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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Fotographieren bei schwierigem Licht & Wetter

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  • Fotographieren bei schwierigem Licht & Wetter

    Frage nach euren Tipps:

    an warmen Sommertagen bei gutem Wetter ist alles (recht) einfach; doch wenn das Fotographieren durch anspruchsvolle Lichtverhältnisse mehr Aufwand erfordert und es dazu kalt, dunkel und windig ist, dann wird es 'fordernd'

    bei meiner Fühwintertour in die Glocknergruppe, bei der der Fokus auf Abend, Nacht und Morgen Fotos lag, hatte ich da einige Probleme:

    A) die Kamera erforderte viel manuelles Einstellen; zugegeben mit der Kamera hatte ich noch nicht so viel Erfahrung, aber es sind kleine Knöpfe um zb zu den ISO Einstellungen zu gelangen (im Bestreben diese immer zu minimieren), oder Selbstauslöser...

    B) ich benötigte die Stirnlampe und blendete mich immer wieder

    C) Stirnlampe und Gleitsichtbrillen sind nicht immer einfach auf den selben Fleck zu richten

    D) tränende Augen im kalten Wind

    E) kalte Hände, ich verwende abgeschnittene Handschuhe mit Fäustllingüberzug

    positiv überascht war ich von der Akku Lebensdauer und von dem Gitzo Carbon Stativ. Verwendet habe ich eine Canon 5D und die hatte auch einiges auszuhalten und gut überstanden

    hier noch ein 'making of' (Blackberry)
    IMG00289-0731-making-of.jpg

    also, was habt ihr für Erfahrungen / Tipps ???

    lg Geofix
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    'man ist nie zu alt um eine glückliche Kindheit zu haben'
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    ----------------------------------------------
    Geo-Foto-fix: www.geo-lights.at
    ----------------------------------------------

  • #2
    AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

    Hallo Geofix,

    zu A)
    Wenn ich ein Stativ nutze stell ich für Landschaften grundsätzlich die niedrigste ISO ein muss also nichts an der Kamera verstellen.
    Die Kamera steht auf Zeitautomatik und Blende und Zeit jeweil auf einem Einstellrad das auch mit Handschuhen gut zu bedienen ist.
    Inwieweit Du bei deiner Kamera Knöpfe und Rädchen individuell belegen kannst weiß ich nicht da ich eine Nikon habe.
    Anstatt des Selbstauslösers wäre ein Kabel- oder Funkauslöser eine Option.

    zu B)
    Ich nutze grundsätzlich in silchen Situationen eine Stirnlampe die Zusätlich Rotlich bietet. Stört die Hell- Dunkelanpassung des Auges nicht.

    zu C)
    Da ich nur eine Brille für die Fernsicht benötige und die auch noch gut ohne geht kenne ich das Problem leider nicht.
    Ein kleine Zweitlampe mit Rotlicht könnte hier aber weiterhelfen. Aber da kommen bestimmt noch mehr Tips von Brillenträgern.

    zu D)
    Da würde mich eine Abhilfe auch interessieren.

    zu E)
    Ich hab zum Fotografieren bei Kälte immer zwei Paar dünnere Handschuhe mit, und trage das gerade nicht benötigte Paar am Körper damit es warm bleibt.
    Gewechselt wird bevor die Finger total ausgekühlt sind.

    Grüße
    Jörg

    Kommentar


    • #3
      AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

      Zitat von geofix Beitrag anzeigen
      echtes problem waren die kalten finger, meine brille, tränende augen im wind und das blenden mit der stirnlampe
      Seidenhandschuhe anlassen und die dicken ausziehen. Drahtauslöser verwenden. Blenden mit der Stirnlampe versteh ich nicht ganz. Ich lasse die beim fotografieren immer ausgeschlaltet (man muss halt blind wissen welches Radl was macht.)

      P.S: Ich hab lustigerweise exakt die selbe Ausrüstung in Verwendung. Das Objektiv ist das 70-200 1:2,8L nehm ich an?
      carpe diem!

