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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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15.02.20 Paulmauer (1248m) über Zdarskyhütte, Türnitzer Alpen

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  • 15.02.20 Paulmauer (1248m) über Zdarskyhütte, Türnitzer Alpen

    • Wegführung: St. Ägyd am Neuwalde (9.50) - Hans-Wacura-Steig - Forstwegkehre (830m, 11.00) - Zdarskyhütte (1082m, 12.25) - Paulmauer (1247m, 13.38-14.12) - Zdarskyhütte (15.08-16.18) - Parkplatz (17.40)
    • Länge: 13 km
    • Höhenmeter (Aufstieg): 700 hm
    • Gehzeit Gesamt (inkl. Fotografierpausen): ca. 6 Std.
    • Viecher: 1 Auerhahn auf der Starkhöhe

    Auch in diesem Mildwinter finden sich durchaus passable Bedingungen für Schneeschuhwanderungen. An diesem Tag herrschte Hochdruckeinfluss, in der Höhe sollte tagsüber Warmluftzufuhr einsetzen. Die Nacht verlief relativ mild, es kühlte kaum unter Null Grad ab. Im Traisental blieb es auf der Hinfahrt lange grün. Erste Schneereste im Tal ab Freiland. Dort, wo das Tal der Unrechtstraisen in die Traisen mündet, gab es Richtung Traisental dichte Nebelschwaden, verursacht durch den tauenden Schnee mit der kräftigen Sonneneinstrahlung. In Hohenberg begann die geschlossene, dünne Schneedecke, am Straßenrand deutete der zusammengeschobene Schnee auf rund 20cm Schnee an den Vortagen hin. In St. Aegyd am Neuwalde südseitig teilweise aper, sonst größere Schneereste. Wolfgang und ich parkten direkt gegenüber der Kirche, unweit vom Gasthof Berthold, wo ich damals mit Bekannten übernachtete, als wir unsere Wallfahrt nach Mariazell machten. Damals herrschte Regenwetter, entsprechend war dies jetzt das erste Mal, dass ich das Ortsgebiet und Umgebung bei gutsichtigen Bedingungen sah.

    Bild 1: Unrechtstraisen mit glasklarem Wasser.

    Im Hintergrund das Osterkircherl, erbaut im Jahr 1851 von Kaspar Täubl.



    Bild 2: Hungrige Katze, die die Hausbewohnerin daneben erwartungsfroh anschaute, vergebens allerdings.



    Bild 3: "Seriously?"



    Bild 4: Auch die Fensterkatze schien auf etwas zu warten.



    Bild 5: Hubertuskapelle, links der tief verschneite Göller.



    Etwas zu früh angesichts des schneebedeckten Weges legten wir die Schneeschuhe an, in den zahlreichen, schön und flach angelegten Kehren des Hans-Wacura-Steigs (1937 erbaut) herrschten südseitig aber lange Zeit apere Verhältnisse.

    Bild 6: Blick auf den Ort, im Hintergrund Obersberg (1467m), Preineckkogel (1449m) und Schwarzauer Gippel (1605m).

    Der gspitzte Mugel vor dem Preineckkogel ist der Sauecker Kogel (ca. 860m).



    Bild 7: Aussichtsbankerl mit Göllerblick, links Gamsmauer und Schnalzstein (1546m)

    Der Schnalzstein war mein letzter (Schneeschuh-) Gipfel gemeinsam mit Wolfgang vor meiner Übersiedlung nach Salzburg (Tour am 05.02.2017).



    Bild 8: Kleiner Göller, Göller, Terzer Göller.

    Zu uns schaut der Wurzboden an der Nordseite des Kleinen Göllers, dahinter der Schindlergraben und verdeckt die Hühnerkralle. Die Skiabfahrten wirken alle passabel von der Schneelage.



    Bild 9: Am Südhang blühten bereits zahlreiche Schneerosen.

    Auch Erlenkätzchen waren schon vorhanden.



    Bei einer markanten Forstwegkehre (830m) lag schließlich genug Schnee, um endgültig auf die Schneeschuhe zu wechseln.
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Bild 10: Ausblick von der Hermannsrast (865m) zum Klosterwappen (2076m).

