Es muß 2007 gewesen sein, als mir bei meiner ersten Tour auf die Hochalmspitze ein besonders auffälliger Gipfel im Westen in Erinnerung geblieben ist.
Hier im Vordergrund ist er zu sehen:
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Mindestens ebenso interessant wie den recht schneidigen Gipfelbereich fand ich das schräge Plateau südöstlich davon.
Der Blick auf die Karte hat mir Name und Höhe verraten und mittels AVF von L. Buchenauer konnte ich die für mich relativ leichte Ersteigbarkeit herausfinden.
Es mussten aber noch ein paar Jahre vergehen bis ich diese Tour als mein definitiv nächstes Tourenziel festsetze.
Bevor es richtig los geht der Hinweis darauf, daß ich an jenem Tag im Abstieg mein Smartphone und somit einen Großteil der Fotos verloren habe.
Die im Bericht verwendeten Bilder stammen von einer GoPro und meiner Spiegelreflexkamera mit einer Festbrennweite (50mm).
Mallnitz ist theoretisch gut mit der Bahn erreichbar, in der Praxis minimiere ich aber nach einigen Erfahrungen unbequemer Art das Risiko indem ich einen Teil der Strecke wieder mit dem Auto zurücklege und in diesem Fall erst in Graz in den Zug (ICE) einsteige und so ohne weiteres umsteigen bis Mallnitz weiter fahren kann. Auf diese Weise komme ich auch früher an, da dieser Zug ohnehin erst ab Graz gefahren wäre.
Mit dabei ist auch mein Faltrad, das offiziell als Gepäckstück gratis und ohne Reservierung in den Zügen mitgenommen werden darf.
Damit fahre ich gut 4km und 100Hm bis kurz vor die Stockerhütte ins Tauerntal hinein.
Etwas direkter wäre der Anstieg ab Mallnitz via Hindenburghöhe und Liesgelespitz, aber hier wären hin und retour zusammen gut 250Hm zusätzlich zu machen.
An der Hütte vorbei geht es bald in den Wald hinein und auf einem netten Steiglein durchaus steil aber nicht unangenehm höher.
Spinnennetze die ich abräume sagen mir, daß hier heute noch keiner gegangen ist und die übervollen Himbeersträucher unmittelbar am Wegrand, daß das zumindest schon tagelang so war - oder eventuelle Begeher keinen Appetit auf frische Beeren hatten.
Auf rund 1600m lichtet sich der Wald und es wird deutlich flacher, es könnte sich um eine ehemalige Alm handeln.
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Im Graben geht es weiter.
Da ich nicht weiß wie es oben aussieht, fülle ich schon hier etwas Flüssigkeit nach.
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Der Steig wendet sich nach Osten und es folgt eine längere Querung bis zur Einmündung der anderen, etwas direkteren Route.
005comp.jpg
Ein netter Platz zum pausieren und Aussicht genießen.
Hochalmspitze und Maresenspitze - letztere habe ich vor wenigen Jahren ebenfalls als Öffitour bestiegen.
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Kurz unterhalb der Mindener Hütte ist dann auch die Gamskarlspitze mit dem Großteil des weiteren Anstiegs zu sehen:
008comp.jpg
Ein paar wenige Minuten gehe ich noch auf dem markierten Steig Richtung Osten und Korntauern weiter...
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...und dann gilt es den Rücken nach dem nächsten Graben zu erreichen, was wohl auf mehrere Arten möglich ist.
Dort steige ich nordwärts weiter auf und überblicke bald wieder das weitere Gelände:
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So in etwas müßte der gebräuchliche Anstieg verlaufen:
10bcomp.jpg
Nach dem Rücken gibt es nur noch Blöcke in allen Formen und Größen und das macht es ebenso mühsam wie unübersichtlich.
Zu meinem Erstaunen kann ich dann einen Steinmann entdecken und halte nach dem nächsten Ausschau.
Tatsächlich kann ich weitere erkennen und so einer Route folgen ...die ich bald aber schon wieder aus den Augen verliere.
Ich weiß aber eh grob wo ich hin will.
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...und drüber muß:
012comp.jpg
Würde ich in so einem Gelände einmal auf eine weitere Person treffen, wäre meine Frage: "Na, hast du dir das auch angetan?!"
Fürs Latschendickicht gibt es die Säge, aber was kann man hier tun?
Steinmänner erspähe ich keine mehr und so erklimme ich die Flanke an für mich machbarer Stelle und bin dann endlich oben, also am Rande des Plateaus unterhalb des Gipfelaufbaus. Keine 5m von mir entfernt gibt es den nächsten Steinmann und kurz darauf sogar ein paar Farbkleckse.
Es geht auf einen weiteren Rücken zu.
013comp.jpg
Und schließlich auf einem Blockgrat weiter.
014comp.jpg
Als Schlüsselstelle würde ich ein etwas überhängendes gut 2m Wandl bezeichnen, das mit dünnen Stiften und einem eher lockeren Stahlseil entschärft ist - gut zupacken sollte man trotzdem können.
Geschafft.