      Kommentar


      • #4
        AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

        tja lieber geofix,
        Nachdem ich deinen bericht gesehen habe (nichtnur diesen vom Glockner sondern auch schon bei zahlreichen davor) ist mir natürlich aufgefallen dass du eine sehr gute ausrüstung verwendest (also stativ, DSLR und alles), da wundert es mich sehr dass du dann auch noch nach tipps fragst

        also meine erfahrung dazu

        A) ich fotografiere mit meiner Bridgecam (Olympus) nahezu nur mit der automatikeinstellung

        B) stirnlampe hab ich zum fotografieren noch nie gebraucht, cam ist eh auf automatic eingestellt

        C) Dieses problem hab ich nicht, siehe B

        D) ich wisch sie mir schnell aus den augen mit den handschuhen etc....

        E) ich verwende genauso diese Handschuhe, gerade aus dem grund. wenn ich aber die cam schnell herausziehe und abdrücke, vergeht nicht viel zeit, und sie sind bald wieder im warmen

        was lernen wir daraus?
        Ganz einfach: wirklich gekonnte aufnahmen wie von dir kosten einen mehraufwand beim hinauftragen und einige überwindung beim fotografieren selbst (Kälte etc), schnappschüsse wie von mir gehen schnell, und der aufwand is recht gering. da kommt dann natürlich die frage hinzu worauf legt man mehr wert? ich sehe an deinen touren dass diese immer recht beeindruckend sind, noch beeindruckender finde ich dass du offensichtlich auch noch das ganze equipment mit hast, hut ab.
        Fazit: ich schlepp lieber weniger, und sämtliche probleme kommen garnicht auf (siehe A - E), hab dafür nur schnappschüße zuhause zum ansehen, du hingegen hast wirklich TOP aufnahmen, aber ich denke gewisse sachen muß man dafür fast ertragen um diese ergebnisse zu erhalten. (Hinauftragen von mehrgewicht, Kälte im winter, etc...)

        übrigens wenn ich tipps was is fotografieren suche schau ich gerne auf dieser seite nach, da werden aber eher nur die basics anschaulich und mit etwas humor wiedergegeben, spezielle fragen wie deine werden dort natürlich nicht behandelt

        Lg aus Bruch, auch wenn dir diese antwort wahrscheinlich nicht viel gebracht hat

        Kommentar


        • #5
          AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

          Hallo geofix!

          Ich habe ähnliches Equipment wie du. Wenn ich auf den Bergen unterwegs bin, dann habe ich zumindest immer meine LX3 und meist das kleine Manfrottostativ mit dabei. An schönen Tagen, wo eine gute Fernsicht zu erwarten ist, nehme ich zusätzlich meine 5D mit 50mm Fixbrennweite für 360° Panoramaaufnahmen mit. Mit etwas Übung und Erfahrung kann man damit aus der Hand und bei Tag tadellose Panoramen erzeugen. Ich fotografiere alles im RAW-Format und entwickle bei Bedarf daraus bis zu 5 jpgs (+2, +1, 0, -1, -2) stitche und mache daraus eine exposure blending oder HDR. Wenn es dunkel wird, geht es ohne Stativ nicht mehr. Dafür hab ich ein leichtes Gitzo Travel, das ich auch in der Stadt für HDR Aufnahmen nutze. Hier nutze ich zusätzlich die Kabelfernbedienung und Spiegelvorauslösung. Taschenlampe brauch ich während dem Fotografieren keine. Sowohl die 5D als auch die Fernbedienung hat eine Beleuchtungsfunktion. Bzgl. Kälte kann ich sagen, dass die 5D mehr aushält. Bei der LX3 wird das Display durch Kälte sehr träge.

          Bevor ich es vergesse, tolle Bilder hast du bei deiner Glocknertour gemacht. Ich habe auch heuer im Sommer die Überschreitung von Hohe Dock und den Bärenköpfen von der Oberwalderhütte aus gemacht. Hier hat man permanent ein tolles Panorama zum Großglockner.

