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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Totes Gebirge von Ost nach West / 28-31.07.2026

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  • Totes Gebirge von Ost nach West / 28-31.07.2026

    Den Anstoß mich in meiner ersten Urlaubswoche ins Tote Gebirge zu begeben hat ein Forumskollege gegeben. Eigentlich wollte ich schon am Vortag starten. Für den Montag war das Wetter aber schlecht vorhergesagt. Daher hab ich den Start auf Dienstag verschoben und die geplante Tour um einen Tag gekürzt.
    Am Montag hab ich donn noch die Hütten reserviert. Es waren alle schon gut gebucht aber für einen Einzelgänger fand sich überall noch ein Platzerl.

    Ich kannte das Tote Gebirge bisher nicht besonders gut und daher gibt es da vieles für mich zu entdecken. Daher gibt es auch viele Fotos und der Bericht wird eher ausführlich.
    Eine genau Route hatte ich nicht geplant und wollte immer vor Ort entscheiden. So musste auch das Klettersteigset und der Helm mit.

    Ich möchte den ersten Tag auch noch gut nutzen und so breche ich früh in Wien auf und reise öffentlich nach Hinterstoder an. Um 5:00 bin ich bei der Wohnung weggegangen und um kurz vor 9:00 entlässt mich der sehr nette Busfahrer bei der Haltestelle Polsterstüberl.

    20260728_Tag1_1.jpg
    Oben hängen noch einige Wolken. Aber das schaut schon recht reizvoll aus. Los gehts mit dem Aufstieg.

    20260728_Tag1_2.jpg
    Der Klinserfall am Weg ist ein trauriges Schauspiel. Aber der Weg gefällt mir sonst recht gut. Viel Schatten und sehr abwechslungsreich.

    20260728_Tag1_3.jpg
    Nach 1:40min erreiche ich das Prielschutzhaus. Oben ist immer noch alles in Wolken gehüllt.
    Ich checke ein. Perfekt organisiert. Bereits jetzt am Vormittag wird mir ein fixes Bett zugewiesen und ein Kisterl für mein Zeugs übergeben. In dem ich alles was für den Rest des Tages nicht brauche zurück lasse. Es gibt auch eine Trinkbrunnen bei dem ich meine Wasserflasche auffüllen kann.

    Lang halte ich mich aber nicht auf. Eine halbe Stunde später verlasse ich die Hütte wieder. Ich hab bis zur Abzweigung überlegt ob ich mich für die Spitzmauer oder den Priel entscheiden sollte. Mit der Überlegung, dass es vielleicht bei einem fürhen Aufstieg durch das Kühkar nicht ganz so heiss wäre entscheide ich mich für die Spitzmauer und erhoffe mir da etwas Schatten.

    20260728_Tag1_4.jpg
    Was für ein schöner Berg. Hier ist der querende Weg zur Klinser Schlucht rüber gut zu sehen. Hoffentlich verzupfen sich die Wolken da oben noch.

    20260728_Tag1_5.jpg
    Es wird schluchtiger und spannender. Die Wolken werden lichter.

    20260728_Tag1_6.jpg
    Die Vegetation wird deutlich weniger. Dafür wird es deutlich wärmer.

    20260728_Tag1_7.jpg
    Bei der Abzweigung zum Stodertaler Steig. Von da hinten werde ich am Rückweg runter kommen.

    20260728_Tag1_8.jpg
    Steil gehts über den Schuttkegel rauf bis unter die Wand. Da gehts dann irgendwo weiter. Ich setz mir das mitgebrachte Helmchen auf und leg das Klettersteigset an. Die Entscheidung für den Helm war nicht schlecht. Der Steig wird auf oft im Abstieg genutzt und tatsächlich kamen mir zwei Bergsteiger entgegen.
    Die Versicherungen beginnen dann erst ein Stück weiter oben.

    20260728_Tag1_9.jpg
    Hier gehts los. Offensichtlich liegt da im Frühjahr noch lange Schnee und daher ist da ein Schnürl bis zur Versicherung rüber gespannt. Jetzt ist es nicht erforderlich.

    20260728_Tag1_10.jpg
    Da gehts rauf. Knackiger als ich es aus der Beschreibung raus gelesen hätte. Aber sehr angenehm im Schatten.
    Die eigentliche Steigpassage ist nicht sonderlich lang. Ca. 200HM gehts recht grad durch die Wand rauf.

    20260728_Tag1_11.jpg
    Vom Ausstieg blicke ich zurück. Im oberen Teil ist der Steig recht einfach. In der Bildmitte einer der beiden Absteigenden. Es geht schon ganz schön runter da.

    20260728_Tag1_12.jpg​​​​​
    Der weitere Weg führt über Schutt zu den Bändern rauf. Ich kann einige Leute im Abstieg erkennen.

    20260728_Tag1_13.jpg
    Schon hab ich das erste Felsband erreicht.

    20260728_Tag1_14.jpg
    Mit einfachen Kraxeleien geht es über die Bänder drüber. Erstaunlich einfach ist dieser Aufstieg.
    Zuletzt geändert von waldrauschen; vor einer Woche.
    Alle meine Beiträge im Tourenforum

  • #2
    ​​
    20260728_Tag1_17.jpg
    Um kurz nach 14:00 erreiche ich den 2446m hohen Gipfel der Spitzmauer. Mit der Pause beim Prielschutzhaus bin ich seit 5H unterwegs.
    Am Gipfel sind nur 3 weitere Bergsteiger.
    Am Priel war ich schon mal, aber die Spitzmauer ist ein für mich neuer Gipfel. Es werden noch einge weitere in den nächsten Tagen dazu kommen.

