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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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7) Moderation:

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Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Grat- Longline in der Ankogelgruppe, 27.7.2020

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  • Grat- Longline in der Ankogelgruppe, 27.7.2020

    Von Sportgastein, Niedersachsenhaus vollständige Gratüberschreitung, II-III, bis Hagener Hütte

    Riffelhöhe. 2694 m; Neunerkogel, 2827 m; Herzog Ernst Sp., 2933 m
    Schareck, 3123 m; Baumbachspitze, 3105 m;
    Strappelebenspitze, 3006 m; Weinflaschenkopf, 3013 m, Schlapperebenspitze, 3021m; Murauerköpfe, 2881 m, 2988 m, 2915 m, Ht. Gesselkopf, 2886 m,
    Vd. Gesselkopf, 29774 m

    Die Gratstrecke zwischen Ankogel und und Sonnblick enthält für mich noch einiges Neuland und so bestand bereits längere Zeit der Plan, diesen Abschnitt näher zu erkunden.
    Ob es (für mich) in einem Tag zu schaffen wäre, vom Niedersachsenhaus aus an der Gratlinie bis zur Hagener zu gelangen, war sehr ungewiss. Ob es sich gar ohne Übernachtung, von Sportgastein aus, ausginge – sehr fraglich…
    Jedenfalls plante ich auch eine Unterbrechung auf halber Strecke. Trotzdem alles ungewiss…Eine Voranmeldung auf Duisburger oder Hagener Hütte (wegen Corona) hatte ich aus diesen Gründen vermieden.

    Jedenfalls starte ich, von meinem „Autohotel“ aus gegen 5 h 30.
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    Hier eine Übersicht über meine an diesem Tag absolvierte Strecke:
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    Gerade eben hat sich der letzte Regen verzogen und eine phantastische Morgenstimmung empfängt mich
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    und einige verdutzte Schafe verfolgen meinen Aufbruch
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    Der Zustieg zum Niedersachsenhaus ist nicht gerade kurz aber abwechslungsreich. Zunächst wandere ich lange über einen ebenen Talboden hinein.
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    Im Hintergrund empfängt mich eine rauschende Wasserfallszene:
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    Und weiter oben einige dieser munteren Gesellen
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    Dann der erste Blick auf das Schareck und seine nur noch kümmerlich vorhandenen Eisrinnen
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    Sonnblick, Goldzechkopf und Hocharn
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    Immer stellt sich bei solchen Überschreitungen auch die Frage, von welcher Richtung aus man sie besser angeht. Ich wollte zuerst die hohen Gipfel bewältigen, weil ich fürchtete, sie könnten bei dieser Wetterlage allzu früh in Stauwolken geraten.
    Das war bei Erreichen des Niedersachsenhauses auch noch nicht der Fall:
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    Einige Wanderer marschieren bereits den ebenfalls sehr schönen Wanderweg Richtung Silberpfennig
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    Ein Blick zurück ins Tal, wo irgendwo mein Auto steht
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    dann nehme ich den etwas anspruchsvolleren Weg Richtung Herzog Ernst Spitze in Angriff
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    Nicht an allen Stellen, aber an den meisten recht gut gesichert, führt der Steig empor
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    Ein Rückblick
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    Zuletzt geändert von tauernfuchs; 11.08.2020, 17:20.

