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Wegführung: Zweiersdorf Parkplatz (10.00) – Wagnersteig (A) – Wilhelm-Eichert-Hütte (11.45-13.35) – Hubertushaus (14.15) – Springlessteig (A) – Zweiersdorf (15.25)
Höhenmeter: 560hm | Strecke: 5,7km | Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Viecher: Steinböcke
Nach langer Zeit wieder einmal Klettersteig auf der Hohen Wand, sozusagen ein leichter Einstieg in die Sommersaison. Wolfgang wollte beide schon länger mit mir gehen, dieses Mal hat es endlich gepasst. Unter der Woche war die Hohe Wand nicht überlaufen und die Hütte hatte trotzdem geöffnet. Das Wetter: Thermisch aktive Luftmasse mit raschen Quellungen, die an einer gut ausgeprägten Absinkinversion in 3km Höhe in Quellschichtbewölkung übergehen. Grund für die Labilität war Warmluftzufuhr in den unteren Schichten bei gleichzeitig noch vorhandener Höhenkaltluft des abziehenden Troges.
Wir starteten beim Wanderparkplatz zwischen Oberhöflein und Zweiersdorf.
Kleines Immergrün beim Parkplatz
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Am Himmel machte sich eindrucksvoll das sogenannte „warme Förderband“ (warm conveyor belt) mit strahlenförmigen Schleierwolken bemerkbar. Sie kündeten markante Warmluftzufuhr an, womit am Folgetag nochmals ein frühlingshafter Tag im Osten ermöglicht werden sollte, ehe die markante Kaltfront am Abend den Spätwinter einleitete.
Sehr seltener Anblick: Cirrus radiatus
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Im ersten Teil war es ein wenig unübersichtlich, auch durch relativ frische Schläge.
Einschnitt mit dem Wagnersteig
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Dann stieg das Gelände deutlich an, blieb aber bis zur Querung des Wandfußsteigs noch gutmütig. Der Wandfußsteig beginnt beim Grafenbergweg im Westen und läuft bis zur Einmündung in den Leiterlsteig keineswegs immer auf gleicher Höhe, sondern legt auf 6,3km Strecke rund 440 Höhenmeter zurück. Die Kletterer benutzen ihn meist nur als Zustiegsweg [mich reizt es ja, ihn zur Gänze zu gehen, masochistisch genug veranlagt dazu bin ich].
Wandfußsteig mit frischen Felssturz-Spuren (Beginn Wagnersteig)
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Steiles Schrofengelände
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Hochschneeberg vor dem großen Neuschnee
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Nach etwa zehn Minuten Gehzeit erreichten wir den eigentlichen Einstieg in den Klettersteig.
Die erste Leiter
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Haselpollen vor Steinbockpopo
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Nächste Leiter, dann links hinauf
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Genussvolle kurze Kletterpassagen (I)
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Steilere Leiter
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Rückblick
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Blick in die Wand
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Die eigentliche, eher psychologische Schlüsselstelle war eine Querung eines steilen, ausgesetzten Schrofenhangs, aber auch hier alles gut versichert. Knapp über Wolfgangs Stecken sieht man die letzte Leiter, danach nochmals querend um den Rücken herum.
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Wegführung: Zweiersdorf Parkplatz (10.00) – Wagnersteig (A) – Wilhelm-Eichert-Hütte (11.45-13.35) – Hubertushaus (14.15) – Springlessteig (A) – Zweiersdorf (15.25)
Höhenmeter: 560hm | Strecke: 5,7km | Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Viecher: Steinböcke
Nach langer Zeit wieder einmal Klettersteig auf der Hohen Wand, sozusagen ein leichter Einstieg in die Sommersaison. Wolfgang wollte beide schon länger mit mir gehen, dieses Mal hat es endlich gepasst. Unter der Woche war die Hohe Wand nicht überlaufen und die Hütte hatte trotzdem geöffnet. Das Wetter: Thermisch aktive Luftmasse mit raschen Quellungen, die an einer gut ausgeprägten Absinkinversion in 3km Höhe in Quellschichtbewölkung übergehen. Grund für die Labilität war Warmluftzufuhr in den unteren Schichten bei gleichzeitig noch vorhandener Höhenkaltluft des abziehenden Troges.
Wir starteten beim Wanderparkplatz zwischen Oberhöflein und Zweiersdorf.
Kleines Immergrün beim Parkplatz
1.jpg
Am Himmel machte sich eindrucksvoll das sogenannte „warme Förderband“ (warm conveyor belt) mit strahlenförmigen Schleierwolken bemerkbar. Sie kündeten markante Warmluftzufuhr an, womit am Folgetag nochmals ein frühlingshafter Tag im Osten ermöglicht werden sollte, ehe die markante Kaltfront am Abend den Spätwinter einleitete.
Sehr seltener Anblick: Cirrus radiatus
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Im ersten Teil war es ein wenig unübersichtlich, auch durch relativ frische Schläge.
Einschnitt mit dem Wagnersteig
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Dann stieg das Gelände deutlich an, blieb aber bis zur Querung des Wandfußsteigs noch gutmütig. Der Wandfußsteig beginnt beim Grafenbergweg im Westen und läuft bis zur Einmündung in den Leiterlsteig keineswegs immer auf gleicher Höhe, sondern legt auf 6,3km Strecke rund 440 Höhenmeter zurück. Die Kletterer benutzen ihn meist nur als Zustiegsweg [mich reizt es ja, ihn zur Gänze zu gehen, masochistisch genug veranlagt dazu bin ich].
Wandfußsteig mit frischen Felssturz-Spuren (Beginn Wagnersteig)
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Steiles Schrofengelände
5.jpg
Hochschneeberg vor dem großen Neuschnee
6.jpg
Nach etwa zehn Minuten Gehzeit erreichten wir den eigentlichen Einstieg in den Klettersteig.
Die erste Leiter
7.jpg
Haselpollen vor Steinbockpopo
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Nächste Leiter, dann links hinauf
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Genussvolle kurze Kletterpassagen (I)
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Steilere Leiter
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Rückblick
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Blick in die Wand
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Die eigentliche, eher psychologische Schlüsselstelle war eine Querung eines steilen, ausgesetzten Schrofenhangs, aber auch hier alles gut versichert. Knapp über Wolfgangs Stecken sieht man die letzte Leiter, danach nochmals querend um den Rücken herum.
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Ja und die Steinböcke dürften sich wieder ordentlich vermehren. War schon vor zig Jahren so und wurden dann einfach zu viele.
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