    20260728_Tag1_15.jpg
    Der Priel gegenüber dominiert alles. Morgen werde ich durch das große Kar gegenüber aufsteigen und über den nach links runter ziehenden Rücken zum Fleischbanksattel absteigen. Der Brotfall Gipfel verschwindet auf dem Bild etwas.

    20260728_Tag1_16.jpg
    Der Tiefblick nach Hinterstoder. Ganz hinten am Horizont verschwimmen Ötscher und Schneeberg im Dunst. Rechts das Skigebiet auf der Höss.
    Meist sind meine Gipfelpausen eher kurz. Hier verweile ich 30min und geniesse die großartige Fernsicht.

    20260728_Tag1_18.jpg
    Beim Abstieg lacht mich der gegenüberliegende 2259m hohe Weitgrubenkopf an den ich auch noch mitnehme. Der bietet interessante Ansichten auf die Spitzmauer und die umliegenden Gipfel.

    20260728_Tag1_19.jpg
    Für den Tiefblick in die Klinser Schlucht lohnt sich der Abstecher auf diesen unbedeutenden Gipfel allemal. In der Mitte das Prielschutzhaus und dahinter der kleine Priel.
    Weglos steige ich zum Wanderweg ab.

    20260728_Tag1_20.jpg
    Der Weg rüber zum Maisenbergsattel. Hinten nochmals die Spitzmauer.

    20260728_Tag1_21.jpg
    Wenn ich schon mal da bin, dann kann ich auch den 2119m hohen Meisenberg besuchen. Hinterm Steinmanderl einige wenig begangene Ziele.
    Rechts der Mitte, ist der Feuertalberg. In der Mitte der Bösenbühel Sattel ,links davon der Bösenbühel. Und ganz links, der runde Rücken, ist der Gr. Hochkasten (Danke an User Höpfi für die Korrektur).

    20260728_Tag1_22.jpg
    Vom Meisenberg ist der weitere Weg zu erahnen. Er führt in den leichten Sattel in der rechten Bildmitte. Da gehts dann nochmals etwas bergauf.
    Gegenüber der Temelberg. Der ist sich bei dieser Tour leider nicht ausgegangen. Aber jetzt steht er ganz oben auf meiner Liste.

    Der weitere Weg zieht sich etwas und langsam werde ich auch etwas müde.

    20260728_Tag1_23.jpg
    Ich treffe wieder auf den 01er und überblicke meinen Rückweg durch die Klinser Schlucht. Irgendwo in der Bildmitte bei dem großen Stein bin ich vorhin abgezweigt.
    Ich trink meine letzten Schluckerl Wasser. Jetzt gehts wirklich nur mehr bergab. 20260728_Tag1_24.jpg
    Bei dem Wegweise aus Flugzeugschrott halte ich nochmals kurz an. Beim Aufstieg war ich so konzentriert, dass mir der gar nicht aufgefallen ist. Die Querung rüber zieht sich dann doch mehr als ich vom Aufstieg in Erinnerung hatte.
    Aber um 18:00 bin ich zurück beim Prielschutzhaus. Rechtzeitig fürs dringend nötige Abendessen.
    Ich muss mich um nichts mehr kümmern da ich ja schon eingecheckt bin und so kann ich mich nach diesem doch langen Tag ausruhen und vor allem viel Flüssigkeit nachtanken.

    20260728_Tag1_25.jpg
    Die untergehende Sonne zaubert dann noch ein wenig mit dem gegenüber liegenden Mölbing Stock.

    An dem Tag war ich ca. 9H gehend unterwegs und hab 2050HM gesammelt. Mit der Anfahrt waren es dann doch mehr als 13H. Das Bett hat dann schon recht gut getan.
    Zuletzt geändert von waldrauschen; vor einem Tag.
    Alle meine Beiträge im Tourenforum

    Kommentar


    • #3
      Ganz toll! Hab ich vom Jahr 2022 noch in bester Erinnerung.

      Lg, Michl Fasan
      Zu seiner Milbe sagt der Milber:
      "Geh bitte, schenk mir einen Zahn aus Silber.
      Damit ich, wenn im Haargewurl
      ich beißen möchte, hab kan Gsturl!"

      Kommentar


      • #4
        Zitat von waldrauschen Beitrag anzeigen
        [I

        20260728_Tag1_21.jpg
        Wenn ich schon mal da bin, dann kann ich auch den 2119m hohen Meisenberg besuchen. Hinterm Steinmann kleiner und großer Hochkasten.
        .
        Grüß Dich
        Rechts der Mitte, ist der Feuertalberg. In der Mitte der Bösenbühel Sattel ,links davon der
        Bösenbühel. Und ganz links, der runde Rücken, ist der Gr. Hochkasten.Von deinen Standpunkt aus, ist der Kl. Hochksaten
        noch weiter links, hier nicht mehr im Bild
        Wollte zufällig heute da hinauf, aber die Wolken, früh am Morgen, haben einen akuten faulheitsschub verursacht.
        Gruß Markus

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        • #5
          Die Nacht war ok. Die ersten haben das Lager bereits um 4:00 verlassen. Ich konnte aber etwas länger liegen bleiben. Das Frühstück gab es ab 6:30. Das passte genau für meinen Zeitplan.