          LG
          PiMax
          Bergsteigen macht das Leben nicht leichter,
          aber es hilft, es besser zu ertragen.
          (Gipfelbuch Auerhahn)

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          • #6
            AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

            Danke an alle...

            muss die Dinge noch rund-denken, aber an den Seidenhandschuhen, Fernauslösern, Rotlichtlampen iss was dran.... hhmmm

            2 Punkte treffen allerdings ins Schwarze

            1) Gamsi hat natürlich recht:
            Ich lasse die beim fotografieren immer ausgeschlaltet (man muss halt blind wissen welches Radl was macht.)
            man sollte seine Ausrüstung im Schlaf (im Dunklen) bedienen können (ich habe meine 5D noch nicht lange und dies war das erste mal mit stativ) - da muss ich mich an der Nase nehmen :-);


            2) Harry's Statement muss jeder für sich beantworten

            was lernen wir daraus?
            Ganz einfach: wirklich gekonnte aufnahmen wie von dir kosten einen mehraufwand beim hinauftragen und einige überwindung beim fotografieren selbst (Kälte etc), schnappschüsse wie von mir gehen schnell, und der aufwand is recht gering. da kommt dann natürlich die frage hinzu worauf legt man mehr wert?
            die habe ich mir schon beantwortet, allerding nehme ich das stativ nicht immer mit und wenns eng wird ist die alte G11 dabei

            Das Objektiv ist das 70-200 1:2,8L nehm ich an?
            fast: 70-200 1:4 L IS, aber mein Lieblingobjektiv am Berg ist das 17-40
            1:4 L USM; übrigens am Stativ habe ich den Monoball p0 und der hat sich bei den Panoramen toll bewährt..

            PiMax schreibt
            alles im RAW-Format und entwickle bei Bedarf daraus bis zu 5 jpgs (+2, +1, 0, -1, -2) stitche und mache daraus eine exposure blending oder HDR
            PiMax, interessant, 3er sets für HDR mache ich auch ab und zu, aber aus einem RAW die sets zu rechnen habe ich noch nie gemacht; bei RAW bin ich noch am Anfang. das Sonnenaufgangspano mit der Dock ist mein erste RAW produkt (direkt im PanoramaStudio importiert) und man sieht schon den Unterschied, aber da muss ich mir erst klar werden welche SW / workflow ich verwenden werde/soll;

            also werde ich versuchen technisch mein Zeug besser zu beherrschen und dann werden wir im Winter die PC Sachen angehen...

            lg Geo
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            'man ist nie zu alt um eine glückliche Kindheit zu haben'
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            • #7
              AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

              Zitat von geofix Beitrag anzeigen
              Frage nach euren Tipps:
              an warmen Sommertagen bei gutem Wetter ist alles (recht) einfach; doch wenn das Fotographieren durch anspruchsvolle Lichtverhältnisse mehr Aufwand erfordert und es dazu kalt, dunkel und windig ist, dann wird es 'fordernd'
              Hallo,

              meine Motivation ist, wie du eh' schon schreibst, mit dem Vorsatz "Photographie" in die Berge zu gehen. Bei mir ist es irgendwie so der Deal für eine derart mächtige Ausrüstung, dass ich die auch ordentlich verwende und für hoffentlich gute Bilder einen beträchtlichen Mehraufwand in Kauf nehme. Bei einer Skitour aus der Spur ausbrechen, hastig überholen, die Kamera schussbereit machen und dann noch mit ruhigen Fingern abdrücken... das ist eben der Preis, den ich zahle.

              Zu den konkreten Fragen kann ich bestimmt keine Tipps, die über dein Wissen hinausgehen, geben, aber ein kleiner anderer:

              Bei Schlechtwetter ist für eine Kamera, die zumindest ein wenig was einstecken kann, eine Gamasche ein brauchbarer Regen- und Schneeschutz für Gehäuse und Objektiv, den man öfters Mal dabei hat.

              Gruß

              Kommentar


              • #8
                AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                Zitat von geofix Beitrag anzeigen
                PiMax, interessant, 3er sets für HDR mache ich auch ab und zu, aber aus einem RAW die sets zu rechnen habe ich noch nie gemacht (...)
                Hallo,

                das (kostenpflichtige aber tolle) Programm Photomatix kann diesen Schritt automatisiert vornehmen - man kann da entweder mehrere "entwickelte" oder ein Raw für HDR-Verarbeitung und Tonemapping übergeben.