    Rechts der Schneegraben halb im Schatten, links der vielbefahrene Wurzengraben.



    Bild 11: Schnalzstein und Göller, ganz rechts Steinhofer Kogel (1114m).



    Bild 12: Im oberen Teil nahm die Schneehöhe rasch zu.



    Bild 13: Dann endet der Hans-Wacura-Steig bei einem Forstweg.

    Ab hier war in wenigen Minuten die Hochfläche erreicht.



    Bild 14: Vergänglichkeit.



    Bild 15: Wolfgang mit Göller im Hintergrund.



    Bild 16: Die Bürgeralpe.



    Bild 17: Unberührte Schneedecke abseits des Weges.



    Bild 18: Von der Zdarskyhütte ein erster Hochchwabblick.

    Links Ebenstein (2123m) und abgesetzt die Schaufelwand (2012m), mittig Großer Grießstein (2023m) mit Hochtürnach (1770m), rechts Riegerin (1939m).



    Bild 19: Die ...trieben schon aus.



    Bild 20: Rückblick auf die Almböden.

    Ab hier begann der schweißtreibende Teil, denn die Warmluftzufuhr machte sich in der Höhe stärker bemerkbar als in den Niederungen. Mit meinem Infrarotthermometer maß ich an unterschiedlichen Stellen 4 bis 6 Grad Bodentemperatur, gefühlt war es in der Sonne zweistellig.



    Bild 21: Das mit Spiel mit den Schatten.

    Verwehungen bereits knapp oberhalb der Hütte, ab recht exakt 1100m Seehöhe setzte kräftiges Tauwetter ein und es goss regelrecht von den Bäumen. Ab der Hütte war übrigens Spurarbeit nötig, wir waren die ersten, die von dieser Seite auf die Paulmauer stiegen. Zum Glück befand sich eine ältere Spur vom Vortag unter dem Neuschnee, der von einer hauchdünnen Graupelschicht überzogen war (die Schauer vom Freitag), weshalb man nicht so tief einsank.



    Bild 22: Die ausgedehnte Grabenalm im Südteil.



    Bild 23: Kaiserwetter..



    Unweit vom Fotostandort hörte ich plötzlich einen charakteristischen Flügelschlag, gefolgt von einem wegfliegenden großen Vogel mit grauen, aufgefächerten Schwanzfiedern und einem gelben Schnabel: ein Auerhahn! Meine erste Sichtung seit längerem! Den ersten Auerhahn sah ich bei ganz ähnlicher Vegetation am 20.02.2016 unweit der Poirhöhe zwischen Semmering und Wechsel-Stuhleck.
    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Bild 24: Verdorrte Kunst.



      Bild 25: Ich geh mit meiner Laterne ...



      Bild 26: Am Fuß von der Paulmauer sind dann ab dem Waldrand doch Schneeschuhspuren sichtbar.



      Bild 27: Begrenzungswäldchen.



      Bild 28: Die vorhandenen Spuren erleichterten das Vorankommen am steilen Südhang deutlich.

      Der Schnee war weich, aber noch nicht sulzig und herrlich zu gehen, ideal bei maroden Füßen.



      Bild 29: Dann ist auch schon der Gipfel erreicht: Paulmauer (1248m), laut Gipfeltaferl 1247m.



      Bild 30: Tiefblick von der schroff westwärts abfallenden Gipfelmauer in "Die Brunst" (667m).



      Bild 31: Vom Göller über den Hochschwab, Gesäuse, Kräuterin, Dürrenstein bis Ötscher reicht der Blick.



      Bild 32: Hochtor (2369m), Planspitze (2117m), Admonter Reichenstein (2251m,85km) und Tamischbachturm (2035m).



      Bild 33: Riegerin links, mittig Hochkogel (2105m) und Kaiserwart (2033m)

      Davor fast unscheinbar der Große Kollmanstock (1768m).



      Bild 34: Hochtor, Reichenstein, Tamischbachturm und Großer Buchstein.



      Bild 35: Im Norden sticht der schneebedeckte freie Südhang des Eisensteins (1185m) hervor.