          20260729_Tag2_1.jpg
          Der zweite Tag beginnt mit einem schönen Blick auf das Ziel vom Vortag.
          Die Wettervorhersage für den Tag war sich nicht ganz sicher. Es könnten ab dem frühen Nachmittag Gewitter kommen. Daher mein Plan ich geh auf den Priel und dann in Richtung Pühringerhütte.
          Da seh ich dann eh ob von Westen was kommt und kann mir noch überlegen evt. das Rotgschirr mitzunehmen.

          20260729_Tag2_2.jpg
          Ich starte um 7:00 los und gleich ober der Hütte seh ich auch mein heutiges erstes Ziel.
          Meine Idee vom Vortag, dass es bei einem Aufstieg durchs Kühkar in der Früh noch weniger heiß wäre ist nicht aufgegangen. Kaum komm ich aus dem Schatten raus, brennt mir die Sonne voll drauf und es wird sofort heiss.

          20260729_Tag2_3.jpg
          Das Kühkar zieht sich etwas und der Gipfel ist eigentlich immer im Blick. Ich komm ihm dann aber doch schon deutlich näher und der Aufstieg wird spannender.

          20260729_Tag2_4.jpg
          Irgendwo da gehts rauf. Bisher war ich nur einmal von der Welser Hütte am Gipfel. Dieser Anstieg ist neu für mich und ich bin verwundert, dass es da so einfach rauf gehen soll.
          Vor mir sind einige Menschen unterwegs, daher setz ich mir dann den Helm auf. 20260729_Tag2_5.jpg
          Am Beginn der Versicherungen. Der Weg ist so geschickt angelegt, dass sie eigentlich gar nicht erforderlich wären. Aber sie geben natürlich etwas Sicherheit.
          Dieser Abschnitt mach richtig Spass.

          20260729_Tag2_6.jpg
          Schon bin ich oben in der Brotfallscharte. Hier ein wenig Schatten. Es sollte der einzige für längere Zeit bleiben. Erstmals der Blick nach Westen. Links der Mitte der Temelberg. In der Mitte der Elm und rechts der Mitte das Rotgschirr. Der Blick auf den Dachstein wird mich den Rest des Tages begleiten. Durch die Steinwüste unter mir führt mich dann der Weg zur Pühringerhütte.
          Erstmals pausiere ich kurz und nehme meine Trinkflasche aus dem Rucksack. Eigentlich hab ich sie am Vorabend voll angefüllt. Jetzt stell ich aber fest, dass sie nicht ganz voll ist und ich nur etwas mehr als 1,5lt. Wasser mit hab. Ich muss wohl in der Nacht was getrunken haben und hab es aber nicht so richtig mitbekommen, bzw. nicht daran gedacht sie nochmals ganz aufzufüllen.
          Ich komm mit sehr wenig Wasser lang durch, aber bei der Hitze wird das knapp. Es gibt aber eigentlich keine Plan B daher muss ich jetzt Wasser sparen.

          20260729_Tag2_7.jpg
          Vorher wende ich mich aber dem Gipfel zu.

          20260729_Tag2_8.jpg
          Schon bin ich oben bei dem gewaltigen Kreuz. Auf Grund der Hitze hab ich mich beim Aufstieg eher zurück gehalten. Es ist 9:45 und es sind noch nicht allzuviele Leute da.
          Der Priel ist wohl einer der Gipfel mit der beeindruckendsten Rundumsicht. Von den Wiener Hausbergen im Osten über die Niederen Tauern im Süden bis zur Venedigergruppe im Westen ist alles zu sehen.

          Eine kleine Auswahl.
          20260729_Tag2_9.jpg
          In Richtung Westen der Dachstein in der Mitte. Rechts der Mitte die Glocknergruppe und weiter Rechts die Venedigergruppe. In der Mitte der Elm. am rechten Rand der Hochkönigstock.

          20260729_Tag2_10.jpg
          Weiter gedreht nach Süden sind Ankogel und Hochalmspitz super zu erkennen. Links der markante Hochgolling. Temelberg und Feuertalberg gleich gegenüber.

          20260729_Tag2_11.jpg
          Der Tiefblick zum Prielschutzhaus ist auch nicht zu verachten. Mit der Zeit kommen mehr Menschen und daher bleib ich nicht lang. Wieder über den Grat zurück und dann über den langen Rücken runter zum Fleischbanksattel.

          20260729_Tag2_12.jpg
          Beim Abstieg kommen mir sehr viele Menschen entgegen. Am rechten Rand ist die Osterhorngruppe zu erkennen und dahinter schwach im Dunst die Berchtesgadener.
          Der Weg zum Elm und zur Pühringerhütte schaut echt weit aus. Über dem Dachstein bilden sich die ersten Wölkchen. Schau ma mal was sich da entwickelt.

          20260729_Tag2_13.jpg
          Vom Fleischbanksattel schauts etwas näher aus. Das Rotgschirr rückt in den Vordergrund. Auch wenn es hier nicht so aussieht, aber da führt ein super angelegter Wanderweg durch. Nur an wenigen Stellen müssen die Hände da mithelfen.
          Zuletzt geändert von waldrauschen; vor einem Tag.
          Alle meine Beiträge im Tourenforum

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          • #6
            20260729_Tag2_14.jpg
            Hier eine der wirklich toll angelegten Passagen. Die Hitze wird immer ärger und es geht kein Lüfterl. Ich versuche aber regelmässig kleine Schlucke Wasser zu trinken.