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                • #9
                  AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                  Zitat von geofix Beitrag anzeigen
                  aber mein Lieblingobjektiv am Berg ist das 17-40
                  1:4 L USM
                  Meins auch.

                  @Workflow: immer nur RAW schiessen, die gewonnene Belichtungsdynamik ist enorm. Man kann beim imortieren mit der Gradationskurve schon irrsinnig viel herausholen. Zusätzlich ist natürlich auch ein HDR aus mehreren unterschiedlich entwickelten TIF´s (aus einem Motiv) eine gute Idee.

                  Meine Softwarefavorites (ausser PS natürlich) sind PTGui für Panoramen (spitze!) und Photomatix für Tonemappings/HDR/etc.
                  carpe diem!

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                  • #10
                    AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                    Zitat von Gamsi Beitrag anzeigen
                    @Workflow: immer nur RAW schiessen, die gewonnene Belichtungsdynamik ist enorm.
                    Hallo,

                    dazu auch noch eine Anmerkung: Die "Tonwert-Priorität" ist bei mir fast immer eingeschalten.
                    Canon hält sich über die genaue Funktionsweise etwas bedeckt, es ergibt allerdings eigentlich nur so Sinn, dass tatsächlich vor dem Analog/Digital-Wandler die Lichtverstärkung (ISO) wenn nötig pixelweise halbiert wird und (z. B.) der Himmel nicht so schnell überstrahlt. Im Histogramm ist die Steigung dann zwar recht rasant, es wird aber (im Idealfall) nichts abgeschnitten.

                    Also: Bei "schwierigem Licht" im Sinne von zu großem Dynamikumfang (heller Himmel, dunkler Berg) hilft aktiviertes D+ tatsächlich und holt Information ein, die in der nachträglichen RAW-Entwicklung ansonsten auch nicht vorhanden wäre. Das geht allerdings nicht, wenn man auf ISO 100 Wert legt - dann gibts ja nichts mehr zu halbieren.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                      Hallo,
                      fast finde ich es schon ein Sakrileg, in diese so spezifizierte Fachweltdiskussion auch eine Frage einzuwerfen, aber immerhin ist sie themenbezogen.
                      Meine Panasonic, Lumix TZ5 kann mit diversen Spiegelreflexkameras sicher nicht mithalten, aber für mich und meine Touren kommt eben etwas Anderes nicht in Frage.

                      Mein Problem ist uralt und banal:
                      Das Tal im Morgendunkel, dahinter verschneite Berge in der Sonne, darüber blauer Himmel

                      - Nur einfach abgedrückt ergibt das einen total überbelichteten, fast weissen Himmel, der sich kaum von den Bergen abhebt - Ergebnis grausam

                      Also zwei Möglichkeiten:
                      - Blende um mindestens einen ganzen Wert mehr verkleinern oder
                      - Himmel anvisieren, Auslöser nur halb durchgedrückt halten, runter schwenken, abdrücken
                      Welche Methode besser ist, kann ich kaum sagen.

                      Das Ergebnis ist - meistens - wenigstens ein richtig belichteteter Hintergrund und ein blauer Himmel. Der Vordergrund wird dafür unnatürlich dunkel. Immerhin sind mir solche Bilder immer noch lieber, als solche mit überbelichteten Hintergrund.
                      Welche Möglichkeiten gibt es noch, das Ergebnis zu verbessern?
                      Ich meine, es müßte doch möglich sein, mit guten Kameras bzw. besonderen Einstellungen Bilder zu kriegen, die einigermaßen der Realität entsprechen.
                      Es scheint überhaupt so zu sein, dass Kameras ohne besondere Voreinstellungen dazu neigen, bei Bergaufnahmen Überbelichtungen zu produzieren.
                      Fast generell reduziere ich daher bei Bergaufnahmen unter sonnigen Bedingungen die Blende um etwa 2/3 Blendenstufen - erst dann liefert (zumindest meine Kamera, aber auch andere, die ich schon hatte) realistische Ergebnisse.

                      Soweit meine (nicht immer recht befriedigenden) Lösungen für schwierige Belichtungsverhältnisse. Vielleicht gibt es ja doch noch weitere Expertentipps?