      Rechts davon das Obere Waldviertel in 80 bis 100km Entfernung. Links ist die maximale Fernsicht von der Paulmauer durch den starken Dunst verdeckt, sonst könnte man bis zum Lichtenberg und Breitenstein im Mühlviertel sehen (über 110km).



      Bild 36: Großer Buchstein (2224m), Großer Sulzberg (1400m) und Gemeindealpe (1626m).



      Bild 37: Im Vordergrund der Kamm der Zellerhüte, mit Oischingkogel (1606m) und Vorderem Zeller Hut (1629m), Mittlerer Zellerhut (1586m) und Großem Zellerhut (1639m).

      Im Hintergrund links Hochstadl (1919m), rechts Fadenkamp (1804m), dazwischen kegelförmig Graskogel (1742m).

      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Bild 38: Wolfgang tippt die Gipfelgrüße.



        Bild 39: Steiler Abbruch auch nach Norden, im Hintergrund Türnitzer Höger (1372m)



        Bild 40: Die Gipfelerle trug ebenfalls schon Knospen



        Bild 41: Traumhafter Abstieg im weichen, aber nicht zu rutschigen Schnee.



        Bild 42: Kaiserwetter auch am Rückweg.



        Bild 43: Portrait.



        Bild 44: Dann kamen uns zwei Skitourengeher entgegen, erst beim Vorbeigehen sah ich den Hund.

        Der Hundling ging die ganze Zeit in unserer Schneeschuhspur, parallel zur Skitourenspur.



        Bild 45: Prachtvoller Blick zum Kuhschneeberg und Hochschneeberg.

        Ganz links Handlesberg (1370m), das alternative Tourenziel, ganz rechts Obersberg (1467m). Im Vordergrund gegenüber Rosskopf und Haselstein (1092m), links vom Haselstein die Westwand vom Falkenstein (1013m).



        Bild 46: Zoom zu den Westhängen des Hochschneebergs, mit Kaiserstein (2061m) und Fischerhütte links, Klosterwappen (2076m) rechts.

        Links die Schneelöcher, dann der felsige Schauerstein, Wurzengraben und Schneegraben.

        http://www.wetteran.de

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        • #5
          Dann kehrten wir in der kleinen, aber schönen Zdarskyhütte ein, die auch im Winter bewirtschaftet ist. Es befanden sich zwei Gruppen mit Skitourengehern in der Hütte, manche übernachteten sogar. Die Wirte wechseln alle 1-2 Wochen.

          Bild 47: Es gab Fleischknödel (gleich zwei) und Sauerkraut, wirklich hervorragend!



          Nach einer guten Stunde Rast brachen wir um viertel fünf von der Hütte auf.

          Bild 48: Der Hund sichtlich in Spiellaune (Aufforderungsgeste).



          Bild 49: Rückblick zur Hütte.



          Bild 50: Letzte Sonnenstrahlen am Rückweg..



          Bild 51: Gippelmauer.



          Bild 52: St. Ägyd in der Dämmerung, im Hintergrund Obersberg und Preineckkogel.

          Unten rechts das ehemmalige Gußstahlwerk, erbaut 1828 an der Stelle einer Hackenschmiede. 1885 in Konkurs gegangen, 1933/34 Umbau zum Jugendheim, seit 1999 zu Wohnungen umgebaut.



          Am Rückweg sitzt die Fensterkatze noch draußen, auch die erste rote Katze ist gemeinsam mit einer deutlich jüngeren Katze zugegen, beide sitzen gegenüber auf dem Mauerwerk, wie zwei Statuen, und schauen uns an. Die junge Katze eher ängstlich, die rote Katze stolz und entspannt. Was für ein Tagesabschluss!

          Bild 53: Als Zuckerhäubchen gibt es ein schönes Abendrot.



          Um 17.40 kommen wir mit dem letzten Licht beim Auto an. Tag perfekt genutzt. Danke Wolfgang für den Vorschlag und Umsetzung :-)

          Gruß,Felix

          PS: Hinsichtlich Baumart bin ich mir bei Bild 19, 27 und 40 nicht sicher, bitte ggf. um Korrektur, danke! Esche oder Erle?
          Zuletzt geändert von Exilfranke; 16.02.2020, 10:17.
          http://www.wetteran.de

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          • #6
            Gefällt mir!
            Besucht mich auf www.paulis-tourenbuch.at

            "Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein, und die Spatzen pfeifen lassen." -Don Bosco-

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            • #7
              Schöne Bilder, super Tour

              LG
              der 31.12.