  • #2
    und ein Seitenblick Richtung Sonnblick, Hocharn
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    Bizarre Gebilde dramatisieren meinen Weiterweg
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    der durchaus einiges an Trittsicherheit verlangt, Rückblick
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    Die Riffelhöhe lasse ich hinter mir zurück und weiter geht´s Richtung Herzog Ernst
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    Im Schatten des Sommerschigebiets liegen diese Gipfel völlig einsam
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    Alteck und Rojacherspitze
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    Während meines Weiterwegs zur Herzog Ernst Spitze sehe ich den Stausee des Hochwurtenspeichers
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    Auch einen Stau anderer Art beobachte ich - nämlich den der Wolken - leider. Gefahr droht davon heute nicht, aber um die Aussicht ist es schade und ich fürchte etwas um die Orientierung an diversen Grathindernissen. Links mein Weiterweg
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    Herzog Ernst Spitze mit bereits geschmälertem Ausblick
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    Ein kleiner Rückblick, der Grat rechts runter führt zum Niedersachsenhaus
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    Gerade kann ich jetzt das Gipfelkreuz des Schareck noch erblicken, jedoch die Aussichten auf Aussicht schwinden zusehends.
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    Und am Gipfel, wie leider erwartet, alles Grau in Grau
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    Heute besteht absolut keine Gewittergefahr, daher ist der Staunebel zwar etwas störend, bewahrt mich andererseits auch vor zu großer Wärme.
    Nebulos führt der Grat weiter
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    Zuletzt geändert von tauernfuchs; 11.08.2020, 17:21.

    Kommentar


    • #3
      Und am Weiterweg zur Baumbachspitze verhüllt der Nebel wenigstens teilweise die Auswüchse des Sommerschilaufs
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      Sehr willkommen sind mir kurze Auflockerungen. So kann ich hier den weiteren Grat zur Strappelbenspitze und Weinflaschenkopf gut überblicken:
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      Ein kurzes Rendezvous noch mit Schiläufern
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      dann liegt nur noch wilde Einsamkeit vor mir
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      Die Strappelebenspitze mit Rucksack…


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      und ein etwas kühnerer Weiterweg, wie´s scheint
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      Doch alles löst sich in Wohlgefallen auf, selbst an diesem steilen Turm muss ich meine Kräfte nicht messen
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      Er kann relativ einfach links umgangen werden und ohne wesentliche Probleme lässt sich dann der Weinflaschenkopf erobern. Der Grat allerdings, der von diesem links weiterzieht,
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      sollte mich etwas mehr fordern.
      Der Ankogel-Führer spricht hier zwar nur von Schwierigkeit II, aber mein Misstrauen gegenüber dieser Literatur ist relativ groß…
      Angekommen am Weinflaschenkopf
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      wird die Stunde der Wahrheit sogleich kommen. Wieder einmal nebulos…
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      Harmloses Blockwerk
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      wird durchbrochen von weniger harmlosen Türmen
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      Zumindest zwei knackige Querungs- IIIer Stellen, ordentlich ausgesetzt, würzen das Kletterermahl. Die Überschreitung der Schlapperebenspitzen bleibt spannend bis zuletzt.
      Auch hier muss ich ganz klar drüber
      HaHag-043.jpg

      Dann endlich, auch das geschafft, liegt harmloses Blockgelände vor mir
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      Ein Rückblick lässt Bruch erahnen,
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      doch der Eindruck täuscht. Zumindest der Fels war recht gut und ausnahmsweise auch die Beschreibung – fast – okay.

      Angehängte Dateien
      Zuletzt geändert von tauernfuchs; 11.08.2020, 17:22.

      Kommentar


      • #4
        Vom letzten Schlapperebenspitz kann ich einen Blick zu einem Bergsee erhaschen
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        und kurzfristig zeigt sich doch glatt auch einmal das Schareck
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        Die Wolken verhüllen gnädig meinen noch sehr, sehr langen Weg…
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        jedoch weiß ich, dass ich bei diesem See über die Hälfte geschafft habe
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        Bei einem Meer von Speik
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        und diesem arktischen Anblick HaHag-051.jpg



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        Kann ich mich nun entscheiden, ob ich weitermache oder nicht. Es ist etwa 14h 30 und ich bin gut drauf. Die ominösen Murauerköpfe erwarten mich noch, II.Grad, wenn´s stimmt… Ich schätze, ich kann´s bis 19h auf den Vd. Gesselkopf schaffen.
        Ich probiere es!
        Zunächst viel Gehgelände
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        und ein heller Ausblick
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        Dann aber warten diese düsteren Gesellen.
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        Aber meine Ahnung täuscht mich nicht, dass man da recht gut links herumkommt.
        Tatsächlich! Diesmal tatsächlich nur kurze IIer Stellen. Und dann…perfekter Weiterweg!
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        Ein Dachsteinblick in die Ferne
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        Und weitere Kuppen, die aber schon harmlos wirken
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        Rückblick
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        und der Blick voraus, aber immer noch nicht bis zum Gipfel. Rechts hinten das Böseck, auf dem ich im Vorjahr war
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        Zuletzt geändert von tauernfuchs; 11.08.2020, 17:24.

