sind. Sie sind überrascht, das hier ein Wanderer vorbeikommt. Da ich sie bei den Kuscheleien nicht stören will, gehe ich raschen Schrittes weiter. Schließlich geht der Weg später in punktierte Wegerl über, und ich weiss ja nicht, ob die so leicht zu finden sind, wie auf der Karte ersichtlich ist. Immerhin die Zivilisation ist schon nahe.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (145).JPG

    Das da drüben könnte der Pfaffenstein sein - sicher bin ich mir nicht, weil ich ihn nicht kenne. Aber die Häuser sehen nett aus - wie ein lang gezogenes Haus stehen viele aneinander. Interessanter Anblick.

    Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (146).JPG
    Zuletzt geändert von bluehouse3843; 24.08.2018, 15:54.

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    • #3
      An einer Wildbachverbauung gehe ich vorbei, und entdecke botanische Schönheiten. Das muß eine Gruppe von Riesenbärenklau sein. Sie sind doch größer als ich und haben große Blüten. Das hab ich in der Natur bisher noch nie gesehen.
      Danach geht's schon wieder bergauf - heut nimmt das ja gar kein Ende. Am Ende der Forststraße stehen die Gebäude vom Eisenerzer Schützenverein, aber die Forststraße geht noch weiter, noch immer etwas bergauf in einen Wald hinein.


      Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (147).JPGEisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (149).JPG

      Die punktierten Wege, welche über der Stadt im Wald oder Wiesengelände führen sollen, sind wirklich leicht zu finden - damit hab ich gar nicht gerechnet. Sogar gepflegt führen sie durch Stauden oder am Waldrand entlang.


      Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (151).JPG

      Überraschend endet der Weg zwischen Thujen in einer gepflegten Zufahrt bei einer Wiese über die ich komme. Hier im Rückblick. Wäre ich umgekehrt gegangen, hätte ich große Zweifel ob man da durchgehen darf und das dort ein Weg beginnt. Aber es ist wirklich so.


      Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (153).JPG
      Zuletzt geändert von bluehouse3843; 24.08.2018, 12:30.

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      • #4
        Zuletzt umrunde ich noch den Schlackenberg ohne ihn zu besteigen, und schlendere an Industrieruinen vorbei - zb an einer riesigen Trafostation und hier am Bild das dazugehörige ehemalige Kraftwerk.

        Eisenerz Hochkogel Kaiserwart 19082018 (155).JPG

        Fazit: Der erste Wegteil ist scheinbar etwas aus der Mode gekommen. Im Gipfelbereich tummeln sich allerdings viele Leute, die aus der Eisenerzer Ramsau aufgestiegen sind. Sowohl für den Aufstieg als auch für den Abstieg sollte man trittsicher sein, bei Nässe sollte man sehr vorsichtig sein. Das retourgehen rund um den Berg zieht sich allerdings. Es gäbe auch noch ein Taxi in Eisenerz, das man rufen könnte, aber sparsam wie ich bin, latsche ich halt lieber kilometerweit. Außerdem hab ich schöne Blicke auf den Erzberg und die Stadt erhaschen können und es war auch großteils schattig zu gehen.
        skizze hochkogel.jpg




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        • #5
          Puh, das ist aber eine lange Runde gewesen.
          Ich kenne die Berge dort auch nur aus der Ramsau.
          Schöne Anregung!


          L.G. Manfred

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          • #6
            Na wusch! Deine Kondi hätt´ ich gerne, eine tolle Runde!
            Kaiserschild und Hochkogel kenne ich von einer Klettersteig-Begehung. Ich erinnere mich noch an den Abstieg vom Hochkogel: "Do owe???"
            Guter Bericht, danke

            LG, Toni

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            • #7
              Mir geht es wie manfred1110.
              ...und ich hätte genau diese Runde heuer noch vorgehabt, aber dann musste ich von Brennnesseln lesen.
              "And the People bowed and prayed
              to the neon god they made."


              Simon&Garfunkel "The sound of silence"

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              • #8
                Na, da hast du aber eine schöne und vor allem lange Runde gemacht.

                Ich bin letztes (oder vorletztes?) Jahr über das Bärenloch auf das Kaiserschild, den Kaiserwart und den Hochkogel und den Abstieg wie du zum Radmerhals. Diese Runde hat mir auch gereicht, vor allem wenn man eine gut 2-stündige Anfahrt hat.
                - Luzie -

                Menschen, die die Berge lieben, widerspiegeln Sonnenlicht,
                jene, die im Tale blieben, kennen diese Sprache nicht.

                Kommentar


                • #9
                  Ich schließe mich an: Gratulation zur langen Runde und zu deiner Kondi! Auch ich kenne Kaiserschild und Hochkogel nur von der Ramsau aus.

                  Wenn ich deine Runde vorhätte, würde ich sie allerdings als bike&hike-Tour anlegen, dafür bietet sie sich ideal an: Auto in der Ramsau abstellen und mit dem Radl nach Münichthal rausfahren.

                  Kommentar


                  • #10
                    Danke für deine Bilder.
                    Lg. helmut55

                    Kommentar


                    • #11
                      Danke für die Kommentare, es war eigentlich nur zum Schluß etwas ermüdend, weils sehr heiß war an dem Tag und es grad die Nachmittagshitze war (bin gegen 14 Uhr am Radmerhals herunten gewesen), die so drückend war. Aber ich konnte ja noch Wasser auftanken beim Bärenlochbründl. Bike hab ich keines, aber wäre natürlich in dem Fall eine perfekte Lösung mit B&H.

                      Gratwanderer Die Brennesseln könntest glaub ich auf der Forststraße umrunden, vermutlich wird das ohnehin so gemacht, weil erst weiter oben wieder deutliche Markierungen ab der Forststraßenquerung waren Oder eventuell in der Früh lange Hose tragen.

                      arana55 Die langen Anfahrten sind etwas störend, in dem Fall hab ich dort in der Nähe genächtigt und brauchte daher nur 3 h Heimfahrt in die Waagschale werfen :-)

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von bluehouse3843 Beitrag anzeigen
                        Die langen Anfahrten sind etwas störend, in dem Fall hab ich dort in der Nähe genächtigt und brauchte daher nur 3 h Heimfahrt in die Waagschale werfen :-)
                        3 Stunden sind schon heftig. Bin ich froh, dass ich nur 2 Stunden nach Eisenerz brauch. Trotzdem hab ich das damals nicht als Tagestour gemacht, sondern bin drei Tage dort geblieben. Erster Tag Pfaffenstein, zweiter Tag Hochblaser und dritter Tag Kaiserschild. Jeweils den Nachmittag am Leopoldsteiner See verbracht. Das zahlt sich dann richtig aus

                        Kommentar


                        • #13
                          Eine lässige Tour, die mir gefallen könnte.
                          Hab den Bericht erst heute gesehen.
                          Schön zu lesen und die Fotos sind auch top.
                          lg, Manfred

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