            20260729_Tag2_15.jpg
            Ich bin schwer begeistert von dieser Landschaft. Hinter dem Elm bauen sich schon ein paar Wolken auf. Mittlerweile hoffe ich, dass sie auch hierher kommen und etwas Schatten spenden.
            Der Wunsch geht aber nicht in Erfüllung.
            Es geht immer wieder rauf und runter und es zieht sich.

            20260729_Tag2_16.jpg
            Beim Rotkogelsattel die einzige Stelle am ganzen Weg die etwas Schatten bietet. Hier raste ich kurz und gönne mir den letzten Schluck Wasser. Mein Plan das Rotgschirr mitzunehmen ist nun endgültig gescheitert. Ich muss am schnellsten Weg zur Hütte.
            Der Abstieg durch die Latschen ist dann ziemlich zäh und ich merke bereits, dass ich auf Grund der Hitze etwas unsicher werde.

            20260729_Tag2_17.jpg
            Aber so schöne Karstabschnitte lockern den etwas zachen Abstieg dann doch wieder auf.
            Die Lacke bei den Elmzageln ist komplett trocken. Erst bei der Geiernestquelle kurz vor der Hütte ist etwas Wasser. Es reicht um mich abzukühlen.

            20260729_Tag2_18.jpg
            Der erste Blick auf den See und die Hütte ist dann wie eine Erlösung. Es ist 14:30. Vom Prielschutzhaus bin ich vor 7:30 gestartet.
            Bei der Begrüssung bemerke ich, dass ich kaum mehr eine Stimme hab. So asugetrocknet war ich schon lang nicht mehr.
            Ich bestellte zwei große Hollerwasser, die nach 5 Minuten leer waren. Erst dann konnte ich wieder halbwegs gut reden.
            Neben mir am Bankerl zwei Kollegen die immer in Sichweite vor mir unterwegs waren. Auch die sind völlig fertig angekommen.
            Ich verwerfe alle Ideen heute noch irgendwo rauf zu gehen und beschließe einen Badenachmittag zu machen.

            20260729_Tag2_19.jpg
            Für mich einer der schönsten Plätze in den österreichischen Alpen. Den ganzen Nachmittag verbringe ich am See und geniesse diesen Blick auf die Hütte und das Rotgschirr.

            20260729_Tag2_20.jpg
            Am Abend dann noch dieses Schauspiel. Ich nehme an der Name hat was damit zu tun.
            Von Gewitter war den ganzen Tag nichts zu merken. Erst am Abend ein paar Wolken.

            Die Pühringerhütte ist kleiner, alles ist etwas einfacher aber alles perfekt organisiert. Die Zuweisung der Schlafplätze perfekt. Obwohl ich Lager reserviert habe, bekomme ich ein Einzelbett in einem 5er Zimmer. Alle "Alleingänger" wurden da untergebracht. Das Personal super freundlich. Das Abendessen war super und auch das Frühstück hat alles geboten was ich auf einer Hütte brauch. Ich konnte auch halbwegs gut schlafen.
            Trinkwasser gibt es vor der Hütte zu freien Entnahme. Dusche gibts keine aber dafür einen traumhaften See.

            Zuletzt geändert von waldrauschen; vor einer Woche.
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            • #7
              ​​​
              Auch diese Nacht war ganz ok. Am Abend sind wir noch bis 22:00 draussen gesessen. Mittlerweile kennen wir Alleingänger uns schon und es gibt einiges zu berichten und zu plaudern. Auch wenn wir uns unter Tags nicht getroffen haben, aber am Vortag waren einige bereits am Prielschutzhaus.

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              Der nächste Morgen legt noch eines drauf. Der See dampft etwas und die Salzöfen Wand leuchtet. Während dem Frühstück entsteht mein Tourenplan für heute.
              Der Weg zum Appelhaus füllt den ganzen Tag nicht. Das Wetter schaut stabil aus. Ich überlege mir etwas Zeugs bei der Hütte zu lassen und zuerst auf den Elm zu gehen. Dann weiter in Richtung Appelhaus und wenn ich heute genug Wasser hab kann ich ja dann noch vielleicht auf den leuchtenden Klotz am Bild rauf.

              Beim Frühstück sitzen die "Alleingeher" auf einem Tisch und wir verabredeten uns bereits für den Abend am Appelhaus.
              Um ca. 7:30 geh ich los. Zuerst in die eigentlich falsche Richtung.

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              Der Aufstieg zum Elm ist einfach aber wunderschön. Immer wieder führt der Steig über tolle Karstformationen die auch etwas Konzentration beim gehen fordern.

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              Unterm Gipfel dann noch eine kleine felsige Passage.

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              Sanft geht es dann den Rücken zum Gipfel rauf.

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              Ein Untergruppen-Höchster mit zwei Kreuzen ist der 2128m hohe Elm.

              Die Aussicht ist heute etwas dunstiger als an den Vortagen.
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              Ganz hinten ist der Priel zu sehen. Links davon der Schermberg und das Rotgschirr. Rechts der Temelberg und der breite Feuertalberg.

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              Wieder steht der Dachstein im Zentrum aber so ungetrübt wie am Vortag ist es nicht mehr. Der Blick zu den Lahngangseen und dem Grundlsee gleicht das aber wieder aus.