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        • #5
          Immer näher ran…
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          Dann endlich vom Hinteren Gesselkopf ein Blick zum Kreuz des Vd. Gesselkopfes HaHag-062.jpg

          Leicht vernebelt erkenne ich weit unten schon die Hagener Hütte
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          und dann das Ziel…
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          Zur Belohnung lockern jetzt endlich auch die Wolken auf. Geschafft!
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          Es ist tatsächlich 19h, wie geplant. Erfreulicherweise ergibt sich, nach wohlverdienter Rast, dann doch noch eine malerische Abstiegswanderung.
          Blick zum Ankogel rechts
          HaHag-067.jpg

          Diese lustigen Fels-Schwammerl sind ein Charakteristikum der Ankogelgruppe.
          HaHag-068.jpg
          Manchmal sind sie nur originelles Deko, bisweilen können sie aber auch einen Grat sehr unangenehm sperren und einem Gratgeher eines aufzulösen geben.
          Bratschengestein, ist immer für Überraschungen gut, an dieser kommt man aber unerwartet leicht vorbei.
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          Letzte Abendwolken verziehen sich, weit entfernt zeigt sich das Schareck
          HaHag-070.jpg

          Rückblick zum Vd. Und Ht. Gesselkopf
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          Und was gibt es schöneres als nach vollbrachter Tour in einen solchen Abend hineinzuwandern (Ankogel mit Hölltorkamm) – ein herrliches Gefühl!
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          Den Westerfrölkekogel (li. vorne) als letzten Trabanten dieses Kammes schenke ich mir, die Hütte lockt zu sehr…
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          Hinein in die Scharte rechts davon
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          Zuletzt geändert von tauernfuchs; 11.08.2020, 17:24.

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          • #6
            und ab zum Hüttenziel, die Schatten waren schneller…
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            Dann verabschiedet sich die Sonne an diesem kleinen Seespiegel
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            und ich hoffe auf gute Aufnahme in der Hagener Hütte, die ich gegen 20h 30 betrete.
            Bestens versorgt kann ich nun dort mein Bier genießen, hab ein Lager für mich allein,
            was will ich noch mehr…

            Den nächsten Tag widme ich nur noch einem Erholungstrip auf die Romatespitze
            HaDSC00940.jpg

            und einem kleinen Bad in diesem wunderschönen Bergsee direkt unter der Hagener Hütte – mit Blick zur Romatespitze.
            HaDSC00949.jpg


            LG

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            • #7
              Das ist eine gewaltige Runde! Dazu braucht es einiges an Durchhaltewillen.

              Mich reizen derartig lange Gratüberschreitungen auch, aber mir fehlt leider etwas die Motivation dafür. Wenn ich schon deutlich über 12 Stunden unterwegs sein werde, sollte es anspruchsvoller sein und damit werden die Grate natürlich kürzer.
              Du wirst eh wissen, wie ich es meine, aber für alle anderen möchte ich betonen, dass ich die Tour damit nicht abwerten möchte und auch nicht als anspruchslos bezeichne.
              "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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              • #8
                Ein ausgefüllter Tag.

                Herzliche Gratulation Manfred zu dieser tollen Tour.

                Teile kenn ich vom 01er, der Rest ist bestes Tauerfuchsgelände, wo Dir deine Erfahrung zu Gute kommt.


                LG, Günter
                Meine Touren in Europa

                Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                (Marie von Ebner-Eschenbach)

                Kommentar


                • #9
                  Bumm, eine satte Unternehmung war das allemal!
                  Und die Bilder angesichts der vorherrschenden Temperaturen eine eisige Wohltat.
                  Ein toller Bericht!