                      LG

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                        Hallo Tauernfuchs,

                        das ist wohl einfach ein prinzipielles Problem. Wenn der Hell- Dunkel-Unterschied zu groß für die Kamera ist, dann muss man tricksen. Dieses Problem ist ja auch nicht nur kamerabezogen. Sogenannte "HDR" (für High Dynamic Range)-Bilder sind auf den gängigen Ausgabemedien (Heimbildschirm, Heimdrucker, Beamer, ...) auch nur L(low)DR - aber eben von einer HDR-Datenmenge, die im Algorithmus ja durchaus ohne direkte Ausgabe verwertet werden kann, "passend" runtergerechnet.

                        Zitat von tauernfuchs Beitrag anzeigen
                        Mein Problem ist uralt und banal:
                        Das Tal im Morgendunkel, dahinter verschneite Berge in der Sonne, darüber blauer Himmel
                        - Nur einfach abgedrückt ergibt das einen total überbelichteten, fast weissen Himmel, der sich kaum von den Bergen abhebt - Ergebnis grausam
                        Welche Möglichkeiten du jetzt mit einer Kompaktkamera hast, das kann ich schwer sagen. Ich kenne dein Modell nicht, aber ab und an sind ja auch in kleinen Kameras coole Sachen verbaut.

                        Generelle Gedanken, allerdings zum Teil auf digitale Spiegelreflex bezogen:

                        *) Eher unterbelichten als überbelichten. Schwarze Flächen sind für mich persönlich verkraftbar, eine "ausgefressene" Wolke stört den Eindruck jedoch sehr.
                        *) RAW-Converter (wie z. B. der, mit dem Photoshop zusammenarbeitet) bieten oft eine "Wiederherstellungs"-Funktion für zu helle Lichter. Man kann in Photoshop auch jpegs unter "Öffnen als... Raw" mit den Dialogfeld für RAWs bearbeiten. Mit dem Unterschied jedoch, dass im jpeg "rein weiß" auch rein weiß bleibt, aus RAWs können eben noch Infos herausgekitzelt werden. Das funktioniert auch im umgekehrten Fall (zu dunkler Bereich) oft sehr gut. Die von dir beschriebene Situation (blauer Himmel, helle Berge, Kletterer zu dunkel im Vordergrund) habe ich des öfteren so gelöst. Ich weiß aber nicht, ob du irgendwie RAW-Aufnahmen machen kannst.
                        *) Man könnte einen Grauverlaufsfilter verwenden. Dieser lässt idealerweise die Farben gleich und ändert nur die einfallene Lichtmenge - und zwar nur für einen Teil des Bildes (z. B. "oben" für einen hellen Himmel). Vor eine Spiegelreflex jedenfall kann man den auch einfach mit der Hand davor halten - ob das bei einem so kleinen Objektiv funktioniert, weiß ich nicht.
                        *) HDR-Aufnahmen: Diese müssen nicht unbedingt den typischen "surrealen Look" aufweisen, sonder können durchaus auch so genützt werden, dass aus einer Belichtungsreihe für jeden Teil des Bildes das korrekt belichtete Photo verwendet wird. Das kannst du auf jeden Fall machen - also normal, über- und unterbelichten und per Software zusammenrechnen lassen.
                        *) Oben angesprochene "Tonwert-Priorität" (bei Canon); ich weiß nicht auswendig, bis wie weit "hinunter" die verbaut wird und auch nicht, ob deine Lumix ähnliches kann.
                        *) Wenn du abends im Zelt liegst und dir fad ist, kannst du nachsehen, ob du einen Diffusor oder Reflektor "dabei hast", um einfallendes Licht abzuschwächen oder zu reflektieren. Vielleicht irgend ein leichtes Stofftuch als Diffusor und eine Rettungsdecke als Reflektor. Damit kannst du natürlich nur kleine Bereiche (ein Gesicht zum Beispiel) abschatten oder beleuchten.
                        *) Das Bild einfach vergessen und so umkomponieren, dass es mit Silhouetten gut aussieht. Du siehst, mir fällt nichts mehr ein.