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              • #8
                Sehr fein, animiert mich zur Tourenplanung, solange es dort noch Schnee gibt

                lg
                Norbert
                Meine Touren in Europa
                Meine Touren in Südamerika
                Blumen und anderes

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                • #9
                  Guten Abend Felix!

                  Eure Schneeschuhwanderung wunderbar, schönes Wetter, gute Sicht, sehr schöne Fotos mit sehr guter Beschreibung!
                  Vielen Dank für Deinen Bericht

                  LG Erich

                  Kommentar


                  • #10
                    Immer wieder schön, diese Tour.

                    (Die Sicht war heute ähnlich genial, ich hab vom Maissauer Berg noch nie so viele bekannte Berge gesehen.Und keine gescheite Kamera mit gehabt...)

                    LG, Günter
                    Meine Touren in Europa

                    Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                    (Marie von Ebner-Eschenbach)

                    Kommentar


                    • #11
                      Einige ergänzende Bilder zum ausführlichen Bericht von Felix.

                      Der Hans-Wancura-Steig von St. Aegyd zur Bürgeralpe ist sehr angenehm zu gehen, da er die etwa 450 Höhenmeter in vielen flachen Kehren überwindet.
                      Mehrfach entlang der Strecke bieten sich schöne Blicke zum Göller im Süden, so beispielsweise von der Hermannsrast in gut der halben Höhe.
                      13-Hermannsrast-BlickGöller.jpg

                      In gut 1000m Höhe erreichen wir das ausgedehnte flache Plateau der Bürgeralpe. Die Halterhütte ist während der Weidezeit einfach bewirtschaftet.
                      18-Bürgeralpe.jpg

                      Eine Holzscheune entlang des Wegs. Nach den teilweise bereits vorfrühlingshaften Eindrücken in den Tallagen ist es fast überraschend, dass hier gar nicht wenig Schnee liegt.
                      23-Bürgeralpe-Holzscheune.jpg

                      Da der Almboden ein wenig nach Westen geneigt ist, sind dort am Horizont bereits etliche hohe Gipfel zu sehen - wie z.B. der Hochschwab knapp links vom alleinstehenden Baum.
                      26-Bürgeralpe-BlickHochschwab.jpg

                      Gleich nach der Zdarskyhütte führt die markierte Route seit einigen Jahren in einer kurzen Steilstufe auf den bewaldeten Rücken hinauf und wendet sich erst dann in Richtung Nordosten.
                      In etwa 1150m Höhe bietet sich hier nun endgültig ein tief winterliches Bild; nur eine bereits einige Tage alte Spur ist vorhanden.
                      31-Felix-Schneeschuhspur.jpg

                      In leichtem Auf und Ab kommen wir etwas westlich am höchsten Punkt der Starkhöhe vorbei der Paulmauer (links im Hintergrund) immer näher.
                      Felix scheint es viel Freude zu machen, hier unterwegs zu sein: Er ist kaum zu halten (und übernimmt dadurch die komplette Spurarbeit... )
                      38-Schneeschuhspur-Paulmauer.jpg

                      Auf den freien Flächen südöstlich unter der Paulmauer öffnet sich ein weites Panorama, das von den Zellerhüten links über den Dürrenstein bis zum Ötscher und Tirolerkogel reicht.
                      39-PanoramaZellerhüte-Tirolerkogel.jpg

                      Nun fehlt nur mehr der kurze steile Schlusshang zur Paulmauer. Einige Minuten vor dem Gipfel blicken wir auf das teilweise baumfreie Plateau bereits hinunter, über das wir gekommen sind.
                      Den - durchaus fotogenen - Hintergrund bilden Preineckkogel, Gippelmauer und Gippel sowie die Rax, die links ein wenig drüberschaut.
                      45-Preineckkogel-Gippel.jpg

                      Bei prächtigem Wetter und ebensolcher Fernsicht erreichen wir das individuell gestaltete Gipfelkreuz auf der Paulmauer.
                      48-Paulmauer-Gipfelkreuz.jpg