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Hier im Vordergrund ist er zu sehen:
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Mindestens ebenso interessant wie den recht schneidigen Gipfelbereich fand ich das schräge Plateau südöstlich davon.
Der Blick auf die Karte hat mir Name und Höhe verraten und mittels AVF von L. Buchenauer konnte ich die für mich relativ leichte Ersteigbarkeit herausfinden.
Es mussten aber noch ein paar Jahre vergehen bis ich diese Tour als mein definitiv nächstes Tourenziel festsetze.
Bevor es richtig los geht der Hinweis darauf, daß ich an jenem Tag im Abstieg mein Smartphone und somit einen Großteil der Fotos verloren habe.
Die im Bericht verwendeten Bilder stammen von einer GoPro und meiner Spiegelreflexkamera mit einer Festbrennweite (50mm).
Mallnitz ist theoretisch gut mit der Bahn erreichbar, in der Praxis minimiere ich aber nach einigen Erfahrungen unbequemer Art das Risiko indem ich einen Teil der Strecke wieder mit dem Auto zurücklege und in diesem Fall erst in Graz in den Zug (ICE) einsteige und so ohne weiteres umsteigen bis Mallnitz weiter fahren kann. Auf diese Weise komme ich auch früher an, da dieser Zug ohnehin erst ab Graz gefahren wäre.
Mit dabei ist auch mein Faltrad, das offiziell als Gepäckstück gratis und ohne Reservierung in den Zügen mitgenommen werden darf.
Damit fahre ich gut 4km und 100Hm bis kurz vor die Stockerhütte ins Tauerntal hinein.
Etwas direkter wäre der Anstieg ab Mallnitz via Hindenburghöhe und Liesgelespitz, aber hier wären hin und retour zusammen gut 250Hm zusätzlich zu machen.
An der Hütte vorbei geht es bald in den Wald hinein und auf einem netten Steiglein durchaus steil aber nicht unangenehm höher.
Spinnennetze die ich abräume sagen mir, daß hier heute noch keiner gegangen ist und die übervollen Himbeersträucher unmittelbar am Wegrand, daß das zumindest schon tagelang so war - oder eventuelle Begeher keinen Appetit auf frische Beeren hatten.

Auf rund 1600m lichtet sich der Wald und es wird deutlich flacher, es könnte sich um eine ehemalige Alm handeln.
002comp.jpg
Im Graben geht es weiter.
Da ich nicht weiß wie es oben aussieht, fülle ich schon hier etwas Flüssigkeit nach.
003comp.jpg
Der Steig wendet sich nach Osten und es folgt eine längere Querung bis zur Einmündung der anderen, etwas direkteren Route.
005comp.jpg
Ein netter Platz zum pausieren und Aussicht genießen.
Hochalmspitze und Maresenspitze - letztere habe ich vor wenigen Jahren ebenfalls als Öffitour bestiegen.
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Kurz unterhalb der Mindener Hütte ist dann auch die Gamskarlspitze mit dem Großteil des weiteren Anstiegs zu sehen:
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Ein paar wenige Minuten gehe ich noch auf dem markierten Steig Richtung Osten und Korntauern weiter...
009comp.jpg
...und dann gilt es den Rücken nach dem nächsten Graben zu erreichen, was wohl auf mehrere Arten möglich ist.
Dort steige ich nordwärts weiter auf und überblicke bald wieder das weitere Gelände:
010comp.jpg
So in etwas müßte der gebräuchliche Anstieg verlaufen:
10bcomp.jpg
Nach dem Rücken gibt es nur noch Blöcke in allen Formen und Größen und das macht es ebenso mühsam wie unübersichtlich.
Zu meinem Erstaunen kann ich dann einen Steinmann entdecken und halte nach dem nächsten Ausschau.
Tatsächlich kann ich weitere erkennen und so einer Route folgen ...die ich bald aber schon wieder aus den Augen verliere.
Ich weiß aber eh grob wo ich hin will.
011comp.jpg
...und drüber muß:
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Würde ich in so einem Gelände einmal auf eine weitere Person treffen, wäre meine Frage: "Na, hast du dir das auch angetan?!"
Fürs Latschendickicht gibt es die Säge, aber was kann man hier tun?
Steinmänner erspähe ich keine mehr und so erklimme ich die Flanke an für mich machbarer Stelle und bin dann endlich oben, also am Rande des Plateaus unterhalb des Gipfelaufbaus. Keine 5m von mir entfernt gibt es den nächsten Steinmann und kurz darauf sogar ein paar Farbkleckse.
Es geht auf einen weiteren Rücken zu.
013comp.jpg
Und schließlich auf einem Blockgrat weiter.
014comp.jpg
Als Schlüsselstelle würde ich ein etwas überhängendes gut 2m Wandl bezeichnen, das mit dünnen Stiften und einem eher lockeren Stahlseil entschärft ist - gut zupacken sollte man trotzdem können.
Geschafft.
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endlich wieder mal ein Tauernbericht! Noch dazu von einem Gipfel auf dem ich noch nie war. 
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