Vor einigen Wochen bin ich in die Gegenrichtung durchs Salzatal gefahren und habe dabei sehr schöne Eindrücke sammeln können ..bis zu jenem Punkt, wo mich mein Rad abgeworfen hat und der weitere Tag nicht mehr lustig war.
Dazu später mehr.
Diese Runde habe ich schon viele Jahre im Kopf und nun scheint die ideale Gelegenheit zu sein sie endlich zu fahren und zugleich nur noch gute frische Erinnerungen an diese wundervolle Gegend mitzunehmen.
Das Salzatal einmal auch in die andere Richtung - "bergauf" - zu fahren passt mir dieses Mal auch ganz gut, da mir heute Zahlen wie Zeit und Durchschnittsgeschwindigkeit ziemlich egal sind und ich ohnehin einige längere Pausen geplant habe.
Mittlerweile habe ich ein neues Rad, das ich bei mehreren Gelegenheiten schon einfahren und kennen lernen konnte und sich nun fast so anfühlt als hätte ich bisher nur dieses gehabt.
Ich starte vom Parkplatz "Töpperbrücke", etwas außerhalb und südlich von Lunz am See.
001comp.jpg
Auf dem Ybbstalradweg geht es nun flußabwärts bis Göstling.
002comp.jpg
Weiter auf der B25 und zwischendurch mit ein paar Höhenmetern nach Lassing.
003comp.jpg
Dort gibt es eine gute Wasserstelle und meist regen Betrieb durch diverse Ausflügler.
Bis zur Abzweigung ins Salzatal geht es dann bergab und ich denke schon daran wo ich eine geeignete Stelle zum erfrischen finden könnte.
Es gibt recht viel Verkehr und geht immer wieder leicht bergauf oder bergab; grundsätzlich natürlich mehr bergauf, aber bei weitem nicht so schlimm wie zB an der Enns zwischen Hieflau und Kastenreith.
004comp.jpg
Das Gute am Rad fahren ist daß man quasi überall stehen bleiben kann und so lasse ich den Rummel bei der Wasserlochklamm links liegen und schaue ob ich ein Stückchen weiter einen netten Aussichtsplatz finde.
Nicht so schlecht:
005comp.jpg
006comp.jpg
Es ist dann gar nicht so leicht mich an den exakten Platz meines kleinen Unfalls zu erinnern - es sieht vieles ähnlich aus und an jenem Tag hatte ich von da weg auch andere Sorgen als mir die Stelle einzuprägen.
Es müsste hier gewesen sein, ein paar Hundert Meter südöstlich der Abzweigung nach Fachwerk.
(Blick flußabwärts)
007comp.jpg
Es war wohl eine "Verkettung unglücklicher Umstände" um diese Phrase zu bemühen.
Ich wollte gerade meine Position am Lenker wechseln als ich eine kleine Bodenwelle übersah und mich zugleich ein Motorroller überholte, der mich vielleicht zusätzlich irritierte. Jedenfalls dürfte ich mit einer Hand versehentlich den Lenker verdreht haben und bin somit heftig ins schlingern geraten, das Rad ist schließlich umgekippt und ich darauf gelandet und dann noch einige Meter damit am Asphalt entlang geglitten.
Das Ganze bei schätzungsweise rund 40km/h.
Es hat mich hauptsächlich am rechten Bein vom Knöchel bis zum Knie erwischt und beide Arme - Prellungen und Abschürfungen in unterschiedlicher Ausprägung.
Der Roller-Fahrer hat netter Weise angehalten und mir Hilfe angeboten.
Das Rad hatte mehr abbekommen.
Der rechte Griff am Lenker war komplett verdreht und die (Carbon-)Gabel schien rechts angeknackst oder gebrochen zu sein. Dazu kamen etliche tiefe Kratzer, eine gerissene Speiche und ein Achter im Vorderrad.
Daß das ein Totalschaden sein könnte, war mir bald klar.
Für das Foto bin ich stehen geblieben, länger halte ich mich hier nicht auf.
Ab jetzt nur noch "good vibes".
Ich habe Lust auf eine erste Erfrischung und die bekomme ich nur wenige Minuten später an einem schönen Uferplatz.
Das neue Rad darf ich euch bei der Gelegenheit auch zeigen:
008comp.jpg
009comp.jpg
Bei der Überlegung Rennrad oder Gravelbike bin ich recht schnell wieder bei letzterem gelandet und nach Sichtung des Marktes und meiner spezifischen Vorlieben und nicht zuletzt meiner Budgetgrenze bin ich - nach einigem liebäugeln mit anderen Marken und Modellen - auch wieder bei Cube gelandet. Es ist nun mal fast immer der Preis/Leistungssieger.
Es handelt sich um das Modell "Nuroad C:62 pro".
Carbonrahmen, -laufräder, -lenker und -sattelstütze, dazu eine komplette GRX 820 Gruppe mit 2fach Schaltung und einer brauchbaren Bergübersetzung
Der größte Unterschied zum alten Bike liegt im Material (Alu vs. Carbon) und der Geometrie bzw. Größe. Das neue ist quasi ein halbe Nummer größer, was natürlich spürbar ist, aber Sinn macht, da ich beim alten mit meinen Maßen zwischen zwei Größen gelegen habe und damals die kleinere genommen habe.
Und nachdem ich zu min. 90% auf befestigtem Untergrund fahre habe ich die serienmäßigen 45mm breiten Reifen rasch gegen straßenorientierte 35mm Gummis getauscht.
Aber genug dazu, weiter geht's auf der Straße!
Dazu später mehr.
Diese Runde habe ich schon viele Jahre im Kopf und nun scheint die ideale Gelegenheit zu sein sie endlich zu fahren und zugleich nur noch gute frische Erinnerungen an diese wundervolle Gegend mitzunehmen.
Das Salzatal einmal auch in die andere Richtung - "bergauf" - zu fahren passt mir dieses Mal auch ganz gut, da mir heute Zahlen wie Zeit und Durchschnittsgeschwindigkeit ziemlich egal sind und ich ohnehin einige längere Pausen geplant habe.
Mittlerweile habe ich ein neues Rad, das ich bei mehreren Gelegenheiten schon einfahren und kennen lernen konnte und sich nun fast so anfühlt als hätte ich bisher nur dieses gehabt.
Ich starte vom Parkplatz "Töpperbrücke", etwas außerhalb und südlich von Lunz am See.
001comp.jpg
Auf dem Ybbstalradweg geht es nun flußabwärts bis Göstling.
002comp.jpg
Weiter auf der B25 und zwischendurch mit ein paar Höhenmetern nach Lassing.
003comp.jpg
Dort gibt es eine gute Wasserstelle und meist regen Betrieb durch diverse Ausflügler.
Bis zur Abzweigung ins Salzatal geht es dann bergab und ich denke schon daran wo ich eine geeignete Stelle zum erfrischen finden könnte.
Es gibt recht viel Verkehr und geht immer wieder leicht bergauf oder bergab; grundsätzlich natürlich mehr bergauf, aber bei weitem nicht so schlimm wie zB an der Enns zwischen Hieflau und Kastenreith.