                        Zitat von tauernfuchs
                        Also zwei Möglichkeiten:
                        - Blende um mindestens einen ganzen Wert mehr verkleinern oder
                        - Himmel anvisieren, Auslöser nur halb durchgedrückt halten, runter schwenken, abdrücken
                        Welche Methode besser ist, kann ich kaum sagen.
                        In einer solchen Situation schalte ich sofort auf "M" um. Wenn du selbst die Blende wählst, aber die Kamera die Zeit wählen lässt, bringt das ja nicht unbedingt was. Du wählst die halbe Blende (doppelte Blendenzahl) und die Kamera stellt automatisch auf die doppelte Belichtungszeit oder doppelte ISO-Empfindlichkeit - Ergebnis gleich.
                        Deshalb von mir die klare Empfehlung in Richtung "Belichtung messen und dann Bildausschnitt wählen". Hier ist aber öfters das Problem, ein gutes Mittelding zu finden. Wenn eine Wolke zu hell ist und du, um das zu ändern, auf dieser die Belichtung misst, dann wird der Rest wahrscheinlich viel zu dunkel werden. In solchen Fällen ist zum Beispiel zum Messen ganz okay, wenn man eine graue Felswand bei "normaler" Beleuchtung anpeilt. Oder auch auf deiner Handfläche ins passende Licht gehalten.
                        Das schlimmste jedoch, was dir im manuellen Modus (die Lumix von meinen Eltern hat den nicht Mal - ich hoffe deine schon) passieren kann ist "Trial and error" - wenn du siehst, es ist zu dunkel, stellst du heller und musst dich nicht darum kümmern, wo im Bild du die Helligkeit misst.

                        Aber um es noch Mal in einem Satz zu sagen: Das Problem ist nicht "banal", hier sind den sich auf den Markt befindlichen Kameras einfach ihre Grenzen gesetzt.

                        Gruß

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                        • #13
                          AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                          Zitat von tauernfuchs Beitrag anzeigen
                          Fast generell reduziere ich daher bei Bergaufnahmen unter sonnigen Bedingungen die Blende um etwa 2/3 Blendenstufen - erst dann liefert (zumindest meine Kamera, aber auch andere, die ich schon hatte) realistische Ergebnisse.
                          LG
                          das machst du vollkommen richtig; das problem ist klassisch, da das aug so viel 'dynamischer' sieht als die kamera;

                          wenn du, das gelände 'dokumentieren' möchtest, mach ein paar bilder mit verschiedenen blenden korrekturen (kostet ja nichts);

                          wenn du das 'brilliante bild' machen willst geht kein weg an den von antifRa beschriebenen methoden vorbei .. und diesen bildern jagt ja eigentlich jeder irgenwie nach...

                          summa summarum.. ich habe auch keine wirkliche lösung

                          lg Geo

                          ...aber deine recenten kletterfotos zeigen auch sehr gut, dass es mehr drauf ankommt was drauf ist, als wie
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                          'man ist nie zu alt um eine glückliche Kindheit zu haben'
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                          Geo-Foto-fix: www.geo-lights.at
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                          • #14
                            AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                            Zitat von antifRa Beitrag anzeigen
                            Hallo,
                            dazu auch noch eine Anmerkung: Die "Tonwert-Priorität" ist bei mir fast immer eingeschalten.
                            Canon hält sich über die genaue Funktionsweise
                            interessant !!!! aber bist du sicher dass das alle canons haben; finde darüber nichts im manual meiner 5DII

                            lg G
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                            • #15
                              AW: Fotographieren bei schwierigem Licht &amp; Wetter

                              Tonwertpriorität ist beim JPG sicher sinnvoll, weil man da eben nachher nichts rausholt, aber beim RAW bin ich imho der Meinung, das der Tiefen/Lichter-Regler im 16-Bit-Modus das selbe/ähnliches bewirkt ohne gleich mit den ISO rauf zu müssen (was ja bei der TW-P zwingend notwendig ist...)

                              Ausserdem zu beachten, das für eine angenehme Nutzung des Features unbedingt der Canoneigene RAW-Importer benutzt werden sollte. Beim Arbeiten mit PhaseOne (wie bei mir) oder auch beim Einsatz von Lightroom, Aperture... ist da schon ein wenig mehr basteln angesagt.
                              carpe diem!

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