                      Von Osten führt eine gleichmäßige, teilweise bewaldete Flanke zur Paulmauer hinauf. Nach Westen bricht sie mit der namensgebenden Felsmauer hingegen senkrecht ab.
                      So bietet sich in diese Richtung ein umfassendes Panorama, das hier von der Gemeindealpe ganz links bis zum Eisenstein ganz rechts reicht.
                      Durch den schmalen Graben zu Füßen der Paulmauer fließt übrigens die junge Traisen, die nicht weit südlich des Gipfels entspringt.
                      50-BlickÖtscherTirolerkogel-Eisenstein.jpg

                      Nach zwei früheren Besuchen der Paulmauer bei eingeschränkter Fernsicht zeigt das Panorama diesmal alles, was es zu bieten hat.
                      Einer von vielen möglichen Zoom-Ausschnitten zeigt in etwa 50km Distanz etliche Gipfel im westlichen Hochschwab.
                      Von links nach rechts: Hinterer Polster - Ebenstein - der kleine Zipfel der Schauerwand - Großer Griesstein - Brandstein - Riegerin.
                      54-ZoomEbenstein-GrGriesstein-Riegerin.jpg

                      Es ist nicht zuletzt die geplante Einkehr in der Zdarskyhütte, die uns vom Gipfel aufbrechen lässt. (Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hätte ich das Panorama ansonsten durchaus noch einige Zeit weiter genießen können. )
                      Im Abstieg nehme ich einen kleinen Bogen von der markierten Route, damit der Prachtblick zum Hochschneeberg im Südosten frei wird. Rechts der Obersberg, auf dem ich genau eine Woche vorher bei ebenso guten Bedingungen stehen konnte.
                      62-Schneeberg-Obersberg.jpg

                      In der gut besuchten Zdarskyhütte stärken wir uns und legen eine zweite, längere Rast ein.
                      Der Hund vor der Hütte posiert geduldig und bietet daher stehend wie sitzend ein ideales Fotomotiv.
                      70-Hund-stehend.jpg

                      Im Angesicht des Göllers machen wir uns auf den Rückweg über die Bürgeralpe. Bis zur Hütte waren im Lauf des Tages doch etliche Personen unterwegs. Aber bei den aktuellen Bedingungen ist es ohnehin ein Vergnügen, auf den flachen Passagen nochmals eine eigene Spur im Schnee zu ziehen.
                      72-Felix-Göller.jpg

                      Auf dem Hans-Wancura-Steig kommen wir im Abstieg zügig voran und erreichen St. Aegyd noch vor Einbruch der Dunkelheit.
                      So gehört auch das letzte Foto des Tages dem Göller, nun vor dem abendlich rot gefärbten Himmel.
                      77-Göller-Abendrot.jpg

                      Persönliches Fazit

                      Mein insgesamt dritter Besuch der Paulmauer, aber mein erster mit Schneeschuhen.
                      Es war eine Tagestour, bei der alles gepasst hat:
                      sonniges, windschwaches Wetter bei angenehmen Temperaturen,
                      erstaunlich gute Schneelage in den oberen Regionen (meiner Schätzung nach 70-80cm Schnee auf dem Gipfelhang),
                      eine offene Hütte zur Einkehr im Abstieg.
                      Das - für einen Voralpengipfel von knapp 1250m Höhe - erstaunlich umfassende Panorama von der Paulmauer hat sich von seiner bestmöglichen Seite gezeigt.

                      Nicht zuletzt war es sehr fein, wieder einen ganzen Tag mit dir, Felix, gemeinsam zu verbringen.
                      Ich habe die offensichtliche Freude, mit der du unterwegs warst, als sehr ansteckend erlebt.
                      Dass dir dadurch die gesamte Spurarbeit zugefallen ist, war so von mir natürlich nicht beabsichtigt. Aber ich hätte nicht schneller können als ich gegangen bin...

                      An solchen Tagen lässt sich das Schneeschuhwandern rundherum genießen und die Freude daran vertiefen.
                      Lg, Wolfgang


                      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                      der sowohl für den Einzelnen
                      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                      (David Steindl-Rast)

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