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              Da ist mein Programm für später zu erkennen. Unten die Elmgrube, darüber der Salzofen. Rechts der Mitte das Wildgössl, dahinter der große Woising und unter der Wand das lange Tal bis zum Abblasbühel.

              Aber vorher muss ich ja wieder zur Pühringerhütte runter. ie beim Aufstieg gehts wieder runter. Bei der Hütte pack ich mein Zeugs und füll die Trinkflasche wieder auf.

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              Vom See gehts etwas bergauf und dann runter in die Elmgrube. Ein paar Wolken ziehen auf und heute sorgen die tatsächlich manchmal für Schatten. Mein nächstes Gipfelziel vor mir.

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              Aber vorher muss ich noch da rauf in die Scharte. Es schaut von herunten weiter aus als es dann tatsächlich ist.
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              Recht flott war ich dann da oben und seh erstmals wie es weiter geht. Der Weg in Richtung Wildgössl zweigt dann da vorne am Abblasbühel nach links ab.

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              Der Steig ist bei der Abzweigung nicht angeschrieben. Aber er ist gut zu sehen und meist auch tadellos markiert. Nur ganz oben ist ein Wegstück etwas abgerutscht und ich muss die Hände zu Hilfe nehmen.

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              Ich wende mich in die "falsche" Richtung und geh den Steig in Richtung Grundlsee. Der Steig ist sehr schön angelegt. Anfänglich führt er an der Kante entlang, dann führt er um den Rücken herum.

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              • #8
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                Ein wenig gehts Rauf und Runter, dann seh ich den Gipfel des Salzofen vor mir. Der Wanderweg wendet sich nach rechts. Auf den Gipfel gehts dann unmarkiert über den Rücken rauf.

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                Am 2070m hohen Gipfel ein Steinmann und ein Gipfelbuch.

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                Auch dieser Gipfel geizt nicht mit spannenden Ausblicken. Der Gegenblick runter zum Elmsee und zur Pühringerhütte, darüber das Rotgschirr. Irgendwo da ganz weit hinten ist auch der Priel zu sehen.

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                In der anderen Richtung mein weiterer Weg. in der Mitte der Traunstein, links davon das Wildgössl. Rechts das könnte irgdenwas rund um den Zwölferkogel sein.

                Mein Weg führt mich wieder zurück in die Scharte und dann über die Wiesen rauf zum Gipfel des Wildgössls.

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                Rund um den 2062m hohen Gipfel des Wildgössls bunte Blumenwiesen. Am Gipfel ein Gipfelbuch. Ich geh rechts über die Kuppen weiter.

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                Unter mir die Wiesenlacke ohne Lacke. Der Steig ist hier nicht immer gut zu erkennen und er führt auch nicht direkt da runter sondern quert noch ein Stück an der Kante entlang bevor er dann relativ steil zum westlichen Ende der Wiesenlacke runter führt.

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                Schon bin ich unten. Hinten ist die Abzweigung zu erkennen. Von der Seite ist der Anstieg angeschrieben. Es wird krautiger und tatsächlich etwas feuchter.

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                Auch der Wegabschnitt ist noch recht Abwechslungsreich. In der Mitte das Wildgössl. Rechts davon gehts zum Bruderkogel rauf. Links das muß die Gruppe um den Zwölfer sein.

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                Die Landschaft verändert sich schon wieder. Der Große Woising rückt dominant ins Bild.

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                Heute hab ich noch Wasser und beim Jägerbründl kann ich tatsächlich nachtanken und mich abkühlen.

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                Zeit und Wasser hab ich. Da kann ich den auch noch mitnehmen.

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                Mit einfacher Kraxelei gehts rauf auf den Redenden Stein.

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                Am Gipfel ein großes Kreuz und ein Buch. Obwohl der Gipfel "nur 1900m" hoch ist bietet er einen schönen Rundumblick. Der Name Redender Stein passt. Es ist der einzige Platz in der Nähe des Appelhauses mit Mobiltelefon Empfang. Der Name ist aber sicher bereits älter. Lang bleib ich nicht weil langsam wird es Zeit zum Appelhaus zu kommen. Ich hab mich nicht über die Essensregelung erkundigt und möchte nicht hungern am Abend.

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                Beim Abstieg über die grünen Almböden zeigt der Redende Stein nochmals sein zackige Kontur.

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                Um kurz vor 18:00 bin ich dann beim Appelhaus angekommen. Rechtzeitig zum Abendessen. Die Kollegen/innen vom Vorabend haben mich bereits erwartet.

                An dem Tag war ich über 10H unterwegs. Ich hab fast 1500HM eingesammelt. Es war aber so Abwechslungsreich, dass ich die Anstrengung nicht gemerkt habe.

                Auch am Appelhaus klappt alles gut. Auch wenn mein Lagerplatz etwas ungewöhnlich war. Mein Bett im oberen Stock war eigentlich nur zu erreichen in dem ich über mind 3 andere Personen drüber klettern musste.
                Essen war sehr gut und das Personal nett.
                Auch an diesem Abend bleiben wir "Alleingänger" bis zu Hüttenruhe auf der Terrasse sitzen.
                Zuletzt geändert von waldrauschen; vor einem Tag.
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                • #9
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                  Der letzte Morgen hatte dann ohne Sonnenspektakel begonnen.
                  Die Nacht war auch wieder ganz ok. Das Frühstück etwas kärglich, aber da war ich selber Schuld. Ich habs irgendwie nicht mitbekommen, dass ich auch Eier mit Speck hätte haben können.
                  Wir sitzen wieder fast in der gleichen Runde wie am Vortag beim Frühstück. Nur heute trennen sich unsere Wege. Ich werde zum Offensee absteigen. Andere gehen zum Hochkogelhaus oder der Ischlerhütte weiter. Am Vortag hab ich vom Redenden Stein zum schönen Kreuz des Rinnerkogels rüber geschaut. Daher will ich den heute mitnehmen.