004comp.jpg
Das Gute am Rad fahren ist daß man quasi überall stehen bleiben kann und so lasse ich den Rummel bei der Wasserlochklamm links liegen und schaue ob ich ein Stückchen weiter einen netten Aussichtsplatz finde.
Nicht so schlecht:
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Es ist dann gar nicht so leicht mich an den exakten Platz meines kleinen Unfalls zu erinnern - es sieht vieles ähnlich aus und an jenem Tag hatte ich von da weg auch andere Sorgen als mir die Stelle einzuprägen.

Es müsste hier gewesen sein, ein paar Hundert Meter südöstlich der Abzweigung nach Fachwerk.
(Blick flußabwärts)
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Es war wohl eine "Verkettung unglücklicher Umstände" um diese Phrase zu bemühen.
Ich wollte gerade meine Position am Lenker wechseln als ich eine kleine Bodenwelle übersah und mich zugleich ein Motorroller überholte, der mich vielleicht zusätzlich irritierte. Jedenfalls dürfte ich mit einer Hand versehentlich den Lenker verdreht haben und bin somit heftig ins schlingern geraten, das Rad ist schließlich umgekippt und ich darauf gelandet und dann noch einige Meter damit am Asphalt entlang geglitten.
Das Ganze bei schätzungsweise rund 40km/h.
Es hat mich hauptsächlich am rechten Bein vom Knöchel bis zum Knie erwischt und beide Arme - Prellungen und Abschürfungen in unterschiedlicher Ausprägung.
Der Roller-Fahrer hat netter Weise angehalten und mir Hilfe angeboten.
Das Rad hatte mehr abbekommen.
Der rechte Griff am Lenker war komplett verdreht und die (Carbon-)Gabel schien rechts angeknackst oder gebrochen zu sein. Dazu kamen etliche tiefe Kratzer, eine gerissene Speiche und ein Achter im Vorderrad.
Daß das ein Totalschaden sein könnte, war mir bald klar.
Für das Foto bin ich stehen geblieben, länger halte ich mich hier nicht auf.
Ab jetzt nur noch "good vibes".

Ich habe Lust auf eine erste Erfrischung und die bekomme ich nur wenige Minuten später an einem schönen Uferplatz.
Das neue Rad darf ich euch bei der Gelegenheit auch zeigen:
008comp.jpg
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Bei der Überlegung Rennrad oder Gravelbike bin ich recht schnell wieder bei letzterem gelandet und nach Sichtung des Marktes und meiner spezifischen Vorlieben und nicht zuletzt meiner Budgetgrenze bin ich - nach einigem liebäugeln mit anderen Marken und Modellen - auch wieder bei Cube gelandet. Es ist nun mal fast immer der Preis/Leistungssieger.
Es handelt sich um das Modell "Nuroad C:62 pro".
Carbonrahmen, -laufräder, -lenker und -sattelstütze, dazu eine komplette GRX 820 Gruppe mit 2fach Schaltung und einer brauchbaren Bergübersetzung
Der größte Unterschied zum alten Bike liegt im Material (Alu vs. Carbon) und der Geometrie bzw. Größe. Das neue ist quasi ein halbe Nummer größer, was natürlich spürbar ist, aber Sinn macht, da ich beim alten mit meinen Maßen zwischen zwei Größen gelegen habe und damals die kleinere genommen habe.
Und nachdem ich zu min. 90% auf befestigtem Untergrund fahre habe ich die serienmäßigen 45mm breiten Reifen rasch gegen straßenorientierte 35mm Gummis getauscht.
Aber genug dazu, weiter geht's auf der Straße!




geht weiter! 
und es besteht kein Zweifel, wo du die 90 km/h aufgestellt hast (Steilstufe von Neuhaus nach Holzhüttenboden runter)
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