                  L.G. Manfred

                  Kommentar


                  • #10
                    Danke für den spannenden Bericht und die vielen Bilder. Eine wirklich super Grattour, wäre mir deutlich zu lang und schwer .
                    Bei den Bergen ist es so: Je höher man steigt, umso weiter ist die Sicht; bei den Menschen ist es oft umgekehrt (Otto Baumgartner-Amstad)

                    Kommentar


                    • #11
                      Danke euch!
                      Jetzt hatte ich auch (aus schlechtem Anlass, wieder Wespenunfall, jetzt regenerieren...) genug Zeit diesen langen Bericht zu schreiben....
                      placeboi : Das hab ich schon richtig verstanden. Die Tour sollte auch ein Auftakt sein zu wieder schwierigeren Unternehmungen, die heuer lange durch Wetter, Corona blockiert waren.
                      Und schon bremst mich etwas anderes ein...

                      LG

                      Kommentar


                      • #12
                        GROSSARTIG!
                        Teile dieser Runde kenn ich ja ganz gut, aber der Mittelteil ist für mich Neuland. Die Murauer Köpfe sind extrem selten besuchten Gipfel.
                        Da kenn ich nur den Weg der südlich zum Grat verläuft. Der Blick da rauf ist ziemlich beeindruckend.

                        LG Martin
                        Alle meine Beiträge im Tourenforum

                        Kommentar


                        • #13
                          Wie viele hier kenne ich Teile dieser Grate selbst, aber natürlich nicht in dieser kompletten Überschreitung
                          Eine mehr als würdige Abschlußtour für dein Autohotel

                          lg
                          Norbert
                          Meine Touren in Europa
                          Meine Touren in Südamerika
                          Blumen und anderes

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                          • #14
                            Phantastische Unternehmung, durch gleich zwei Gebirgsgruppen (Teil 1 ist ja noch die Goldberggruppe) nicht nur bergsteigerisch, sondern v.a. auch konditionell fordernd, großen Respekt dafür.

                            Aufs Schareck bin ich über den gleichen Weg auch schon einmal. Startpunkt war zwar auf der Rauriser Seite, aber beim Niedersachsenhaus treffen sich die beiden Wege ja.
                            Diese Hütte ist, ohne Übertreibung, eine der schönstgelegenen die ich bisher besucht habe. So mittig auf der Gratkante, vis a vis mit dem formschönen Schareck. Einfach grandios, dazu - wenn man das denn mag - bekannt für die tollen Mehlspeißen.
                            Auch der Grat ist einfach nur schön, irgendwie schon luftig, aber andererseits gut abgesichert und breite Wege. Einzig bei einer Stelle kurz nach der Herzog Ernst Spitze muss man kurz ein bisschen die Hände zu hilfe nehmen.
                            Ich hab mir vom Gipfel schon gedacht, dass ein Weiterweg, zumindest bis zum Weinflaschenkopf, der einem aufgrund seines ungewöhnlichen Namens natürlich auffällt, gut möglich sein sollte. Dass man es an einem Tag so weit schaffen könnte wie du, hätte ich nicht für möglich gehalten, tolle Leistung!
                            "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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                            • #15
                              Danke auch euch!
                              fritz Phantom: Ja, eigentlich Goldberg/Ankogelgruppe, ich wollte nicht so einen langen Titel scheiben.
                              Und das Niedersachsenhaus hat wirklich eine einmalige Lage. Dass sich das ganze ausgegangen ist, ist dem Gelände zuzuschreiben, das wirklich auch lange Gehpassagen enthält. Aber genau das wusste ich vorher nicht so sicher...
                              @csf125: Ja, das Autohotel ist leider Geschichte, unglaublich, dass man es auch mit max. 25kmh zerstören kann... Von Corona kennen wir eh schon den negativen Einfluss kleinster "Tiere",
                              Wespen wirken sich halt leider oft auch sehr negativ aus. Wie auch immer - wenigstens nur Blech...

                              LG

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