                  Um ca. 7:30 geh ich von der Hütte weg. Der Weg führt durch ein schönes Almgelände. Über die Wildenseealm erreiche ich den Wildensee.

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                  Der wunderschön eingebettete See und dahinter mein heutiges Gipfelziel. Der Aufstieg zum Hochkogelhaus und zum Rinnerkogel führt von der Scharte rechts oberhalb vom See nach links rauf.
                  Der kürzere und einfachere Weg würde direkt zur Rinnerhütte führen.
                  Der Rinnerkogel schaut von der Seite sehr abweisend aus. Trotzdem ist der Aufstieg ganz einfach. Die felsige Seite wird umgangen.

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                  Auch auf diesem Anstieg gibt es wieder schöne Fels- und Karstpassagen. Auf ca. 1850m teilt sich dann weg. Nach Osten gehts zum Gipfel rauf und nach Westen gehts weiter zum Hochkogelhaus.
                  Ich nehm den Weg nach Osten. Über einen breiten Hang erreiche ich den schönen Gipfel des Rinnerkogels.

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                  Auch der 2012m hohe Rinnerkogel (oder auch Augstkogel genannt) ist mit einem mächtigen Kreuz geschmückt. Ein Gipfelbuch gibt es auch wieder.
                  Aber auch hier ist die Aussicht das eigentliche Highlight. Vom Appelhaus war ich ca. 2:30 unterwegs bis zum Gipfel.

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                  Nach Süden-Westen geht der Blick über das westliche Tote Gebirge hinweg zum Dachstein. Der jetzt schon viel näher ist als noch vor einigen Tagen.

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                  Nach Westen der Blick zum Schafberg und zur Drachenwand. Vor dem Schafberg der Leonsberg und die Hohe Schrott. Ganz Links die Gruppe ums Zwölferhorn im Dunst nur mehr schwach zu erkennen.

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                  Nach Osten der Rückblick auf die letzten Tage und zum Wildensee. Ganz am linken Rand die Gruppe rund um den Großen Priel. Das ist schon ordentlich weit hinten.
                  Etwas links der Mitte die Gruppe rund ums Wildgössl. Der Elm schaut da möglicherweise auch noch durch. Irgendwo in dem großen Waldgebiet rechts der Mitte muss auch das Appelhaus sein. Schön zu sehen der lange Rücken der vom Appelhaus zum Großen Woising (am linken Rand) raufzieht.

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                  In die andere Richtung ist der Rinnerkogel nicht ganz so schroff. In der Karte habe ich gesehe, dass da ein Jagdsteig rauf kommt. Bis jetzt war ich mir nicht sicher ob ich mich da auf einen unmarkierten Steig einlassen sollte. Aber das Paar welches ich am Gipfel treffe ist von da rauf gekommen. Ich unterhalte mich kurz und sie erzählen mir wo ich etwas aufpassen muss um den Weg nicht zu verlieren. Mit der Info kann ich das schon machen.
                  Am Gipfel hatte ich noch Handy Empfang und ich konnte den Salzkammergutshuttle vorreserverieren. Ich hatte den Shuttle für 14:00 reserviert. Wenn ich da nochmals in den See hüpfen will, sollte ich mich nicht vergehen und auch nicht herumtrödeln.
                  Der Jagdsteig führt über die beiden Kuppen drüber.

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                  Ein schöner Blick zum Offensee. Irgendwo am rechten Ufer muss der Parkplatz sein von dem ich abgeholt werde. Sind schon noch ein paar Höhenmeter da runter.
                  In der Bildmitte die Südseite des Traunsteins.

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                  Von der zweiten Kuppe der Rückblick zum Gipfel. Nach der Kuppe wendet sich der steig nach Rechts und führt in einen steilen, immer wieder auch felsdurchsetzten nordseitigen Rücken.

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                  Der Steig führt aber immer schön zwischen den felsigen Stellen durch. Er ist manchmal auch gelb markiert und es gibt Steinmanderl.

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                  Ich quere eine Schuttrinne und dann dreht sich der Weg nach Osten und es geht runter zur Rinnerhütte.

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                  Durch die Latschen ist immer eine Spur ausgeschnitten. Im unteren Teil ist es nicht immer ganz klar wo es da weiter geht, weil einige Male auch Spuren abzweigen aber ich entscheide mich immer für die am besten ausgetretene Spur. Die unterhalb der Wände Richtung Rinnerhütte führt. Eine Abzweigung hätte es laut Karte auch gegeben bei der ich etwas abgekürzt hätte. Die habe ich aber nicht entdeckt.

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                  Ca. 100m nord-westlich der Rinnerhütte komme ich durch diesen Einschnitt raus und bin wieder am markierten Wanderweg. Zur Rinnerhütte geh ich nicht. Mir ist das Bad im See wichtiger.
                  Zuletzt geändert von waldrauschen; vor 2 Tagen.
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                  • #10
                    20260731_Tag 4_15.jpg
                    Jetzt geht es dann wirklich nur mehr runter. Zu der Haltestelle fährt auch kein Shuttle. Der weitere Abstieg durch die schuttige Rinne ist etwas mühsam und es ist unerträglich heiss.

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                    Die Quelle am Rinnerboden gibt noch Wasser her und ich kann mich etwas abkühlen und mein mittlerweile bereits recht warmes Trinkwasser durch kühles Bergwasser ersetzen.
                    Es kommen mir einige Wanderer entgegen. Ich beneide niemanden der sich da um die Mittagszeit, bei der Hitze rauf quält. Es ist runter schon schwer zu ertragen.

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                    Dann wirds nochmals felsig und erfreulicherweise auch etwas schattiger.

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                    Dei haben die die Schönbrunner Stiege daher verlagert
                    Auch der Wegabschnitt ist wieder sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Über das ausgetrocknete Bachbett des Rinnerbaches führen dann noch zwei Brückerl drüber und dann erreiche ich die Forststraße.

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                    Mit dem Wissen, dass ich da jetzt bald ins Wasser hüpfen kann, lässt sich die fade Straße schon ertragen.

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                    Dort wo die Forststraße auf das Südufer des Sees trifft erreiche ich um ca. 13:00 den See. Ich hab noch genug Zeit um zu baden und mich etwas zu kultivieren bevor ich mich wieder in die Zivilisation begebe.
                    Es ist richtig viel los um den See. Fast schon ein wenig ein Kulturschock. Ich bleib eine halbe Stunde am See und dann spaziere ich gut erfrischt zum Parkplatz.
                    Tatsächlich ist dann der Shuttle schon knapp vor 14:00 beim Parkplatz. Es ist ein ganz normales Taxi, das mich um 3€ (Normalpreis 6€ aber Vergünstigung mit Klimaticket) zur nächsten Bahnstation bringt.

                    Von der Haltestelle "Steinkogel" fuhr aber kein Zug sondern ein Schienenersatzverkehr. Der mich pünktlich zum Bahnhof Attnang/Puchheim brachte. Dort hatte ich dann noch ein paar Minunten Zeit um mir eine Jause zu kaufen. Ohne Umsteigen bin ich dann mit der ÖBB nach Wien gefahren. Auch die öffentliche Heimreise hat dann super geklappt.

                    Ich war schon lange nicht mehr 4 Tage am Stück alleine unterwegs. Das hat unglaublich gut getan und es hat viel Spass gemacht so viele unterschiedliche Menschen zu treffen.
                    Die Durchquerung der toten Gebirges ist sehr Abwechslungsreich und es bieten sich unzählige Möglichkeiten für Gipfel die am Weg mitgenommen werden können. Auch genung Möglichkeiten sich auf unterschiedlichem Niveau zu bewegen sind da. Vom schwierigsten Klettersteig bis zur relativ einfachen Weitwanderung ist alles möglich.
                    Von karger Steinwüste bis zu grünen Almen mit eingebetteten Bergseen ist alles dabei.
                    Der Welser Höhenweg und der Ausseer Weg sind beide sehr gut markiert und gut beschriftet.
                    Nur einmal beim Abstieg vom Wildgössl mußte ich etwas den Weg suchen. Obwohl das eigentlich auch ein markierter Steig ist.
                    Die wenigen unmarkierten Abschnitte waren alle gut zu erkennen und sind auch richtig in der OSM eingetragen.

                    Die Hütten unterwegs alle gut organisiert. Der schönste Platz und die gemütlichste Stimmung ist für mich eindeutig auf der Pühringerhütte zu finden.
                    Trinkwasser lässt sich unterwegs nur selten finden. Auf den Hütten gab es, auch während dieser Trockenperiode noch überall Trinkwasser gratis.
                    Ich hätte nur eine zweite große Flasche gebraucht. Aber nochmals 2 Lt. Wasser sind halt auch schwer.

                    Ich bin in 4 Tagen mehr als 28 Stunden gegangen und habe in der Zeit eine Strecke von 62km mit 5420HM im Aufstieg und 5390HM im Abstieg zurück gelegt.
                    Wobei die Luftlinie zwischen Start und Endpunkt "nur" 21km beträgt.

                    Durch die schnelle Verbindung nach Linz ist die Erreichbarkeit mittlerweile super. Es gibt keinen Grund da nicht öffentlich an- und abzureisen. Mti dem Salzkammrgutshuttle lässt sich auch die hinerste Ecke gut erreichen und die Rservierung des Shuttles hat auch super geklappt.

                    Da ich mit vielen neuen Wunschzielen im Kopf nach Hause gefahren bin, muss ich wohl noch einige Male wieder ins Tote Gebirge kommen.

                    LG. Martin
                    Zuletzt geändert von waldrauschen; vor 13 Stunden.
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                    • #11
                      Herzlichen Glückwunsch zu deiner Durchquerung des Toten Gebirges!

                      Die Bilder sprechen eine ganz eindeutige Sprache: Es müssen Tag mit einer Fülle an Eindrücken gewesen: Du bist auf der Spitzmauer und dem Großen Priel, warst sowohl in der "Steinwüste" des östlichen Teils als auch viel grüneren Regionen weiter westlich unterwegs. Sicher ein starkes Erlebnis, auch wenn die Hitze teilweise vermutlich grenzwertig war. (An deinem zweiten Tourentag waren wir im Gesäuse auf dem Hochzinödl; dort wurde es am späteren Nachmittag tatsächlich gewittrig!)
                      Fein, dass organisatorisch alles so gut geklappt hat und sich zudem noch der Austausch unter den "Alleingängern" entwickeln konnte!

                      Die stärkste Erinnerung habe ich natürlich an den Großen Priel, den ich erst 2019 von der Welser Hütte bestieg. Den Stodertalersteig bin ich 2000 gegangen, danach zur Pühringerhütte und am nächsten Tag zum Almsee hinunter. An eine Plateauwanderung von der Pühringer Hütte bis zum Loser in der Studienzeit kann ich mich leider kaum mehr erinnern. Es gäbe somit speziell im Westteil des Toten Gebirges noch vieles zu erkunden, Gipfel wie den Elm oder auch das Rotgschirr. Und andere Eindrücke wären es wert, erneuert zu werden.

                      Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, der das Tote Gebirge so anschaulich vorstellt!
                      Lg, Wolfgang


                      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                      der sowohl für den Einzelnen
                      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                      (David Steindl-Rast)

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                      • #12
                        Zitat von michi57 Beitrag anzeigen
                        Ganz toll! Hab ich vom Jahr 2022 noch in bester Erinnerung.

                        Lg, Michl Fasan
                        Danke. so mehrtägige Durchschreitungen bleiben bei mir immer lang erinnerlich. Unterwegs sammle ich da so viele Bilder und Eindrücke.
                        LG. Martin
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                        • #13
                          Zitat von Höpfi Beitrag anzeigen

                          Grüß Dich
                          Rechts der Mitte, ist der Feuertalberg. In der Mitte der Bösenbühel Sattel ,links davon der
                          Bösenbühel. Und ganz links, der runde Rücken, ist der Gr. Hochkasten.Von deinen Standpunkt aus, ist der Kl. Hochksaten
                          noch weiter links, hier nicht mehr im Bild
                          Wollte zufällig heute da hinauf, aber die Wolken, früh am Morgen, haben einen akuten faulheitsschub verursacht.
                          Gruß Markus
                          Danke für deine hilfreiche Korrektur. Ich hab sie oben eingearbeitet.
                          Hast ja jetzt schon nachgeholt. Muss ich gleich lesen den Bericht.

                          LG. Martin

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                          • #14
                            Zitat von Wolfgang A. Beitrag anzeigen
                            Herzlichen Glückwunsch zu deiner Durchquerung des Toten Gebirges!

                            Die Bilder sprechen eine ganz eindeutige Sprache: Es müssen Tag mit einer Fülle an Eindrücken gewesen: Du bist auf der Spitzmauer und dem Großen Priel, warst sowohl in der "Steinwüste" des östlichen Teils als auch viel grüneren Regionen weiter westlich unterwegs. Sicher ein starkes Erlebnis, auch wenn die Hitze teilweise vermutlich grenzwertig war. (An deinem zweiten Tourentag waren wir im Gesäuse auf dem Hochzinödl; dort wurde es am späteren Nachmittag tatsächlich gewittrig!)
                            Fein, dass organisatorisch alles so gut geklappt hat und sich zudem noch der Austausch unter den "Alleingängern" entwickeln konnte!

                            Die stärkste Erinnerung habe ich natürlich an den Großen Priel, den ich erst 2019 von der Welser Hütte bestieg. Den Stodertalersteig bin ich 2000 gegangen, danach zur Pühringerhütte und am nächsten Tag zum Almsee hinunter. An eine Plateauwanderung von der Pühringer Hütte bis zum Loser in der Studienzeit kann ich mich leider kaum mehr erinnern. Es gäbe somit speziell im Westteil des Toten Gebirges noch vieles zu erkunden, Gipfel wie den Elm oder auch das Rotgschirr. Und andere Eindrücke wären es wert, erneuert zu werden.

                            Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, der das Tote Gebirge so anschaulich vorstellt!
                            Danke. Die Eindrücke und Kontraste sind teilweise heftig. Der Tag an dem ich durch die Steinwüste (die ich bei der Hitze wirklich wie eine Wüste empfunden habe) der dann an einem See endet, war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis. Der wird mir lang in Erinnerung bleiben.
                            Aber auch die gewaltige Fernsicht vom Priel, die es ermöglicht Gipfel in 7 Bundesländern und auch noch in Bayern und Tschechien zu erblicken ist überwältigend.

                            Ich hab an dem Tag immer wieder in eure Richtung ins Gesäuse geblickt und an euch gedacht. Ich wußte ja, dass ihr dort unterwegs seits.
                            Zu Erkunden gibt es da noch unendlich viel. Schöne Gipfel wie den Temelberg, den Schermberg oder das Rotgschirr musste ich auslassen. Da muss ich noch einige Male wieder kommen.

                            LG. Martin

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                            • #15
                              Servus,

                              danke für die Bilder einer mir wohlbekannten Gegend, die ich aus vielen Einzeltouren kenne.
                              Bei Mehrtagestouren muss man auch mehr mitschleppen, das hab ich immer vermieden.
                              Ich hätte mehr zum Trinken gebraucht.

                              Schade um die Eier mit Speck.
                              lg, Manfred (manfredsberge.blogspot.com)

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